Beiträge von Henry

    Hier mal ein positiver Artikel:
    Der Teuerung mit Gold und Silber entwischen


    Während sich die Wirtschaft immer noch schwach präsentiert, gewähren die Konjunkturprogramme den Investoren mehr Mittel als klare Chancen. Klägliche Unternehmensergebnisse drücken auf die Aktien, bei Immobilien herrscht ein Überangebot. Doch Gold und Silber bieten gute Absicherungsmöglichkeiten gegen die Teuerung und gegen eine neuerliche Rezession. Die Hausse könnte sich fortsetzen.
    Der Goldpreis bewegt sich gewöhnlich nicht stark nach oben, wenn die Investoren von einem robusten Wirtschaftswachstum, einer soliden Geldpolitik und moderaten Staatsdefiziten ausgehen. Das ist derzeit eindeutig nicht der Fall. Die Anleger verfügen über mehr Geld als klare Chancen und sie haben großen Anlass zur Sorge. Gold könnte die Schwelle von 1000 Dollar je Feinunze überschreiten und weiter steigen.
    Durch die Rezession hat sich die Nachfrage nach dem Edelmetall für Schmuck und seitens der Industrie abgeschwächt, im zweiten Quartal war ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr um mehr als 20 Prozent verzeichnet worden. Doch die Investitionsnachfrage war um 46 Prozent gestiegen – und zwar während eines Zeitraums, in dem sich die Aktienmärkte erholten und die Bedrohung durch zahlreiche Bankenpleiten – ein Lieblingsszenario der Gold-Anhänger – nachließ.
    Eine ernsthafte Erhöhung des Anlegerinteresses würde dazu führen, dass der Goldpreis abhebt. Das Jahresangebot aus den Minen ist zu derzeitigen Preisen nur rund 100 Mrd. Dollar wert. In einer Welt, in der die US-Regierungsdefizite in Billionen gemessen werden, ist das Kleingeld.
    Eine geringfügige zusätzliche Nachfrage könnte aus China und anderen asiatischen Ländern mit einer hohen Sparquote kommen. Die Schaffung einer neuen Verwahreinrichtung für physisches Gold in Hongkong könnte dazu beitragen, ein größeres Interesse zu entfachen.
    Die größte Quelle für eine zusätzliche Goldkaufkraft stellt aber der gegen eine Depression ansteuernde geldpolitische Kurs der Notenbanken dar. Als die Kreditblase ihren Höhepunkt erreicht hatte, hatte die überschüssige Liquidität dazu geführt, dass die Aktienkurse und der Immobiliensektor nach oben getrieben wurden. Doch die Aktienkurse könnten durch die dämpfenden Auswirkungen der Rezession auf die Unternehmensergebnisse gedrückt werden. Und viele Länder kämpfen zudem mit einem enormen Angebotsüberhang bei Immobilien.
    Die führenden Zentralbanker der Welt haben klar gestellt, dass sie ihren Kurs der Wirtschaftsankurbelung beibehalten werden, bis sich die Zweifel über das Wachstum zerstreut haben. Diese Verpflichtung hat bei einigen Investoren die Besorgnis geweckt, eine noch schlimmere Rezession könnte im Anzug sein. Andere Anleger haben Bedenken, die Mittelaufnahme der Regierungen könnte übertrieben sein. Wieder andere befürchten, die monetären Anreize könnten zu einer Inflation führen. Alle diese Bedenkenträger möchten sich vielleicht in Form von Gold ein wenig absichern.
    Und selbst die Sorglosen werden möglicherweise gern mitziehen wollen. Und da Gold zum 60fachen des Preises für Silber verkauft wird, was weit über dem langfristigen Durchschnitt liegt, könnte auch Silber für Anschaffungen erwägenswert sein.
    http://www.handelsblatt.com/fi…silber-entwischen;2453548
    Gruß Henry

    Sehe ich genau so! Auch bei den Seltenerden sind die Chinesen der Welt weit vorraus. Ich glaube die haben ihr Heu rein und können die nächste Stufe zünden. War mal vor ein paar Jahren hier ein guter Beitrag zur Strategie und zu den Schritten der Strategie. Leider finde ich den nicht mehr. Es geht kein Weg mehr daran vorbei. Die Chinesen sind die künftige Weltmacht, ausser .................

    Meinst Du diesen Artikel?
    http://www.goldseiten.de/conte…n/artikel.php?storyid=467
    Gruß Henry

    Ich hoffe hier sind Fragen erlaubt. Was hat es mit dieser Pyramide/Dreieck aufsich, aus der der Kurs gerade ausbricht?


    Und ist es regelmäßig um diese Jahreszeit so, daß durch Schmuckhändler der Preis steigt (auch wenn es nicht der einzigste Grund ist)? Und wie lange hält das dann so ungefähr an? Wollte doch vom nächsten Gehalt noch etwas zukaufen. :)

    FMK
    Etwas zum lesen:
    http://www.goldseiten.de/conte…artikel.php?storyid=11478
    http://www.rohstoff-welt.de/news/artikel.php?sid=14508
    http://www.fondscheck.de/artik…sen-Branchen-1959646.html
    http://www.sharewise.com/news_…s/8746-Gold-Kurse-Analyse
    http://commons.wikimedia.org/w…pyramid_of_John_Exter.png
    Gruß Henry

    Wo sonst soll man in so einer Lage bullish für Gold sein, als im GSF :D ?


    Mainstream ist eher ruhig im Moment, keine Ahnung, aber der sogenannte Dip wird noch kommen, schön wäre er von 1080 auf 1010 ;)

    Experten sehen Gold auf Rekordkurs
    Die Rückkehr der Unsicherheit an den Kapitalmärkten rückt den Goldpreis in den Fokus. Nach monatelanger Seitwärtsbewegung zieht der Preis wieder an und steht knapp vor der Marke von 1 000 Dollar. Dass sie fällt, halten Experten für wahrscheinlich. Einige prognostizieren bereits deutlich höhere Kurse, sobald Inflation wieder ein Thema wird.
    Ganzer Artikel:
    http://www.handelsblatt.com/fi…ld-auf-rekordkurs;2452810
    Gruß Henry

    Warnungen, das der $ bald einbricht, gab es in russischen Foren schon 2006.
    Auch das man Lebensmittelvorräte anlegen soll. Alles genau wie hier.
    Warum jetzt ausgerechnet der Moskauer Bürgermeister damit ankommt weiß ich auch nicht.
    Gruß Henry

    Süchtig nach Schulden


    Japans neuer Regierungschef will noch mehr Geld ausgeben als sein Vorgänger. Dabei leistet sich Nippon schon jetzt die höchsten Schulden unter den Industriestaaten. Die Regierung hat Anleihen ausstehen, deren Wert der Wirtschaftsleistung von zwei Jahren entspricht. Das Land steuert auf den finanziellen Kollaps zu.



    [Blockierte Grafik: http://bc1.handelsblatt.com/Sh…9376&width=168&height=168][Blockierte Grafik: http://www.handelsblatt.com/images/icon/ico_image_lupe.gif] Auch die japanischen Bürger wollen eines Tages ihr Geld verzinst zurück. Doch die meisten Szenarien sehen vor, sie mehr oder weniger zu enteignen. Quelle: Reuters
    Mythen umranken eine japanische Banknote. Eigentlich ist der Zweitausend-Yen-Schein ein gesetzliches Zahlungsmittel. Doch viele Japaner kennen ihn besser als Stoff einer Legende. Denn kaum ein Geldautomat gibt die Note aus, an kaum einer Ladenkasse erhalten die Kunden den geheimnisvollen Schein. Das weckt die Lust an Verschwörungstheorien: Insider horten ihn, raunen sich die Japaner beim Sake zu. Der damalige Premier Junichiro Koizumi habe die Banknote im Jahr 2000 nur vordergründig zu Ehren des G8-Gipfels in Okinawa herausbringen lassen. In Wirklichkeit sei der Schein bereits Teil einer Ersatzwährung, mit deren Einführung der Staat seine Schulden loswerden wolle.
    Wenn Finanzminister und Notenbank dann eines Tages im Handstreich den alten Yen entwerten und einen "neuen Yen" einführten, werde nur der Zweitausend-Yen-Schein seinen Nennwert behalten. Wer um den Plan wisse, lege sein Vermögen rechtzeitig in dieser Note an. Das sei der einzige Weg, die Mittel in die neue Zeit zu retten, so geht die Theorie weiter. Und sieht die Banknote nicht vom Design her schon ganz anders aus als das bisherige Geld?
    Ökonomisch gesehen hat die Geschichte keinen Sinn, aber die Japaner machen sich zu Recht Gedanken über die Finanzen ihres Staates. Nippon leistet sich die höchsten Schulden unter den Industrieländern. Die Regierung hat Anleihen ausstehen, deren Wert der Wirtschaftsleistung von fast zwei Jahren entspricht. In Deutschland und den USA dürfte die Verschuldung nach all den Konjunkturpaketen ungefähr im Bereich von 70 Prozent des Bruttoinlandsprodukts liegen. In Japan liegt der Wert dreimal so hoch: bei 190 Prozent. Ökonomen beziehen bei der Berechnung auch versteckte Staatsschulden ein.
    Lange sah es aus, als könnte auch ein seriöses Industrieland sich solch hemmungslose Verschuldung ungestraft leisten. Langsam bröckelt jedoch diese Gewissheit. Die Lage erscheint derzeit besonders brisant, weil der Sieger der Parlamentswahl vom Wochenende weitere großzügige Ausgaben angekündigt hat. "Versteckte Schätze" wolle er zur Finanzierung heben, hat Japans designierter Premier Yukio Hatoyama angekündigt und versprochen, endlich die Verschwendung in den Ministerien zu beenden. Doch Experten sind sich einig: Versteckte Schätze in der nötigen Größenordnung gibt es nicht. Zur Finanzierung bleibt nur die Ausgabe immer neuer Anleihen.
    Die Wirtschaftszeitung "Nihon Keizai" verwendet in ihrer Berichterstattung bereits Begriffe wie "fiskalischer Zusammenbruch", wenn es um die langfristigen Aussichten für den Etat geht. Die Deutsche Bank<img src="http://www.handelsblatt.com/images/icon/loading.gif" align="center" /> sieht Japan in Zukunft in einem "Schuldenstrudel". Im kommenden Jahr bereits könnten die Verbindlichkeiten das Doppelte des Bruttoinlandsprodukts übertreffen und bis 2020 auf das Dreifache steigen. Falls die Regierung nicht sofort Reformen in Angriff nehme, drohe eine Staatsschuldenkrise. Die Bewertungsagentur Moody's hat im Mai erstmals eine Anleiheklasse des japanischen Staates heruntergestuft.
    http://www.handelsblatt.com/po…tig-nach-schulden;2451557
    Gruß Henry

    Wegen hohen Defizits droht Dollarkrise
    Die aktuelle Wirtschaftskrise ist noch lange nicht überwunden, da droht bereits der nächste Kollaps
    Wirtschaftsnobelpreisträger Myron Scholes warnt im Gespräch mit dem STANDARD vor einer "Dollarkrise" im Zuge der hohen Staatsverschuldung.
    Weiter...
    http://derstandard.at/fs/12506…efizits-droht-Dollarkrise
    Myron Scholes war im Direktorium des Hedge Fonds Long-Term Capital Management (LTCM), der aufgrund massiver Fehlspekulationen nach Verlusten von 4,6 Milliarden USD zusammenbrach und eine Krise an den Finanzmärkten verursachte.
    Gruß Henry

    Güterverkehr eingebrochen


    Die Wirtschaftskrise hat den Güterverkehr in Deutschland im ersten Halbjahr so stark einbrechen lassen wie noch nie. In den Monaten von Januar bis Juni wurden auf Deutschlands Schienen rund 147,3 Millionen Tonnen Güter transportiert, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Das waren 22,4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum - der stärkste Rückgang seit Beginn der Statistik 1950. Wie das Statistikamt mitteilte, schlug die Finanz- und Wirtschaftskrise seit November auf den Güterverkehr durch. Nach zunächst geringen Einbußen wurden die höchsten Rückgänge zu Beginn dieses Jahres verzeichnet. Den höchsten Rückgang gab es dann im April mit einem Minus von 31,2 Prozent.
    http://www.bild.de/BILD/Newsti…terverkehrs-einbruch.html
    Gruß Henry

    Silberlouis
    Meine Mutter hat auch noch so ein 90 Teil für 12 Personen im Keller. Die 90 bezieht sich auf die Silberlegierung.
    Du mußt dann noch die Klingen und die Füllung der Messerklingen abziehen. Bei Walter E. war mal ein Artikel über
    Silberlegierungen, den ich aber auf der schnelle nicht finden kann. Damals hatte ich ausgerechnet, dass das Silbergewicht
    von dem Besteck ca. 45 Gramm beträgt. Bei den derzeitigen Silberpreisen nimmt dir das keine Schmelze ab.
    Gruß Henry

    Das Schlimmste kommt noch!
    Interview mit Prof. Wilhelm Hankel über die Auswirkungen der Krise und Perspektiven für die Zukunft. Bestes Szenario: Stagnation für die nächsten 5-10 Jahre. Für viele Menschen steht das Schlimmste aber noch bevor. Krisenbewältigung der Politik "grotesk". Bankenrettung Wahnsinn. Die privatkapitalistische Gesellschaft auf dem Weg in den Staatssozialismuns.

    Anders als viele Ökonomen und die Massenmedien sieht Prof. Wilhelm Hankel keineswegs das Ende der Krise. Seiner Meinung nach steht für viele Menschen das Schlimmste noch bevor - wegen drohender Massenarbeitslosigkeit .

    Die Krisenbewältigung durch die Politik beurteilt der Wirtschaftsprofessor als "grotesk": "Nichts anderes als hilflose Verlegenheitsmaßnahmen". Das wahre Ausmaß des Debakels stehe erst noch an und man könne allenfalls mit einer Stagnation rechnen, welche sich über das kommende Jahrzehnt hinzieht, so Hankel.

    Weiter...
    http://www.mmnews.de/index.php…chlimmste-kommt-noch.html
    Gruß Henry

    Gothaer: Versicherer zu eng mit Banken verzahnt
    Die Pleite mehrerer Banken würde die Branche der Lebensversicherer laut dem Finanzvorstand der Gothaer Versicherungen, Jürgen Meisch, nicht überleben. In einem Interview kritisiert Meisch die enge Verquickung von Banken und Versicherungen. Außerdem erklärte er, warum er Bankanleihen Schuldscheinen vorzieht und den Sicherungsfonds der Banken für Makulatur hält.[Blockierte Grafik: http://bc2.handelsblatt.com/Sh…8005&width=168&height=168]
    http://www.handelsblatt.com/un…t-banken-verzahnt;2450648
    Gruß Henry

    Hier noch eine Idee für den Einsatz von Solaranlagen:
    In Zukunft könnten Autos auf Sonnenbahnen fahren:
    Die Geschichte des Autoverkehrs ist reich an Ideen, die nie verwirklicht wurden. Was aber wenig über ihre Machbarkeit sagt. Jetzt schlägt ein Ingenieur vor, alle Autobahnen zu überdachen und die Dächer mit Solarzellen zu bestücken. Die würden 16 Mal so viel Strom liefern wie Deutschlands größtes Atomkraftwerk.
    http://www.welt.de/motor/artic…-Sonnenbahnen-fahren.html
    Gruß Henry

    Nochmals für das Archiv:
    Keine Änderung der Mehrwertsteuer und keine PKW Maut nach der Wahl:
    Merkel: Keine Änderung der Mehrwertsteuer


    Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat kategorisch eine Veränderung an der Mehrwertsteuer ausgeschlossen. „Wir werden die Mehrwertsteuer in den nächsten vier Jahren nicht erhöhen, weder den vollen noch den reduzierten Satz“, sagte sie der „Rheinischen Post“. Auch eine Pkw-Maut werde es mit ihr nicht geben, weil sie „zu Verzerrungen bei der Belastung des Verkehrs führt“, sagte die Kanzlerin. Merkel kritisierte die Pläne ihres möglichen Koalitionspartners FDP, den Kündigungsschutz zu lockern, den Spitzensteuersatz auf 35 Prozent zu senken und die Bundesagentur für Arbeit aufzulösen. „Das wollen wir alles nicht“, sagte die Kanzlerin. Auch der Beginn der Steuerreform hänge vom „Verlauf der Wirtschaftsentwicklung ab“. Es werde aber in jedem Fall bis 2013 eine Entlastung in zwei Schritten geben. Die Union wolle sich dabei auf eine Verringerung der kalten Progression konzentrieren.
    http://www.bild.de/BILD/Newsti…2009/08/29/09-merkel.html
    Gruß Henry