Beiträge von HIghtekki

    naja ich hab schon irgendwie damit gerechnet dass dann wenn alles gleichzeitig steigt auch alles gleichzeitig wieder fällt, zumindest bei den aktien und verschiedene regionen. da es in jedem land hoch ging von schweden bis neuseeland war abzusehen dass es dann überall runter geht und man zumindest durch aufteilen auf regionen nicht wirklich diverisfizieren kann.


    dass es auch bei den metallen mit hoch und runter geht führe ich darauf zurück, dass viele händler/investoren keinen unterschied mehr machen was genau sie handeln ob aktien oder zertis oder gold oder nickel...hauptsache der trend stimmt. dann wird gekauft. sobald der trend fällt, gehts wieder raus. alles gleichzeitig. das fiat kommt und geht. wenn es kommt dann überall. wenn es geht dann geht es überall wieder raus.


    denke kaum, dass sich das in zukunft ändert. timing ist also das schlagwort und nicht unbedingt diversifikation.

    ich sehe das ähnlich. wer wenig geld hat wird immer sagen dass er nie so werden würde. aber sobald man geld bzw. sehr viel geld hat ändert man sehr schnell seine meinung. wer einmal mehr geld hat als er je ausgeben kann, der fängt an süchtig zu werden immer mehr anzuhäufen.
    das ganze ist dann nur noch ein großes spiel. wer einmal in der lage ist dass die eigenen worte und taten zu sehr großen kapitalbewegungen anderer führen, der fängt an sowas extrem geil zu finden und irgendwann beginnt dann sowas wie größenwahn...man sei mal in der lage eine währung ruinieren zu können. wer sich dabei wie gott fühlt der tut sehr schnell dinge die er ohne geld nie gemacht hätte.

    ok ich muss zugeben ich hatte irgendwie mit 1 unze je gang zum händler gerechnet ;) bei mehr ist das natürlich weniger je stück.


    ich kaufe ungern wo ich nicht weiß wer mir verkauft und wo ich erst das geld schicken muss und dann hoffen dass auch was kommt was ok ist und nicht schund oder gar nichts. ich hab da schon so manche unguten dinge bei ebay erlebt.


    ok man kann natürlich die differenz zwischen dem besten verkäufer und besten ankäufer nehmen. die wäre schon bei ca. 10-12 €. wenn man eine genügend große anzahl hat fällt der restnicht mehr so ins gewicht. außer dass man dann jedes mal ein paar 1000 € entweder hin und her karrt oder sie irgendwo unterwegs sind wo ich nicht weiß wo genau...kommt halt auf das risiko an, das man darin sieht. ich würde ungern ständig mit paar 1000 € in der gegend rum fahren oder diese der post überlassen.

    das dumme ist dass beim kauf einiger ünzchen bei verkauf und anschließend wieder zurückkauf jedes mal ca. 25-27 € drauf gehen je stück (sofern man keinen schein kauft). aus den 50 zu spät werden dann schnell 75 oder? ;)


    rechne noch die zeit dazu die es dauert die ünzchen ZWEI MAL zum händler zu bewegen (2 mal hin und her ergibt 4 mal die strecke zum händler) sowie spritkosten. alternativ kosten für verpackung und versand. dann bist du denke ich schnell bei deinen 100 (es sei denn du handelst immer große mengen)

    ok wenn ich es recht in erinnerung hab sind es seit anfang der 60er jahre ca. 7,5% p.a. die die $-menge M3 wächst. wenn man 1,5% goldmengenwachstum abzieht wäre man bei 6%. d.h. das wäre knapp eine ver-7-fachung seit 1973. 1973 war der preis bei 65 $ (wäre also ca. 450 heute). das problem ist, dass man nicht so genau sagen kann ob dieser preis tief war oder nicht, da gold grade erst quasi in die freiheit entlassen wurde. nach 1973 gab es zunächst mal anpassungen da der offizielle preis von zuletzt 42.22 nur mit mühe künstlich auf diesem niveau gerhalten werden konnte und eigentlich schon viel höher war (aufgrund der geldmenge bzw. den schulden). aber wie viel höher? der von mir angeführte theoretische preis ist kein absoluter sondern einer im verhältnis zu einem andern also quasi einer der einer ver-x-fachung eines früheren entspricht (wenn man annimmt, dass dieser 'fair' war).


    man könnte nun noch weiter zurück gehen bis 1944 oder 1914. 1914 war der preis bei ca. 20 $ und es hatte bis dahin eine golddeckung gegeben. wenn man also diese 20 $ als 'fair' ansieht (muss sie ja eigentlich sein da das verhältnis fest war) dann müsste man schauen um wie viel sich die $ menge seitdem ausgeweitet hat.

    nur mal so zur richtigstellung (da ich nicht weiß wen du gemeint hast). ich hab (vor allem in einem andern thread als dem hier wo ich soros anführte) keinen schuldigen gesucht den ich als sündenbock hinstelle sondern einfach eine sachliche erklärung und die damit verbundenen (möglichen) zusammenhänge. wenn soros zum ausstieg bläst und viele folgen ihm dann ist das halt so. das stelle ich fest ohne wertung. wieso auch? es stehm ihm frei zu tun und zu sagen was er will und wenn andere dann halt ganz unten verkaufen ist das ihr problem. doof wird es nur wenn die damit ständig verluste machen und dafür dann vom anteilseigner noch 10% kassieren. ok klar niemand wird dazu gwzungen aber unschön ist es trotzdem. aber von sowas hält man sich dann halt fern ;)


    im gegensatz zu aktien gibt es bei gold niemand der durch missmanagement das objekt an sich bzw. eine referenz darauf ruinieren oder abwerten kann. es kann höchstens geklaut werden ;)

    Zitat

    Das, was momentan in allen (anderen) Märkten abgeht, war nich "vorhersehbar" ... aber was im Gold- bzw. Edelmetallmarkt abgeht, war meiner Meinung nach schon absehbar ... und somit auch abzuwarten ... zumindest für mich ;)


    welche andern märkte? aktienmärkte? oh doch das war genauso absehbar. wenn es 3 jahre nur hoch geht dann muss es irgendwann wieder fallen. ich bin zugegeben schon zu früh raus (nicht komplett aber zum teil), hab ich halt paar gewinne verpasst...auch egal.


    der mdax z.b. stieg in 3 jahren fast auf das 4-fache von 2003. so schnell wächst kein einziges der darin enthaltenen unternehmen ;) denke bei 5000 (mdax) kann man langsam wieder ans ansteigen denken...

    zum thema über oder unterbwertet
    gold hatte in den letzten 800 jahren im mittel eine kaufkraft von heute umgerechnet 750 $. d.h. aktuell sind wir wieder drunter.
    nimmt man nur die zeit von 1800 bis heute dann sind wir aktuell ungefähr bei der durchschnittskaufkraft. was also über und unterbewertet ist ist eine frage des betrachteten zeitraums für den man die 'mittlere' kaufkraft ausrechnet. dass sie bis ende des mittelalters höher war könnte daran liegen dass es damals noch nicht so viel gold gab (wurde danach erst aus südamerika geraubt und mit gebracht) und dass man heute gold nicht unbedingt horten/halten MUSS um damit zu zahlen.


    der goldpreis gerechnet in $ hängt zum einen von der goldmenge im verhältbis zur dollarmenge ab und zum andern aber von der nachfrage je zeiteinheit, d.h. es kommt auch drauf an wie groß das bestreben ist eines von beiden im verhältbis zum andern zu halten/zu horten. die nachfrage nach gold wird immer dann steigen wenn die zinsen fallen/tief sind oder man dem papier nicht mehr traut, das papier wird tendenziell dann steigen wenn man wieder mehr zinsen bekommt. was den ausschlag gibt hängt davon ab was grade als wichtiger angesehen wird.


    wenn man davon ausgeht dass sich angst und zinsen regelmäßig abwecheln und es also immer abwechseln zu einer flucht in gold und dann wieder einer anlage in hohen zinsen kommt und sich dies immer wieder ausgleicht, sollte das dazu führen, dass der goldpreis langfristig um den (theoretischen) wert oszilliert der sich aufgrund der gestiegenen papiergeldmenge ergibt. er ist halt wie gesagt mal drüber und mal drunter je nachdem wie die stimmung ist.


    wenn man annimmt dass die goldmenge jedes jahr 1-2% steigt und die papiermenge 5-6% dann käme es zu einer aufwertung dieses 'theoretischen' preises von 4% p.a. eine solche spitze/blase wie 1980 wäre damit erst bei preisen um die 2300-2400 $ erreicht. aktuell beträgt der preis ca. 1/4 hiervon. d.h. als stände er bei 200 im jahr 1980.


    im jahr 1973 war der goldpreis bei ca. 65$. auf heutige kaufkraft umgerechnet wäre das ca. 250 $. d.h. wenn man einfach mal die entwicklung von 1973 bis 1980 auf heute überträgt und die 65 als unteren begrenzung und die 850 als obere begrenung des 'korridors' ansieht innerhalb dessen der preis um den theoretischen herum oszillieren kann, dann würde der anstieg von 65 auf 850 heute einem anstieg von 250 (jahr 2001) auf 2400 entsprechen. hier sind wir mit 560 denke ich eher noch im unteren als im oberen drittel.


    ein anstieg von 65 bis 850 bzw. von 250 auf 2400 entspricht zumindst ungefähr einer verzehnfachung. wenn man sich die entwicklung der vergangenheit ansieht dann sieht man dass sich die realen preise auch über jahrzehnte und sogar jahrhunderte in einem solchen korridor bewegt haben d.h. eine verzehnfachung von unten bis oben. da wir 2001 bei 250 $ ganz unten waren und 1980 bei 850 ganz oben kann man schon damit rechnen dass wir uns ncohmal in richtung der oberen begrenzung bewegen. der anstieg von 250 auf 750 war gerade mal die halbe wegstrecke.


    sollte sich das papiergeldmengenwachstum drastisch ausweiten dann würde natürlich auch der 'theoretische' preis schneller steigen d.h. eine bewegung der realen preise um eine bestimmte strecke richtung obere begrenzung würde einer höheren nominellen aufwertung entsprechen.


    sinkt die menge des neu geförderten goldes dann hat dies natürlich den gleichen effekt da dann aus den 4% auch schnell 5 oder 6% werden können.

    ich frage mich was soros wohl für eine strategie fährt. wenn er selber einen hedgefonds hat wo gold drin ist gibt es wohl wenig gründe bei 600 noch zum ausstieg zu blasen und verluste einzusacken. wenn er schon vorher ausgestiegen sein sollte, dann würden seine worte vll. den preis so drücken dass er billiger wieder einsteigen kann. das wird irgendwann bemerkt und die andern werden ihm wieder nachfolgen was den preis wieder hoch treibt. mal angenommen es kommt öfter vor, dass die hedgefondsmanager unten raus werfen und dann oben wieder rein gehen dann wundert es mich wenig dass die so schlecht performen. dann könnte es noch sein, dass soros einen großen batzen geld/gold von der fed dafür bekam, dass er dafür sorgt dass sich so viele leute mit gold die finger verbrennen dass sie wieder zu ihrem gewünschten status als fiat-jünger zurückkehren und ordentlich staatsanleihen kaufen. das it auch gar nicht so weit hergeholt wenn man weiß dass in den vergangenen jahrzehnten das gold immer wieder systematisch nach unten getrieben wurde um nicht das vertrauen ins papier schwinden zu lassen. durchgeführt wurde dies z.b. im 20. jh. durch den sog. goldpool der immer wieder gold verkauft hat um den preis zu drücken. begründet wurde dieses drücken damit dass der preis aufgrund der hohen schulden eigentlich höher sein MÜSSTE, man aber den $ nicht abwerten wolle weil man damit den leuten eingestehen würde dass der $ wertloser wird. wieso sollte das heute nicht genauso sein?


    siehe hierzu z.b. ferdinand lips: die goldverschwörung. besteht aus einer zitatesammlung von zeitzeugen (die auch den goldpool u.ä. miterlebt haben).

    man sollte ich nicht von irgendwelchen dummen hedgenfondsmanagern verunichern lassen.


    oder springt ihr auch aus dem 10. stock wenn soros zum ausstieg pfeift?


    es scheint aber viele lemminge gegeben zu haben die ihm nachfolgten ;) sowas muss man nutzen.

    TeeKay


    niemand sagt ja dass man sich NUR auf gold verlassen sollte. aber ich halt das risiko bei gold geringer als bei z.b. NUR aktien. wenn man pech hat sind die bei beginn der rente gar nichts mehr wert, gold wenn man pech hat die hälfte oder 2/3 wenn man nicht zufälligerweise ALLES am absoluten top kauft. aber das soll man ja auch über mehrere jahre machen (jetzt nicht am top kaufen ;)


    ich hab aktuell 6,5% gold und 26% aktien. cash ist bei 51%. da denke ich ist mein goldanteil nicht zu spekulativ. im gegenteil. wenn der preis auf 550 fällt oder so stocke ich auf 8 oder 10% auf. kann mir nur recht sein. ich hab nicht vor die nächsten jahre zu verkaufen.

    Zitat

    Original von TeeKay


    Wenn die Zinsen 3%, die Preissteigerung 6% und die Goldpreissteigerung 2% betraegt, ist Gold ein unattraktiveres Investment als ein Sparbuch.
    Und man sollte sich auch nichts vormachen: ohne den Goldpreisanstieg der letzten paar Jahre saehen saemtliche Goldinvestoren zwischen 1950 und 2001 ziemlich alt aus, so gut wie jeder haette eine bessere Anlage haben koennen, waehrend ihr Gold gerade mal die (US)-Inflation etwas mehr als ausglich. Und das auch nur, wenn sie 1950 voll investiert waren und danach nie wieder einen Cent in Gold steckten. Andernfalls waere die Inflation wohl unterkompensiert.


    Finds daher immer amuesant, wenn hier einige schreiben, Gold waere die einzige Moeglichkeit, ihre Kaufkraft zu sichern. Die letzte Generation waere mit der Einstellung schlecht gefahren.


    ein marktbeobachter im jahr 1985: 'Und man sollte sich auch nichts vormachen: ohne den Kursanstieg des Dow Jones der letzten 3 Jahre saehen saemtliche Aktionäre zwischen 1965 und 1982 ziemlich alt aus' ;)


    ist nur eine frage des zeitintervalls, das man sich raussucht. aktien kommen und gehen, unternehmen entstehen und gehen pleite, aktien bubbels blähen sich auf und platzen, wertppaiere sinken über die jahrhunderte bisweilen auf 0,0 ab...gold hat nahezu die selbe kaufkraft wie vor 800 jahren.


    ps: ohne die ständigen goldpreismanipulationen von (noten)banken u.ä. wäre die baisse der 80er und 90er wahrscheinlich lange nicht so stark ausgefallen.

    Zitat

    Das passiert zur Zeit, oder besser: nur die Angst vor steigenden Zinsen lässt die Märkte einbrechen ...


    ich denke man sollte sich hier lieber die realverzinsung ansehen. wenn ich 3% zinsen bekomme aber die preissteigerung ist bei 6% dann hab ich real jedes jahr 3% weniger. dann wäre gold auch attraktiv. genauso wie wenn die zinsen bei 1% und die preissteigerung bei 3% ist.


    hinzu kommen die hohen defizite. eine anlage wird nicht allein durch eine höhere rendite attraktiver. wenn gleichzeitig das risiko steigt (staat geht pleite etc. oder sonstige risiken z.b. kursverluste (entspricht inflation)) dann kann sie sogar unattraktiver werden. höhere zinsen bei staatsanleihen haben historisch meistens größeres misstrauen gegenüber dem staat angezeigt.
    daher sollten einen steigende zinsen nicht so sehr schrecken bei der goldanlage.

    das problem daran sind konkrete zeitangaben. WANN genau was passiert kann keiner wissen. wieso grade im juni die 2. phase? ich bemerke davon im moment gar nichts. eher kurzfristig eine leichte entspannung. dollar hoch, gold runter usw. eine nächste phase könnte auch erst 2008 beginnen...woher wollen die das so genau wissen?