Beiträge von HIghtekki

    es gibt eine möglichkeit sie wieder zu dem preis loszuwerden: du kaufst dir in entsprechender menge scheine die auf fallende kurse setzen (am besten ohne die griechen). wenn du z.b. heute 10 unzen á 500 € kaufst dann kaufst du scheine mit denen du 10 unzen zu 500 verkaufen kannst.


    vorteil: du hast die physischen unzen aber kein verlustrisiko (sofern die emittentin nicht pleite macht).


    nachteil: du musst dir die scheine erst kaufen. das ist halt der preis für deine absicherung und begrenzt deinen gewinn erst mal.


    aber immerhin hast du die dinger im keller liegen und wenn der crash kommt und die scheine wertlos werden hast du immer noch die münzen die dann aber wahrscheinlich stark gestiegen sind und mehr 'gewinn' abwerfen als die scheine verlust.

    hier mal die stelle im gesetz:


    § 25c


    Besteuerung von Umsätzen mit Anlagegold


    (1) Die Lieferung, die Einfuhr und der innergemeinschaftliche Erwerb von Anlagegold, einschließlich Anlagegold in Form von Zertifikaten über sammel- oder einzelverwahrtes Gold und über Goldkonten gehandeltes Gold, insbesondere auch Golddarlehen und Goldswaps, durch die ein Eigentumsrecht an Anlagegold oder ein schuldrechtlicher Anspruch auf Anlagegold begründet wird, sowie Terminkontrakte und im Freiverkehr getätigte Terminabschlüsse mit Anlagegold, die zur Übertragung eines Eigentumsrechts an Anlagegold oder eines schuldrechtlichen Anspruchs auf Anlagegold führen, sind steuerfrei. Satz 1 gilt entsprechend für die Vermittlung der Lieferung von Anlagegold.


    (2) Anlagegold im Sinne dieses Gesetzes sind:


    1.

    Gold in Barren- oder Plättchenform mit einem von den Goldmärkten akzeptierten Gewicht und einem Feingehalt von mindestens 995 Tausendstel;


    2.

    Goldmünzen, die einen Feingehalt von mindestens 900 Tausendstel aufweisen, nach dem Jahr 1800 geprägt wurden, in ihrem Ursprungsland gesetzliches Zahlungsmittel sind oder waren und üblicherweise zu einem Preis verkauft werden, der den Offenmarktwert ihres Goldgehalts um nicht mehr als 80 Prozent übersteigt.


    (3) Der Unternehmer, der Anlagegold herstellt oder Gold in Anlagegold umwandelt, kann eine Lieferung, die nach Absatz 1 Satz 1 steuerfrei ist, als steuerpflichtig behandeln, wenn sie an einen anderen Unternehmer für dessen Unternehmen ausgeführt wird. Der Unternehmer, der üblicherweise Gold zu gewerblichen Zwecken liefert, kann eine Lieferung von Anlagegold im Sinne des Absatzes 2 Nr. 1, die nach Absatz 1 Satz 1 steuerfrei ist, als steuerpflichtig behandeln, wenn sie an einen anderen Unternehmer für dessen Unternehmen ausgeführt wird. Ist eine Lieferung nach den Sätzen 1 oder 2 als steuerpflichtig behandelt worden, kann der Unternehmer, der diesen Umsatz vermittelt hat, die Vermittlungsleistung ebenfalls als steuerpflichtig behandeln.


    (4) Bei einem Unternehmer, der steuerfreie Umsätze nach Absatz 1 ausführt, ist die Steuer für folgende an ihn ausgeführte Umsätze abweichend von § 15 Abs. 2 nicht vom Vorsteuerabzug ausgeschlossen:


    1.

    die Lieferungen von Anlagegold durch einen anderen Unternehmer, der diese Lieferungen nach Absatz 3 Satz 1 oder 2 als steuerpflichtig behandelt;


    2.

    die Lieferungen, die Einfuhr und der innergemeinschaftliche Erwerb von Gold, das anschließend von ihm oder für ihn in Anlagegold umgewandelt wird;


    3.

    die sonstigen Leistungen, die in der Veränderung der Form, des Gewichts oder des Feingehalts von Gold, einschließlich Anlagegold, bestehen.


    (5) Bei einem Unternehmer, der Anlagegold herstellt oder Gold in Anlagegold umwandelt und anschließend nach Absatz 1 Satz 1 steuerfrei liefert, ist die Steuer für an ihn ausgeführte Umsätze, die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Herstellung oder Umwandlung des Goldes stehen, abweichend von § 15 Abs. 2 nicht vom Vorsteuerabzug ausgeschlossen.


    (6) Bei Umsätzen mit Anlagegold gelten zusätzlich zu den Aufzeichnungspflichten nach § 22 die Identifizierungs-, Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten des Geldwäschegesetzes mit Ausnahme der Identifizierungspflicht in Verdachtsfällen nach § 6 dieses Gesetzes entsprechend.


    ich glaub kaum dass der goldpreis dann 200 € steigt. 1. würde es dann für münzen wohl auch nur 7% geben so wiebei silber und 2. müsste in diesem fall ja der € um den entsprechenden prozentsatz abwerten. entweder er wertet gegen $ ab oder $ und € werten gegen gold ab um die besagten 7 oder sogar 19%. beides halte ich für nicht so plausibel...nur wegen einer änderung bei der steuer?

    silberunzen des selben gewichtes würden ca. 10% weniger kosten, daher kommt der grammpreis schon relativ nah an den bei münzen heran. vor allem wenn man es mit ketten vergleicht wo die hälfte des gewichts ebenfalls um die 100 € kostet.


    aber wenn man niemand findet er die kette will muss man sie im zweifel einschmelzen. das verursacht zum einen kosten und zum andern bekommt man für schmelzsilber weniger als für das gleiche gewicht in münzen. daher sollte man die kette eher als schmuck ansehen und nicht als anlage.


    ob ein eventueller käufer das gewicht in silber ausrechnet und sich daran orientiert ist fraglich. außerdem müsste der silbergehalt wohl erst geprüft werden was nochmal kostet.

    Zitat

    Original von goldjunge2006
    Ich weiß ja nicht, wie viel Du im Monat brauchst, um über die Runden zu kommen, aber für 3 Monate brauch ich mal mindestens 4500 €, die ich als Notreserve auf einem Tagesgeldkonto habe. [...] Und um dann ein gewisses Vermögen aufzubauen, eignen sich meiner Meinung nach als Einstieg gute Value-Aktien erst mal besser.


    wenn du die 4500 in 3 monaten unbedingt brauchst solltest du sie aber auch nicht in value aktien anlegen.


    ich bin davon ausgegangen, dass mit den 4500 € geld gemeint ist, das angelegt und nicht sofort wieder ausgegeben werden soll.


    zudem sind die hier angesprochenen drei monate auch rein willkürlich gewählt. und wenn man schon geld 'hortet um damit 3 monate über die runden zu kommen' dann klingt das ganz nach vorsorge für den ernstfall. und nicht nach dem geld das auf dem girokonto ist um damit in normalzeiten den täglichen bedarf zu decken.

    Zitat

    Original von goldjunge2006
    Hallo SilberEntdecker,
    Bei dem Betrag würde ich gar nichts in physisches Edelmetall investieren,
    [...]
    Edelmetalle sehe ich als eine Art "Geldspeicher", in den man etwa 10-15% seines Portfolios investiert haben sollte.


    ich denke das widerspricht sich oder? 10-15% von 4500 sind so um die 1 unze gold und noch ein paar unzen silber. die kann man sich schon hinlegen. es sei denn man weiß, dass man die gesamten 4500 € in 3 wochen dringend braucht. aber dann überlegt man nicht wie man sie am besten anlegt sondern hat sie cash irgendwo deponiert oder auf dem girokonto.

    ich halte es für gefährlich 1. auf eine deflation zu warten und 2. anzunehmen, dass dann auf jeden fall edelmetall preise fallen. beides kann passieren, muss aber nicht.


    falls es wirklich so kommt, dass aufgrund von pleiten von unternehmen und privatpersonen die geldmenge zurückgeht, folgt daraus noch lange nicht, dass auch die preise für edelmetall fallen. wer das annimmt bzw. aus dem ersten ableitet, der sieht a) edelmetalle als bloße rohstoffe und betrachtet b) nur die angebotsseite.


    zugegeben es könnte sein dass sich die gesamtmenge an papier verringert, die an edelmetall aber nicht. das muss aber nicht unbedingt zu einem fall der edelmetallpreise führen. denn


    1.: was würde wohl passieren wenn es wirklich zunächst einen gewissen 'aufwertungsdruck' beim dollar geben würde? z.b. würden die chinesen auf die idee kommen, dass es nun nicht mehr so unbedingt nötig wäre ihre eigene währung zu verkaufen und statt dessen us-$ anleihen zu kaufen. die nachfrage nach us-$ könnte also fallen und vll. kaufen die chinesen nun lieber gold statt us-$ und die anderen staaten tun es ihnen gleich.


    2.: wenn die geldmenge aufgrund einer wachsenden zahl von insolvenzen und forderungsausfällen zurückgeht, dann führt das dazu, dass es für investoren unsicherer wird in den usa zu investieren. dann werden sie wahrscheinlich auch die nachfrage nach us-anleihen eher senken als steigern. was machen dann die usa? was den staat angeht: der wird zur not das geld was er braucht um die schulden zu bedienen selbst schaffen (tut er eh schon) und zur not kann er auch bankrotte unternehmen retten, indem er ihnen geld gibt was er vorher selbst erzeugt. das ganze wird mittelfristig dazu führen, dass die geldmenge wenn dann überhaupt nur sehr kurz fallen wird und wenn der staat erst mal angefangen hat verstärkt selbst geld zu 'drucken' kriegen die investoren angst und flüchten aus dem $.


    ok vll. gehen die preise für EM mal ganz kurz runter bevor sie wieder nach oben abdrehen aber ob man das dann mal eben so schnell mitnehmen kann ist fraglich. wahrscheinlich neigt man dann eher dazu zu warten dass es noch tiefer geht und wenn dann der steiflug nach oben beginnt verpasst man den einstieg. das passiert fast allen die auf sowas warten...da spielt einem die psyche dann einen streich.


    also wenn man auf nummer sicher gehen will: jetzt schon einen teil investieren und wenn es nochmal rutner geht billiger nachkaufen. das risiko mit 0 dazustehen ist im zweifel zu groß.

    ich las letztens einen text wo es auch darum ging dass heute ja alles anders wäre weil es bessere technologie gäbe die leute schlauer wären und alte maßstäbe würden nicht mehr gelten und außerdem hätten wir ja die fed die schon dafür sorgt dass es keinen crash und keine depression mehr gibt...schwarzmaler wurden als crashpropheten tituliert und verunglimpft.


    und nun ratet aus welchem jahr der text war :D

    Zitat

    Original von Saccard
    Gibt es *dann* einen Crash (-35 bis -50% vom top) haben wir das 1929er Szenario. D.h. nach dem Crash käme dann nochmal eine Erholung von ca. 50% der Kursverluste. Danach dann der mehrjährige Bärenmarkt.


    glaube das nennt man auch die echoblase ;)


    gabs z.b. bei der eisenbahnhausse in england. das 1. top war 1836 bei 320 punkten im railway share price index, das 2. 1845 bei 420. dazwischen gings auf 170 runter. danach dann nochmal auf 170. also ca. 60%.


    in den 70ern war ja die inflation schuld dass es seitwäts ging. real ging es um knapp 70% runter.


    könnte mir auch vorstellen dass es noch einige jahre seitwärts geht...dax so zwischen 3000 und 7000...

    gutso


    die idee hatte ich schon. ich werde ihn CRADAX nennen (crash danger index).


    es ist eine art punktesystem. die punktzahl ist um so höher je mehr der genannten relevanten kriterien für die blase erfüllt sind...ich werd das dann hier mal posten...


    oder hat wer nen anderen namen für das teil? ;)

    also bisher hab ich folgendes untersucht bezüglich blase


    - die anstiegsgeschwindigkeit steigt. d.h. die kurse weisen auch in log. darstellung eine exponenzielle formation auf ;) (also die kurve steigt an)


    - korrekturen werden kürzer bzw. werden immer schneller wieder 'aufgeholt'


    - der anteil der rendite der mit kursgewinnen erzielt wird, steigt im verhältnis zu dem aus dividende und zinsen


    - geldmenge und kreditmenge wachsen besonders schnell


    - die margin debt wächst


    - die zinsen werden auch angehoben wenn die preissteigerungen moderat sind


    - die zahl der marktteilnehmer steigt


    - die advance decline linie fällt


    - das aktienvolumen steigt


    - das medieninteresse steigt (mehr artikel und zeitschriften)


    - pessimistische kommentare werden unterdrückt und ihre autoren teilweise lächerlich gemacht


    - begriffe wie "man sagt, dass" oder "informierte kreise sagen, dass" u.ä. kommen häufiger vor


    - der optimismus wird von prominenter stelle wie z.b. professoren geschürt


    - die gewinnschätzungen sind exorbitant hoch


    - die mehrheit der marktteilnehmer ist positiv eingestellt


    von (fast) allem hab ich charts ;)



    daneben natürlich die klassischen indikatoren wie KGV, dividend etc.

    ich wollte nur mal anmerken, dass es nicht wirklich eine kunst ist vier gewinnt in 3 zügen zu gewinnen :D


    zum text: dass dann überall leichen an den bäumen hängen und es keinen strom mehr gibt halte ich ehrlich gesagt für etwas übertrieben. der autor geht davon aus, dass dann sämtliche menschen extem verzweifelt sind selbstmordgedanken hegen etc. ich denke aber imemr wenn es große not gibt gibt es geschäftstüchtige pioniere die versuchen diese lage auszunutzen indem sie dringend benötigte waren und dienste anbieten. war nach dem 2. WK auch so. irgendwann wird es dann eine erholung geben. wir fallen ganz sicher nicht 100 jahre in eine depression und werden 100 jahre keinen strom haben o.ä. vll. eine zeitlang aber das ist kein dauerzustand.

    wenn der silberpreis weiter steigt wird die produktion der münzen irgendwann aufhören. oder sie setzen den silberanteil runter oder schreiben 20 € drauf statt 10. denn spätestens wenn der silberpreis über 10 € für 14 gramm steigt, würde der staat mit der produktion verlust machen ;)


    aber die 250 t sollten ja keine allzugroße rolle spielen.