Das ist die normative Kraft des Faktischen.
Zins und Zinseszins.
Exponetial, nicht linear.
100x XXX x 3% + 3% jährlich sind über die Jahre hinweg nicht 100x XXX +6% sondern 100x XXX + 3% x 3% p.a.
Deswegen laufen im Bankensystem mittlerweile auch nicht nur 300 irgendwas Billionen $ um, sondern ca. 3000 Billionen. Sie kommen nur nicht wirklich voll inflationär zum Tragen weil sie ständig (meist in Form von Wetten, ergo Derivaten) im Banken- bzw. Finanzsystem im Kreis laufen.
Wobei die o.g. 3% nur als Beispiel dienen, real sind es ca. 8...10, genau weiß das jedoch kein Normalsterblicher, weil niemand die Geldumlaufgeschwindigkeit kennt, die jedoch einen entscheidenden Faktor bei der Schuldenemission (ergo Gelddruckorgie) darstellt.
Der exponentielle Anstieg der Geldmenge geschieht nicht erst seit 1971 (Nixon-Schock) sondern seit Gründung der Fed, also seit rund 110 Jahren, was sich exorbitant auf die vorhandene Geldmenge auswirkt.
Auf Gold bezogen hieße das in Absolutzahlen, +/- geschätzt, um es mal plastisch zu machen:
$20 damals
110 Jahre Zins(eszins) 8...10%
abzüglich Gold-Inflation (Abbaumenge in dieser Zeit ca. 1% p.a.)
= $34.000 p. Oz bei 8% Geldmengeniflation p a. und $260.000 bei 10%.
Irre Zahlen. Irrer ist nur das System an sich.