Beiträge von Einsiedler


    Jetzt weiss ich auch, wieso der Preis heute pro Unze so stark steigt. 8) :D


    Aber, aber, das ist reine Blasphemie! Du weisst doch, auf lange Sicht sind wir alle tot. ?( :rolleyes:

    Zitat

    Original von Nostratommy
    @0711


    Deine Erklärungen sind echt spitze - leider aber vergeblich. Du versuchst gerade einem typischen "Mainstreamer" (mal milde ausgedrückt) die Augen von etwas zu öffnen, was er nicht mal im Ansatz begreift. Der kann doch nicht mal den Begriff "Wert" definieren ohne zumindest erst bei Wikipedia nachschlagen zu müssen. Und dann ist es auch noch nicht sicher, ob er mit der Erklärung die richtigen Relationen herstellen kann.


    Da redest Du echt gegen die gängige Straßenmeinung an - wie gesagt, leider vergeblich ...


    Na ja, wenn einer sich hier registriert und schreibt, ist nicht mehr allzuviel mit Mainstream :P ;(


    Es scheint tatsächlich hier Forumsteilnehmer zu geben, die nur auf einen Crash warten. Doch das scheint eben nur so, die wollen nicht einen Crash um des Crashes willen, sondern bevorzugen wohl eher ein Ende mit Schrecken als einen Schrecken ohne Ende, weil je länger "es" dauert die Folgen umso schlimmer werden, sprich: Die Uebertreibungen werden immer absurder, deshalb werden auch die Folgen danach mit jedem zusätzlichen Bubble-Tag schlimmer.


    Noch ne Gegenfrage: Die USA haben inzwischen eine Verschuldung von 400 % ihres BIP (alle Rentenansprüche etc. miteinbezogen). Das würde heute schon heissen, dass alle Amis vier Jahre am Stück arbeiten müssten, und zwar ohne einen Dollar Lohn, um jene Schulden zurückzuzahlen. Was glaubst Du, werden die Amis versuchen? Es zurückzuzahlen oder die Entschuldung via Inflatiion versuchen? ;(


    Den Dwimbor finde ich noch ganz lustig. Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Ein Geldmengenwachstum von 10 % beunruhigt ihn nicht. Seine Signatur wirkt wie eine Karrikatur auf ihn selbst. Sein Horizont reicht offenbar nicht mal bis in die 1920er-Jahre in Deutschland. Aber lass' den doch sein, ist die Mühe nicht wert. Mir hat mal ein Deutschlehrer von seinem Vater erzählt, der in der Weimarer Republik jeden Tag am Abend mit zwei grossen Papiertüten voll und unzähligen Milliarden Mark bezahlt wurde, die er möglichst schnell unter die Leute bringen musste, weil diese "schon am nächsten Tag vielleicht schon praktisch nichts mehr wert sein konnten". Fand' ich damals als "Teenager" noch verdammt interessant. Er hatte "Geld" in Milliarden, und war dennoch mausarm.


    Noch zu den Silberzehnern: Es muss keine Verschwörung dahinterstecken. Die Akteuere in diesem Spiel sind doch alles Beamte. Ich würde denen druchaus zutrauen, dass sie zuerst Silberzehner prägen und diese danach viel teurer wieder zurückkaufen, weil irgend ein Schlaumeier Paragraph xy, Absatz z, Ziffer xyz entdeckt hat. Die bezahlen ja ihr unrentables Gebahren nicht mit eigenem Zaster, sondern mit Steuergeldern.


    Die Tatsache, dass es sogar in einem Münzforum (!) soviele Ignoranten hat, erstaunt auch mich. Gerade die müssten doch eigentlich über Geldgeschichte Bescheid wissen ?( ?( :rolleyes: X(
    Nur, sieh' es doch positiv: Vermutlich dürfte die Betrügereien und Mauscheleien an den Börsen und mit den Edelmetallen noch eine ganze Weile dauern, wenn selbst Münzsammler noch nicht mitbekommen haben, was gespielt wird, wie soll es denn der Otto Normalverbraucher? So hast auch Du noch eine Weile Zeit, um Dich richtig zu positionieren. :P


    PS: Ich weiss auch nicht, wie der darauf kommt, den "inneren Wert von Gold" anzuzweifeln, weil man heute weniger lang arbeiten muss, um eine Goldunze zu kaufen? Diese Tatsache spricht weder für noch gegen den "inneren Wert" von Gold, sondern wenn schon für eine enorm gestiegene Produktivität. Man musste damals auch viel länger arbeiten, um sich dieses und jenes kaufen zu können.


    Vor allem ist dies die offizielle Version. Die Erfahrung lehrt, dass man offizielle Vorhersagen bezüglich schlechter Nachrichten mit dem Faktor zwei multiplizieren muss, sprich: Es dürfte mindestsens drei bis vier Jahre dauern ?(

    „Wenn das schon die ganze Korrektur gewesen ist, habe ich ehrlichgesagt Bauchweh“, gesteht DJE-Geschäftsführer Ulrich Kaffarnik. Die einzig sinnvolle Alternative zu Aktien sei Gold. „In den 1930er Jahren betrug der Anteil des Edelmetalls in institutionellen Portfolios 20 Prozent. Heute sind es gerade einmal zwei“.


    Nach den beiden Kurseinbrüchen an den Aktienbörsen Ende Februar und Mitte März sei die Korrektur noch nicht überstanden, meint Ulrich Kaffarnik, Geschäftsführer der DJE Investment AG. „Wenn das schon die ganze Korrektur gewesen ist, habe ich ehrlich gesagt Bauchweh“, gesteht er auf einer zusammen mit Federated Investors durchgeführten Veranstaltungsreihe in Wien. Denn charttechnisch betrachtet sei „der Markt noch nicht sauber“. „Der 4-wöchige Durchschnitt des Bulls minus Bears-Indikators ist in einem kritischen Bereich“.


    Fusionsfieber dürfte anhalten


    Da die Notenbanken, besonders in den USA, aber Gewehr bei Fuß stünden um im Fall der Fälle die Zinsen zu senken, werde die Korrektur trotzdem nicht allzu groß ausfallen. „Zudem sind weder Staats- noch Unternehmensanleihen derzeit eine attraktive Anlagealternative“, so Kaffarnik. So begünstigen derzeit weiterhin die tiefen Zinsen das Umfeld für Firmenübernahmen, was die Aktienkurse stützt: „Bei einer aktuellen Gewinnrendite im DAX von 7,8 Prozent und einer Rendite bei Unternehmensanleihen von 4,3 Prozent dürfte uns das Fusionsfieber weiter erhalten bleiben“.



    „USA unbedingt meiden“


    Besonders skeptisch ist er aber für US-Aktien: „Die schon sehr niedrigen Schätzungen für die US-Unternehmensgewinne des laufenden Jahres sind mit derzeit vier Prozent wohl immer noch zu optimistisch“. Obwohl Kaffarnik bereits im zweiten Halbjahr 2007 mit Zinssenkungen im US-Dollar rechnet, rät er zu einem starken Untergewicht der USA. „Europa und Asien sind einfach interessanter“.


    Auch für den US-Dollar erwartet Kaffarnik wenig: „Dieser sollte in den nächsten Jahren sukzessive an Wert verlieren“. Interessant sei dagegen der japanische Yen: „Fundamental betrachtet sollte dieser bereits seit drei Jahren stiegen. Aber die rückläufigen Carry-Trades begünstigen den Yen aktuell“.


    Gesamtverschuldung der USA sogar höher als 1930


    Als Gefahrenquelle sieht er die monetäre Situation in den USA: „Die Gesamtverschuldung der USA, also alle Schulden des Staates, der Unternehmen und der Privathaushalte, betragen mehr als das dreifache des US-Bruttoinlandsproduktes. In den 1930er Jahren betrug diese Quote mit dem 2,6-fachen sogar weniger“, betont er.


    US-Wohnimmobilien: Die größte Blase seit über 100 Jahren


    Auch ein Blick auf den Markt für US-Wohnimmobilien sei wenig erfreulich: „Laut einer seit 1890 durchgeführten Langfristanalyse von Robert Shiller, befinden sich die realen US-Immobilienpreise auf einem absoluten Allzeit-Hoch. Bei Wohnimmobilien kann man deshalb von der größten Blase seit mehr als 100 Jahren sprechen“.


    Goldaktien-Hausse steht noch bevor


    Anlegern rät er deswegen vor allem zu Goldinvestments. „Schon bei einem Goldpreis von 300 im Jahr 2002 haben wir das unseren Kunden bereits empfohlen“, ist der Experte stolz. So sei das Edelmetall schon allein aufgrund der niedrigen Korrelation zu traditionellen Assetklassen eine interessante Beimischung. „Aber auch Goldminenaktien sind im Vergleich zum Goldpreis unterbewertet. Viele Minengesellschaften haben der aktuellen Hausse nicht ganz vertraut und haben deswegen schon frühzeitig begonnen bei unter 400 US-Dollar pro Feinunze auf Termin zu verkaufen. Diese Forwards laufen jetzt aber aus und sollten die Gewinne der Unternehmen ankurbeln“.


    „Gold bei institutionellen Anlegern unterrepräsentiert“


    Auch sei das Edelmetall in den Portfolios institutioneller Investoren unterrepräsentiert: „In den 1930er Jahren lag der Anteil von Gold bzw. Goldminenaktien bei 20 Prozent, heute sind es gerade einmal zwei Prozent. Und auch die chinesische Notenbank hält noch keine Goldreserven“, führt Kaffarnik an.




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    Über die Person:
    Ulrich Kaffarnik ist seit 2006 Geschäftsführer der DJE Investment AG, einer 81-prozentigen Tochter der Dr. Jens Ehrhardt Kapital AG (die restlichen 19 Prozent hält die DZ Bank International). Die Dr. Jens Erhardt-Gruppe wurde 1974 gegründet und zählt mit einem verwalteten Volumen von knapp acht Milliarden Euro zu den größten bankunabhängigen Vermögensverwaltern im deutschsprachigen Raum. Auf die hauseigenen DJE-Fonds entfallen dabei mittlerweile 3,7 Mrd. Euro.


    Kann mir da mal jemand weiterhelfen?`Just, als Gold_Baron diese Meldung hier reinstellte, ging der Goldpreis in den Keller, dabei hätte es doch nach einer solchen Meldung nur eine Richunge geben sollen, und zwar nach oben ?( ?( ?( Dass der Goldpreis künstlich tief gehalten wird, wurde ja hier schon oft diskutiert, und Indizien dafür gibt es ja genug. Deshalb hätte ich etwa erwartet, dass nach dieser Meldung nur eine leichte Steigerung zu verzeichnen wäre ...


    Frag' den Gold Baron, der kann Dir sicher weiterhelfen! 8) :P

    Und die Börsen steigen und steigen. Selbst dem Mainstream wird es langsam aber sicher zuviel: Ich habe vor ein paar Minuten auf n-tv "Märkte am Morgen" geschaut. An der Börse in Stuttgart sollen sich die Skeptiker häufen, und zudem gebe es Experten, denen der Anstieg etwas zu schnell gehe.


    Gehe ich recht in der Annahme, dass nun Bernanke keine andere Wahl hat, als das nächste Mal die Zinsen auch tatsächlich zu senken?

    Zitat

    Original von Angry Rabbit
    http://www.freace.de/artikel/200703/210307a.html


    Gute Zusammenfasung dessen, was auch hier im Forum von einigen schon herausgearbeitet worden ist.
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    Dollar stark unter Druck.


    Guggst Du hier:


    Dennoch steigen nach wie vor alle Indizes. Der SMI kratzt an der 9000er-Grenze, der DAX nähert sich auch schon wieder den 7000 Punkten.


    In der Schweiz melden die Unternehmen auch heute noch Rekordgewinne.


    Wer weiss, vielleicht sehen wir bald einen nominalen SMI von 10'000 und mehr Punkten, und einen DAX, der sich auch den 10'000 nähert ?(

    In der Schweiz wachsen die Firmengewinne immer noch. Heute haben Firmen wie Lindth & Sprüngli, Mövenpick und andere ihre Zahlen für 2006 präsentiert. In den nächsten Tagen/Wochen dürfte also noch nicht allzuviel passieren ...


    Das kann man schön auch in der Schweiz verfolgen: Die Banken geben ein Kursziel für eine Aktie an, ist dieses erreicht, gibt es dann ein neues Kursziel, dass selbstverständlich nochmals höher liegt, usw. usw. usw. Vielleicht sehen wir nominell bald die 20'000 beim Dow Jones

    Zitat

    Original von mesodor39
    Einsiedler: und das ganze vor dem Hintergrund eines kolabierenden Immobilienmarktes (ja, die Preise fallen und fallen), wobei man wissen muß, daß gerade die "Wertsteigerungen" der Immobilien während der letzten Jahre ursächlich dafür waren, daß es in den USA zu KEINER starken Rezession gekommen ist.


    Wenn Du das wirklich glaubst, dann kaufe mal fleissig Aktien....


    Oder glaubst Du etwa, daß die Privatinvestoren, die Aktien kaufen könnten über diese Informationen und über dieses Wissen nicht verfügen, daß sie nicht wissen, was im eigenen Lande los ist, wenn es hier schon die Spatzen von den Dächern pfeiffen und man es in der Tageszeitung lesen kann?


    Ich kaufe sicher keine Aktien. Habe schon vor Monaten alles abgestossen.


    Den US-Immobilienmarkt verfolge ich aufmerksam und bin mir bewusst, dass die steigenden Häuserpreise dafür verantwortlich waren, dass es zu keiner Rezession kam.


    Ich habe nur geschrieben, wie die grosse Masse vermutlich reagiert, weil ich mir ansonsten das schnelle (Wieder-)Ansteigen der Aktienkurse nicht erkären kann. Oder wie erklärst Du, dass die so schnell (und vor allem in solchen Grössenordnungen!) wieder steigen? Nur am PPT kann es kaum liegen oder etwa doch? Da muss es doch nach wie vor viele Leute geben, die das Geschwafel vom "Günsigen Nachkaufen bzw. Einsteigen", einer "Soft-Landing", noch weiter steigenden Firmengewinen, keine Kriegsgefahr etc glauben.

    Ich glaube auch nicht, dass es unbedingt Manipulationen sind. Ist gut möglich, aber bedenkt, die grosse Horde ist nach wie vor überzeugt, dass die Indizes steigen, steigen und nochmals steigen, genauso de Firmengewinne, dass sich die Staaten noch weiter verschulden können etc. Deshalb sind die erneueten Gegenbewegungen nach oben vermutlich mit "Nachkäufen" bzw. "günstigen EInstiegskursen" zu erklären. So wird es ja nach jedem Kursrutsch von den Medien kolportiert und die grosse Masse macht es, weil sie nichts anderes kennt.

    Zitat

    Original von freefly
    X( X( X( Gott hab ich Galle - ich war mir noch nie derart sicher wie heute daß da massive Stützungskäufe am Werk sind. Entweder hat man die Chinesen oder Japaner zu Stützungskäufen "ermuntert", oder die FED mischt da selbst mit. Das kann mir keiner sagen, daß die Profis nach Bruch der 12.000 er sofort wieder kaufen. Der Fisch stinkt doch vom Kopf her. X(


    Ist mir ebenfalls ein Rätsel: Habe heute die TV-Nachrichten geschaut, und - oh Wunder - gerade als die schlechten News verkündet wurden, lag der Dow Jones plötzlich wieder in Plus. ?(


    Nur so als Input: Heute stand in der NZZ zu lesen, dass bereits auf eine Zinssenkung der FED spekuliert werde. Vielleicht geht deshalb der DJ sofort wieder nach oben?