Beiträge von trenntWände

    wenn aber einige Länder durch Staatsbankrott entschuldet sind wäre es aber so glaube ich wieder lukrativ,da diese Staaten ja auch Kapital benötigen.


    Mit diesem Thema werde ich mich wohl noch näher beschäftigen, denn in irgendwas muss man ja investieren.

    Warum muß es denn unbedingt ein Kettenbrief sein?
    Und wiese nennst du das "Investieren", wenn du dein Geld Dieben, Lügnern, Betrügern, Halsabschneidern (momentan unter dem Sammelbegriff "Politiker" geführt) borgst?

    siehe [url=http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,692086,00.html]Speichel[/url]:
    'In einem Interview mit dem SPIEGEL sagte er damals klipp und klar:


    "Wenn sich ein Land durch eigenes Verhalten hohe Defizite zulegt, dann ist weder die Gemeinschaft noch ein Mitgliedstaat verpflichtet, diesem Land zu helfen."


    Das war 1992, gerade hatte Horst Köhler als Staatssekretär im Bundesfinanzministerium den Vertrag von Maastricht maßgeblich mitgeprägt - und die darin niedergelegten Stabilitätskriterien für die geplante gemeinsame Währung.


    Und er setzte noch eins drauf:


    "Es wird nicht so sein, dass der Süden bei den sogenannten reichen Ländern abkassiert. Dann nämlich würde Europa auseinanderfallen."
    ...
    Jetzt werden die Europäer mit möglicherweise bis zu 150 Milliarden Euro über die nächsten Jahre zur Kasse gebeten, um die Hellas-Pleite zu verhindern. Auf Deutschland werden davon wohl insgesamt bis zu 24 Milliarden Euro entfallen.


    Für den Köhler der Version 1992 war das noch schier undenkbar:


    "Wenn man den Vorgang Währungsunion so interpretiert, als ob wir jetzt zur Kasse gebeten werden, ist das aus meiner Sicht eine erschreckende Diagnose."


    Nein, die Wirtschafts- und Währungsunion werde "kein Riesenumverteilungsrad, das da gedreht wird", war sich Köhler sicher. Und setzte hinzu: Da werde


    "in der innenpolitischen Diskussion in Deutschland - in zum Teil sträflicher Art und Weise - Angstmache betrieben".'


    Dieses Pack ist einfach unglaublich!
    :boese:

    er hat sich damit verplappert, dass
    1. die Steuereinnahmen eh nicht reichen (nicht mal um über den regulären Haushalt hinaus die laufenden Zinsen zu zahlen),
    2. die Siechenhilfe aus zusätzlichen deutschen Staatsschulden finanziert werden wird, diese
    3. nie und nimmer aus Steuereinnahmen zurückbezahlt werden, sondern irgendwann in Inflation/Währungsschnitt verfallen und somit
    4. nicht der Steuerzahler, sondern jeder, der Staatsanleihen kauft (also LV-Kunden, Riestersparer, usw.) oder allgemein Euro-Guthaben hält dafür einsteht :D

    Hatte ich dort auch so gesehen, aber auratico blieb bei seiner Meinung, daß der Steuerzahler doch zahlen würde. ?)

    um gestern (!) meine Kapitallebensversicherung zu kündigen. Verlust ohne Zinsen: rund 2 Oz Gold -- und trotzdem das Gefühl, dass es richtig war.
    Ich denke mal, in weiteren 12 Monaten (sprich, wenn ich mich erst heute anfangen täte mich mit dem Thema zu befassen) wäre es zu spät..

    Hatte kürzlich gelesen, daß die Versicherungen darauf angewiesen sind, daß die MüRü auf gar keinen Fall irgendwelche Rückversicherungsforderungen schuldig bleiben darf, da die Versicherungen keine anderen Reserven haben. Nun hat aber allein die MüRü popelige 1.500.000.000 € nur an die Siechen verliehen. An die anderen Pleite-Länder und Pleite-Banken weltweit dürften es zig Milliarden sein, die faktisch verloren sind.
    Wenn du das Geld ausgezahlt bekommst, gehörst du schon zu den Privilegierten (zumindest bis zur Hyperinfla wegen Schuldenmonetisierung)!!!

    Der Fehler der Regierung war, nicht von Anfang an die Karten auf den Tisch zu legen. Sie haben gelogen und vertuscht, weil sie glaubten, die Sache in den Griff zu bekommen. Und dabei verkannten sie, daß die Situation nicht in den Griff zu bekommen ist, wenn nicht die Ursachen beseitigt werden und die Schuldigen bestraft werden.

    Da hätte die Regierung ja ihre Financiers und sich selber beseitigen und bestrafen müssen :rolleyes:

    im Normalfall verlassen die Rating-Agenturen als letzte das gesunkene Schiff/ stufen erst herab, wenn der Abverkauf schon voll im Gange ist

    Nur, daß die PIIGS-Rater das rettende Ufer nie verlassen hatten, nur zuerst dem Anleger die Bootsfahrt schmackhaft gemacht und nach dem Untergang auf die Risiken des Meeres und die Konstruktions- und Altersmängel des Seelenverkäufers hingewiesen haben.

    das derzeitige Geldsystem ist völlig aus dem Ruder, das weißt du als eifriger Leser hier so gut wie ich. Und es wird nicht zu kitten sein, weder mit Bargeldkontrollen, noch EM-Verboten oä. Deshalb die verzeifelten Versuche der Obrigkeit das sinkende Schiff zu retten, egal wie unpopulär und sinnlos das ist.


    Das ganze Geldsystem muß weg, schnellstens! Und durch was neues, brauchbareres ersetzt werden. Wenn sich das noch weiter hinzieht, werden wir noch viel mehr solcher hirnrissigen Aktionen sehen, sogar solche, von denen wir heut noch nicht mal zu träumen wagen. Es wird unser schlimmster Albtraum.... :wall:

    Für die Systemgläubigen allerdings wird es kein Alptraum werden, sondern ein böses Erwachen geben...

    Wie man es auch dreht und wendet, bleiben die Griechen in der EU, zahlt Deutschland, fliegen die raus, zahlt Deutschland noch mehr :wall:

    Das Geld ist schon lange weg , jetzt müssen nur noch die darauf lautenden Forderungen abgeschrieben oder auf den deutschen Staat umgebucht (und GRs Neuschulden obendrauf) werden. Wie man am Vorreiter GR-Staat sieht, geht das Aufschulden des "Schuldners der letzten Instanz" aber nicht ewig gut...


    Ich glaube, appendix hatte ein suboptimales Timing mit seinem Umstieg von Gold in GR-Anleihen. Aber das Hoch und das Tief erwischt man eh nie! :thumbup:

    Leider hört der Wahnsinn auch nicht so schnell auf, das passiert erst dann, wenn keine andere Möglichkeit mehr offen steht, bis dahin regiert der Irrsinn munter weiter.

    Wie der olle Tucholsky schon über die Deutschen sagte...

    Bei unserem kleinen Börsenspielchen hier an der Uni immer das selbe Spielchen: erst kleine Positionen aufbauen, dann sieht man, daß der Kursleiter schon all in ist und fett "Gewinne" macht (eigentlich ja nur Buchgewinne), nur um dann selbst all in zu gehen und heute dafür die Quittung zu kassieren.

    Mal verliert man, mal gewinnen die anderen ;(
    2000 rum wurde allen Investierten geraten: LAAAAngfristig investieren! ;)

    Sind diese Einlagen langfristig, könnten die Banken sogar neue Kredite ausgeben und die insgesamt ausgegebene Geldmenge erhöhen.

    Sie können die Kreditmenge erhöhen, aber nicht die Geldmenge, weil das Geld ja jedesmal weitergereicht wird. (In den U.S.A. ist das Verhältnis zwischen Geldbasis und Gesamtverschuldung ca. 1:55 bzw. nach Verdreifachung der FED-Bilanz 3:55)


    PCM:
    '> Feststellungen:
    > 1. hier ist kein Cent GZ geflossen


    Hier nicht, aber wenn A sich den Kredit in bar auszahlen lässt? Wie geht das "giral"?


    > 2. der Kredit an A wurde nicht von B finanziert


    Sondern von wem? Falls nicht von B, woher hat dann G das, was sie "giral" kreditiert hat? Refinanziert sich G in gleicher Höhe? Falls nein, warum refinanzieren sich Banken dennoch? Refinanzieren sie sich nicht, würde das nicht bedeuten: Bank vergibt Kredite in beliebiger Höhe und verlängert in entsprechend beliebiger Höhe ihre Aktivseite (ohne dass die Passivseite "mitwächst"), womit sie beliebig hohe Gewinne ausweisen kann (Aktiva > Passiva, Differenz = Gewinn)?


    PCM II
    '> Genau das ist ja das ganze Problem. Sie leiht aber das Geld des Sparers nicht weiter, sondern vergibt gänzlich neue, von den Einlagen unabhängige Kredite.


    Und was geschieht mit den Spar-Einlagen? Spareinlagen plus Sparbriefe in D: ca. 680 Mrd. Euro, Termineinlagen in toto: 1,2 Bio. Sichteinlagen: 780. Kurz-, Mittel- und Langfristkredite: Ca. 1,3 Bio Euro. Jeweils von und an Nicht-MFIs. Differenz wird nicht gehortet, sondern geht via GM an andere Banken.'


    Gerne noch mehr davon.

    So donnert uns Mörkel fleissig mit ihrer eisernen Faust in Griechenland auf den Tisch und macht einen auf dicke Teutonin und zertrampelt aus Unkenntnis leider die noch lauffähige Finanzierung der restlichen Pigs

    Wir wissen doch schon lange, daß diese Finanzierung ein einziger fortgesetzter Betrug ist. Im Märchen war es doch auch ein kleines dummes Mädchen, was ohne Rücksicht auf den Kaiser die Wahrheit aussprach. Das Mädchen ist halt das Merkel.
    Je eher der Wahnsinn aufhört, umso eher kann ein Neubeginn erfolgen.

    Wenn das Risiko so klein ist, das Geld nicht wieder zu sehen, warum macht es dann Ackermann nicht für 5,1% ohne langes Gerede. Er bekommt doch das Geld sogar für 1,25% statt 3,00%.


    Oder macht der nur Geschäfte mit 25% Rendite?

    Nach @Delphins Rechnung kann man es noch besser als Joseph Bauer, und zwar so machen: Man gibt den Griechen 10 Mrd., damit gründen die eine Bank mit 10 Mrd. Eigenkapital. Daraus macht diese Bank dann 90 Mrd. Kredit, den sie für 5 % p.a. an den GR-Staat verleiht. (Das könnte man jetzt ewig weitertreiben, weil der GR-Staat aus den erhaltenen 90 Mrd. ja wieder eine Bank mit - sagen wir einmal 50 Mrd. - EK schaffen köntte usw. usf.) Nach einem Jahr hat diese Bank dann 4,5 Mrd. Zinseinnahmen, was sogar 45 % EK-Rendite entspricht. Und das alles ohne lästige Putzfrauen, Filialen, mühsames und imageschädigendes Provisionsschinden und an Einleger zu zahlende Zinsen...
    So einfach ist Delphin-Banking! Die anderen können oder wissen es nur nicht, weil sie da einen blinden Fleck haben, wo bei Delphin die Erkenntnis sitzt. :thumbup: :thumbup: :thumbup:


    "Und woher das Geld kommt? Es wird erschaffen! Im Moment der Kreditvergabe! Da staunst Du, was, was die Privatbanken alles können und dürfen!"


    Es ist schon erschreckend, was für Irrsinn entsteht, wenn in € bewertete Schuldverhältnisse als Geld bezeichnet werden...