Rationierung - Gibt es abstrakte Anhaltspunkte?
Vorräte sind das eine, Rationierung das andere. Selbstredend klar, dass nur das rationiert werden kann, was auch tatsächlich da ist.
Gibt es denn einigermaßen plausible Rationierungs-/Distributierungsdaumenregeln, ohne dass man die selbst im Großstadtschungel, in der Taiga oder einem abgelegenen Hof im Zentralmassiv über Wochen/Monate erprobt haben muss? Und zwar in relativer Form, also nicht in absoluten (Kilokalorien-) Zahlen, die man überall im Netz nachlesen kann?
Unterstellt wird also die Ausgangslage, dass man eine derzeit unbekannte, zur Verfügung stehende Menge X (Kilokalorien) auf eine derzeit nicht bekannten Zahl von Gruppenzugehörigen (Gruppendimensionsspanne von 10-50, also keine Großgruppen) verteilen muss, ohne dass man den rationierungsnotwendigen Zeitraum genau überschauen kann und man daher vorsichtigerweise auf möglichst lange zeitliche Streckung verteilt. Die Grunddimensionierung (Minimalbedarf) aber ohne dass gravierende Unterversorgungsmangelerscheinungen (Hungergefühle allein sollen hier keine derartigen Unterversorungsmangelerscheinung sein) entstehen und die Distributierung als einigermaßen fair und notsituationsangepasst angesehen werden kann?
Deshalb also die Frage nach relativen Verteilungsmaßstäben und nicht nach absoluten Größen (Kilokalorienzahl im einzelnen).
Z.B.
- Stubenhocker-Grundbedarf Menge X (also X Kilokalorien) (inkl. Indoor-Aufsichten, Planungen, Kochen, Nähen, Basteln usw.;) Damit es nicht noch komplizieter wird, zunächst keine "Anpassung" an Geschlecht/Ausgangsstatur usw.)
- Zuschlag leichte körperliche Arbeit 30% (Z.B. kürzere Patroulliengänge, längere Outdoor-Nachtwachen)
- Zuschlag mittelschwere körperliche Arbeit 60% (Z.B. längere Patroulliengänge, mehrstündige Jagden, mehrstündige Transport- und Beschaffungsarbeiten, mehrstündige manuelle Kleidungshandwäsche ...)
- Zuschlag schwere körperliche Arbeit 100% (...)
- Zuschlag schwerste körperliche Arbeit 200% (Musterbeispiel: Holzfällen/-spalten, manuelles Graben ...)