Beiträge von Wayne Schlegel

    Ich bin sowohl für Thomas_Ks als auch Grünundblaus Beiträge dankbar, wobei ich G&B wichtiger finde, da er so ziemlich der Einzige (oder einer von ganz wenigen) hier im Forum ist, die uns auf möglicherweise bevorstehende Deflationsszenarien aufmerksam macht! [smilie_blume]
    Daß wir alle langfristig Inflation erwarten ist klar, deswegen sind wir ja Goldbugs. Aber wenn wirklich demnächst die Banken nur noch beschränkt Bargeld rausrücken sollten, werden die meisten an die Warnungen des vermeintlichen Trolls zurückdenken...!!! [smilie_love]
    Ich hab jedenfalls zusätzlich zu den EMs auch genug Cash gebunkert (in "kleinen, gebrauchten Scheinen")...


    Oute mich auch als einer der ganz wenigen . . . und bin dankbar für alles.


    Wenn es über ein Wochenende mal eine Währungsreform gibt, ist das eine Inflation oder eine Deflation? Gute Frage, gell?
    Wenn es eine "richtige" Währungsreform ist, bei deren Gelegenheit sich der Staat entschuldet (und nur dann machte eine Währungsreform Sinn), ist es eine Deflation (=Verminderung der ungedeckten Geldmenge). Keinesfalls ist das eine Inflation (=Erhöhung der ungedeckten Geldmenge). Was passiert dann mit EM?
    Weiss man nicht ganz genau, auf jeden Fall bleibt es aber erstmal EM, egal in wessen Hände es sich befindert oder wohin es wandert, wo hingegen Papiergeld sicher größtenteils zu Altpapier wird.

    Das derzeitige deutsche Münzgesetz vom 21. Dezember 1999 (MünzG 2002) regelt unter anderem die Annahmepflicht von Eurogedenkmünzen und ergänzt damit die EG-Verordnung Nr. 974/98. Das Gesetz hat zum 1. Januar 2002 das MünzG 1950 abgelöst.


    So müssen laut dieses Gesetzes bis zu 50 Euro-Münzen in einer Zahlung akzeptiert werden. Bei deutschen, auf Euro lautenden Gedenkmünzen wie beispielsweise Zehn-Euro-Münzen ist die Annahmepflicht auf 200 Euro je Zahlung beschränkt. Zehn-Euro-Münzen sind demnach in Deutschland gesetzliches Zahlungsmittel und müssen laut § 2 MünzG akzeptiert werden.


    Komplettes Münzgesetz: http://bundesrecht.juris.de/m_nzg_2002/index.html


    Das Wort "müssen" in einem Gesetz läßt keine Interpretationsspielräume offen. Problem ist also nicht das "Loswerden" der Silberzehner zum Nominal, sondern das Beschaffen der Silberzehner zum Nominal. Als Kleinmengen hier und da in Geldhausfilialen stückchenweise mit viel Aufwand noch möglich. Aber nicht dutzend-rollenweise für den Bargeld-Reservisten-und-Bank-Run-Vorbeuger in Höhe einiger Monatsgehälter mit einem kleinen EM-Inflations-Spekulatenherz und leichten Währungsreformbefürchtungen.
    Der Beschaffungs-Zug dürfte abgefahren sein. Wer dennnoch eine abgabebereite Großquelle kennt - vertrauliche Info bitte an mich.

    Nö, niemand weiß es. Deswegen diversifiziert man ja in der Regel auch. Die von Dir vorgezeichneten Paragraphen weiter oben sollten außerdem Anlass sein, über ein rechtzeitiges Abwandern nachzudenken. Wenn man Auswandern im Notfall mit Vermögen schafft, dann mit güldenem, oder welches andere versprechensfreie und nicht elektronisch konfiszierbare Vermögen für die Hosentasche ist Dir bekannt?


    Letztlich kann ein übler dritter Weltkrieg ausbrechen, es kann sonstwas passieren. In jedem Fall sind diese Unsicherheiten ein Grund, Gold zu halten. Die Möglichkeit einer Konfiszierung kann nicht ernsthaft ein Grund sein, garkeines zu halten!


    Volle Zustimmung, Xray. Genauso wollte ich es auch verstanden wissen.
    Wer eine währungsreformbedingte Beschlagnahme ausser Betracht lässt, hat nach meinem Dafürhalten das Spiel nicht durchschaut oder will es vor lauter Krisengewinnlerkalkulation vielleicht auch gar nicht durchschauen. Mein Blick in die Logik-Glaskugel ergibt eine an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit für eine Konfiskation. Wenn es anders kömmt, wäre mir das sehr viel lieber.


    Vielleicht ist folgendes konsensfähig: Die Sache mit den EM einfach vollkommen nüchtern betrachten, sowohl angst- als auch gierfrei. Eine letzte Sicherheit vermitteln aber weder EM noch sonstwas. Ob man den Menschen Papierschuldgeld-Sand oder EM-Staub in die Augen streut, der Blick wird in beiden Fällen trübe.


    P.S. Die Auswanderungsdebatte wurde und wird in anderen Forumsecken rauf und runter geführt. In diesem Faden off topic, aber eines ist bei deren Lektüre bei mir hängengeblieben:
    1. Der (arme und auch vermögende) Auswanderer ist im Einwanderungsland (ethnischer) Ausländer
    2. Die anfangs dem Auswanderer günstig (liberal, eigentumsachtend, steuerumverteilungsminimal, sozialspannungsfrei oder sonstwie) erscheinende Sozial-/Staatsform/Lebenssituation kann sich genau wie im urspr. Heimatland ändern (guckst Du aktuelle Griechenland, Island - und es gibt offiziell ja noch gar keine gravierende globale Krise)
    3. Gibt es einen wirklichen globalen Krisendruck, sind gravierende Änderungen in jeder Weltecke - ausser wahrscheinlich in wirklich abgeschiedenen, menschen- und gottverlassenen Gegenden - sehr wahrscheinlich. Solche Gebiete gibt es hier z.B. in Meck-Pom auch.

    Dear Mr. Bettelmann, was willst Du mit vergrabenem EM im Wald, was vollkommen wertlos ist, da es weder als Tauschmittel, als Vermögenshortungsmittel noch sonstwie eingesetzt werden kann. Aber vielleicht hast Du ja recht, alles ist Quatsch und der Staat/Machthaber verzichtet auf die einzige Möglichkeit, eine stabile Währung nach vorherigem Ruin einzuführen. Vielleicht hat Walter E. recht und der Staat erlaubt es den EM-Haltern, sich mit ein paar Unzen gewaltige Vermögensmassen einzuverleiben. Ich weiss es nicht, Du vielleicht?


    P.S.: Technisch wäre das Auffinden von EM auch in einigen Metern Tiefe keine Problem. Hierzu gibt es hier im Forum oder auf den Gelben Seiten eine Menge zu lesen. Aber solche Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen würden aufgrund der Entwertungsstrategie gar nicht nötig sein.
    Aber wenn Du willst, fügen wir halt noch § 3a ein:
    § 3a Wer im Wald EM von Bettelmann findet, der bekommt dessen Haus und Frau. Wer anonymes EM findet bekommt kostenlos eine Jahresstehplatzkarte beim Fussballverein seiner Wahl. Zufrieden Bettelmann?


    @Schlegel


    Bitte "Wayne" oder "Herr Schlegel" - soviel Zeit sollte sein (kleiner Scherz).

    Habe Beitrag 106 natürlich gelesen. Dann muß ich nochmal
    präzisieren: Nach meiner Überzeugung beschließen EU und nachgeordnet der sog. Deutsche Bundestag Gesetze im Auftrag
    ihrer Herren in Neu Yorck und London. Nach Währungsschnitt und Neustart werden die größten Privatbanken der Welt immer
    noch die gleichen sein. Goldm.Sax oder Nachf. werden weiter mit Kursen aller Art Jojo spielen nach Herzenslust - auch eben
    mit EM. :boese: Warum (zum 3.) sollten sie ein Geschäftsmodell aufgeben, das sich mehr als 100 Jahre bewährt hat?


    Richtige Frage, die Du unten auch richtig beantwortest. Das Papier-Schuldgeld-Modell wird nicht aufgegeben, sondern nach der oder mehreren aufeinander abfolgenden Währungsreform/en, einer massiven Vermögensumverteilung und quasi Nullstellung der Staatsschulden, neu gestartet. Um einen Neustart hinzukriegen ist als Zwischenphase (5-30 Jahre) eine EM-gedeckte Währung nötig - mit abnehmendem Deckungsgrad zur Entwöhnung. Dann, sofern es überhaupt noch raubbaubare Rohstoffe für eine blasenartiges Wachstum gibt (was mit Recht bezweifelt werden kann), gehts wieder mit einem reinen Papier-Schuldgeldsystem weiter. Alternativ subsistenzwirtschaftender Tribalismus bei einer radikal dezimierten Menschheit. So könnts kömmen - oder auch nicht. Jeder kann sich ein Zukunftsszenario aussuchen.


    Der bewaffnete Arm der anglo-vorderasiatischen Bankster ist die Nato (mind.-wer noch alles, lasse ich hier mal beiseite), die
    derzeit militärisch nicht zu besiegen ist. Ich erwarte eine Neuauflage des Luftgeld-Systems - EMs sind für mich nur Zwischenspeicher. :P
    Grüße, Euer Willi]


    p.s.: Nochmal die Frage : Wie sollte ein Silberverbot in der Praxis aussehen? Vielleicht doch ein Extra-Threat?


    Vielleicht so:
    § 1 Alles im Privatbesitz befindliche Silber und Gold bis auf 1 Unze pro Kopf bis zum ... bei der örtl. Geldhausfiliale abgeben bei Großmengen zur Abholung anmelden
    § 2 Silber- und goldverarbeitende Unternehmer können Zuteilung gegen Produktions- und Verwendungsnachweis beantragen.
    § 3 Wer dies nicht tut ist ein Volksschädling und dessen sämtl. Vermögen wird enteignet. Wahlweise für jede Unze 1 Woche Braunkohletagebau oder 1 Fass aus der Asse schleppen
    § 4 Wer erfolgreich Nichtablieferer anzeigt, bekommt für jedes aufgegriffene Kilo Silber / Unze Gold ein enteignetes Haus vom Staat geschenkt


    Eine gute Konfiskations-Bürokratie wird das mit Hilfe von Beratungsunternehmen bestimmt wunderbar ausformuliert hinkriegen und willige Vollstrecker finden.


    Grüße

    Was willst du da hören...was wir nicht schon hier wissen????
    Und du bezahlst noch dafür.....irgendwie.
    cu DL


    Einfach die Menschen mal live und von Angesicht zu Angesicht erleben. Dann sieht man mal authentisch, was die wirklich draufhaben und ob sich die Vorurteile bestätigen oder revidiert werden müssen.
    Und Sinsheim, im Kraichgauer Hügelland, zwischen Heidelberg und Heilbronn ist für sich allein schon ein Tripp wert. Für technisch Interessierte gibt es dort als Dreingabe noch das Auto-und Technikmuseum und als Damenprogramm die Studentenstadtszene in Heidelberg oder Weinproben in der Winzergenossenschaft Wiesloch. Und man kommt dort nicht zuletzt sehr preiswert unter.


    Sollte Silber eine Nachfrage als Geld erleben, so werden die Zeiten der "geringer Wertdichte" vorbei sein.
    Sollte Gold verboten werden und Silber nicht, so wird Silber möglicherweise eine "höchere Wertdichte" erreichen als Gold.


    Nochmal, der Begriff Goldverbot deutet m.E. in eine falsche Richtung. Wenn, dann geht es um Konfiskation. Wenn zu erwarten ist, dass daraufhin Silber eine enorme Wertsteigerung erfahren sollte, wäre der Konfiskateur mit dem Klammersack gepudert, wenn er die Silberjünger ungerupft lassen würde.


    Das Thema, dass Silber in größerem Masse in der Industrie gebraucht wird und nicht "verboten" werden kann, läßt sich doch nun wirklich beherrschen. Drugs, Waffeln, Gase, Uraan, Plutionium usw. werden auch von der Industrie bzw. von best. Institutionen gebraucht, ohne dass die breite Öffentlichkeit rankommt. Für den Normalo sind diese Sachen auch quasi "verboten". Da wird halt kontingentiert, verwendungsnachgewiesen und kontrolliert. Alles machbar - in einem Überwachungs- und Polizeistaat mit drakonischer Bestrafung und verlockenden Denunziantenprämien sogar ziemlich perfekt.

    Mehrere Schliessfächer sind zwar eine gute Idee, kosten dann aber auch mehr!
    Und wie mache ich das mit der Versicherung? Klar kann ich Fotos von dem Silber machen, aber das beweist doch noch lange nicht, dass da zum Einbruchszeitpunkt sich auch Silber im Tresor befand!? :wall:


    Klaro, ein größeres Fach kostet auch mehr als ein kleines. Zwei kleine vielleicht mehr als ein großes, aber dafür hast Du die doppelte Versicherungssumme. Mehr Leistung kostet eben mehr - so funktionierts unter uns Menschen nun mal.


    Die Bank versichert standardmäßig jedes Schließfach bis zu einem bestimmten Wert. Welcher Wert dies ist, ist von Bank zu Bank verschieden. Normalerweise ist diese Versicherung in der Miete enthalten. Nur wenn du über diesen Wert hinaus versichern willst, weil Du das Schließfach randvoll mit 1000-EURO-Scheinen machen willst, geht das separat. Auch hier musst Du die jeweilige Bank fragen.
    Die Situation des Beweises hast Du doch bei einer Hausratversicherung auch. Wie soll man beweisen, dass man eine gestohlene Sache eine Sekunde vor dem Diebstahl noch gehabt hat? Da das in der Regel unmöglich ist, akzeptieren Versicherungen und die Rechtsprechung eben die vorgenannten Beweismittel. Eng wird es nur, wenn die Gangster (in diesem Fall nicht die Banker gemeint) geschnappt werden und in dem Diebesgut befindet sich alles nur nicht ein Stückchen mehr aus Deiner Safeinhalts=Verlustliste. Da wird die Versicherung natürlich und zurecht ein Betrugsverfahren initiieren. Mit etwas Glück landet man mit den Dieben dann in einem Trakt.


    Servus, ein Goldverbot (in Form einer Konfiskation (!)) wirds m.E. weniger wegen einer Torero-Geschichte (Torero, ob staatlicher oder privater, wird mit Dollars finanziert und nicht mit EM - und es läßt sich schwer anders hinbiegen), sondern viel wahrscheinlicher im Zusammenhang mit einer Währungsreform geben.


    Wenn wegen Staatsbankrott oder Inflation oder Deflation oder Bankrun oder als sonstige Restart-Möglichkeit unter Entschuldung vorallem der Staaten eine neue Währung kreiert werden muss, dann müsste sie, um als sicher und stabil geglaubt und damit akzeptiert zu werden, zumindest größtenteils EM-gedeckt sein. Vielleicht wird es mehrere Währungsreformversuche geben (müssen), bis dann letztlich erst eine halbwegs gedeckte Währung Bestand haben kann. Für das Gemeinwohl und eine stabile sichere Zukunft wird es also einer Sozialisierung des EM-Eigentums bedürfen. So ungefähr wirds jedenfalls aller Wahrscheinilchkeit nach verlautbart werden. Das dürfte dann die Rechtfertigung für die Konfiskation sein.


    Die Mehrheit der Nicht-EM-Besitzer wird das gut finden, die Minderheit nicht. Aber wenn den Regierungen jetzt bereits Mehrheitswünsche (Afghanistan, Bankenrettung, Maastricht, Überwachungsstaat) egal sind, was braucht man sich in Krisenzeiten um Minderheiten kümmern? Nur meine Meinung, nicht mehr, aber auch nicht weniger.

    Hallo,
    da meine Vermieterin sowie dessen Freund und keine Ahnung wer noch.. einen Schlüssel für meine Wohnung haben, denke ich, ist es doch sicherer wenn ich meine Edelmetalle im Bankschliessfach verwahre.
    Weiß jemand was da derzeit das billigste ist?
    Danke
    Lukas


    Hi Lukas,
    Schließfachgebühren sind von Stadt zu Stadt, von Geldhaus zu Geldhaus verschieden. Angebot und Nachfrage halt. Du wirst nicht umhin kommen, die Filialen in Deinem Erreichbarkeitsradius abzufragen. Preisbildender Faktor ist nicht nur die Größe des Faches, sonderen dessen Versicherungssumme. Kann ja mal passieren, dass aufgebrochen oder unterschlagen wird. Dann ist eine entspr. Versicherungssumme und ein Inhaltsnachweis (Liste, Foto) keine Fehlinvestition.
    Es ist also u.U. interessanter, mehrere kleinere Fächer zu nehmen, als ein großes, weil jedenfalls nach meinen Erkundigungen die Fächer gleich hoch versichert werden.


    Wieso nicht ganz bei Trost :hae:
    Stehn doch 2€ mehr drauf als drin sind :)
    Wenn der innere Wert die 10 übersteigt hättest Du recht :!:
    Gruß Nachtwächter


    Moin, und wieviel steht bei 'nem 10er Scheinchen mehr drauf als drin ist? Scherz beiseite. Ich schrieb: "nach meinen Begriffen" nicht ganz bei Trost. Kann und soll jeder anders sehen.


    Für mich - und offenbar einige andere auch - sind Silberzehner für kleinere Geldvermögen bis 10.000 EURO das Mittel der Wahl einer risikolosen Absicherung (wer sich nicht absabsichern will, braucht EM allenfalls aus ästhetischen Gründen). Für größere Geldvermögen als prozentuale Beimischung aus meiner Sicht auch sehr empfehlenswert (wir befinden uns doch hier im Goldverbots-Sräd, oder nicht?).


    Übrigens: Ergebnis meines gestrigen Rundtelefonates mit 5 umliegenden Geldhausfilialen, die sonst mal ne Handvoll Silberzehner-Rückläufer hatten: 0 Silberzehner verfügbar. Das mag andernorts anders sein, hier sind aber alle bisherigen Quellen versiegt. Größere, rollenweise gemessene Mengen scheint es nur noch auf dem Sekundärmarkt gegen beachtliche Aufschläge auf den Nominalwert zu geben. Mag jeder seine eigenen Rückschlüsse hieraus ziehen.


    Servus

    https://fww.frankfurter-fondsb…&vernr=330752&userid=6000


    Aktien - bester Schutz vor Inflation


    (...) Aktieninvestments würden zu Unrecht kritisch gesehen. "Aktien und Aktienfonds sind eindeutig der beste Schutz vor Inflation", sagt Dr. Schmitz und betont weiter: "Besonders auf lange Sicht erzielen Aktien eine Anlagerendite, die im Jahresdurchschnitt um 6,5 bis 7 Prozent über der Inflationsrate liegt."


    Aber sicher doch. Deshalb würde es mir vollauf genügen, wenn Dr. Schmitz mir persönlich haftend wie auch dinglich gesichert eine bescheidene Rendite von nur 3% über der Inflationsrate garantiert. Dann bekommt er einen ansehnlichen Betrag von mir zur Verfügung gestellt und alles was er darüber hinaus an Rendite erwirtschaft, was ja langfristig wie er sagt ein leichtes sein dürfte, darf er behalten.
    Na, Dr. Schmitz, das ist doch ein dolles Geschäft für Sie und mich!

    […]


    Genau, und 100% nehmen kein Gelbmetall (von Unbekannten). Wobei Silberzehner laut Münzgesetz in gewissem Rahmen angenommen werden muss (ist ja gesetzl. Zahlungsmittel). Rechtsfolge bei Nichtannahme: Annahmverzug. Aber wieso soll man eine Kassiererin bei ALDI, LIDL oder REAL belehren wollen bzw. den Geschäftsführer herbeirufen lassen, aufdass der Unmut der Kundenschlange sich über einem ergießt.
    Wer bei einem reinen Silberanteilswert von z.Zt. rund 8 EURO pro Silberzehner damit bezahlt (ausser um Aufmerksamkeit zu erregen), ist nach meinen Begriffen nicht ganz bei Trost.


    Der "Schrauber" kannte Dich persönlich und hatte deshalb Vertrauen in die Echtheit der Goldunze? Hast Du gefragt, ob er auch Silberzehner von Dir genommen hätte?


    Ich und alle die ich auf Münzbörsen zu dem Thema angesprochen habe, haben ausnahmslos gegenteilige Erfahrungen gemacht. Silberzehner werden von nicht persönlich bekannten zu rund 50% genommen. 10tel Unzen oder ähnliches aus Gelbmetall wird - ausser natürlich geschenkt - nicht genommen. Hingegen kannst Du für Silberzehner Goldunzen bekommen, für Goldunzen aber nicht ohne weiteres Silberzehner.


    Was in "Notzeiten" genommen oder nicht genommen wird, weiss keiner. Wenn es "richtige" Notzeiten sind, wird ausser Lebensmittel, Waffeln, Schwermetallprojektile, Sexualpartner und Energieträger gar nichts genommen.