Beiträge von trenntWände

    Für die Exportversager führen wir am besten noch den Euro-Solidaritätsbeitrag ein und verwandeln damit auch dort alles in blühende Landschaften :wall:

    Gäbe es die Nettoimporteure nicht, wäre Deutschland mangels Abnehmer kein Exportweltmeister. Doof ist eben nur, daß die Nettoimporteure nur mit Schuldscheinen bezahlt haben. Und nun ist die Rückzahlung illusorisch, weil sie ihre mangelnde Wettbewerbsfähigkeit nicht durch Währungsabwertung verbessern können.
    Tschüß, € :!:

    Chavez selbst: er hat Venezuelas Ölgeld spekulativ in Credit Default Swaps auf Staatsanleihen Equuadors angelegt (Staatsbankrott, er musste zahlen) und er hält Staatsanleihen Haitis: viel spass beim Geld eintreiben

    Er hat auch ohne Ende "Kredite" an Argentinien vergeben, weil den dortigen Gestalten keiner mehr was leihen und Chavez sich politische Unterstützung erkaufen wollte. Sonst sähe es in Argentien auch zappenduster aus.
    Und dann kam der Ölpreisverfall. ;(

    Aus dem heutigen Interview mit Thomas Mayer in der Welt Online:
    'Mayer: ... Natürlich würde eine Staatsschuldenkrise in England oder in Japan die Finanzmärkte zutiefst erschüttern und uns nicht unberührt lassen. Da wären Dubai oder Griechenland nur ein Vorgeschmack. Leider hat die englische Regierung Jahre starken Wachstums nicht benutzt, um den Haushalt zu konsolidieren und vielleicht sogar Überschüsse anzuhäufen. Stattdessen hat sie die Staatsausgaben erhöht. In der Krise hat die Bank von England das aggressivste Geldlockerungsprogramm aller großen Länder betrieben und der Regierung mehr Anleihen abgekauft, als das gesamte Haushaltsdefizit 2009 betrug. Die Verschuldung Englands wächst rasant, dazu ist das Land immer noch in der Rezession.
    ...
    Irgendwann reißt das Band, das jetzt mit der Geldausweitung immer weiter gespannt wird, und wir bekommen ein echtes Inflationsproblem.
    ...
    Historisch gesehen gibt es Beispiele dafür, dass nach einem enormen Anstieg der Staatsschulden durch eine große Krise oder Kriege die Inflation auf durchschnittlich rund fünf Prozent gestiegen ist – dabei handelte es sich um Länder, welche eine Krise erfolgreich bewältigt haben und eine Hyperinflation oder Währungsreform vermeiden konnten. Die USA hatten zum Beispiel nach dem Zweiten Weltkrieg bis Anfang der 50er Jahre zwischen vier und fünf Prozent Geldentwertung im Jahr.'
    Na toll, erst ein Krieg vermeidet Hyperinfla + Währungsreform!
    '...
    Mittel- und langfristig scheint es mir sehr schwer, Inflation zu vermeiden. Vor der aktuellen Krise ist in einem kreditfinanzierten Boom viel Geld ausgegeben und fehlinvestiert worden, ohne dass es einen entsprechenden realen Gegenwert gäbe. Die private Schuld wurde zu einem großen Teil in Staatsschuld verwandelt.
    ...
    Der Königsweg: Die reale Wirtschaft und die Einkommen wachsen so schnell, dass die Schuldner sozusagen aus ihrer Schuld herauswachsen und die Gläubiger problemlos bedienen können. Ich glaube nicht daran.
    ...
    WELT ONLINE: Und die anderen Alternativen zur Inflation?
    Mayer: Sind alle sehr schmerzhaft. Die eine ist Schuldendeflation wie in den 30er-Jahren: Der Staat tut nichts, Schulden werden nicht bedient. Dann hat ein Gläubiger, der eben noch solide aussah, ein Loch in seiner Bilanz und zieht den nächsten Gläubiger mit runter. Dann sind die Schulden schließlich verschwunden, aber eine gesunde Wirtschaft auch. Die andere Lösung ist massenhaftes Gelddrucken, Hyperinflation und Währungsreform. Dafür haben wir in Deutschland viele Beispiele.
    ...
    Wenn es bereits eine Blase gibt, dann wohl am ehesten auf Immobilienmärkten in Asien und bei den Staatsanleihen, die sehr hoch bewertet sind.
    ...
    WELT ONLINE: Gehen denn ein neues Steuersystem und Steuererleichterungen, wie jetzt durch die Koalition geplant, zusammen, wenn wir die Schulden abbauen müssen?


    Mayer: Natürlich geht das zusammen – aber nur, wenn die Regierung gleichzeitig die Ausgaben senkt. Dann könnten Wachstumsimpulse entstehen.'
    Genau so, wie die japanische Regierung seit 20 Jahren die Ausgaben senkt, oder, Herr Mayer?

    wenn es um geldanlegen / investieren, insbesonders in edelmetalle geht, dann lieber den hausfrauen- und betroffenheits- und verblödungssender n-tv abschalten.

    Die Textseiten 201, 291 und 303 kann ich aber bei abgeschaltetem n-tv nicht mehr aufrufen :( ;)


    Zum Eingangspost kann ich nur Bergmann zitieren:

    Was erwarten eigentlich spekulative Hanswurste, die Gold erst bei US$ 950 die Oz einkaufen? Gold ist nur für Goldliebhaber, die es sich leisten können, das gelbe Metall kiloweise über Jahrzehnte liegen zu lassen und "vergessen" können. Aber bestimmt nix für Krischperl, Zappler und Ungeduldige.


    Bergmann

    Die Subprimekrise kam übrigens auch mit dadurch zustande, daß Ratingagenturen den Kreditausfallverlauf der letzten 10 Boomjahre einfach fortgeschrieben haben.

    -> 393 $ werden wir in den nächsten Jahren sehen, ist doch klar! GOLD : Märkte und Informationen
    btw: RIP - leonardoma

    Und Tollar ebenso.
    Nur der Malkasten und cano sind noch übrig.
    Olle Kosto sagte mal: Steigt die Börse, kommt das Publikum. Fällt die Börse, geht das Publikum.
    Zur Erklärung, was dabei "Publikum" bedeutet, ein weiterer Kosto-Spruch: Bei der Börse trifft man so viele Dummköpfe pro Quadratmeter wie sonst nirgends auf der Welt.


    Bei Gold ist eben alles andersrum, da kriechen o.g. Publikumselemente v.a. beim Fallen hervor ;)

    Die oberflächliche Rettung der griechischen Finanzen wird kurzfristig etwas bringen (bei Belastung der Währung), mittelfristig noch weniger (schleichender Verfall) und langfristig alles zerstören.

    Das Gold werden sie nicht schaffen zu zerstören, und unsere Wirtschaft wird durch Konkurrenz mit Kinderarbeits- und Umweltzerstörerländern wie Indien und China zerstört.
    Heute auf Welt- Online der neue Chefvolkswirt der Deutschen Bank:
    'Verlassen sie andere, stabile Länder, die sich sagen: Der Euro ist so ruiniert, dass wir ihn nicht mehr wollen? Das ist theoretisch denkbar. Dem Bundesverfassungsgericht zufolge kann Deutschland austreten, wenn sich die Währungsunion nicht als Stabilitätsgemeinschaft erweist. Praktisch kann man sich diesen Austritt allerdings auch nicht recht vorstellen. Das ist ein echtes Dilemma. '


    Thomas Mayer kann sich den Austritt praktisch nicht vorstellen. Ein echtes Hindernis. Was machen wir denn da? :hae:

    Dazu ein Kommentar aus Welt-Online:
    "20.01.2010, 19:36 Uhr
    zec sagt:
    Es gibt da eigentlich nur zwei Möglichkeiten.
    Entweder ist das ganze Wirtschaftssystem ein gut organisierter Betrug oder diese "Experten" haben eine geringere Trefferquote als ein Affe, wobei ich mich bei den Affen entschuldigen möchte für diesen Vergleich.


    Wirtschaftswissenschaft ist keine Wissenschaft, sondern die Lehre von Lug und Trug, wobei die "Wirtschaftswissenschaftler" keine Ahnung von den Dingen haben. Es sind nur Mietmäuler.
    Dass diese Menschen frei rumlaufen, ist eins der größten Geheimnisse dieses Universums.
    Da kann man sehen, wer die Politik kauft."


    Könnte glatt von mir stammen...

    Raub an den produktiven Völkern

    Und die unproduktiven Völker steckst du in die Gaskammer, damit du auf deren Land endlich produktiv sein kannst, wahrscheinlich so produktiv wie das deutsche Volk von 1914-1918 und von 1939-1945.


    Leute, merkt ihr denn nicht, wie die Schoerner-Fraktion sich hier breit macht?


    @ Mods: Schmeißt endlich dieses menschenverachtende stinkende braune Gesocks raus!
    Danke im Voraus.

    Warum denn genau Staatsverschuldung zu höherer Inflation führt (obwohl die Schulden ja später rein theoretisch zurückgezahlt werden müssen), bleibt eine mysteriöse Sache.

    Die Rückzahlung ist ein Irrglaube. Daher ist die Hyperinfla nicht mysteriös, sondern zwingend (Notenbankmotto, nicht nur der BoE und der FED: Inflate or die!).

    ... kann man es nicht - vereinfacht - auf den Nenner bringen:


    Der Verkaufspreis eines Produktes nähert sich - infolge des Wettbewerbes - den betriebsinternen Kosten (Entstehungskosten, Entwicklung, Werbung u.a.)?

    Nein, selbst wenn eine unendliche Produktionsausweitung möglich wäre. Ohne Gewinn keine wirtschaftliche Aktivität.

    Noch ein Gedanke: Wenn du ein System zu 100 Prozent zu Gold deckst, können im System nur Zinsen entstehen, die der jährlichen Zuwachsrate des abgebauten Goldes entsprechen. Ansonsten wenn es mehr Zinsen gibt, häuft sich wieder Buchgeld an, das nicht dem Gegenwert von Gold entspricht und somit nicht durch Gold gedeckt ist. Ein weiteres Problem liegt darin, dass die Kreditvergabe ebenfalls nur in der Höhe ausfallen dürfte, in der mehr Gold dazukommt, denn ansonsten gibt es durch mehr Kreditzinsen auch wieder mehr Schuldner und Gläubiger, die dann wiederum mehr Schulden und Vermögen erzeugen und wieder mehr Buchgeld entsteht, was nicht durch Gold gedeckt ist. Ist somit eine Zwickmühle. Bitte definiere mal, was du unter 100 prozentiger Golddeckung verstehst? Oder habe ich einen Denkfehler?

    Du beschreibst ein idealisiertes System. In der Realität fallen immer mal wieder Schuldner aus (das Gold, was sie für Investitionen ausgegeben haben, ist ja nicht rückholbar, und beim Scheitern der Investition schaut der Gläubiger halt in die Röhre) oder reiche Erben verjubeln das Angesparte. Goldsparer können überfallen oder enteignet werden.
    Der effektive Zins ist somit immer geringer als der nominale. Er liegt sogar unter der Zuwachsrate des Goldes, weil das neue Gold ja nicht hauptsächlich den Gläubigern zusteht, sondern den Produzenten.

    Wer zweimal 25km/h zu schnell fährt innerhalb 6 Monaten, bekommt den Führerschein abgenommen, ...

    Fast richtig:
    "Achtung, ein Fahrverbot wird auch verhängt, wenn innerhalb eines Jahres 2 Geschwindigkeitsüberschreitungen von mehr als 25 km/h festgestellt wurden!
    Ist außerdem beim dritten Geschwindigkeits-Eintrag in Flensburg möglich.


    Toleranz, vom gemessenen Wert abgezogen: meist 3 km/h bei weniger als 100 km/h, darüber 3%."


    Du mußt also zweimal mindestens 29 km/h zu schnell gewesen sein mit jeweils mindestens 93,50 € (70 € für außerorts + mindestens 23,50 € Gebühren) Preisgeld und 6 Punkten. Nach einem Monat kannste weiter heizen und Punkte sammeln bzw. von der Piste fliegen (Bitte keine Unbeteiligten mit in den Tod reißen!).


    Guten Flug!


    P.S. Probier das mal außerhalb Deutschlands! :thumbup:

    Gold is the standard around which all other prices revolve. The price of gold does not change. Gold is the eternal, immutable standard. Gold is priced by the minute worldwide in dollars. If the dollar price of gold rises (as now), the dollar is, in effect, being devalued. All other currencies are compared with the dollar. Thus, if the price of gold rises, that rise effects all other currencies, and thus all currencies move around the dollar, and the dollar in turn fluctuates around gold.

    Könnte man fast als Signatur nehmen [smilie_blume]
    Der größte Nachteil von Gold besteht m.E. allerdings darin, daß es, genauso wie ein ehrlicher Mensch, nichts verspricht, was es nicht halten kann. Da die Menschen aber immer eher an Versprechen diverser Betrüger als an die nicht ganz so rosigen Aussagen ehrlicher Leute glauben (wollen), wird FIAT Money, das Werkzeug dieser Betrüger, wohl nie auszurotten sein. :(

    Das sitzt jemand auf seinem Edelmetallschatz und hofft jeden Tag
    inständig darauf, dass die Welt zusammenbricht, damit er endlich Recht bekommt. Ein völlig risikoloses Leben ist gleichzeitig ein langweiliges Leben. Die einzige Nicht-Langweile besteht darin, sich mit anderen risikoscheuen Genossen per Internet auszutauschen und sich so die Langeweile ein wenig zu vertreiben. Das Leben bedeutet nun mal das Eingehen gewisser Risiken.
    Schon wenn man vor die Haustür tritt, könnte ein betrunkender Autofahrer genau in diesem Moment vorbei kommen und mit dem Auto in die Haustür schleudern.
    Erfolg ? und das erfolgreiche Eingehen von Risiken ? sind zutiefst menschliche Anreize, deren Meisterung mehr Befriedigung verschafft als das Sitzen auf Gold- und Silbersäcken auf einer Finca. So sehe ich das, mögen andere gern anderer Meinung sein.

    Leute wie Herr Rethfeld haben das betrügerische perverse System nicht durchschaut, das ist alles.
    Und das ist auch gut so.
    Für Herrn Rethfeld paßt eines meiner früheren Statements:

    ABS-Papiere und Fannie/Freddy-Aktien waren bis Ende '07 auch ganz toll, oder hast du bzw. der "Markt" den Bankrott dieser "Anlagen" damals gesehen?
    Wenn der Staatsbankrott da ist, brauchen wir uns darüber auch nicht mehr zu unterhalten. Vorher sehen, was kommen wird, ist wichtig.


    Kaiserwetter hat ganz richtig erklärt, warum die Schneeballsystemgläubiger weiterkaufen (müssen). War bei unseren iHbeh-Goldschneeballergläubigern auch so.
    Außerdem ist es meist nicht eigenes Geld, sondern Zentralbanken und Pensionsfonds verzocken das ihnen anvertraute Vermögen. Die waren noch nie erfolgreiche Anleger.


    Du lebst im Stadium des Roten Riesen und hoffst, daß er noch 'ne Weile weiterbrennt. Kognitive Dissonanz in Reinform.

    Ich meine schon, dass die durchschnittl. Gestehungskosten genau den Wert der Metalle ausmachen und um diesen inneren Wert sozusagen wird der Preis im langfristigen Mittel schwanken.

    Ich kenne niemanden, der etwas unternimmt, was ihm gerade die Kosten einbringt.
    Zum POG und der Goldförderung gibt es einen sehr guten Artikel von Steve Saville: hier lang
    Übrigens hat der Wert des FIAT-Geldes auch nichts mit den Münz- und Schein-Herstellungskosten, sondern mit dem Vertrauen in das Geld zu tun.

    Die Leute, mit denen ich über die Krise spreche, nennen mich einen Pessimisten und Schwarzmaler...

    Das ging den Juden, die vor 1933 Deutschland verlassen haben und vorher ihre Häuser verkauft haben, ganz genauso.
    Fazit: Sogenannte Pessimisten leben unter gewissen Umständen länger.