Beiträge von HIghtekki


    so ganz stimmt das nun nicht...


    zunächst mal gab es keine wirkliche depression wie in den usa 1929-1932. während in den usa das reale BIP in dieser zeit um ca. 27% einbrach (nominal sogar ncoh mehr), was ca. 6,5% p.a. entspricht, legte es in japan ab 1990 sogar noch zu. ok nicht mehr so stark wie vorher.. (1985 bis 1990 hatte es ncoh um 5,4% p.a. angezogen) aber immerhin noch 1,5% p.a. zwischen 1990 und 1993, 2,0% p.a. zwischen 1993 und 1996 und 0,8% p.a, zwischen 1996 und 2000.


    auch die preise fielen nicht wirklich dramatisch...während der preisrückgang in den usa zwischen 1929 und 1933 ca. 26% betrug, was wiederum ca. 6,5% p.a. ist, gingen die preise in japan zwischen 1990 und 2000 gerade mal um ca. 1% p.a. zurück.


    last but not least zum privaten konsum. dieser ist ebenfalls nciht eingebrochen, sondern nur weniger gestiegen. zwischen 1990 und 1993 waren es 2,4% p.a., bis 1996 warens 2,0% und bis 2000 0,8% p.a. PLUS.


    der $ ist zugegeben gegenüber yen gefallen, von 145 auf ca. 108 zwischen 1990 und 2000. allerdings ist er seit dem ende von bretton woods eigentlich nur gefallen, da er viel zu hoch bewertet war. von 1985 bis 1990 beispielsweise von 238 auf 145 yen je dollar. der anstieg des yen hat also weniger was mit der 'deflation' zu tun, welche ich in japan zu der zeit gar nciht sehe. es gab mehrmals kleine rezessionen aber das wars auch schon.


    sätze wie 'niemand wollte mehr investieren' oder 'niemand hatte mehr arbeit' sind auch nicht wirklich sinnvoll. denn sogar in den usa in den 1930ern bei 30% arbeitslosigkeit hatte immer noch 70% der bevölkerung nach wie vor einen arbeitsplatz. und obwohl das reale bip bis 1932 um 25% gefallen war, lag es immer noch höher als zu beginn des booms anfang der 1920er jahre und bereits 1936 ereichte es stände die höher waren als 1929.


    die welt ist also sogar in den 1930er jahren in den usa nicht untergegangen.

    Zitat

    Original von Gaudibursch
    Angesichts der turbulenten Diskussion darüber, ob das ganze Finanzsystem nun in einer Deflation oder Inflation endet, hier mal ein Link zu einer m.E. nach interessanten Fotostrecke.
    Als Fazit kann man sagen, dass eigentlich unnützer Tand wie Unterhaltung immer billiger wird, während die alltäglichen Notwendigkeiten immer teurer werden.
    So meldet der Stern heute, dass bei den Lebensmittelpreisen noch lange nicht Schluss ist. Was das für Menschen mit knapper Kasse bedeutet dürfte klar sein.


    http://www.stern.de/wirtschaft…ttel-Preise%2F595575.html


    da sehe ich folgenden grund:
    bei lebensmitteln sind es vor allem die rohstoffe die kosten erzeugen z.b. weizen o.ä. die steigen und da lässt sich wenig drehen. bei unterhaltungsmedien hingegen hab ich zwar mein plastik und mein silizium und vll. metall. aber das sollte den kleineren teil der kosten ausmachen. eine größere rolle spielen z.b. kosten für entwicklung, arbeitsleistungen etc. und diese kann man (z.b. durch massenfertigung) einfacher senken als den weizenpreis.


    ok ist nur ne vermutung ;o) aber erscheint mir plausibel.


    zudem kann man auf unterhaltung auch mal verzichten, auf nahrung jedoch nicht. deshalb kann 'man' es sich erlauben die preise hochzusetzen.

    Zitat

    Original von leonardoma
    Wenn diese geschehen würde, dann wäre das Endergebnis der Inflationsbestrebungen ein systemweiter Kaufkraftrückgang von Dollar-Schulden, mit anderen Worten ein Fall des Dollar-Wertes der gewährten Kredite und das wäre Deflation."


    kannst du mir erklären, was damit gemeint sein soll? wie drückt denn die kaufkraft von schulden aus? ist das relevant wenn ich gläubiger bin? wieso ist das dann schon deflation wenn die schulden 'weniger werden'? (eigentlich werden sie ja gar nicht weniger, sondern es gibt nur zwischenzeitliche kurzsrückgänge weil der marktpreis sich ändern. am ende gibts weiterhin 100% falls so eine anleihe nicht ausfällt aber das wird sie nicht, da ja inflationiert wird).


    man muss hier unterscheiden welche waren man betrachtet. selbst wenn es insgesamt eine deflation gibt ist es relativ wahrscheinlich, dass einige waren die man immer braucht im preis ansteigen, z.b. nahrung. einfach weil man auf die nicht verzichten kann und statt dessen lieber luxusgüter sein lässt.

    noch mal eine andere überlegung zum thema 'weginflationieren'


    angenommen jemand hat 1000 euro schulden und muss sie zurückzahlen. dann gibt es 2 möglichkeiten:


    1. er produziert güter im wert von 1000 €, verkauft diese und nimmt den erlös dazu seine schuld zu begleichen.
    2. er nimmt einen neuen kredit über 1000 € auf um damit den anderen zurückzuzahlen. damit hat er sich der schulden aber nicht entledigt, sondern diese lediglich in die zukunft verschoben.


    wie viel sind seine schulden nun real noch 'wert'?


    nominal sind sie um die höhe der zinsen gestiegen, z.b. 5%. wie viel sind sie real gestiegen oder gefallen?


    das kommt drauf an um wie viel die einnahmen des schuldners gestiegen oder gefallen sind. angenommen die einnahmen steigen auch um 5%, dann sind die schulden real gleich. (es mir brignt nichts wenn es inflation gibt aber mein laufendes einkommen nicht steigt. die schulden sind dann genauso hoch wie vorher).


    jetzt kann man sich überlegen bei wie vielen schuldnern in der deflation die laufenden einnahmen um 5% steigen. wahrscheinlich bei kaum jemandem. und nun kann man sich überlegen: angenommen man würde sich weiter massivst verschulden. um wie viel würden dann die laufenden einnahmen steigen? sicher nicht um 5%. wo sollten die her kommen? sicher nicht aus den neuen schulden. und selbst wenn sie das täten, wird in diesem fall wieder nur die zahlung der schuld in die zukunft verlagert aber niciht wirklich reduziert.


    reduziert werden kann sie nur wenn
    a) der gläubiger auf die zahlung verzichtet (freiwillig oder nicht)
    b) der schuldner so viele güter produziert dass er die schuld zahlen kann.
    c) die preise der verkauften güter extrem anziehen so dass dadurch der verkaufselös steigt. c) ist aber in einer sich anbahnenden deflation eher unwahrscheinlich und auch gar nicht durchzusetzen.


    wer weiß nun noch eine möglichkeit doch zu inflationieren und dadurch die schuld endgültig zu tilgen?

    Zitat

    Original von traditional3
    Der Goldstandard war durch die erzwungene Geldmengenverringerung damals ein Hauptgrund für die Deflation. Außerdem verhinderte er die wirksame "Bekämpfung" der (deflationären) Wirtschaftskrise durch "staatliche Konjunkturprogramme", da ohne Gold keine Geldschöpfung / Investition möglich war.


    hört man öfter. richtig ist: hauptgrund für die krise war nciht der 'goldstandard' sondern die massive verschuldung bis 1929.


    wenn du sagst der goldstandard wäre schuld ist das so als würdest du einen drogenabhängigen in die entziehunskur schicken und dann kriegst du die schuld daran, dass er leidet. dabei sind es die drogen die schuld an seiner misere sind die er vorher genommen hatte.

    nichts. ein abwärtstrend ist erst dann vorbei, wenn höhere hochpunkte erreicht werden als vorher, d.h. der zins müsste höher steigen als 2000.
    begründung: solange dies nicht passiert, kann man die trendlinie verschieben und etwas flacher machen und schon hat man einen neuen abwärtstrend, aus dem der kurs/zins noch nicht ausgebrochen ist. beispielsweise hätte man 2000 die trendlinie zwischen dem hoch 1984 und 1995 legen können und siehe da: der abwärtstrend war gebrochen. leider ging es danach wieder runter bei den zinsen und ein neuer abwärtstend bildete sich aus (der aktuell angeblich gebrochen wurde). das ganze geht wie gesagt solange das hoch von 2000 nicht überschritte wird. wenn doch gibt es keinen flacheren abwärtstrend mehr (er müsste dann ja ansteigen) und dann erst ist er gebrochen.


    man kann anders (fundamental) agumentieren und man kann kurzfristig argumentieren. aber aus dem chart eine mehrjährige trendwende abzuleiten halte ich für unfug.


    ergänzung: der 3. chart auf der 1. seite ist natürlich genauso gezeichnet mit seinen trendlinien dass die behauptung bestäigt wird. wo man genau hochpunkte verbindet ist vollkommen subjektiv. man hätte auch 1996 die linien schon so malen können, dass der trend nach oben zeigt (hochpunkte steigen, tiefpunkte steigen auch...wenn man sie dich beieinander raus greift).


    zudem kann man in dem langfristchart auch einen trend malen der 1987 und 1995 und 2000 verbindet und der ist noch intakt :D


    was die hammer angeht: ich glaube 4 tage vorher gab es auch eienn bullischen hammer. leider stand der dow 4 tage später rund 6-7% tiefer...ich weiß also nicht was ich von bullischen hämmern halten soll. vor allem wenn nach dem hammer die entgegengesetzte formation auftritt die extrem baerisch ist. aktuell gegen den trend handeln kann wenn man glück hat gut gehen...oder aber es erwischt einen. und das ist wahrscheinlicher.

    Zitat

    Original von elsilbero
    In Japan hatte man auch keine Depression, ich kann mich nicht daran erinnern, daß man dort Arbeitslosenquoten hatte, die an die Zeit 1929 -1933 erinnerten. Meines Wissens waren die Arbeitslosenquoten sogar immer niedriger als bei uns.
    Allerdings hätte man wohl eine Depression bekommen, hätte der Staat nicht so investiert und seine Verschuldung hoch getrieben.
    Das letzte Mittel ist immer Geld drucken (bzw. es im Computer "herstellen") und das geht jetzt, nicht aber 1929. Natürlich wird dann Inflation schneller offensichtlich. Prechter verkennt, daß man sich jetzt keine Deflation mehr leisten kann, bei der weltweiten Verschuldung lassen sich die Zinsen aus der Verschuldung dann nicht mehr bedienen. Die Staaten würden zahlungsunfähig. Dann würde das Geld abgewertet oder es käme neues Geld. Da möchte ich doch lieber Gold haben.
    Besser ist es für die Schuldner, ihre Schulden wegzuinflationieren als pleite zu gehen. Man meint ihr, was man mit einem Zentralbanker oder einem Regierungschef macht, der eine Pleite vorzuweisen hat?
    Überleben tut der das nicht, zumindest nicht in seinem Amt!


    ist die frage was besser ist. entweder eine kurze schmerzhafte depression (3-5 jahre) oder eine ewig andauernde schleichende abwärtsbewegung die sich über mindetens 23 jahre hinzieht...weil die 'bereinigung' immer wieder hinausgezögert wird...

    Zitat

    Original von GOLD_Baron
    Aber vielleicht besser nicht zu viel?


    Ich zitiere Robert Prechter aus de Buch "Besiege den Crash" (glaubt, dass eine Depression, d.h. deflationärer Crash - ähnlich wie ab 1929 bevorsteht):


    "...Der "Ansturm auf das Gold" Anfang der 30er Jahre ist eines der stärksten Argumente, auf die sich die Goldverfechter stützen. Aber sie erzählen selten die ganze Geschichte. Ich vermute den Grund, warum die Menschen damals Gold kauften, in der Tatsache, dass die US-Regierung den Goldpreis auf 20,67 US-Dollar pro Feinunze festgelegt hatte. Während alles andere einbrach, stieg der relative Wert des Goldes, und der Wertzuwachs war auch noch garantiert. Wer hätte da nicht gekauft?..."


    verstehe diese logik irgendwie nicht...wieso sollte ich in irgendwas investieren, dessen wert festgeschrieben ist? wenn ich sowieso für 20 $ eine unze kriege, kann ich ja auch im $ bleiben und brauche nicht das gold die ganze zeit vorzuhalten. das kostet ja in diesem fall nur (lagerhaltung) und bringt keine zinsen. der $ gewann ja ebenso an relativem wert.


    zudem kann es nicht an der festsetzung auf 20,67 gelegen haben, denn die gibt es schon seit 1837. davor war es irgendwas mit 19 $.

    Zitat

    Original von mvd


    Du verwechselst hier etwas. Wir reden über 10 Euro-Münzen, nicht über den Maple Leaf. Und in Deutschland gibt es 5 Prägestätten.


    Gruß
    mvd


    stimmt sorry hatte mich verlesen.


    naja ich hab diese woche 31 und davor 36 bei der volksbank ffm bekommen...ich weiß jetzt nicht was ihr unter 'viel' versteht aber 100.000 in 10er brauch ich nicht unbedingt.

    Zitat

    Original von mvd
    Ja, nur wenn so viel passiert, dann immer innerhalb weniger Stunden oder Tage. Dann ist es zu spät sich um diese Münzen zu bemühen, weil das dann jeder tut. Und dann stehst Du da mit deinen Zetteln.


    Es ist ja schon jetzt in normalen Zeiten nicht einfach an diese Münzen heranzukommen, zumindest in adäquaten Mengen.


    Gruß
    mvd


    das liegt daran dass die prägestätte urlaub hat und nicht daran, dass es kein silber mehr gibt ;)


    silber gibts noch genug. es zu prägen und zum kunden zu bringen da ist aktuell der flaschenhals. aber das kann sich auch schnell wieder ändern...im gegensatz zu dem fall, dass silber wirklich mal ausgeht. dann kann man ewig warten.

    ob die tagesschau in D gold empfiehlt ist vollkommen irrelevant. weder ist das positiv noch negativ, da sich die händler darum einen dr... scheren ;)


    man kann es zwar durchaus als notwendige bedingung ansehen für fallendes gold, dass es in den nachrichten kommt. allerdings ist dies noch lang keine hinreichende bedingung.


    1974 wurde gold auch in der zeit wämstens empfohlen und schon zu dieser zeit sprangen die kleinanleger drauf. wir wissen alle, dass die hausse noch 6 jahre weiter ging und es nochmal zu ein paar hundert % plus kam...also bitte jetzt nicht verkaufen nur weil es in der tagesschau kommt :)


    ps: falls es danach runter ging war das zufall.
    angenommen es kommt in der tagesschau, dann ist die wahrscheinlichkeit immerhin ca. 50%, dass es am tag darauf fällt :)

    http://www.goldseiten.de/conte….php?storyid=5058&seite=1


    ich finde solche artikel immer wieder sehr erheiternd, wo jemand meint, er wäre schlauer als alle anderen nur weil er eine andere meinung vertritt.


    klar, manchmal liegt man nicht so falsch, wenn man contrarian ist, manchmal aber schon. wenn man lediglich der logik folgt: tue das gegenteil von dem, was in den medien kommt, dann
    - wäre man schon im herbst 2000 wieder in den nemax eingestiegen, nachdem die liste mit den aktien rauskam, die angeblich in wenigen wochen ihr cash 'verbrannt' haben und pleite sind (danach hätte man 90% minus gemacht)
    - dürfte es nie wieder zu längeren baissen kommen. denn jede baisse auch wenn sie über einige jahre geht, fängt mit einem 10% rückgang an, geht dann weiter in eine 20% korrektur und dann kommt der mehrjährige abschwung. heute wo die medien so schnell und vernetzt sind wird bei jeder baisse ziemlich zu beginn die stimmung bereits sehr negativ werden. aber laut der hier angesprochenen logik wäre das dann immer nur eine kleine korrektur in einem ewig laufenden bullenmarkt.


    ist denke ich eher unwahrscheinlich, dass der bullenmarkt ewig läuft ;)


    darüber hinaus muss man schon richtig hin gucken was nun genau die stimmungslage ist. alle leute aus dem verwandten/bekanntenkreis die ich bisher gefragt haben, haben mir gesagt kurzfristig sähe es schlecht aus aber die kurse würden schon wieder steigen und sie hätten nichts oder nur kaum was verkauft. das spricht nach wie vor für optimismus. wirklich gedreht - so dass man es wieder zum einstieg nutzen kann - hat die stimmung erst dann, wenn der letzte anleger entnervt ausgestiegen ist und das thema börse komplett aus den medien verbannt wurde.


    eine untersuchung zum verhältnis aus der präsenz des themas börse in den medien und der höhe der kurse ergab, dass das thema um so relevanter wird, je höher die kurse steigen. vor 4 wochen war es relevant und aktuell nimmt das thema auch nicht weniger platz in zeitungen und fernsehsendungen ein als mitte juli. so war es auch 1929. der höchststand der präsenz der medien war etwa im sommer bis herbst 1929. als die kurse dann einbrachen blieb die präsenz zunächst erhalten...sie nahm dann ab 1930 bis 1932 langsam ab und erreichte den tiefpunkt erst mitte der 1930er. das war dann der zeitpunkt zum kaufen.


    wenn man heute mit 1929 vergleicht und sich ansieht wie die präsenz und die stimmung der medien ist, dann sind wir aktuell in etwa im november 1929. was dann noch kaum ist bekannt. natürlich waren auch damals einige medien sofort ab oktober 1929 extrem negativ und berichteten sehr zeitnah über die zwangsliquidierung von depots und dem folgenden weiteren kursverfall, da so viel auf kredit spekuliert worden sei. und was hätte es gebracht, genau das als kontraindikator zu nehmen? kursverluste von 80%.



    kleine ergänzung: die beschwichtigungen von offizieller seite die die letzten tage kamen, zeugen natürlich auch nicht wirklch von negativer stimmung, sondern dienen ganz gezielt dazu, bei de bevölkerung die meinung erzeugen, die finanzmärkte würden zwar etwas fallen, aber 'so schlimm wäre das ja alles nicht und die realwirtschaft wird schon nicht betroffen'. das dient natürlich dazu den privatanleger zu beruhigen und bis zuletzt in den aktien drin zu halten, wie das 2000-2003 schonmal sehr gut geklappt hat. wenn 2008 die depression beginnen sollten, wird sie wahrscheinlich bis 2011 oder 2012 geleugnet und erst am tiefpunkt der baisse rät dann frau merkel endlich doch noch die aktien zu verkaufen, da wird bald beim dax in den negativen bereich kämen. DANN ist der zeitpunkt gekommen um wieder einzusteigen. denn dann ist die stimmung wirklich negativ.


    da kann man ja fast schon den carry traden. mit nur 1 mio. kredit ist man in der lage in nur 2 monaten immerhin 100 euro zinsdifferenz zu verdienen. und das 100% sicher. zumindest wenn die 1822 das überlebt :D

    die zinssekung wird auch nciht lange vorhalten. ich kann mich da an die jahre 2001-2003 erinnern. zinssenkung: märkte springen 5% hoch an einem tag. danach geht der abfall weiter....


    aber eigentlich war es ja nur logisch, dass ben jetzt anfängt. platzende blasen mit fallenden kursen haben es so an sich, dass immer parallel zu den kursen die zinsen fallen :D (war 1929 in usa, 1990 in japan, 2001-2003 in usa so)


    also alles ganz normal was abläuft.


    sollte dann auch gut sein für EM. also vom 10% absturz nicht schrecken lassen. ich ärger mich nur, dass man aktuell keine silber unzen kriegt. oder weiß jemand ne quelle? (außer ebay)

    Zitat

    Original von Tengu


    Hmm, und das zu einer Uhrzeit, wo die Amis noch nicht wach sind und die Asiaten schon im Bettchen liegen.


    Wer da wohl handelt? London? Frankfurt?


    naja es hat schon 90 minuten gedauert von der 116 auf die 114 :) das kommt aber öfter vor, dass 90% der tagesbewegung innerhalb von kurzer zeit statt finden.

    ich mach es mir jetzt mal ganz einfach.


    wenn die aktien fallen geht man in die anleihen. wenn die fallen in geldmarkt. wenn der hoch geht ins bargeld => banken haben nicht genügend => bankenkrach.
    zu diesem zeitpunkt entscheidet sich dann ob eher papier (banknoten) oder gold preferiert wird. davor lässt sich nicht unbedingt sagen ob gold nun steigen oder fallen muss...


    geht nicht unbedingt linear sondern eins bedingt das andere aber so in etwa könnte es dann kommen...