Zitat
Original von BOPeters
...die MWSt von 0,057 Prozent fließen dem gerade hier im Forum vielgeliebten Staat zu.
BOPeters
Die Wahrnehmung, dass viele Forenmitglieder dem Staatsgebilde mißtrauen, finde ich bemerkenswert.
Ausser Frage ist das Vertriebsprodukt Xetra-Gold durchdacht und raffiniert. Die Feinheiten kann man ausführlich diskutieren. Für Manchen steigt dadurch die Vertrauenswürdigkeit in eine solche Anlage. Es wird wie immer suggeriert, dass besonders Kleinanleger profitieren können. Meine praktische Erfahrung ist gegenteilig. Es bleibt immer das gleiche Spiel - Abschöpfung des Geldes von unten nach oben. Ich habe mal gelesen, dass wirkliche Vermögen ab 100 Millionen Dollar anfangen und ab da gibt es auch die richtigen Finanzinstrumente, um inflationsbereinigte Zuwächse langfristig zu erreichen. Als die Suprimekrise begann, wurde zuerst ein Superfond für Superreiche gebildet.
Lieber BOPeters,
bei vielen Forenmitglieder existiert PRIMÄR ein Mißtrauen gegenüber dem Staat und der sich vom Markt abgekoppelten Finanzindustrie. Deshalb die vergebliche Liebesmühe.
Und der wirkliche Kleinanleger, der vielleicht nur ein bis fünf Kilo Gold zur VERMÖGENSABSICHERUNG anschaffen kann, ist gut beraten, die Stückchen diskret zu besorgen und zu lagern. Abgezockt wird dieser schon bis zur Schmerzgrenze. Zur weiteren Enteignung braucht er keine weiteren Instrumente.
Wenn Sie mit Ihrem Job gut Geld verdienen (und davon kann man ausgehen) sollten Sie darüber nachdenken. Ich weiß, Sie sind von Ihrem Produkt überzeugt und werden jeden verfügbaren Euro in Xetra-Gold investieren 
Wenn doch etwas schief geht, verlieren Sie u.U. etwas eigenes Geldvermögen. Für das restliche Elend müssen Sie nicht persönlich aufkommen. Gegenüber einem echten Unternehmer ein feiner Unterschied. Der verliert alles.
Ich bin mir sicher, dass Ihr Aufspringen auf den in Fahrt gekommenen Goldzug erfolgreich sein wird. Er wird mit vielen hoffnungsvollen Passagieren gefüllt sein, die fest davon ausgehen, nun endlich auch Gold zu besitzen. Kurz vor der Endstation verabschieden sich die Lockführer und zum Entsetzen der Fahrgäste - der Frachtwagon ist fast leer. Und mit diesem fast Nichts kann man nochmal Geld verdienen. Dann sind z.B. Rechtsanwälte oder wieder das Finanzamt an der Reihe.
So einfach ist das!
ALEXIS