Beiträge von Argentum 999

    Zitat

    Original von taheth
    Für 3,70 geht aber noch was. Jüngstens auf der Numismata in München.


    Selbst beim Erwerb grösserer Mengen wäre München zu weit entfernt. Das rechnet sich dann nicht mehr.

    Zitat

    Original von Kauderwelsch
    für 3,50 wirst du sie nie wieder bekommen....


    Da bin ich anderer Meinung. Ich kann einen solche Erfolg hier zwar nicht beweisen, verspreche aber bei meiner Berichterstattung ehrlich zu bleiben. Das sollte sich jeder auf die Fahne schreiben.

    Für 3,57 €/Stück hätte ich sie auch genommen. Heute war ich auch nach langem wieder unterwegs 5er zu erstehen. Man wollte 4 €/Stück haben. Habe dankend abgelehnt, weil es meinem Grundsatz, nicht über 3,50 € zu kaufen, widersprach. Neu war mir, dass der Anbieter nicht mit sich handeln liess. Wahrscheinlich hat er mit diesen Stücken heute gar keinen Umsatz gemacht.

    @jürgenlangen


    Was Du sagst, ist alles korrekt. Will man den "Grossbarren" zurück in Papier tauschen, ist dieser natürlich ein Vorteil. Solltest Du mit EM bezahlen müssen, sind kleinere Stückelungen angebracht.


    Aber wie schon gesagt, es kommt immer darauf an, welche Absichten der Anleger verfolgt!

    Vor der Entscheidung, Münzen oder Barren stehe ich auch regelmässig. Ein wirkliches Argument für Barren habe ich zumindest beim Silber noch nicht gefunden. Daher kaufe ich grundsätzlich Münzen mit definierten Feingehalt. Beim Gold darf es auch ein kleiner (20g Barren) sein. Im allgemeinen sollten es aber auch bekannte Münzen sein.
    Aber das ist Ansichtssache!

    Zitat

    Original von silver1st
    .....Und wenn ich mir so die aktuellen Spekulationen rund um die 10-Euro-Münzen durchlese, weiß ich nicht, ob wirklich (noch) so viel Silber zur Verfügung steht, wie "uns" immer erzählt wird......


    Ein mir seit Jugendzeiten befreundeter Münzhändler, mit dem ich mich ab und an austausche versicherte mir, dass sehr viele ältere Hinterbliebene die Münzsammlungen der Partner auflösen, welche in grossem Umfang aus 5 und 10 DM Stücken bestehen.
    Banken haben dafür eine Annahmepflicht zum Eurokurs. Rate mal, was damit geschieht. Ich bin mir sicher, dass niemand Kenntnisse darüber hat, wieviel BRD - Silbergeld überhaupt noch existiert. Mit den Euro-Stücken wird es genau so sein, oder werden. Ursprüngliche Prägezahlen können wir vergessen.

    silver1st


    Ich bin bereits 40. Mir gefällt der Harz wirklich gut, weis aber auch, dass die Silbergewinnung dort zu keiner Zeit ausserordentlich ergibig war. Silber als Industriemetall geht im Verhältnis zur Silbergewinnung in Mindermengen "verloren"! Die vorhandene Menge Silber erhöht sich ständig. Die Streuung dieses Silbers ist selbstverständlich auch sehr hoch, betrachtet man die Sache global.

    Das alles unterstreicht m.E. lediglich den Fakt, dass es eine Preisexplosion auf dem Silbersektor, wenn überhaupt, dann nicht zu unseren Lebzeiten, geben wird. Sehr hohe Preise sind Blasen, und die platzen für gewöhnlich. Es geht eben kaum Edelmetall verloren und das bei ständiger "Silberförderung". Vielleich gibt es in absehbarer Zeit doch richtiges Geld im Umlauf, ohne vom Silberstandard zu sprechen.

    Zitat

    Original von Tom-Quentin
    Bei Silbermünzen beschränke ich mich auch lieber auf moderne Anlagemünzen. Auch in Hinsicht darauf, dass ich mein Edelmetall evtl. auch mal wieder loswerden will und zwar einfach und zu nem anständigen Preis.


    Ich denke, dass man mit deutschen Münzen im deutschsprachigen Raum auch eine Menge anfangen kann. Sie sind hier allgemein bekannt, die Legierung katalogisiert und es gibt sie noch in grossen Mengen. Sehen wir über den Tellerrand wird es immer davon abhängen, wie bekannt die Münzen in der jeweiligen Region ist. Eine weltweite, grundsätzliche, allgemeine Akzeptanz moderner Anlagemünzen schliesse ich aus.

    Man kann nehmen welche man will, die Motive und die küntlerische Gestaltung sind erschreckend, primitiv. Warum sich kein Beispiel an Münzen der Weimarer Republik und der DDR genommen wurde ist schwer zu verstehen. Es sind Kunstwerke gegenüber den heutigen Prägungen. Dass dafür Preise vergeben werden ist für mich völlig unverständlich und ein Schlag ins Gesicht der alten Meister.

    Solange Gedenkprägungen und Medaillen geprägt werden gibt es vermutlich einen mehr oder weniger grossen Markt. Insofern ist es m.E. arrogant diese Stücke als Schmelzware zu bezeichnen. Vielleicht wird so etwas in der Zukunft einmal ein ganz grosser Renner. Wer weis?

    Zitat

    Original von silverman
    Bin ich eigentlich verpflichtet etwas zurück zu senden, was ich gar nicht bestellt habe? Nein.
    Ich meine mal irgendwo gelesen zu haben, dass ich es 14 Tage aufheben muss und dem Versender die Möglichkeit geben muss, es wieder abzuholen. 2 x Nein.


    2. x selbstverständlich Ja. Wenn Du eine Sendung fälschlicherweise übergeben bekommst, dann ist diese nicht automatisch in Dein Eigentum übergegangen. Selbst Hehlerware in Gutem Recht und Glauben käuflich erworben wird bei Entdeckung konfisziert.

    Ich weis auch nicht, warum man einige so bezeichnet. Auf jeden Fall gehören Anlagemünzen wie Deine Pandas nicht dazu. Als Schmelzgut würde ich stark beschädigte Münzen oder Goldschmuck bezeichnen.