Beiträge von goldcore


    Es kauft doch kein Mensch in USA im Moment normale Eagles für $30, eher ca. $24. Beim Jahrgang 2006 gibt´s schon ab und zu Engpässe.


    http://www.silver-eagle-coins.com/prices.html


    Es ist kein Problem, morgen zu Pro Aurum etc. zu gehen und 100kg Silber in Barrenform zu holen. Die jeweilige nationale Mehrwertsteuer und deren Einfluss auf das Kaufverhalten von finanzschwachen Kleinanlegern hat doch nichts mit der grundsätzlichen Verfügbarkeit zu tun. Der physische Silbermakt für Privatleute in Form von Münzen und Barren ist doch winzig und nicht auf kurzfristige Produktionssteigerung eingestellt. Bei Pro Aurum hat mir ein Mitarbeiter einmal erzählt, dass sie die 5kg-Silberbarren vor einigen Jahren erst in Auftrag gegeben haben, als sich in Deutschland ein Bedarf danach durch wiederholte Kundenanfrage entwickelt hatte. Die hatten noch vor vier Jahren fast den Charakter von Sonderanfertigungen mit entsprechenden Lieferzeiten. So klein ist dieser Markt ! Noch?


    Es ist doch völlig klar, dass die kleinen Retail-Silberhändler keine grosse Lagerhaltung betreiben, das sind doch alles kleine Klitschen und oft sogar Einmannbetriebe ohne nennenswertes Eigenkapital. Die funktionieren doch eher wie Apotheken, die bei Vorlage eines Rezeptes ein bestimmtes Medikament erst bestellen müssen.


    In London kann man, z.B. als Schmuckverarbeiter, doch jeden Tag problemlos tausende Kilogramm Silber kaufen, natürlich nicht in der immer hysterischer mythenumrankten Form von makellos geprägten Münzen, wie sie aus den nationalen Prägeanstalten kommen. Noch kann, wer will, grosse Mengen Silber erwerben. Bis vor einigen Jahren war der private Silbermarkt rein numismatisch orientiert und hat mit dem ungleich grösseren der industriellen Verbraucher nicht viel gemein gehabt. Vielleicht kommt sie ja bald, die grosse Silberknappheit, noch hingegen kann shoppen gehen, wer die Kohle dafür hat.


    mfG


    Goldcore

    Es ist ja so verdammt verlockend mit ein paar $ Einsatz ein Vermögen zu verdienen....frei nach dem Motto "Nie wieder arbeiten"
    Nur.....ich kenne keinen, wirklich KEINEN EINZIGEN MENSCHEN, der dieses Ziel jemals erreicht hat.....


    Nochmals: es geht darum, sich mit beschränktem Einsatz einer Hebelwirkung zu bedienen, sofern - und nur dann - man innerhalb eines kürzeren, überschaubaren Zeitraums mit anziehenden Preisen rechnet. Diese Papiere sind nichts für Leute, die hochemotional in der Hoffnung auf ein Südseeleben alles in einen Topf zu werfen bereit sind und dann einfach zuwarten, weil sie in der Kneipe gehört haben, dass nun Gold und Silber das nächste grosse Ding seien. Aber es schadet auch nichts, sich die Chartverläufe der Hebelprodukte einmal vorurteilsfrei anzusehen. Klar, dass da bei vielen auch etwas Neid aufkommt.


    Wer im November 2007 sich ein solches mit bescheidenem Einsatz von € 1000 gekauft hatte, konnte im März € 6000 mitnehmen und kurz danach damit bei Babette oder ähnlich qualifiziertem Personal vorstellig werden zwecks Aufforstung der physischen Bestände. Viele dieser Papiere laufen open end und haben keinen Zeitwertverlust wie Optionen. Man muss sich eben durch die diversen Zertis durchfuchsen und im rechten Moment zugreifen. Ist nunmal die hohe Schule der Papierzockerei in diesem Sektor und auch spannender als sich jeden Monat wegen 15 Silberzehnerles bei der Kreissparkasse anzustellen oder sich mit unfähigen Minenmanagern abzuquälen. Wird sich wiederholen die Sache beim nächsten Angriff auf die $1000 bzw. $21.


    In Schweinchenschlaumanier allerdings short gehen zu wollen in einem solchen Markt und Tops vorherzusagen, wäre völliger Blödsinn. Für die interimistischen Tiefs hingegen kann man in einer Korrekturphase sehr wohl ein recht gutes Gefühl entwickeln. Mehr brauchts auch nicht.


    mfG


    Goldcore

    Viele Zertifikate sind zu komplex ....

    Immer die gleiche Leier... Wer in den vergangenen Monaten nach einer kurzen Konsolidierung der EM mit einem gehebelten Zerti long ging bei Gold und Silber, konnte überhaupt nichts falsch machen, wenn man für sich selbst einmal die Knock Out-Schwellen nicht hauchdünn festgelegt hat. Rechne ich wirklich damit, dass Gold wieder auf 750$ zurückfällt und mein Zerti dann ausgestoppt wird? Never, also zur Sache, und sonst verkaufe ich es eben vorher. Kaufe ich das Zerti, wenn die EM gerade wild ansteigen? Nein, auch das nicht, sondern eben vorher, immer nur eine Weile nach einem Rückschlag. Und nur in einem Sektor, den man gut kennt. Wer jahrelang täglich auf die Gold- und Silbercharts blickt und die Finanzwelt, vor allem das Schicksal des Dollars, verfolgt, sollte schon so allmählich ein Gefühl ausbilden und seinen Überlegungen auch Taten folgen lassen.


    Und: jetzt wiederholt sich die Chose gerade wieder. Diese Papiere sind herrlich für kurzfristige Trades innerhalb eines Bullenmarktes. Voraussetzung ist nur, dass man sich der Risiken wirklich bewusst ist, fleissig Stopp Losses setzt und nicht allzu gierig wird. Die Dinger wollen auch jeden Tag beaufsichtigt werden wie kleine Kinder. Selbstverständlich muss jede Fahnenstange beherzt emotionslos verkauft werden. Und ebenso emotionslos kauft man sich dann wieder ein. Natürlich mit einem überschaubaren Einsatz, damit sich eben keine übertriebenen Emotionen mit der Sache verbinden.


    mfG


    Goldcore

    Recht interessant, wenn man sich den Mahendra von 2005 einmal ansieht, als er vom deutschen Fernsehen in Dubai besucht wird.


    Mit den Prognosen für Gold und Silber lag er gut, volkommen falsch freilich die Ansicht, dass die Edelmetalle nun jahrelang zusammen mit dem Dollar steigen würden. Er sagte einen Anstieg des Silbers in den 30 nächsten Monaten auf 20$ voraus - damit lag er recht gut. Gold auf Sicht mehrerer Jahre auf $ 1600. Auch das sehen wohl etliche ähnlich. Bleibt eben der Dollar...und die mit todernster Miene vorgetragene Sorge um den 21. März 2006 - da hätte es seiner damaligen Ansicht nach einen Aktiencrash geben sollen.


    http://de.youtube.com/watch?v=2gXkefcKESY&feature=related


    mfG


    Goldcore

    Meine Güte, wie lange will man denn den rhetorischen Kampf um das verfemte Wörtchen Rezession noch durchspielen? Die wirklich wichtigen Meldungen, anders als die durchmanipulierten Beschäftigungsstatistiken, sprechen eine überdeutliche Sprache. Wenn die Firmenpleiten um 50% zunehmen, was soll da noch das ganze bunte Geschwafel:




    U.S. April Business Bankruptcy Filings Increase 49%

    By Bill Rochelle and Bob Willis


    May 6 (Bloomberg) -- Business bankruptcy filings in the U.S. increased 49 percent in April from a year earlier, the biggest gain so far in 2008, as the slowing economy prompted more companies to shut down.


    Business petitions rose to 5,173 during the month, according to statistics compiled from court records by Jupiter eSources LLC in Oklahoma City. Total bankruptcy filings, including those by individuals, were up 31 percent from a year earlier to 93,096, the group said.


    Signs of distress, such as bankruptcies and foreclosures, are rising as economic growth has slowed to its weakest pace since the last recession in 2001. The economy lost jobs in April for the fourth month in a row, for a total of 260,000 jobs cuts so far this year.


    http://www.bloomberg.com/apps/…d=am8fWybXwu8M&refer=home


    mfG


    Goldcore


    Das ist so, als wenn der Peter Munk mit dem Ezechil Karten spielt.....


    Der Peter hat immer soviel Geld in der Tasche, wie der Ezechil.

    Und der Peter Munk von heute, Gründer von Barrick Gold, hat wie Hauffs Köhler auch schon mehrere Jahresproduktionen Gold vorwärts verkauft. Im Gegensatz zur Märchengestalt gilt er hingegen als Philantrop:


    PETER MUNK
    Founder & Chairman - Barrick Gold Corporation


    Peter Munk is the Founder and Chairman of the Board of Barrick Gold Corporation. A well-known Canadian business leader and philanthropist, Mr. Munk has built several enterprises that have achieved outstanding performances.
    Starting in 1983, Mr. Munk and his management team have developed Barrick into one of the world's most successful gold producers. Peter Munk's business strengths are evident in Barrick's sound financial management, entrepreneurial character and solid balance sheet...
    On May 30, 2006, Munk announced that he will donate $37m to Toronto General Hospital - the largest gift ever made to a Canadian medical institution.


    http://www.barrick.com/Company/Management/default.aspx
    mfG
    Goldcore

    Es wird nicht besser werden, es kann einfach nicht besser werden angesichts aller offenkundigen Fakten. Und doch starrt die globale Finanzwelt geradezu kindisch auf die FED und grübelt darüber, ob man heute einen Viertelpunkt Zinssenkung sehen wird oder nicht. Als ob dies von nachhaltiger Bedeutung wäre.


    US-Baufinanzierer Countrywide verliert 900 Mio. Dollar
    29.04.2008 | 15:20 | (APA)


    Der größte US-Baufinanzierer Countrywide hat kurz vor der Übernahme durch die Bank of America einen riesigen Verlust erwirtschaftet. Angesichts von Abschreibungen im Volumen von gut drei Milliarden Dollar verbuchte Countrywide im ersten Vierteljahr ein Minus von 893 Millionen Dollar. Seit Mitte vergangenen Jahres hat der Konzern damit Verluste von mehr als 2,5 Milliarden Dollar angehäuft.


    Der Verlust fiel am Jahresanfang deutlich höher aus als von Börsianern erwartet. Deshalb gaben Countrywide-Aktien vorbörslich nach. Nach Angaben des Baufinanzierers waren Ende März knapp 37 Prozent aller Schuldner mit einer Subprime-Hypothek im Zahlungsverzug, Ende des Jahres waren es noch knapp 34 Prozent. Von allen Hypotheken waren hiervon 9,3 Prozent betroffen nach 8,6 Prozent am Jahresende.


    Countrywide wird derzeit von der Bank of America für rund vier Milliarden Dollar übernommen und hat deshalb möglicherweise zum letzten Mal eine Geschäftsbilanz als unabhängiges Unternehmen vorgelegt.


    (APA)


    © Wirtschaftsblatt.at

    Der hierzulande etwas exotisch anmutende Markt für US-Studentenkredite, die bisher im Rahmen von Versteigerungen verkauft wurden, ist schon seit einiger Zeit in der Krise. Nun kommt es aber immer dicker. Nicht genug, dass die Halter dieser Zinspapiere diese im gegenwärtigen Marktumfeld mangels Kaufinteressse nicht weiterverkaufen können, jetzt ist es schon soweit, dass solche Anleihen im Rahmen von 9 Milliarden $ auch keine Zinsen mehr abwerfen.



    Und nun werden die Studentenkredite einfach monetisiert und von der Regierung garantiert. Interessant, wie in den USA nun Stück für Stück so gut wie alles, was in irgendeiner Form mit Kredit zu tun hat, in Staatsgarantien bzw. reine Monetisierung übergeht. Die grosse Frage bleibt, was gemacht wird, wenn sich die Kreditkrise bis in die hautnahen Konsumkredite auf den Kreditkarten vorangearbeitet haben wird.


    Government Seeks to Buy Student Loans
    By JONATHAN D. GLATER
    Published: April 23, 2008


    The Bush administration is proposing that Congress authorize it to buy billions of dollars in federal student loans to make sure the nation's credit crunch does not block borrowing for higher education.


    http://www.nytimes.com/2008/04…51-EtohcWmWH8JNCrkS8SHp7g


    mfG


    Goldcore

    Der hierzulande etwas exotisch anmutende Markt für US-Studentenkredite, die bisher im Rahmen von Versteigerungen verkauft wurden, ist schon seit einiger Zeit in der Krise. Nun kommt es aber immer dicker. Nicht genug, dass die Halter dieser Zinspapiere diese im gegenwärtigen Marktumfeld mangels Kaufinteressse nicht weiterverkaufen können, jetzt ist es schon soweit, dass solche Anleihen im Rahmen von 9 Milliarden $ auch keine Zinsen mehr abwerfen. Noch bis vor wenigen Monaten wurden diese Papiere den Käufern (darunter viele Privatleute) als extrem geldnah und jederzeit liquidierbar verkauft. Nun sind sie unverkäuflich und die Zinsen gibt´s auch nicht mehr. JP Morgan spielt wieder einmal den kurzfristigen Retter und springt bei einem Teil als Käufer ein - die sind inzwischen vollkommen ununterscheidbar mit der FED verwachsen:


    Auction-Bond Flops Stick Student-Loan Holders With 0%
    By Michael B. Marois and Jeremy R. Cooke




    April 25 (Bloomberg) -- More than $9 billion of auction- rate bonds sold by student-loan agencies in U.S. states from Pennsylvania to Utah have trapped investors in debt that's not paying interest...


    "It's hard to explain, to conceptualize or even understand how someone can borrow money and not pay you interest,'' said Mike Saunders, who manages $1 billion in taxable student-loan bonds for Acton, Massachusetts-based Roundstone Advisors.


    JPMorgan Chase & Co. this week said it will buy as much as $1.1 billion in auction-rate notes from three student-loan trusts created by a company the New York-based bank later bought, providing limited relief to some investors.


    http://www.bloomberg.com/apps/…g8H6crmSI&refer=munibonds


    mfG


    Goldcore

    http://www.faz.net/s/Rub09A305…Tpl~Ecommon~Scontent.html


    Anscheinend hat AMBAC noch mit ca. 13 Milliarden $ Problemanleihen zu kämpfen. Interessant, wie ruhig es in den letzten Wochen um die Anleihenversicher wurde. Nun ist die Sache wieder wie ein Springteufelchen herausgesprungen und verdirbt den Schönschwätzern die Laune bei den Bankwerten:


    "23. April 2008 In der internationalen Kreditkrise schreibt der amerikanische Anleiheversicherer Ambac Financial Group ein neues Kapitel. Um 36 Prozent stürzte der Aktienkurs im Verlauf auf ein Rekordtief von 3,86 Dollar, weil der Verlust des zweitgrößten Anleiheversicherers der Welt höher ausgefallen war als erwartet. Vor allem britische Bankentitel wurden mit hohen Kursabschlägen gehandelt."


    mfG


    Goldcore

    Während die amerikanischen und europäischen Börsen voller Erleichterung auf die schlechten, aber besser als vorhergesagten Zahlen von Citigroup etc. reagieren, der Dollar plötzlich hochschiesst und die Edelmetalle verkauft werden, verzeichnet die Börse in Shanghai heute einen fast kollapsähnlichen Absturz, den grössten Tagesverlust seit 1996.


    Die Volatilität der globalen Finanzmärkte ist inzwischen enorm geworden, die nachgereichten Erklärungen für die jeweiligen Kursbewegungen ändern sich im Tagesrhythmus. Eigentlich müsste der Markt in China morgen wieder hochziehen nach den heutigen Ereignissen an den Westbörsen. Man müsste, um hier erfolgreich mitzuspielen, inzwischen nahezu täglich umschichten, ausser man hat rechtzeitig z.B. Kali-Aktien gekauft, die den Kollaps in umgekehrter Richtung vollziehen.


    "Die Börse in Shanghai hat ihren höchsten Wochenverlust seit zwölf Jahren erlitten. Der Leitindex Shanghai Composite gab um 11,4 Prozent nach. Die chinesischen Aktienmärkte befinden sich seit Monaten auf Talfahrt. Als Grund sehen Analysten die hohe Inflation und Sorgen vor einer konjunkturellen Abkühlung in der zweiten Jahreshälfte.


    Seit seinem Höchststand im Oktober hat der Shanghaier Börsenindex 49 Prozent an Wert verloren. Durch die drastischen Kursverluste wurden an den chinesischen Aktienmärkten von Shanghai und Shenzhen seit Dezember etwa 1,8 Bill. Dollar (1.141 Mrd. Euro) auf dem Papier vernichtet."


    http://www.wirtschaftsblatt.at…rnational/323671/index.do


    mfg


    Goldcore

    Zu Archivzwecken stelle ich hier einmal eine gute Auflistung von internationalen Aktien aus dem Agarsektor ein. Manche davon sind schon in den letzten Monaten fantastisch gelaufen, andere haben wahrscheinlich bei dem gerade zum Weltthema werdenden Agrartrend wohl in Zukunft gute Chancen.


    Die Liste stammt aus der FAZ in zwei Teilen:


    http://www.faz.net/s/Rub48D1CB…E086B474EADC04D0C5DF92076


    http://www.faz.net/s/Rub48D1CB…B3D4C4B0C85B5F57BE827C3DA


    mfG


    Goldcore

    Das Handelsblatt beschäftigt sich heute wieder einmal mit der Goldanlage. Besonderes Augenmerk wird dabei Xetra-Gold zuteil. Interessant scheint mir, ob sich die Finanzämter der von den Emittenten selbst vertetenen Rechtsauffassung (=steuerfrei) anschliessen werden:


    "Ein weiterer Pluspunkt ist die Ausgestaltung der Anleihebedingungen. Die Anleger besitzen beim Xetra-Gold einen umfassenden Lieferanspruch auf das Gold. Sie können sich daher das Edelmetall jederzeit zu einer beliebigen in- oder ausländischen Bank transferieren lassen, die bereit ist, das Gold für den Anleger anzunehmen und zu verwahren. Auch wenn damit Kosten verbunden sind, ist die Lieferoption deutlich besser ausgestaltet als beim ähnlich konstruierten Lyxor Gold Bullion. Dort ist nur eine Lieferung in ein Depot bei Londoner Goldbarrenhändlern vorgesehen.


    Der Lieferanspruch beim Xetra-Gold führt zu einer steuerlich interessanten Situation: Nach der im Prospekt vertretenen Rechtsauffassung würde Xetra-Gold nicht unter die Abgeltungsteuer fallen. Damit wäre der Wertzuwachs der Anlage bei einem Kauf ab dem kommenden Jahr steuerfrei, wenn sie ein Jahr und einen Tag im Depot lag. Die pauschale Abgeltungsteuer von 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer müssten die Anleger dann genauso wie beim Kauf von Goldbarren und Goldmünzen nicht zahlen - vorausgesetzt, die Finanzverwaltung teilt diese Einschätzung."


    http://www.handelsblatt.com/Ne…r-schloss-und-riegel.html


    mfG


    Goldcore

    Man kann sich nur schwer vorstellen, dass dies ein Einzelfall bleiben wird. Jetzt kommt die Zeit der lähmenden juristischen Auseinandersetzungen und Zwangsverwaltungen für diverse "Inverstmentvehikel" von Irland bis Cayman-Inseln:


    Barclays Investmentvehikel unter Zwangsverwaltung


    LONDON (Dow Jones)--Ein strukturiertes Investment-Vehikel der Investment-Banking-Sparte der Londoner Barclays plc ist laut einem britischen Zeitungsbericht unter Zwangsverwaltung gestellt worden, nachdem der Wert des verwalteten Vermögens gefallen war. Nach einem Bericht der Online-Ausgabe des "Telegraph" vom Dienstag habe die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte die Buchhaltung übernommen.


    Dieser Schritt sei erfolgt, nachdem Verhandlungen von Barclays Capital mit den Investoren über einen Restrukturierungsplan gescheitert seien. Der Investmentfonds Golden Key ist auf den Kaimaninseln ansässig und verwaltet ein Vermögen von rund 1,4 Mrd USD.


    Ein Konkursverwalter von Deloitte sagte der Zeitung, die Investoren hätten entschieden, dies sei die beste Lösung, um einige strittige Punkte zu klären und dann die Restrukturierung einzuleiten. Die Investoren von Golden Key werden von Blackstone beraten. DJG/DJN/dct/kla


    mfG


    Goldcore

    ... die alte Leier. Wo nun soll denn das Geld für die Milliardenpleiten der Landesbanken und IKB herkommen?
    Richtig geraten, wieder einmal gellen die Forderungen nach einem Verkauf der Goldreserven durch die Reihen unserer ökonomisch hochkompetenten Politkaste. Nur zu, solche Meldungen haben dem Goldpreis noch immer gutgetan:


    Verbotener Schatz


    Es gehört zu den festen Konstanten der Finanzpolitik, dass Politiker in unregelmäßigen Abständen versuchen, die Goldreserven der Bundesbank anzuzapfen. Sobald es Probleme im Haushalt gibt, und die gibt es eigentlich immer, erinnern sich die jeweils Regierenden an den großen Schatz, den die Frankfurter in ihren weltweit verstreuten Tresoren hüten.


    Ein Kommentar von Guido Bohsem

    So auch dieses Mal. Weil der Weg zum ausgeglichenen Bundeshaushalt im Jahr 2011 durch die Folgen der weltweiten Finanzkrise und die Ausgabenpläne der großen Koalition immer schwieriger wird, war es nur eine Frage der Zeit, bis die Debatte über das Frankfurter Gold erneut aufkam.


    Derzeit sind die Begehrlichkeiten vor allem aus zwei Gründen enorm. Zum einen treibt der hohe Goldpreis den Wert der Reserven auf immer neue Rekordstände. Etwa 65 Milliarden Euro sind sie nach dem derzeitigen Kurs wert. Zum anderen drängt die Zeit. Denn 2009 läuft das Abkommen aus, nach dem die Bundesbank pro Jahr 120 Tonnen des Edelmetalls verkaufen darf. Will man also den Frankfurter Goldschatz für den Haushalt nutzen, muss man sich bald dafür entscheiden.


    http://www.sueddeutsche.de/finanzen/artikel/570/166095/


    mfG


    Goldcore

    Wenn ein Emittent von Zertifikaten Schwierigkeiten wittert, wird er immer sofort die Auszahlung stoppen und lieber die dann folgende gerichtliche Auseinandersetzung, die sich ja monate- oder gar jahrelang hinziehen kann, in Kauf nehmen. Alles besser als die Kohle einfach herausrücken.
    Inzwischen gibt es auch in D einen Präzedenzfall, noch dazu in Verbindung mit einem Derivat auf einen Hedge Fonds.

    Anleger verklagen SEB wegen gekündigter Zertifikate


    Von Ralf Drescher

    Die Frankfurter SEB Bank muss sich wegen der Kündigung zweier Zertifikate vor Gericht verantworten. Die Kläger wollen die Rückzahlung ihres Kapitals erwirken - die Produkte bezogen sich auf Hedge-Fonds des Börsenspekulanten Homm. Der Zertifikate-Branche, die den Fall mit viel Interesse verfolgt, droht unterdessen ein Imageschaden .


    http://www.handelsblatt.com/Ne…endigter-zertifikate.html


    mfG


    Goldcore

    Zitat

    Original von Pauli
    Echte Goldbugs sollten den Spiegel unterstützen. Wir fordern also aus sozialen, humanitären und Umweltgründen die sofortige Einstellung jeglicher Minenförderung.
    .


    Das ist zwar von Pauli ironisch formuliert, aber so ähnlich ist die Weltsicht der jungen Wirtschaftsschreiber(innen) beim SPIEGEL und anderen Blättern mit ihren fachlich völlig unzureichenden VWL- und BWL-Studienabschlüssen tatsächlich. Sie haben zum einen, wie fast alle Mainstream-Schreiberlinge, keine fundierten monetären Kenntnisse und glauben ferner, dass der künftige Metallbedarf der Welt allein aus den Recycling-Tonnen vor ihren hanseatischen Maisonette-Wohnungen bestrittten werden könnte, ohne dass auch nur ein schwarzer Rand unter einem Fingernagel irgendwo in de Welt entstünde.


    Sie kennen Bergbau eben nur als Exotenbranche, wo, wie bei der deutschen Kohle, jeder Arbeitsplatz mit € 400.000 p.a. aus Steuergeldern subventioniert werden muss, während anderswo ganze Volkswirtschaften davon leben müssen. Viel dümmer geht nimmer.


    Für einen Spiegel-"Wirtschaftsexperten" wäre wahrscheinlich schon eine einmalige Fahrt in einen Schacht das gefährlichste Abenteuer seines/ihres Lebens, nach dem man sich in Sylt nach einem gruseligen Rapport beim Chef eine Gefahrenzulage abholen darf .


    Bald kommt die nächste Titelgeschichte: " Bergbau grausam - Sollten wir besser frieren als blutige Kohle verheizen?"
    Die Printausgabe des "Spiegel" ist fachlich auf einem historischen Tief angelangt, während die Online-Wirtschaftsabteilung (noch?) um Klassen besser arbeitet.


    mfG


    Goldcore


    Wohl doch eher Angestellte beim Landwirtschaftsministerium, das macht weniger Arbeit. Während die Industrie Stellen abbauen muss, stockt die US-Bürokratie wie anderswo auch ihre Pfründe weiter auf:


    "Manufacturing payrolls dropped by 52,000, the biggest decline since July 2003, after falling 31,000 a month earlier. Economists had forecast a drop of 25,000.


    Government payrolls increased by 38,000. "


    http://www.bloomberg.com/apps/…7D0UZKL2TsM&refer=economy


    mfG


    Goldcore

    Zitat

    Original von Aladin
    . Bis jetzt ist keiner vom Fenster gesprungen auf Fallstreet, wer weiss ob das nochmal kommt wenn die Konfetti Party vorbei ist.


    ]


    Wird nie wieder geschehen. Alle Fallstreetler, auch die 25jährigen Bubis frisch aus dem College, sind in den vergangenen Jahren durch die monströsen Boni zu Mehrfachmilionären geworden. Dieses Geld kann ihnen niemand mehr nehmen.
    Die verlieren dann vielleicht bei einer Ausweitung der Krise ihren Job und möglicherweise muss auch die Jacht zurückgegeben werden. Das war´s dann aber auch schon.


    Ein paar Therapiesitzungen mehr beim Shrink wie bei den Sopranos und die Sache hat sich. Die heutige Generation der Nintendo-Broker ist viel abgebrühter als jene von 1929. Die werfen höchstens ihre Sekretärin aus dem Fenster, weil die mit Enthüllungen droht und Schweigegeld haben möchte.


    mfG


    Goldcore

    Zitat

    Original von Pandadler


    Hausfrauen lesen ja normalerweise nicht das Handelsblatt...


    Dennoch werden jetzt breitere Schichten auf Gold aufmerksam, dafür sorgt schon die "magische" Zahl von 1000$ in Reichweite, während der Ölpreis sich bei ähnlich symbolisch aufgeladenen 100$ bewegt.


    Hinzukommt eine regelrechtes Bombardement mit Gold-Artikeln bis tief hinein in die Boulevardmedien. In der Vergangenheit (z.B. 2006) fiel in einer solchen Situation daraufhin der Gold-und Silberpreis immer sehr zuverlässig, um sich kurz darauf wieder kräftig zu erholen.


    Und auch die sonst so kompliziert argumentierenden Fachleute befleissigen sich neuerdings einer eher volksnahen Sprache, um den Leuten die Vorzüge eines Investments in Gold nahezubringen.


    z.B. Dr "Doom" Marc Faber:


    ALI MOORE: I know, I think gold is one of your favourite investment destinations, Dr Faber...


    MARC FABER: There are others that are better than gold but for the ordinary person it's difficult to store a tonne of uranium in your kitchen, so gold is probably more appropriate for you.


    ALI MOORE: Indeed.


    MARC FABER: Also, one thing, I've noticed one thing if you give to a girl a gold ring you keep her longer than if you give her a copper ring.


    http://www.abc.net.au/lateline…items/200802/s2175821.htm


    mfG


    Goldcore