Beiträge von HIghtekki

    jo sowas dachte ich mir...und den chinesen traue ich eh nicht so...die nehmen es ja auch mit copyright etc. nicht so genau.


    ok es hat dann grad jemand das kupfer für 176 € erworben. kupfer ist zwar auch teuer aber 1 kg hat einen wert von aktuell ca. 6 € ;)

    das muss er ja nicht. er verdient ja das meiste mit dem spread. trotzdem kann es ja sein, dass er zufällig an so ein teil kommt von dem er annimmt, dass der 'sammleraufschlag' noch steigt. solang das nur wenige sind ist es ja ok.

    hier behauptet jemand eine unze wären 33 gramm und garantiert eine wertsteigerung der münze (1 unze silber). ziemlich dreist neben der lüge mit den 33 gramm.


    da hat man also inc. versand 14 € gezahlt und der materialwert ist eigentlich (wenn man den besten ankäufer nimmt) 10 €. da ist erst mal ein realer verlust von 30% garantiert.


    btw: was macht es eigentlich für einen sinn silberunzen einzeln zu ersteigern wenn die versandkosten den gesamtpreis nochmal 10-15% hoch treiben? als kapitalanlage ist das wohl kaum geeignet. und wenn man was schönes zum sammeln will nimmt man was vom mondkalender mit hase oder so und keine normalen eagles o.ä.


    http://cgi.ebay.de/1-Unze-Silb…42724QQrdZ1QQcmdZViewItem

    grundsätzlich NIE was kaufen wo 'rar' dabei steht.


    RAR = AUFPREIS.


    merke: etwas 'rares' steigt vor allem dann im preis, wenn es NOCH RARER wird. aber ist das zu erwarten? in 99% der fälle wohl eher unwahrscheinlich. denn welcher händler verkauft etwas, von dem er annimmt, dass es noch rarer wird? das behält er schön für sich.

    ich möchte gar nicht, dass es zu schnell zu teuer wird. denn ich hab vor die nächsten 40 jahre regelmäßig ünzchen zu holen. da zahle ich lieber 500 € für als 1500. die 1500 oder 3000 oder 10000 können es dann von mir aus 2030 oder 2045 sein ;)

    ich denke auch beim goldkauf gilt, dass man nur fiat dort investieren sollte, das man kurzfristig also auf sicht von ein paar wochen nicht braucht. wer am monatsende kaum mehr als 50 € 'übrig' hat wird schwer davon zu überzeugen sein, dass er damit gold kaufen soll.


    aber es gibt ja genügend, die was sparen und das dann z.b. in anleihen oder in anleihen und aktien anlegen und sonst in gar nichts. denen kann man damit kommen, dass sie ihr risiko reduzieren sollten und diversifizieren. daneben kann man noch drauf verweisen dass viele münzen ja noch schön aussehen und man sie angucken kann während die aktien oder das geld auf dem konto virtuell rum liegt und man nur zahlen sieht. daneben kann man noch mit dem steueraspekt kommen. wenn ich anleihen hab dann muss ich auf die zinsen steuern zahlen. wenn ich aktien hab und die steigen 10 jahre lang aber nur so viel wie die inflation dann zahle ich steuern auf den kursgewinn obwohl ich real nix verdient hat. gold leg ich ins schließfach und hol es irgendwann wieder raus und da keiner weiß wie hoch mein kursgewinn ist kann auch keiner versteuern. schon gar nicht die steuer sofort nach verkauf automatisch abziehen lassen.


    wenn ich meine unzen rum zeige finden die die sie sehen sie immer ganz toll.


    falls das argument kommt man müsse ja einen hohen aufpreis zahlen wenn man physisch kauft, verweist man darauf, dass man beim monatlichen fonds sparen genauso viel zahlt (ca. 5%).


    was die beratung angeht: es gäbe da noch die möglichkeit, dass man sein 'honorar' nicht an der zu verwaltenden summe fest macht, sondern pauschal was nimmt oder gestaffelt. d.h. man bietet z.b. an den kunden ständig zu informieren, wie so die lage ist, was er kaufen soll oder was nicht, beim edemetall ob es neue händler gibt oder neue objekte oder wo es gerade günstig ist usw usw. wenn man dort alle asset klassen mit einbezieht und dann z.b. sagt man 'verwaltet' 20.000 € für einen betrag X im quartal dann ist es egal ob man nun zu aktien oder edelmetall rät. ein kumpel von mir macht das mit versicherungen d.h. er 'informiert' seine kunden rund um die uhr und hält sie auf dem laufenden wo was günstig ist. er nimmt dafür einen pauschalbetrag und das läuft bisher sehr gut.

    kleiner tipp: rechne den preis je gramm aus. aktuell kostet ein krügerrand je gramm etwas über 16 €. kleinere münzen wie der kaiser wilhelm ca. 17 €.


    beim 10 DM kaiser steht genau dabei: 4 gramm für 300 €. also 300/4 = 75 € je gramm. nun vergleiche 75 mit 16 oder 17.


    wenn keine grammzahl dabei steht würde ich sowieso die finger lassen. dann kauft man die katze im sack.


    wichtig ist noch, dass sich die grammangaben auf das gold beziehen müssen und nicht auf das münzengewicht.


    sehr kleine münzen können auch etwas teurer sein. der chilenische peso (20 pesos) z.b. wiegt nur etwas über 3 gramm. kostet je gramm aber auch nur 18 €. und selbst bei minidingern wie dem mexikanischen peso der nur 1,5 gramm hat bist du immer noch bei unter 20 € je gramm. dagegen sind die 75 € je gramm immer noch mondpreise.


    ähnliches beim silber. normale unzen aktuell ca. 35 cent je gramm. die sammlermünzen mit dem mondkalender kriegt man für 47 cent je gramm und wenn man bei ebay teuer kauft auch für 55 cent je gramm.


    zum vergleich kosten die lunar teile beim münzkontor zwischen 1,25 € und 3,18 € je gramm. und für diese kriegst du im zweifel auch wie bei denen weiter oben nicht mehr als 30 cent je gramm wenn du sie wieder los werden willst.

    am besten ist noch der spruch vom 'eigenen goldschatz', den man nun endlich anlegen kann. es handelt sich um 0,5 gramm für die man dann 59 € zahlt. natürlich zunächst zum absoluten vorteilspeis von nur 19,95. der wert ist aktuell 8 €.

    ich war grad mal beim münzkontor. ich hoffe du hast da noch nichts bestellt. da gibts was ich gesehen habe nur gedenkmünzen wo du das mehrfache des materialwertes zahlst.


    z.b. die 10 DM kaiser wilhelm. da zahlst du für 4 gramm 300 €. anderswo kriegst du den kaiser wilhelm mit 20 DM, hast mehr als 7 gramm und zahlst 123 €.


    und ja nicht drauf rein fallen dass die dinger selten wären und nur 3 pro haushalt blabla. im zweifel gibts den materialwert und der liegt bei der 10 DM kaiser wilhelm bei aktuell ca. 60 €. d.h. die restlichen 240 sind aufpreis.


    grad war ich noch bei silber. ich geb zu: ich hab für silberunzen schon einen aufpreis gezahlt. nämlich für die des chinesischen mondkalenders. ich hab da statt 11,50 14,50 gezahlt. beim müntkontor gibts auch silberunzen mit mondkalender. sie kosten aber 99,50 € ;) das ist doch etwas viel aufpreis oder nicht?


    weiter stellt sich natürlich die frage wieso der affe mit exakt gleicher auflage und gleicher größe nur 39 euro kostet...weil ein pferd schöner aussieht?

    ich finde so dermaßen 'out' ist man gar nicht mehr. ich halte ja eigentlich nichts davon mit irgendwas 'anzugeben' aber meine goldünzchen sind da ab und zu schonmal die ausnahme :D die zeige ich ab und zu mal rum und das ist bisher immer auf positive resonanz gestoßen. meine goldkäufe begründe ich damit, dass ich diversifizieren und nicht alles in aktien haben will. das 'argument' der physicshe erwerb wäre doch teuer lässt sich leicht damit entkräften, dass ein investment fonds genauso viel 'aufpreis' kostet wie goldunzen und dass 2 € im monat für ein schließfach auch nicht wirklich viel sind...schon einige fanden das sehr gut und haben mir gesagt sie wollten ebenfalls ins gold einsteigen...ob sie das tun ist die andere frage, aber abneigung gibts nicht wirklich oft. zumal die münzen ja auch schön aussehen und wenn sie dann noch 150 jahre alt sind und im 19. jh in frankreich zum zahlen verwendet wurden dann ist das was ganz tolles.


    ergänzung zu dem artikel: es sind vor allem auch gehedgte minen die den goldpreis drücken. die haben auch eher den grund dazu als die zentralbanken ja für sie ja ein steigender preis reale verluste bedeutet.


    noch was zur inflation: sie dürfte sich aktuell auf dem höchsten stand seit 15 jahren befinden. die geldmenge M3 hat nämlich in euroland im mai 2006 um 8,9% zugenommen. so hoch waren wir 1990 zuletzt. abzüglich 1% wachstum bleiben ca. 8% inflation. 2005 waren es noch 6 bis 6,5%. daran sieht man was zinssteigerungen der zentralbank für auswirkungen haben....KEINE bisher.

    920 € für 2 unzen kommt mir etwas komisch vor...die kann ich sofort beim münzhändler wieder los werden und verdiene sogar was dran...


    interessanterweise hat der herr auch noch keine KÄUFER-bewertungen...also schnell versucht ein paar positive zu bekommen durch kauf von billigem pippifax um jetzt mit 100% gut dazustehen und das große geld zu machen...verkauf von gold unter spotpreis...da würde ich nicht kaufen oder steigern.


    ein silberpreis der höher ist als der goldpreis wird immer damit begründet, dass es auf der erde mehr gold als silber gäbe. das ist natürlich unsinn. es gab noch nie mehr gold als silber und der silberpreis war auch in den letzten 5000 jahren nie über dem goldpreis. er kam auch noch nie auch nur annäherungsweise an ihn heran (ein verhältnis von 1:6 oder 1:7 war das extrem).


    ein verhältnis 1:10 oder 1:12 oder so wäre realitisch. denn das gab es über jahrhunderte hinweg. z.b. gold 1500 und silber 150. aber damit silber teurer wäre als gold müsste es schon sicher über 1000 $ steigen. wo soll das her kommen? ab irgendeinem verhältnis werden die leute anfangen ihre silbergewinne in gold umzutauschen und die industrie wird auch ab einem gewissen preis was anderes nehmen.


    klingt interessant. aber ich versteh nicht so ganz was der unterschied zwischen den einzelnen konten ist...inwieweit darf man selbst entscheiden in was man wie viel investiert und wann muss man diesen index nehmen? was ist der unterschied ob man nun ein sparbuch 'transferiert' oder einmalig was einzahlt?

    Zitat

    Original von taheth
    Formal bin ich zwar verpflichtet nur gesetzliche Zahlungsmittel entgegenzunehmen


    ich denke das stimmt nicht ganz. formal bin ich zu gar nichts verpflichtet. ich könnte auch einfach gut A gegen gut B tauschen. wer sollte mir das verbieten?


    ich denke hier geht es eher darum, dass genau dann wenn der eine zur zahlung gesetzliches zahlungsmittel verwendem will, der andere es nicht ablehen darf. d.h. der andere ist nicht verpflichtet, mir gesetzliches zahlungsmittel zu geben, sondern ich bin verpflichtet es zu nehmen, sofern es mir angeboten wird.


    hier liegt genau der kern des fiat money, also des geldes per gesetz. der verkäufer MUSS es annehmen, wenn es ihm angeboten wird. dies führt dazu, dass der, der das geld aktuell hat und es ev. später ausgeben möchte, dazu neigt, es zu HALTEN; da er sich nahezu 100% sicher sein kann, dass er es wieder los bekommt. zum einen weil es das gesetz so will, zum anderen weil der der es dann annimmt, sich genauso ziemlich sicher sein kann und es daher wohl auch nehmen wird.


    die ganze sache hat nur eine kleine schwäche: das gesagte gilt dann wenn nichts anderes ausgemacht wurde d.h. wenn ich die leistung schon habe dann muss der andere mein papier nehmen. ABER: niemand hindert einen verkäufer daran, seine ware z.b. nur gegen silber oder gold abzugeben, wenn er dies im vorhinein so fordert. dies folgt daraus, dass man ihn nicht zwingen kann, seine ware überhaupt abzugeben. hieraus folgt wiederum, dass auch das gesetz papier nicht daran hindern kann wertlos zu werden. spätestens dann wenn niemand mehr ware gegen papier abgibt, nützt die eigenschaft des gesetzlichen zahlungsmittel gar nichts mehr.


    das problem aktuell bei der frage inwieweit es sinnvoll ist edelmetall zu haben um damit (mal) zu bezahlen, sehe ich darin, dass die kritische masse (wohl) noch nicht überschritten ist, auch nicht bei e-gold und konsorten. d.h. es lohnt sich nicht sonderlich dort geld hinzutransferieren wenn es nur sehr wenige 'shops' gibt die dies annehmen (die sind aktuell noch sehr dünn gesäht). wenn diese masse aber irgendwann überschritten ist, es immer mehr leute gibt die edelmetall annehmen, dann gibt es deshalb auch immer mehr die neu dazu kommen und mit machen, da es ja immer lukrativer wird. das wird dann ein vorgang der sich selbst beschleunigt und innerhalb kurzer zeit sollte man an sehr vielen orten mit edelmetall bzw. den virtuellen eigentumsrechten zahlen können. daran kann kein staat irgendwen hindern und dies sollte also forciert werden.