Beiträge von HIghtekki

    hm...steht dort nicht, dass die währung nicht an GOLD gebunden werden darf? wie wärs es mit silber? :D


    das würde ja auch gehen. später wird dann wieder der bimetallstandard eingeführt aber silber würde zunächst mal reichen denke ich.


    oder hat jemand den genauen wortlaut der statuten?

    denke ich auch falls sich die finden.


    der verein indem ich mal vorstand war (also VV) hatte insgesamt meist zwischen 7 und 9 vorstandsmitglieder. gesamte mitglieder des vereins waren so um die 600.


    muss es nicht sowieso mindestens einen stellvertreter geben?

    Pauli


    der thread hier existiert seit 5 monaten. ich denke es ist nicht unbedingt nötig sich gegenüberzusitzen um den vereinszweck zu diskutieren. ob einem die leute passen oder nicht kann man natürlich erst am 4.11. raus finden aber das hat ja nichts mit den zielen der gesellschaft zu tun. die kann man auch hier besprechen, was auch schon fleißig getan wurde.
    wer damit nicht einverstanden ist oder wer die anderen leute nicht mag muss ja nicht mit machen.


    wenn wir erst am 4.11. ANFANGEN zu diskutieren, was denn der zweck der gesellschaft sein könnte usw. dann wird das nichts in den 2 tagen. dann würde es drauf hinaus laufen dass es noch 1 jahr länger dauert oder dass man irgendwann zwischendurch ein treffen anberaumt was aber wohl eher schwierig ist.

    z.b.


    http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Platin bzw. http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Palladium


    Platin 0,01ppm, Palladium 0,001ppm.


    hiernach


    http://www.chemie-master.de/Fr…e/pse/pse.php?modul=tab14


    ist z.b. aber palladium doppelt so häufig


    ok frage wäre nun obs nen unterschied gibt zwischen natürlicher häufigkeit und erdkrustenhäufigkeit...


    die seite hier sagt auch palladium wäre häufiger


    http://www.lispme.de/pse/46_Pd_de.html


    die zahlen aus der bunten tabelle sagen dass platin ca. 65% häufiger vor kommt.



    wir haben also
    1. platin ist 10 mal so häufig wie palladium
    2. palladium ist 2 mal so häufig wie platin
    3. platin ist 1,6 mal so häufig wie palladium


    ok über die quellen kann man streiten aber es ist schon so dass es unterschiedliche angaben gibt.

    wie häufig es tatsächlich ist kann man gar nicht sagen weil egal wo man guckt jede seite was anderes sagt. mal ist es häufiger mal weniger häufig. das schwankt teilweise um den faktor 10. mal ist platin 3 mal so häufig wie palladium und mal ist palladium 5 mal häufig wie platin...

    hier mal was was so sinngemäß bei herrn lips steht:


    Für den Fall, dass doch die Gefahr bestand, dass zu viel Gold aus den USA abfloss, wurde gelegentlich diplomatischer Druck ausgeübt. So hinderte z.B. Präsident Johnson Deutschland daran, seine US-$ in Gold umzutauschen, indem er Deutschland wieder ins Gedächtnis rief, dass nach wie vor Truppen zwischen Deutschland und Russland stünden


    die irankrise 1979 wo die usa iranisches gold das in Yn lag einfroren, woraufhin der preis dann aus angst bis auf 850 stiegt, zeigt dass die usa das durchaus können. sie müssen nur einfach definieren hier gibts terroristen und schon ist das gold weg.

    Zitat

    Original von nepton
    Goldmünzen und -barren sind ab einer bestimmten Reinheit (also Anlagegold) aber von der Spekulationssteuer ausgeschlossen, sofern man das Metall aufgrund von Geldbedarf verkauft. Tradet man hingegen hin und wieder einfach so mit physischem Gold um Kursgewinne möglichst gut zu realisieren, dann würde schon Spekulationssteuer anfallen.


    bezieht sich das nur auf Ö?

    Zitat

    Original von goldkind
    Man-o-man-o, so viele Angsthasen,
    ich seh schon wie euch allen die Knie schloddern, einfach unglaublich wie ihr dem Untergangspropheten auf den Leim geht.


    Was Eichelburg hier abzieht ist anderseits eine wirklich gute Show, da bringt ihm viel publicity ein -clever Jong. Er ist sich zu nichts zu schade. 8)


    Ich würd Euch alle raten, all euer Geld zusammenzukratzen, zwei Kühe zu kaufen und in den Keller zu stellen, sich in einen Bauernhof in der Nähe einzukaufen und den Rest davon Gold kaufen, und dann zu warten bis es draussen ganz laut BÄNG macht.
    amen.


    so was ähnliches hat professor irving fisher von der yale universität im september 1929 über den finanzanalyst babsen gesagt als dieser am 5.9.1929 vor einem crash gewarnt hatte. er hat sich sogar öffentlich über ihn lustig gemacht und ihn am 9.9.1929 im barrons als "den großen Seher aus den Wellesley Hügeln" bezeichnet.


    was dann kam ist bekannt. am 3.9.1929 erreichte der dow jones mit 381 seinen höchststand und danach kam der crash und die depression.


    es war schon immer so dass die die einen bevorstehenden crash oder eine krise die sich abzeichnete nicht wahr haben wollten die die es anders sahen als dumm bezeichneten. denn das stärkt die eigene meinung und es ist am leichtesten dinge die ungemacht ins eigene weltbild bringen könnten, einfach zu verdrängen. zum glück wird man dabei von den mainstreammedien, den anderen papierjüngern und den sog. 'experten' die nur den aufschwung kennen lernen durften und sich nichts anderes vorstellen können, eifrig unterstützt.


    ist ja auch klar: diesmal ist alles anders. diesmal haben die experten mit ihren knöpfchen und tasten alles im griff. eine depression ist vollkommen ausgeschlossen. sie kann nicht sein, da sie nicht sein darf. wir haben ja zur not die zentralbank. die wird schon alles richten.


    leider dachte man genau das auch schon 1929 :D


    denn die fed gibt es schon seit 1913. sie kann auch schon seit 1913 beliebig geld aus der luft zaubern. und nix hats genutzt. so wie es auch heute im zweifel nix nutzen wird.

    die frage war übrigens ernst gemeint und sollte keine propaganda darstellen o.ä.
    zudem hab ich auch nicht vor das so zu machen. bin ja nicht blöd. da geb ich lieber unzen einzeln wieder aus und ob jemand den deal mit dem haus macht ist auch die frage. aber ich hatte halt die überlegung gehabt, ob und wenn ja wie sowas theoretisch gehen könnte und kam aber zu keinem ergebnis da ich kein jurist bin.

    ich schreibe gerade eine arbeit zum thema blasen in der geschichte. ich habe bisher die tulpeneuphorie 1634-1637, die südsee-bubble 1720, die südamerika euphorie 1823-1828, die eisenbahneuphorie anfang 1840, die hausse in den 1920er jahren in den usa und folgen wird noch der crash der hightechs und ev, noch der des häusermarktes aktuell.


    eines ist allen bubbels gemeinsam zumindest ab der 2.: man sagte sich: dieses mal ist alles anders.


    und eines was allen krisen danach gemeinsam: sie stürzte die bevölkerung in not und elend und die verantwortlichen wurden meistens gesucht gefangen und gelynscht oder zumindest ihr vermögen konfisziert und sie in den tower o.ä. geworfen.


    und nein auch diesmal ist NICHT alles anders.


    bei der krise nach der südamerikaeuphorie konnte die bank of england ürbrigens auch schon noten drucken. sie hat es aber nicht getan sondern sich aus 1-pfund noten aus dem tresor von 1797 bedient. zudem hat nathan rothschild in ganz europa münzen im wert von 10 mio. pfund organisiert um die bank of england liquide zu halten. ich dachte da sofort an unsere silber-10er ;)

    danke für die antworten.


    es ging mir aber weniger um die frage, ob und inwiefern ich nachweisen muss woher das geld stammt sondern eher darum, warum genau sowas mit schweizer franken gehen würde (ich muss sicher nicht wenn mit franken ein haus kaufe vorher meinen buchgewinn in € ausrechnen [wenn ich es wieder zurücktausch würde] und den versteuern) und mit gold wahrscheinlich nicht. das kann eigentlich nur daran liegen dass gold kein gesetzliches zahlungsmittel ist oder woran sonst noch?


    dann würde es sich schon in gewisser weise lohnen zu versuchen daran was zu ändern ;o)

    Zitat

    Original von Pauli
    HIghtekki


    Du hast nicht unrecht. Taktisch klüger ist es, einen solchen Verein allmählich aufzubauen und erstmal weniger kritische und politisch nicht so heikle Themen zu treiben (Infos über Metalle, Zertis etc.). Genau das beabsichtigt der Verein auch (siehe Diskussionen oben in diesem Thread).


    Umso verwunderlicher ist es aber eben, dass man sogar an so prominenter Stelle wie in der Satzung unter "Vereinszweck" das Ziel der Remonetisierung der Metalle stehen hat! Ich bin überhaupt nicht gegen dieses Ziel - aber es wird von vornherein Widerstand gegen den Verein "von höchster Stelle" provozieren und darauf habe ich potenzielle Vorstände dieses Vereins aufmerksam gemacht.


    ok das könnte theoretisch sein. ich halte es aber nicht für so wahrscheinlich, dass 'die da oben' die visionären ziele für allzu gefährlich halten. wenn ich darüber befinden müsste und einer von 'denen da oben' wäre dann würde ich mir darüber keine gedanken machen und mir denken: das kriegen die eh nicht hin :D schon andere hatten hohe ziele die nicht zu kenntnis gekommen wurden wenn sie als zu abstrus erschienen.


    wenn die gründung wegen der satzung abgelehnt würde dann müsste man darüber nochmal nachdenken...

    ich denke man sollte hier nichts überstürzen. die glaubwürdigkeit sollte man nicht daran messen, ob es gelingt mit ein paar dutzend mitgliedern in den ersten 3 monaten nach der gründung den euro abzuschaffen und deutschland dazu zu bewegen aus dem IWF auszutreten. das sind langfristige visionäre ziele. wenn der verein langsam aber kontinuierlich wächst, seine mitgliederzahlen erhöht und den leuten klar macht was sache ist dann denke ich sind die aussichten besser als wenn man versucht mit der brechstange vorzugehen. damit macht man sich sofort feinde was dem zweck nicht unbedingt zuträglich ist.

    Zitat

    Original von Jürgen
    Hier sind wir ohnehin an dem Problem angelangt, daß Rendite ( Zinsen )
    das Problem des Geldes überhaupt ist.


    nö das ist so nicht richtig. nicht rendite und zinsen sind das problem. das problem ist, dass es möglich ist zinsen auf geld zu kassieren das man gerade aus der luft gezaubert hat. in diesem fall werden zinsen kassiert die nicht erarbeitet wurden. und in diesem fall steigt die geldmenge zu schnell (inflation).

    moin
    da wir ja grade schon einen Thread zum Thema Steuern auf Gold hatten, hier noch eine andere Überlegung:


    Was wäre, wenn ich z.B. heute 200.000 € in Gold anlege, dieses 30 Jahre liegen lasse und dann damit ein Haus kaufe? Nur mal angenommen der Verkäufer würde das Gold nehmen und der Kauf käme zustande: Wie wäre es da mit Spekusteuer? Mal angenommen es hätte inzwischen hohe Inflation gegeben und das Gold hätte einen Wert von zusammen 1.000.000, ich könnte damit aber immer noch ein genauso großes Haus kaufen wie heute. Müsste ich die Steuer zahlen, wenn ich das Gold zum Zahlen nehme OHNE es vorher zu veräußern? Wenn ich statt dessen z.B. SChweizer Franken nähme und dieser würde nicht inflationieren dann wäre es sicher so dass ich keine Steuern zahlen muss. Ich denke es geht hier um die Frage, ob ich mit einem gesetzlichen Zahlungsmittel zahle...oder woran würde es so rein juristisch hängen ob Steuern fällig werden? Laut der amerikanischen Verfassung sind dort Gold und Silber seit der Gründung gesetzliches Zahlungsmittel. Insofern müsste man eigentlich zur Not in den USA mit dem Gold einkaufen gehen müssen oder? Hat da jemand Infos aus juristischer Sicht?


    ich weiß dass ja niemand wissen muss wann ich wie viel gekauft habe aber darum gehts nicht. Nur darum wie es juristisch aussieht.

    Zitat

    Original von Oskar


    Einfaches spitzenmäßiges Argument. Warum hab' ich das noch nie gelesen?


    um es auf den Punkt zu bringen: Wenn die Leute ihren Konsum einschränken, dann nicht weil sie fallende Preise erwarten und nicht kaufen WOLLEN, sondern weil sie nicht kaufen KÖNNEN (Geldknappheit wegen zu hoher Schulden, fallender Löhne etc.).
    Man muss auch noch bedenken, dass es schon allein deshalb nichts bringt, ein oder drei oder fünf Jahre zu warten, bis man sich etwas leistet, da man in einer Zeit des allgemeinen Preisrückgangs auch mit fallenden Löhnen rechnen muss. Es ist dann zu erwarten, dass man mit dem Lohn auch nicht mehr kaufen kann. Und wer jetzt behauptet die Löhne würden ja vll. gar nicht fallen und man hätte trotzdem real mehr Lohn, dem sei gesagt, dass auch im 20. Jh. über lange Jahre der Lohn real gestiegen ist und trotzdem haben die Leute konsumiert.


    Man sollte nicht unbedingt davon ausgehen, dass die Mehrheit der Leute langfristig denkt und lieber spart. Die Mehrheit denkt extrem kurzfristig und gibt das Geld lieber sofort aus vor allem Politiker. Denn Spaß und Konsum sind wichtig, so wichtig, dass dafür Konten überzogen werden. Ich denke kaum, dass so Leute bei leichtem Preisrückgang plötzlich auf ihren Konsum versichten WOLLEN wenn sie es nicht MÜSSEN.


    hast du irgendwo einen (geplanten) gesetzes text aus dem hervor geht dass ab 2007 schon beweisumkehr gilt? meines wissens muss der staat dir nachweisen wie viel gewinn du hast. und was gold angeht: der preis war noch NIE bei 0 €. insofern ist es ziemlicher unfug den erlös zu versteuern da dies nämlich voraussetzt dass du das gold (vor 100 jahren oder noch mehr) für 0 € erworben hast.


    zudem kannst du immer noch behaupten man hätte dir die dinger geschenkt und solang die schenkung unter 205.000 ist musst man auch keine schenkungssteuer zahlen. oder musst du auch noch nachweisen, wann dir wer was geschenkt hat?


    wenn du eine münze beim münzhändler abgibt wird der dir kaum sofort die 'abgeltungssteuer' abnehmen und an den staat weiter geben.


    das mit der vermögenssteuer stimmt aber insofern als man doch nur die gewinne versteuern muss, man (steuer)ehrlich ist und man das gold für 40 jahre hat in denen zwar auf kaufkraft nicht zugenommen, sich der nominale preis aber wegen inflation ver-10-oder ver-20-facht hat. in diesem fall müsste man faktisch nahezu 30% des WERTES des goldes an steuern zahlen. (z..b gold steigt von 500 auf 10000 und man versteuert die 9500 mit 30%. wären 2850 an steuern was in diesem fall ner vermögenssteuer von 28,5% entspricht).