Beiträge von HIghtekki

    lol


    also erst mal 25000 sind aktuell ca. 13,17 €. bis man da im gewinn wäre müsste der dinar um 112,6% steigen.


    jetzt mag manch einer denken das tut er ja vll. nur leider hängt der dinar am us-$. d.h. damit man im gewinn ist, müsste auch der us-$ gegen euro um 112,6% steigen ;)


    (hieße € in us-$ unter 60 cent).


    es wird immer dreister.


    und natürlich wie sollte es anders sein: erst mal ein paar minitransaktionen im wert unter 5 € um bewertungen zu bekommen :D hätt man sich denken können.

    ich hab beim münzkabinett einen geholt (4er) der war auch nicht teurer als andere münzen in dieser gewichtsklasse.


    zugegeben würde ich nicht versuchen ihn durchzubrechen ;) (wobeiich auch nicht glaube dass man das schaffen würde ohne werkzeug).

    nö ist ok so. aber ich hatte es so gemacht, dass ich die schulden in $ von 2006 angegeben hatte...aber kommt aufs selbe raus denke ich.


    eigentlich müsste doch M3 sämtlichen vorhandenen schulden entsprechen, also nicht nur den staatsschulden (sind glaube was mit knapp 40 bio). daher müsste der quotient staatsschulden / M3 doch angeben wie viel % der schulden auf den staat entfallen...

    ich hab ne excel tabelle da sind die us schulden drin seit anbeginn also ende 18. jh. die werde ich heute abend oder mrogen mal rein stellen. es gab schon schnellere verschuldungen als aktuell.

    Zitat


    das hieße die geldmenge hätte sich in den 3 jahren mehr als verdoppelt, was 26% p.a. entspricht. das geldmengenwachstum ist zwar hoch (um die 10%) aber 26 ist dann doch etwas zu viel.


    interessant auch, dass in diesem text - obwohl von herrn professor geschrieben - keinerlei quellenangaben zu finden sind. der ganze text leist sich sehr populistisch und wenig wissenschaftlich.

    [fortsetzung]


    Noch ein wort zum silber und wieso der preis so niedrig ist: wären sowohl gold als auch silber lediglich irgendwelche güter, dann könnte sich der preis durchaus an dem vorkommen von ca. 1:10 orientieren, da silber in der industrie verbraucht wird, könnte es sogar vll. 1:8 sein. Aber gold scheint aktuell doch etwas mehr die geld oder zumindest wertaufbewahrungsfunktion zu erfüllen, was den angesprochenen zusatznutzen stiftet und entsprechend zu einem höheren preis führt. Ich denke sollte statt gold irgendwann silber als währung eingeführt werden und gold diese funktion nicht haben, dann würde der silberpreis höher steigen als der goldpreis. Egal wie oft silber vorkommt. Denn auch 10 100-$-noten sind mehr wert als 1 unze gold, obwohl es von goldunzen nur 4 mrd. gibt und von 10er packs 100-$-noten (angenommen es gäbe nur 100-$-noten) weltweit ca. 80 mrd. dies würde aber sehr zu lasten der industrie gehen die silber benötigt, welches sie dann zu mondpreisen kaufen müsste. Bei gold ist dieses problem doch etwas begrenzter. Bei schmuck kann man auch auf platin ausweichen ;)



    folgerungen
    - regierungen hassen gold-geld
    - der vergleich mit dem herrenanzug hinkt: wenn gold wieder volle geldfunktion hätte, müsste die kaufkraft aufgrund der gestiegenen güterproduktion eigentlich viel höher sein als vor 100 jahren und nicht nur die inflation ausgeglichen worden sein
    - zentralbanken sind nicht notwendig, ebensowenig der IWF
    - 'liquiditätsknappheit' ist kein allgemeines übel das man bekämpfen muss, sondern notwendig für bereinigungen, z.b. um überproduktion anzubauen
    - der euro und der dollar sind deshalb so viel 'wert' da sie per gesetz dazu gewzungen sind die zahlungsmittelfunktion zu erfüllen und jede konkurrenz unterdrückt wird.


    ....

    hallo


    ich würd gern noch weitere überlegungen hier aufstellen die gold als geld betreffen...


    anfangen soll das ganze bei einer fiktiven welt in der es (noch) KEIN geld gibt. es wird alles getauscht und das ist - wie bekannt - extrem mühselig. alles was getauscht wird hat einen bestimmten nutzen der den 'preis' bestimmt der gezahlt wird, ausgedrückt in einheiten eines anderen gutes z.b. 3 kühe gegen ein pferd o.ä. (sorry an die landwirte falls das unsinn ist ;-).


    nun entsteht die idee dass es doch sinnvoll wäre statt gut A gegen gut B zu tauschen irgendeine 'zwischengut Z' einzuführen, das genau standardisiert ist, das jeder kennt und es würde dann erst A gegen Z getauscht und wenn dann irgendwann gut B in reichweite ist, wird Z gegen B getauscht. es wird vorgeschlagen ein metall zu verwenden und die einheiten die standardisiert werden, in gramm anzugeben. es werden also aus dem metall kleine stücke angelegt die alle gleich groß, gleich schwer sind und sofort zu erkennen sind. es wird dann ein 'preis' ausgehandelt, z.b. dass A gegen 3 einheiten von Z abgegeben wird und man dann für 4 einheiten von Z das B bekommt. dies orientiert sich in etwa an dem wert den das metall vorher schon hatte, z.b. abgeleitet aus dem nutzen den es als schmuck stiftet.


    das ganze funktioniert ziemlich gut. es wird einfach immer metall gegen sachgut getauscht, man kann das metall auch aufbewaren, da man in der zukunft ja erst das erwünschte gut zu tauschen braucht. damit muss jemand der A produziert hat und B haben will nicht erst immer warten bis B verfügbar ist, sondern kann A sofort abgeben und B dann irgendwann bekommen. dazu müssen die stücke natürlich unverderblich sein und relativ knapp (sand o.ä. wäre unsinn). edelmetall würde dies erfüllen, eignet sich also.


    nun könnte - wie hier schonmal vermutet wurde - durchaus der fall auftreten, dass es 'zu wenig gold' (hier stellvertretend für das edelmetall) gibt. das bezieht sich aber nicht auf die menge sondern wenn dann auf die anzahl der stücke. wenn es sich bei unserer welt um ein großes land mit vielen tausend menschen handelt dann kann man eine menge von 1000 goldstücken durchaus als 'zu wenig' ansehen. Der grund liegt einfach darin, dass dann wenn einer sein stück hortet gleich 1/1000 des goldes aus dem umlauf gerät. wenn viel gehortet wird könnte durchaus die situation entstehen, dass güter abgegeben werden würden, aber eben kein 'gegen-gut' da ist, das ausgetauscht werden könnte. denn wenn man z.b. von 1 stück je qkm ausgeht dann kommt das durchaus hin. in diesem fall müsste man wieder zum tausch zurückkehren. ABER: man könnte dieses problem auf zweierlei arten lösen: die 1. liegt darin, dass das gold einfach schneller umlaufen muss, d.h. sobald der eine es hat, muss er es schon abgeben, dann fließt das gold also schneller von person A nach B und entsprechend fließen auch die realgüter schneller und damit fließen mehr gewichtseinheiten je zeiteinheit. das würde den tausch effizienter machen. eine andere möglichkeit besteht aber darin, einfach die stücke kleiner zu machen und ihnen einen 'höheren preis' zu geben. beides hätte denselben effekt, nämlich dass je zeiteinheit mehr einheiten der realgüter den besitzer wechseln würden.


    welche der möglichkeiten kämen nun in frage? auf jeden fall muss es irgendeinen anreiz geben. solang das gegen-gut, also in dem fall das gold, nur seinen eigentlichen inneren wert besitzt, der sich z.b. aus seiner funktion als schmuck ableitet, gibt es eigentlich keinen wirklichen grund warum jemand sein gold schnell wieder abgeben sollte. man könnte versuchen durch irgendwelche tricks einen schnelleren umlauf zu erzwingen (siehe hier z.b. freigeld) aber zwänge funktionieren nicht wirklich. es käme also die andere möglichkeit in frage: das gold muss einen 'höheren preis' bzw eine höhere 'kaufkraft' bekommen. wichtig: dies muss freiwillig passieren und nicht durch zwang oder irgendein gesetz. und es würde passieren. einen höheren preis könnte es dadurch erzielen, dass sein nutzen ansteigt. es müsste also neben dem nutzen, dass es schön aussieht und dass man in gewisser weise werte damit über längere zeit aufbewahren kann, noch ein weiterer dazu kommen. und das ist die eigenschaft liquide zu sein. d.h. es muss möglich sein sein gold innerhalb kürzester zeit in standardisierter form irgendwie wieder abzugeben, also damit etwas zu kaufen, was insgesamt die zahlungsflüsse effizienter macht. erreicht wird dies durch die genannte 'aufwertung'. d.h. also man teilt die goldstücke einfach z.b. je in 100 stücke und schon hätte man 100.000 statt 1000 die jeweils einen 100 mal so hohen preis haben als sie ihnt hätten, wenn gold einfach eine ware wäre. wieso würde das funktionieren? jemand der güter herstellt und daran interessiert ist, diese schnell abzusetzen und schnell damit etwas anderes zu kaufen, der würde in der eigenschaft des goldes liquide zu sein einen großen zusatznutzen sehen. vor allem zeitersparnis und weniger suchkosten. diesen zusatznutzen wäre er bereit zu bezahlen, also mehr realgüter für gold anzubieten. das ganze hätte für ihn auch relativ wenig risiko, wenn das alle so machen und er für sein gold entsprechend auch wiederum die 100-fache menge dessen bekommen würde, was er sonst bekommt. am anfang wird der zusatzwert vll. noch relativ gering ausfallen, aber wenn sich zeigt, dass es sich insgesamt lohnt diesen zusatznutzen zu bezahlen, weil gütertausche effizeitern sind, dann wird mit zunehmender effizienz auch der zusatznutzen und damit der 'preis' des goldes ansteigen. und zwar so lange bis der güteraustausch eine gewisse geschwindigkeit erreicht hat, die als optimal angesehen werden kann.


    wenn man das von einem etwas anderen blickwinkel betrachtet, könnte man überlegen was da eigentlich genau vor sich geht. am anfang entspricht der 'preis' des goldes genau dem nutzen den es als schmuck o.ä. stiftet. würde er sich innerhalb sehr kurzer zeit wie angesprochen stark erhöhen, dann wären die profitöre davon diejenigen, die das gold zu diesem zeitpunkt hielten. sie würden nämlich den differenzbetrag an kaufkraft für sich kassieren. i.A. nimmt diese rolle ein herrscher oder auch der staat ein. bei der frage wer diese differenz nun zu zahlen hat, stellt sich raus, dass man das nicht so genau sagen kann. der herausgeber des 'geldes' das mit einem zusatznutzen ausgestattet ist, ist im grunde schuldner gegenüber denen die es zum ersten mal 'gekauft' haben, sie geben ihre forderung dann an den nächsten weiter etc. und so wird die einlösung der 'schuld' immer weiter in die zukunft verlagert. das problem hieran ist, dass die höhe und der einlösungszeitpunkt nicht feststehen...es ist eine art schneeballsystem, das aber durchaus auf unbestimmte zeit weiter funktionieren kann. man könnte immerhin noch definieren, dass ja ein zusatznutzen entstand (durch den herrscher) der von der allgemeinheit bezahlt wird. mit so einer situation kann man also durchaus leben.


    jetzt mal weiter überlegt, was wäre wenn nun die wirtschaftsleistung des landes steigen würde. mal unterstellt, dass die goldmenge gleich bleibt, würde das dazu führen, dass über kurz oder lang wieder 'zu wenig' gold vorhanden wäre und man wieder das selbe problem hätte wie vorher. man müsste wiederum entweder die fließgeschwindigkeit erhöhen oder aber der preis des goldes würde steigen (die preise der realgüter gemessen in gold entsprechend fallen). was würde das bedeuten? im falle, dass die fließgeschwindigkeit steigt, würden je zeiteinheit mehr realgüter umgesetzt, das bedeutet also, dass einfach das was mehr produziert wird, auch gekauft wird. im anderen fall hätten wir einen preisverfall der realgüter (überproduktion) was ja dem preisanstieg des goldes gleich käme. für eine gewisse zeit wäre sicher die zunehmende fließgeschwindigkeit denbar, aber irgendwann ist 'der markt gesättigt' und dann bleibt nur noch der ausweg über den verfall der güterpreise. dies hätte aber zwangsläufig den effekt, dass es nun attraktiver würde, das gold zu horten und weniger zu produzieren bzw. zu investieren, da man ja damit rechnen muss, dass man am ende weniger raus bekommt als man erwartet. dies würde zum einen zu weiteren preisrückgängen führen und wenn diese weit genug fortgeschritten sind, würde es auch einen produktionsrückgang geben (damit würde die überprokdution wieder abgebaut). dies hätte nun den umgekehrten effekt wie weiter oben. die realgütermenge würde im vergleich zur goldmenge sinken, man würde sich also der situation annähern, dass 'zu viel' gold da ist. dies könnte zum einen durch eine sich verlangsamende fließgeschwindigkeit ausgeglichen werden (was die produktion noch weiter reduziert), zum anderen aber auch durch einen rückgang des preises des goldes bezüglich der realgüter. und nun haben wir die situation, dass es plötzlich gar nicht mehr so attraktiv ist, sein gold zu horten, da es ja weniger wert wird. ab einem bestimmten punkt ist das gold im verhältnis zu den realgütern so teuer, dass es sich lohnt wieder zu konsumieren und zu investieren. ein rückgang des preises des goldes der einem ansteigen der preise der realgüter gleichzusetzen ist, führt also nach einer gewissen zeit automatisch dazu, dass wieder mehr produziert wird.


    hier beginnt das spiel von vorne.


    anzunehmen wäre hier noch, dass im laufe einiger auf und abschwünge langfristig die produktion und damit die kaufkraft des goldes steigen würde, denn es gibt immer mehr güter, die damit erworben werden können. es lohnt also durchaus auch, das gold einfach hinzulegen und abzuwarten ohne angst haben zu müssen, dass es sich entwertet. das bietet ein hohes maß an sicherheit und führt tendenziell dazu, dass nur dann konsumiert und investiert wird, wenn es gerade sinnvoll ist.


    das dumme an dieser sache ist, dass den herrschenden dies eigentlich gar nicht passt. erstens gibt es da diese dummen zyklen, die immer wieder automatisch in einen abschwung führen, zweitens sinken regelmäßig die steuereinnahmen und es gibt regelmäßig ein ansteigen der arbeitslosenzahlen. man müsste also irgendwie dafür sorgen, dass die zyklen ausgeschaltet werden und die leute alles kaufen was irgendwie produziert wird, damit es gar nicht erst zu abschwüngen kommt. wie aber vorgehen, wenn das gold diese zyklen automatisch hervorruft?


    die idee: steuerung der geldmenge. wie wir eben gesehen haben, gibt es irgendwann das dilemma, dass 'zu wenig gold' vorhanden ist, dies also zu einem erhöhten goldpreis, damit zu fallenden realgüterpreisen und damit zum abschwng führt. man könnte nun also einfach versuchen dieses fallen der preise zu verhindern. und zwar in dem man dem fehlen des geldes vorbeugt, indem man seine menge künstlich erhöht. dadurch würde es nicht zu preisverfall und damit auch nicht zum rückgang der wirtschaft kommen. da aber ein anwerfen der druckerpresse ev. dazu führen könnte, dass das geld seine funktion verliert (da das vertrauen verloren geht), muss eine andere lösung gefunden werden. am besten eine, bei der sich die geldmenge in gewisser weise der wirtschaftstätigkeit anpasst. die lösung lautet: geld = schulden. d.h. immer dann wenn schulden gemacht werden um damit zu investieren oder zu konsumieren, steigt automatisch die geldmenge, was dafür sorgt, dass hiervon nicht zu wenig vorhanden sein kann. zudem es genug für die herrschenden da, um sich einen teil davon abzuzweigen, ohne dass es sehr auffällt.


    aber geht das so einfach und vor allem: geht es immer so weiter?
    nein. denn es hat merkliche folgen. zum einen ist es natürlich NICHT so, dass allgemein das preisniveau hoch gehalten werden kann. es ist eher so, dass die preise im durchschnitt steigen, für gewisse güter aber sinken sie dramatisch (dort wo gnadenloser konkurrenzkampf herrscht, die deflation hat hier schon begonnen), während sie für andere ansteigen. preise für immobilien z.b. sind hierzulande tendeziell am fallen, ebenso vor allem die preise für arbeit (da wo das nicht geht, werden halt leute entlassen). auf der anderen seite steigen preise für energie und z.b. nahrung sowie für abgaben an den staat. und nicht zu vergessen: die preise für assets also z.b. aktien. insgesamt handelt es sich hierbei also um gravierende preisverzerrungen, die durch die überschäumende liquidität ausgelöst werden. durch das künstliche nierdighalten der zinsen werden natürlich auch unsinnige investitionen gefördert und es 'fließt' geld und preise werden künstlich hoch gehalten, wo schon längst die bereinigung eingesetzt hätte. das führt dann zu den qualitativ immer schlechteren aufschwüngen, also aufschwüngen die eigentlich keine sind, wo die arbeitslosenzahlen kaum sinken usw.


    daraus lässt sich des weiteren ableiten, dass für ein aufrechterhalten des 'scheinaufschwungs' eine immer weitere verschuldung unumgänglich ist. der staat kann also eigentlich gar nicht anders als sich immer weiter zu verschulden um das wachsen der geldmenge zu garantieren, solange dies nicht irgendwelche unternehmen tun.


    was das scheinbare wachstum angeht: dies kann man aufrechterhalten, indem man einfach alle gütertransaktionen mitzählt, wo irgendwie das neu geschaffene geld eine rolle spielt. z.b. auch die verwaltung ebendieses. leider führt aber die tatsache, dass durch die immer größere verschuldung trotz geldmengenwachstum ein immer größerer teil des geldes für 'sinnlose investitionen ohne mehrwert' ausgegeben wird (geldverwaltung, zinsen etc.) dazu, dass es bei den realen gütertransaktionen wiederum fehlt. was aber dann niemand bemerkt (außer an immer mehr rabatten und immer mehr werbung). das führt dann dazu, dass es so aussieht als hätten wir wachstum aber in wirklichkeit sind das künstliche dienstleistungen mit künstlich geschaffenem geld.


    ein weiterer großer nachteil liegt darin, dass der 'zusatznutzen' des geldes langfristig immer mehr abnimmt, da seine menge ja nicht konstant bleibt sondern i.d.R. viel stärker wächst als die realgüter. als werterhaltung ist solches geld natürlich nicht geeignet.


    genau den zustand haben wir heute leider. und ich denke es führt kein weg an einer allgemeinen bereinigung vorbei. spricht eine massive deflation bzw. depression. die die schon längst hätte kommen müssen aber immer raus gezögert wurde. anfangen könnte dies dadurch, dass aufgrund der hohen schuldenlast doch irgendwann die preise an so vielen stellen anfangen zu sinken, dass nicht mehr gegengesteuert werden kann. wenn man in diesem fall nicht die druckerpresse anwirft, dann wird irgendwann der abschwung überall sichtbar werden. dann nährt die depression die depression. in diesem fall wirken zwei gegensätzliche kräfte. zum einen müsste das geld weniger wert werden, da ja die reale produktion geringer wird. auf der anderen seite wird aber die geldmenge geringer (wenn schulden ausfallen) bzw. sie kann geringer werden und last not least wird es attraktiver geld zu horten, wenn die realgüterpreise fallen. wahrscheinlich würde in diesem fall der 2. punkt überwiegen. und zwar so lange bis die depression zu ende ist. dann sind die realgüter spottbillig und in geringer menge vorhanden und es hat sich eine riesige menge an geld angehäuft. geht dieses wieder in investitionen und den konsum so kommt es zu einem drastischen anstieg der preise und wenn dieser schnell genug geht, könnte das vertrauen in das geld schwinden und es wäre ein währungsschnitt o.ä. nötig.


    wir hätten also die im ausgangstext angeführte situation: erst deflation, dann inflation.


    jetzt zurück zur ausgangsfrage: was passiert mit dem goldpreis?


    wie wir gesehen haben hängt der preis eines gutes sehr stark davon ab, inwiefern das gut als 'geld' genutzt wird. in diesem fall liegt er sehr viel höher als der preis der sich sonst ergeben würde. zudem muss man noch unterscheiden zwischen gütern, die 'nur' der wertaufbewahrung dienen, aber noch mit transaktionskosten behaftet sind sowie dem risiko, dass ihr preis gegenüber anderen gütern mit einer funktion als 'zahlungsmittel' schwankt sowie diesen zahlungsmitteln selbst. zahlungsmittel meint hier, dass keine transaktionskosten vorhanden sind.


    ich würde es so einschätzen, dass gold im moment durchaus eine funktion als wertaufbewahrung hat, aber nicht die des zahlungsmittels erfüllt, zumindest nur in begrenztem umfang. gemeinhin geht man zum münzhändler, kauft gold und tauscht es wieder in euro wenn man was damit kaufen will.


    da dies den nutzen aber extrem einschränkt, könnte man hieraus ableiten, dass der nutzen dann stark steigen würde, wenn eine zahlungsmittelfunktion vorhanden wäre, d.h. wenn man mit gold selbst überall zahlen könnte und die preise in gold und nicht in euro o.ä. angegeben würden. in diesem fall würde aber auch der preis stark ansteigen, genauso wie in der situation ganz am anfang wo der goldpreis so lange steigt, bis damit schnelle zahlungen möglich sind.


    dass der goldpreis aktuell steigt, liegt denke ich daran, dass seine funktion als wertaufbewahrung neben euro und dollar unterschiedlich eingeschätzt wird. bei einer krise ist der bedarf nach dieser wertaufbewahrung höher, ebenso wenn der dollar schwächelt. aber es geht doch nicht über diese funktion hinaus. anders wäre es wenn man mit gold wirklich wieder bezahlen könnte.


    ich denke ob der goldpreis in einer deflation steigt oder fällt hat sehr viel damit zu tun, inwieweit man gold als alternative zum dollar ansieht und inwieweit es eine gewisse zahlungsmittelfunktion haben könnte. würde der goldpreis fallen, so hieße das ja, dass die eignung des goldes hierfür als weniger gut eingeschätzt würde. vor allem für ausländer stellt sich bei einem abschwung sowie einer deflation aber die frage inwieweit der dollar noch der werterhaltung dienen kann und ob er nicht gefährdet ist in einer dann folgenden hyperinflation zu enden. wenn dies vorhergesehen wird, könnte das dazu führen, dass ausländer sehr frühzeitig wohlweislich in gold umschichten und wenn gold dann als geeigneter angesehen wird die erwähnten funktionen zu erfüllen inkl. der tatsache, dass für manche güter nur noch gold angenommen wird, so würde dies zu einem ansteigen führen.


    die meinung, gold würde bei deflation zwangsläufig fallen, hängt sehr mit der denkweise zusammen dass gold lediglich irgendein gut ist und keinerlei geldfunktion erfüllt.


    um es auf den punkt zu bringen: es heißt in der deflation würde geld mehr wert (kaufkraft). je mehr gold geld ist, desto eher sollte auch das gold mehr und nicht weniger wert werden.


    natürlich ist es so, dass auch gold von niemand angenommen werden MUSS und es auf dem vertrauen basiert, dass man den zusatznutzen bezahlt bekommt. Aber im gegensatz zu einem verfall irgendeiner währung bei der es immer eine alternative zum ausweichen gibt, gäbe es zum gold im zweifel keine alternative ohne die wirtschaftstätigkeit komplett abzuwürgen und zum tausch zurückzukehren. Deshalb wird gold (oder ev. Och silber) immer die letzte verbliebene ‚währung’ sein, wenn alle anderen sich aufgelöst haben. Denn es ist knapp (aber nicht zu knapp), liquide, teilbar, standardisierbar und erfüllt so die geldfunktion am besten. Einziges manko wäre ev. Die handhabung bzw. aufbewahrung (was wahrscheinlich dazu führte, dass die leute irgendwann was anderes abzeptiert haben: aus bequemlichkeit).


    [fortsetzung nächstes posting]

    hallo,


    ich möchte hier mal noch ein weiteres szenario vorstellen: ein deflationsszenario, in dem der goldpreis steigt!


    gemeinhin wird immer behauptet, dass der goldpreis bei einer deflation fallen würde, denn die leute wären ja gezwungen, alles zu geld zu machen. vordergründig mag das stimmen. aber man muss das schon etwas genauer betrachten. wenn es eine deflation z.b. in den usa gibt (also fallende preise sowie schrumpfende wirtschaft), dann heißt das ja noch lange nicht, dass das in anderen teilen der welt auch so ist, z.b. in asien muss es noch lange nicht so sein. selbst wenn es in den usa so sein würde, dass dermaßen wenig 'geld' da wäre, dass viele in liquiditätsschwierigkeiten sind, dann wäre 1. die frage ob das überhaupt die leute sind, die gold haben (die die gold haben sind wahrscheinlich doch etwas aufgeklärter und haben entsprechend vorgesorgt und werden vom crash weniger überraschend getroffen) und ob das in einer menge ist, die ausreichend ist um den goldpreis damit zum fallen zu bringen...2. gibt es ja genügend us-$ auf der welt. wenn die in den usa knapp sind, muss das noch lange nicht heißen, dass sie in asien auch knapp sind. und es ist ja bekannt, wie viele hunderte von milliarden dort rum liegen. es könnte also durchaus sein, dass die knappheit IN den usa durch die liquidität z.b. in asien ausgeglichen wird. so viel also zur liquitität als angebliche ursache.


    jetzt zu einem weiteren punkt: dem preis. mal angenommen es gibt in den usa neben preisverfall auch einen verfall der wirtschaftsleistung. dann ist es für ausländer relativ unattraktiv in den usa investiert zu sein, weder in aktien noch in anleihen. also werden vor allem die asiaten doch tendenziell aussteigen aus dem dollar. wenn aber nun wie vermutet wird, der goldpreis gegen dollar fallen würde, dann würde das bedeuten: 1. die asiaten können mit ihren dollarbeständen immer mehr gold kaufen...es wird also immer lukrativer. und gerechnet in heimischer währung würde der goldpreis sogar doppelt fallen. wenn z.b. der goldpreis in $ um 30% fiele und der dollar gerechnet in einer asiatischen währung um 30% dann würde der goldpreis in der asiatischen währung um ca. 50% fallen. wäre somit also eigentlich spottbillig. sollten in diesem fall die asiaten nicht so viel gold kaufen, dass der preis zumindest in heimatwährung etwa gleich bliebe? das würde aber zwangsläufig bedeuten, dass er in $ gerechnet steigen müsste.
    und nun zum 3. punkt: dem ölpreis. das gold/öl-verhältnis ist aktuell mit ca. 8 auf einem historisch neidrigen level. mal sehen was passiert wenn es die deflation gibt. es ist ja bekannt, dass auch in einer deflation nicht alle preise fallen. die für energie und lebensmittel wohl eher nicht, da die leute diese güter kaufen MÜSSEN. ergo könnte man annehmen dass auch der ölpreis tendenziell eher weniger fällt oder gleich bleibt. würde nun der goldpreis fallen, dann würde das verhältnis gold zu öl noch mal weiter fallen und je weiter das fällt desto attraktiver wäre es doch öl gegen gold zu tauschen. für russland z.b. käme das in frage. am einfachsten wäre es, wenn sie verlangen würden, ihr öl nur noch gegen gold abzugeben. die amerikaner wären in diesem fall gezwungen gold zu kaufen um damit ihr öl bezahlen zu können. das würde den goldpreis ebenfalls zumindest gegen öl nicht oder nur leicht fallen lassen was auch dagegen spricht, dass gold gegen $ fällt. vermutlich würde es aber in dem fall dass öl gegen gold geliefert wird, relatriv stark ansteigen.


    nun noch zu einer bewertung des szenarios. ich könnte mir gut votstellen, dass der langsame schleichende prozess bei dem die amerikaner ständig güter aus asien importieren, mit ihren dollars bezahlen, die immer wertloser werden, sich möglicherweise umkrehn könnte. d.h. die realgüter, um die die amerikaner die asiaten gebracht haben, könnten wieder zurückfließen. dann nämlich wenn in den usa geldknappheit herrscht und die leute ihre realgüter u.U. billig abgeben müssen, würden die asiaten doch in $ schwimmen. sie könnten hier also dann wenn die preise für diese realgüter drastisch eingebrochen und viele häuser und unternehmen verramscht und zwangsversteigert werden/wurden billig einsteigen und sich die filetstücke unter den nagel reißen. natürlich nicht alles auf einmal...damit würden sie billig wieder an reale güter dran kommen.


    doch die amerikaner würden in diesem fall logischerweise nicht tatenlos zusehen. denn sonst wären sie am ende relativ arm dran. nix mehr zu importieren, industrie demontiert...der wohlstand würde eherfallen als steigen. also müssen die amis versuchen das zu verhindern. wenn also die asiaten über das geldvermögen verfügen mit dem sie die usa aufkaufen könnten, dann ist die einzige lösung, dieses geldvermögen zu zerstören. und hier gibt es eigentlich nur eine einzige antwort: DER HELICOPTER!! die frage ist dann was höher steigt: der ben mit seinem hubschrab schrab oder der goldpreis.


    naja das waren meine überlegungen. vll. findet jemand einen denkfehler? z.b. die folgen einer depression in den usa auf europa und asien was deren BIP wachstum angeht ist da noch nicht berücksichtigt...

    Zitat

    Original von ich


    Die Russen haben wohl, wie man in der sehr schönen Übersicht von Rene Finn sehen kann die meisten Pd Münzen rausgebracht. Leider nur bis 1995. Kann man vielleicht wieder etwas erwarten.
    Die bisherigen haben ja wohl auch Sammlerpreise, oder sind sie nicht so beliebt?


    naja man kriegt sie auch für spotpreis + USt + normalen spread


    http://www.edelmetalle-münzen.de/


    339 kostet ne unze anderswo auch.

    Zitat

    Original von Milly


    Also diese Geldverbrenner und unverschämte Horrorfirma X( kriegen von mir nüscht!
    Und wenn sie 20% Zinsen anbieten. :P


    Vom 100-Euro-EM-Sparplan halte ich wenig. Edelmetalle in etwas größeren Portionen einkaufen senkt Spesen und eröffnet guten Verhandlungsspielraum mit den Händlern. Ich werd' nie verstehen, daß manche Leute auf Xbäh eine einzelne Maple für 12,- ersteigern und dann noch 4,- Porto löhnen (+ 0,30 Überweisungspauschale bei der Bank etc.). Mit so einem 50%-Spread kommt man nie zu was.


    wie gesagt nicht jeden monat. ok dann kauf 1 mal alle 6 monate einen ganzen KR. da hast du kaum mehr spread als wenn du gleich 100 g kaufst.


    naja ich hab immerhin schon seitdem 32% auf mein eingesetztes kapital bekommen ;) nachdem ich mit den aktien zwischen 1996 und 1999 schon 220% verdient hatte ist das zugegeben mickrig...aber egal.


    sehe ich auch so.


    z.b. so:


    30% aktien (davon 1/2 einzelaktien, 1/2 sparplan), 20% EM, 20% papiergeld etwas länger festgelegt (z.b. anleihen, bausparvertrag etc.), und 30% cash was jederzeit verfügbar ist (girokonto, silberzehner etc.). wahlweise könnte man dann z.b. die aktienquote zwischen 25 und 35% bewegen indem man diese 10% zur spekulation nutzt. z.b. bei hohen kursen wie im mai gewinne mitnehmen und von 35 auf 30 oder 25 reduzieren oder mit den 10% auf tagesbasis hin und her traden.


    man muss auch nicht unbedingt 2006 alles EM kaufen. mancher hat schon vorher angefangen ;) und man kann es ja auch nach und nach kaufen. z.b. aus dem laufenden einkommen. statt dass man z.b. monatlich 200 € in einen aktienfonds zahlt (der bei 5% aufschlag ebenfalls hohen spread aufweist) kann man auch 100 € in den aktienfonds tun und 100 € in EM, hieße also z.b. alle 3 monate 1/2 unze KR. wenn man das ganze etwas komplizierter machen will kann man auch zusehen, dass der anteil EM und aktien immer in etwa gleich ist also z.b. dann wenn aktien gut gelaufen sind und EM daher hinterher hinken die aufteilung 50:150 wählen...in den letzten 30 jahren wäe man mit der aufteilung 1:1 gar nicht schlecht gefahren (weil man tendenziell von dem mehr kauft was relativ gesehen billiger ist). eine andere variante wäre noch, dass man etwas in eine anleihe tut die z.b. wie bei der telekom 4,5% gibt und dann regelmäßig mit den zinsen EM kauft...wenn man von allem was hatist das denke ich die beste lösung. ansonsten spekuliert man auf irgendein szenario. auf der anderen seite sollte man aber auch kein mögliches szenario komplett ausschließen und z.b. EM ganz weg lassen...falls das doch eintritt (auch wenns nicht für so wahrscheinlich hält) dann hat man pech. wer meint EM wäre aktuell zu hoch kann ja ein bisschen kaufen. dann hat er immerhin schnmal was. es könnte ja z.b. sein, dass gold jetzt aus dem dreieck ausbricht, dann sich der 730 nähert und ende des jahres dann richtung 800. vll. pendelt es dann zwischen 700 und 900 für 2 jahre aber geht nicht mehr auf 640? dann würde man vermutlich ewig auf einen guten zeitpunkt warten. und sein geld ewig trocken halten zu 1% mickerzinsen ist auch nicht so eine gute idee wenn es sich dabei um einige jahre handeln würde. wer am anfang z.b. 5% in EM tut dem würde es selbst wenn die EM um 1/3 fielen nur 1,7% verlust aufs gesamte anlagevermögen bescheren. wer statt dessen 50% aktien hat dem gehen sehr schnell mal eben so 10% des anlagevermögens flöten (wenn die aktien 20% fallen was mal überfällig wäre). von daher ist das risiko nicht wirklich hoch solang man nicht den größten teil in EM hat.


    das sehe ich auch so. wenn ich geld verdienen will dann strenge ich meinen kopf an. wenn ich das vorhandene vermehren will dann spekuliere ich mit aktien. wenn ich das bekommene sichern will dann tue ich es in metall.


    gold zertis sind auch nicht besser als ein schein auf irgendein beliebiges underlying. da könnte ich auch nickel nehmen. oder einen OS auf silber...würde wahrscheinlich noch mehr steigen.


    ich erwarte vom gold langfristig zumindest einen anstieg in der höhe der inflation. das wäre schon ok. ist immerhin dann keine negativrendite so wie bei mageren 1% zinsen. sollte das gold verstärkt für den zahlungsverkehr eingesetzt werden (was es seit 50 jahren ja nicht tut, seitdem wird es ja eher weniger) dann steigt auch der reale preis.


    achja und dieses airbag teil funktioniert so, dass im fall eines starken goldpreisanstiegs der kunde gar nicht mehr parizipiert. dafür ist er nach unten abgesichert. aber wenn ich erwarte dass gold fällt oder seitwärts geht dann kaufe ich lieber aktien.


    grad gestern las ich wieder eine anzeige auf onvista in der es hieß man sollte in gold airbag zertis investieren da ja physisches gold ach so teuer wäre.

    daher meinte ich ja auch: das risiko ist, dass er wieder abgeschafft wird. das geht bei quittungen.


    oder der staat verbietet den goldbesitz. aber dann könnte silber als ersatz herhalten.


    man könnte gold auch aktuell durchaus als währung auffassen, leider wird es von der mehrheit der leute, die durch medien und sozialpolitiker geblendet wurden, nicht angenommen. und dazu zwingen kann man ja niemand ;)

    Zitat


    Ja, so sehe ich es auch. Man darf nur die Fördermenge nicht mit Gewalt erhöhen. Prinzipiell ist jeder Rohstoff praktisch unbegrenzt vorhanden.


    wirklich? aber nicht beliebig förderbar, sonst steigen die kosten dafür...und der preis würde ja fallen wie schon gesagt wurde. das würde sich irgendwo einpendeln.


    Zitat


    Mir ist unwohl bei dem Gedanken, daß die Leute zum Gold gezwungen werden. Lieber sollen sie es liegenlassen, damit unsereiner es noch bezahlen kann.


    da gebe ich dir recht. aktuell ist man noch in der lage sehr viel gold anzuhäufen...und damit falls es mal wieder eine deckung geben sollte, stark an kaufkraft zu gewinnen. nachher ght das nicht mehr.


    Zitat


    Da finde ich das altbewährte System besser, hohe Werte in Goldmünzen zu speichern, Wechselgeld hingegen in Scheidemünzen und Papier.

    [/quote]


    das wären dann die quittungen


    (hab grad noch was zum festen umtauschkurs geschrieben und warum dieser fest wäre).

    Zitat

    Original von Martin_bin_baden
    Net Lachen aber zum Aufstellen ist mir ein 1kg Kookaburra fast zu klein. Im Wohnzimmer - Büro oder was weiss ich wo muss was grosses hin.
    Zum Hinstellen hab ich zur Zeit so ein Mongolisches 3kg Teil.


    Es soll ja angeblich auch 10kg Lunar geben. Stimmt das? Wenn ja weiss einer wo ich diese Münze kaufen kann? Wie hoch ist der Preis und wird die Münze in einer Holzschachtel geliefert? (so wie Panda und Libertad?) Gibt es alle Jahrgänge in einer 10kg Version?


    hm 10 kg in holzschachtel? die arme schachtel :D


    angeblich so um die 4000 € habs meine ich schon irgendwo im forum gelesen...kannst ja mal suchen.


    bei dieser 'garantie' hast du natürlich recht. ich denke das größte risiko bei der goldgedeckten währung wäre, dass der staat sie wieder abschafft.


    eigentlich muss man es von der anderen seite sehen. am anfang ist die goldwährung oder allgemeiner die währung in irgendeinem stoff, der sich nicht beliebig vermehren lässt, liquide, beliebig teilbar ist etc. dafür ist gold eben gut geeignet.
    jetzt kommt die idee auf, dass es etwas unhandlich ist immer mit münzen zu zahlen, weil die doch etwas platz wegnehmen. zudem könnte das gold auch geraubt werden. also entsteht die idee, dass man sein gold doch irgendwo an zentraler stelle verwahren lassen könnte, z.b. einer bank. wenn man dieser vertraut (und nur dann) wird man sein gold hergeben und dafür im gegenzug eine art quittung bekommen, die aussagt, dass man sein gold dagelassen hat. auf dieser quittung steht dann z.b.: 200 gramm gold wurden von uns in verwahrung genommen. oder auch 200 mal 1 gramm (also 200 zettel). da das gold immer noch dem einzahler gehört unddieser lediglich eine quittung bekan über die menge die er dagelassen hat, folgt hieraus zwangsläufig, dass er diese quittung über 200 gramm gold jederzeit wieder in sein gold tauschen kann, denn es gehört ja ihm und nicht der bank. ebenso kann er aber auch - und das ist das gute - mit der quittung zahlen.denn wenn jemand anderes diese quittung hat, ist das quasi der nachweis des eigentumsrechts, er geht damit zu der bank und lässt sich sein gold wieder auszahlen. quittung und gold sind damit äquivalent, solang man der bank vertraut und diese das gold nicht an sich nimmt.


    so und was geschah dann in den usa? der staat zwang die leute per gesetz ihr gold abzugeben und dafür bunte zettel zu akzeptieren. und dann ist er einfach hergegangen und hat gesagt: sorry leute aber ihr bekommt für eure quittungen leider kein gold mehr...aber ihr könnt natürlich weiter damit zahlen. damit das auch klappt mache ich euch ein gesetz.


    den zustand haben wir heute.


    (das ganze geht natürlich nur wenn man nicht draufschreibt: 200 gramm wurden uns gegeben, sondern z.b.: 100 us-$, in god we trust (wir vertrauen gott, dass man irgendwann für das papier noch was bekommt). damit kann man verhindern dass sich das ganze wie ein eigentumsrecht anhört.


    nach irgendeiner währungsreform mit anschließender goldeckung wäre das gold der ausgangspunkt, dann würde man ev. irgendeine papierwährung schaffen und dann würde aus dem verhältnis goldmenge (die zur deckung zur verfügung steht) sowie der nominalmenge der umtauschkurs entstehen.


    wenn nur noch gold zum zahlen akzeptiert würde, müssten auch die goldhasser zwangsläufig gold nachfragen denn sie brauchen es ja um damit güter zu erwerben...die nachfrage würde daher dramatisch ansteigen und damit die kaufkraft. so wie die kaufkraft des us-$ anstieg bzw. weniger stark fällt/fiel weil die die öl nachfragen gezwungen sind vorher $ zu kaufen.


    oder man überlege sich nun, dass die die öl verkaufen dafür nur noch gold annehmen...dann müssten alle die vorher $ nachgefragt haben, nun gold nachfragen...das allein sollte den preis doch merklich ansteigen lassen und den $ im gegenzug fallen lassen.


    ok man kann natürlich auch annehmen dass die deckung nicht 100% beträgt sondern vll. nur 10-40% (so wie im 19. jh.) dann müsste der preis etwas weniger stark steigen.



    noch grad was zur entstehung des dann festen umtauschkurses: ausgangspunkt wäre hier wie schon gesaagt nicht das papier sondern das gold. das gold hätte den wert. das papier hätte erst mal keinen wert, den bekäme es erst dann, wenn drauf steht, wie viel gold man dafür bekommt. daher wäre der kurs auch fest. ändern würde er sich erst, wenn die bank z.b. jedweils 10% rauben würde und man für sein papier dann wenn mans wieder zur bank bringt weniger gold bekäme. das wäre dann enteignung. oder er würde sich ändern wenn man für sein papier mehr gold bekäme. aber da wäre die bank schön blöde. leider ist der 1. fall eingetreten.