Die Bank-Pleiten haben sich bereits,wie bei Domino-Day 2008,verselbstständigt und mit einem Meltdown total ist nunmehr buchstäblich täglich zu rechnen.
Es dürfte wohl schon noch etliche kleinere und einige mittlere Banken hart treffen, von denen ja die meisten ausser Immobilienkrediten kaum ein anderes Geschäftsfeld haben. Die Grossen hingegen werden über das Diskontfenster und andere Kreditfazilitäten sowie gegenseitige Übernahmen auf Kosten der Steuerzahler am Leben gehalten. Bisher hat der Dollar diese Gewaltaktionen schier unglaublich gut überlebt, weil manche davon ausgehen, dass das meiste schon in den miesen Kursen der Finanztitel enthalten sei. Aber was, wenn es nun in den kommenden Wochen wirklich so kommen sollte, dass es auch den Konsumentenkrediten an den Kragen gehen wird:
US-Bankensektor steht vor einer Pleitewelle
In den USA werden nach Ansicht eines einflussreichen Wirtschaftsexperten aufgrund der Rezession mittelfristig noch Hunderte von Banken pleite gehen.
Zur Rettung der angeschlagenen Finanzdienstleistungsbranche dürften die Steuerzahler mit mindestens einer Billion Dollar (642 Mrd. Euro) zur Kasse gebeten werden, sagte der New Yorker Universitätsprofessor und Ökonom Nouriel Roubini dem US-Finanzblatt "Barron's". Eher könnten es aber zwei Billionen Dollar werden.
Die Banken hätten im Zuge der Hypothekenkrise bisher nur ihre Subprime-Kredite abgeschrieben. Vor ihnen lägen aber noch Verluste aus dem Konsumentenkreditgeschäft, für die sie keine Reserven hätten.
http://www.wirtschaftsblatt.at…ome/index.do&_vl_pos=1.DT
Und einen "meltdown" prophezeit auch Eric Sprott, der weiterhin auf Gold und Öl setzt:
Sprott warns of 'meltdown'
STEVE LADURANTAYE
August 1, 2008
North America is the midst of a "systemic financial meltdown," Eric Sprott warned yesterday as his company turned a quarterly profit of more than $11-million.
"I'm not trying to be shocking to anyone, but let's face it," said Mr. Sprott, chief executive officer of Sprott Inc. "When Bear Stearns goes down, Freddie and Fannie go down, and IndyMac goes broke, we have major issues out there."
Toronto-based Sprott runs mutual, hedge and offshore funds. Mr. Sprott said assets under management increased to $7.7-billion in the second quarter, up from $6.8-billion at the end of March, despite operating in what he called a bear market.
The firm, which went public in April with a $200-million offering on the Toronto Stock Exchange, will load its funds with gold and energy stocks in the months ahead while selling the financial industry short. "We're trying to position our funds to survive the difficulties," he said. "We've gone into gold on the long side because it will survive as a replacement to fiat currency and into energy stocks because of our belief in the peak oil thesis."
mfG Goldcore