hm dachte ich bin ganz allein der bezahlte schlipstragende verschwörungstheoretiker
[smilie_happy]n
Warte mal… ich werde bezahlt, trage Schlips und bin sicher in den Augen vieler ein Verschwörungstheoretiker…
Ergo: Du bist nicht allein…
30. April 2026, 14:34
hm dachte ich bin ganz allein der bezahlte schlipstragende verschwörungstheoretiker
[smilie_happy]n
Warte mal… ich werde bezahlt, trage Schlips und bin sicher in den Augen vieler ein Verschwörungstheoretiker…
Ergo: Du bist nicht allein…
Ich frage mich gerade von wem du "Schlipsträger" bezahlt wirst ...
https://www.morgenpost.de/wirt…nde-prognose-energie.html
"Der wichtigste Grund für den Preisverfall beim Gas seien die herausragend milden Temperaturen in Europa, sagt Lion Hirth, Energieexperte von der Hertie School in Berlin. Der Einbruch der vergangenen Wochen, als die Preise von rund 130 Euro pro Megawattstunde auf 70 Euro gesunken seien, liege "an der wohl schlimmsten Hitzewelle, die Europa im Winter je erlebt hat".
Doch schon vor den ungewöhnlich hohen Temperaturen hatte sich die Lage am Gasmarkt ein Stück weit entspannt. Zwischen August und Dezember sanken die Preise deutlich – vor allem, weil viel weniger verbraucht wurde, als Beobachter vorhergesagt hatten. "Die Einsparungen sind viel größer als irgendjemand erwartet hat", sagt Hirth, "vor allem bei Kleinverbrauchern". Insgesamt rund 20 Prozent weniger Verbrauch bei Privatleuten und Industrie seien "bemerkenswert"."
Das ist ja 1a, dass der Energieexperte der Hertie School das sagt… Wobei wenn ich es genau lese, sagt er nichts falsches, Du interpretierst es allerdings falsch. Er spricht hier über den Kurzfristmarkt. Allerdings sind die Preise am langen Ende auch massiv runter gekommen. Dass lässt sich nur nachhaltiger Veränderung im Supply- oder Demand-Bereich erklären. Industrielle Abwanderung/Produktionsverlagerung sind hier das Thema.
ich überleg grad, was der damit meinen könnte…
Du hast erstmal grds zwei Speichertypen: Kavernenspeicher sind alte Salzstöcke, also im bildlich ein riesiges Loch im Boden. Die sind relativ schnell befüllbar (ich sag mal: innerhalb von ein bis zwei Monaten von leer auf voll) Hier gibt es v.a. geologische Restriktionen, dass man nicht zu schnell entnehmen darf, da sonst die Kaverne zusammenfallen kann (die Salzschicht drumrum muss mitarbeiten)
Bei Porenspeichern sind es Gesteinsformationen, die in - wie der Name sagt - das Gas in kleinen Poren aufnimmt. Diese sind länger zu befüllen, ich hatte oben mal fünf Monate von leer auf voll genannt. Kann man sich glaub ich ganz gut vorstellen, dass es aufwändiger ist ein Netz mit Kapilaren zu befüllen als ein Loch (und umgekehrt auch). Diese wurden in Normalzeiten dazu genutzt, um den systematischen und mithin Gut Plantagen Sommer-Winterausgleich vorzunehmen, während die Kavernenspeicher kürzerfristige Peaks abgefahren haben.
Was der Kollege gemeint haben könnte - Wenn Du Dir das geologische Volumen beider Speicher als Eimer vorstellst, kannst Du nicht das volle Volumen nutzen. Sondern es muss immer ein ‚Rest‘ drin sein. Dieser Rest heißt Kissengas und wird bei Erstbefüllung geologisch relativ aufwändig, wie genau weiß ich nicht, eingebracht und verbleibt immer im Speicher. Das allseits angegebene Arbeitsvolumen bezeichnet allerdings nur den nutzbaren Rest des Eimers, das Kissengas ist hier nicht Teil der Betrachtung. Ob das 53% sind… weiß ich nicht sicher. Ich meine ich hätte mal 15-20% gehört.
Edit sacht: Hab grad beim googeln gefunden, dass der Kissengasanteil bei 1/3 - 1/2 des Gesamtvolumens liegt. Das wird er sicher mit den 53% gemeint haben…
Alles ziemlich kompliziert mit der Gaserei.
Grüßle
ja Gott sei Dank…
Die Kraftwerksbetreiber in D.
Die kleinen Kraftwerksbetreiber verfügen i.d.R. Nicht über eigenes Speichergas, sondern bekommen das Gas über Kraftwerkslieferverträge von den Händlern/ Downstreamern. Die größeren - wie z.B. RWE - durchaus, aber auch die fahren in der Einsatzplanung immer die Optimierung: Kann ich das Gas, das ich habe, optimalerweise im Kraftwerk verfeuern und einen Stromerlös erzielen oder lasse ich das Kraftwerk stehen und verkaufe das Gas (zum Spotpreis) besser wo anders hin?
Die Formel ist für ein reines Stromkraftwerk (ohne Wärmeauskopplung) ist pi mal Daumen (Gaspreis + 0,2 * CO2 Preis) / 0,45 < Strompreis, ab dann lohnt sich eine Verfeuerung im Kraftwerk. Ist das nicht gegeben (wie z.B. zum Jahreswechsel) bleibt das Kraftwerk stehen und das Gas geht in den Markt.
Mal ein paar Statements:
1) Das Gas wird (physikalisch) locker für diesen Winter reichen. Es sind natürlich noch Extremszenarien denkbar, insbesondere bei einer lang anhaltenden Kältewelle (damit meine ich mehr als 6 Wochen mit mehr als 6-7 Grad unter Normal) in Verbindung mit einem Kältepeak (so etwa bei -8 Grad) Ende März. Dann kommt es aufgrund der beschränkten withdrawal capacity, die wiederum zum Füllstand korreliert ist, zu Problemen. Wie wahrscheinlich das ist, kann sich jeder für sich ausrechnen
2) @hammwolln: Der Dezember-Bedarf der Industrie war mit Nichten gleich, sondern im Vergleich zum Vorjahr um 15-20% niedriger. Oder kurz: Wir haben deswegen kein physisches Gasproblem, weil die Industrie am Stock geht.
3) Dass die Speicher nicht von jetzt auf gleich wieder voll werden, liegt an den Beschränkungen in der Injection Capacity. Insbesondere Porenspeicher sind darauf ausgelegt, dass sie sich langsam füllen, das bedeutet im Normalfall von ‚fast leer‘ auf ‚fast voll‘ in 5 Monaten.
4) Das Gas ‚gehört‘ in aller Regel den Händlern. Sie vermarkten - unter den Restriktionen, die die Gesetzgebung hinsichtlich Speichervorgaben gegeben hat - es dort, wo es kurzfristig den höchsten Preis gibt. Genau so, wie es jeder andere Händler in jedem anderen Markt mit seinen Lagerbeständen auch macht.
Frauen, die nicht gehorchen, haben wir alle zu Hause (sonst wären’s nicht unsere Frauen). Außer den Frauen unter uns natürlich, die haben Männer, die nicht gehorchen.
geht mir langsam aber sicher auf den Sack, der Faden hier. Auf meinen alten weißen, wohlgemerkt.
Silber corner gibt 800 und will 837 pro kg… knappe 5% spread.
Hatte bislang keine Probleme, irgendwo zwischen mittelpreis und Händlerverkaufspreis zu verkaufen. Zugegebenermaßen nicht für 100tausende, wohl aber für Mittel fünfstellig.
Davon abgesehen hast du mit deinem vermögensmanagement was falsch gemacht, wenn du plötzlich und unerwartet 100tausende auf den Markt werfen MUSST.
einfacher wird es für den Freund Kinderkram, wenn er seine Robbe nicht im Angebotsfaden sucht…
noch einfacher, wenn er mitteilt, was denn akzeptabel ist
Alles anzeigen@Brenneke danke für die Hinweise. Das Wasser kommt aus einer Quelle und versickert im angrenzenden Teich ( der ist größer als alle Becken zusammen), es gibt also keinen klassischen Ablauf in ein anderes Gewässer.
Ein Netz muss drüber über die Teiche, da mache ich mir keine Illusionen.
Wenn die Zeiten noch schlechter werden fürchte ich eher die Zweibeiner.
Evtl. Kommt noch ein Sterlett rein, es gibt aber kaum Algen (zu kalt schätzte ich) nur ein bisschen Kraut.
Geräuchert, gegrillt usw. wird natürlich selbst. Das ist u. a. Sinn der Übung.
beim Verkauf müsste ich meinen Stundensatz anlegen, das lohnt nicht. Wenn ich es nicht mache und "unter Preis" verkaufe nervt es mich... So groß ist die Anlage auch nicht. Aktuell schätzte ich die Kapazität auf 150 Fische, mit ein bisschen Arbeit und Übung vielleicht max. 300.
mach doch ein Mittelding… so was wie Lohnzucht. Würde Dir direkt 100 Stücker auf mal abnehmen…. Rund, den Rest mach ich selbst.
Focus Titel: Putin feuert Atomraketen ohne Sprengkopf - ich muss noch überlegen: Gibt es bei mir heute Abend Pizza Tonno ohne Tunfisch oder Hühnersuppe ohne Huhn?
das ist länger als mehrere Wochen her… Ansonsten wäre ich schon auf die Idee schon gekommen, mich mal zu melden
muss irgendwann in der ersten Jahreshälfte gewesen sein. Bin zu faul zum suchen. ![]()
Alles anzeigenMoin @MarcusAureus,
ich vermute, dass die Antwort sehr einfach ist.
Die Zahl der Sammler für solche Spezialitäten ist relativ klein.
Das wissen die Händler natürlich auch und bieten entsprechend niedrige Ankaufspreise.
Dann sind die Leute, die es sich leisten wollen auch noch sehr preissensitiv.
Dein Preis von 3.800 € liegt deutlich über dem besten Ankaufspreis von 3464 €.
In dem Fall doppelt ärgerlich… Ich hatte genau diese Münze - dieses Jahr noch - mehrfach als Gesuch drin, als Sparreserve für meine 2012 geborene Tochter. Erst zum Mittelwert, dann zur Hälfte zwischen Mittelwert und Händlerverkaufspreis, zuletzt knapp unter Händlerverkaufspreis..
Hab sie dann irgendwann beim Händler gekauft, um den Satz bis 2 Oz voll zu haben.
Mit dem Mittelwert hätten wir uns beide geschmeidige +-250 Euro sparen können… Habe mir die gleiche Frage gestellt wie Du, nur von der anderen Seite kommend.
Wäre mir noch nie aufgefallen, das unangenehme Klima…
Alles anzeigenIch denke darüber nach, aus beruflichen und privaten Gründen, mein Haus und alles was dazu gehört zu verkaufen.
Ein neues Domizil wäre im Raum Koblenz oder Neuwied denkbar.
Das ganze sollte etwa in der Mitte des nächsten Jahres stattfinden.
Hat nichts mit Scheidung oder ähnlichem zu tun.
Einfach bezahltes Haus in A gegen Haus in B tauschen.
Habt ihr Tipps für mich auf was ich achten sollte?
Hochwasser…
…und besser Koblenz als Neuwied. Wenn Du Tipps zu Stadteilen brauchst, wenn’s konkreter wird melde Dich. Bin da aufgewachsen.