ZitatOriginal von gutso
Es ist keineswegs trivial eine solche Art der Finanzierung, die die laufenden Kosten eines als angeblich silbergedeckt ausgeschriebenen, und so auch laut vermarkteten, Finanzvehikels, durch Verringerung eben dieser Silberhinterlegung als Cash-Quelle deckt - in den Fussnoten der Beschreibungen zu diesem Finanzvehikel zu finden.
Auch die ETC-Konstruktion( Exchange Traded Commodity) des neuen Goldvehikels Lyxor Gold Bullion Securities holt sich die Gebühr über eine tägliche Minderung. Versteckt wird diese Form der Abrechnung allerdings nicht:
"Deutschen Anlegern, die in physisches Gold investieren wollen, steht ab sofort ein neuer börsengehandelter Rohstoff-ETC (Exchange Traded Commodity) aus dem Hause Lyxor zur Verfügung: Im Xetra-Handel der Frankfurter Börse sind ab heute die Lyxor Gold Bullion Securities (WKN A0LP78) gelistet. Das sind Wertpapiere, die jeweils durch knapp 0,1 Unzen Gold (1 Unze = 31,1035 Gramm) unterlegt sind. Ihr Kurs beträgt ein Zehntel des in Euro umgerechneten Preises von einer Unze Gold auf dem Spotmarkt.
Mit dem ETC können Anleger in physisches Gold investieren, ohne die sonst üblichen Kosten für Lagerung und Versichern des Edelmetalls tragen zu müssen. Das Gold wird in den Tresorräumen der britischen Großbank HSBC in London aufbewahrt. „Die Lyxor Gold Bullion Securities geben Investoren die Möglichkeit, Anteile an Goldbarren so einfach zu handeln wie Aktien“, erklärt Thomas Meyer zu Drewer. Er ist Deutschlandchef von Lyxor Exchange Traded Funds, einer Tochtergesellschaft des französischen Finanzkonzerns Sociét Générale.
Die jährliche Verwaltungsgebühr des Wertpapiers beträgt 0,4 Prozent. Sie wird über die tägliche Minderung des unterlegten Goldanteils der Wertpapiere verrechnet.
ETCs sind nicht mit ETFs, den Exchange Traded Funds, zu verwechseln. ETC sind keine Fonds und unterliegen daher auch nicht den Fondsregularien. "
http://www.fundresearch.de/ind…tNr=151145&pkRubrikNr=475
grüsse
auratico