Beiträge von HIghtekki


    meine info habe ich aus diesem link


    http://www.financialsense.com/fsu/editorials/2006/0526.html


    der scheint mir wesentlich wissenschaftlicher zu sein als die mutmaßungen eines gewissen herrn butler der immer nur schätzt aber ohne dass man es nachvollziehen kann.


    wie knapp etwas ist hat nichts damit zu tun ob es verbraucht wird sondern ganz einfach damit wie oft es in der erdkruste vorkommt ;) manche elemente sind halt seltener als andere.


    http://www.uniterra.de/rutherford/ele047.htm


    demnach kommt silber 20 mal so häufig vor wie gold. da es wie du sagst verbraucht wurde ist nur noch 6 mal so viel da nicht mehr 20 mal so viel. kommt doch hin oder?


    ein preisverhältnis von 50:1 für gold halte ich ebenfalls für zu hoch bei diesem verhältnis. es gibt aber absolut keinen grund wieso silber teurer sein sollte als gold (wie ebenfalls der freund von herrn butler sagte).

    wie sollen gold und silber eigentlich knapp werden? bzw. wie soll und das silber 'ausgehen'? halte ich für ziemlichen unsinn. nur weil es immer mehr fiat gibt heißt das ja nicht dass dadurch gold und silber absolut weniger wird. nur relativ gesehen zur fiat-menge.
    ich hab vor ein paar wochen silberbarren gekauft und konnte sie sofort mitnehmen. meine KR bekam ich bisher auch immer ohne zu warten. ihr wisst doch: wenn jemand seine metalle nicht abgeben will dann nur nicht zum aktuellen preis. der preis muss nur hoch genug sein und schon ist irgendwas nicht mehr 'knapp' ;)
    gold gibt es immerhin ca. 4 mrd. unzen und silber ca. 25 mrd. (entgegen gewissen leuten die behaupten silber gäbe es kaum noch ;)

    also eingetragen sollte es schon sein. sonst ist es keine juristische person und der der irgendwas kauft haftet voll ;) das wollen dir doch nicht oder?


    so eine eigene währung wäre vor allem dann sinnvoll wenn so eine art 'tauschring' entsteht, d.h. das gold/silber das ich einnehme durch verkauf, gebe ich dann an den nächsten weiter wenn ich etwas kaufe. wenn ich mit dem silbererlös dann was anderes kaufen will was in € abgerechnet wird, dann hab ich natürlich enorme kursschwankungen drin...ich meine aber gelesen zu haben dass solche ringe bereits vom staat zerschlagen und verboten wurden denn das gefährdet ja sein monopol...

    crash


    der letzte link ist insofern interessant als daraus hervorgeht, dass auch 10% entwertung pro jahr (z.b. durch inflation anfang der 80er) die leute nicht dazu treiben würde weniger zu horten als sie sonst horten würden. allein dadurch wird das sch(w)undgeld schon sinnlos und erfüllt nicht mehr seinen zweck (es sei denn man erhöht die gebühr auf 50% o.ä.). desweiteren wird aufgezeigt wieso die absolut notwendige und exakte steuerung der geldmenge (die laut fwl nötig und möglich ist, man will ja preisstabilität) damit absolut unmöglich wäre und wieso der zwang das geld sofort auszugeben (wenn er denn da wäre) vor allem die treffen würden die so wenig verdienen dass sie nichts sparen können.
    ich denke das reicht schon ;)

    Zitat

    Original von mesodor39


    ja und?.


    was momentan mit der Bauwirtschaft passiert, Schwarzarbeit. Lohndrückerei usw. da kräht hierzulande auch kein Hahn nach!.


    sollte nur eine feststellung sein...interessant wird die sache wenn der IWF goldverkäufe damit begründet er wolle mit den erlösen armen ländern helfen (schulden erlassen) ohne zu berücksichtigen was dadurch aber (volkswirtschaftlich) angerichtet wird. soll ich das dann heuchleisch oder pervers oder einfach nur dumm nennen?

    stimmt lange geht das nicht. das ist ja auch der grund wieso z.b. der sog. goldpool nach einiger zeit zusammen gebrochen ist. es wurde zu teuer das gold künstlich niedrig zu halten. trotzdem wurde es gemacht (wenn auch begrenzt). immer wenn gold zu hoch stieg wurde konzertiert gold verkauft.


    in den 80ern und 90ern ist verstärkt gold z.b. von minen verkauft worden, das noch gar nicht gefördert war. man lieh es sich einfach von der notenbank und schmiss es auf den markt. das ganze wurde immer exzessiver betrieben als man merkte dass man damit gute renditen erzielen konnte, denn man zahlte für das leihen nur 1-2% aber das geld was man einnahm konnte man zu 4-5% in us anleihen stecken. ein sehr lohnendes geschäft. um so lohnender je niedriger der preis war. aber absolut tötlich wenn der preis zu hoch stieg. also musste man zusehen dass er dies nicht tat.
    du hast aber recht heutzutage wird eher mit stimmungsmache und antigoldpropaganda 'manipuliert'.

    Zarathustra


    wäre schön wenn du dich mal zu den anderen einwänden (nicht aus nem link) äußerst... aber vll. kommt das ja noch.


    mal zu deinem statement
    "Eine staatliche Bank leiht Geld, einen zinslosen Kredit....den leiht sie gern, verhindert sie ja dadurch, dass ihr Geld durch die Hortungsgebühr (z.B. in Wörgl 1% pro Monat) entwertet wird...Durch Verleihen, kann sie also den Wert des Geldes "konservieren"."


    irrtum. das geld das sie nicht verleiht wird gar nicht erst geschaffen (bzw. der kredit). daher gibt es auch nichts was an wert verlieren kann und was den anreiz gibt geld zu verleihen. vielleicht die kundeneinlagen? meinetwegen. dann verleiht sie die EINMAL zinslos und die restlichen x male kann sie wieder zins nehmen da ja nichts mehr da ist was an wert verliert. aber vielleicht kannst du das widerlegen ohne auf irgendwen anders zu verweisen ;)


    [dazu fällt mir grade noch ein: woher bekommt eigentlich die staatliche bank ihr geld? kundeneinlagen? mal vorausgesetzt, dass die zinsen nicht absolut 0 sind sondern sich lediglich aus der inflation und einer risikoprämie zusammensetzen: sollte dann der findige anleger nicht lieber der telekom geld leihen und dafür 2% kriegen als der staatlichen bank und dafür 0% (zuzüglich der inflation)? oder gleich aktien? wenn die staatliche bank keine einlagen bekommt kann sie folglich auch nichts verleihen. es sei denn sie zaubert auch geld aus der luft ;) und selbst wenn sie einlagen bekäme: wieso sollte sie sie zum selben (null-)zins weiter leihen wenn sie dabei nichts verdient? aber vielleicht ist das ja eine staatliche non-profit-organisation die irgendwie von den erlösen der schwundgeld-gebühren subventioniert wird?]


    "Was soll also dieser Schwachsinn vom Fremden den man kein Geld borgen würde? Niemand verlangt von irgendwem Geld zu verborgen."


    da hast du schon recht. niemand verlangt es. und es wird dann auch niemand tun sondern irgendwo anders hin ausweichen z.b. auf edelmetalle. folge: es wird nichts oder wenig verliehen. wie soll da wohlstand entstehen?


    "Es gibt nur die Forderung nach zinslosem Geld mit Hortungsgebühr + Bodenreform"


    wie schon gesagt sage doch mal bitte wie genau diese bodenreform von statten gehen soll. wer wird alles enteignet und wenn es einen ausgleich gibt: wer soll den bitte bezahlen?


    "in der Freiwirtschaft bezahlt sie die laufende Hortungsgebühr durch Verleihen NICHT....Wo also liegt das Problem?"


    nein tut sie nicht, wenn sie das meiste geld gar nicht gehortet hat ;) oder soll sie für das geld das virtuell auf dem kundenkonto 'liegt' das ihr also nicht gehört, gebühr zahlen? oder vielleicht auf die geldforderungen?


    """ Daher ist die Alternative zu einem Zins auf Kapital nicht zinsloses Kapital, sondern gar keines""-also wieder nur heiße Luft..."


    fällt dir dazu noch mehr ein? wäre schön wenn du das widerlegen könntest statt zu schimpfen ;)


    noch vll. eine provokante frage: was hältst du vom goldstandard? es wird ja beim 'problem der zinsen' argumentiert dass die verschuldung und damit die zinsen immer weiter steigen würden und dies zu immer höheren belastungen führen würde. das ist durchaus richtig. ABER: wer ist denn schuld an dieser unmäßigen überschuldung? nicht etwa die bösen kreditgeber sondern vielleicht eher die tatsache, dass die verschuldung nicht begrenzt wird. z.b. eben durch einen goldstandard. dadurch würde die verschuldung erst gar nicht so stark ansteigen, dass die zinsen irgendwann zum problem werden könnten.
    wie ist dazu DEINE meinung? man bedenke dass es in der krise 1930 den klassischen goldstandard schon gar nicht mehr gab und daher eine spekulation (bis 1929) mit anschließendem zusammenbruch möglich war. wohl aber gab es ihn von 1660 bis 1913 z.b. in england. von irgendwelchen überbordenden zinsen die das system zusammenbrachen lassen ist mir aus dieser zeit nichts bekannt...dir aber vll.?


    nee sorry nicht dich auf keinen fall. wieso solltest du ihn hassen? ich meinte damit nur dass hier ja gewisse buchautoren der meinung sind zinsen wären böse. und da meinte ich eben: auch andere leute früher meinten schon zinsen wären böse...und die leute die sie nehmen ebenso...wohin sowas führen KANN wissen wir. zinsen sind genauso wenig böse wie die gebühren die ebay verlangt. ich könnte auch sagen der preis für ein brot ist böse denn ich bin gezwungen das brot zu kaufen um zu überleben.

    Zitat

    Original von Arthur
    Kaufrausch hat Recht.
    Der Begriff "Freiland" in der Freiwirtschaftslehre ist makaberer als die meisten Parolen Hitlers inklusive "Arbeit macht frei". Eigentum an Grund und Boden bzw. die prinzipielle Möglichkeit, es zu erwerben, ist eine der allerwichtigsten Voraussetzungen für Freiheit. Wenn sie nicht gegeben ist und Enteignungen schiere Voraussetzungen für dieses System sind, hat sich das Thema schon für mich erledigt.


    ganz recht. es gab schon andere zeiten in denen man einen großen hass hatte auf leute die die frechheit besaßen zinsen zu nehmen...mag gar nicht dran denken.

    das risiko GAR KEIN geld zu bekommen wäre noch viel höher. gäbe es nicht den zins. die annahme dass geld das konstant an wert verliert, die leute dazu brächte ihr geld zinsfrei zu verleihen (da ja 0% besser ist als -x%) beruht auf der annahme dass die leute das tun was man von ihnen verlangt. genau wie heute würde es mittel und wege geben sich um diese entwertung zu drücken. vor allem die die sehr viel geld haben (und um die es hier ja geht) werden sicher wege finden ihr hab und gut in sicherheit zu bringen und dann wären es mal wieder die mittel gut verdienenenden die die leittragenden sind sofern sie in der bild lesen freigeld wäre gut und sich fügen statt z.b. andere gegenstände zu horten.


    da fällt mir noch was ein zu den banken die ja auch gern mit zins verleihen.
    nur mal angenommen es würden viele anleger dem aufruf nicht zu horten folgen und würden ihr geld zunächst mal der bank leihen und zwar zu 0%. was würde nun die bank machen? das geld ebenfalls zu 0% verleihen? nein. sicher nicht. wieso auch? und selbst wenn das geld das der kunde in bar eingezahlt hat ständig an wert verliert. das kann der bank eigentlich egal sein wenn sie dieses geld z.b. 10 mal weiter verleiht. sie würde dennoch einen guten schnitt machen und könnte sogar zinsen verlangen denn sie würde das geld erst schaffen in dem augenblick in dem sie es verleiht. verleihr sie nix schafft sie auch nix und hat daher auch keinen verlust der sie davon abhalten könnte das geld zu horten. oder?? ;)

    Zitat

    Original von mesodor39


    Was die Goldpreisschwankungen angeht, so sind diese Beweis dafür, daß sich Gold stärker und schneller in der Bewertung ändert, als das zu Zeiten des Goldstandards wohl der Fall war. Jedoch dürfte die Ursache weniger in der gebrauchenden Nachfrage (Schmuck, Industrie usw.), sondern vielmehr in der spekulativen Nachfrage liegen. Weswegen ein deutlich oberhalb der Förderkosten liegender Goldpreis primär Indikator für das Vertrauen in und die Kaufkraftentwicklung von ungedecktem Papiergeld ist.


    da wäre aber die frage wie du die goldpreisschwankungen messen willst. in $ doch wohl sicher nicht, denn da bestand ja ein konstantes verhältnis. der reale preis hat natürlich geschwankt wegen der änderung des CPI (der ist immer abwechseln gestiegen und gefallen und nicht so exponenziell wie heute durch die decke gegangen).


    ich denke die spekulation findet weniger im gold sondern eher im papier statt. wie du schon sagtest wurde und wird gold seit jahrzehnten manipuliert. in den 60ern durch den goldpool, danach durch massive goldverleihungen und sonstige derivategeschäfte. es gibt schon minen die sind so gehedgt dass ein zu hoher preis für sie den ruin bedeutetn würde (was ich extrem pervers finde). ab und zu (wie bis mai) versucht sich der preis mal wieder von dieser unterdrückung zu befreien, wird dann aber immer wieder mit gewalt zur raison gebracht.



    Zitat

    Original von mesodor39 OK, die Förderkosten wurden einige Zeit lang unterschritten, weswegen einige Goldminen schliessen mussten. Produktion unter Selbstkosten, das gibt es auch schon seit Jahren in anderen Branchen (z.B. Baugewerbe). Das, was noch vorhanden ist, das würde in Nullkommanix verkauft werden können, gäbe es kein Papiergold.


    es wurden sogar ganze volkswirtschaften ruiniert.

    hier ein netts buch in html


    http://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/creutz/geldsyndrom/


    das geldsyndrom


    in kapitel 9 las ich grad was über die bösen geldhorter die die frechheit besitzen ihr geld nicht sofort auszugeben sondern für die zukunft zu sparen. sie schaden der wirtschaft :D
    in kapitel 1 wie üblich zunächst die these dass geld anderen 'gütern' überlegen wäre. darauf lässt sich dann die restliche argumentationskette wie immer einfach aufbauen.


    kapitel 6
    "erzielbar ist er [der zins] nur so lange, wie die Nachfrage nach Geld über dem Geldangebot liegt. Kurz: solange Geld relativ knapp ist."
    das ist interessant. wenn man sich die auktionen der us treasury ansieht stellt man fest dass dort das angebot an neuem geliehenen geld regelmäßig mehr als doppelt so hoch ist wie die nachfrage. ist auch gut so, denn wäre es umgekehrt hätte man dort ein riesen problem.


    kapitel 7
    "Und wenn man die Zinsbezieher zur Steuerzahlung zwingt, haben sie immer noch die Möglichkeit, die Steuerbelastung durch erhöhte Zinsforderungen auszugleichen. Schon der erste Anlauf mit der nur zehnprozentigen Quellensteuer 1987 führte nicht nur zu einer - so die Bundesbank - „verheerenden“ Guthabenverlagerung ins Ausland, sondern auch zu ansteigenden Kapitalmarktzinsen."


    aha interessant. in den usa steigen die zinsen 1987 ebenfalls. im tief von 7,01 auf im hoch bei 10,23. wahrscheinlich auch wegen der quellensteuer ;)
    (naja immer so wies grad passt)


    auch kapitel 7
    "Für die Geldverleiher wird es zu einem zeitbezogenen Einkommensfaktor ohne Leistung."


    aha ohne leistung also. man bedenke: würde es keine kreditvermittler geben (die sich etwas abzweigen) dann würde der allergrößte teil derjenigen die kredit benötigen, diesen niemals bekommen, denn der sinn der vermittlung besteht ja gerade darin dass man personen zusammenführt die sich nicht kennen und nicht trauen und sich daher wohl wahrscheinlich gegenseitig auch nichts leihen würden. warum also sollte jemand diese vermittlungsleistung kostenlos machen? ebay stellt seine plattform auch nicht kostenlos zur verfügung aber niemand regt sich über die gebühren auf.


    kapitel 7
    "Früher war Zeit für alle Menschen ein Geschenk. Heute trifft das nur noch auf die Zinsgewinner zu."
    nunja wieso ein geschenk? immerhin wird für die zeit in der das geld verliehen wird auf konsum verzichtet. der der NICHT gearbeitet hat, bekommt das geld und darf konsumieren. der der gearbeitet hat übt verzicht und konsumiert erst später. wieso sollte er das kostenlos tun? aus nächstenliebe?


    kapitel 7
    " Der Faktor Zeit verdrängt immer mehr die eigentliche Aufgabe des Geldes, nämlich nichts anderes zu sein als ein Hilfswerkzeug für den Menschen zum Leistungs- und Gütertausch."


    falsch!! das ist eine aufgabe aber das ist nicht vollständig. geld hat auch eine funktion einen erarbeiteten wert für die zukunft aufzubewahren. vielleicht für eine zeit in der man ihn eher benötigt? wie man weiß kommen nach 7 fetten jahren 7 magere. also sollte es mir doch gestattet sein mein hart erarbeitetes in diese zeit zu retten. also sollte mir das horten gestattet sein!!


    kapitel 7
    " „Der Zins ist ein Lohn für den Konsumverzicht“, ist die bekannteste dieser Begründungen. Daß sie nichts mit der Wirklichkeit zu tun hat, stört anscheinend niemanden. Denn der normale Bürger spart nicht, um für Konsumverzicht belohnt zu werden, sondern weil er Geld für Ausgaben in späteren Zeiten ansammelt oder einfach im Moment Geld übrig hat."


    mal davon abgesehen dass das eine ziemlich maßlose unterstellung ist liegt hier auch ein missverständnis vor. es stimmt schon, sofern ich jederzeit an mein geld ran kommt das ich verliehen habe ist es (fast) genauso gut als hätte ich es unter dem kopfkissen (vom bonitätsrisiko abgesehen). ABER: es geht auch in erster linie weniger um die leistung die ich gebe, sondern um die, die der kreditnehmer BEKOMMT (er ist jetzt in der lage zu investieren oder zu konsumieren was er vorher nicht konnte). man könnte dann auch sagen: wieso verlangt ebay gebühren von jedem, der sich neu anmeldet? die haben doch in dem moment gar nichts zusätzliches geleistet. nein. aber es ist eine leistung für den neuen kunden entstanden. die dieser natürlich nicht kostenlos bekommt. ebenso ist die tatsache, dass man einen kredit bekommt, eine leistung da kredite ja nicht einfach irgndwo wachsen. wieso sollte man für andere leistungen bezahlen und hierfür nicht? der sänger der vor millionen singt bringt auch keine zusatzleistung wenn 10 leute mehr bezahlen. aber sie bezahlen und keiner regt sich auf.


    das buch wurde interessanterweise bei amazon sehr gut bewertet...mag sein dass da einiges ganz gut erklärt wird. man sollte aber nicht den fehler zu machen einfach alles ungeprüft und unhinterfragt als bare münze zu nehmen nur weil es sich so populärwissenschaftlich anhört. vor allerm nicht sagen: das ist so, weil es in dem buch steht.


    hast du 1999/2000 auch einen solchen brief geschrieben als der goldstandard abgeschafft und aus der verfassung gestrichen wurde? aber da hat ja die mehrheit der zur wahl gegangenen dafür gestimmt (wohl aus unwissenheit).

    eine allerletzte antwort noch für heute nacht ;)


    nicht dass mir irgendwer mit dem sog. risikolosen zins o.ä. kommt. risikolos sowas gibts nicht. eine risikolose 'rückzahlung' gibt es nur, wenn ich das bare gebunkert habe und deshalb gibt es ja keine zinsen. die zinsen gibts fürs ausleihen an die bank. immer wenn ich der bank geld geliehen habe, weiß ich dass sehr viele andere ihr auch geld geliehen haben, die bank aber aktuell gar nicht so viel hat wie ein einlagen getätigt wurde (es sei denn sie zaubert irgendwo was aus der luft). es liegt also permanent die gefahr in der luft dass ich an mein geld nicht mehr ran komme. dafür finde ich 1% zinsen schon angemessen. leider wird die preissteigerung nicht berücksichtigt, die steuern werden nicht berücksichtigt und am ende hab ich eben diese 1% auf die ich steuern zahle, die weg inflationiert werden und wo ich noch das risiko hab das geld nicht wieder zu sehen. und da sind diese 1% noch zu viel?? eigentlich sollte man alles abholen und in silbermünzen mit 10 € nominal anlegen.
    natürlich kann man argumentieren die bank würde ja sollzinsen nehmen und die wären über der inflation. stimmt schon. aber immerhin verleiht die bank kundengelder und wenn die weg sind dann ist erst mal die bank dran. soll sie dieses risiko kostenlos auf sich nehmen? wenn sie das tut könnte der fall eintreten dass die leute ihr geld nicht mehr sicher wähnen und es wirklich abholen. dann ist aber auch weniger da zum verleihen. also wird es so sein: diejenigen die dringend geld brauchen müssen zwar keine hohen zinsen zahlen. aber dafür kriegen sie GAR KEIN geld (es sei denn man zwingt die bank per gesetz)...aber vll. wäre das besser ;)

    immer wieder lustig wie wenig und kurzsichtig manche denken. wenn zentralbanken in der vergangenheit ankündigten dass sie gold verkaufen wollen (weil sie das geld angeblich dann besser anlegen könnten) dann führte der hierdurch insgesamt in den 80ern und 90ern ausgelöste preisverfall zu buchverlusten die um ein vielfaches höher waren als die möglicherweise erzielte mehrrendite mit den erlösen...
    auch sollte man bedenken dass der durch die zentralbanken ausgelöste goldverfall in vielen goldproduzierenden ländern große volkswirtschaftliche schäden ausgerichtet haben und last but not least stellt das gold volksvermögen dar, das man noch zu zeiten des goldstandards (in der schweiz bis 1999) einlagerte in der gewissheit es jederzeit für sein papier zurück zu bekommen.


    das professoren sowas verbreiten liegt entweder daran dass sie selber den gleichen mist früher eingetrichtert bekamen oder daran dass sie beim staat angestellt sind und staaten hassen nun mal gold.


    ich finde es bedauerlich dass die schweiz seit einiger zeit dasselbe schindluder treibt wie andere länder. ich würde gern schweizer franken kaufen aber irgendwie sehe ich etwas schwarz um ehrlich zu sein...dann lieber KR.


    ergänzung: dass mit den us-anleihen seit 1871 ist etwas fraglich. ich komme zu dem resultat, dass 10j us-anleihen im durchschnitt real 0,9% p.a. erwirtschafteten, gold dagegen real 0,5%. wo sind die 2,1%? zudem ist es bei den anleihen so dass die realverzinsung nur in bestimmten zeiten positiv ist. nämlich dann wenn zinsen fallen. aktuell steigen sie eher als dass sie fallen (viel weiter hätten sie eh nciht fallen können). in der zeit von 1940 bis 1980 z.b. hätte man mit us-anleihen real 30,3% verlust gemacht, während sich gold REAL fast verdreifacht hat (so viel auch zu dem mythos bei steigenden zinsen müsse immer das gold fallen es kommt eher auf die realverzinsung an und wenn die negativ ist geht man eben sins gold). ich halte es für wahrscheinlicher, dass wir jetzt in einer solchen phase sind als dass die zinsen weiter so munter fallen wie in den 90ern.

    Zitat

    Original von Yousuf810
    Im Finanzkapitalismus bedeutet Freiheit,immer die Freiheit der Kapitalbesitzer.Für viele scheint Freiheit,mit "Reisefreiheit" gleich gesetzt zu werden.Freiheit ist ein philosophischer Begriff,genau so wie Glück.Keiner ist wirklich frei,werder physisch noch psychisch.Genügend oder viel Geld,befreit von gewissen Zwängen,oder der Schmach sich zu verkaufen,per Arbeit.Jeder abhängig Beschäftigte,prostituiert sich auf dem Arbeitsmarkt.Eine Änderung des Bodenrechtes würde den Arbeitszwang ad Absurdum führen,ein Beispiel gefällig.--Auf Grund der geringen Bevölkerungsdichte,gibt es im Osten Deutschlands prozentual mehr Millionäre,als wie in NRW,Hessen,Bayern,Bawüd zusammen,wobei nicht die absolute Summe,sondern pro Einwohner gerechnet wird,relativ ganau so,wie etwa in Albanien.Eine verschwiegene Statistik,da sie mit einem Schlag das System entlarfen würde.Die Änderung oder Abschaffung des Bodenrechtes,wäre die wahre und absolute Befreiung des Menschen,von der kapitalistischen Knechtschaft.Dies darf auf keinen Fall,mit der kommunistischen Bodenreform nach 1945 verwechselt werden.Kommunismus und Sozialismus sind nur Derivate des Kapitalismus,und wie Derivate reagieren,müsste hier eigentlich jeder wissen,extrem.


    Zur Info.Ich bin kein Türke und bin auch nicht in der Türkei,ich bin auch kein Araber,inschallah--nur "gestempelter",wegen der Familie 8) und meiner 6 süssen Kinder :rolleyes:.


    das mit der bodenreform 1945 und den derivaten hab ich irgendwo schonmal gelesen...ich glaube herr hannich hatte das fast genauso formuliert :D
    kannst du mir sagen was dann der unterschied wäre? ich mähme mal an eine sog. entschädigung. die frage: wer zahlt eigentlich die entschädigung? der fast bankrotte staat? oder wer? oder wird geld aus dem nichts gezaubert? wie auch immer. da der staat gar kein geld hat sämtliches land abzukaufen würde das einen realen verlust für jeden einzelnen grundbesitzer darstellen und wenn er nur 1 hektar oder ein 1000 qm grundstück hat. vll. hat er das grundstück grade gekauft nachdem er sich das geld 10 jahre gespart hat. vll. hat er auch kinder die verzicht geübt haben. ist das gerecht dieser person das gerade erworbene land abzunehmen?

    mir sind noch weitere fragen eingefallen die mal jemand bitte beantworten soll:
    1. wird wenn ich recht informiert bin, angeführt geld könne man horten und dann würde es seiner funktion als tauschmittel nicht gerecht. also muss man die attraktivität vom horten nehmen indem man eine gebühr o.ä. drauf legt. dies führt dann dazu dass die leute das geld nicht horten sondern an jemand anders weiter verleihen der was sinnvolles damit tut. soweit so gut. das heißt aber, dass es die leute nur dazu bringt, kein BARES zu horten. und wer tut das heute schon? der weitaus größte teil des aktuell existierenden 'geldes' liegt in form von kredit vor, d.h. das was die leute auf dem konto 'horten' ist eigentlich kein geld sondern eine forderung auf geld (sofort fällig) und indem sie geld auf ihr konto tun, geben sie ständig der bank kredit. auf dem tagesgeldkonto kriegt man aktuell bei der comdirect ca. 0,1% zinsen. trotzdem horte ich dort geld. und dieses dort gehortete geld könnte ev. anderswo besser angelegt sein (laut reiwirtschaft). also was tun? eine gebühr verlangen auf alle gelder und geldforderungen? soll ich dafür, dass ich mein geld der bank leihe auch noch gebühren zahlen? nein das würde ich natürlich nicht. in diesem fall würde ich das geld komplett abziehen und in silbernen eurogedenkemünzen bunkern, denn die geben mehr rendite und sind sicherer. wer will mich hindern? eine hausdurchsuchung die mir meine silberlinge konfisziert?
    2. wie sollte bei buchgeld genau diese gebühr funktionieren? würde mir regelmäßig was 'abgebucht' was dann weg ist? fein. wenn das für jeden euro gilt dann fällt die geldmenge und real bleibt die kaufkraft gleich. ok man könnte natürlich das geld abzwacken und der allgemeinheit zur verfügung stellen. damit sind aber die weniger reichen die geld haben benachteiligt gegenüber den superreichen die ihr geld in aktien und immobilien haben. ist das gerecht?
    3. ein weiteres phänomen was wohl aufträte: mal angenommen man würde noch mit diesen papierzetteln hantieren die ungültig werden wenn man keine gebühr zahlt. mal davon abgesehen dass das umständlich wäre. was ist wohl wenn ich mit so einem ding beim bäcker zahlen will 30 min vor dem wochende, der bäcker kriegt das geld nicht mehr ausgegeben und am so. ist die gebühr fällig. was wird der bäcker wohl tun? richtig: er wird versuchen die gebühr wieder rauszuholen und entsprechend am ende der woche die preise um die gebühr anheben, denn er will ja die gebühr nicht drauf zahlen. am mo. würde er die preise entsprechend senken. was würde dann passieren? richtig: die leute würden in den letzten 2 std nicht mehr zahlen denn dann sindja die preise höher. also kauft in diesen 2 std keiner mehr. folge: der bäcker muss schon vorher die preise anheben...wie weit er das auch weiter treibt es führt dazu dass die mehrheit der leute zu anfang der woche einkauft und gegen ende gar keiner mehr. ähnliches würde überall da passieren wo etwas verkauft wird. immer kurz vor der fälligen gebühr wo der verkäufer das geld nicht mehr los bekommt (bzw nicht mehr rechtzeitig 'verleihen' kann) bricht der verkauf zusammen, statt dessen wird immer nach der gebühr der große umsatz gemacht. man würde daher z.b. dazu übergehen am fr. ganz zu schließen und nur noch mo. und di. aufzuhaben denn ab mi. kommt eh keiner mehr. ich vermute mal dass dadurch die gesamte wirtschaftsleistung ziemlich leiden würde oder nicht? bitte bescheid sagen falls irgndwo ein denkfehler liegt.
    4. wird immer angeführt (und darauf basiert letztendlich die gesamte argumentationskette) dass geld andern 'gütern' wie z.b. karteoffeln überlegen wäre, da man ja nicht gezwungen wäre es auszugeben während der kartoffelbesitzer gezwungen ist seine kartoffeln los zu werden. daraus ergäbe sich ein vorteil. auch gäbe sich für den geldverleiher ein vorteil da er ja das geld nicht braucht, der andere aber vll. dringend daher könne ein zins 'durchgeboxt' werden.
    ich denke es kommt ganz drauf an wer in der besseren lage ist. kalr kann geld in einer besseren sein. aber was wäre z.b. wenn eine hungersnot ausbricht und ich der einzige bin der nahrhafte kartofeln hat und die anderen besitzen nur papiescheine? dann wäre ich plötzlich in einer extrem guten position denn ich habe mehr kartoffeln als ich essen kann und kann daher (fast) jeden preis nehmen. ebenso nutzt mir ein sakc gold in der wüste nichts wenn ich am verhungern bin.
    oder wie wärs mit zigaretten im weltkrieg? sind zum einen tauschmittel gewesen zum andern aber schatzmittel da man sie horten konnte in der hoffnung, dass man später mehr dafür bekommt. sollte man dann nicht zigaretten auch mit einer gebühr belegen? sollte man nicht generell eine zwangsabgabe auf alles legen das sich theoretisch horten lässt? wo meint ihr würde der bürokratiedschungel dann enden und wie lange würde es dauern bis die die selbst entscheiden wollen wann sie ihr geld ausgeben ihre wut kriegen, alles in silber anlegen, im tresor verstecken und ihnen die freiwirtschaftler mal am ar... lecken können?


    fragen über fragen... ;)