Da ich ne zeitlang nicht intensiv im Forum gelesen habe, wollte ich fragen ob irgendwas im "Busch" ist,
oder ob es spez. Gründe für den Antieg gibt ? Habe leider kaum Zeit im Moment um mich darum zu kümmern.
Mal nach "Crack-up-Boom" kugeln.
1. März 2026, 10:24
Da ich ne zeitlang nicht intensiv im Forum gelesen habe, wollte ich fragen ob irgendwas im "Busch" ist,
oder ob es spez. Gründe für den Antieg gibt ? Habe leider kaum Zeit im Moment um mich darum zu kümmern.
Mal nach "Crack-up-Boom" kugeln.
Da sind einige Leute im Gelben mit ihren ständigen "Dax-Short-Versuchen" auch ordentlich aufs Maul gefallen...
Viele EW-Anhänger dort sehen den Wald (Crack-up-Boom) vor lauter Bäumen (Volatilität) nicht und gehen so dem Schicksal eines jeden Systemspielers entgegen: dem totalen Bankrott.
Recht so.
Damit die FDIC (Federal Deposit Insurance Corporation) weiter zahlungsfähig bleibt, müssen Banken ihre Versicherungsbeiträge nun für die kommenden drei Jahre im Voraus entrichten. Auf diese Notmaßnahme einigte sich der Verwaltungsrat der FDIC. Dem Fonds sollen kurzfristig 45 Mrd. Dollar (30 Mrd. Euro) zur Verfügung gestellt werden.
Der FDIC kalkuliert doch mit 100 Mrd. Zahlungen bis 2012. Also wie will er mit 45 Mrd. (vorgezogen aus den nächsten 3 Jahren) dieses Loch füllen? Wenn die 45 Mrd. in einem Jahr wieder futsch sind, werden dann 60 Mrd. aus den Jahren 2013-2016 vorzeitig eingefordert? Hat denen einer auf den Kopp gehauen oder sollte das besser mal jemand tun?
Given this basic, mathematical truth, it is a matter of simple arithmetic that the only way in which economies can maintain full-employment over time is through regular reductions in the length of the work week.
der Goldpreis steigt und steigt, ohne eine reale Grundlage dafür zu besitzen. Unvorstellbar, was ein Glaube bewegt. Das geht nicht lange gut! Ich vermute, das wird noch ganz böse für die enden, die noch nicht in Gold investiert sind und künftig einsteigen werden. Ich jedenfalls halte mich ersteinmal etwas zurück, bin auch ganz gut bestückt.
Heute waren auf Goldseiten einige Artikel aus der MS-Presse verlinkt, die zeigen, daß das Vertrauen ins Papiergeld schwindet. Es könnte gut möglich sein, daß die finale Phase des Währungszerfalls nun begonnen hat. Dann wird die Sache für alle böse enden, die nicht in Sachwerte gehen.
Die Produktionskosten liegen bei 500 Dollar - der von mir errechnete Mittelwert liegt bei 500 Dollar.
Somit ist der Preis jetzt mehr als 100% überteuert...
Hmhh, die Produktionskosten von Strom liegen so ab 2,xx Cent/kWh. Öl wird teilweise für 5 $ das Faß gefördert.
Kauf dir Öl-Puts!
würde ich auch so machen... Hedgefonds sind der letzte Dreck...
Aber du bist nun mal kein Superreicher und darum wartest du, bis das Gold viel billiger zu haben sein wird.
So wird das aber vielleicht nie was mit deiner ersten Unze ![]()
Schade um Henry, schade um seine fundierten und nicht mit Müll bestückten Beiträge, schade um fast schon ein Urgestein dieses Forums. Er war ein Ruhepol und seine Beiträge führten auch dank der ergiebigen Links sicher bei vielen hier zum Nachdenken. Mein Mitgefühl an alle, die ihn nun vermissen.
Aber: gut zu wissen, dass er sich nicht lange quälen musste...
Henry war ein kompetenter Kerle, dessen Postings ich immer geschätzt habe. Er wird mir fehlen.
Ich schließe mich an und bin froh, daß ich ihm noch für seine Arbeit ein bißchen danke sagen konnte.
Ist mir wie unwirklich.
Die Species Mensch 'frisst' alles und zwar für immer. Nicht sehr schlau, langfristig betrachtet.
Langfristig betrachtet wird die Sonne zum Roten Riesen, also kann man der Evolution sowieso keinen Sinn und kein Ziel unterstellen. Wenn der Mensch seine Umwelt und damit seine Art ruiniert, juckt das die Evolution kein bißchen. Irgendwann kommt statt des Menschen was Neues oder auch nicht.
So wie alle Vorfahren gestorben sind, werden auch wir und alle unsere Nachfahren sterben. Wieviele, wie und wann, ist zweitrangig.
muß nicht jeder... bei Strafe seines letzlichen Unterganges versuchen, besser zu sein als die anderen?
Ja, nennt sich "Survival of the fittest" und funktioniert seit Jahrmillionen.
Hier paßt ein aktueller 1-Jahres-Chart:
Das verschärft die Geldknappheit im heutigen System, weil die Forderungen das Mehrfache des im Umlauf befindlichen Geldes betragen. Alles sauber aufgelöst muß das Geld reichen, aber wer sagt denn, daß es sich noch jemals sauber auflösen läßt?
Die Kreditnehmer haben das geliehene Geld doch ausgegeben, wie sollen sie es zurückbekommen? Unmöglich! Daher werden die Kreditgeber ihr Geld auch nicht wiederbekommen können. Daher muß es ja nachgedruckt werden, was die Hyperinfla hervorrufen wird.
Borgen bringt Sorgen. Den Schuldnern und den Gläubigern.
hmmm ... hatte Chef dem Sachbearbeiter ne Notiz geschrieben "Ausgabetermin vom 13.11. auf den 20.11. verschieben!!" ... Mitarbeiter konnte die Sauklaue nicht lesen -> hat die "2" für ne "3" gehalten ...
... und schon ist der 30.11. als Ausgabetag festgelegt
Wenn man sich überlegt, wie die jahrzehntelang gültigen 35 $ pro Unze zustandegekommen waren, ist das wohl gar nicht so spinnert. ![]()
mutig ... mutig ...
... im November schon eine Prognose für den Jahresdurchschnittskurs zu wagen
Die Trine will doch nur, daß mal EINE Prognose von ihr zutrifft!
Solange solche "hochkarätigen" ANALysten bei den Banken in Lohn und Brot stehen, brauchen wir uns um das "allmähliche Abklingen der Finanzkrise" keine Sorgen zu machen. ![]()
auf "wiwo" gibt es schon 'ne ziemlich lange crash-chronologie. haben wir so etwas hier im forum auch?
GEC
Achtung: läuft seit nunmehr 3 Jahren und es sind fast 18k Beiträge. ![]()
Da brummt dir der Kopf noch viel mehr als jetzt.
Two or three years after that, we will see 12% annual inflation.
Schade, daß er nicht schreibt, wie hoch dann die Zinsen auf 30-jährige TRASHuries sein werden. Das paßt doch alles gar nicht zusammen! Die Dollargläubigkeit ist anscheinend nicht auszurotten.
Man gießt immer mehr Benzin hinein - doch der Motor ist kaputt - egal wieviel Benzin noch nachgeschüttet wird... es nützt eben gar nix... bis man den Motor repariert...
Völlig falsch. Bis ein Funken das ganze unverbrannte Benzin zur Verpuffung bringt. Der Funken nennt sich Vertrauensverlust bzw. Ent-Täuschung bzw. Erkenntnis.
Das Ergebnis ist dann, daß nicht nur der Motor (Finanzsystem), sondern das ganze Auto (Wirtschaft) samt Insassen (Bevölkerung) futsch ist.
da verkaufen dann die elliotter und alle anderen, die mit rückschlägen rechnen, was ja inzwischen geradezu einhellige überzeugung geworden ist.
Ja, das ist genau das, was mesodor prophezeite:
Kein Spekulant wartet mit dem Verkaufen, bis sich sein Basiswert verzehnfacht oder verzwanzigfacht hat. So abgebrüht ist keiner. Nur der Stratege, der etwas vermutet und daraufhin seine Strategie aufbaut und warten kann, der ist so maßlos abgeklärt. Der ist so überzeugt und so "verrückt", daß er seine Brocken noch nicht mal verkauft, wenn er 80 Prozent Verlust hat und das über Jahrzehnte. Denn er ist so fanatisch, daß er fest glaubt, seine Zeit, die kommt. Auch wenn der Kurs / die Charttechnikl immer wieder etwas anderes sagt. Vielleicht auch, weil er keine andere Chance sieht, sein konkretes Ziel zu erreichen. Der Taktiker hingegen hat kein konkretes, sondern ein fiktives und zu gleich abstraktes Ziel (z.B. Geld). Und Fiktionen sind variabel, was regelmäßig zu Irritierungen und Maßstabsverzerrungen bei Soll-Ist-Vergleichen führt.
Wäre Limited so einer, dann würde er andere Fragen als die Kursfrage stellen. Limited rechnet sehr wahrscheinlich in Geld. Ist dem so, kann er machen, was er will: er verliert sehr wahrscheinlich genau wie alle Geldzähler. Langfristig ist der finanziell tot. Denn langfristig nähert sich der Wert des Papiergeldes dem Altpapierwert.
Und warum wird er sehr wahrscheinlich scheitern? Weil er sich über den Preis steuern und "auskaufen" lässt, wenn der Preis, gemessen in Geld, stimmt. Und dabei verkennt, daß Geld beliebig vermehrbar ist, Sachwerte hingegen nicht!. Und kommt es zur Hyperinflation, dann sitzt er auf einem Sack Papier statt auf einem Stapel Silberbarren. Weil er kurz zuvor von denen ausgekauft wurde, die den Braten vor ihm gerochen haben. Und so ist der Jäger kurz vor dem Ende der Jagt doch noch zur Beute geworden. "Pennied by the specialists"
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Hi trenntWände,
irgendwie habe ich das Gefühl, dass Du den Lorch-Artikel nicht zuende gelesen hast. Denn er geht genau auf das ein, was Du monierst.
Gruß
Ich habe mit wachsendem Mißvergnügen den ganzen ... gelesen.
Ich zitiere: "Das Beste an diesem Zitat ist der Ausdruck „fiktives Kapital“, denn da liegt das Problem Die Zinsen auf dieses „fiktive Kapital“, die bezahlt werden müssen, sind leider ganz und gar real. Aha, weil die Zinsen real sind, muß das Kapital auch real sein? Schon mal was von Madoff gehört?
"Und auf den 700 Seiten des Buches wäre doch dann auch bestimmt noch ein wenig Platz gewesen, um die Tatsache zu berücksichtigen, dass die Gewinnerzielung der Grund für die Tätigkeit jedes Menschen ist und auch der Unternehmer nur deshalb ins Risiko geht." Welchen Marx-Spruch hatte ich oben zitiert?
"Die Entstehung und Vernichtung des Geldes, auf diesen wichtigen Komplex ist Marx gar nicht eingegangen." Verwechselt Geld mit Kredit, der Dummbaddel.
"Unter dem vorherrschenden Geldsystem gibt es aber gar keinen Geldkreislauf. Das Geld wird immer wieder vernichtet..." Jaja, die Geldvernichter wieder am Werk.
"Das bedeutet, wenn die die Kreditnachfrage nachlässt, dann schrumpft die Geldmenge; und eine schrumpfende Geldmenge bedeutet Deflation. Jaja, die Guthaben wieder mal mit Geld gleichgesetzt.
"Deshalb sind Gold- oder Staatsanleihen als Investition in einer Deflation allem anderen vorzuziehen" Super, fiktives Kapital ist ja so toll und Staaten zahlen ihre Schulden ja immer ab...
"Dass die Zentralbank sozusagen die Erlaubnis zum „Falschgelddrucken“ hat und Zinsen dafür erhält, die der Staat dann wiederum anhand von allgemeinen Steuern von seinen Einwohnern abpressen muss, das ist das eigentliche Problem in dieser Gleichung." KEIN Staat tilgt, KEIN Staat zahlt Zinsen (bisher einzige Ausnahme: Rumänien in den 80er Jahren). Am Ende des Pyramidenspiels steht immer die Hyperinfla oder der Staatsbankrott.
Tut mir leid, aber Herr Lorch hat nix verstanden.
Jedenfalls ist der erste Kommentar wesentlich richtiger als alles Geschreibsel des Herrn M. Lorch.
M. Lorch hat ja noch nicht einmal die Unterschiede zwischen Kredit und Geld sowie zwischen fiktivem Kapital (man denkt, man hätte was, hat aber nix) und echten Zinsen verstanden.
Wahrscheinlich denkt er bei Schneeballsystem an eine Schneeballschlacht, jedenfalls tauchte dieses betrügerische Grundprinzip der Schuldenwirtschaft bei ihm überhaupt nicht auf...
Den Spruch von Marx "Wenn das Geld, nach Augier, mit natürlichen Blutflecken auf einer Backe zur Welt kommt (Du Credit Public, Paris 1842), so das Kapital von Kopf bis Fuß, aus allen Poren, blut- und schmutztriefend!" Dieser Feststellung fügt er aus der Zeitschrift Quarterly Reviewer aus einem Artikel von P.J. Dunning über Trade Unions die folgende Fußnote hinzu: "Kapital flieht Tumult und Streit und ist ängstlicher Natur. Das ist sehr wahr, aber doch nicht die ganze Wahrheit. Das Kapital hat einen Horror vor Abwesenheit von Profit, oder sehr kleinem Profit, wie die Natur vor der Leere. Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens." kennt er auch nicht ![]()