Beiträge von trenntWände

    Nachdem Herr Müllenmeister im GSB kürzlich Angst vor der kommenden Sauerstoffknappheit geäußert hat, möchte ich im ganzen Gegensatz dazu den gestrigen Beitrag des Herrn Boeringer loben.
    Zitat daraus:
    'Bestätigt die SEC damit offiziell, dass der gesamte Geldmarkt nun eine einzige große Spielbank ist? Ein Regierungs-subventionierter Hedge Fund, in dem alles [v.a. die Gewinnprivatisierung und exorbitante Bonuszahlungen] erlaubt ist, solange die Dinge gut laufen; aber in dem -wie in jedem Ponzi-Spiel- im ersten Moment der Wachstums-Stagnation sofort keiner mehr an sein Geld kommt? Wow: Wäre Madoff auf diese Auszahlungs-Aussetzungs-Idee gekommen - sein Fonds wäre noch immer lebendig und prosperierend!
    ...
    Das Problem dabei: Wie immer in offenen Finanzkrisen erkennen Anleger dann, dass sie belogen wurden und dass der Kaiser (wie in jedem ungedeckten Papiergeldsystem) nackt ist. Und so wird es auch beim nächsten Mal wie immer kommen: der Moment der (Massen)erkenntnis kommt immer zum ungünstigsten Zeitpunkt. So wie im Bankrun des September 2008, als inmitten einer Situation des bei den Kunden verloren gehenden Vertrauens die Banken auch noch gezwungen waren, sich gegenseitig in die Bilanzen zu sehen und entdecken mussten, dass es auf den linken Bilanzseiten keine realen Vermögenswerte gab, die die Verbindlichkeiten auf den rechten Seite adäquat abdecken könnten.
    ...
    Wir wissen jetzt, dass die Regierung genau weiß, dass die Märkte ein einziges großes Ponzi-System geworden sind, dass selbst die sichersten Anlageklassen der Gefahr von Bankruns ausgesetzt sind und dass diese Bankruns stattfinden werden! Es ist nur eine Frage der Zeit.'
    Volle Zustimmung!
    Eulenspiegel hat ja schon im Oktober 2008 von bevorstehenden Geldmarktfondsschließungen geschrieben, aber durch geheime ZB-Kredite, wie sie die BoE an RBS und HBoS vergab, wurde wohl die Liquidität aufrechterhalten.
    Diese Möglichkeit hatte Madoff nätürlich nicht. ;)

    Deswegen waren da auch noch ordentlich Bestellungen, die Krise hat sich in den 08er Zulassungen deshalb auch noch nicht gezeigt. Aber in 09 wäre das ohne Abwrackprämie schon noch ordentlich runter gegangen mit den Zulassungen. Egal, ...

    Es war Wahljahr, und da kauft man sich halt mit läppischen 5 Mrd. € + zig Milliarden Kurzarbeitergeld + zig Milliarden BA-Defizit wegen zu niedriger Beitragssätze usw. usf. auf Steuerbürgerkredit ein paar Wählerstimmen.
    Die französische Revolution hatte schon was!

    Aber hallo, da war doch schon mal was vor ein paar Monaten: Zuerst kurz und klein besoffen bei nem Interview, dann Rücktritt. Das scheint wirklich ein harter Job zu sein! :D

    Du meinst wohl den hier:
    '04.10.2009 09:21 Uhr
    Der ehemalige japanische Finanzminister Nakagawa ist tot aufgefunden worden. Er war erst im Februar von seinem Amt zurückgetreten, nachdem er bei einem G7-Gipfel den Eindruck erweckt hatte, betrunken gewesen zu sein.'
    http://www.tagesschau.de/ausland/nakagawa102.html

    Ist zwar schon einen Monat alt, aber immerhin:
    'Einen Monat vor Jahresende befindet sich der Automarkt in Deutschland abgesehen vom saisonalen Rückgang nach wie vor auf hohem Niveau. Sowohl neue als auch gebrauchte Pkw stehen hoch im Kurs...'
    Quelle

    Heute auf Teleboerse.de:
    'Den VDIK-Angaben zufolge sanken die Neuzulassungen im Dezember im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,7 Prozent auf 215.400 Fahrzeuge. Nach dem staatlich geförderten Boom im abgelaufenen Jahr deutete sich damit schon im Dezember an, was Experten für 2010 vorhersagen: Einen rasanten Rückgang im Neuwagengeschäft.
    ...
    Da im Jahr der Abwrackprämie vor allem Kleinwagen verkauft wurden, brach der Branchenumsatz in Deutschland nach einer früheren Schätzung des VDA trotz des Absatzrekords um etwa ein Fünftel auf 261 Milliarden Euro ein.'


    Unsere Bollidigger - ein Quell immer neuer Freude

    Und noch etwas : Kurven (Preise) kommen durch Handel, durch Angebot und Nachfrage zustande und nicht durch (Kurven-)Malerei.

    Die prophezeiten zukünftigen Entwicklungen werden durch Kurvenmalerei (vor allem hunderttausende sogenannte Indikatoren und supertolle 33-Minuten-, 4 1/2-Wochen- und 394-Tages-Linien) dargestellt. Im diesem Beispiel nicht durch Malen, sondern durch Worte:
    'eine dritte Welle (drei aus drei) nach oben steht an mit enormem Potential
    ... ein überschießender Test der roten a-b-c Korrektur deutet auf eine Ausdehnung der kommenden gigantischen dritten Welle hin'
    Ergebnis auch nicht bekannt? ;)


    Wer ist eigentlich deine Gegenpartei, die fortlaufend verliert? Hat bestimmt einen Gelddruckautomaten bei sich zu Hause, um dich mit ewigen Gewinnen zu füttern. Netter Zug von der Gegenpartei. Solltest ihr mal Blumen schicken oder dich anderweitig bedanken für den Altruismus.
    Viel Glück noch! :thumbup:

    Ich mache jede Wette , dass sich meine Trefferquote sehen lassen kann.

    Eldo hatte bis Anfang/Mitte 2008 eine super Performance (Verfünffachung). Das Ende dürfte bekannt sein.


    Bei der ganzen Kurvenmalerei sollte die Ordinate doch zuvörderst eine feste Bezugsgröße sein, FIAT ist so etwas aber nicht.

    Das "Sparbuch" ist in Wirklichkeit eine Staatsanleihe.

    Zinspapiere sind immer fiktives Kapital. In Japan ist es ja auch so mit den Postbank-Guthaben, daß sich der Staat daraus bedient.
    In Frankreich gibt es neben den Staatsschulden auch noch Schulden der Rentenversicherung, daher wird der Staatsbankrott auch die Rentner treffen, wenn denen keiner mehr was borgt. Aktionäre werden wohl durch Verstaatlichung enteignet werden.

    wurde folgender sehr gute Kommentar bei Focus-Online:
    'Die Kurse steigen. Es wird Zeit zu danken, nette Briefe, Pralinès und Blumen an Verantwortliche der Börsenparty zu schicken.


    Jeden Tag ein bisschen höher, heißt die Devise an den Finanzmärkten. Vor wenigen Monaten bestiegen die Kurse die Boote und warteten auf die Flutung der Wanne, die dann auch nicht lange auf sich warten ließ. Inzwischen ist der Wasserspiegel etliche Meter gestiegen. Einige ertrinken. Wer alles hat, nur keine Aktien oder Edelmetalle, schaut mit den Armen rudernd zu, bis er dann doch zu einem höheren Preis zulangt. Nicht dass er wollte, sondern weil er muss.


    Die meisten Sparer sitzen weiter auf ihren so tollen und sicheren Produkten wie Lebensversicherungen, Riester, Rürup oder Fonds aus Renten, deren Wert oft eine permanente Wette darauf ist, dass der Schuldner seine Zeche bezahlt und auch künftig kann. Schildkröten-Anleihen bringen heute sagenhafte 0,54 Prozent, Bundesanleihen ein Schnäpschen mehr. Sparer parken ihre Geldscheine auch zunehmend unter Matratzen, berichtet die GfK in einer Umfrage. Liegt die Masse diesmal richtig? Sie wird es erfahren, wenn der Stöpsel gezogen wurde. Wir haben uns mit den vielen neuen Schulden nur ein paar Jahre gekauft, heißt es. Und dann? Hängen wir dann Nullen an oder streichen sie? Zeitenwenden sind beharrlich, unberechenbar und tückisch.


    Ein besonderer Dank geht an die Notenbanken, die das Geld für Banken so billig gemacht haben und sich so rührend um die Anleihen kümmern. Sie kaufen diese auf, wenn sie keiner haben will und drücken damit die Zinsen. Auch ein Blumenstrauß für steigende Edelmetallnotierungen sollte ihnen entgegengeworfen werden. Je mehr Geld Sie erschaffen, desto höher steigen die Preise für Gold und Silber. Schließen wir bitte die Regierungen mit in unsere Gebete ein, die ganz wild mit Steuergeldern um sich werfen und in den letzten Monaten sehr großzügig geworden sind. Gleichzeitig sorgen sie dafür, dass es denen, die aus dem Wirtschaftskreislauf gefallen sind, im Alltag an nichts mangelt, dass sie aus Langeweile nicht noch auf dumme Ideen kommen und beginnen, die Dinge zu hinterfragen. Jedem soll es gutgehen. Bitte vergessen wir nicht eine freundliche Grußbotschaft oder eine Schachtel Konfekt an die Anlagenschieber zu überstellen, die staatlich gestützt, an den Märkten endlich ihr Können unter Beweis stellen dürfen und damit DAX, Dow & Co. zum Steigen bringen.


    In einem Meer aus Liquidität steigt jedes Boot, sagen die Börsenhändler. Das bringt die Krisen immer schnell zum Verschwinden, bis sie dann in größerer Form selbst die Experten unerwartet überraschen. Richtig! Die Wirtschaft befindet sich in einem Stadium der Stabilisierung, sagen wichtige Knochenwerfer aus den Analyseabteilungen. Statistisch gesehen geht es auch aufwärts, jedoch nicht für alle. Das erinnert an dieses große Schiff im Eismeer. Als Titanic und Eisberg sich im kalten Wasser trafen, ging es mit dem Heck des Schiffes noch mal richtig aufwärts. Und die meisten dachten, es wäre ein Aufschwung…


    Investitionen in die Wirtschaft sind heute gefährlicher, als das Geld an der Börse zu investieren. Bequemer ist es obendrein, denn man erspart sich nervende Mitarbeiter, Bürokraten, Steuerprüfung, Statistiken und den Ärger mit dem Ordnungsamt. Staatlich subventioniert ist die Angelegenheit obendrein, denn während auf Börsengewinne nur 25 Prozent Steuer fällig, liegt die Steuerquote für Unternehmen oft höher. Wie seltsam, wenn das Geld den Weg des geringsten Widerstandes geht und es damit fehlgeleitet wird? Viele schimpfen, dass Börse mit der Realität nichts mehr zu tun hat. Hatte sie das jemals? Muss sie das? Börse will Gewinne, ohne zu fragen, woher diese kommen. Selbst Kosmetik in Bilanzen sind gerne gesehene Boten von Wachstum und Grundlage steigender Preise.


    Wer übrig bleibt, wird von den Staats – und Sozialkassen alimentiert. Solange dieser Kreislauf funktioniert, muss man sich keine Sorgen machen – bis zum Tag der Abrechnung, wann immer der auch kommen mag. Ein täglicher Blick auf die Barometer mag dabei recht hilfreich sein. Welche Barometer? Nun, derer gibt es einige. Der Goldpreis zeigt, wie weich unser Geld im Vergleich zu Gold geworden ist. Steigt der Goldpreis, steigt auch die Hitze im System. Gold in Simbabwe-Dollar gerechnet war ein eindeutiges Zeichen großer Schwierigkeiten. Je lauter dazu die Experten werden, desto wahrscheinlicher ist es auch, dass sie irren. In den letzten Wochen gab es zuhauf Absurditäten aus den Mündern derer, die den Bezug zur Realität völlig verloren haben. Hier entwickelt sich gerade ein Boom derer, die sich Gott sehr nahe sehen. Erreicht deren Zahl eine beängstigende Größe, sollten wir spätestens auf dem richtigen Dampfer sitzen.'
    Tiberius-Gracchus


    Klingt wie von Frank Meyer. Ob er unter Pseudonym schreibt?

    Und weil die FED die Anleihen monetisiert, hat "PIMCO-Chef Bill H. Gross seinen Bestand an Treasuries zuletzt auf ein Mindestmaß reduziert, hält hohe Cash-Bestände" und empfiehlt Schrott- und Kommunalanleihen, weil die FED die notfalls auch monetisieren wird. Logisch, oder? ;)

    Without a gold standard to place limits on the growth of the global money supply, the rate of growth in the money supply has been exceeding the rate of economic growth for several decades.

    Dazu muß man sagen, daß dieser Betrug wirklich länger als jeder vergleichbare vor ihm funktioniert hat, dank billiger Energie und billigen Arbeitskräften sowie Konzentration des Geldes in wenigen Händen. Die Phase der Kriegswirtschaft zwecks Schaffung von Nachfrage haben wir ja im Gegensatz zu den früheren Versuchen zum Glück schon durch.
    Gruß übern großen Teich!

    Stichhaltige Gründe für Gold als Währungsmetall habe ich noch nie gehört.

    Für Ignoranten wie dich in Kurzform:
    'Geld ist der gemeinsame Maßstab aller wirtschaftlichen Transaktionen. Es ist der Rohstoff, der als Tauschmittel dient, der von allen Teilnehmern einer Tauschgesellschaft als Bezahlung ihrer Güter und Dienstleistungen akzeptiert wird und der von daher als Bewertungsmaßstab und zur Wertaufbewahrung für das Sparen dient. Die Existenz eines solchen Rohstoffes ist Voraussetzung für eine arbeitsteilige Wirtschaft. Wenn die Menschen keinen objektiv bewertbaren Rohstoff hätten, der allgemein als Geld akzeptiert werden kann, so wären sie auf primitiven Naturaltausch angewiesen oder gezwungen, autark auf Bauernhöfen zu leben und auf die unschätzbaren Vorteile der Arbeitsteilung zu verzichten. Wenn die Menschen kein Mittel zur Wertaufbewahrung, d.h. zum Sparen hätten, wären weder eine langfristige Planung, noch ein Austausch möglich.


    Welches Tauschmittel von allen Wirtschaftsteilnehmern akzeptiert wird, kann nicht willkürlich bestimmt werden. Zunächst sollte das Tauschmittel dauerhaft sein. In einer primitiven Gesellschaft mit geringem Wohlstand könnte Weizen ausreichend „dauerhaft" sein, um als Tauschmittel zu dienen, da alle Tauschvorgänge nur während der Ernte oder unmittelbar danach stattfinden würden, ohne daß große Werte gelagert werden müßten. Aber sobald Wertaufbewahrung bedeutsam wird, wie in zivilisierten und reicheren Gesellschaften, muß das Tauschmittel ein dauerhafter Rohstoff sein, üblicherweise ein Metall.


    Ein Metall wird üblicherweise deshalb gewählt, weil es gleichartig und teilbar ist. Jede Einheit ist die gleiche wie jede andere und es kann in beliebiger Menge verformt und vermischt werden. Wertvolle Edelsteine z.B. sind weder gleichartig noch teilbar. Noch wichtiger ist: der als Tauschmittel gewählte Rohstoff muß ein Luxusgegenstand sein. Das menschliche Bedürfnis nach Luxus ist unbegrenzt und deswegen werden Luxusgüter immer nachgefragt und auch immer akzeptiert. Weizen ist ein Luxusgut in einer unterernährten Gesellschaft, aber nicht in einer Wohlstandsgesellschaft. Zigaretten würden normalerweise nicht als Geld dienen, aber nach dem 2. Weltkrieg wurden sie in Europa als Luxusgut betrachtet. Der Begriff Luxusgut beinhaltet Knappheit und hohen Wert pro Einheit. Da es einen hohen Wert pro Einheit besitzt, läßt sich solch ein Gut leicht transportieren. Eine Unze Gold z.B. hat den Wert von 1/2 Tonne Eizenerz.


    Auf den ersten Stufen einer sich entwickelnden Geldgesellschaft mögen mehrere Tauschmittel benutzt werden, da zahlreiche Rohstoffe die jeweiligen Anforderungen erfüllen können. Mit der Zeit wird jedoch ein Rohstoff alle anderen verdrängen, weil er größere Akzeptanz findet. Die Vorliebe für das, was der Wertaufbewahrung dienen soll, wird sich auf den am meisten verbreiteten Rohstoff konzentrieren, was diesen wiederum noch mehr Akzeptanz finden läßt. Diese Entwicklung wird sich verstärken, bis dieser Rohstoff zum einzigen Tauschmittel wird. Der Gebrauch eines einzigen Tauschmittels hat große Vorteile, und zwar aus den gleichen Gründen wegen deren eine Geldwirtschaft einer Naturaltauschwirtschaft überlegen ist. Es ermöglicht einen Austausch in ungleich größerem Umfang. Ob dieses eine Medium nun Gold ist, Silber, Muscheln, Vieh, oder Tabak, ist beliebig und abhängig von dem Umfeld und der Entwicklung der jeweiligen Gesellschaft. In der Tat wurde dies alles zu verschiedenen Zeiten als Tauschmittel verwendet. Sogar in unserem Jahrhundert wurden zwei bedeutende Rohstoffe, nämlich Gold und Silber, als internationales Tauschmittel benutzt, wobei Gold das beherrschende wurde. Gold, das sowohl künstlerischen als auch funktionalen Gebrauch findet und relativ knapp ist, wurde immer als Luxusgut betrachtet. Es ist dauerhaft, leicht zu transportieren, gleichartig, teilbar und hat deshalb bedeutende Vorteile gegenüber allen anderen Tauschmittel. Seit Beginn des 1. Weltkrieges ist es praktisch der einzige internationale Tauschstandard.'
    A. Greenspan

    Die hat doch sicher massenweise "Familienwerte" wo auch immer, und auf wessen Namen auch immer. Von EM ganz zu schweigen,

    Wäre es so, hätte sie nicht an der Börse Arcandor-Aktien auf Kredit von Sal. Oppenheim gekauft. Diese Leute geben ihr Geld eher einem Madoff oder Stanford, um noch mehr Geld zurückzubekommen, als es einfach zu behalten. Es gibt nicht den geringsten Grund, diesen Leuten zu unterstellen, sie würden irgend etwas richtig machen.
    Es sind und bleiben Deppen.

    n der gut betuchten Klasse, da wirst du sicher kaum einen finden, der nicht in Edelmetalle investiert ist.

    Wenn ich mir nur beispielsweise die 4 (mittlerweile ehemaligen) geschäftsführenden Gesellschafter von Sal. Oppenheim anschaue, hatte von denen nicht einer die Idee, in Gold zu gehen.
    Stattdessen für Quelle, Esch u.a. Schwachsinn hunderte Millionen rausgehauen. Die Eliten werden unvorstellbar überschätzt.

    Der Auslöser der Finanzkrise ist eine Marktsättigung an Wohnimmobilen in den USA. Die Marktnachfrage wurde ja künstlich über Jahre durch niedrige Zinsen aufrechterhalten Die Banken konnten jetzt einfach keine neuen Kredite mehr an den Mann bringen.
    Das erklärt, daß die amerikanischen Hypotheken- und Investmentbanken jetzt pleite sind. Ihnen hat einfach die weitere Geschäftsgrundlage gefehlt.

    Und darum (weil der Markt übersättigt ist) gibt es jetzt 8.000 $ für Erstkäufer und unbegrenzt Kredit vom Staat. Da wird die Sättigung bestimmt bald zu Ende sein (und damit die Krise) ;)


    An dem FTD-Artikel ist folgende Relation wirklich interessant: 'Die offizielle Zahl bestehender Eigenheime, die zum Verkauf stehen, geht zwar zurück: Ende November lag sie bei 3,52 Millionen und damit 15 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat. In diesen Statistiken tauchen aber eine große Zahl von Häusern nicht auf, die in absehbarer Zeit auf den Markt kommen dürften. ... Die Creditsights-Analysten taxieren diesen Schattenbestand auf über 5 Millionen.'
    Ist dasselbe wie bei den außerbilanziellen Zweckgesellschaften unserer geliebten Landesbanken, da war die Schattenbilanz auch größer als die normale.
    Und bei den Kommunen ist der Schatten-Schuldenstand auch höher als der normale.


    Die Schatten werden immer länger. Es wird also bald finster werden. [smilie_happy]

    LEAP2010 schrieb mal, die US Regierung würde sich verhalten wie ein Taucher im Tiefenrausch, der die Orientierung verloren hat und immer tiefer in die Tiefe taucht, im Glauben, so an die Oberfläche zu gelangen.

    Die Fliegen auf dem Leimfänger und die Moorleichen agierten vor ihrem Tod ähnlich, daher spicht man auch von der Schuldenfalle bzw. dem Schuldensumpf.

    Herr Poullain scheint trotz seiner 90 Lebensjahre von Konjunktur- bzw. Kreditzyklen keine Ahnung zu haben, denn dann wüßte er, daß am Ende immer Blasen entstehen, weil das Kapital nicht mehr weiß, wohin:
    „Das wiederkehrende Auftreten von Boom-Perioden mit nachfolgenden Depressions-Perioden ist das unvermeidliche Ergebnis der ständig wiederholten Versuche, den Marktzins durch Kreditexpansion zu senken. Es gibt keine Möglichkeit, den finalen Zusammenbruch eines Booms zu verhindern, der durch Kreditexpansion erzeugt wurde. Die einzige Alternative lautet: Entweder die Krise entsteht früher durch die freiwillige Beendigung einer Kreditexpansion – oder sie entsteht später als finale und totale Katastrophe für das betreffende Währungssystem
    Ludwig von Mises 1912 in „Theorie des Geldes und der Umlaufsmittel”


    Vielleicht erlebt Herr Poullain es ja noch.