Man darf bei Miliardenboni und Milliardenrettungen nie vergessen, dass dieses Geld ja letztenendes irgendwo am unteren Ende der Leiter von irgendwem real erwirtschaftet werden muss. Die Mehrheit der Menschen scheint offenbar immer noch nicht die Tragweite und Implikationen dieses schlichten Wahrheit erkannt zu haben, sonst hätten wir eine Revolution.
Das Sparvermögen der Deutschen ist 2009 um zig Milliarden angewachsen, das BIP ist um 5 % gesunken. Da muß nichts "erwirtschaftet" werden; die Sparvermögen sind fiktiv (uneinlösbar).
A. Greenspan dazu: 'Der Inhaber einer Staatsanleihe oder eines auf Papiergeld gegründeten Bankguthabens glaubt, er hat einen gültigen Anspruch auf Realwerte. In Wirklichkeit sind aber mehr Ansprüche auf Realwerte im Umlauf, als Realwerte vorhanden sind.
Das Gesetz von Angebot und Nachfrage läßt sich nicht aufheben. Wenn das Angebot an Geld (Ansprüchen) im Verhältnis zum Angebot von realen Gütern in der Wirtschaft steigt, müssen die Preise unweigerlich steigen. Das heißt, Erträge, die von den produktiven Teilen der Gesellschaft erspart wurden, verlieren in Gütern ausgedrückt an Wert. Unter dem Strich der Bilanz ergibt sich dann, daß dieser Verlust genau den Gütern entspricht, die von der Regierung zu Wohlfahrts- und anderen Zwecken erworben wurden mit dem Geld aus Staatsanleihen, die über Kreditexpansion der Banken finanziert wurden.'
Und da die Deutschbänker das Geld wieder für irgendwelchen Finanz-Firlefanz "investieren" statt es für konsumptive Zwecke oder Sachanlagen auszugeben, haben sie im Endeffekt auch nicht viel davon. 