Beiträge von trenntWände

    aber dass der Staat 30% seines Haushalts zweckentfremdet an Zinzbezieher überweist, ohne es für seine Bürger einzusetzen, das zerreibt die Gesellschaft.

    Das wäre ja nur der Fall, wenn die Neuverschuldung niedriger läge als die Zinsen. Da es sich bei Staatsschulden aber fast immer um ein Ponzi-Schema handelt, sind die Zinsbezieher Nettozahler.

    mal angenommen man kann mit einem totalverkauf die zahlungsunfähigeit aber voraussichtlich nur aufschieben, warum sollte man verkaufen? kann man so blöd überhaupt sein, dass man das in erwägung zieht?

    Der Ertrinkende klammert sich an jeden Strohhalm. Wie oft haben deutsche Poltiker den Goldverkauf ins Gespräch gebracht? Wurde diesen Politikern je von anderen Politikern oder Schreiberlingen entgegengehalten, Deutschland ginge so und so pleite?
    Wir leben in einer Zeit größtmöglicher Blödheit und Blindheit, wo nach dem Knall jedes Mal von den Protagonisten, Profiteuren und Claqueuren überall zu lesen und zu hören ist, es hätte niemand vorhersehen können.
    Bestes Beispiel für diese schwachsinnige Argumentation hier:
    'Warum Spekulationsblasen für Angst und Schrecken sorgen, hat vor allem zwei Gründe. Erstens steht an deren Ende eine atemberaubende Vermögensvernichtung. Und zweitens sind sie völlig unberechenbar. Sie werden erst dann sichtbar, wenn sie bereits geplatzt sind.'


    An dieser Stelle müßte das berühmteste aller Albert-Einstein-Zitate stehen, aber das dürfte ja hier allgemein bekannt sein.

    Quelle?
    Das Gegenteil war noch vor paar Monaten der Fall...

    Einfach mal Google fragen, und schon springt es einem förmlich entgegen:
    '06.01.2010
    Die Deutschen sind im vergangenen Jahr wieder reicher geworden. Nach Schätzungen des Vermögensverwalters Allianz Global Investors stieg das Geldvermögen der Bundesbürger auf 4 640 Mrd. Euro. Das ist gegenüber 2008 ein Anstieg von 4,4 Prozent oder knapp 200 Mrd. Euro. Im Krisenjahr 2008 war das Geldvermögen dagegen erstmals seit 2002 gesunken, insbesondere wegen des damaligen Kurseinbruchs an den Börsen.


    Mehr als die Hälfte des Zuwachses im vergangenen Jahr entfällt auf neue Gelder, die in die verschiedenen Sparformen geflossen sind. Knapp 40 Prozent des Anstiegs macht die Börsenerholung aus. Das errechnete die Tochtergesellschaft des Versicherungskonzerns Allianz aufgrund von Zahlen der Deutschen Bundesbank.'
    Die Handelsblatt-Hanseln begreifen das mit dem Geld übrigens auch nicht. Bildunterschrift: 'Die Deutschen haben wieder mehr Geld in der Tasche.'

    Man darf bei Miliardenboni und Milliardenrettungen nie vergessen, dass dieses Geld ja letztenendes irgendwo am unteren Ende der Leiter von irgendwem real erwirtschaftet werden muss. Die Mehrheit der Menschen scheint offenbar immer noch nicht die Tragweite und Implikationen dieses schlichten Wahrheit erkannt zu haben, sonst hätten wir eine Revolution.

    Das Sparvermögen der Deutschen ist 2009 um zig Milliarden angewachsen, das BIP ist um 5 % gesunken. Da muß nichts "erwirtschaftet" werden; die Sparvermögen sind fiktiv (uneinlösbar).
    A. Greenspan dazu: 'Der Inhaber einer Staatsanleihe oder eines auf Papiergeld gegründeten Bankguthabens glaubt, er hat einen gültigen Anspruch auf Realwerte. In Wirklichkeit sind aber mehr Ansprüche auf Realwerte im Umlauf, als Realwerte vorhanden sind.


    Das Gesetz von Angebot und Nachfrage läßt sich nicht aufheben. Wenn das Angebot an Geld (Ansprüchen) im Verhältnis zum Angebot von realen Gütern in der Wirtschaft steigt, müssen die Preise unweigerlich steigen. Das heißt, Erträge, die von den produktiven Teilen der Gesellschaft erspart wurden, verlieren in Gütern ausgedrückt an Wert. Unter dem Strich der Bilanz ergibt sich dann, daß dieser Verlust genau den Gütern entspricht, die von der Regierung zu Wohlfahrts- und anderen Zwecken erworben wurden mit dem Geld aus Staatsanleihen, die über Kreditexpansion der Banken finanziert wurden.'


    Und da die Deutschbänker das Geld wieder für irgendwelchen Finanz-Firlefanz "investieren" statt es für konsumptive Zwecke oder Sachanlagen auszugeben, haben sie im Endeffekt auch nicht viel davon. :P

    Geldmengenausweitung führt zu höheren Preisen.

    Aber nur dort, wo das Geld auch ausgegeben wird: Wenn die Geldbesitzer Aktien oder Gold kaufen, weil sie sonst schon alles haben, wird der Preis für Lebensmittel u.ä. nicht steigen. Aber Aktien und Gold.
    Wenn sie aber Staatsanleihen kaufen, die dann wieder als Hartz IV ausgegeben werden, dann steigen eher die Preise (bzw. fallen nicht) für die von den Hartz-IV-Beziehern gekauften Waren.
    Wird das Geld zu Hause gebunkert wie bei vielen Japanern, steigt gar nix im Preis.

    ich habe nicht ganz verstanden, ob eine perfekte Blase bei einer expontiell steigenden Steigerungsrate oder schon bei einer konstant steigenden Steigerungsrate gegeben ist.


    in jedem fall sieht es zumindets für mich so aus, als ob wir beim Gold gerade in der allerfrühesten Phase einer Blasenbildung sind und der Peak der Blase noch ein ganzes Stück auf sich warten lassen wird


    Interessant ist, dass die absoluten Kurse der verschiedenen Szenarien ja sehr lange dicht beieinander sind,
    bei einer Blasenbildung und einer exponentiell steigenden Steierungsrate, geht es erst zum schluss richtig los.

    Ist alles Dummfug.
    Siehe das Märchen mit den Reiskörnern auf dem Schachbrett und den Josephspfennig, da kommst du auch ohne steigende Steigerungsrate auf 400 Milliarden Erdkugeln aus Gold.
    Anscheinend ist die Exponentialfunktion für die meisten schon zu hoch, daß sie mit solchen Gimmicks rumsabbeln müssen.

    :D :thumbup: :D Den kennst Du sehr gut - nur unter einen anderen Namen :D :thumbup: :D nein nicht der Wasserkönig

    Wohl kaum:

    Damit in Zukunft kein Anlass für weitere Diskussion aufkommt, könnte folgendes in Betracht gezogen werden. Ein Jeder könnte sich fortan hin zu alternativen Quellen für Silber und Gold wenden. Stellen, wo man sich auf das normale Geschäft konzentriert. Anbieter, die Wert auf Service an Stelle von Drohungen legen. Edelmetallhändler, die fähige Mitarbeiter beschäftigen, an Stelle fähiger Rechtsanwälte zu beauftragen. Hoffentlich ist dies im Sinne des mahnenden Zensors und erfüllt all seine Wünsche bezüglich der Berichterstattung über ihn und seine Taten bzw. seine Untaten.

    es kann nicht Sinn und Zweck eines Forums sein, auf einen Marktteilnehmer in der Form verbal mit Vermutungen aus halbanonymem Umfeld einzudreschen, dass dieser davon wirtschaftlich bedroht wird.

    Der Unterschied könnte kaum größer sein!

    Mhm, scheint schon etwas älter zu sein, denn beim Allzeithoch waren wir vor 2 Monaten bereits eine Ecke weiter:

    Der Artikel war von gestern; der Deep-Link enthielt aber eckige Klammern, so daß GSF ihn nicht korrekt umgewandelt/eingebunden hatte. Im Artikel war vielleicht Bezug auf einen Wochenschlußkurs oder Monatsultimokurs Bezug genommen worden, daher evtl. die Diskrepanz zum von dir geposteten Vormittagsfixing vom 3.12.09.

    Auf Cashkurs gefunden:
    'Der Verschuldungsproblematik Griechenlands, Spaniens, Irlands und Italiens sei Dank, wachen die Menschen aus ihrer Illusion auf.


    In der Konsequenz steigen die Notierungen der physischen Goldpreise in Euro gegen den allgemeinen Preistrend in US$. Der Goldpreis liegt für Euro-Investoren sogar nahe seines Allzeithochs (794 €). Wohingegen der Preis in US$ über 10% korrigiert hat. Auch der Silberpreis hält sich in Euro deutlich fester als in US$:
    Graphik
    Damit wird ein wichtiges Argument für physisches Gold, dass zwangsläufig für Europäer in Euro notiert, wirksam: Alle ungedeckten Papierwährungen werten gegen Gold ab. Der Euro bildet hier keine Ausnahme. Die Pseudostabilität des Euros ist passé. Der Preis für Gold in Euro hat sich seit 2001 knapp verdreifacht (276 €/ 800 €). Die reale Kaufkraft des Euro hat sich seit Einführung als Buchgeld 1999 sogar nach offiziellen Zahlen bereits um >20% verringert.


    Es wird Zeit, von den mit Abgeltungssteuer belasteten und hauptsächlich in USD abgebildeten Papiergoldprodukten zu physischem Gold und physischem Silber in Euro zu wechseln.'


    Sogar höchste Zeit, m.E.!

    Was beim Ankurbeln so rauskommt:
    'Die Pkw-Verkäufe in Deutschland sind zu Jahresanfang auf den niedrigsten Stand seit 20 Jahren eingebrochen. Mit rund 181.500 Neuzulassungen sei im Januar das schwächste Ergebnis seit der Wiedervereinigung erzielt worden, teilte der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) mit. Verglichen mit dem bereits schwachen Januar des Vorjahres fuhren nochmals 4,2 Prozent weniger Neuwagen aus den Autohäusern.'
    Quelle


    Nächsten Monat werden die Hanseln garantiert was vom Basiseffekt faseln... :thumbdown:

    Nach einem katastrophalen Jahr 2009 blickt die Opel-Mutter nun wieder optimistisch in die Zukunft.

    Katastrophal wegen "Cash for Clunkers" und optimistisch wegen des Endes dieses Programms? Reif für die Klapse?
    Genauso irre bei Ford:
    'Die Amerikaner sind bekanntlich ein begeisterungsfähiges Völkchen. Ford meint in seinem Pressebericht zum Geschäftsjahr 2009 sogar, zu einer besseren Welt beizutragen. Vielleicht ist das ja der Grund, warum die Firma inzwischen eine Marktkapitalisierung von rund 38 Mrd. $ aufweist. Wir reden von einer Firma, die über die vergangenen Jahre herbe, teilweise zweistellige Milliardenverluste verzeichnet und 2009 einen "operativen" Vorsteuergewinn von 454 Mio. $ erzielt hat.
    Einer Firma, die sich das Ziel gibt, 2010 einen Vorsteuergewinn erwirtschaften zu wollen - auf bereinigter Basis, versteht sich. Die, falls ihre Annahmen bezüglich des Marktvolumens und -anteils aufgehen, 2010 gar einen Mittelüberschuss im industriellen Geschäft erzielen will. Einem Unternehmen, das bei einer geforderten Aktienrendite von zehn Prozent beispielsweise eine Dividende von 1,9 Mrd. $ ausschütten und diese jährlich um fünf Prozent steigern müsste, um die Kapitalisierung von 38 Mrd. $ zu rechtfertigen. Einem Autohersteller, der laut Konsensschätzung 2010 und 2011 eine Dividende von null entrichten wird.'


    Am U.S.-amerikanischen Wesen wird die Welt genesen. Oder so ähnlich.

    Börsenkurse sogar kollapsieren.
    Preise werden auf Vor-Euro-Niveau fallen.
    Lohnzahlungen werden leider monatsweise ausfallen.
    Die Regierungen werden diesen Schock massivst mit ungedecktem Geld + Gutscheinen überfluten.
    In Folge dessen wird eine Inflation einsetzten - die sich zudem ständig verstärken wird - und zwar je mehr Banken wieder funktionieren.
    Am Ende wird die Inflation nicht mehr kontrollierbar sein (gewollt!)

    Aha, die Agonie und der Tod des Systems sind gewollt? Von uns bösen Goldbugs bestimmt. Oder doch von den bisherigen Nutznießern? Oder von finsteren Mächten? Oder vom lieben Gott (Sintflut etc.)?


    So wird es sein, ist ganz logisch.
    Gruß an alle Kollapsierenden!

    An dem Fonds hat Herr Ziemann anscheinend keine Freude:
    'Man muss nur aufpassen, dass die Produkte, die man kauft, auch wirklich die Hart Assets enthalten, mit denen sie beworben werden. Wenn beispielsweise ein großer deutscher Gold-Händler seinen Namen für ein Edelmetall-Mischzertifikat hergibt, dass nur zu einem kleinen Teil mit Edelmetallen hinterlegt ist, dann ist dies gerade nicht das Hart Asset Portfolio, welches ich meine. Zumal die zugrunde liegenden Elemente eher aus der Giftküche der Finanz-Akrobaten zu kommen scheinen als aus dem Baukasten der Hart Assets.


    Der Gold-Händler wird so zu einem Arzt, der mit seinen Fähigkeiten nicht nur Leben rettet, sondern gleichzeitig auch noch Sterbehilfe leistet. Drücken die Kredit-Schulden so stark?


    Aber im Markt scheint trotz Lehman Brothers immer noch die These Gültigkeit zu haben: Denn sie wissen nicht, was sie tun.'

    wenn diese Sparkasse bei 6,4 Milliarden Bilanzssumme wegen läppischen 120 Millionen Euro derart ins Schlingern gerät, dass sie nur noch durch eine Übernahme zu retten ist, dann frage ich mich ernsthaft, wie hoch bei denen die Eigenkapitalquote ist. Wir reden hier von nicht einmal 2 Prozent der Bilanzsumme!

    Ich kenne die Bilanz der NOSPA nicht, aber mal angenommen, sie hat bis jetzt die Eigenkapitalanforderungen gerade so mit Ach und Krach erfüllt, dann muß der Forderungsausfall natürlich durch Zufuhr neuen Eigenkapitals zu 100 % ausgeglichen werden, wodurch aber wieder nur die EK-Mindesthöhe erreicht würde. Neben den nun bekanntgewordenen Totalausfällen dürfte sich in der Bilanz aber noch weiterer Müll in Milliardenhöhe befinden, der nach und nach, beginnend in wenigen Monaten, fällig würde. Dann hätte man wieder und wieder Kapitalerhöhungen durchzuführen, was Unruhe unter den Einlegern und Eigentümern auslösen würde.
    Und wer will das schon? ;)


    Mit 6.400.000.000 € nur die Nr. 28 aller Spaßkassen, die DEKA noch nicht berücksichtigt, da sieht man die Dimensionen des "Geldvermögens" der Deutschen. Insgesamt sind es ja 4.500.000.000.000 €, Tendenz steigend ;).