Beiträge von goldcore

    Der Juli war bitter für Rohstoffinvestments. Der Dollar will nicht mehr weiter absinken, und allerorten wird damit gerechnet, dass China nach den Olympischen Spielen einen Gang zurückschalten wird beim Rohstoffbedarf. Aber ob die Situation wirklich mit den 80ern vergleichbar ist, als es dann gleich für Jahrzehnte nach unten ging?


    Die Rohstoff-Blase platzt: Stärkster Preiseinbruch seit 1980


    Fallende Preise für Erdgas, Öl, Nickel und Mais haben den Juli für Rohstoffinvestoren zum schwächsten Monat seit 28 Jahren werden lassen.


    Das Sektorbarometer Reuters/Jefferies CRB Commodity Index sackte im Monatsverlauf 9,7 Prozent ab. Einen stärkeren Einbruch gab es zuletzt im März 1980, als der Index 10,5 Prozent nachgab.


    Da sich der US-Dollar im Vergleich zu anderen Weltwährungen erholte, nutzen inzwischen weniger Investoren Rohstoffkäufe als alternatives Investment. Zudem schwächt sich die Rohstoffnachfrage aus China ab. Sie hatte zu einem Großteil dazu beigetragen, dass die Preise an den Rohstoff-Terminbörsen in beispiellose Höhen geklettert sind. Der Preis für Kupfer ist um 14 Prozent gesunken, seit er Anfang Mai das Rekordhoch von 4,2605 Dollar je Pound (454 Gramm) erreicht hatte. China hatte im Juni 19 Prozent weniger Kupfer und Kupferlegierungen importiert als im Vorjahreszeitraum.


    "Es könnte sein, dass wir eine spekulative Blase platzen sehen", sagt Fondsmanager Stuart Flerlage von NuWave Investment in New York. "In den letzten Jahren wurde immer mehr in den Rohstoffmarkt investiert, besonders in diesem Jahr floss lange Zeit noch einmal viel Geld in den Sektor. Doch dieser starke Schub könnte der letzte gewesen sein."


    http://www.wirtschaftsblatt.at…tspolitik/337400/index.do


    mfG Goldcore

    Zitat


    'martonia'


    Sitzen und warten, dass irgendwann einmal etwas passiert - nö!



    "So habe ich oft gesagt, dass alles Unglück der Menschen einem entstammt, nämlich, dass sie unfähig sind, in Ruhe allein in ihrem Zimmer bleiben zu können."


    Blaise Pascal


    "Nichtstun ist besser als mit viel Mühe nichts schaffen. Tue nichts und nichts bleibt ungetan."


    Lao Tse



    Geh doch nach Simbabwe mit deiner Videokamera und halte den vielen Goldschürfern dort das Mikrophon unter die Nase und frage sie: "Ey du, Ist das echt wahr, dass es dir helfen würde , wenn du heute etwas Gold fändest? Wäre das wirklich geeignet, dir und deinen Leuten durch die schweren Zeiten zu helfen? Man kann es doch nicht essen, wie wir in Deutschland zu sagen pflegen."
    Mit etwas Gold und dem zarten Fleisch aus den Lenden des einfältigen weissen Mannes lässt sich so manch eine Krise meistern.


    Mangelndes Verständnis in monetäre Zusammenhänge und Häme für "Goldpropheten" wie W. Eichelburg in blindwütigen TV-Aktionismus à la RTL münden zu lassen, dürfte wahrscheinlich eine wenig aussichtsreiche Mischung ergeben.


    Ich würde nur dann als Helfer mitfahren, wenn du da hinfahren würdest, wo eine knallhart recherchierte Reportage über Gold wirklich staatsgefährdend wäre, an der Wall Street also.


    mfG Goldcore

    What goes up, must come down... die Elliot-Wellen verheissen uns allen eine spottbillige Energiezukunft. Am besten jetzt schon, solange man sie als noch verpönte Spritfresser im Bestzustand günstig erwerben kann, einen bulligen Jahreswagen aus Süddeutschland erwerben, denn:


    "Mit der aktuellen Öl-Blase wird es auch nicht anders laufen, als mit den anderen Finanzblasen aus den zurückliegenden 350 Jahren. Öl wird in Zukunft demnach auch wieder richtig billig werden - rückläufige Förderungen, Inflations-Szenario und steigender Verbrauch hin oder her. Ein Rücklauf zum Anfang der Blase bis 10 US$ - die Geschichte zeigt es - wäre nur normal. "
    http://www.goldseiten.de/conte….php?storyid=7914&seite=1


    mfG Goldcore

    Der neueste Mode-Trend in USA lehnt sich an die Depressionsjahre der 30er Jahre an und wird schon als textiler Kommentar zur finsteren Lage der Dinge angesehen. Besonders gefragt seien Hosen, Mützen und Westen im Stil der Zeitungsjungen, die damals auf den Strassen die täglich schlechter werdenden Schlagzeilen ausriefen.


    A TOUCH OF CRASH
    DEPRESSION-ERA CHIC

    July 28, 2008


    Taking a cue from the grim economy, this fall's fashions at Banana Republic, Gap and H&M are featuring a distinctly Depression-era trend of cloche hats, pencil skirts, conductor caps and baggy, vintage-style dresses.


    One of the most popular styles appears to hark back to the impish, newsboy getup of the 1930s: baggy trousers, caps, pinstriped vests, oxford lace-up shoes and utilitarian handbags.


    "We associate the newsboy look with urban poverty - street kids of the 1930s," said Daniel James Cole, a professor at the Fashion Institute of Technology.


    "Given that we're in an unstable economy and an uncertain political landscape, it's possible that a retro style has come back as a way to connect with our heritage."


    Fashion historian Heather Vaughan of the Western Region Costume Society of America said the new look may make economic sense, too.
    Adrien Vanderlinden, 41, loved the look-as-social-commentary.


    "It's totally appropriate given the pessimistic mood of the economy," the Upper West Side project manager said. "The vest references the three-piece Wall Street suit, the loose pants are like the dropped hemlines of the late '30s, and there's no bling."


    http://www.nypost.com/seven/07…touch_of_crash_121893.htm


    mfG Goldcore

    Zitat

    GOLD_Baron',index.php?page=Thread&postID=288661#post288661
    Dass der Baron bei solch einem schönen Wetter lieber durch den Schlosspark reitet und sich mit seinen Beratern am Hofe zu Kaffee und Champagne trifft ist doch mehr als verständlich.


    Zum Glück weiss das Volk noch nicht, dass der Champagnerpreis dem Ölpreis folgt wie ein Schatten, denn sonst könnte jeder champangerdurchblutete fürstliche Ausritt bald der letzte gewesen sein, und ein Empfangskommando aus tributpflichtigem Sachsenvolk erwartet den heimkehrenden Herrenreiter dann mit einer Schlachtreihe aus Heugabeln:


    Top-Champagner wird teurer


    Die Preise für Spitzenchampagner steigen fast im gleichen Maße wie der Ölpreis.


    Wie die britische Weinzeitschrift Decanter berichtet, sind die Preise für Champagner in den letzten zwölf Monaten um 27 Prozent gestiegen. Vor allem die Prestigecuvées haben zu dem Anstieg beigetragen; die Nachfrage nach Schaumweinen der Kategorie Dom Pérignon übersteigt vielfach das Angebot, nicht nur um Roederer Cristal reißen sich die Kunden rund um den Erdball.


    ]http://www.wein-plus.de/magazi…r+wird+teurer_fn4661.html


    mfG Goldcore

    So schnell kann es gehen mit der "Ölwaffe". Da lässt es sich ausrechnen, was geschehen wird, wenn man in Deutschland jemals gegen einen Russen aus dem Umfeld der Regierung vorgehen würde:


    24.07.2008 , 16:36 Uhr



    Libyen dreht Schweiz den Ölhahn zu


    Libyen hat seine Öllieferungen an die Schweiz eingestellt. Mit dieser Maßnahme protestiert der afrikanische Staat gegen die vorübergehende Festnahme eines Sohns von Staatschef Muammar Gaddafi in einem Genfer Luxus-Hotel. Der Lieferstopp ist nur eine von vielen Maßnahmen, die Libyen ergriffen hat.


    HB KAIRO. Hintergrund der Entscheidung war die vorübergehende Festnahme eines Sohnes des libyschen Staatschefs Muammar Gaddafi, Hannibal Gaddafi, in Genf Mitte Juli. Der Chef des staatlichen Seefrachtunternehmens, Ali Bilhadsch Ahmed, sagte, der Lieferstopp sei "das mindeste, was wir tun sollten".


    http://www.handelsblatt.com/po…iz-den-oelhahn-zu;2015385


    mfG Goldcore

    Die Ruhe nach der "Rettungsaktion" scheint nur von kurzer Dauer gewesen zu sein:


    [b]Hat das denn nie ein Ende – Fannie und Freddie müssen schon wieder abschreiben...[/b]


    Fannie Mae und Freddie Mac hatten in den Jahren 2004 und 2005 "kräftig" in bonitätsschwache Hypothekenpapiere aus den Bereichen Subprime und Alt-A investiert. Die Investmentbank JPMorgan warnt vor weiteren Wertverlusten.
    Die US-Aufsichtsbehörde Ofheo erwartet bei Fannie Mae und Freddie Mac weitere Abschreibungen. Druck drohe von Hypothekenpapieren nicht erstklassiger Bonität, die von den halbstaatlichen Realkreditinstituten aufgekauft worden waren. Die nicht garantierten Anleihen büßten am Markt zunehmend an Wert ein, da Investoren in sicherere Anlagen umschichteten.


    Hypothekenanleihen im Volumen von 217 Mrd. Dollar (284 Mrd. Euro) ohne die Garantie eines der halbstaatlichen Hypothekenfinanzierers seien vom Kursverfall betroffen, hatte das Office of Federal Housing Enterprise Oversight oder Ofheo in seinem Jahresbericht zum Hypothekenmarkt erklärt.


    Freddie Mac drohen laut einer Analyse von Credit Suisse Verluste von bis zu 24 Mrd. Dollar aus Investments in Wertpapieren aus den Bereichen Subprime und Alt-A. Bislang bezeichne der Hypothekenfinanzierer die Wertverluste als "temporär". Das Management gehe davon aus, dass die investierten Summen wieder in die Kasse kämen, wenn bei den Schuldverschreibungen die Rückzahlung anstehe.


    "Freddie Mac hat sich etwa doppelt so stark in dem Bereich engagiert wie Fannie Mae", sagt Analyst Moshe Orenbuch von Credit Suisse im Gespräch mit Bloomberg News. Seit Freddie Mac wegen Private-Label-Investments im Subprime- und Alt-A-Bereich temporäre Verluste von 18 Mrd. Dollar ausgewiesen hat, hätten sich die Marktbedingungen noch verschlechtert.


    http://www.wirtschaftsblatt.at…ome/index.do&_vl_pos=1.DT


    mfG Goldcore

    stimmt. dass das von den relationen her nicht passen kann, hätte mir eigentlich auffallen müssen.


    aber wozu der ton? ich stelle meine meinung ja nicht als unverrückbare fakten dar und habe auch keine probleme, mal grandios danebenzulangen. wenn man dafür allerdings gleich einen vor den latz geknallt bekommt, hilft es der diskussionskultur nicht unbedingt.


    Schon recht, aber das ist kein ökonomischer Ponyhof hier mit unbegrenztem Welpenschutz. Es muss dir doch klar sein, dass deine Überlegungen in die Irre laufen müssen, wenn du von derart falschen Zahlen ausgehst. Genau das geschieht ja derzeit mit allen Zahlen, die Banken, Regierungsstellen und alle möglichen Lobbygruppen herausgeben, um die schlimme Wahrheit zu verbergen. Möchtest du es wirklich diesen Gruppen gleichtun und einfach so daherplaudern? Wohl eher nicht, darf vermutet werden. Also einfach mehr Vorsicht walten lassen bei dem, was man so alles in die Tasten haut.


    mfG


    Goldcore

    die nahrunsmittelpreise werden sich wohl irgendwann auf einem vergleichsweise hohen level einpendeln - wobei das "vergleichsweise" sich auf die letzten 20 jahre bezieht. denn wird haben in den letzten jahrzehnten nur noch einen bruchteil unseres einkommens für lebensmittel benötigt( ich meine irgendwo von ca. 1% gelesen zu haben), vor 50 jahren waren das jedoch noch satte 10%. das wird sich sukzessiv angleichen, vermute ich.


    Um Himmels Willen, was isst der Mann denn?
    "Irgendwo gelesen", dass die Ausgaben für Lebensmittel in den letzten Jahrzehnten bei 1% lagen und "vor "50 Jahren waren das noch satte 10%".
    Herr, hilf!


    Der Deutsche Verbraucher gibt im Durchschnitt derzeit13 Prozent seines Einkommens für Lebensmittel aus. Weitere 4 Prozent werden für alkoholische Getränke und Tabakwaren aufgewendet. Noch in den siebziger Jahren waren es fast 30 Prozent, in den fünfziger Jahren sogar über 40 Prozent eines Durchschnittseinkommens.


    In weiten Teilen der Welt liegt dieser Anteil bei gut 70% und mehr.


    Nicht einfach wild drauflosposten, weil man eben gleich mitschreiben will - zuerst Informationen einholen, mitlesen, mitdenken. Damit dies hier nicht ein weiterer Ort für Fehlinformationen wird, die man "irgendwo gelesen " hat.


    mfG


    Goldcore

    Wieder sind Monsanto und Newsham einen Schritt weiter bei der Patentierung der Welternährung. Das europäische Hausschwein wird weitgehend patentierbar - in Zukunft wird man also wohl bald statt Wiener Schnitzel einen Krustenbraten à la Monsanto bestellen müssen:


    Trotz umstrittener Rechtslage und internationaler Kritik hat das Europäische Patentamt in München am Mittwoch ein Patent auf ein Verfahren zur Zucht von Schweinen erteilt. Das Patent bezieht sich auf Erbanlagen, die alle europäischen Schweinerassen aufweisen. Es wird befürchtet, dass es so zu einer neuen Monopolisierung in der Tierzucht kommen könnte.


    "Mit Patenten wie diesem können Konzerne die Tierzucht in Europa weitgehend monopolisieren", sagt Christoph Then, Patentexperte für Greenpeace. "Es ist unglaublich, dass das Europäische Patentamt ein Patent erteilt, das auf normaler Zucht beruht und keinerlei erfinderische Leistung beinhaltet. Diese Übernahme der Lebensmittelproduktion durch Patente muss aufgehalten werden."


    Das Patent, welches das Weltpatentamt bereits im Februar 2005 verzeichnete, umfasst die Erzeugung von schneller wachsenden Schweinen. Ursprünglich wurde es von Monsanto angemeldet, derweil in den Besitz des US-Unternehmens Newsham Choice Genetics übergegangen. Die beiden Konzerne planen eine enge Zusammenarbeit.


    Bisher ist das Patent nur in Europa erteilt worden. Ein Antrag auf Erteilung eines Patentes wird inzwischen aber auch in den USA, Kanada, Australien, Brasilien und Mexiko verfolgt. Angestrebtes Ziel ist es sein, Kosten in der Fleischproduktion einzusparen.


    http://www.greenpeace.de/theme…ndes_patent_auf_schweine/


    mfG Goldcore

    Guter Artikel von W. Münchau in der heutigen FTD:
    US-Hauspreise werden noch einmal um 20% zurückgehen; die härteste Phase der umfassenden Finanzkrise steht noch aus; € könnte auf 2$ steigen mit entsprechenden Folgen für Euro-Wirtschaft; in UK und Irland werden die Hauspreise auch noch deutlich weiter herunterkommen; Inflationsbekämpfung durch Fed kann man in einer solchen Situation völlig ausschliessen; Immobilienmärkte crashen nicht rasch wie z.B. Aktienmärkte, sondern sinken über Monate und Jahre hinweg einfach immer tiefer, weil die zahlungsunfähigen bzw. zahlungsunwilligen (da Hauspreise niedriger als Hypothek) Hausbesitzer stetig mehr werden.
    Auszug:


    Es handelt sich fast mit Sicherheit um den größten Knall bei den Hauspreisen in der amerikanischen Geschichte. In Irland, in Großbritannien und in Spanien werden wir in den nächsten Jahren genau dasselbe erleben.


    In den USA haben wir eine gefährliche Spirale vom Häusermarkt in den Finanzsektor miterlebt. Je länger der Hauspreisverfall andauert, desto mehr Banken geraten in Schwierigkeiten. Die Ereignisse um Fannie und Freddie haben eine andere Geschichte in den Hintergrund rücken lassen: die Pleite der kalifornischen Hypothekenbank Indymac, die größte amerikanische Bankenpleite seit den 80er-Jahren. Die Kombination aus drohenden Bankpleiten und der sich anbahnenden Verstaatlichung von Freddie und Fannie bedeutet, dass ab jetzt der amerikanische Staat Teile der Kosten für den Hauspreisverfall tragen wird. Und diese Kosten sind extrem. Die Schulden von Freddie und Fannie belaufen sich auf ungefähr 5000 Mrd. $, ungefähr 40 Prozent der gesamten amerikanischen Staatsschulden. Wenn man Freddie und Fannie in die Staatsbilanz konsolidiert, dann liegt die amerikanische Schuldenquote bei rund 100 Prozent vom Bruttoinlandsprodukt.


    Gefahr noch immer unterschätzt


    Das Grundproblem in den USA war eine Immobilienblase, die zu zwei- bis dreifachen Wertsteigerungen geführt hat, die jetzt rückläufig sind. Im Gegensatz zum Aktienmarkt reagieren Immobilienmärkte langsamer. Blasen bauen sich nicht durch einen Crash ab, sondern durch einen langsamen, mehrjährigen Verfall. Und damit ist auch die Dynamik dieser Krise bestimmt: Die erste Phase des Hauspreisverfalls ist noch relativ milde. Die nächste Phase wird ungleich härter. Die Ersparnisse neigen sich dem Ende zu, die Kreditlinien sind erschöpft, den Banken geht langsam die Luft aus.


    Was wir erleben werden, ist ein massiver Schaden für den amerikanischen Staat und für das US-Finanzsystem. Die Notenbank wird in dieser Krise die Inflation völlig ignorieren und sich nur auf Wachstum und Finanzstabilität konzentrieren. Es werden noch viele Banken in Schwierigkeiten geraten. Das heißt: Die Zinsen bleiben niedrig, die Inflation steigt, und der Dollar wird weiter schwächeln, insbesondere gegenüber dem Euro. Ich würde mittlerweile nicht mehr einen Wechselkurs von eins zu zwei ausschließen. Und somit wirkt die Krise auch auf unsere viel zu exportabhängige Wirtschaft.


    Die Kreditkrise wird von den Verantwortlichen - in den USA wie hierzulande - nach wie vor unterschätzt. Es ist die wahrscheinlich größte Finanzkrise aller Zeiten.


    Wolfgang Münchau ist FTD- und FT-Kolumnist. Er leitet den Informationsdienst Eurointelligence.com.


    http://www.ftd.de/meinung/leit…20Katastrophe/386072.html


    mfG Goldcore

    Einen hab ich noch, bevor ich mich endgültig in den Urlaub verzupfe: 8)
    Paul C. Martin alias 'dottore' hat im "Gelben" zum nunmehr 5.(?) Male das 'Game over' (d.h. das Ende des derzeitigen kapitalistischen Systems) ausgerufen. Kleines Schmankerl: Er gesteht erstmals ein, dass er die "prädeflatorische Inflation" unterschätzt hat. Er rechnet nun mit einer Hyperinflation zumindest in den USA.
    Guckst du hier.


    Das "Ende des kapitalistischen Systems" sieht bei dottore aber so aus, dass er beim DOW long gehen will. Möchte mal wissen, ob der wirklich auch real macht, was er in den vergangenenen Monaten immer in Alarmstimmung so alles angekündigt hat. Eigentlich müsste er längst pleite sein, wenn er all seine hysterisch sich abwechselnden Long- und Shortsignale für die Standardmärkte seit Ausbruch der Kreditkrise auch wirklich umgesetzt haben sollte, während er die Rohstoffe vollkommen falsch eingeschätzt hatte.


    "Als notorischer Optimist werde ich möglicherweise die nächsten Wochen extrem long sein - hängt aber - wie gesagt - von den Umständen der Kapitulation ab, die vorher erfolgen muss.


    Ich möchte noch die Stop-Loss-Orders (lt. Broker extreme Zahlen) exekutiert sehen. Dann wird der Himmel blau. 20 % in 4 Wochen? Kein Problem!"


    http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=28502


    mfG


    Goldcore

    Zitat

    [quote='Königswasser',


    Ja, so stellen es die Manager von F & F dar. Aber da steht auch noch die Einschätzung von [b]Lehman Bros.[/b] im Raum, nach der F & F angeblich Kapitalbedarf in Höhe von $ 75 Mrd. haben sollen und diesen nicht am Markt decken können. Es spricht vieles dafür, dass die US-Regierung deshalb vorab tätig wird.


    "There is concern and speculation that Freddie, Fannie and Lehman won’t be around on Monday" (Quelle)


    Aber die Leute von Lehman sind immerhin fleissig bis zur letzten Minute, das muss man ihnen lassen. Sie geben sich so viel Mühe, die Schulden der anderen zu bewerten, aber wozu denn noch, wenn sie zusammen mit Freddie und Fannie "won´t be around on Monday". Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern, wenn es mich in der kommenden Woche ebenso wenig noch geben sollte wie das Objekt meiner Beobachtung? Das Ganze ist einfach nur noch vollkommen verrückt, da kann man im Augenblick gar nichts mehr glauben.


    mfG


    Goldcore

    Zitat

    Die heutigen Regeln von Tigers_Snakes und seinen Freunden sind für die gesamte Menschheit zusammengestellt
    worden;sie dienen unserer Spezies Homo_Sapiens sehr wohl auch in 1000 Jahren noch als gültige Gebote,nach denen
    wir Menschen zusammenleben können

    .


    @ David Lightman, Tigers Snake, Prophet


    Bitte, bitte stellt endlich diese unsäglichen pseudoprophetischen, spätpubertären Wortmeldungen ein!
    Es gibt ganz bestimmt in den unendlichen Weiten des Internet einen geeigneten Ort dafür, doch an dieser Stelle sind derlei Ergüsse einem ausgewachsenen Menschen einfach nicht mehr zuzumuten. Was so eine kleine Hitzewelle in manchen Hirnstübchen schon alles auslösen kann --- da wird man sich bei einem etwaigen Hitzekollaps des Finanzsystems wohl über rein gar nichts mehr wundern müssen.


    mfG Goldcore

    Ich dachte erst ich sehe nicht recht, aber in der Werbepause der Simpsons auf Pro7 wurde heute eine längere Werbung zu Thema Goldankauf (Zahn- und Altgold) gesendet. Kernaussagen war: "Mit Gold Geld verdienen!"


    Eine Website wurde auch genannt, leider bekomme ich die aber nicht mehr zusammen. Da werden manche wohl ihr Gold nicht für Stahl sondern quasi wertloses Papier geben.


    Marty


    Hier in Berlin liegen inzwischen immer häufiger neben den Pizza- und TV-Reparaturflyern Postwurfsendungen von frisch aus dem Boden gestampften Goldbuden und Pfandhäusern im Postkasten.
    Gestern z.B. ein Flyer von einer Firma in Charlottenburg:


    http://www.magic-diamond.com


    Geworben wird mit Inflations- und Rentenängsten: "Rente. Wo? Vom Salzamt? Abonnieren Sie die goldene Zukunft. Golbarren im Abonnement."


    mfG
    Goldcore

    Kehren in England die 70er mit ihren grossen Streikwellen zurück? Nächsten Monat jedenfalls werden Hundertausende kommunale Angestellte einen derben Streiktag einlegen inkl. geschlossener Schulen, Abfallbeseitigung usw. Die Leute lassen sich nicht mehr von gefinkelten Inflationsdaten täuschen und empören sich über die Dreistigkeit der Banker in der City.


    Hundreds of thousands of council workers, ranging from school dinner ladies to council binmen, have voted to strike over pay in a move which could plunge Britain into chaos next month...


    They are fed up and angry that they are expected to accept pay cut after pay cut, while bread and butter prices go through the roof.


    "Most of them are low paid workers, who are hit hardest by food and fuel price hikes and they see the unfairness of boardroom bonanzas and big city bonuses.


    "Other local government workers who have to use their cars for work are being hit hard too by spiralling fuel costs and they end up subsidising their employers."


    http://www.telegraph.co.uk/new…rkers-vote-to-strike.html


    mfg Goldcore

    Die Schweiz will die Banken dazu bringen, in Zukunft mehr Eigenkapital vorzuhalten - "als Puffer gegen die nächste Krise". Die Schweizer sind sehr optimistisch, denn sie wollen sich schon um die nächste Krise kümmern, als wäre die laufende schon so gut wie vorbei.


    aus: http://www.cash.ch


    Abschreiber-Reigen setzt sich in Europa fort


    Brauchen die Schweizer Grossbanken strengere Auflagen?
    Ab Herbst soll deshalb für UBS und Credit Suisse ein Massnahmenpaket gelten. Im Einzelnen müssen die Banken ihr Eigenkapital aufstocken – als Puffer gegen die nächste Krise. Zudem wird eine Verschuldungslimite eingeführt. Bei UBS und CS «kommen auf 3 Franken Eigenkapital über 97 Franken Fremdkapital», so Hildebrand. Das ist mehr als bei jedem Hedge Fund. Wo die EBK die Limiten setzt, wird mit den Banken diskutiert.


    mfg
    Goldcore

    Es würde mich interessieren was ihr denkt, warum der Iran auf einmal die "Axel des Bösen" ist.


    Aua, das tut weh. Wie wäre es, wenn du, statt an deinem ersten Tag hier gleich 12 Einträge zu verfassen, dich selbst ein wenig mit der Materie befassen würdest? Einen "Axel des Bösen" gibt es bislang nur im Eiskunstlauf, und das bedeutet dann Punkteabzug.


    Der Irankonfklikt hingegen hat schon einen langen Bart, und nichts daran verdient die Bezeichnung "auf einmal".

    Marc Faber heute im Bloomberg-Telephon-Interview: Die Moderatorin will im Verlauf des Gesprächs immer dringender wissen, wo man nun denn sein Geld investieren soll - Agrarrohstoffe, Basismetalle, Gold, Öl etc. Faber hingegen sieht so gut wie alles als bereits zu teuer an und stellt auch die hochgelaufenen Rohstoffpreise in eine Reihe mit den vorangegangenen Blasen, die sich aus einer langen unseligen Tradition unhaltbarer Leverage (auf einen Dollar kommen 30 gehebelte) ergeben. Am ehesten noch, aber verhalten, erwähnt er Gold und glaubt, dass der Dollar auf kurze Sicht unterbewertet ist - unter der Voraussetzung, dass die Dollarausweitung ihren Höhepunkt überschritten habe, d.h. dass es auf absehbare Zeit zu keinen weiteren Zinssenkungen beim US$ kommt. Den € hält er für überbewertet. Ingesamt bekommt man bei ihm in der letzten Zeit den Eindruck, dass er seit Monaten keine einzige Transaktion mehr gemacht hat und dies auch nicht vorhat. Er sitzt einfach an der Seitenlinie und frustriert die blonden Moderatorinnen im US-Finanz-TV mit seinen Hasstiraden auf Bernanke zunehmend.


    http://www.bloomberg.com/apps/…aCLeZV94jMTA&refer=energy


    (oben rechts anklicken zum Anhören)


    mfG


    Goldcore