ZitatOriginal von Oliver Tvist
Das ist sovietishe Anlagemunze "Chervonetz".
Eto otschen karascho - wie wir in Mütterchen Rußland sagen ![]()
Solide und respektable Wertanlage.
Willkommen im Forum!
ALEXIS
23. April 2026, 17:23
ZitatOriginal von Oliver Tvist
Das ist sovietishe Anlagemunze "Chervonetz".
Eto otschen karascho - wie wir in Mütterchen Rußland sagen ![]()
Solide und respektable Wertanlage.
Willkommen im Forum!
ALEXIS
Auf der 1 Kg Silber Lunar II Maus/Ratte steht 2008, da in dem Jahr der chinesische Mondkalender erneut beginnt.
Die Silbermünzen mit der aufgeprägten Jahreszahl 2009 und 2010 gehören zur Lunarserie I und wurden nur deshalb nachgeprägt, weil von bestimmten Stückelungen nicht alle Jahrgänge herausgegeben wurden.
Es war also eine Ausnahme, um die Lunarsammler zu beglücken, so konnte die Sammlung bei den 1kg, 1oz, 2oz und 10oz vervollständigt werden. Das richtige Prägejahr steht drotzdem zusätzlich auf den Münzen.
In der Regel kommen neue Lunarmotive für das nachfolgende Jahr am Ende des laufenden Jahres heraus.
Du mußt logischerweise für dein Vorhaben die nächsten 11 Jahre am Ball bleiben.
ALEXIS
ZitatOriginal von Ritterwacht
Als alter Hazadeur warte ich ja noch auf einen neuen historischen Höchststand... Bei 850 drücke ich den Gold-Abwurfknopf. Und falls wir unter die 770 tauchen sollten - drücke ich den Knopf ebenfalls...
The party is over boys.
Ich glaube du kannst schon mal langsam zum Tresor gehen. So viel schöne Sache, wie du dann für deine Scheinchen bekommst, gibts bald nicht mehr. Weihnachten steht vor der Tür.
Man lebt nur einmal ![]()
Jedenfalls besser, als bei 770 den Knopf zu drücken.
Leute verkaufen, der Zweitmarkt wirds euch danken!
ALEXIS
ZitatOriginal von Kreeya
Wäre für eine grobe oder auch genaue Schätzung dankbar. Werde nach den ersten Schätzungen den Preis angeben was ich bezahlt habe um nicht den geschätzten Preis zu beeinflussen.
MfG
Kreeya
Also ganz grob geschätzt, Wert liegt bei ca. 0,0001 % von dem da unten.
ZitatOriginal von David M. Reymann
Sehr schön ist der Hinweis von Professor Miegel, dass diejenigen, welche sich einen Riestervertrag gönnen, nobel die Allgemeinheit entlasten.
![]()
Leider wirds die gierige und übermotivierte Meute von Verkäufern solcher Produkte nicht von ihrem Tun abhalten.
Man hat ja quasi einen staatlichen Auftrag zu erfüllen!
Auch morgen wird wieder fleißig geriestert, um die eigene Rente und die schwarze Nobellimousine zu finanzieren (Prinzip Hamsterlaufrad).
ALEXIS
@ freefly
Mich nerven diese offensichtlich aus finanziellen Eigennutz betriebenen Dauerwerbebeiträge auch langsam. Ich mag da mehr Leute, die es aus Erfolgsgründen nicht mehr nötig haben, dass eigene Wissen zu verkaufen. Wer es im Gegensatz dazu nötig hat, über teueres Infomaterial sein Lebensunterhalt zu finanzieren, hat selbst etwas falsch gemacht.
@ Silverchiller
So ganz verstehe ich deine aggressive Aufregung gegen Forenmitglieder im Zusammenhang mit dem Liberty Dollar nicht.
Es war doch damit zu rechnen, dass die FED-Allianz ihr Machtmonopol nicht einfach so aufgibt.
Im GS-Forum wurde z.B. ausführlich über die Gefahr eines Goldverbots diskutiert.
Und wenn die USA überraschenderweise wieder einen Goldstandard mit willkürlichen 35 USD pro Unze für den Dollar einführt, fragen sie nicht erst hier im Forum nach.
Für die USA geht es immerhin um die globale Vormachtstellung. Warum sollte sie gerade in dieser Situation auf "staatliche Willkür ausserhalb der Rechtssprechung" verzichten? Wie oft haben sie in den letzten Jahrzehnten ihre Interessen militärisch durchgesetzt? Hat sie jemand daran gehindert? Ohne militärische Notwendigkeit wurden 1945 zwei Atombomben auf Japan abgeworfen. Danach strebte Japan die Wertevorstellungen der USA an. Die USA führte einen brutalen Krieg in Vietnam. Danach empfand das Land den Dollar trotzdem als erstrebenswert.
Gerechtigkeitssinn ist eine löbliche Charaktereigenschaft. Sie aber bei den amtierenden Machthabern in den USA vorauszusetzen ist naiv.
Aus meiner Sicht müßte ein Umdenken zuerst bei den Bürgern in den USA einsetzen. Ein Wiederbesinnen auf die eigene Kraft und demokratische Interessen, wenn sie als große Nation nicht untergehen wollen. Wenn überhaupt, wirds bis dahin ein schmerzvoller Weg.
ALEXIS
ZitatOriginal von Golden Earring
Guter Beitrag Alexis. Respekt!
Bei mir hört sich das immer knochentrocken an, auch wenn ich dasselbe sagen will.:-)
Danke, Golden Earring ![]()
Ergänzend zu meinem Beitrag ist mir noch der folgende Slogan aus der deutschen Vergangenheit eingefallen:
"Gold gab ich für Eisen!"
Hatte mal ein eisernes Erbstück in Medaillenform aus dieser Zeit, auf der dieser Spruch zu lesen war. Dafür konnte man sich nichts kaufen.
ALEXIS
Ich sehe den heutigen Kurseinbruch auch gelassen. Selbst ein Aufprall bei der 700er-Marke hätte an meiner Einstellung nichts geändert. Ich rechne sogar mit noch stärkeren "Kurskorrekturen" in den nächsten Wochen.
Beunruhigend fände ich, wenn wir heute die 900 gesehen hätten.
Die Bildung des täglichen Goldpreises bleibt halt ein undurchsichtiges Kunststück, vergleichbar mit einer erstklassigen Zaubershow. Solange die eintrittzahlende Menge daran glaubt, dass hier echte Magie geboten wird, erleben wir täglich eine neue Vor(Ver)führung.
Wer jetzt wegen ein paar Rücksetzern physisch verkauft, erliegt der visuellen Täuschung einer simplen Zappellinie, die er täglich mit roten Bäckchen verfolgt. Herkömmliche Zauberkünstler machen diesen Trick gerne mit Geldscheinen aus dem Publikum und verblüffen damit immer wieder. Der Geldscheingeber wäre stinksauer, wenn er sein Zettelchen nicht zurück bekäme. Beim Goldtrick gibt er gerne für die schöne Täuschung.
Es soll auch Leute geben, die der festen Überzeugung sind, dass ihr grundschuldüberladenes Haus ihr frei verfügbares Eigentum ist. Besonders Amerikaner gehörten in der Vergangenheit zu dieser Glaubensgemeinschaft. So ein Hypothekenbrief hat was ![]()
Im Endeffekt geht es darum, Zeit zu gewinnen. Die Inflation rennt und Edelmetalle warten noch auf ihre eigentliche Funktion. Beide kann man nicht mehr wegzaubern.
ALEXIS
ZitatOriginal von Ritterwacht
Also ich werde mir nach der Bodenfindung wieder Greenbacks kaufen... Klingt verrückt - ist es vielleicht auch... Aber totgesagte leben bekanntlich am längsten.
Ritterwacht
Vielleicht liegst du mit deiner Idee richtig. Ist kurzfristig nicht ganz auszuschließen.
Ich für meinen Teil sammle Inflationsgeldscheine aus dem letzten Jahrhundert und halte es für möglich, meine Sammlung auch auf Greenbacks auszuweiten, wenn ich z.B. für eine Silberunze ein paar schöne Stücke mit Werten von z.B. 20 Milliarden oder 100 Billion Dollar erstehen kann. Natürlich nur in kassenfrischer Erhaltung. ![]()
ALEXIS
ZitatAlles anzeigenOriginal von julastern
da steht, sie limitieren die Gold 1 oz Lunar Maus 2008 auf 3000 Stück ??????
Das übliche Perth Mint Chaos ( haben halt ne 0 vergessen, wen kratzts? )
oder haben die wirklich die Prägung auf 10 % der alten Lunar-Serie zurückgefahren?
Hat da jemand Infos ?
Grüße
Off Topic... - bitte neuen Thread zum Thema starten. Danke
Die Auflagen von z.B. 3000 Stück beziehen sich auf die Proof-Qualität.
Ansonsten habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass gute Edelmetallhändler aus D. sogar günstigere Preise bieten und der Ablauf ist dazu noch stressfreier, Lieferzeiten i.d.R. 2-3 Tage. Manchmal sogar ohne Vorkasse.
ALEXIS
romario,
logisch - der DOW ist unschlagbar!
Du hast diesmal deinen besten (Ver)Beweis vergessen:
http://funds.fidelityfnw.onvis…D_CONTINGENT=3&VIEW=popup
Und hätte man z.B. im Januar 2000 einen Betrag von 10.000,- EUR dort angelegt, hätte man heute ca. 18.000,- EUR. Mit BVI-Methode (ohne Kosten, Steuern u.ä. - wen interessiert dies schon...) sogar über 85.000,- EUR!
Für den gleichen Betrag hättest du gerade mal ca. 33 oz. Gold kaufen können. Es hätte fast schlappe 8 Jahre faul raumgelegen und es wären heute immer nur noch 33 oz. Gold. Diese Faulheit würde sogar noch belohnt, denn der Goldwert würde auch 18.000,- EUR betragen und dass ohne Schulden. Natürlich würde ich den Wert gerne mit der BVI-Methode berechnen, allein mir fehlen die Grundlagen dafür.
Noch aussagekräftiger ist selbstverständlich eine Betrachtung der letzten 100 Jahre, doch so alt bin weder ich noch der Fond. Gold war davor schon Geld, auch ohne chart-technisches Fabulieren.
ALEXIS
An alle Schnarchzapfen: "Es ist nicht alles Gold was zapft."
Seit heute früh ist die Internetseite von Proaurum nicht erreichbar. Kennt jemand von euch die Ursachen?
ALEXIS
Ich glaube, man braucht kein Prophet zu sein, um die wachsende Rolle Rußlands für die nähere Zukunft zu prognostizieren. Dies findet keine gebührende Beachtung in der Einschätzung.
Momentan entstehen neue geopolitische Bündnisse. Eine derzeitige Darstellung, Putin mache nur wahltaktische Drohgebärden, verniedlicht den laufenden Prozeß. Auffallend ist in jüngster Vergangenheit, dass gewichtige Nationen, wie Rußland, China, Indien, Pakistan und der Iran ihre eigenen Interessen gegenüber dem transatlantischen Bündnis verdeutlichen. Alle diese Staaten besitzen Atomwaffen (Iran noch nicht ...), verfügen über grosse Flächen, gigantische Bevölkerungszahlen (Iran relativ), Bodenschätze, Energievorkommen und Absatzmärkte.
Auf Veränderungen in Mittel- und Südamerika möchte ich erst gar nicht weiter eingehen.
Für Deutschland und Frankreich könnte es vorteilhaft sein, rechtzeitig zu reagieren, bevor sie ein totes Pferd reiten. Ein Bündnis dieser beiden Kernländer Europas mit Rußland ist nichts neues. Frau Merkel scheint nicht dazu befähigt zu sein. Sie ist zu sehr mit der Rolle eines treuen Soldaten beschäftigt. Spätestens nach Hereinbrechen einer Energie- oder Rohstoffkrise wird die von Gnaden so hochgelobte "Mächtigste Frau dieses Planeten" zur Bedeutungslosigkeit verurteilt sein.
Der letzte dollargestützte Vorposten mit strategischem Gewicht könnte Polen in Europa sein. Polen hatte in der Vergangenheit ein Händchen dafür gehabt, zwischen die Fronten zu geraden und scheint daraus nichts gelernt zu haben.
ALEXIS
ZitatOriginal von Eldorado
Die Pessimisten im Forum mit ihrer Voraussage Gold unter 700 USD schauen bloed aus der Waesche.
Einer geht noch!
ZitatOriginal von nepton
romario: Bei all deinem Optimismus den du offenbar hast - den Märkten ist es ziemlich egal was du denkst.
Und deshalb kann man es sich noch so drehen und wenden, oder gar aus Perspektiven sehen wie man will: Auf die Realität wird das keinen Einfluss haben.
Ich finde die alten Börsenweisheiten immer wieder so treffend.
Sie beinhalten viel Lebenserfahrung. Statistiken können diese nicht ersetzen.
"Und einem Anleger zu sagen, dass er es nie schaffen wird, den Markt zu schlagen, ist ungefähr genauso wirkungsvoll, wie einem sechsjährigem Kind zu erklären, dass es den Weihnachtsmann nicht gibt."
Burton Malkiel Princeton-Professor im Manager Magazin Interview
"Wie erkennt man, wann man am besten Aktien kauft: "Die Tatsache, dass Leute gierig, ängstlich und töricht sind, lässt sich sehr wohl voraussehen. Nicht jedoch in welcher Reihenfolge."
Warren Buffet berühmter amerik. Anleger
"Wie kommt man an der Börse zu einem kleinen Vermögen? Ganz einfach: indem man mit einem großen anfängt."
Unbekannt
"Der Kleinaktionär ist das Kanonenfutter des Wertpapierhandels."
Helmut Nahr deutscher Wirtschaftswissenschaftler
"Ich glaube, dass viele anständige Investmentbanker und grundehrliche Makler an der Börse ihr Geld im Schweiße anderer Angesichter verdienen."
Harald Schmidt Fernsehunterhalter
"Die Börse hängt nur davon ab, ob es mehr Aktien als Idioten oder mehr Idioten als Aktien gibt."
André Kostolany berühmter Börsenspekulant
ALEXIS
ZitatOriginal von romario
Es geht darum zu verstehen, dass langfristig nur mit Aktien und Aktienfonds mehr Rendite zu erwirtschaften ist als mit irgend einem anderen Investment.[/SIZE][/FONT][/COLOR]
Ja, wenn da nicht ...
- so unschöne Sachen, wie Kriege oder politische Experimente gewesen wären;
oder
- wenn nur alle Fonds, wie Fidelity gelaufen wären und man das Ergebnis von heute schon vor Jahrzehnten gewußt hätte (dann wäre aber der Fonds unter der Geldmenge zusammengebrochen)
Auf jeden Fall wären heute alle Anleger mehrfache Millionäre.
Die Frage wäre dann wieder, was könnte man sich für eine Millionen kaufen?
Das über Aktienbesitz, für Normalanleger eine langfristige Rendite erzielt werden soll, ist ganz einfach ein schönes Märchen. Sämtliche Komponenten, wie Geldmenge, Warenmengen und Kaufkraft würden kurzfristig explodieren. Ab relativ geringem Geldeinsatz ergäbe Arbeiten gehen keinen Sinn mehr. Dieser Illusion erlagen 2000 viele freudig erregte Anleger.
Romario, du mußt Börsenmakler in NY werden und dann noch unter den TOP100 gelistet sein, dann klappts richtig mit dem Geldverdienen an der Börse auch ohne, dass du selbst investiert bist ![]()
Über Jahrzehnte waren zig Millionen Menschen im Ostblock vom Markt ausgeschlossen. Gold konnten die auch kaum oder gar nicht erwerben.
Aber einen respektablen Tauschwert hatte das gelbe Metall trotzdem. Fidelity-Aktien waren untauglich für die Warenbeschaffung. Obwohl, volkseigene Aktien wären bestimmt ein Renner gewesen.
In den 80iger Jahren kostete eine Unze Gold ca. 800,- DM. Hatte man z.B. 5 Stück davon, konnte man die locker in 40.000,- Ostmark tauschen.
Nach meinen Kenntnissen sollte dafür ein gutes Leben, von Wohnen, Essen, Urlaub usw. für mindestens 3 Jahre drinne gewesen sein (natürlich nicht mit westlichen Wertmaßstäben vergleichbar, aber viele konnten sich das nunmal nicht aussuchen). Ein Häuschen müßte für die Gesamtsumme auch machbar gewesen sein.
Diese Beispiele sollen verdeutlichen, dass es über die Jahrzehnte nie einen homogenen Markt für alle Teilnehmer gab. Gold hatte aber immer einen gewissen Wert. Dieser Wert war oft vom Dollar-Gold-Kurs unabhängig. Gold war eben auch immer Geld bzw. Tauschmittel.
Ansonsten weiß ich, dass Vergleiche immer hinken. Besonders jedoch Vergleiche, die ohne Berücksichtigung politischer und regionaler Unterschiede daher kommen. Sie sind rein mathematischer Natur und gehen davon aus, dass es seit 200 Jahren EINEN Markt gibt.
ALEXIS
ZitatOriginal von BAAL
Hallo,
das stimmt doch gar nicht. In der Historie der Downloads ist Hannich noch vorhanden. Der artikel ist eben nur relativ schnell von der Hauptseite verschwunden, was auch angesichts der darin enthaltenen Aussagen verständlich ist. Sehr realitätsfremd in Zeiten von Schnelltendern im Milliardenbereich und offenen Schleusen.
BAAL
Hallo BAAL,
hast Recht. Eichelburg ist doch tolerant.
Am Substanzwert der Aussagen von Hannich kann man zweifeln, aber an einer Grundaussage, nachder ein wenig cash gut ist, zweifle ich nicht.
ALEXIS
Knifflige Frage.
Zunächst muß man sicherlich zwischen physischen Gold und Minenaktien usw. unterscheiden. Bei Anlage in physischen Gold wieder zwischen Schmuckgold, Sammlermünzen und Anlagemünzen bzw. Barren.
Dann ist die Frage, ob die netten Edelmetallhändler z.B. in Frankfurt
irgendwelche Auflagen ab 2009 zu erfüllen haben. Will sagen, bisher mußt du nicht bei deiner Hausbank kaufen, sondern kannst hier und da ein Tafelgeschäft mit den entsprechend gültigen Höchstgrenzen tätigen.
Weiterführend folgender Link (trotzdem bleiben für mich auch noch einige Fragen offen ...)
http://www.geldwelt.de/index.php?pagecode=abgeltungssteuer
ALEXIS
ZitatOriginal von HIghtekki
immerhin hat herr eichelburg den artikel von herrn hannich wieder gelöschthatte mich schon gewundert dass der da auftauchte wo doch hannich ein freigeldanhänger ist und daher einen hass auf gold haben MUSS
aber er hats wohl relativ schnell gemerkt auf wen er da verlinkt.
Über den Beitrag auf Hartgeld.com habe ich mich auch gewundert.
Mein Gedanke war - Was für ein toleranter Mann, der Herr Eichelburg.
Hannich hätte nur betonen müssen, dass nur ein rein goldgedecktes Freigeldsystem zukunftsträchtig ist ![]()
Doch so hatte er nur einen Kurzauftritt. Da kennt Herr Eichelburg kein Pardon!
ALEXIS
ZitatOriginal von cano
Werterhalt ... Der ist aber nicht immer gegeben:
Performance von Gold in Dollar 1980 - 1984 mehr als 50% minus!
oder 1980 - 2000 weit über 50% minus.
Auch bei Gold kommt es auf den Einstieg an ...
Genauer gesagt: Gold war 20 Jahre lang eine echte Looser-Investition.
cano
Du hast natürlich recht, es kommt immer auf den Vergleichszeitraum an.
Auch bei Gold ist der Einstiegszeitraum nicht unerheblich. Anders sieht es aus, wenn man über einen längeren Zeitraum regelmäßig in physisches Gold investiert.
Meiner Meinung nach konnte bisher nicht eindeutig das Verhältnis von Kurswert und realer Kaufkraft dargestellt werden, jedoch sollte man bei Gold immer erstrangig folgende Vorteile sehen:
- Steuerfreiheit
- Diskretion
- Vefügbarkeit, bei eigener Lagerung
- weltweite Akzeptanz
- Schönheit ![]()
Leider werden über erlittene Verluste bei Anlageprodukten keine Zahlen veröffentlicht. Deren Höhe dürfte dramatisch sein und in den nächsten Jahren steigen.
Ebenso habe ich noch keine Zahlen über steuerliche Verluste gelesen. Viele Erbschaften dürften ausserdem nicht dort gelandet sein, wo sie hin sollten.
Genauso wenig gibt es Statistiken, wieviel privates Gold in den letzten Jahrzehnten gekauft und verkauft wurde. Wie hoch ist z.B. der sich in Privatbesitz befindliche Goldbestand in Deutschland?
Wenn man all diese Größen gegenüberstellen könnte, wäre ein realistischer Vergleich möglich. Mir reichen eigentlich schon die deutlichen Preissteigerungen für Produkte und Dienstleistungen, welche man wirklich benötigt und das bei sinkenden Realeinkommen.
Es soll Leute geben, die langfristig 500.000,- EUR Baufinanzierungsschulden mit 5% Zinszahlung bedienen müssen und andererseits mit Gewinnen aus 10.000,- EUR Anlagesumme prahlen, die sagenhafte 8% p.a. erbringen.
Sie vergessen gelegentlich, dass ihnen das Haus erst in 30 Jahren wirklich gehört und echte Gewinne in dieser Zeit bei einer Anlagesumme von 500.000,- EUR ab einer Verzinsung von 5% zu erwarten sind (wegen steuerlicher Nachteile müsste der Zins logischerweise sehr viel höher sein, um den Effekt umzusetzen)
Aus meinem persönlichen Erleben kenne ich wesentlich mehr Menschen, die große Vermögensteile einfach verzockt haben, als Menschen, die hauptsächlich werthaltig investiert haben.
Eine Beispielrechnung:
300.000,- EUR Vermögen vor 10 Jahren aus Erbschaft
- davon 40.000,- EUR in verschiedene Aktien investiert = heutiger Wert 20.000,- EUR
- davon wurden 20.000,- EUR in konservative Anlagen, wie Festgeld u. Rentenpapiere investiert = heutiger Wert 25.000,- EUR
- davon 20.000,- EUR in PHOENIX investiert = heutiger verfügbarer Betrag 0,- EUR
- davon 20.000,- EUR in Gold investiert = heutiger Wert etwa 32.000,- EUR
- davon wurde eine Immobilie mit Verkehrswert 160.000,- EUR (gute Lage, EFH) vererbt und aus der Erbschaft weitere 40.000,- EUR in das Haus investiert = heutiger Verkehrswert ca. 210.000,- EUR
Sachwertvermögen vor 10 Jahren = 220.000,- EUR
Sachwertvermögen heute = 242.000,- EUR
Geldwertvermögen vor 10 Jahren = 80.000,- EUR
Geldwertvermögen heute = 45.000,- EUR
Wegen der Gewichtung der verschiedenen Vermögensarten zugunsten des Sachwertes, bleibt es insgesamt noch ein positives Beispiel. Hätte der Erbe das Haus umgehend verkauft und gezockt, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass nur das Gold in etwa seinen Wert erhalten konnte.
Der Mehrheit bleibt der feine Unterschied von Sach- und Geldwert verschlossen und das ist der Motor unseres Geldsystems.
Deine Aussage "Genauer gesagt, Gold war 20 Jahre lang eine echte Looser-Investition" läßt sich so nicht beweisen. Wenn man unter oben aufgeführten Gesichtspunkten, sagen wir mal 10.000,- Normalanleger (also unter Ausschluß der Superreichen) vergleichen könnte, wäre eine Beurteilung aussagekräftig. Ich vermute, die schleichende und über die Jahre zunehmende Enteignung/Umverteilung von Geldvermögen wäre sichtbar.
Trotzdem bleibt Gold nur ein Teil der VERMÖGENSSICHERUNG, wenn auch aus meiner Erkenntnis für die nähere Zukunft ein immer wesentlicherer.
ALEXIS