Beiträge von trenntWände

    Das ist in etwa wie bei einem Wirt, der bei seinen besten Gästen erkennt, dass sie nicht bezahlen können.
    Er kann eine ganze Zeit anschreiben lassen und die Pappdeckel sammeln.
    Er kann die angeschriebenen Schulden in seine Bilanz reinnehmen, er wird auf dem Papier immer reicher,
    aber er wird irgendwann erkennen, dass dieser Scheinreichtum de facto nie existiert hat,
    dass zu keinem Zeitpunkt die Wahrscheinlichkeit bestand, ausbezahlt zu werden.

    Das Bier hat sich in Urin verwandelt, die U.S.-Immos in Ruinen.

    Die Banken verdienen sich eine goldene Nase an unseren Schulden.

    Ob nun der Staat allein oder Staat und die Banken die Investorengelder verplempern, kommt auf das gleiche heraus: FUTSCH!
    Außerdem haben viele Staatsanleiheninvestoren Gelder aus dem Geldmarkt abgezogen, was den Banken erst die Probleme aus ihrer Fristentransformation beschert hat.
    Also linke Tasche -> rechte Tasche.
    Und der Tascheninhalt besteht nur aus Zahlen; hat alles keinen Wert (würde sich jemand für diese zig Milliarden etwas kaufen wollen, wäre die Hyperinfla da).

    Zum Thema Vorkasse selbstverständlich ist es ein Vertrauensvorschuss den wir damit erlangen, diesen geben wir natürlich auch mit der günstigeren Ware auch wieder zurück.

    Lerne erst einmal Deutsch, dann klappt das mit der Schnäppchenmasche viel besser.
    Wir sind doch keine handygierigen Kinder!
    Und nun ab in den Knast, wo du wahrscheinlich herkommst.

    Wo kommt das anfängliche Eigenkapital der Geschäftsbanken her? Nun, da kenne ich mich, ehrlich gesagt, noch nicht gut genug aus, aber das entsteht am Tag eins einer Volkswirtschaft durch ein "Rumgehampel" zwischen den Zentralbanken und den Geschäftsbanken. Wahrscheinlich kaufen die Geschäftsbanken sowas wie Staatsanleihen gegen Kredit, dürfen die Anleihen dann frei handeln und können gleichzeitig die Anleihen als Eigenkapital wieder bei der ZB einreichen.

    Am Anfang der D-Mark stand ein Rumgehampel. Alles klar. Hatte dich bisher für einen vernünftigen Menschen gehalten, aber das ist wirklich nicht zu tolerieren. Hätte ich mir meinen vorherigen Beitrag ja schenken können.

    Unser Geld wird bei der Vergabe eines Kredites von einer Privatbank, an einen Schuldner geschaffen.

    Das Geldvermögen der Deutschen betrug Ende 2007 fast 5 Billionen Euro. Die Schulden sind IMMER niedriger. Also kann es gar nicht sein, daß das Kreditgeld aus dem Nichts geschaffen wurde, sonst gäbe es ja die Guthaben nicht.
    Stell dir einfach vor, es gäbe die Banken nicht. Du würdest als Produzent (China) deine Waren gegen Schuldschein an den Pseudo-Käufer (U.S.A.) abgeben. Das machst du dann mal 50 Jahre. Dann hast du ganz viele Schuldscheine mit ganz großen Zahlen drauf. Kannst du als Geldvermögen oder als toxische Wertpapiere oder als wertlose Illusion bezeichnen, je nach Erkenntnisfortschritt.
    So funktioniert unser Geldsystem, die Banken sind nur Schuldschein-Vermittler mit dicker fetter Provision (jetzt gerade bei den dicken Gewinnen der U.S.-Banken durch staatliche Neuverschuldung zu beobachten).

    Das Geldvermögen der privaten Haushalte stieg 2007 um rund fünf Prozent oder 230 Milliarden Euro auf 4,76 Billionen Euro, wie das Kreditinstitut mitteilte.

    Als die Leute im Oktober 5 Mrd. abgehoben haben, war es fast vorbei mit dem Finanzsystem.
    Wir haben also eine Unterdeckung von 99,9 % (Geld zu Geldforderungen).
    Würde diese Summe mit neuem Geld nachgedruckt, wären wir alle Millionäre!

    Die Banken hatten also 2,14 Billionen D-Mark geschaffen und dieses Geld wurde nicht auf der Strasse verteilt, sondern gegen Zins verliehen.

    Komisch, daß ein Bank-Run über 5 Mrd. € Ende September das Merkel dazu brachte, ihre Garantie auszusprechen und eine Woche drauf sogar eine Garantie über alle Banken zu verkünden.
    Die Geldforderungen waren also gar nicht durch Geld gedeckt! Außerdem sind die Verluste der Banken in 2008 größer gewesen als alle vorherigen Gewinne zusammengenommen. Bei neugeschaffenem Geld hätte das nie passieren können, aber bei zuvor falscher Bewertung der Forderungen und Fristentransformation unvorstellbaren Ausmaßes schon. Sieht man schön an den Bankbilanzen, wie das Fremdkapital bleibt, die Forderungen zerbröseln und damit das Eigenkapital ruckzuck gegen 0 geht. Neugeschaffenes Geld gibts nur von der Notenbank gegen Sicherheiten.


    Das mit der FED als private Bankenvereinigung geschaffene Zentralbanksystem konnte Marx übrigens auch nicht kennen, da er bekanntermaßen vor 1913 verstorben war.
    In seiner Zeit war das Wachstum der Geldmenge auf die Zunahme der Goldmenge begrenzt. Schuldscheine, Wechsel und Aktien waren noch nie Geld.
    Erst in einer Krise wird das den meisten schmerzlich bewußt; diese schreien dann, daß sie ihr Geld verloren hätten, was natürlich schon lange vorher, beim Tausch gegen dieses Ersatzgeld, weg war.


    Wenn die U.S.-Industrie im Rahmen des GEC marginalisiert sein wird, wirst auch du für deine Zinspapiere nichts mehr bekommen, höchstens wertlose frisch gedruckte Bernanke-Dollars.

    ...aus dem Nichts geschaffene Giralgeld gegen Zins verleihen und sich damit einen wirtschaftlichen Vorteil verschaffen, auch nach Abzug der Kosten des Bankbetriebes. Der Bank bleibt ein Ueberschuss (Nettogewinn) aus diesem Geschaeft, der ins Eigenkapital=Eigentum der Bank einfliesst. Man kann es als clevere Geschaeftsidee bezeichnen oder auch als legalisierten Betrug. Marx waren eben diese Zusammenhaenge scheinbar noch nicht bekannt. In der marxistischen Ideologie ist bis heute dazu keinerlei Argumentation zu finden.

    Da diese von dir behaupteten Zusammenhänge nicht in der Form existieren, können sie Marx auch nicht bekannt gewesen sein.
    Wo in der Bilanz irgendeiner Bank dieser Welt taucht denn die Gelderschaffung aus dem Nichts auf?


    Ein einziges Gegenbeispiel genügt mir. Alle Bilanzen, die ich kenne, bestehen in der Passivseite zu ca. 90 % aus Fremdkapital, der Rest ist Eigenkapital. Daß das Eigenkapital oft nur durch Tricks (Basel II) positiv ist, ist eine andere Sache.


    Knackpunkt ist und bleibt die Illusion, verborgtes Geld wäre immer noch Geld des Verleihers.
    Nur Bares ist Wahres :thumbup:
    Nach Hyperinfla auch das nicht mehr, dann ist Gold das einzig Wahre.

    was Marx seinerzeit nicht erkannte, war die Giralgeldvermehrung der Banken - die Schaffung vom Geld aus dem Nichts.

    Wobei Giralgeld kein Bargeld, kein Notenbankgeld, sondern nur eine Forderung des Einlegers an die Bank bedeutet.
    In der Summe sind diese Forderungen nicht einlösbar (siehe Washington Mutual, wo nach einer Abhebung in Höhe von 10% der Sichteinlagen das Geld alle war), also kein richtiges Geld. Daher ist ja auch der Begriff Geldmenge bei M2 und M3 sachlich falsch.
    Marx hat zwischen realem und fiktiven Geld/Kapital/Reichtum sehr wohl unterschieden, die Aufblähung des fiktiven Geldes/Kapitals/Reichtums auch als Quell der großen Ent-Täuschungen resp. Krisen des 19. Jh.'s benannt.
    Schließlich war damals das richtige Geld Gold, konnte also nicht wie heute an die Wirtschaftsleistung (bei stagnierender bzw. sinkender Wirtschaft zunehmend auch an Luftwerte) angelehnt werden.

    Nicht mal Karl Marx und seinen ideologischen Nachfolgern war das aufgefallen.

    IM Handelsblatt-Artikel werden wieder in alter GSF-Manier Einlagen (Fremdkapital) mit Eigenkapital verwechselt. Ist daher unbrauchbar.
    Insofern kann man Marx keinen Vorwurf machen, daß er diesen Unsinn nicht behauptet hat.
    Marx' Position zur wundersamen Geldvermehrung findet man hier (in der Beispielrechnung wurde EURO verwendet) auf den Punkt gebracht: fiktives Kapital


    Auszug: '„Der Staat hat seinen Gläubigern jährlich ein gewisse Summe Zins für das ge­borgte Kapital zu zahlen. Der Gläubiger kann hier nicht seinem Schuldner auf­kündigen, sondern nur die Forderung, seinen Besitztitel darüber, verkaufen. Das Kapital selbst ist aufgegessen, verausgabt vom Staat. Es existiert nicht mehr.


    Was der Staatsgläubiger besitzt, ist


    1. ein Schuldschein auf den Staat, sage von 100.000 Euro;


    2. gibt dieser Schuldschein ihm den Anspruch auf die jährlichen Staatseinnahmen ... für einen gewissen Betrag, sage 5.000 Euro oder 5 %;


    3. kann er diesen Schuldschein von 100.000 Euro beliebig an andere Personen verkaufen. Ist der Zinsfuß 5 %, und dazu die Sicherheit des Staats vorausgesetzt, so kann der Besitzer A den Schuldschein in der Regel zu 100.000 Euro an B ver­kaufen; denn für B ist es dasselbe, ob er 100.000 Euro zu 5 % jährlich ausleiht, oder ob er durch Zahlung von 100.000 Euro sich einen jährlichen Tribut vom Staat zum Betrage von 5.000 Euro sichert.


    Aber in allen diesen Fällen bleibt das Kapital, als dessen Abkömmling (Zins) die Staatszahlung betrachtet wird, illusorisch, fiktives Kapital.


    Nicht nur, dass die Summe, die dem Staat geliehen wurde, überhaupt nicht mehr existiert. Sie war überhaupt nie bestimmt, als Kapital verausgabt, angelegt zu werden, und nur durch ihre Anlage als Kapital hätte sie in einen sich erhaltenden Wert verwandelt werden können. ...


    ... das Kapital der Staatsschuld bleibt ein rein fiktives, und von dem Moment an, wo die Schuldscheine unverkaufbar würden, fiele der Schein dieses Kapitals weg.'

    27. 1.1932 Vor dem Düsseldorfer Industrieclub erklärt Adolf Hitler (NSDAP), die Überwindung des parlamentarischen Systems sei die wichtigste Voraussetzung zur Beseitigung der wirtschaftlichen Krise. Die Mehrheit der anwesenden Wirtschaftsführer nimmt die Rede mit Zustimmung auf.

    Irgendwie habe ich den Eindruck, daß es diesmal ähnlich kommen wird...

    1. Wäre ich Dir sehr dankbar, wenn Du Beiträge nicht aus dem Zusammenhang reißen würdest.
    2. Habe ich es aufgegeben Bankbilanzen zu lesen. (Lügenberichte mit 0,00 Aussagekraft). Ich habe noch gelernt, dass eine Bilanz "Wahr und Klar" sein muss. Wo siehst Du dieses in den aktuellen Bilanzen ???
    3. Bin ich für Kritik sicherlich offen, wenn entsprechende Argumente gebracht werden. (Und ein wenig Niveau schadet nicht)

    zu 1.: Es geht um die behauptete Geldschöpfung aus dem Nichts, der Rest ist damit auch falsch.
    zu 2. Wenn du es aufgegeben hast, Bankbilanzen zu lesen, hast du also früher welche gelesen. Da hätte dir eventuell auffallen können, daß den ausgereichten Krediten Einlagen der Sparer und andere Verpflichtungen sowie mindestens 4-8 % Eigenkapital entgegenstehen. Nix mit Geldschöpfung der von dir behaupteten Art!
    3. Du behauptest eine Geldschöpfung ohne jeden Beweis. Wenn ich sage, in den Bankbilanzen fändest du den Beweis fürs Gegenteil, dann sind Bilanzen für dich Lügenberichte. Soll das Niveau sein? Hallo, gehts noch?


    Ignoranten wie du führten dazu, daß dieses Forum vom DGF mittlerweile nur noch verhöhnt und verlacht wird, Schreiber wie vatapitta und weissgarnix sich frustriert über so viel Dummheit zurückgezogen haben.

    EM mögen meine Freunde nicht, nur so weit. :D

    Hmhh, warum hat Nixon denn dann 1971 das Goldfenster geschlossen, als der Goldvorrat von 22.000 Tonnen auf 8.000 Tonnen abgeschmolzen war?
    Warum sind die Devisenreserven der FED fast ausschließlich Gold (im Gegensatz zu allen anderen Notenbanken!)?


    Wenn die Amis es je schaffen sollten, vom Ausland unabhängig zu werden, strecken sie dem Ausland die Zunge raus: Ätsch, angeschmiert!

    Was hast du denn in der Zwischenzeit gemacht ausser wie alle hier Gold/Silber zu horten und darauf zu warten, dass die Edelmetallpreise explodieren?

    Gold ist eine Versicherung gegen den Zerfall der Währung.
    Edelmetallpreise explodieren nicht, die Währung implodiert.
    Solche Bärenmarktrallyfetischisten wie du kamen hier schon einige, z.B. im Thread "Das Forum ist zu statisch".
    Sind mittlerweile anscheinend alle pleite und/oder im Eldo-Forum.