Beiträge von bognair

    Zitat

    Würde mich nicht wundern, wenn sich allenfalls noch JP-Morgan als "finanzieller Retter" selbst zum Goldproduzenten entwickelt.


    sags doch, die AMIS sichern sich langfristig nict nur "über 2,3 ecken" phys.Gold sondern wie oben erwähnt natürlich auch noch die vielen (grossen+"dummen") goldminen, die sich überreden ahm lassen in den 80er/90ern. auch wenn in deren firmen-news immer wieder von "hedge-frei" die rede ist: gewisse positionen wurden noch 98/99 und noch früher eingegangen, und dass über 5-8 Jahres-Produktione, also werden manche dieser noch bi 2006/7 bei einem steigenden goldpreis verluste schreiben, auch wenn sie schon "seit 99 hedge-free" sind...

    Ted Butler ist einer der wenigen US-gold-analysten, der ähnlich wie murphy kein blatt vor den mund nimmt, radikal auf manipulation hinweist, und auf seine einzigartige weise die metall-&währungsmärkte kennend, wovon murphy nicht soviel ahnung hat. butler kann alles rund um börse&gold. er merkt wenn was nicht in ordnung ist. er war "dabei". er ist ein wahrer "wissender", der nicht wie 90% aller anderen Goldbugs durch "´Lesen" zu Wissende geworden sind!


    silber hat sich wacker geschlagen. 7,42 hat gehalten, somit 7,40!

    Zitat

    werden Goldinvestoren dadurch reich, daß Gold steigt oder alles andere fällt und der Rest der Bevölkerung veramrt?


    hmmm, wollte die frage eigentlich verdrängen...


    aber gut:


    wie Rabbi schon gesagt hat: "THEORETISCH" können phys.Goldinvestoren nicht reicher werden wie vorher, da ja mit phys. Gold nur Wert ERHALTEN wird. Dennoch glaube ich, dass auch phys.Goldbesitzer mit Gewinn abschliessen werden, aber nur, wenn am PEAK des Goldpreis-AUSSCHLAGES auch verkauft wird, denn ich behaupte, dass an jeder Börse jeder Wert im Preis über- oder untertreibt. doch wo nun der peak ist, wird nie einer herausfinden, nicht mit charttechnik, und nicht mit sentiment-indikatoren oder sonstwas. erst wenn es schon vorrüber is, wird man "erkennen". Demnach: Viel Glück liebe phys.Goldbesitzer!


    Aber auch wenn dem nicht so wäre mit dem "Gewinn für phys.Goldbesitzer": eine bloße Wert-Erhaltung durch Gold wäre so viel wert, dass man trotzdem sagen könnte, man wäre relativ gesehen zur "verarmten Bevölkerung" soviel mehr reicher, obwohl man eigentlich nur sein Vermögen beibehalten hat. Relativ gesehen zur Bevölkerung wäre man "reicher" als vorher, weil ja NUR die RELATIVITÄT auf dieser Welt zählt.

    andersrum sieht man die widerstands-&unterstützungszonen besser.


    ich glaube nicht, dass Silber ständig stärker steigen wird als Gold. Ich glaube eher, dass die 2 sich immer mal wieder abwechseln, und dass sich das Ratio der beiden in diesen (roten) Grenzen aufhalten wird.


    Das Verhältnis lag in Krisenzeiten über 60 und tendierte auf die 100.
    Das langfristige Gleichgewicht liegt glaub ich irgendwo bei 15 oder 20.


    schau mal hier rein zum Flips:
    Das Gold-Silber-Wertverhältnis


    Eine der faszinierendsten Fragen der Geldgeschichte, aber auch eine der geheimnisvollsten, ist die wirtschaftliche Interpretation des Gold-Silber-Wertverhältnisses und seine Veränderungen. In der Antike lag dieses Verhältnis mit 10:1 sehr niedrig. Zu Beginn der Neuzeit war es auf 14:1 gestiegen. Die Regierungen versuchten es im 18. Jahrhundert bei 15:1 zu stabilisieren, allerdings ohne Erfolg. Im 19. Jahrhundert war das Verhältnis völlig aus den Fugen geraten und der Quotient erreichte im Eiltempo die Marke von 60, nur um dann am Ende des I. Weltkriegs wieder bei 16 zu landen. In den Nachkriegsjahren stieg die Kennzahl wieder an und durchstieß während der Großen Depression der 1930er Jahre die Marke von 100, als Silber nur 25 U.S. Cents die Unze kostete. Von diesem Allzeithoch begann das Verhältnis einen langen Abstieg pari passu mit der bewußten Entwertung der Weltwährungen um schließlich im Jahre 1980 wieder ein Tief von 16:1 zu erreichen. Von da stieg es jedoch wieder an. Momentan beim Schreiben dieses Buches liegt der Au/Ag-Quotient bei etwa 78.


    Jetzt ist meine Frage: Gehen wir nochmal Hoch auf Allzeithoch 100 und überschreiten es, oder haben wir HEUTE 1980 und der Quotient müsste in Richtung 16 schiessen???????????????????

    ja, Gresham Law ist das Gegenteil was ich gesagt hab:
    "Good money drives out bad money"


    hier die definition aus Flips:
    Gresham’s Law (Greshamsche Gesetz): Dieses Gesetz wurde Thomas Gresham (1519 – 1579) Finanzberater von Königin Elisabeth I. zugeschrieben. Es besagt: Schlechtes Geld vertreibt das Gute (bad money drives out good money). Die Erfahrung zeigte, daß wenn der Ausgabe vollwertiger Münzen die Minderwertige folgte, dann waren alle, die vollwertige Münzen in ihrem Besitz hatten, bestrebt, diese zu behalten und die Minderwertigen bei ihren Geschäften weiterzugeben


    ---> ich sage deshalb andersrum, weil langfristig nur das "gute Geld" überleben kann, da irgendwann niemand mehr das "schlechte" haben will, weil es jeder nur wieder loswerden will. ---> Angebot und NAchfrage bewirken dass "schlechtes Geld" immer weniger wert wird, während gleichzeitig "gutes" Geld immer teurer wird.


    Die Frage wo Rabbi und ich hinauswollten war, ob die Abwertung bzew Aufwertung relativ gesehen in gleichen Ausmassen stattfindet. Theoretisch ja, aber praktisch denke ich, dass Gold nach OBEN ein wenig übertreiben kann, wobei Fiat nach unten NICHT "übertreiben" kann, da dessen wahrer, intrinsischer Wert ja bekanntlich bei NULL-komma1 liegt und nicht tiefer fallen kann.

    deine kern-frage ist genauso berechtigt wie die kurzfristigen charts. es geht hier manchen um TIMING, deswegen Charts. Wenn schon seit 1999 Buy&Hold fährt, dann ist die Frage in der Tat berechtigt :"Was machen wir wenn Gold bei 10.000 steht." Dann interessieren keine kurzfristigen Charts und Jubelschreie dass Gold jetzt einen kleinen Setzer nach oben macht um die $50-Peanuts.


    Zitat

    In Wirklichkeit wird nicht Gold teurer, sondern Papier (USD, EUR, Yen) billiger. Es ist ein Niedergangssyndrom. Wenn man Gold verstehen will, muß man in relativen Preisen denken.


    --> hab ich ja oben angesprochen genau diese Thematik, und meine Behauptung ist, dass obwohl SEHR RICHTIG immer nur alles relativ sehen sollte, man gleichzeitig dem Golde im Falle einer langjährigen Hausse auch vielleicht zuerkennen sollte, dass Gold eben nicht proportional zur Fiat-Abwertung gewinnt, sondern über-proportional, da Gold eine Ware ist, die an der Börse gehandelt wird. Und alles in der Börse ist eine einzelne Über- und Untertreibung. Kurse schwanken immer um und in Richtung eines Gleichgewichtspreises, doch erreichen wird die Börse diesen "fairen Preis" immer nur auf sekundenbasis. Der Gleichgewichtspreis wird ständig unter- & überschossen. Somit komme ich zu dem Schluss, dass Gold in einer Aufwärtsbewegung nicht NUR relativ zum Fiat gewinnt, sondern daneben noch ein wenig zusätzlich. und dieses zusätzliche ermöglicht es, bei 1000, 3000 und 10000 mit PROFIT das Gold verkaufen zu können.


    Ob jemand es nun bei 1000, 2000, oder 10.000 verkaufen will, sei JEDEM selbst überlassen. Denn: Es ist reine Spekulation ob man verkaufen soll oder nicht. Jedem seine eigene Wette was bei jedwedem Preisniveau passieren könnte:


    -Rückkehr zum Goldstandard (--> eine wünschenswerte Währungs-Revolution)
    - Modifikation Bretton Woods II (--> eine nicht-wünschenswerte Währungs-Reform!!!)


    sämtliche Schulden der USA würden einen entsprechenden Goldpreis von 30.000 USD haben. soll man dann verkaufen, wenn Gold bei 30.000 steht und noch immer Fiat herrscht und man auf einen näherkommenden Gold-Standard SPEKULIERT/wettet??


    Meine Meinung: NEIN, denn wenn USA zum Gold-Standard zurückkehren wollen, dann muss es auch die ganze Welt, womit alle weltlichen Schulden mit Gold bewertet werden müssten, und der Preis liegt dann glaub ich bei 125.000 USD oder sowas hat Prof Bocker mal ausgerechnet. Und dann? Soll man dann verkaufen, bei 125000 USD?
    --> Ich würde sagen: Jedem seine eigene Entscheidung und davon abhängig, wieviele Unzen man im Garten verbuddelt hat.


    Mit anderen Worten lieber Rabbi: ich weiss es auch nicht!