Beiträge von HIghtekki

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    Original von Schablonski


    Ja was jetzt ???
    die Mienen würden provitabel arbeiten - bei rasant verfallendem Preis
    Ist diese Feststellung nicht vielleicht ein kleinbisschen unlogisch?


    ja denke das ist sie. angebot wird steigen, aber nachfrage wird noch viel mehr steigen. dann nämlich wenn die leute nur noch gold annehmen und kein papier mehr. es wird wie schon gesagt NICHT so sein, dass irgendjemand die deckung wieder mal ebenso einführt und den preis einfach so auf 20.000 festlegt. es wird eher so sein, dass dann wenn was anderes als was gedecktes nicht mehr akzeptiert wird, die nachfrage automatisch steigt so dass auch die 'kaufkraft' ansteigt. die minen werden dann natürlich verschen mehr herzustellen. aber so schnell geht das nun auch wieder nicht. man kann nicht mal eben so die fördermenge verdreifachen. sonst wäre das 2005 sicher gemacht worden bei dem hohen preis und nicht heruntergefahren (was aber der fall war). dann geht die kaufkraft meinetwegen nicht (nach heutigen $) auf 20.000 sonder nur auf 15.000. auch wenn die gesamte dann verfügbare goldmenge steigt. sie steigt sicher nicht so stark wie aktuell die geldmenge mit 10% p.a. sonst müsste sich die fördermenge sehr schnell mal eben vervierfachen ;) und die resourcen sind doch sehr begrenzt...und die minen wollen ja nicht in 5 jahren ohne umsatz dastehen.


    auch in diesem fall würde angebot und nachfrage den preis regeln. sehr stark steigende nachfrage (von denen die gold halten um später damit zu zahlen), leicht steigendes angebot der minen = sehr viel höhere kaufkraft.


    die kaufkraft von 2 euro münzen wäre eigentlich auch bei irgendwas um 1 cent. aber da 2 euro nachgefragt werden um zu zahlen ist sie halt 2 euro. also 200 mal so hoch...


    angebot an papiergeld: ca. 80.000.000.000.000 $. angebot an goldunzen weltweit: ca. 4.000.000.000.


    80.000.000.000.000/4.000.000.000 = 20.000


    war aber wie gesagt nur angebotsvergleich und berücksichtigt nicht die nachfrage. die ist aktuell nach papier sehr viel höher da die leute gezwungen sind es per eigenschaft als gesetzliches zahlungsmittel im vorfeld von käufen zu halten und daher nachzufragen.


    ok vll. schaffen es die politiker sie mit gewalt zu verhindern indem weiterhin gehirnwäsche betreiben. aber eine solche deckung würde nicht 'eingeführt' sondern sie würde sich, wie das in der vergangenheit immer der fall war, automatisch einstellen. nämlich spätestens dann wenn die leute was anderes nicht mehr akzeptieren.


    waren die deckungne in der vergangenheit auch spinnerei? ein barbarisches relikt wie der gute herr keynes aus auszudrücken pflegte?


    stabil wogegen? papier? meinetwegen. ist auch kein wunder da ungedecktes papier wertlos würde.


    wenn die minen profitabel wären wäre das doch toll. damit würden auch die widerlegt die der meinung sind, es könne gar nicht schnell genug gold gefördert werden wie in diesem falle nötig wäre. dann sind wir uns ja einige ;)


    (man sollte natürlich nicht der meinung verfallen, eine solche mine könne mal eben so in kurzer zeit reaktiviert werden und sofort rieseige mengen an gold zu tage bringen...mit ein paar jahren anlaufzeit muss man schon rechnen).

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    Original von Schablonski
    Was ist von dieser Sichtweise zu halten:
    vergleicht man die Metalle nach der geologischen Verfügbarkeit , so stimmen die Preise zwischen Gold, Kupfer, Paladium, Uran im Verhältnis Ihres Vorkommens überein.
    Nur Silber macht die Ausnahme:
    Es gibt 10 mal soviel Silber wie Gold, aber der derzeitige Preis liegt bei einem ca. 50 stel. also wäre zur Zeit der richtige Preis bei ca. 60 € /oz.
    Den jetzigen Zustand - der ja schon lange so ist- kann ich mir nicht erklären, aber er bietet doch enormes Spekulationsdenken


    schon richtig gedacht aber du hast die angebotsseite betrachtet und nicht die nachfrageseite. und aktuell scheint die nachfrage nach silber nicht ganz so hoch zu sein wie sie sein sollte. zudem sollte es auch so sein, dass das angebot nicht unbedingt 1:1 mit der verfügbarkeit zusammen hängt...


    sowohl beim gold als auch beim silber spielen vor allem verkäufe von zentralbanken und minen ein rolle. es gibt sehr viele minen, die per termin verkaufen...und zwar physische bestände die sie erst in den nächsten jahren fördern werden...das drückt auf die nachfrage (da = negative nachfrage). es köntne durchaus sein, dass das beim silber extremer ist als beim gold...


    ich halte da es über jahrhunderte hinweg so war ein verhältnis von 1:10 bis 1:15 für ok.


    übrigens: wenn man lediglich verfügbarkeiten vergleicht, dann müsste der unzenpreis gold bei ca. 20.000 $ sein und silber bei 2000 $ ;)

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    Original von Schablonski
    mir fällt auf, dass das Thema "wegläuft".
    es ist mir eigentlich vollkommen Wurst ob jemand an den Fortbestand der Währung glaubt oder nicht. -Ich tu es NICHT
    Die Frage bleibt : Wie legen andere Ihr sauerverdientes Geld an -
    welche EM-Stückelung ist aus welchen Gründen die Beste


    ich hätte da noch einen vorschlag: bevor man überlegt wie man stückelt sollte man nachforschungen betreiben was so angeboten wird ;) aktuell ist das münzkabinett sowie argentarius in urlaub, pickel hat geschlossen...der händler in mannheim hat nur ein paar wenige münzchen...man muss nehmen was es gibt oder? ok man kann noch zu pro aurum gehen...


    aber eigentlich sind die normalen KR nicht so schlecht. geringer aufpreis...weltweit bekannt...auf der anderen seite sieht z.b. finde ich ein dukat schöner aus ;)

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    Original von Schablonski
    Sicher gibt es nicht genügend Gold um eine Weltwährung damit 100% zu decken- auch nicht mit Silber-


    wie schon oben erkärt. es ist eben NICHT zu wenig gold und silber da. die deckung ist von der menge in gramm vollkommen unabhängig!!!


    man nehme die nominale menge des zu deckenden geldes bzw. der währung, teile sie durch den bestand des zur verfügung stehenden goldes, nehme diesen 'umtauschkurs' und schon ist die währung 100%ig gedeckt. ist lediglich ein bisschen logik und mathematik.


    man sollte nicht zu sehr am aktuellen goldpreis festhängen, genau das war der grund wieso vor ein paar tagen ein autor bei goldseiten.de seinen artikel zurückgezogen hat, weil er genau diesen denkfehler auch machte:


    es wäre nicht möglich dass die leute 20% ihrer anlagen in gold hätten denn so viel gold gäbe es nicht...dabei muss nur der preis steigen und schon reicht das gold!!!

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    Original von juergenlangen
    Gold als Währung wird höchsten eine marginale Rolle spielen, dafür gibt es viel zu wenig, und die Rechnungen, dann müsse man eben die Weltwirtschaftsleistung auf die Au Vorräte umrechnen und eine Unze bekommt die Kaufkraft von 10000 Dollar .. schierer Unsinn !!


    erklär doch mal wieso das unsinn ist, denn es wäre so bei 100%iger deckung. das ist aktuell ähnlich. aktuell wird (zumindest ohne berücksichtigung der umlaufgeschwindigkeit) die produktion auf die papiergeldbestände 'runtergerechnet'. es ist zugegeben schwierig die zeitkomponenten mit zu berücksichtigen, daher war auch die idee die goldvorräte mit den papiervorräten zu vergleichen und nciht mit der realen produktion. bei 100%iger deckung sind gold und die gedeckte währung äquivalent daher auch die kaufkraft des goldes so hoch wie die der 'währung'. dollars gibt es aktuell ca. 80 billionen, gold ca. 4 mrd. unzen. wenn nun garantiert würde, dass jede beliebige papiermenge in gold getauscht werden kann, dann kann man sich leicht ausrechnen welches der umtauschkurs sein müsste, damit diese garantie existieren kann.


    und die meinung, dass zu wenig gold da wäre die gilt lediglich für die praktische handhabung. es ist zugegeben etwas umständlich mit einem vreneli zum bäcker zu gehen...aber wenn man z.b. elektronisch in gramm gold bezahlt (eine elektronische goldgedeckte währung), dann kann von er logik her gar nicht zu wenig gold da sein. denn man muss lediglich den umtauschkurs ändern bzw. die stückelung..man zahlt dann eben in milligramm und schon ist die menge ausreichend. so wäre es z.b. auch denkbar jeden papierschein mit einem kleinen stück gold auszustatten. ich bin sicher das gold wäre hierzu vollkommen ausreichend.


    man kann übrigens weder euroscheine noch euromünzen nach aktien noch anleiehn noch investment fonds oder optionsscheine fressen ;) es ist auch nicht die funktion von geld es zu verbrauchen. im gegenteil...


    ok wenn der staat platt ist dann ist papier ichts mehr wert das stimmt. aber es werden nicht alle geldhäuser gleichzeitig pleite gehen...wenn es deins zuerst trifft wärst du froh du hättest ein paar scheinchen. besser noch ein bisschen papier als gar nichts mehr....(wenn du nicht mehr dran kommst).

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    Original von Schablonski


    Ich weis daß der s.Franken nicht mehr so stabiel ist, aber über den Rubel oder Yen?? außerdem ist die Scheiz vor meiner Haustüre, und ich glaube dass es in Europa keine größeren Asgeiger gibt als in Berlin!


    und $-Franken.. der Franken hat nicht aufgewertet sondern der "Grüne" ab :P


    nunja selbst wenn du dein komplettes bargeld in CHF tauschen würdest würde es die bande nicht davon abhalten es dir wegzunehmen oder?


    beim auf und abwerten kommt es immer drauf an gegen was. ok jedes papiergeld wertet auf längere sicht ab...gegen gold. auch der CHF. aber der hat seit 1913 nur 2,2% p.a. abgewertet, der $ glaub ich so um die 4%. andere währung wie französischer franc oder die ital. lira sogar 8-10% p.a.

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    Original von Bukanier


    Ja, ich wollte es nur nicht gleich zu kompliziert machen.
    Gibt es wirklich eine größere Katastrophe, dann schlägt die Stunde des Goldes erst, wenn es wieder aufwärts geht. Als 45 der Russe kam, nützte einem kein Gold was. Aber hinterher, wenn sie es im Garten nicht gefunden hatten.


    Wie gesagt, ich denke an ein solches Szenario nicht. Das wäre sowieso nicht planbar.


    ich sehe es auch als nicht so unwahrscheinlich an, dass nach der krise gold für nationale und internationale geschäfte wieder eine größere rolle spielen wird, auch wenn vll. nicht der deutsche michel damit bezahlt...aber je mehr leute gold halten (zum bezahlen) die vorher euros oder devisen hielten desto höher müsste der preis bzw. die kaufkraft steigen...wie schonmal vorgerechnet: wäre eine künftige währung 100% goldgedeckt so müsste sich die kaufkraft des goldes mehr als ver-10-fachen, eher noch ver-20-fachen. auch ohne vorherige inflation.

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    Original von Bukanier
    In der "Kriese" braucht man vor allem ein Schießeisen und viele gute Freunde, die auch eins haben. Sonst ist es nämlich wurscht, in welcher Stückelung man Euch Euer Gold wegnimmt.


    Gold ist nicht für das ständig beschworene Chaos und das Ende der Welt gut, sondern ein kleiner Schutz gegen die ganz normale Enteignung der Sparer, die schon läuft und noch verschärft werden muß. Das ist doch schon was.


    ...oder für die zeit danach wenn man es irgendwie durchgebracht hat. gold und schießeisen haben schließen sich ja nicht aus. war im wilden westen glaub ich auch so ;)

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    Original von Schablonski
    HIghtekki
    ja solangsam wird das Thema für mich interesannt und bie Beiträge detailierter...
    Rubel und Yen habe ich erwähnt, weil diese beiden z.Z iheren Goldbestand masiev aufbauen.
    Die Schweizer haben halt eine Tradition zu verteidigen.


    ok in gewisser weise stimmt das schon...wenn die golddeckung wieder eingeführt wird dann haben es die länder gut die gold haben...auch wenn es aktuell nur eine wirtschaftliche deckung ist und keine rechtliche...und diese auch nur ein paar % beträgt....die schweiz hat in den lezten jahren extrem viel kaputt gemacht...gold verkauft, deckung aufgehoben, dem IWF beigetreten etc...von daher ist auch der franken schlechter geworden...hängt am euro und $...aber 1913 war ein franken mal nur 20 us-cent. das ist also eine aufwertung fast auf das 5-fache...lag wohl an der deckung...die es aktuell nicht mehr gibt...


    es gab krisen die waren schnell vorbei (3-5 jahre, die in den 30ern), andere dauerten 25 jahre (ende des 19. jh.) kann man denke ich schwer vorher sagen. nur denke ich wenn jemand mitte 20 oder so ist, dann sollte er die bisher in papier angesparte rente lieber schnell vergessen und hoffen, dass die krise dann schnell vorbei ist damit er nach der krise nochmal anfangen kann (sofern er nicht schon in EM spart).


    zu 1: am besten von allem etwas. ein paar größere barren weil die relativ günstig sind...aber auch kleinere stücke die man besser verkaufen kann (muss nicht gleich alles wieder abgeben) falls man mal dringend papiergeld braucht (solang es noch gesetzliches zahlungsmittel ist)...ich würd den größeren teil in gold tun, den kleineren in silber (bei palladium und pkatin bezahlt man sehr viel USt und spread)....beim silber gehen auch einzelne unzen, sind kaum teurer als z.b. 1 kg barren. also hier muss man nicht unbedingt große stücke nehmen damit es billiger wird.


    zu 2: dient der diversifikation...solang nicht alles komplett abschmiert werden die dinger auch nicht wertlos. vll. halten sie sich noch 5 jahre...solang kann man gewinne einfahren oder laufen lassen...man muss nur zum richten zeitpunkt in EM wechseln. ich würd aber welche nehmen mit hohem EK anteil und gütern die jeder ständig braucht. nix wo in der krise die nachfrage fällt.


    zu 3: ich würde nicht alles in franken tun. denn wenn du mal geld brauchst werden die wenigsten das nehmen...einen teil ok...aber nicht den größten...vor allem nicht wenn du das geld bald brauchst. alternativ gehen noch die 10 € gedenkmünzen. die sind aus 92% silber und gesetzliches zahlungsmittel. die kann man zu hause verwahren...500 € nehmen da nicht so viel platz weg...man kann auch einen teil in silber-franken tun...von yen halte ich aktuell nicht so viel da gegen € eher am fallen...japan wird genauso vor die hunde gehen wie europa oder usa. rubel weiß ich nicht...

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    Original von taheth
    Schablonski


    Wie ich schon sagte Papier ist Papier.
    Ich kann nur das als relativ sicher betrachten, was ich in der Hand respektive im Bunker habe.


    jepp. im fall des falles sollte es schwer werden mit ein bisschen papier (aktien) irgendwo hin zu dackeln und eigentumsrechte geltend zu machen (an der firma)...wenn gewisse leute einen nicht mögen.

    wie wärs mit 1/3 aktien, 1/3 EM und 1/3 cash? (immobilien mal nicht mit gerechnet, da man die wohl kaum prozentmäßig irgendwie 'festlegen' kann wie viel amn gern davon hätte (sofern nicht immo-fonds).


    alternativ ginge noch 10% anleihe, und der rest jeweils 30% ;)


    angeblich sind die goldminenaktien in der krise 1929-1932 kaum gefallen und teilweise sogar gestiegen...


    danke. warum keine kleineren? sind auch kaum teurer je Gew-E.

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    Original von SILBER bo


    Ich hab zwei Stück bekommen, und bei Pickel noch schnell den Hund. :]


    Gruss bo


    ich müsste morgen meine hunde bekommen. 1 mal 1/2 kg, einmal 10 unzen, 1 mal 5 unzen. achja und noch der affe :D


    ok zum angrabschen eignet er sich wohl in der tat besser. muss ihn mal aus dem schließfach holen :D

    ich denke ich würde den kookaburra nehmne. der ist zwar etwas teurer, aber dafür bekommt man (zumindest aktuell) auch beim verkauf mehr dafür. d.h. der spread ist nur (bei pro aurum) ca. 2% höher.


    ich hab selbst nen barren, aber um ehrlich zu sein bin ich jetzt der meinung, dass so eine schöne münze schöner aussieht. den barren hatte ich ganz zu anfang gekauft wo ich noch nichts übers internet bestellte und der händler hatte nur die barren oder 1 oz mit riesen aufpreis. daher nahm ich den barren.


    aber der ist nicht wirklich was fürs auge. geprägt geht ja noch aber gegossen das ist doch ziemlich unregelmäßig...nicht wirklich was um sein zimmer zu verschönern. daher liegt er auch eher im schließfach ;)


    welcher mittelkurs? zwischen an und verkaufskurs?


    hm naja ist leider etwas zu weit weg von mir um da extra hinzufahren...