Beiträge von HIghtekki

    auch 1929 ist die geldmenge in den jahren vorher um ca. 7-8% p.a. gestiegen. etwa so viel wie aktuell. es gab auch schon eine zentralbank die die möglichkeit hatte weiteres geld zu erschaffen. trotzdem kam es zum rückgang der geldmenge und der wirtschaftsleistung.


    genauso kam es um 1720 und um 1634 zu einer starken ausweitung der geldmenge was die südseebubble sowie die tulpenmanie hervorrief. und beide blasen sind geplatzt.


    wenn sich aufgrund steigender geldmenge eine blase aufbaut dann platzt die trotzdem irgendwann. es ist ja kein gesetz dass die geldmenge immer weiter steigen muss. wenn die leute alle überschuldet sind und z.b. aktien verkaufen müssen um diese zu zahlen dann können die kurse auch wieder fallen.


    es ist allerdings schon so dass langfristig die geldmenge eine rolle spielt. von 1700 bis 1900 z.b. als es den goldstandard gab und die geldmenge mehr oder weniger konstant war sind auch die kurse per saldo nicht gestiegen. es gab statt dessen halt jedes jahr eine fette dividende. ausnahmen waren z.b. bubbles wie 1720 oder auch im 19. jh. die südamerika- sowie die eisenbahn europhorie. aber immre sind die kurse wieder aufs ausgangsniveau zurückgefallen.


    seit 1900 aber sind die kurse langfristig am steigen. rechnet man jedoch die aktienpreise gemessen in gramm gold aus so sieht man dass diese auch im 20. jh. nur oszilliert haben. gerechnet in gold kosten englische aktien heute kaum mehr als vor 300 jahren.

    Zitat

    Original von juergenlangen
    Verdächtig macht sich allerdings der Steuerzahler, der bisher 15.000 Euro Zinseinnahmen (also ein Vermögen von vielleicht 200k) hatte, und plötzlich "mittellos" dasteht ... auch der wäre gut beraten, die Pickel-Rechnung präsentieren zu können !


    ich kann es ja nachvollziehen wenn die wissen wollen wo viel geld herkommt das vorher nicht da war. aber umgekehrt? muss ich nun auch noch nachweisen, wo ich mein geld ausgegeben hab? es sollte doch in dem fall reichen wenn die die kontoauszüge sehen woraus hervorgeht, dass das geld z.b. abgehoben wurde. was ich dann damit mache geht die nicht wirklich was an.


    was die abgeltungssteuer angeht: ok wenn die da keine ausnahme machen stimmt das schon, aber wer sagt mir dass sich das nicht 10 jahre später wieder ändert? vll. gibts doch mal ne sondersteuer auf gold o.ä. auf jeden fall geht es die nix an wie man sein geld anlegt. gegen eine quittung vom händler ist ja nichts einzuwenden so lange ich die hab und er nicht weiß, dass ich gekauft habe ;) sowas sollte reichen. da muss ich mich nicht noch anderswo registrieren lassen.

    auf jeden fall wirst du registriert wenn es beim verkauf über 15000 € sind. da sind auch münzhändler gesetzlich zu verpflichtet. wegen geldwäsche...


    daher nicht unbedingt alles auf einmal verkaufen. und daher sollten die einzelnen stücke nicht allzu groß sein. ein 500 gr barren kostet aktuell ca. 7500-8000 €. da muss nur die inflation steigen und das gold mit und schon sind wir in ein paar jahren doppelt so hoch und du kriegst das teil nicht mehr anonym los (es sei denn privat aber auch der händler fällt dann aus).


    sollte man vorher auf jeden fall bedenken. die werden die 15000 ganz sicher nicht anheben bei zunehmender geldentwertung. eher noch absenken.


    spekusteuer fällt an wenn du den gewinn meldest. aber wer soll wissen welchen gewinn du hast? zur not hast du vergessen zu welchem kurs du gekauft hast...aktuell ist es jedenfall (noch) so, dass das finanzamt dir nachweisen muss wie viel gewinn du hast...hoffen wir dass sich das nicht ändert.


    aber zur not geht dann noch silber. das zählt nämlich zur numismatik und nicht zur kapitalanlage (zumindest laut proaurum ;) und außerdem gibts da ja USt drauf).

    ich meinte mit bildungsstätten übrigens auch unis.


    hm ich finde man muss keynes zugute halten er hat sich bemüht und hat es gut gemeint ;) (das les ich jedenfalls aus seinem schrifttum raus). leider sind die leute doch anders als er es sich dachte.

    ja denke ich weiß es. das kann ich aber nur abschätzen ;)


    was wäre nur wenn die zinsen nicht künstlich unten gehalten würden und man nur verleihen könnte was die kunden einzahlen...hach da würde die bank fast nix mehr verdienen und müsste die meisten leute raus werfen...ob das so gut wäre?


    white knight


    eine bank wird selten raten gold zu kaufen. nicht weil der berater dumm ist sondern weil die bank daran kaum was verdient. da wird der kunde lieber in einen rohstofffonds umgeleitet.


    aber es sind nicht nur die banken die so sind. die HMI z.b....da war ich letztes mal so rein interessehalber. die verticken die riesterrente. natrlich alles andere als objektiv da sie ja dran verdienen und das ziel ist möglichst viele verträge in möglichst kurzer zeit abzuschließen. die leute im vertrieb haben die möglichkeit sich hochzuarbeiten wenn sie je zeiteinheit eine bestimmte anzahl verticken. das ist so ne art punktesystem mit anreizen...denn man kann dann aufsteigen und andere weiter unten für sich arbeiten lassen. die die ich da traf waren extrem geldgeil und haben was gefaselt von wegen wenn ich 30 bin hab ich ausgesorgt etc. und woher kommt das geld? vom kunden natürlich. dem kann man ordentlich was abzwacken da ja die staatliche förderung lockt. dabei hat dieses produkt erhebliche nachteile die aber natürlich mit keinem wort erwähnt werden...wäre man ja auch doof. lieber dem kunden das teil schmackhaft machen und ihn in eine abhängigkeit bringen.

    Zitat

    Original von taheth


    Macht in dem Fall ca. 1,5 Sack Erdnüsse :D


    Hast Du auch die Zahlen für die Zinseinnahmen der Kredite?


    41,7 mrd. zinserträge


    ok das ist 4 mal so viel aber die 10 mrd sehe ich wie gesagt in der relation trotzdem nicht als krimskrams an. vor allem nicht bei nem jahresüberschuss von 3,5 mrd ;)


    dadurch dass sich die zinsunabhängigen erträge auf ca. 19 mrd belaufen gleichen sie gerade die 19 mrd an zinsunabhängigen aufwendung aus so dass die bank dann mit den zinsen anfängt 'zu verdienen' da geb ich dir dann recht.

    Zitat

    Original von taheth


    Oh, ich vergaß das Zertifikate, Bonds, Anleihen Realwerte sind.
    Wie dumm von mir. ?(


    was hat das jetzt mit realwerten zu tun? mir ist schon bekannt dass das geld wieder verliehen werden kann und wird und kein osaft irgendwo rum liegt aber wenn es nur dazu dienen würde bräuchte es die gebühren nicht.


    und es bräuchte keine immer größer werdende anzahl.


    die deutsche bank hat übrigens 2005 ca. 19 mrd an zinsunabhängigen erträgen gehabt gegenüber 41 mrd an zinserträgen. ok das ist mehr als 19 aber krimskrams ist der rest damit eigentlich nicht.

    zugegeben wenn man sieht wie heute osaft wieder gestiegen ist oder weizen könnte man schon in versuchung kommen etwas damit zu zocken denn anders kann man kaum in weizen oder osaft investieren (es sei denn man kauft selbst futures was ich aber lieber lassen würde). da darf man nur nicht so gierig werden.


    ich geb zu ich hatte mal ein zerti auf den jim rogers index aber war auch alles mögliche drin was ich nicht haben wollte. u.a. viel öl da bin ich froh dass ich wieder raus bin ;) denn das problem an diesen teilen ist ja auch dass du nicht genau weißt wie die gewichtung grade aktuell ist und daher ist es dir quasi unmöglich zu entscheiden ob der index und vor allem dein zerti die entwicklung voll und richtig abbildet. wenn die nur jedes jahr 2% abschneiden merkst du das nicht aber in 10 jahren sind es schon 20%.

    das ding hat einen wert von schätzungsweise 12-13 € (falls es echt ist). ein händler würde dafür um die 9-10 € zahlen. und der schenkende hat das teil je nachdem wie viel glück er hatte für irgendwo zwischen 20 und 60 € eingekauft also je nachdem obs ein 'sonderangebot' war oder der reguläre preis.


    ich würde das teil übrigens nicht verkloppen da es sich kaum lohnen wird. es ist zumindest wahrscheinlich dass du weniger dafür bekommst als der schenkende ausgegeben hat. da hätte er dir auch gleich das geld geben können anstatt einen teil an raffgierige nachpräger abzutreten.

    ich frage mich auch wieso sich das Gerücht nach wie vor so hartnäckig hält, es wäre unbedingt notwendig, die Geldmenge zu steuern...anscheinend haben die Lehren von einem Herrn Keynes doch extrem viel Beachtung in den Bildungsstätten gefunden und wurden (uns) schon von Kinde auf eingetrichert.


    Eigentlich ist es ja nicht wirklich die Geldmenge die versucht wird zu steuern, sondern die Preisentwicklung. Es wird hier Preisstabilität angestrebt. Mal davon abgesehen, dass wir seit 100 Jahren keine Preisstabilität mehr haben, ist es ein Irrglaube zu meinen, man könne die Preise direkt durch die Geldmenge beeinflussen. Der Denkfehler liegt darin, dass angenommen wird, es gäbe innerhalb der Gleichung M*v = Y*p irgendwo eine Kausalität, d.h. man meint wenn M steigt, steigt z.B. im gleichen Maße p und/oder Y. Wenn p im gleichen Maße wie M steigen sollte, würde das voraussetzen, dass entweder sowohl Y als auch v konstant blieben oder aber dass beide gleich stark steigen oder fallen. Dafür gibt es aber keine Hinweise, dass das immer so ist.


    Angenommen v würde konstant bleiben, dann ist es natürlich so, dass Y*p sich genauso verhält wie M. Aber fraglich ist das Verhältnis von Y und p selbst. Das kann durch M nicht direkt beeinflusst werden. Am besten wäre es natürlich ein steigendes M würde nur zu einem steigenden Y und zu einem konstant bleibenden p führen. Aus der Meinung, dass das so wäre, wird im Allgemeinen dann die These abgeleitet es wäre nötig M zu steigern, damit auch Y steigt. Aber dabei wird wiederum stillschwiegend angenommen, dass sowohl v als auch p konstant bleiben. Tun sie das? Nein natürlich nicht.


    Wenn die Preise mal zu stark steigen, wird dann M irgendwie zu drosseln versucht. In diesem Fall wird plötzlich angenommen Y wäre konstant. Denn dann würde eine weniger stark steigende oder fallende Geldmenge M zu einem weniger stark steigenden p führen. Aber Y ist natürlich ebenfalls nicht konstant.


    So kommt es also, dass M mal mehr und mal weniger steigt, aber per saldo jedes Jahr steigt und dementsprechend auch Y*p steigt. Aber manchmal steigt nur p, manchmal steigt auch Y ein bisschen aber irgendwie machen p und Y doch was sie wollen. Trotzdem wird uns immer weis gemacht man könne ja schon gut steuern und die Notenbank hätte alles im Griff. Natürlich kann auch ein fallendes v dazu führen, dass trotz steigender Geldmenge sowohl p als auch Y nur leicht steigen oder sogar fallen (siehe z.B. Japan).


    So viel zur Steuerung.


    Was wäre nun, wenn die Geld/Goldmenge also in diesem Fall M konstant wäre? Würde dann Y auch konstant bleiben? Nein, nicht notwendigerweise, denn v könnte steigen und p könnte fallen oder beides. Würde p zwangsläufig fallen? Nein, denn v könnte steigen und somit sogar ein steigendes Y bei relativ konstantem p hervorrufen. Natürlich könnte v auch fallen und dann würde entweder p fallen oder Y oder beides. Aber damit das was mit der Goldmenge zu tun hätte, müsste es eine Kausalität zwischen M und v geben.


    Klar in gewisser Weise gibt es die, z.B. bei einer Hyperinflation. In diesem Fall steigt M so stark an, dass die Leute das Geld möglichst schnell los werden wollen und in diesem Fall würde dann sogar v steigen. Natürlich nicht Y sondern vor allem p.


    Aber es ist nicht festgelegt, wie sich genau M auf v auswirkt. Jetzt könnte jemand sagen wenn Y steigt fällt p. Aber das würde voraussetzen, dass v konstant bleibt. Auch wenn M das tut, muss v das nicht notwendigerweise auch tun.


    Wie sich v entwickelt hängt in erster Linie davon ab, ob die Leute lieber ihr Gold horten oder es lieber investieren bzw. ausleihen. Das hat aber weniger was mit der gesamten Menge zu tun sondern eher damit, wie ihre Erwartungen bezüglich Y sind und wie aktuell das Zinsniveau ist.


    steigt Y und steigt gleichzeitig p, so lohnt es sich zu investieren und in diesem fall sollte v bei konstantem M steigen. Investitionen lohnen vor allem dann, wenn die erwartete Rendite oberhalb des aktuellen Zinsniveaus liegt.


    Was passiert nun wenn immer mehr investiert wird?
    Es wird Leute geben, die mehr investieren wollen als sie verdient haben und andere die mehr verdienen als sie wieder investieren wollen. In diesem Fall ist es sinnvoll, dass die, die viel verdient haben, das Geld denen leihen, die weniger verdient haben aber mehr investieren wollen z.B. weil sie noch klein sind und expandieren wollen.


    Es kann dann aufgrund der allgemeinen Gier aber dazu kommen, dass insgesamt mehr investiert werden soll als vorher verdient wurde und in diesem Fall steigt die Nachfrage nach Kredit so weit, dass das zu steigenden Zinsen führt. Diese wiederum führen dann dazu, dass die Investitionen, die nun unterhalb des Zinses liegen, nicht mehr getätigt werden und so eine gewisse Mremsung eintritt. Zudem führt die Tatsache, dass 'zu viel' investiert und produziert wird dazu, dass allgemein die Preise stagnieren oder dann sogar fallen.


    Das dreht den ganzen Prozess um. Falende Preise führen i.d.R. dazu, dass es sich weniger lohnt was herzustellen, da die Erlöse im Vergleich zu den Kosten eher fallen. Also fällt nicht nur p sondern dann auch Y. Im gleichen Maß wie aber Y*p fällt fällt auch v. Es wird also wieder mehr gehortet. In diesem Fall würden auch die Zinsen wieder fallen und zwar so lange, bis sie so niedrig sind, dass sich doch wieder mehr Investitionen lohnen würden. Zudem führen fallende Preise und eine fallende Produktion dazu, dass die Attraktivität neue zu investieren irgendwann wieder zunimmt, da Güter billig eingekauft werden und zudem allgemein knapper geworden sind. In diesem Fall würde der ganze Prozess von vorn los gehen.


    Was die Kredite angeht: Wenn das Top ereicht ist und es sich abzeichnet, dass der Abschwung kommt, werden erstens weniger neue Kredite aufgenommen und zweitens lohnt es sich sie zurückzuzahlen oder sie fallen im Zuge des Rückgangs aus. Insofern werden auch zu viele Kredite bzw. Schulden wieder korrigiert.


    Das war nun, wie es sein sollte. Und nun, wie es heute ist:


    Es gibt eine Notenbank sowie Geschäftsbanken. Die Notenbank nimmt sich heraus auf die kurzen Zinsen Einfluss zu nehmen, indem sie sie hebt und senkt. Da heute im Allgemeinen Konjunkturzyklen als negativ angesehen werden, wird der 'ewige Aufschwung' angestrebt. Wie wird da vorgegangen?


    Ein 'Problem' ist, wie wir gesehen haben der Zins. Er führt irgendwann dazu, dass Investitionen nicht mehr getätigt werden, weil es teurer wird sich zu verschulden. Was muss man in diesem Fall also machen? Ganz einfach: In diesem Fall den Zins künstlich nach unten zwingen. Also die Zinsen senken. EIGENLICH sollte das dazu führen, dass zwar eine hohe Nachfrage nach Krediten herrscht, nicht jedoch ein hohes Angebot (das sinkt automatisch wenn die Zinsen zu tief sind). Also besteht die Lösung darin, nicht auf das Geld anderer Leute (Sparer etc.) angewiesen zu sein (die es ja bei zu niedrigen Zinsen nicht verleihen würden) sondern ganz einfach das Geld selbst zu erzeugen und dann zu relativ niedrigen Zinsen zu verleihen. Egal wie viel die Sparer zur Bank tragen. Damit hält man die Verschuldung hoch und kann scheinbar die Zyklen verhindern oder eindämmen. Das ganze hat gleichzeitig zum einen den Effekt, dass sich die Geldmenge ständig erhöht, was ab einer bestimmten Rate eigentlich fallende Preise (wegen der Überproduktion) in leicht steigende Preise verwandelt (was als positiv angesehen wird) und zweitens eröffnet es den Banken Zinsen auf Geld zu kassieren, das es vorher gar nicht gab und so auch in Zeiten mit eigentlich niedriger Kreditnachfrage gut zu verdienen. Natürlich nutzt es auch dem Staat, da dieser sich jetzt beliebig verschulden, seine Klientel bedienen und die Anforderungen eines Herrn Keynes was die Stimulierung der Konjunktu angeht, erfüllen kann.


    Heile Welt also und alle sind zufrieden...scheinbar...wenn da nicht die permanente Geldentwertung wäre und der ständige 'Deflationsdruck' der lediglich durch eine immer weiter steigende Geldmenge versucht wird im Zaum zu halten. das geht auch eine gewisse Weile aber irgendwann machen sich dann doch die Schulden bemerkbar, die dann ihren Tribut fordern und doch das eintreten lassen, was all die Jahre künstlich verhindert wurde. Nämlich den Abschwung. Und der wird um so heftiger, je länger diese Verhinderung statt fand.


    Die Depression ab 1929 trat genau aus demselben Grund auf. Man hatte die Geldmenge extrem ausgeweitet und das wurde dann korrigiert (mit dem Gold hatte das nur insofern was zu tun dass das Gold die Korrektur vorangetrieben hat aber Schuld war nicht das Gold sondern die vorher steigende Geldmenge. Das ist so wie wenn man ein Kartenhaus baut und dieses irgendwann einkracht. Schuld ist da nicht primär die Gravitation sondern die Tatsache, dass es zu hoch gebaut wurde, denn vor dem Bau war bekannt, wie die Gravitation sich auswirkt).


    Der Boom hatte von 1921 bis 1929 gedauert.
    Heute dauert der Boom schon mehrere jahrzehnte. Wie das ende kann man sich vorstellen. Um nochmal zum Kartenhaus zu kommen. Der Unterschied besteht heute darin, dass Uhu verwendet wird um den Turm höher bauen zu können. Aber auch dieses Kartenhaus bricht irgendwann unter seinem Gewicht zusammen. Nur wird das Getöse dann größer sein.


    Und nun noch eine Erklärung zum Kartenhaus und wieso es irgendwann bricht: Die Karten werden von den Marktteilnehmern eingebracht. Das geht solange wie genügend Karten im Haus sind. Aber sobald ein paar Leute ihre Karten raus ziehen oder das Haus zu hoch ist, wird es wackelig. Das führt nun dazu, dass die Leute ängstlich werden und einige versuchen schnell ihre Karten wieder rauszuziehen. Je mehr das aber tun, desto mehr wackelt der Turm und irgendwann bricht er dann zusammen.

    auch im buch von herrn lips steht auf seite 239, dass eine bindung von währungen an GOLD verboten ist (wenn man im iwf ist). daher meine ich ja: zur not bindet man sie ans silber. dann muss D nicht vorher aus dem IWF austreten und man muss auch die statuten nicht ändern ;)