Beiträge von ALEXIS

    Als Sammler von Münzen mit Koala-Motiv konnte ich bei dieser Münze trotz des Preises von fast 100 Euro nicht nein sagen.
    Auch wenn mir eigentlich der Trend zu immer neuen Farb- und Materialvarianten mißfällt.
    Gestern ist die Münze nun eingetroffen und mir gefällt das Teil ganz gut.
    Der kleine Bär ist zwar erst mit einer Lupe richtig zu erkennen, aber dann leuchten die verschiedenen Farben des Opal dank der Beleuchtung in einer faszinierender Art.
    Wie ich eben festgestellt habe, sind die Preise für diese Münze momentan deutlich gestiegen.
    So wird es bei mir wohl bei dem einen Exemplar bleiben.


    ALEXIS

    Das neue Drachenmotiv finde ich sehr gut gelungen.
    An der starken Nachfrage speziell aus China + Japan zweifel ich nicht.
    Kennen wir ja aus der ersten Serie, wo das Drachenmotiv trotz Höchstauflagen bzw. höherer Auflage, preislich deutlich über den anderen Jahrgängen landete.
    Wird wohl wieder der Überflieger, auch in der 2. Serie (obwohl, z.B. die Schlange oder das Pferd mal zwischendurch als Hochreliefprägung ...).


    Die Preisgestaltung der Händler ist eine andere Frage.
    Ich gehe davon aus, dass den großen Edelmetalhändlern bereits sehr genau bekannt ist, welche Anzahl sie je Stückelung in den nächsten Tagen tatsächlich erhalten werden.
    Sonst geht doch keiner in diesen Größenordnungen in Vorkasse - oder?
    Da laufen Tests, immer wieder in kleinen Stückzahlen aus dem Zuteilungslimit.
    Sozusagen Herantesten an die Schmerzgrenzen der Begierigen.
    Immer ein Stückchen höher.
    Der Großhändlereinkaufspreis steht fest, der Rest ist stufenweises Ausreizen der überproportionalen Potenzierung der Gewinnmargen.
    Gewinnmaximierung ist in unserem (Schein)Geld-Werte-System eine Tugend und keine moralisch bedenkliche Handlung.
    Hätte auch gern ne Handvoll 1oz Stücke mit dem schönen Drachen gekauft.
    Selbst 50 bis 60 Euros pro Stück wäre mir die Sache wert gewesen.
    Leider bin ich die überwiegende Zeit mit völlig anderen Sachen, wie Schnäppchenjagd auf Edelmetallmünzen beschäftigt.
    Bin hauptsächlich Sammler.
    Einen kleinen Einkauf in den verfügbaren höheren Gewichtseinheiten empfand ich als günstig.
    Der Drache wird seine Pracht in diesen größeren Formaten auch ohne Brille in seiner gewachsenen Größe entfalten, wenn ich ihn dann in den Händen halte.
    Das entschädigt allemale für den entgangenen 1oz-Silberling.
    Für meine Sammlung werde ich ihn irgendwan mindestens 1x kaufen.
    Sicherlich für einen höheren Preis, wie er in den letzten drei Tagen angeboten wurde.
    Unter akzeptablen Bedingungen der höheren Preisgestaltung (1 oz. Silber) entspr. Verfügbarkeit hätte ich eine deutlich über die persönliche Sammlerleidenschaft gehende Stückzahl beim Händler meines Vertrauens bestellt.
    Warum? - ein schönes Stück zum Verschenken zu besonderen Anlässen.
    Rechengröße logistischer Aufwand - diese scheinbar veraltete kaufmännische Weisheit entstammt einer grauen Vorzeit, in der ich Vorlesungen besuchte.
    Rechnet sich die auswuchernde Preisgestaltung und -taktik mit den dazu erforderlichen zusätzlichen Logistik- und Personalkosten?


    An alle übermotivierten Glücksritter - wenn es hart auf hart kommt - für eine Unze Silber (oder Au usw.) gibt es maximal den banküblichen Tagesaufkaufkurs, egal wie beliebt das Motiv einmal war.
    Um in diesem Fall die Reisekosten inkl. Zoll, Bestechungsgelder usw. nach Asien bei der Suche nach den großzügig zahlenden Liebhabern in bare Münze umzuwandeln, sollte man sich nicht auf das angelesene Halbwissen verlassen.


    Aber wie gesagt, selbst bin ich ein Sammler und Jäger, kein Händler.
    Private Verkäufe finanzieren die Gewichtung des speziellen Sammlergebietes.
    Einen Austausch zwischen den verschiedenen Sammlerleidenschaften im fairen Kauf und Verkauf möchte ich nicht missen.
    Da sind für mich die Möglichkeiten über dieses Forum erste Wahl.
    Manche Sammlerpreise haben sich über längere Zeiträume eingependelt.
    Und bei den Händlern bevorzuge ich im Einkauf die kalkulierbaren "Urgensteine", wie z.B. Herrn Kleiner oder Herrn Augenstein und nicht die Zocker der Branche.
    Sachen, die man nicht unbedingt gerne preisgibt.


    Ein bis zwei 1oz-Drachen werde ich mir auf jeden Fall für meine Sammlung zulegen, und wenn ich dafür pro Stück 100 EUro zahle.
    Dafür werde ich mich von einigen vorher verausgabten Stücken trennen.
    Der Zweitmarkt wirds dankend aufnehmen.


    Diese Tendenz (falls es eine ist) könnte später eine Spekulationsblase beim 1 oz Silberdrachen entstehen lassen, wenn auch auf sicherlich hohem preislichen Niveau..


    ALEXIS

    Vor kurzem stellte ich erstmals hier im Forum einige Teile zum Verkauf ein und war positiv überrascht.
    Der Verkauf funktionierte tadellos.
    Nach dieser Erfahrung, werde ich diese Verkaufsplattform gerne wieder nutzen.
    Danke nochmals an die Käufer fürs entgegengebrachte Vertrauen und die problemlose Abwicklung.


    ALEXIS

    Hier meine Sammlung von 1 oz Silbermünzen.
    Habe versucht alle gängigen Anlagemünzen zusammen zu stellen.
    Natürlich ist der Übergang vom reinen Anlagesilberling zum Sammlerstück bei manchen Exemplaren erfolgt.
    Wenn man bedenkt, dass ich beim Kauf der einzelnen Münzen über die Jahre zwischen 15,- bis max. 30,- EUR bezahlt habe,
    waren sie (aus heutiger Sicht) alle preiswert.




    ALEXIS

    Interessante Diskussion.
    Habe im Verlaufe alle über die Jahre angehäuften Exoten made from Wunderland China verkauft.
    Normale silberne Unzen + Kilopandas bleiben liegen.
    Jede Einstellung der Münzen brachte eine Flut von Nachfragen aus China.
    Dorthin versende ich nicht.
    Der Aufkauf erfolgte durch deutsche (vermutlich) Zwischenhändler und Chinesen in D.
    Da kann es auch mal passieren, dass trotz Wertversand oder DHL-Paket Rückfragen der Käufer kommen, wo die Münzen bleiben.
    Nachweisbar angekommen heißt erfahrungsgemäß nicht zwingend beim registrierten Käufer (eBay).
    In einem Fall hatte ich den Eindruck, dass ein ganzer chinesischer Familienclan eine Mietskaserne komplett bewohnt.
    Alle den gleichen Familiennamen, da zählt wohl das Recht des Schnelleren, wenn frühs der Postman läutet [smilie_happy]


    Wenns mal drauf ankommt bin ich in Deutschland und die Pusher aus China weit weg hinter ihrer großen Mauer.
    So pragmatisch sehe ich das.


    ALEXIS

    Also die Bratwurst würde ich als Silber bezeichnen :whistling:
    Das wahre Gold Thüringens sind doch die Thüringer Klöße :P
    Und ich als Thüringer weiß das 8) :P [smilie_happy]


    Ja, wer den Kloß nicht ehrt, ist die Bratwurst nicht wehrt :D


    und zum Thema ...
    Mit großer Sicherheit gibt es in TH keinen richtigen Laden/Edelmetallshop.
    Wer den Gang z.B. zur DB scheut, kann auf Flohmärkten fündig werden.
    Neben viel Silber (mehr Sammlerzeugs) fand ich während meiner Besuche dort
    vorrangig 20,- M Kaiserreich und die 100er Goldeuro D.
    Falls genug Bares mitgeführt wird, gibts auch interessante Preise ;)


    ALEXIS

    :D


    Gruss


    alibaba

    Seit die Amis den Reichsgoldschatz aus dem Thüringischen Bergwerk in Merkers gehoben haben (waren glaube ich 300 t), ist Thüringen goldlos.
    Den wahren Schatz, die Thüringer Bratwurst übersahen die Amis zum Glück beim Beutemachen, da gebe ich alibaba recht :thumbsup:
    Das war ein fataler Fehler für die amerikanische Ernährungsentwicklung und Nahrungswirtschaft, Thüringen erst zu besetzen und dann an die Russen abzugeben.
    Die Thüringer Bratwurst - ein Beweis, dass man Gold eben doch essen kann :rolleyes:


    Für harte Goldsucher bleiben nur noch die vielen goldführenden thüringer Flüsse zum Goldwaschen.


    ALEXIS

    Anfangs dachte ich auch, dass die großen Edelmetallhändler wieder ne kleine Zockertour bei künstlicher Verknappung und zu erwartendem Anstieg des POG veranstalten.


    Aber gar nichts mehr an Gold- und Silber Bullionen ?) :hae:
    Jetzt sind auch noch die vielen kleinen Händler kahl gefressen.
    In Deutschland hat wohl wirklich der erste echte Goldrun stattgefunden.
    Liegt die Vermutung nahe, dass sich einige Grosse aus Angst oder Insiderkenntnis eingedeckt haben ...
    Die kleine unbedeutende Minderheit der normalen Goldbugs macht nicht so ne Panik, schon gar nicht beim aktuellen Rekordpreis.


    Ich denke jetzt haben die zugeschlagen, die jahrzentelang verkündeten, dass Gold keine "Zinsen erwirtschaftet" 8)


    ALEXIS

    @ Delphin
    zu Frage 3 kommt oft noch die Frage:
    Bekomme ich auch ein Echtheitszertifikat dazu? ?)
    Meine Antwort lautet dann:
    Kannst du dir bei ebay ersteigern oder selbst drucken bzw. kopieren, dann ist die Münze auf jeden Fall echt 8)


    ALEXIS

    Inmitten all des Geredes von Bodenbildung und möglicher Erholung platzt der zuletzt von den G 20-Regierungen doch so sehr aufgewertete IWF schon wieder mit einer eher unpassenden Meldung. Schlappe 4 Billionen $ (amerik. trillions) an Schrottpapieren ächzen noch in den Bilanzen vor allem amerikanischer Banken vor sich hin. Wann kommt endlich jemand und traut sich klipp und klar zu sagen, dass es hier einfach nicht mehr um wie auch immer geartete "assets" oder "notleidende Wertpapiere" geht, sondern schlicht und ergreifend um nichts anderes mehr als reine Verluste? Punktum. Und für diese gilt: Follow the money - die Spur führt wieder zurück zum Emittenten: USA


    grüsse
    auratico


    In der vornehmen Finanzweltverblödungssprache heißt das:
    IWF gibt Gewinnwarnung bekannt ... 8)


    ALEXIS

    @ furios
    Bedenke, die Anzahl der privaten Goldbesitzer und deren Goldmenge in D. ist lächerlich klein,
    ist aus meiner Sicht regelrecht bedeutungslos.
    Die paar großen Goldhalter gehören zu den "Herren da oben", wie du sie bezeichnest.
    Meinst du, die enteignen sich untereinander?
    Dein fader Beigeschmack kommt vermutlich daher, weil dein Umfeld nach wie vor auf Riesterrenten und Verschuldungsorgien abfährt.
    Geniese dein Exotendasein und nimm deine paar glänzenden Stückchen nicht so wichtig.
    Wieviele Alternativen fallen dir denn sonst noch ein?
    Immobilien z.B. kann man viel einfacher enteignen und zwangsbeleihen, wenn der Staat Hunger bekommt.
    Ob kleine Goldbesitzer die großen Gewinner sein werden ist nicht die Frage.
    Sollte der globale Schwachsinn den Bach runter gehen, sind wir alle erst mal Verlierer.
    Mehr oder weniger.


    Irgendwann stellt sich die Gelassenheit ein, die Misanthrop in seiner blumigen Art und Weise so schön beschrieben hat.


    ALEXIS