ZitatOriginal von GOLD_Baron
In the past, increased sale levels have had a significant impact on the market, most recently when 80 tonnes were sold into the market over 4 weeks in May of 2006, we saw prices fall from $730 per ounce and test the $575 level. To a lesser extent, we saw +50 tonnes of sales hit the market in September of 2006, sending prices from $605 to $565 per ounce. What we are seeing presently is that sales have increased considerably without the bottom falling out of the market as has been the case in the past.
Ein ausgezeichneter, informativer Artikel. Ganz sicher kann man sich nicht sein, aber die Argumentation erscheint stichhaltig. Wenn noch im vergangenen Mai mit 80 t Zentralbankgold ein solch vehementer Preisverfall erzwungen werden konnte und nun eine ähnliche Menge (76t), zur Gänze von unseren gallischen Nachbarn im Wahlkampftrubel zur Verfügung gestellt, nur noch für eine kurze Drückung um $20 ausreicht, dann hat das Gold in diesem vergangen Jahr enorm an Stärke gewonnen.
Andereseits wird es natürlich weiterhin Verkäufe durch die Zentralbanken geben -vielleicht auch einmal in einer konzertierten, dann aber schon verzweiflungsmotivierten Aktion, mit der der Goldpreis für längere Zeit in den Keller geschickt werden soll.
Was mir bei all den rein aufs Gold fixierten Erklärungsmustern immer fehlt, ist die Gesamtschau auf die anderen Märkte. Schließlich fiel im Mai 2006 alles und nicht nur Gold.
Ebenso gab es ja auch keine entsprechenden staatlichen/halbstaatlichen Silberverkäufe, woran man auch wieder einmal sehen kann, daß Silber vorerst weiterhin völlig vom Gold abhängt - es führt noch kein rechtes Eigenleben.
grüsse
auratico