ja. zumal es sich nur um eine wirtschaftliche 'deckung' handelt und nicht um eine rechtliche. im zweifel ist niemand gezwungen dir für deine rubel gold zu geben.
Beiträge von HIghtekki
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naja ich würde eher sagen vor allem wenn sie fonds empfehlen gibt es eigeninteressen...weil sie ja ihre eigenen los werden wollen...die fondsgesellschaft selbst hat erst mal interesse möglichst viel der kundengelder für sich zu behalten indem sie den aufschlag berechnet sowie management gebühr etc.
was würdest du sagen hat ein fondsmanager für ein interesse eine bestimmte aktie überzugewichten wenn dies nicht nötig ist? weil er meint dadurch eine überrendite zu erzielen oder weil er irgendwie mit der leitung dieses unternehmens klüngelt? ich denke eigentlich eher das erste...klar man ist drauf angeweisen was der fondsmanager kauft...aber es gibt genügend fonds die im grunde den europäischen markt kaufen...zumindest nahezu...damit bekommt man zwar keine outperformance aber das ist doch noch was anderes als ein hedgefonds wo man nicht weiß was drin ist. zudem nicht an die zahlungsfähigkeit der gesellschaft gebunden (wie ein zerti).
auch wenn fonds gebühren kosten weiß ich nicht ob es für jemand der gerade mal 50 € im monat locker machen kann sinnvoller ist jeden monat für 50 € die telekom oder vw zu kaufen.
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nicht alles geförderte gold landet bei der zentralbank des landes (darauf beziehen sich die knapp 400 tonnen).
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mit investmentsparer meinst du leute, die ihr vermögen verwalten lassen nehme ich an?
ich finde zwischen eigentlichen aktien und zugehörigen derivaten muss man nochmal unterscheiden...sich die aktien ohne bank zu holen und an die wand zu hängen halt ich dann doch etwas übertrieben...
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ich hab auch mal einer bank praktikum gemacht, die zu der zeit gerade damit begann über hedge fonds nachzudenken und dann beim vermögensmanagement miteinzubeziehen. mit der begründung die hedgefonds hätten keine korrelation zu anderen anlagen. das stimmt(e) schon. aber wie das so ist bei der portfoliotheorie: man rechnet mit vergangenen volatilitäten und vergangenen korrelationen. sobald sich daran in der zukunft was ändert kann das die gesamte 'absicherung durch diversifikation' zerschlagen. vor allem wenn man dann nur 1 oder 2 hedgefonds drin hat, 'weil die ja schon sehr gut diversifiziert sind'. aber wenn sie pleite gehen ist trotzdem das geld weg. und da sie sich beliebig verschulden dürfen ist das risiko fast unbegrenzt. hedgefonds ist eigentlich der falsche ausdruck. sie sollten speku-fonds o.ä. heißen.
aus der tatsache dass die sich beliebig verschulden dürfen (indem sie short gehen z.b.) folgt auch, dass dadurch die verschuldung noch mal dramatisch an geschwindigkeit gewinnen kann und wohl auch gewinnt. wenn man sich die volumina der finanzderivate mal ansieht...2003 war es allein bei der zinsderivaten bei ca. 123 bilionen $, 2005 bereits bei über 200 billionen. rechnet man alle derivate ist man bei über 400 billionen. das ist ca. 10 mal so viel wie das weltweite BIP in einem jahr.
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meine brachten dividende. und kurssteigerungen

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bei den niedrigen zinsen die es auf dem sparbuch gibt könnte man sich überlegen das geld abzuheben und die scheinchen ins schließfach zu legen. das schützt zwar nicht vor inflation aber zumindest vor den konsequenzen die drohen wenn die banken umfallen. da dies natürlich nicht sicher ist und nur mit einer bestimmten wahrscheinlichkeit könnte man je nach höhe derselben mit einem teil des gesparten geldes so verfahren. oder man tut von diesem wiederum je nach platzbedarf einen teil in scheine und einen teil in silberzehner. man hätte also: sparbuch das etwas zinsen bringt, scheine die keine zinsen haben aber sicher vor bankpleite sind und wenig platz wegnehmen sowie silberzener die zwar platz wegnehmen aber nicht auf 0 fallen können. dann gitbs noch das girokonto mit 0 zinsen für den regelmäßigen verkehr. dann kommt das EM für die langfristige absicherung dann vll. noch ein teil spekulativ in aktien oder gar anleihen von AAA emittenten für einen laufenden ertrag der wiederum in EM gespart werden kann.
achja und natürlich nicht zu vergessen das eigene unverschuldete haus falls möglich.so kann man von allem etwas haben und alles hat seine vor und nachteile.
ps: die scheinchen im schließfach sind natürlich auch von nutzen wenn mal aus irgendeinem grund konten gesparrt werden oder auch nur wenn sich jemand einhackt, einen virus verbreitet o.ä. so dass übrweisungen oder mit karte zahlen oder geld abheben nicht mehr funktioniert. sowas kann immer drohen, vll. von terroristen. wenn man dann kein bares hat steht man ev. für ein paar tage dumm da.
falls das schließfach strom erfordert (da z.b. mit karte geschützt) sollte man bares für vll. 1 woche zu hause haben. -
interessant wäre noch zu wissen wie viel die briten vorhr hatten bevor sie so aufstockten. aber sie werden wohl nicht so wenig gehabt haben dass das nur basiseffekte waren...
aber jetzt ist klar wer das ganze gold auf den markt gekippt hat

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wenn ich das hier so lese sind wir schon mitten drin im immobilien crash
http://www.safehaven.com/article-5923.htm
die frage ist also nur noch ab wann wir in den negativen bereich ziehen (beim BIP wachstum)...schätze mal irgendwann 2007.
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es ging mir um die verfügbarkeit der kredite. die sind nur dann verfügbar wenn dir jemand geld leiht. aber das muss bei 0% zinsen nicht unbedingt der fall sein. oder was genau meintest du?
die deflation wird die strafe für die vorherige inflationierung sein. wenn es denn eine deflation überhaupt über längere zeit gibt. heute ist es im gegensatz zu 1929 möglich die geldmenge beliebig zu erhöhen. das war damals eher nicht so gut möglich. zumal das gold aus den usa abfloss. das waren sie allerdings selbst schuld.
schätze sobald die usa anfangen geld zu drucken und abzuwerfen bekommen wir so was ähnliches wie 1923 in D. -
Zitat
Original von Santalino
Das stimmt so nicht. Die Geldmenge steigt wenn mehr Geld über die Zentralbanken geschöpft wird.zunächst mal: die zentralbank schöpft kein geld. das macht die geschäftsbank. die zentralbank tauscht nur schon vorhandenes geld von der elektronischen form in papierfetzen um.
ZitatOriginal von Santalino
Wenn nun die Zentralbank den Leitzins erhöht wird es für evtl. Schuldner halt immer unattraktiver sich einen Kredit zu holen, da sie mehr Zinsen bezahlen müssen. Draus folgt: Zinserhöhung => weniger Kreditvergabe => Geldmenge steigt weniger stark => weniger Inflation. Genau aus diesem Grund erhöhen ja die Zentralbanken die Zinsen wenn sie Inflationsgefahren sehen und entscheidend ist einzig die Geldmenge die im Umlauf ist und die kann nur durch Kreditvergabe (Geldschöpfung) erhöht werden.es gibt da einen unterschied zwischen können und wollen. es geht mir eher um die situation, dass subjekte neue schulden aufnehmen MÜSSEN um ihre zinsen zahlen zu können. und je höher die zinsen sind desto schneller steigen also die schulden an da ja die zinszahlungen auch steigen. damit aber steigt auch die geldsumme. (menge ist falsch es ist eine summe und keine menge).
ZitatOriginal von Santalino
Ist in der Praxis halt nie so, da Kredite mit dem heutigen System praktisch immer verfügbar sind, wenn genug Sicherheiten vorhanden sind. Und wenn die Zinsen niedrig sind, werden eher welche genommen und das Geld in den Wirtschaftskreislauf gepumpt und durch diesen Konsum entsteht dann Wachstum. Das ist doch genau das handeln der USA was dort lange (leider im Übermaß) gemacht wird und die Wirtschaft anheizt.wenn die zinsen bei 0 sind wird niemand mehr geld verleihen.
ZitatOriginal von Santalino
Ja, genau das wird passieren. Aber man muß sich überlegen wie es dann konkret aussieht. Das hat zur Folge das in der Fahrradbranche massiv Leute entlassen werden. Die verdienen nichts mehr und können zwangsweise weniger konsumieren und schwächen die Wirtschaft. Dadurch haben dann auch andere Firmen weniger Einnahmen und die werden dann auch wieder Leute entlassen und so geht es weiter. Genau das ist doch in der Weltwirtschaftkrise passiert. Und das Fahrrad war ja nur ein Beispiel, das Problem ist dann das es in ALLEN Branchen passiert. Verstehste, da geht’s nicht darum Überkapazitäten abzubauen und zu sagen, ja irgendwann kauft irgendwer wieder was und dann steigt der Preis wieder. Durch Deflation entsteht eine Teufelspirale die sich immer weiter dreht und es kann Jahre dauern bis eine Volkswirtschaft da wieder rauskommt!ja das kann schon einige jahre so gehen. es ging ja auch einige jahrzehnte nach oben. da daurt es eben.
in dem moment in dem die güterpreise fallen steigt logischerweise der preis des geldes gemessen in gütern an. daher ist es schon attraktiv zu horten. nur wie schon gesagt irgendwann MÜSSEN die leute wieder was kaufen.
hinzu kommt noch, dass bei einer deflation die zinsen mit fallen. von daher hätte jemand der investieren möchte auch nciht unbedingt das problem dass seine schulden ihn so erdrücken wie wenn die zinsen fest wären oder gar ansteigen würden. wenn er z.b 0,5% zinsen zahlt und alle realgüter extrem billig sind und wenn dieser jemand damit rechnet dass es ja bald wieder aufwärts gehen muss und viele dinge eh schon knapp sind...dann wird er wieder investieren.
in den 50ern und 60ern war es in D doch auch so, dass die löhne sehr gering waren aber es waren viele befürnisse da die befriedigt werden sollten und schon bommte die wirtschaft. es geht also...auch wenn es vll. ne weile dauert.in den usa hatte die wirtschaftsleistung übrigens schon 1937 wieder das niveau von 1929 erreicht. trotz depression. es ging hier nicht ewig weiter nach unten, wie es eigentlich sein müsste wenn deine argumentation stimmt...mit dem teufelskreis und der abwärtsspirale.
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vl. die rolle der 10er nehmen?

oder ist die net mehr zu gebrauchen?
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auch nicht wenn nur du den schlüssel hast?
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eigentlich müsste in dem moment wo das papier nicht mehr genommen wird weite teile der wirtschaft vollständig zusammen brechen. nämlich deshalb weil das physische gold gar nichtso schnell hin und her gekarrt werden kann wie heutzutage das papier elektronisch um den globus saust. dies wird denke ich auch einen großen einfluss auf die nachfolgende depression haben...
natürlich wird man dann versuchen das beste draus zu machen. um möglichst viele werte in form von waren umzusetzen ist es zwingend erfordernlich den wert des goldes so stark hochzusetzen dass auch wenige gramm oder kilogramm ausreichen. das macht den transport billiger. der steigende goldpreis ist daher vorprogrammiert.
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vll sollte ich vor dem bankrun noch ein paar scheine ins schließfach tun. die nehmen immerhin weniger platz weg also die silber 10er

besser ich hab papier das noch ein bisschen was wert ist als wenn es ganz weg ist. natürlich geht es hier nur um die beiden alternativen geld auf dem konto oder geld im schließfach. silber 10er sollte man zusätzlich haben und reines EM ebenso.
interessanterweise wurde die 'kasse' unserer volksbank wo man die silber 10er bekommt ausgelagert und befindet sich jetzt in einer art bunker, der nicht sehr stabil aussieht. da kann man leicht ran an die 10er
(sind aber wohl nur wenige vorhanden). -
juhu die verschuldung ist zwischen dem 1.9. und 15.9. in den usa sogar um 31 milliarden gesunken. naja leider ist sie aber seit dem 3.1. um 333 milliarden angestiegen...das ist ein anstieg um 4,1% innerhalb von etwas mehr als 8 monaten. macht 6% p.a.
ergänzend zu dem artikel gibt es noch einen grund wieso die leute nach wie vor den $ annehmen: es gibt keine fluchtwährung die man mal ebenso mit volumina von milliarden um den globus jagen kann. also nimmt man eben $. und wer die annahme des $ VOR dem eigentlichen beginn der krise verweigert, der läuft gefahr, dass ein geschächt nicht zustande kommt, da der kunde kein gold hat und daher zur konkurrenz geht. schon in alten VWL büchern steht, dass der vorteil aus der liquidität dem nachteil der geldentwertung gegenüber gestellt wird. solang die inflation unter 10% p.a. ist sind das auf sicht von ein paar tagen ein paar promille die es an entwertung gibt. der nachteil ist gering gegenüber dem vorteil jederzeit die milliarden per knopfdruck versenden zu können.
wenn wir aber eine situation haben wo die preise (auch die anderer währungen inkl. gold) immer schneller ansteigen wird der nachteil irgendwann so groß dass er den vorteil überwiegt und dann bricht der $ zusammen. dazu muss es aber erst mal zu diesen exorbitanten bewegungen kommen und hier scheint es echt so zu sein dass jeder auf den anderen wartet. nennt manauch pinguineffekt.der schweizer franken war übrigens bis 1999 noch goldgedeckt. wäre also fluchtwährung gewesen ist es nun aber nicht. die amis werden sich gefreut haben.
das interessante am IWF ist: er wurde ursprünglich bei bretton woods mal eingeführt damit die länder die aus internen schwierigkeiten den festen kurs zum $ (und damit zum gold) nicht aufrecht erhalten könnten von ihm unterstützt werden sollten (glaube mit krediten). er war also FÜR die goldeckung (zumindest partiell) da. heute darf ein land nur mitglied des IWF sein, wenn es KEINE goldgedeckte währung hat.
also was machen die usa? nötigen die schweiz beizutreten und schaffen dann die deckung ab. -
wenn man kurzfristig ran kommt ist es ja ok. anders wäre es z.b. wenn man erst noch 30 tage kündigunsfrist oder so hat. das könnte dann schon nicht mehr ausreichen. dass der goldpreis über nacht zwischen 3 und 5 uhr in japan von 600 auf 2000 $ steigt halte ich auch eher für unwahrscheinlich. und selbst wenn werden die usa dann ein paar stunden später ihre gesamten vorräte auf den markt kippen so dass man die berühmte 2. chance bekommt

(man sollte aber einen EM händler in der nähe haben der dann noch was abgibt...das ist eigentlich das größere risiko als der preis...der EM händler ist ja auch nicht doof. er wird im fall des anbruchs der krise alles für sich behalten und nichts mehr abgeben.)
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wie sieht der denn aus? wenn man noch in diesem jahr mit dem bummbang rechnet sollte man den plan schon längst umgesetzt haben. oder zumindest damit angefangen.
wenn man damit erst in 5 jahren rechnet hat man noch ein bisschen. aber ich denke hier gilt die weisheit: die gefahr nicht im gold zu sein ist höher als die, drin zu sein wie es ein siemens chef mal in einem anderen sachverhalt sagte
(ging auch nicht um gold sondern glaube um china). -
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so groß wie welcher eagle? der goldene?
wenn ja müsste aber das volumen knapp so groß sein wie das des eagles. da das gewicht ca. 40% entspricht würde daraus auch folgen können dass es eine dichte von knapp unter 10 haben könnte. in diesem fall würde ich auf kupfer mit einem goldüberzug tippen.