Beiträge von HIghtekki

    ja fehlen nur noch die löwen und gladiatoren ;)


    wobei es die sicher schon gibt...sehen heute nur anders aus.


    noch was zum thema gold und günther hannich. ich hab 3 bücher von ihm gelesen sowie einige andere u.ä. das von ferdinand lips und der goldverschwörung.


    ich bin aktuell der meinung, dass herr hannich teilweise recht hat, nämlich bei der erkennung der schulden bzw. der zinsen als ein problem, das vermutlich eine krise auslösen wird. für deflationen bzw. depressionen jedoch das gold verantwortlich zu machen ist größter unsinn. das zeigt, dass er offensichtlich die zusammenhänge nicht so ganz verstanden hat.


    er führt ja an mehreren stellen an, dass im falle z.b. einer goldwährung eine deflation wahrscheinlich wäre, weil die güterproduktion schneller wäre als die goldproduktion und daher zu wenig gold vorhanden wäre was zu fallenden preisen führt. jetzt das entscheidende: er argumentiert wenn die preise einmal ins fallen gerieten dann würden die leute weniger kaufen und zwar weil sie auf noch niedrigere preise hofften. die preise fielen dann und man hoffe auf noch weiter fallende usw daher würde die wirtschaftliche aktivität immer weiter einschränkt.


    das klingt auf den ersten blick plausibel. allerdings wird dabei übersehen dass das warten auf niedrigere preise natürlich auch in einer deflation niedrigeren lohn bedeutet insofern wäre es spekulativ ob man überhaupt z.b. im nächsten jahr mehr würde kaufen können (ginge nur wenn man vorher ordentlidh gespart hat, aber bei einer extrem niedrigen sparquote eher unwahrscheinlich). in zeiten von deflation ist es eher sogar so, dass der lohn schneller fällt als viele andere preise und ein aufschieben daher eher sogar negativ wäre. hinzu kommt, dass derverbraucher ausgaben nur so lang aufschieben kann wie er verzicht üben kann d.h. solange seine haushaltsgegenstände nicht kaputt sind, solange er ohne nahrung leben kann usw. und der unternehmer sollte sich auch fragen wozu seine tätigkeit noch da ist, wenn er ständig auf bessere zeiten wartet...last but not least sind die preise irgendwann so tief dass es sich allein aus der relation zwischen dem wert des geldes und realgütern wieder lohnt realgüter zu kaufen. die begründung mit dem warten auf niedrigere preise ist also doch sehr an den haaren herbei gezogen.


    viel plausibler finde ich die begründung, dass die leute einfach weniger kaufen MÜSSEN weil der lohn überproportional sinkt. sie WOLLEN also nicht verzicht üben sondern können gar nicht anders. und woher könnte dieses kommen? von sinkenden löhnen, welche wiederum u.a. durch immer weiter steigende schulden herbei geführt werden, wenn vom entstandenen umsatz der stagniert ein immer größerer teil an zinsen wieder auszuzahlen ist (hiermit hat hannnich also wieder recht). und woher kommt eine so hohe verschuldung? vom wegfall der disziplinierenden wirkung des goldes.


    ähnlich war es auch in den 30ern. die krise würde nicht ausgelöst., weil es einen goldstandard gab (den gab es damals sowieso nicht mehr) sondern weil er um die zeit des 1. weltkrieges abgeschafft worden war.


    hier wird also ganz klassisch ursache und wirkung verwechselt. mit einem wort: gold führt keine krise herbei sondern offenbart diese nur. ohne kann man eine krise beliebig lange verschleiern bzw. konkursverschleppung betreiben.

    immobilie kommt vll. noch irgendwann. hab noch 40 jahre bis zur 'rente' (falls es eine geben würde :D)


    ansonsten sind physisches gold und fiat-silber-anteil langsam am ansteigen...da sich der goldpreis ev. noch weiter reduziert stocke ich nicht durch einen einmalkauf auf 15% auf, sondern eher sukzessive.


    einen safe zu hause halte ich nur für sinnvoll wenn er nicht von einer person weggettragen werden kann...für einen mannshohen hab ich leider nicht so viel platz...daher ist der fiat-silber-anteil auch noch klein...noch...

    sehe ich ähnlich wie mesodor.
    wenn du das kannst. ok. aber wenn du dann z.b. nach einem fallenden markt 20.000 angespart hast die du dann in hoffnung auf den tiefstkurs investieren willst dann denke ich machst du dir schon stress möglichst wirklich den tiefstkurs zu treffen. und je mehr du hast das investiert werden will desto stressiger wird es. wenn du dann den punkt verpasst hast und es wieder nach oben geht dann kann es sein dass du in eine phase kommst wo du dem kurs hinterher läuftst und jeder $ den es weiter steigt ärgert dich weil du nicht schon gekauft hast...usw. ich hab die erfahrung gemacht dass mir sowas stress macht. vielleicht ist es bei dir ja anders...daher mache ich mir den stress nicht und kaufe ab und zu ein ünzchen wenn ich weiß dass es grade wieder billiger geworden ist. das ist jedenfalls besser als wenn ich weiß ich kauf am hochpunkt.

    also nur kaufen wenn es wieder am steigen ist? dann könnte es im mittel aber teurer werden.


    aber keine angst ich hab aktuell über 50% cash und erst 6% gold. die relation wird sich auch nicht sehr ändern ;) hält mich trotzdem nicht davon ab bei unter 600 und dann ev. unter 570 mal wieder ein ünzchen zu erwerben. wenn es dann auf 500 fällt auch recht. kaufe ich wieder eines. sollte es aber die nächsten 10 jahre nicht mehr unter 600 fallen dann bin ich froh jetzt noch 2-3 gekauft zu haben. auch wenn das langfristig nicht ins gewicht fällt.


    ich weiß doch wie das ist von wegen: ich kaufe dann und dann...wenn es billig ist...wenn es dann mal wirklich billig ist dann denke ich es wird noch billiger, bis es wieder teurer wird, wo ich dann denke: mist jetzt ist es wieder teuer. ich warte nochmal ab bis es wieder billig ist. usw. wozu führt das insgesamt? ich kaufe gar nicht. oder wenn doch dann tendenziell teuer, da ich mir irgendwann denke: so langsam musst du doch mal wenn du noch x unzen sparen willst und aktuell läuft der kurs davon. so ist eie menschliche psyche. also lieber etwas regelmäßiger.


    ergänzung: auch wer zwischen 1980 und 2000 sein gold regelmäßig rausgenommen hätte hätte zwischen 1940 und 1980 im mittel so billig gekauft dass er dick im plus gewesen wäre, trotz baisse in diesen 20 jahren.

    teilweise hat er recht, teilweise auch nicht.


    wie alles hat natürlich auch ein echter goldstandard vor und nachteile.


    die tatsache dass nicht jedes land gold hat kann man nicht leugnen daher könnten solche länder in der tat keinen solchen einführen. wobei die frage wäre ob wirklich alle einen haben müssen.


    dass angeblich zu wenig gold da wäre das stimmt so nicht. denn es ist eigentlich nur eine frage der stückelung ;) wenn man die geldeinheiten mit einer genügend kleinen menge gold versieht dann kann man davon beliebig viel erstellen. es ist eher eine frage der verteilung die man ja beim papier auch hat, die dann das geld woanders hin lenkt als es vll. sinnvoll wäre. die zinsen spielen da schon eine rolle.


    das mit der stückelung hat man früher ja ganz einfach dadurch gelöst dass man die münzen schlechter gemacht also den goldanteil runter gefahren hat.


    dass gold die ursache der problem wäre kann ich auch nicht so unterschreiben. ich sehe das eher so daass gold extrem diszipliniert und wenn man keinen goldstandard hat ist es halt möglich sich beliebig zu verschulden. wäre bei goldstandard ein rückgang der wirtschaft schon viel schneller gekommen bzw. würde er regelmäßig immer wieder kommen so führte das fiat money quasi dazu dass man auf jahrzehnte konkursverschleppung betreiben konnte. wie bei einem kartenhaus. es fällt normaleweise wenn man nicht gut ist schnell wieder zusammen und wird dann neu gebaut. ohne gold hat man so eine art kleber mit dem man es meterhoch machen kann. aber wenn es dann doch irgendwann fällt ist es dafür um so schlimmer. wäre die frage was besser ist: regelmäßig abwechselnd auf und abschwünge oder erst 50 jahre (künstlicher) aufschwung und dann dafür der megacrash...


    eine sache ist denke ich auch noch wichtig: wenn man davon ausgeht dass die gesamten zu leistenden zinszahlungen aufgrund der steigenden verschuldung ständig wachsen und zwar auch nach abzug der inflation dann sind die unternehmen mittelfritig gezwungen immer zu produzieren und real mehr umzusetzen. das geht gut wenn es irgendwelche neuen felder gibt wie z.b. das internet oder solar o.ä. aber auch nur für eine weile. irgendwann ist der zeitpunkt an dem es die nächsten jahre/jahrzehnte erst mal keine neue quelle gibt und dann fängt irgendwann so eine art überprouktion an und alle märkte werden mehr oder weniger gesättigt. folge sind umsatzstagnationen oder rückgänge und dann fängt die phase an in der langsam aber stetig die zinsen immer mehr des umsatzes auffressen. davon die folge wiederum sind unternehmenspleiten sowie fallende preise für z.b. immobilien, aktien aber auch lohn etc. alles was man nicht unbedingt braucht. das geht so lange bis entweder extrem inflationiert wird oder bis aufgrund der starken reduktion der wirtschaft irgendwann die 'überproduktion' weg ist und dem bis dahin gehorteten geld wieder eine höhere nachfrage entgegensteht. je nachdem wie viel von dem gehorteten und vll. von der zentralbank in ihrer not geschütteten geld noch da ist setzt dann die hyperinflation ein wenn nach und nach immer mehr leute anfangen mit ihren unmengen von geld die spottbilligen realgüter aufzukaufen.

    wer noch relativ jung ist und sich mit goldunzen einen teil seiner altersvorsorge aufbauen will die er dann irgendwann mal als zubrot bekommt der sollte sich über fallende preise freuen.


    wer z.b. zwischen 65 und 85 20 jahre jeden monat eine unze entnehmen will um seine 'rente' aufzubessern der muss hierfür in den ca. 40-45 berufsjahren vorher 240 unzen ansparen also ca. 1/2 je monat. und da ist es um so besser je mehr unzen man für seine euros bekommt ;)


    pech hätte man nur wenn das 65. bis 85. lebensjahr grade zufällig in eine baisse fallen. aber auch dann wäre ja längst nicht alles weg was bei aktien oder anleihen oder cash in den nächsten jahrzehnten nicht so unwahrscheinlich ist. da man hiermit auf der anderen seite p.a. durchaus mit 2-3% realer steigerung rechnen kann würde sich das ansparen von beidem nicht so schlecht machen. da müsste schon beides 20 jahre gleichzeitig in der baisse sein was eher unwahrscheinlich ist.

    das ist aber dumm weil du dann ja nicht weißt wo der eventuell gewinn hin soll...


    ich hab auch weniger bammel vor dir sondern eher vor münzhandlungen die ihre rechnungen jahre lang aufheben müssen und dann ev. gezwungen sind sie weiter zu leiten an den staat...die werden dann ja sicher meine adresse kriegen. denn wer einmal edelmetall bezogen hat der könnte aus sicht des staates auch weiteres haben...bisher hatte ich daher immer in bar gezahlt. ich überleg mir das nochmal.

    wenn man sich 100%ig sicher ist, dass es ERST zu einer deflation kommt und DANN zur hyperinflation dann braucht man jetzt noch kein gold. allerdings ist es wie überall so, dass man es nie 100%ig wissen kann. es kommt halt drauf an wie schnell die notenbank dann inflationiert. da das niemand wissen kann sollte man denke ich nicht zu einseitig sein und also weder nur gold noch nur cash haben.


    aktien sollten in einer hyperinflation wesentlich schlechter laufen als gold und in einer deflation wesentlich schlechter als cash daher hab ich meinen aktienanteil reduziert zugunsten von gold UND cash. wie viel % man in gold tut sollte auch davon abhängen wie schnell man das geld ev. wieder braucht.

    Zitat


    Eine Verletzung dieses Annahmegebots ist jedoch nicht durch einen Straf-
    oder Ordnungswidrigkeitstatbestand sanktioniert.


    das ist auch eh nur relevant wenn die schuld schon besteht und man dann mit münzen zahlen will. wenn ich irgendwo was kaufen will und der kaufvertrag kam noch nicht zu stande dann kann der verkäufer sich ja weigern mir was zu verkaufen wenn ich nur münzen habe. das kann ihm kaum jemand verbieten. auf der andern seite: wenn man die münzen nach dem vertrag einfach hin legt und geht dann müsste dich der verkäufer schon verklagen und da spätestens würde man recht bekommen.

    hallo,


    ich hab aktuell was rohstoffe angeht ca. 39% in gold, 20% in silber, 9% in energie, 10% in indudtriemetallen und 22% in softies.


    allerdings besteht erst 1/4 davon aus physischem gold/silber und 3/4 als schein der abn amro.


    aus risikogründen würde ich lieber 1/2 physisch und 1/2 schein haben. daher überlegte ich einen schein in unzen zu tauschen mit dem ergebnis dass ich dann hätte: 49% gold, 20% silber, 6% industriemetalle, 10% energie, 15% softies.


    natürlich wäre dann der edelmetallanteil recht hoch...aber auf der anderen seite schadet das ja auch nicht...oder ist jemand der meinung, dass man unbedingt auch bei rohstoffen stark diversifizieren sollte?


    energie sowie industriemetalle sind denke ich im vergleich zu edelmetallen aktuell schon relativ teuer und softies haben edelmetalle in der vergangenheit auch nicht gerade outpeformt.


    aber dein lohn kam unter die räder wenn du ihn nicht sofort ausgabst. daher war sparen eh nicht möglich.


    ein haus kann aber abwerten. das ist besonders dann doof wenn man es beliehen hat...wenn man selber drin wohnt und es bezahlt ist ist es schon eine gute altersvorsorge...nur wenn mal ein feuer ausbricht und die versicherung das zahlt was es 'aktuell kosten würde' dann sieht es weniger gut aus :D

    Zitat

    Original von TeeKay
    Man ist verpflichtet, bis zu 100 EUR anzunehmen, niemand sagt, dass man nicht auch mehr annehmen kann. Wenn du in dem Monat der erste und vermutlich letzte Autokaeufer bist, kann sich der Haendler ja ueberlegen, ob er lieber weiter die Winterkartoffeln vom letzten Jahr isst, oder ob er einen Sack voll Silberzehner mit nach Hause bringt.


    das denke ich auch. da ich grade 25 stück gekauft habe würde ich jetzt nicht dagegen reden ;) es dient nur für die die es vll. noch tun wollen und aber irgendwo mal gelesen haben münzen müsse man nicht unbedingt annehmen...(so auch der der sie mir verkauft hat....wundert mich schon sehr...'falls sie sie los bekommen'. er verkauft münzen aber scheint das münzgesetz nicht zu kennen.)


    übrigens musste ich 3 geldinstitute abklappern bis ich eines fand was mehr als 2 vorrätig hatte...

    daher sollte man auch wie überall nicht alles an einen ort legen. ok das schließfach kann konfisziert werden aber genauso kann jemand bei dir in die wohung einbrechen (halte ich noch für wahrscheinlicher denn zu dem zeitpunkt wo konfisziert wird schwirrt schon der mob in den straßen umher und bricht in wohnungen ein und plündert). oder hast du so ein gutes versteck dass es da wirklich niemand findet? im garten vergraben muss auch nich die beste wahl sein.


    noch was wichtiges zu den gedenkmünzen: ich las grade dass jemand verpflichtet ist wie als "gesetzliches zahlungsmittel" bis zu 100 € pro kaufhandlung anzunehmen. (bei andern münzen gilt bis zu 50 stück). es köntne also möglicherweise schwierig werden damit ein auto zu kaufen...aber los bekommen würde man sie wieder (der herr am schalter meinte ja: ja wenn sie sie wieder los bekommen).

    genauso sehe ich das auch. ich stehe aber mehr auf diese 10 € gedenkmünzen da dort immerhin noch 5 euro an silber drin sind (materialwert) ;)


    ich hab ein schließfach und ich hab vorsorglich zwei verschiedene karten. wenn die für das konto gesperrt ist sollte die für das schließfach nicht auch automatisch nicht mehr gehen...dass sie die dann sperren halte ich eher für unwahrscheinlich ;) könnten ja auch andere dokumente drin sein die die nix angehen.