Beiträge von Wayne Schlegel

    http://www.handelsblatt.com/po…re-eine-tragoedie;2542625
    ein interessantes interview mit pier carlo padoan, oecd-chefvolkswirt.
    was er vorschlägt sind international abgestimmte konsolidierungen der verschiedenen staatshaushalte. hört sich für mich nach einem internationalen versuch der systemrettung ohne inflation an. ...


    Es sehe nur 2 nachhaltige theoretische Staatskonsolidierungsmöglichkeiten, von denen keine einzige eine Chance in der Praxis hat (also nur etwas für die Märchenstunde ist).
    1. Kein Staat nimmt ab sofort mehr Schulden auf (hat es in der mehrtausendjährigen Menschheitsgeschichte noch nie gegeben)
    2. Jeder Staat sorgt für eine ausgeglichene Handelsbilanz (dann iss sowohl Essig mit den Defizitländern, als auch mit den Exportweltmeistern, denn das eine bedingt das andere und umgekehrt)
    Einen dritten Wege gibt es nicht. Also lasst uns mit den bankrotten Staatshaushalten leben, solange es eben geht.

    da gab es sogar Strassenbahnbeschriftungen in der Art.
    rückblickend kann man den Japsen zu so einer Regierung nur gratulieren! :thumbsup:


    Bei asiatischen Regierungen fehlt uns hier schlicht die Erfahrung.
    Wenn aber eine westliche Regierung ihre Bürger zum AU-Kauf aufrufen würde, dann düfte es bis zur anschliessenden Konfiskation nicht mehr weit sein.


    Kraut und Rüben?
    Wenn Hannich als Geld nur die emittierten Münzen und Banknoten ansieht, dann irrt er meiner Ansicht nach. Nehmen wir doch die allerursprünglichste und heute immer noch aktuelle Geldfunktion, die jeder kennt.
    Geld ist das, womit ich schuldbefreiend meinen Steuerzahlungspflichten nachkomme.
    Nur dafür braucht man übrigens Geld. Alle anderen privatrechtlichen Schuldverhältnisse bedürfen per se kein Geld in Form von (Steuer-)Zahlungsmitteln (gib mir ein Auto, dafür kehre ich 5 Jahre den Hof des Autohauses). Ich kann als Gegenleistung anstatt Geld sonstwas vereinbaren.


    Bleiben wir also bei den wirklich auf Geld lauten müssenden Steuerzahlungspflichten.
    Geht das mit Münzen und Bargeld? Bei den 20 Finanzämtern, mit den ich zu tun hatte, ging das jedenfalls nicht. Die wollen sogar auschliesslich Buchgeld und keine Münzen, Banknoten, glänzende Metallstückchen oder gute Worte. Also ist Geld im praktischen und staatsbegrifflichen Sinne nur Buchgeld und nicht Bargeld. Da können die Amis "legal tender" draufdrucken oder auch "in god we trust" oder Aktfotographien. Gegenüber der Staatsmacht habe ich keine andere Möglichkeit, als Geld in Form von Buchgeld zu geben. Tue ich das nicht, liquidiert die Staatsmacht alle meine sonstigen physischen Dinge in Buchgeld bis die Steuerschuld getilgt ist. Ob dann Bargeld eine verbriefte Form von Buchgeld als grundsätzlich alleiniges Steuerzahlungsmittel ist? Kann man sich drüber den Kopf zerbrechen.

    Mußt Du selber entscheiden! Wenn Du "schnell mal die Biege" machen möchtest oder Deine EMs nach Luxe-Burg bringen möchtest, würde ich schon mal zwecks "transport" auf Silber verzichten. Auf jeden Fall würde ich Dir bei Gold zu kleiner Stückelung (1/4 Unzer, kleine Barren) trotz geringem Aufgeld raten. Und wenn Du mich fragst, LASS die Finger weg von den Silber 10er Euros....sieh Dir mal an was mit den 10 DM und den 5 DM Stücken passiert ist (ok, jetzt sind se wieder mal etwas mehr wert als "nur" nominal, aber wie lange will man auf soetwas warten??) !!!! Wenn Gold und Silber, dann RICHTIG.
    MfG 18K


    Hi,
    ich respektiere diese Meinung, wiewohl ich Deinem Vergleich einen anderen Vergleich entgegensetze: Mit den 10 DM und den 5 DM Stücken hat kein einziger Mensch jemals einen "Verlust" gemacht hat. Bei dem Kauf von anderen "Anlagen", auch G + S, gibt es viele Menschen, die "Verlust" gemacht haben.
    Wenn aber (Teil-)Motivation bei EM-Kauf der Aspekt Absicherung ist, dann ist doch gerade eine Absicherung des Wertverlusts nach unten nicht zu ignorieren. Bei EM-Bullions ist das Wertverlustrisiko nach unten gegeben. Bei EM-gedeckten Zahlungsmitteln ist der Verlust durch den Nominalwert begrenzt. Bei Silberzehner also 10 EURO.
    Wenn aber die Gewinnverlockungen beim EM im Vordergrund stehen, sind natürlich Silberzehner kein Mittel der Wahl.
    Ist doch ganz banal:
    Silberzehner: Nullverlustrisiko und geringere Teilhabe an EM-Wertsteigerung
    G+S-Bullions: Verlustrisiko und dafür höhere Teilhabe an EM-Wertsteigerung
    So gibt es für unterschiedliche Präfernenzen unterschiedliche Instrumente

    Hallo Wayne,

    Ich kenn den Spruch, mit Geld da kann man fast alles kaufen, aber du hast ein Quelle um 1000 zehn Euro Silbermünzen zu kaufen? ;(
    Milly, schreib nicht solche Sachen.


    Hi Theo,
    eine Quelle habe ich nicht (hätte sie gerne) für solche Mengen. Habe zu dem Thema Silberzehner und den sehr beschränkten Beschaffungsmöglichkeiten in passenden Fäden mehrfach geschrieben. Ohne Insider-Konnektions in die Buba ist es ein sehr mühsames monatelanges Geschäft, 1000 Silberzehner zusammenzutragen. Für mich ein Indiz, dass sie trotz Millionauflagen (über den Daumen müßten mittlerweile rund 100 Million produziert worden sein - Anzahl der Rückläufer und Wiedereinschmelzung unbekannt) irgendwie knapp sind. Warum wohl? Weil es sich um eine schlechte Form einer EM-gedeckten Bargeldreservenhaltung handelt?

    schöne vorschläge hier. nur wie immer in solchen fällen: die frage wird durchgehend ignoriert.


    Naja, ich denke schon, dass es zu der präzisierten Frage gezielte Antworten gegeben hat.
    Btw. einige Gedanken (nicht gegen den Fragesteller gemünzt, sondern einfach so):
    1. Ein Geldbetrag "arbeitet" nicht. Menschen arbeiten und schaffen dadurch Güter. Unter dem sinnbildlichen "arbeitenden" Geld ist also in Wirklichkeit das Verlangen nach durch die Arbeit anderer hergestellten Güter ohne den Einsatz eigener Arbeit gemeint.
    2. "Gewinnbringend auf den Kapitalmärkten": Viele sagen, dass es die mathematisch besten Gewinnaussichten im Casino am Roulette-Tisch gibt.
    Sub summa: Klare menschlich-natürliche Begehrlichkeit nach minimalem Risiko mit maximalen Gewinnchancen. Minimax genannt.

    Gibt schon komische Beiträge hier auf dem Forum. (...)
    Frag mal Deine Bank- Vorzugsweise Volksbank.
    Die werden Dir bestimmt eine Filiale nennen, bei der die ganzen silbernen Rückläufer in Rollen gepackt werden und sind froh, wenn Sie Dein Papiergeld dafür bekommen. Das spart nämlich deren Arbeit.


    Rollenweise Rückläufer bei einer Volksbank? Habe ich noch bei keiner der 3 im Umkreis agierenden Volksbankverbünde innerhalb der letzten 5 Jahre gesehen. Aber gut, ich spreche ja von D, vielleicht ist es in der örtlichen Volksbankfiliale in Zoppos australischer Heimat leichter an 10er Rückläufer zu kommen. Kann ja sein.
    Wie lange bist Du nun schon in Down Under, Zoppo? Wie ist dort die goldseiten-forum-Stimmung?
    Gruß


    Zunächst ist der Vorteil der 10er der, dass Du sie im Nichternstfall ohne Verlust und Käufersuchrisiko loswirst, einfach aufs Konto einzahlen. Verlustfreiheit wird Dir bei Gold und Silber sonst von niemandem garantiert. Im übrigen Gegenthese zur Unbekanntheitssorge: Wer jetzt die 10er nicht kennt, kennt auch kein Vreneli, Wilhelm, Sovereign, Maple usw. .Wer diese Bullions aber kennt, der kennt auch die 10er. Befürchtung ausgeräumt?


    Was in welchem Ernstfall bzw. in welcher Phase eines Ernstfalles mit 10er, Gold und Silber sein wird, weiss keiner. Alles Spekulation/Wahrscheinlichkeitsannahmen. Nur eines ist gewiss: im wirklich schlimmsten Ernstfall helfen nur Lebensmittel- und Energievorräte, die man auch verteidigen kann. Blei ist dann um Potenzen wertvoller als Gold.


    10er-Beschaffung zum Nominal (als für 10er Papier): Frage als guter Kunde bei Deiner Hausbank, wieviele die max. für Dich zurücklegen können und ob sie die Güte hätten, bei ihrer Zentrale/Zulieferstelle zu fragen, ob das Kontingent erhöht werden kann. Du würdest garantiert abnehmen. Ferner, ob sie Dir Rückläufer aus dem Umlauf aufbewahren könnten, Du würdest monatlich dann abholen.
    Am Ausgabetag frühmorgens an die Buba-Filiale wenden. Mit Glück bekommst Du 1-3 Rollen. Aber für 10.000 EURO? Wäre vergleichbar mit einem Lotto-Fünfer.
    Es ist ohne wirkliche Beziehungen ein sehr mühsames Geschäft 10er im Umfang ab 20, 30 Rollen zum Nominal anzusammeln.
    Wenn Du bereit bist, Aufpreis zu zahlen, dann kannst Du dich schnell eindecken. Einfach hier im passenden Faden inserieren.


    Viel Glück

    Habe mich auch mit diesem Thema befasst und dessen Bücher (inzwischen wegen Verhetzung teilw. indexiert) beschafft (handsigniert, hat jemand Interesse) und aufmerksam gelesen. Wegen der Faszination des Grauens war es eine ausgesprochen interessante Lektüre, wirklich gruselig.
    Am Ende steht für mich jedoch fest, der Typ ist ein Spinner, mehr nicht.


    Mag sein. Kenne weder ihn noch seinen Output.

    Stellt Euch vor, es ist Weltherrschaft und keiner macht mit! Fall erledigt, Ende, aus der Traum. Es gibt keine Herrscher ohne Untertanen.


    Dravs hat alles Nötige dazu gesagt: Nicht Untertan sein zu wollen reicht nicht.

    Wie sollen einige wenige alle dominieren können?


    So wie das britsche Empire Indien dominiert hat mit etwas Gewalt und vielen Kollaborateuren, oder mit mehr Gewalt wie Stalin, Hitler, Mao, Pol Pot, Pinochet und Konsorten ihr jew. Reich? Vielleicht gibt es ja auch noch subtilere Beherrschungsformen mit ganz wenig sichtbarer Gewalt gegenüber den Untertanen und eine Beherrschung über Glauben und Fanatismus?

    Lokal lässt sich Beherrschung temporär durchsetzen aber Weltweit?


    Mal davon ab, dass jede Beherrschung (Römisches Reich, Alexanders Reich, Mongolisches Reich, Britisches Empire, US-Imperium) temporär ist, muss man diesen Beherrschungsausprägungen wohl überlokale Bedeutung attestieren.

    Wenn die Gängelung zu viel wird, machen wir nicht mit. Wir sind zu viele! Dienst nach Vorschrift dürfte bereits reichen. Wie soll diesen Gaunern Nutzen erwachsen, wenn alle potentielle Gegner sind?


    Nicht mitmachen als innere Haltung oder durch nach außen sichtbaren Boykott oder gar Widerstand? Letztere außenerkennbare Formen haben nicht wenigen nach 1939 den Tod gebracht, ohne dass der "Nutzen der Gauner" eingeschränkt worden ist. Bei Gandhi hat es nach vielen Opfern hingegen die Entkolonialisierung gebracht. Ob die Menschen hierzulande diese Leidensfähigkeit und Opferbereitschaft auch hätten? Hättest Du sie (der Name b.o.bachter deutet eher daraufhin, dass Du nur gucken willst, aber tendenziell nichts tust(falls Falschvermutung, bitte korrigieren))? Wie erklärt es sich, dass es im Warschauer Ghetto und in den Lagern Aufseher aus den Reihen der Opfer rekrutiert werden konnten - Dienst nach Vorschrift?

    Was die Veröffentlichungen von Insidern zu diesem Thema angeht: Wenn diese Gruppierungen nur ansatzweise die Macht und den Einfluss hätten der Ihnen von geneigter Seite angedichtet wird, dann gäbe es diese Veröffentlichungen nicht im kommerziellen Handel.


    Stimmt, es gibt ja keinerlei Indexierung oder gesetzliche Bestrafungsandrohungen in diesem freiheitlichen Staat

    Es ist letztlich „systemisch“, völlig losgelöst von Personen, was uns (teilweise) vernichten wird. Wir sind selber, mehr oder weniger, schuld daran. Ein jeder will besser sein, mehr haben, wichtiger sein usw. usf. Alles läuft darauf hinaus, anderen etwas wegzunehmen, deren persönliche Freiheit nicht anzuerkennen. Das ist die Crux, wir sind alle so gestrickt, mehr oder weniger.
    Daran allerdings könnte man, jeder für sich, willentlich etwas ändern. Diese, gar nicht verschwörerische, Erkenntnis muss man allerdings zulassen…


    So ist es und spricht logisch eher dafür als dagegen, dass eine bereits machtvolle Clique bestrebt ist, noch mehr zu akkumulieren und dieses Streben vor Idealisten, weniger Begüterten, Neidern und Gegenspielern nach allen Möglichkeiten zu verstrecken trachtet und bei Enthüllung oder Offensichtlichkeit Diskreditierungsbemühungen gegen Gefährder anzustellen versucht sein wird.

    Vor allem nervt mich diese permanente Politik des "Reinbutterns" - überall muss deutsches Steuergeld reingehauen werden, als ob wir es so dicke haben würden. Gar nix haben wir, sind selbst überschuldet - die Steuereinnahmen, auf die es ankommt, sind eingebrochen, die nächsten Jahre werden bitter - die ganze Schuldenpyramide wird zusammenbrechen, es sei denn, es kommt jetzt wieder toller Wachstumsschub....
    Aber wo soll der herkommen, wenn alle auf ihrem Hosenboden sitzenbleiben und abwarten - niemand hat Bock, in diesem Land irgendeinen Finger zu rühren, wenn er nicht gerade in Talkshows klug rumschwafeln kann oder sich vor der DSDS-Jury mit vollgepisster Hose präsentiert - das ist Deutschland.


    Stimmt, Zweifler.
    Aber viel interessanter erscheint mir die Frage, woran liegt es, dass D. (oder genauer gesagt die dt. Volkswirtschaft) von aussen und innen, wirklich oder vermeintlich ausgebeutet wird und viele bewußt oder unbewußt keinen Bock mehr haben, auspresst zu werden, im Hamsterrad mitzutun, manche innerlich und manche äußerlich gekündigt haben?


    - Liegt es an der einmaligen Kombination "im Krieg unterworfener, zu ewigen Sühnehandlungen angehaltener, mit willfähriger Elite bestückter, dennoch vergleichsweise produktiver und daher für andere, weniger produktive Volkswirtschaften, den Idealfall darstellender Selbstbedienungsladen"? Dann ist ein dt. Bailout für Griechenland das Natürlichste dieser Welt. Dann wäre es nur ein D-Spezifikum, geschuldet einer einmaligen historischen Konstellation


    - Liegt es aber daran, dass D. als Bestandteil der westlichen, kapitalistisch-individualistischen Gesellschaftsform, den Niedergang derselben von der Spitze aus erleben darf, dann ist es kein D-Phänomen, sondern eine epochale Zeitenwende, deren Zeugen wir in der ersten Reihe sein dürfen.


    Die Bevölkerung kann leider nicht auf unseren Exporterfolg verzichten, da über 30 % der deutschen Arbeitsplätze durch den Export getragen werden.
    Wenn die wegfallen haben wir mal eben 5 Mio neue Arbeitslose.
    Dass die Bevölkerung in den letzten 10 Jahren nicht an unseren Handelserfolgen partizipiert hat ist unstreitig.
    Dies wäre der von mir angesprochene Supergau für Deutschlands Bürger.
    ocjm


    Kann man so sehen, ocjm. Klar.
    Natuerlich ist es so, dass als z.B. Baumwolle als Exportgut nicht mehr konkurrenzfaehig war, weil die Produktionskosten insbesondere die Loehne zu hoch waren, die Baumwollplantage pleite gegangen waere und schoene Baumwollplantagenarbeitsplaetze verloren gegangen waeren. Hat den Plantagenbuergern (manche sagen unverstaendlicherweise Sklaven) bestimmt nihct gefallen und sie waeren, wenn man sich die Muehe gegeben haette, es ihnen zu erklaeren, aus uebergeordneten, Gesellschaftsraeson-Gruenden natuerlich damit einverstanden gewesen, durch Lohnverzicht zum Arbeitsplatzerhalt und zur gesellschaftl. Stabilitaet beizutragen.


    Also ist es immer besser, die Loehne (oder sagen wir die Kosten der Arbeitskraeftehaltung) zu senken, damit der Absatz wieder stimmt und die (Plantagen)arbeitsplaetze erhalten werden koennen.


    Das meinst Du doch ocjm. Oder habe ich Dich falsch verstanden, wenn Du sagst "Die Reallohnkürzungen sind der der Grund für (unseren) Exporterfolg".

    Wie Dark-End richtig sagt, muss ein auslösendes EREIGNIS her - je dramatischer, umso besser - und es müssen SÜNDENBÖCKE angeboten werden können.
    Wenn also die Aufgabenstellung für die Nomenklatura lautet, das System ist nicht mehr zu retten, bestenfalls können wir noch unsere Ärsche retten, dann wird man es so machen:
    Statt mit Teppichmessern sind die Islamis diesmal mit Notebooks ausgerüstet und in einer Hamburger VHS bestens als Hacker geschult. Obama O-s-a-m-a löst in letzter rheumatischer Zuckung aus einem pakistanischen Erdloch heraus per Blackberry die konzertierte Aktion aus und die wichtigsten Börsen/Zahlungsysteme stürzen komplett ab. Danach läuft alles wie von selbst - Panik - Bank Run - Gier - Plünderung - Gewalt - Game Over


    Wer kann das Gegenteil beweisen?

    Auf die Idee sich z.B. einen "ZIBRO"-Petroleumofen anzuschaffen und sich einen 20 Liter Petroleum-Kanister auf Vorrat hinzustellen kommt hier wohl niemand ?


    Hi Alchimist,
    weil Du ja offenbar entspr. Wissen (und erprobte Erfahrung? ) hast, könntest Du den interessierten Lesern Deiner Empfehlung ein wenig mehr Infos anreichen (Wirkprinzip, Erfahrungsbericht, Hardwarebedarf, Vorteil/Nachteil gegenüber Holz-/Kohleöfen, Links usw.)? Das wäre nicht nur überaus freundlich, sonderen würde es den Lesern erlauben, zeitsparend zu entscheiden, ob es sich lohnen könnte, Deine Empfehlung weiter zu recherchieren.


    Schöne Grüße und Dank im voraus

    Sehr einleuchtend beschrieben, wobei ich, wenn ich "Anfänger" mit einem Portemonaie unter 5.000 wäre, alles in Silberzehner zu halten geneigt wäre.
    Was hingegen Kollege Tacheles mit seinem obigen Beitrag 124 nahelegen will, erschließt sich mir nicht. Vielleicht gings ihm aber tatsächlich nur um Nonsense. Leider dann mißglückter Nonsense.
    Servus

    Uebrigens: Interessanter Artikel:
    http://lexi-tv.de/themen/frueh…rnte/hunger_krieg_revolte
    Wir werden sehen, wann die Staedter raus aufs Land kommen, um die Fruechte von den Feldern zu holen...


    Danke für den Link. Ich habe jetzt nicht alle 730 Beiträge des Fadens gelesen, meine aber, dass es im wesentlichen um gedanklich deutlich zu differenzierende Szenarien geht, von einem "Kriselchen" mit nur kurzzeiter Überbrückung eines Versorgungsengpasses mit gehorteten Lebensmittelvorräten bis hin zum Worst-Case mit einem nachhaltigen Zusammenbruch der Versorgung und - schon wegen der Vernetzung und Verkettung der Produktionsmittel und -Faktoren auch der Produktion selbst. Das ist nunmal ein gravierender Unterschied, auf welche Krisen-Dimension hin man sich mit seiner Bevorratung rüsten will.
    Wer einen Worst-Case nicht ausschließt, der muss in der Tat davon ausgehen, dass es nicht so sein kann, mit irgendwelchem Tauschgut bei einem Bauern aufzukreuzen und sich und die Seinen so risikolos und konkurrenzlos versorgen zu können. Die Sicherstellung der Versorgung wäre dann auf die einfache Frage reduziert, was geeignetes Tauschgut mit entspr. Wert/Akzeptanz sein würde.


    Worst-Case bedeutet aber doch schon begrifflich, dass der Erzeuger (Bauer) selbst nur massiv eingeschränkt produzieren kann, wenn er vorallem auf industrielle Produktion mit durchgeimpfter, Einheitsfutter-Massentierhaltung, hochtechnischen Synchron Melkanlagen, Gen-Saat- und Ernte-Großmaschineneinsatz usw. ausgelegt ist und ihm schlichtweg die Ressourcen wie Impfstoffe/resistentes Saatgut/Treibstoffe/Energie/Ersatzteile/Wartung fehlt. Zum Tausch/Verkauf kann ein Bauer nur Überproduktion anbieten, also das, was er und die Seinen von dem Erzeugten nicht selbst braucht. Im Worst-Case-Szenario gibt es aber keine Überproduktion, die einen Abnehmer sucht. Und schon stellt sich die Frage nach geeigenetem Tauschmittel in einer ganz anderen Dimension.