Beiträge von HIghtekki

    was haben sie denn sonst noch außer den anleihen?


    mal angenommen du holst sie da raus, kaufst z.b. aktien oder auch edelmetall und beides fällt dann erst mal 3 jahre bevor es dann steil hoch geht.


    wie lang wird es dauern bis deine eltern anfangen dich in lauter kleine scheibchen zu schneiden?

    man muss erst mal agressiv definieren. wenn agressiv 80% des depots heißt dann ist das sicher übertrieben.


    man muss ja nicht das gesamte fiat jetzt in gold tun. sondern lieber immer mal ein bisschen. bzw. vll. einen teil dessen was man eh sparen will.


    wenn man das immer nur vor sich her schiebt und auf bessere preise wartet kann es sein dass man nie kauft und es irgendwann dann doch zu spät ist.

    http://www.goldseiten.de/conte…/artikel.php?storyid=3779


    hier ein paar anmerkungen von mir:


    Zitat

    Den Goldmanipulateuren geht angeblich das Gold aus - liest man. Mal angenommen das wäre wirklich so, dann wäre es mehr als naiv zu glauben, dass diesen Manipulateuren nichts mehr einfallen könnte, um den Goldpreis zu manipulieren.


    wenn ihnen immer etwas eingefallen wäre, dann stände der goldpreis heute immer noch dort wo er in den 60ern stand. (35 $). die golddrückung konnte irgendwann nicht mehr aufrechterhalten werden weshalb der preis danach ja auch bis auf 850 gestiegen ist.


    Zitat

    Vergleichen wir das Ratio mit dem Dollar-Index, so ist eine deutliche Korrelation beider Graphen nicht zu übersehen.


    ...welche davon abhängt wie stabil die anderen währungen (die in den dollar index einfließen) gegenüber gold sind. die zinsen in den usa spielen auch noch eine (sehr kleine) rolle aber vom dollar an sich hängt die korrelation nicht wirklich ab.


    Zitat

    Der Dollar fällt ins Bodenlose und der Goldpreis muss dann zwangsläufig explodieren. Dazu konstruiere man eine unsinnige Head&Shoulders-Formation, fertig ist der Lack.


    schade. hier fehlt eine begründung dafür, was an der SKS formation so unsinnig ist.



    was das trade defizit angeht: wenn dieses eine hinreichende bedingung für einen fallenden us-$/stark steigende geldmenge darstellt, folgt daraus noch lange nicht, dass es auch eine notwendige ist. insofern ist die unterstellung, dass es mal herhalten muss und mal nicht beachtet wird, und man es sich also so zurecht legen würde wie es passt, auch ziemlich unsinnig.


    wenn ich sage es ist gut für den dollar, wenn das defizit fällt dann ist das so als wenn ich sage: es tut dem hund gut, dass er jeden tag geschlagen wird. denn vorher wurde er jeden tag 2 mal geschlagen.


    was den chart mit dem verhältnis gold zu öl angeht: der ist natürlich so gewählt dass es tatsächlich so aussieht, als wäre öl im vergleich zu gold relativ billig. wenn man den chart verlängert über mehrere jahrzehnte kommt man zu dem ergebnis dass das zwar kurzfristig der fall ist. langfristig ist aber öl immer noch extrem teuer gegenüber gold und dieses verhältnis hat sich nur ein bisschen reduziert.


    klar dass man wenn man in soja etc. investiert auch nur wieder papier kaufen soll und dass da gold nicht so recht passen mag :D

    schon das weizenkorn (oder senfkorn) das von jesus in der bibel beschrieben wird, muss sterben, damit es reiche frucht bringt.


    also erst wenn das alte kaputt geht kann daraus etwas neues wachsen oder? :D

    als ich zuletzt bei argentarius bestellt hab hab ich mo. abend die bestellung abgegeben, di. abend überwiesen und do. abend war das silber schon da. aber wohl weil ich schon öfter dort gekauft hab und die mich kannten.

    kann man auch ganz einfach begründen


    wir tun so als wären alle unternehmen die etwas produzieren ein weizenfeld. das was sie produzieren ist der weizen.


    der reale preis wäre nun der preis des feldes gerechnt in weizen d.h. wie viel körner zahle ich für das feld. diese zahl sollte sich am ertrag orientieren d.h. je mehr körner das feld abwirft desto mehr werde ich auch dafür zahlen. das schwankt natürlich aber langfristig sollte es ein verhältnis geben ds sich immer wieder einpendelt.


    wenn nun die wirtschaft um x% wächst ist das so als würde das feld x% mehr weizen hergeben also wird man auch x% mehr körner dafür bezahlen.


    real heißt nichts weiter als der preis des objektes das zur herstellung genutzt wird gemessen in den einheiten die hergestellt werden. mal wird eher das objekt nachgefragt mal eher das was produziert wird.

    das preisverhältnis zwischen gold und öl normalisiert sich halt wieder. in den letzten 100 jahren war es immer zwischen ca. 6 und ca. 35. letztes jahr war es in der nähe von 6-7, aktuell bei 10. wenn es wieder irgendwo in die mitte zwischen den extrema läuft, so ca. 20 vll dann kann auch öl bei 40 liegen und gold bei 800.

    hallo


    wenn nur eingeweihte wissen wie sie die dollar unterscheiden. wie kommt es dass es hier im forum geschrieben werden kann? dann können es ja nicht mehr nur eingeweihte sein ;)


    im übrigen: unser geld ist doch eh alles falschgeld. da kommt es auf ein bisschen mehr eventuell noch falscheres falschgeld doch nicht an :D


    ob der staat das geld nun druckt und ein bisschen anders aussehen lässt oder ob es die fed für ihn erschafft. wo ist der unterschied?

    ich hab auch nichts dagegen wenn der preis noch etwas dümpelt. wenn man neben aktien auch mit EM eine altersvorsorge aufbauen will (nur EM ist doch etwas einseitig über 30-40 jahre) sollte man sich überlegen, wann man das meiste fiat umtauschen kann. und zu diesem zeitpunkt sollte der preis möglichst niedrig sein weil man dann am meisten dafür bekommt. diese zeit kommt bei mir erst noch :D (das ist ja meist erst wenn man etwas älter ist) daher wäre es blöd wenn der preis jetzt auf 2000 oder 3000 steigt um dann 20 jahre wieder richtung 1000 zu gehen.


    von mir aus kann der preis real seitwärts gehen. hauptsache kaufkraft schwindet nicht richtung 0 dahin.


    eine strategie könnte sein aktien und gold/silber gleich zu gewichten und wenn man neu kauft (um die altersvorsorge aufzustocken) die gleichgewichtung immer wiederherzustellen. damit kauft man immer das was in der vergangenen zeit hinterher gehinkt hat. also z.b. kauft man gold wenn in einem jahr die aktien besser waren und umgekehrt.


    hab ausgerechnet, dass das seit 1973 einen höheren anstieg gebracht hätte als wenn man immer von beidem gleich viel kauft, da sich dann ja die gewichtung zwangsläufig auseinander bewegt.


    bei den aktien natürlich nicht den markt (der wahrscheinlich abk....) sondern nur die guten :D

    siehe hierzu z.b. den film 'risiko - der schnellste weg zum reichtum'.


    da ist einer der dreht allen irgendwelche dubiosen aktien an (ruft die leute anaufgerordert an). egal ob es nun ein kleiner arbeiter ist oder ein professor an der uni-klinik, der gleich 500.000 in ein biotech-unternehmen pfeffert das dann am nächsten tag 60% fällt.


    alle fallen drauf rein. egal wie schlau. was daran liegt, dass die 'berater' bestens darauf geschult sind auf jeden einwand des angerufenen sofort die perfekte antwort parat zu haben. hat man sich erst mal drauf eingelassen wird man dermaßen an die wand 'argumentiert' wieso man unbedingt kaufen muss, dass man gar nicht mehr anders kann als ja zu sagen. zumindest wenn man nicht fest in sich verankert hat, dass es so kerle gibt und was deren ansinnen ist.


    man sollte immer im hinterkopf haben, dass die berater genauso denken wie der anleger: wie kriege ich es hin, zum einen möglichst viel zu verdienen und zum andern MEIN eigenes risiko gering zu halten. dass für den anleger dabei keine (extreme) outperformance raus kommen ist, ist logisch.


    siehe hierzu auch: erich florek: neue trading dimensionen.

    Zitat

    Original von S 04


    Bei Fonds gebe ich dir noch teilweise Recht. Was ich aber bestimmt nicht ab kann sind Zertifikate. Reinster Papiermüll, wenn es darauf ankommt. Aber auch Fonds haben es in sich, da deren Betreiber die Zusammensetzung ändern kann, wie er will. Warum sind den in diesem Jahr die meisten Rohstofffonds nicht besonders gut gelaufen?`Weil viele Öl und Gas übergewichtet haben, und die ganzen Fondsmanager auf dem falschen Fuß erwischt wurden. So viel auch zu diesen selbsternanten "Experten".


    das ist doch nicht verwunderlich oder? in den hauptindizes wie dem von jim rogers waren/sind nun mal energie übergewichtet. wenn ein fondsmanager auch energie übergewichtet hatte und verluste einfuhr, dann ist das nicht schlimm, denn den andern gehts genauso. hätte er energie untergewichtet und falsch gelegen wäre er raus geflogen. hätte er energie untergewichtet und richtig gelegen hätte er mit neidern rechnen müssen...beides eher unangenehm. also lieber genauso handeln wie die masse. da kann man nicht mit falsch liegen.


    da (fast) alle so denken (müssen) folgt hieraus dass der gemeine manager kaum besser sein kann als der rest.