Beiträge von Theo

    Hallo GoldBullish,


    leider bin ich heute noch nicht fündig geworden. Ist die Erhöhung im Jahressteuergesetz 2013 beschlossen worden?


    @Alle: Um an einer Silber MwSt. von 7% auf 19% zu partizipieren müßt ihr an Privat verkaufen (z.Bsp mit dem Mittelwert von Händlerankauf zu -verkauf)

    Beispiel CID
    1 Kilo Silber Münzbarren 8Andorra): Ankauf 693,- Netto: 740,- Differenz bei 7%: 47 Euro --> Brutto 792,-
    1 Kilo Silber Barren (Heraeus): Ankauf 690,- Netto 730,- Differnenz bei 19%. 145 Euro --> Brutto 875,-


    CID ist seriös, denn bei manchen Händlern haben ich zwischen den verschiedenen Arten einen größeren Unterschied bei den Nettopreisen bemerkt.


    Trotzdem sollte die Aufmerksamkeit schon auf Silber liegen, wenn ab 2014 generell 20% Mwst. gelten. Eigentlich ist es verrückt, wenn für eine Münze mit Nominalwert eine MwSt. erhoben wird. Bei den Zehnern konnte eine MwSt. wegen der Umlauffähigkeit nicht erhoben werden, allerdings haben wir ja dort die Komplikationen auf Grund des Materialpreises gesehen.


    Ein Teufelskreis :rolleyes:

    Zitat

    Allerdings musste auch 26 Meter gebohrt werden, da die Verhältnisse bei mir relativ schlecht sind.

    Da ist recht gut, da alles bis zu zehn Meter eigentlich Oberflächenwasser ist. Bis elf zu Meter könntest Du per Handpumpe fördern.


    Hast Du ein Gutachten über die Qualität eingeholt? Bei mir hat das Geld nur für eine chemische Analyse gereicht, denn die biologischen Analysen gehen richtig ins Geld.

    http://www.focus.de/finanzen/v…sicherung_aid_924961.html

    Zitat

    Kunden deutscher Lebensversicherer müssen vor der Bundestagswahl nicht mehr mit einer Kürzung ihrer Ausschüttungen rechnen. Eine Einigung im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat am nächsten Dienstag werde nicht mehr zustande kommen, hieß es am Donnerstagabend in Koalitionskreisen.
    ...
    Wahlgeschenk an Kunden?: Vorerst keine Kürzungen bei der Lebensversicherung

    Das Verhalten als Wahlgeschenk zu verkaufen vergällt mir die Nachricht. Wenn da gestanden hätte, die Partei hat Angst Wählerstimmen von Älteren zu verlieren wäre das ein gute Signal. Angst verleiht nämlich Flügel.

    http://www.capital.de/unterneh…-an-Europa/100049760.html

    Zitat

    Der Versicherer Allianz hat 2012 doppelt so viel verdient wie 2011. Die Konzernspitze sieht keinen Widerspruch zwischen dem Milliardengewinn und dem Bemühen der Assekuranz, in Berlin Erleichterungen wegen der Niedrigzinsphase zu erreichen.

    Jeder darf sich gerne seinen Teil denken.

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    Der Konzern veröffentlicht seine sehr guten Ergebnisse zu einem Zeitpunkt, an dem die Assekuranz sich in Berlin durch eine Neuregelung der Kundenbeteiligungen an den Bewertungsreserven Erleichterung von der anhaltend niedrigen Zinsphase verschaffen will. Die Allianzvorstände verteidigten diese Kampagne. Sie nutze langfristig allen Kunden.


    Die Maßnahme geht nicht zulasten der Kunden, sondern sie soll im Gegenteil für eine faire Zuordnung der Bewertungsreserven aus festverzinslichen Wertpapieren unter allen Kunden sorgen, sagte Diekmann.

    Die Assekuranzen zahlen halt zugesichertes Geld nicht gerne aus, sondern binden lieber Kunden, die noch lange einzahlen müssen. Ich verstehe ja das ein Unternehmen seinen Profit maximieren will, aber wenn dazu Gesetzesänderung nötig sind, die per Lobbyarbeit im Vorbeigehen (SEPA) installiert werden sollen ... Was mir bleibt, ist die Öffentlichkeitsarbeit!

    Opel-Spitze will Nachtschicht in Bochum streichen


    http://www.ruhrnachrichten.de/…-streichen;art318,1916634

    Zitat

    Hinter verschlossenen Türen verhandelt das Opel-Management mit dem Betriebsrat um die Zukunft des Bochumer Werkes. Dabei steht nach Darstellung des Betriebsrats die Nachtschicht zur Disposition. Dann würden kurzfristig 700 Jobs und hohe Nachtzulagen wegfallen.
    ...
    Laut Einenkel bedrängen die Arbeitgeber den Betriebsrat, notfalls auch betriebsbedingte Kündigungen zu akzeptieren, falls nicht genug Mitarbeiter freiwillig mit Abfindungen das Unternehmen verlassen wollen.
    ...
    In dem Bochumer Werk soll die Fahrzeugproduktion mit derzeit noch 3000 Beschäftigten auslaufen. Bis Ende 2014 gilt eine Jobgarantie. Ob sie - wie von den Arbeitgebern angeboten - bis Ende 2016 verlängert wird, ist ein Gegenstand der Verhandlungen, die bereits seit Juni 2012 laufen. Die Arbeitnehmer haben dem Unternehmen deutschlandweit eine Tariferhöhung gestundet.

    Es sollen vor dem offiziellen Schließungstermin der Bochumer Werkes Fakten geschaffen werden.

    Hallo Reisswolf,

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    Sehe nur: Depoteröffnung von 1.450 Euro ...

    Viel mehr Information ist dieser Werbeaufmachung nicht zu entnehmen. Höchstens der Satz in Klammern, den Du etwas unterschlagen hast ----> "(werden über die Laufzeit in Gold zurückerstattet!)" Was immer das bedeuten soll?


    Umsonst macht er das nicht und die tatsächlichen Kosten werden in der Aufmachung nicht genannt. Sehr undurchsichtig und verschleiert. Um eine Unze Gold mit monatlich 50 Euro anzusparen, werden ohne Berücksichtigung der Kosten mindestens zwei Jahre nach heutigen Goldpreisen benötigt. Dazu noch die einmalige Gebühr für die Depoteröffnung. Dafür bekommst Du einen Centenario (37,5 gramm fein), fünf Sovereign oder sechs Vreneli auf deine Hand.


    Warum in drei Himmelsnamen soll von der Sparbemühung noch Gebühr bezahlt werden und das Gold befindet noch nicht einmal in deinem Besitz. Der Webauftritt ist auf jedenfall in Bezug auf die Kosten intransparent. Wenn jemand soviel Energie aufbringt sich nach den genauen Konditionen zu erkundigen, hat auch die Kraft für sich selbst vorzusorgen. Tips gab es in den älternen Beiträgen zu Hauf.


    Zeige mir bitte den finanziellen Vorteil eines Goldsparplans gegenüber der Eigeninitiative als physischer Goldsparer.

    Hallo Tisc,


    meine kritische Worte waren in keinster Weise Anwürfe gegen deine Arbeit. Eine LV ist keine soziale Einrichtung und muß nn nach den Betriebskosten Gewinn erwirtschaften. Meine betriebliche Direktversicherung war Bestandteil meines Arbeitsvertrages. Mit der Option nach einem Jahr Zugehörigkeit konnte ich die monatlichen Raten vom Arbeitgeber erhalten, hatte aber keinen Einfluß auf die Versicherung. Wenn es auch Klischeehaft wirkt, der Versicherungsmakler und mein damaliger Arbeitgeber waren Golffreunde. Lang ist's her. Bis vor drei Jahren war mir die Bewertungsreserve überhaupt kein Begriff, da ich erst zu diesem Zeitpunkt durch die Meldung der LV davon Gewahr geworden bin.


    Wenn ich denn die Gelder (Versteuerung 2008 ) ausbezahlt bekäme und die Kaufkraft im heutigen Rahmen läge, würde ein Teil meiner Altersvorsorge genau richtig zu treffen. Die vielen Konjunktive in der Zukunft hätten mich aber zur Umschichtung der angelegten Werte veranlaßt, wenn es der direkte Zugriff zu gelassen hätte. Staatsanleihen gehören sicherlich nicht zu meinen Freunden.


    Mich ärgern Gesetzesinitiativen, die rückwirkend zeitliche Auswirkung haben. Dann kann man sich auf nichts verlassen. In der heutigen Zeit Zeit ist nur noch eines sicher, die Ungewissheit.


    Edit: Kundenrückgewinnung kenne ich unter neudeutschen Bezeichnug; Winback. Jedes größere Unternehmen hat solch eine Abteilung.

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    ...aber das solltest du nicht den Versicherungen anlasten.

    Das laste ich den Verscherungen bestimmt nicht an, verstehe jedoch auch die Lebenssituationen, die einen Versicherten zum Ausstieg veranlassen. Mich ärgert das angedachte Gesetz, weil derzeit die LV wegen Bewertungsreserven zur Ader gelassen werden oder sollen. Wie überall üblich bekommen eigentlich Neukunden einen Vorteil (Werbung) über Bestandskunden. Für die LV läuft es doch anders herum. Ich verstehe die Handlungsgründe der LV.


    Du solltest eingestehen, daß die LV mit diesen Abbrüchen rechnet und in ihre Kalkulation mit einbezieht. Mein Direktversicherung hat mir am Anfang der VLZ immer die Stände der eingezahlten Summe gemeldet, seit Jahren erhalte ich nur noch die Bonuswerte der Überschüssbeteilung. Wenn die wüßten, daß der Rückkaufwert einige Nachdenklichkeiten auslöst.


    Aber Danke für die Info. Ich hätte die Zahl höher als 1/3 geschäzt.

    http://www.welt.de/finanzen/ve…er-Policen-begrenzen.html

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    "Wenn die Neuregelung jetzt nicht kommen sollte, hoffen wir auf einen neuen Anlauf – vielleicht nach der Bundestagswahl", sagt die Präsidentin der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).

    Immerhin geht es bei den Bewertungsreserven um Policen, die vertraglich erfüllt am Ende der Laufzeit stehen. Weil die LV nicht soviel Geld auszahlen will, muß das Gesetz geändert werden. Bestandschutz hat lange seine Bedeutung verloren. Nicht das ein Gesetz auf den Weg gebracht wird, ab heute wird ein Neukunde nicht mehr so heftig an den Bewertungsreserven beteiligt, nein rückwirkend auf Altverträge wird es angewandt.


    Wer soll denn heute langlaufende Verträge abschließen, wenn der Gesetzgeber nach zehn Jahren die Ungültigkeit einer Klausel bestimmt. War ja gut gemeint aber ... tut uns leid die Wirtschaftsverhältnisse haben sich geändert.
    Nachdem der Schleppertrick über SEPA nicht so geräuschlos wie angedacht funktioniert (lesen die Abgeordneten eigentlich die Gesetzestexte, die sie absegnen), soll gemäß der BAFIN Frau das Gesetz nach der BTW in Verkehr gebracht werden. Wie kann ein Gesetz von einer Wahl abhängig sein? Hat eine der Parteien das neue Bewertungsreversegesetz im Programm? Verschleiert wird es!


    Das Geschäftsmodell der LV basiert unter anderem darauf, daß genügend Kunden während der Laufzeit aufgeben und über entsprechend niedere Rückkaufwerte die Vertriebsstruktur am Leben gehalten wird. Mich würde wirklich interessieren, wieviel begonne Verträge bis zum Ende durchgehalten werden.

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    Es wird NIEMALS (sic!) gelingen, die schwelenden Probleme bis zum September unter der Decke zu halten!

    Das ist die zentrale Frage für die nächsten Monate. Um Deutschlad herum ist der Wirtschaftszusammenbruch in die verschärfte Phase eingetreten. In Griechenland und Spanien sind die Verhältnisse derart katastrophal, wie es die meisten Kommetatoren für die nähere Zukunft beschreiben. Frankreich steht an der Schwelle und wird uns mitreißen.


    Denn was wir hier diskutieren, ist der Zeitpunkt eines wirtschaftlichen Zusammenbruches´in Deutschland, denn diesen Zusammenbruch hat Südeuropa bereits hinter sich. Jegliche weitere Steuerbelastung der deutschen Bürger wird den Zeitpunkt vorverlagern. Als Indikator ziehe ich den Zustand der Autoindustrie heran. Mit den Beschäftigungszahlen in diesem Sektor bzw, der abhängigen Zulieferer wird der Einbruch der Schuldenkrise in die reale Welt wirksam. Für mich selbst wäre wäre es recht den Zeitpunkt solange zu verschieben wie möglich, damit aus dem laufenden Einkommen einiges in werthaltige Assets umgesetzt werden kann. EM ist bei einem wirtschaftlichen Verfall ein der signalen Fluchtpunkte.


    Die BTW im September markiert einen markanten Zeitpunkt für den weiteren Zeiverlauf der Schulden. Denn irgendwem gehören die Vermögenswerte dieser Schulden und diese Menschen werden trotz Trägheit bei Verlust reagieren. Wir wir alle wissen steckt ein großer Teil dieser Gelder in den Assekuranzen. Wenn gewahr wird, das die Altersvorsorge sich in Luft auflöst, ist die Wirkung der Luftgelder in der realen Welt angekommen. Ruhe ist die erste Bürgerpflicht, daher versucht weiterhin so gut wie möglich vorzusorgen.


    Eines ist für mich eine sichere Vorhersage, wie der Euro damals über uns kam, der Schuldenknall kommt.

    Hallo Dierk,


    deine erklärenden Worte hören sich vernünftig an. Sicherlich sind wir alle Individuen verschieden voneinander. Deshalb definieren wir auch Normen mit einer Toleranz an Abweichung. Auf jeden Fall müssen unsere Mechanismen des biochemischen Haushalt in Grenzen ordnungsgemäß zusammenarbeiten. Veränderungen sind in der Natur auch erlaubt, die werden aus Sicht der Evolution in mehr oder kleineren Abständen erforderlich.


    Ausgewogen ist sicherlich kein exakter Begriff, aber wir Menschen haben uns an die Verhältnisse angepaßt. Beispiel Laktoseintoleranz, da haben wir Europäer die besseren Werte. Das heißt, unser Stoffwechsel verträgt Kuhmilch wesentlich besser als die Asiaten. Das liegt daran, das die Ernährung unsere Vorfahren auf Fremdeiweiß umgestellt worden ist. Alles was sich nicht so ernähren konnte, ist ausgestorben -> Evolution. Unser Darm ist so kurz geworden, das Gras und Zellulose kaum verwertbar sind, im Gegensatz zum Darm eines Schafes. Um im rauhen nordischen Klima zu überleben sind die nordischen Menschen von Sammler und Jägern zum Bauern mit Viehwirtschaft geworden. Ob Du es jetzt gut findest oder schlecht, die Entwicklung und Umgebung hat uns zu dem gemacht was wir sind. Muß ja nicht so bleiben, wenn der Vegetarier Vorteile aus seiner Ernährung gegenüber dem Allesverwerter zieht.


    Deine Argumente sind völlig richtig, das für einen Menschen nicht alles verträglich ist, was für eine große Mehrheit o.k ist. Der Metabolismus bzw. Stoffwechsel des Menschen ist nahezu auf "Allesfresser" entwickelt. Insofern sind unsere Möglichkeiten auch sehr weit gefächert. Mit Ausgewogen meine ich eine möglichst umfassende Ernährung. Wer genügend Gemüse und Salate zu seinen Sättigungsbeilagen zu sich nimmt, benötigt keine "Nahrungsergänzungmittel" wie sie uns die Lebensmittelindustrie verkaufen möchte. Das Argument mit qualitativ hochwertiger Nahrung lasse ich nur zu gern gelten.


    Äpfel ist ein gutes Beispiel. Letzes Jahr hatten wir meine Kousine aus den USA zu Besuch. Sie ist wirklich sehr nett, hat jedoch mein Vorurteil über US Amerikaner genährt. Unser Apfelbaum trägt eine alte deutsche Sorte, steht im eingenen Garten ungespritzt. Das bedeutet, die Äpfel haben teilweise Flecken und sind nicht immer rund, was mein Kousinchen vom Essen abgehalten hat. Jedoch unser Apfelmus zu den Reibekuchen hat sie mit Genuß verspeist. Ich hab es aufgegeben zu missionieren und ihr nicht gesagt, daß der Apfelmus aus unseren eigenen Äpfeln gekocht wurde.


    Diese Erwartung an makellos ausschauenden Lebensmitteln ist jedoch auch bei deutschen Konsumenten deutlich zu spüren. Die Hälfte der Gemüse- und Obstproduktion wandert auf den Müll, weil die Supermärkte den Bauern die Ware nicht abnehmen.


    Fleisch erwerben wir persönlich direkt vom Bauern oder an der Ladenthecke. Nachdem bei abgepackter Ware mehrmals ein Beigeschmack zu schmecken war, meide ich trotz des günstigeren Preises diese Ware. Nach Diskussionen mit einer Bäuerin weiß ich, auch die Bauern wissen häufg nicht, was die Futterlieferanten an Qualität zu bieten haben. Ein Maß an Ungewissheit bleibt. Und frag mal einen einen Bauern, ob die eigen angebaute Silage für die Fütterung ausreicht.


    Ich muß auch nicht jeden Tag Fleisch auf dem Tisch haben. Zur Abwechslung schmeckt auch Milchreis, Kartoffelpuffer oder eine Gemüsesuppe mit Brot. Sonntags habe ich halt gerne meinen Schweinsbraten mit lecker Soße, Gemüse und meinen selbst angemachten Salat. Einmal im Monat gibt's auch mal den ungesunden Kasselerbraten, aber in Maßen.


    Bei ausreichend Gemüse und Salat sollte der Stoffwechsel ausreichend mit Mineralien und Vitaminen versorgt sein. Bin ich jedoch arbeiten, dann "genieße" ich Kantinenkost. Der Qualitätsunterschied zur eigenen Küche ist schon frappant.


    Da viele Frauen heute nicht mehr am Herd stehen, hat sich notgedrungen das Kochen und Gemeinschaftserlebnis Essen reduziert. Das ist jetzt keine Wertung, sondern eine Feststellung.


    Mein Geschmack ist recht sonderbar, denn ich esse zum Beispiel gerne Rosenkohl und Kohlrabi (gekocht). Das ist bei vielen meiner Mitmenschen nicht so beliebt. Dann bleibt mir immer so ein Geschmack von Essensdeutschtümmelei -> gutbürgerliche Küche.

    Hallo Dierk,

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    Das ganze Geheimnis, mehr Mineralstoffe, schnelleres Sättigungsgefühl.

    Jedem Tierchen sein Plaisierchen, aber deine Wort kann ich nicht unwidersprochen stehen lassen. Wenn Du nicht gleiche Kiloweise Mineralstoffe zu dir nimmst, wird sich kein Sättigungsgefühl einstellen. Und im Kilo zugeführt, weiß ich nicht, ob der Mensch es überlebt.


    Verwertbar sind Minerale im Körper als Ionen in der Transportflüssigkeit gelöst. Sättigung erfährt der Körper als Signal vom Magen, und da spielen andere Faktoren ein Rolle. Das Endprodukt von einem Roggenkörner- oder Weizenbrötchen ist Glucose. Die Umwandlung vom Korn zur Glucose geschieht beim Weizen wesentlich schneller, während bei einem Körnerbrötchen der Magen viel mehr Arbeit aufwenden muß, um das Korn in Schrot(Balast) und Nährstoff zu verwandeln. Es braucht länger, daher wird man eher von einem Körner- als vom zwei puren Weizenbrötchen satt.


    Viele Koryphäen haben viele Meinungen, aber ein Grundsatz gilt bei den meisten der Experten. Ausgewogene Ernährung ist die Grundlage für Gesundheit. Nur die Mineralstoffe passen nicht zur Sättigung, deren Signal vom Magen (Peristaltik) ans Gehirn wegen der zu leistenden mechanischen Arbeit gegeben wird.


    Als Schulkind war ich ein langsamer Esser, das aus heutiger Sicht als gesund zu verstehen ist. Leider mußte ich deshalb etliche Frotzeleien über mich ergehen lassen. Wenn ich hungrig bin, schlinge ich viel zu schnell und das Sättigunggefühl stellt sich zu spät ein. Ich suche länger nach einer passenden, englischen Redewendung, aber ein einfaches ich bin satt bietet die Sprache nicht an.


    Edit: Anmerkung zum Honig: War mir nicht bewußt war, die Grundlage von Waldhonig sind keine Waldblumen, sondern die Ausscheidung von Läusen, die am Nadelbaum genascht haben. Nach der Fermentierung durch die Bienen schmeckt der Honig allerdings wieder.

    Zitat

    Wieder ein gesunder Ansatz, der ganz nebenbei die Münzverschlechterung 20 vs. 10 schön offenbart.

    Das erinnert mich an die Anekdote von Horstwalter alias David M. Reymann, die meine Aufmerksamkeit erst auf die Slberlinge gelenkt hat. In Markzeiten wurden die Fünfer in meiner Spardose versenkt (die 5 Mark gab es als Schein und Münze). David schrieb damals von seiner Bemühung den Gedenkzehner in Umlauf zu bringen, was ihm wohl in einer Kneipe bei der Bedienung gelungen ist. Allerdings betonte er die glänzenden Augen der Kellnerin, so daß ich innerlich schmunzelte und mir vorgenommen hatte bei meiner Sparkassenfilliale die Gedenkmünzen zu erfragen.


    Mir scheint, in München reichen 10 Euro in der Schickeria für ein Abendessen nicht mehr aus, das Bermuda Dreieck in seiner Heimat war heimeliger.

    Hallo GoldBullish,


    meine Neugierde treibt mich zur Nachfrage, vielleicht auch zur indiskreten Frage.


    zu 1.: Initiative klingt so unverbindlich. Die Motoviation des deutschen Münzhandels leuchtet mir ein, aber gibt bzw. gab es schon konkrete Vorschläge für die Ausgestaltung oder wurde nur der Wunsch vom Münzhandel an das BMF herangetragen?


    zu 2.: Das Nominal ist eine Entscheidungssache und bestimmt, was genau beabsichtigt wird. Kleiner Material- gegenüber Nominalwert? Oder wie der Phil, kleines Nominal mit relativ hohen Materialwert (Anlagemünze, die nicht in den Bargeldverkehr geht)


    zu 3.: Schwierig sowas für einen Kunden (Anleger, Sammler) attraktiv zu gestalten und es profitabel für den Hersteller bzw. Vertrieb zu gestalten.


    Ich weiß, heikel die Beweggründe öffentlich zu diskutieren, aber Danke für deinen Meinungstest hier im Forum.
    Wunsch meinerseits: 25 Euro Nominal mit 10 Gramm Fein 925er pa0end fürs Portemonnaie. Also Bargeld mit Zirkulationfähigkeit ;) . Leider wird hierbei das BMF nicht mitspielen.


    Edit:Schönheit liegt im Auge des Betrachters, da kann es nicht jedem recht gemacht werden.

    Meine Silberlinge wurden damals als Bargeldersatz angeschafft. Die Funktion wird aus heutiger Sicht mehr als abgedeckt. Zur Situation beispielhaft die damaligen Aussagen von noch aktiven Forumschreibern:


    Tut

    Zitat

    Zehner sind einfach eine andere Form von Bargeld (gewesen). Damit fängt es ersteinmal an, gleichwohl sind sie keine klassische EM-Anlage (gewesen). Ursächlich ging es bei den Zehnern nur um eine Form EM-gedeckten Bargeldes, diese Funktion wurde erfüllt genau bis zu dem Zeitpunkt, wo der POS durch den Nennwert lief, spätestens da änderte sich dieses.


    Pauli

    Zitat

    Wir waren uns doch hier einstmals fast alle einig, dass man die Zehner als BARGELDERSATZ mit eingebautem Deflationsschutz (und zusätzlichem wenn auch überteuertem Inflationsschutz) kauft, falls (wie dann 2008 ja passiert) die Preise einbrechen .
    => Wenn man in DIESEM (einzig rationalen) Sinne die 10er gekauft hat, dann hat doch niemand sinnvollerweise mehr gekauft als sein Bargeldbedarf für max. 4-6 Monate gewesen wäre...


    Zweifler:

    Zitat

    Seh ich auch so wie mesodor und meine Vorschreiber...
    Es stand doch bei den Zehnern nie irgendeine Rendite im Vordergrund, da beim Erwerb doch meist der Bar-Absicherungsgedanke durch Nominal-Notfallschirm im Vordergrund stand. Es war völlig klar, dass man als reine Silberanlage besser Anlagemünzen kauft.


    Selbst bei der Ausgabe zum Nominal haben etliche Banken miesepetrig das Kostenspiel zur ihren Ungunsten nicht mitgespielt. Heute gilt die Bargeldabsicherung nur verpflichtend für die BuBa. Aus welchen Gründen (spekulativ) auch immer lehnt das BMF einer EM Silberanlagenmünzen ab. Durch den eingeführten Silber Philharmoniker ist das Portfolio in Europa gut genug ergänzt. An sich würde meine Interesse geweckt, wenn aus der Gedenkmünze eine echte Umlauftmünze in 925er Feinheit bei genügend hohem Nominal wird. Daran ist der Bund und die Initiative nicht interessiert.


    Meine Einschätzung wird durch die ehemalige Begründung des BMF (Jetziges BADV) untermauert:

    Zitat

    Die Änderung erfolgt aus Anlass des stark gestiegenen Silberpreises, der die Emission einer Münze mit dem bisherigen Silbergehalt (10 g) zum Nennwert von 10 € nicht mehr zulässt. Einerseits wäre die aus haushaltsrechtlichen Gründen zwingend erforderliche kostendeckende Ausgabe der Münze nicht möglich. Andererseits könnte eine solche Münze zum Spekulationsobjekt auf die Silberpreisentwicklung werden.

    Ich fand die Informationen von GoldBullish mal wieder sehr lesenswert und wie immer ergaben sich viele offene Fragen.

    Zitat

    freue ich mich mit dem, was ich an Ag habe, trotzdem......

    Ich bin davon überzeugt, das uns in näherer Zukunft die volle MwSt. auf jegliches Silber ins Haus steht. Aus diesem Grund hatte ich letztes Jahres beschlossen meine alten Silberwertanlagen wieder im Gleichschritt mit Gold aufzustocken. Mit regelmäßig meine ich ansparen wie auf einem Sparbuch. Als Stückelung sind mir die 1 Unzen Münzen in Tube Einheit am liebsten. Einen Hype wie damals der Preisanstieg auf nahe 50 $ kann ich aussitzen, aber eine Knappheit kommt mir zum jetzigen Zeitpunkt ungelegen. Dann gebe ich mich mit dem zufrieden, was meine Vorsorge bis heute eingebracht hat.


    Was mir sonst nicht liegt, EM vom letzten Bargeld zu kaufen. Diesmal habe ich vor Weihnachten den Mut gefaßt auf den letzten Drücker zu bestellen. Irgendwie ist es mir geglückt das lokale POS Minimum bei CID zu erhaschen. Dann hat die Überweisung wegen der Feiertage zum Valuta sage und schreibe sieben Tage benötigt. Kann an Hand meiner Belege nachgewiesen werden. Nach der Kaufbestätigung ein paar Stunden zu spät, aber CID hat trotzdem geliefert.


    Hallo Knallsilber,

    Zitat

    Wenn die Industrie wirklich Silber braucht, dann bestimmt nicht als Ronde...da werden die Großen Klötze verbraucht denke ich mal oder gleich das Granulat ab Werk.

    Das entspricht meinem Wissenstand. Falls die Industrie gut zahlt, können Ronden auch wieder eingeschmolzen werden. Das flüssige Silber durch ein entsprechendes Sieb gießen und fiat Granulat. Das konnte ich in einem Film über wiederverwertetes Silber aus Röntgenaufnahmen sehen. Die Industrie benutzt das Granalut.


    Die Essenz aus GoldBullish Infos ist aber das erhöhte Kaufaufkommen von Silbermünzen aus den USA. Und das die Aufkäufer aus den USA sogar einen leichten Aufschlag gegenüber anderen zahlen. Ist fast so eine Art Arbitrage auf den kontinentalen EM Märkten.
    Ist es eigentlich üblich, das in Nordamerika Phils gelauft werden?

    Hallo GoldBullish,

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    Fakt ist auf jeden Fall, daß Amis jetzt auch schon Eagles, Maples und Phils aus Europa importieren, die das vorher nicht gemacht haben und das zu Preisen, die sie vorher nicht bezahlt hätten ...

    Das klingt sehr bestimmt. Darf ich fragen, welchem Klientel die Silberaufkäufer angehören? Kleinere Händler? Läßt sich vielleicht rückschließen woher die vermehrte Nachfrage kommt. Ich glaube nicht, daß der "kleine Mann" in den USA das Silber als Wertanlage entdeckt hat.

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    besser nicht zuviel davon, denn: ...

    Tut, leichter gesagt als getan. Du glaubst nicht, worin Zucker überall enthalten ist. Im Zuge meiner Lebensmittelbevorratung habe ich etliche Konservendosen im Lager. Alles was Tomatensaft enthält wird verbraucht und nicht nachgekauft (Ravioli). Selbstgemachtes aus Tomate mit eigenen Kräutern schmeckt um Längen besser, aber ... "Slow Food" verbraucht wie das Wort sagt Unmengen an Zeit.


    Du meinst den Blutzuckerspiegel, der sich im Endeffekt auf die vom Körper kleingehexelte Form als Glucose in den Blutbahnen umhertreibt. Was mich erschütterte und mir lange nicht bewußt war, Wurst enthält Zucker. Besonders scheint das die US Lebensmittelindustrie zu beherzigen. Wer keine Angst vor Diabetis hat, kann problemlos ohne zu hungern abnehmen. Ist allerdings wegen der vielfältigen Nebenwirkungen absolut nicht zu empfehlen.


    Vielleicht sollte mal überprüft werden, ob unsere Politiker mehr rechtsdrehende oder linksdrehende Glucose im Blut haben.


    Damit wir uns recht verstehen, als Diabetiker ist es besser bei gleicher Menge eine Sahnetorte zu verzehren als ein Stück Obstkuchen. Tödlich wäre eine Obsttorte mit einem kräftigen Schlag Obers. :thumbup:

    Spielt denn der Jahrgang bei einer viel geprägten Bullion Münze eine große Rolle für die Preisgestaltung? Bislang habe ich die Erfahrung gemacht, daß Neuware ein wenig teurer als alte Jahrgangsbestände ist. Eagles lagen preislich immer ein wenig über den anderen Standardsilbermünzen.


    Bisher habe ich beim Überfliegen der Online Verkaufsangebote den 2013er Jahrgang bei CID gesehen, allerdings mit zweiwöchiger Lieferfrist. Eine Prägestätte hat doch bestimmt feste Verträge mit Großhändlern, die dann weiter verteilen?


    Nichtsdestotrotz bietet Silber eine Anlage, ein wenig unbeständig, mit Wachstumschancen für die Zukunft. Die Kirche sollte im Dorf belassen werden, wenn über Anstiege in diesem Jahr spekuliert wird.