Beiträge von goldcore

    Anders die Fed in USA, die zumal in der Causa Bear Stearns den zuvor als gültig angesehenen Ermessungspielraum deutlich verlassen und damit den monetären Rubicon schon überschritten hat, DARF die EZB gar keine einzelnen Unternehmen der Eurozone heraushauen. Jetzt also grosses Rätselraten, wie das dennoch im Fall der Fälle aussehen wird. IKB als nationaler Testfall?


    Europe Has `Urgent' Need for Bank-Failure Plan, Economists Say


    By Scott Lanman


    Aug. 23 (Bloomberg) -- European officials have an ``urgent'' need of plans to cope with a failing bank, particularly in countries where lenders' assets exceed the size of the economy, according to a paper presented today at an annual Federal Reserve conference.


    Failure of a large bank in Belgium, Switzerland or a similar country would require cooperation across borders to avert broad economic damage, Franklin Allen of the University of Pennsylvania and the University of Frankfurt's Elena Carletti wrote in the paper.


    The paper comes four months after the European Union set aside the question of who pays if a multinational bank needs a bailout to prevent an economic shock rippling across borders. European banks have been roiled by the credit crisis that was sparked by rising defaults on American subprime mortgages.


    http://www.bloomberg.com/apps/…d=aSnuRU7si4_k&refer=home


    mfg Goldcore

    Von Altgoldbug Vronsky aus dem US-Goldforum - 8 drängende Gründe für einen bevorstehenden Anstieg der Edlemetallnotierungen. Ist für jeden etwas dabei, von Elliotwellen über Saisonerfahrungen, Dollarsituation bis RSI-Indikator. Fehlt nur noch eine astrologische Bewertung, aber damit ist man hier im Forum ohnehin schon überversorgt.


    A NEW LEG UP FOR PRECIOUS METALS HAS BEGUN


    There are 8 compelling reasons why we should expect the second half of 2008 to be great for gold, silver and PM equities:


    1. Gold’s Seasonality shows the last 6 months producing greater performance
    http://www.gold-eagle.com/goldcorner/seagold.html


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    2. June/July have been the most profitable time to buy gold related investments: "...In the recent 35 years, over two-thirds of the average annual gains (from June/July lows) have been registered between August and December, as demonstrated by the 35-yr summary graph."
    http://www.usagold.com/analysis/doldrums-35.gif


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    3. Elliott-Wave Gold Update 20
    “The gold market has just completed Large wave II of Major wave THREE. It is currently in the process of commencing Large III of Major wave THREE, which should be a strong upward impulsive wave that could reach to above $1,500 before it is completed.” Technical Analysis by Alf Field:
    http://www.gold-eagle.com/editorials_08/field070208.html


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    4. Decision Time For Gold And The Dollar
    Technical Analysis by Roy Martens
    Upside breakouts of gold and silver are imminent:
    http://www.gold-eagle.com/editorials_08/martens070808.html


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    5. Gold: The Precious Laggard That Will Hit $2,000 by Ian Williams
    http://www.gold-eagle.com/editorials_08/williams070708.html


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    6. HUI - Correction Over!
    The Gold/HUI ratio chart is an excellent indicator for such anomalies and flashes a 'BUY' again these days.
    http://www.gold-eagle.com/edit…_08/hommelberg080608.html



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    7. When ever RSI dropped to 30, it marked the exact bottom for HUI (just as it is now reading 30).
    http://stockcharts.com/h-sc/ui?s=$HUI&p=W&yr=8&mn=0&dy=0&id=p36122536969&a=143908486&listNum=-2


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    8. Dollar’s Seasonality show the greenback is usually weakest in the second half of the year, which helps fuel PMs to ever higher values:
    http://www.gold-eagle.com/goldcorner/seausd.html


    mfg Goldcore

    Erste Pressreaktionen aus Deutschland - die "Süddeutsche" hat der Streifen offensichtlich nicht besonders überzeugt:


    Strikte Unparteilichkeit


    Doch so schockierend die tiefroten Zahlen sind, die auf die Leinwand knallen, so matt fühlt sich der Film an. Er ist in Zusammenarbeit mit der Concord Coalition und anderen Organisationen entstanden, die sich des Schuldenthemas angenommen haben. Die Vortragsreisen von Concord-Direktor Robert Bixby bilden auch den rudimentären Handlungsrahmen. Dieses Arrangement lässt den Film über weite Strecken erscheinen wie eine Art erweiterte Informationsbroschüre dieser Organisation.


    Das andere Problem ist die strikte Unparteilichkeit, der sich der Film verschrieben hat. Ganz gelingt es den eher steifen Mitwirkenden nicht, ihre Verachtung für die Geld- und Wirtschaftspolitik der Reagan- und vor allem der Bush-Regierung zu verbergen, die dank radikaler Steuersenkungen und ruinöser Kriege Clintons Haushaltsüberschüsse umgehend in dramatische Defizite verwandelte. Doch meistens umtanzt der Film das Thema wie ein Boxer, der sich nicht traut, zuzuschlagen.


    Schade auch, dass der Film nicht nach den kulturellen, historischen und psychologischen Gründen für Amerikas fast zwanghafte Prasserei fragt. Die ersten Reaktionen der amerikanischen Presse lassen sich denn auch am besten als ein höflich hinter der Hand verborgenes Gähnen zusammenfassen. Der Versuch, das Thema aus der "schmutzigen" Sphäre der Politik zu lösen, sorgt hier trotz vieler mahnend erhobener Zeigefinger für genau jene lähmende Unverbindlichkeit, die die Filmemacher beklagen.


    http://www.sueddeutsche.de/finanzen/491/307445/text/


    mfg Goldcore

    Zwei Titelüberschriften von heute in den deutschen Finanzmedien:


    Financial Times Deutschland:


    Angst vor Bankenkollaps
    Bernanke sieht Orkan auf Finanzmärkten


    Der US-Notenbankchef hält die Kreditkrise noch lange nicht für ausgestanden. Das Schlimme daran: Das drücke auf das Wirtschaftswachstum und resultiere in steigender Arbeitslosigkeit. Bernanke sprach sich für einen neuen Ansatz bei der Finanzmarktaufsicht und Stresstest für ganze Sektoren aus.


    http://www.ftd.de/


    Das Handelblatt hingegen:


    Marktbericht: Börse Frankfurt

    Bernanke macht Mut: Dax schließt fest


    Der fallende Ölpreis und die Hoffnung auf Hilfe für die angeschlagene US-Bank Lehman Brothers haben dem Dax Auftrieb gegeben.


    Fed-Chef Ben Bernanke stützte die Aktienmärkte.


    Bernanke sagte, die US-Notenbank werde alles Notwendige tun, um die Preisstabilität zu gewährleisten. Allerdings sei die Finanzmarktkrise noch nicht beigelegt. Gleichzeitig seien der jüngste Rückgang bei den Rohstoffpreisen und die Stabilisierung des Dollar "ermutigend". Sollten die Rohstoffpreise nicht wieder anziehen, werde dies helfen, die Inflation im weiteren Jahresverlauf und 2009 moderat zu halten.


    http://www.handelsblatt.com/fi…ax-schliesst-fest;2026225


    mfg Goldcore

    [

    Zitat

    quote='Queckgold'
    Mittlerweile hat sich auch die Politik schon mit dieser Problematik befasst, ich habe das aber nicht mehr weiter verfolgt und kann daher nicht sagen, ob diese Rechtslücke inzwischen schon geschlossen ist. Ich vermute eher nicht, denn die Arbeitsgeschwindigkeit von Behörden lässt sich ja am ehesten mit der Kontinentaldrift vergleichen...

    [/quote]
    Diesmal ging es aber doch ein wenig rascher. Soll ja auch mal vorkommen:


    Bauen & Wohnen | Privates Baurecht
    Pressemitteilungen


    Risikobegrenzungsgesetz: Punktsieg für den Verbraucherschutz


    Verbraucherzentrale Bundesverband erreicht besseren Schutz bei der Immobilienfinanzierung


    27.06.2008 - Schnell und unbürokratisch hat der Deutsche Bundestag Regelungen zum besseren Schutz von Darlehensnehmern verabschiedet. Damit reagiert der Gesetzgeber auf Missstände beim Kredithandel, auf die der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) im vergangenen Jahr aufmerksam gemacht hatte. "Wir freuen uns, dass die Politik unsere Anstöße so schnell aufgegriffen hat", erklärt Vorstand Gerd Billen. Trotz vieler positiver Neuerungen bestehe allerdings noch Handlungsbedarf. Das Votum des Bundesrates steht noch aus.


    Neues Gesetz reduziert Risiken


    Das neue Gesetz setzt zahlreiche Forderungen des Verbraucherzentrale Bundesverbandes um. So definiert das Gesetz erstmals Kündigungsvoraussetzungen für den Fall, dass ein Kunde in Zahlungsschwierigkeiten gerät. Solch eine Regelung gab es bislang nur bei gewöhnlichen Verbraucherkrediten. Außerdem sorgt eine Kündigungsfrist von sechs Monaten dafür, dass die Betroffenen genügend Zeit haben, ihre Rechte zu prüfen. Ein neuer Schadensersetzanspruch soll Kreditgeber und Investoren dazu zwingen, sachgerecht zu agieren. Darüber hinaus muss die Bank beim Vertragsschluss darüber informieren, dass Forderungen aus Kreditverträgen weiterverkauft werden können. Eine heute in einigen Vertragsklauseln bereits versteckte generelle Zustimmung zum Austausch des Kreditgebers wird noch strenger ausgeschlossen. ..


    Trotz positiver Regelungen des neuen Gesetzes sieht der Verbraucherzentrale Bundesverband weiteren Handlungsbedarf. So besteht weiterhin die Möglichkeit, dass Forderungen an Investoren verkauft werden, die nicht selbst Kreditinstitute sind. Damit können Banken die geltenden Eigenkapitalanforderungen umgehen, die es für Banken zum Teil attraktiv machen, sich von Kunden mit Zahlungsschwierigkeiten zu trennen


    Der Verbraucherzentrale Bundesverband hatte im Herbst 2007 eine Studie veröffentlicht, die dem Problem dubioser Kreditverwertungen auf den Grund gehen sollte. Das besorgniserregende Ergebnis: Auch nicht notleidende, sauber abbezahlte Hypothekendarlehen waren in nennenswertem Umfang von Banken verkauft worden. Darüber hinaus diagnostiziert die Studie eklatante Rechtslücken, die akuten Handlungsbedarf bezüglich der Risiken aufzeigten. Nach der Veröffentlichung durch den Verbraucherzentrale Bundesverband und Nachfragen zahlreicher besorgter Verbraucher unter anderem auch bei den Verbraucherzentralen setzten Regierung und Bundestag das Thema auf die politische Agenda.



    http://www.vzbv.de/start/index…id=6&mit_id=1028&task=mit


    mfg Goldcore

    Wer kauft denn in der gegenwärtigen Situation überhaupt noch offiziell Gold in nennenswertem Umfang? Richtig, die pöhsen und achgottwiemanipulierten ETFs sind es, die bisher verhindert haben, dass die Kurse noch stärker gefallen sind:


    Gold is finding ``some support'' because of strong demand from the jewelry industry and investors in exchange-traded funds, UBS AG analyst John Reade wrote in a report today.


    ETF Securities Ltd., a provider of contracts tracking commodities, said its physical gold fund attracted more investment than any other product last week. ETFS Physical Gold attracted $39 million in investment in the week ended Aug. 15.


    ETF Securities' gold assets rose to a record 1.853 million ounces in that period, according to data posted on the company's Web site.


    http://www.bloomberg.com/apps/…AGdjv_A&refer=commodities


    mfg Goldcore

    Das Tempo, mit dem der chinesische Aktienmarkt mitten im Olympiagetümmel nach unten segelt, ist beispiellos. Inzwischen der weltweit schwächste Markt.Heute schon wieder -5.5%, wobei es etliche Goldminen fast zweistellig erwischt hat, obwohl diese schon vorher stark verloren hatten:


    China Stocks Plunge to 18-Month Low; Gold, Energy Shares Drop


    By Zhang Shidong


    Aug. 18 (Bloomberg) -- China's stocks plunged, extending an 18-month low, on concern the government will avoid introducing measures to boost the world's worst-performing market this year.


    Shandong Gold, China's third-largest bullion producer, lost 8.6 percent to 34.06 yuan. Zhongjin Gold Corp., the second- largest, fell 9.4 percent to 29.98 yuan.


    http://www.bloomberg.com/apps/…=aued9Wxh66AU&refer=china


    mfG Goldcore

    Durch den Erwerb von Gold zum Dienstmädchen werden oder irgendwann Dienstmädchen einstellen können...Gold wird derzeit wieder mächtig heruntergeschrieben, diesmal von der FAZ:


    17. August 2008 Es müssen ziemlich arrogante Banker gewesen sein, die einst den Begriff der "Dienstmädchenhausse" erfanden. Gemeint waren die oft nicht besonders gut informierten Privatanleger, die versuchen, am Aktienmarkt viel Geld zu machen, wenn die Profis gerade aussteigen und die Hausse sich dem Ende nähert. Der Begriff "Dienstmädchenhausse" mag arrogant klingen, aber ganz unzutreffend ist er in der Börsengeschichte nicht gewesen. Geprägt wurde er in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts, als die Privatanleger vor dem Börsenkrach von 1929 ihre Gelder in Aktien anlegten. Zuletzt konnte man ihn in der Euphorie um die "New Economy" vor rund zehn Jahren antreffen. Als damals Privatanleger wie die Wilden Aktien von Technologieunternehmen kauften, deren Geschäftsmodell sie oft gar nicht verstanden, war dies ein deutliches Zeichen für ein baldiges Ende der Hausse, an die sich - wie erinnerlich - eine schlimme Baisse anschloss.


    Die Frage nach dem Verhalten der "Dienstmädchen" stellt sich derzeit mit Blick auf den Goldmarkt. Dort sind, wie an anderen Rohstoffmärkten, die Kurse sehr deutlich zurückgegangen; zuletzt kostete die Unze weniger als 800 Dollar. Der Verkaufsdruck kam - wie zuvor der Kaufdruck in der Hausse - wesentlich vom Terminmarkt. Finanzinvestoren, die in der jüngeren Vergangenheit auf der Suche nach neuen Ertragsquellen die Rohstoffmärkte entdeckt hatten und dort groß eingestiegen waren, gehen aus diesen Märkten wieder heraus - vermutlich in der Mehrzahl mit stattlichen Gewinnen.


    Private Nachfrage so hoch wie kaum je zuvor


    Während die Finanzprofis ihre Gewinne mitnehmen und sich verabschieden, kaufen die Privatanleger wie kaum je zuvor. Die Nachfrage nach Goldmünzen in den Vereinigten Staaten (für Silbermünzen gilt Ähnliches) ist derzeit so hoch, dass die amerikanische Münzanstalt sogar die Prägung der beliebten Goldmünze "American Eagle" suspendiert hat. Sie kam mit dem Prägen einfach nicht mehr nach. In Deutschland gibt es Lieferverzögerungen beim Krüger-Rand und einzelnen anderen Münzen.


    Diejenigen, die von Berufs wegen zum Kauf von Gold trommeln, sehen die Käufe der Privatanleger als weise an. Ihr Argument lautet, dass man den deutlichen Preisrückgang nur als vorübergehend und damit als eine hervorragende Kaufgelegenheit ansehen sollte. Das ist die optimistische Prognose, aber es gibt auch eine wahrscheinlichere: Momentan sind gerade wieder "Dienstmädchen" am Werk: Die Privatanleger tun genau das Gegenteil von dem, was die Profis machen. Sich gegen einen Trend zu stemmen war in der Vergangenheit aber höchst selten eine weise Anlagestrategie


    http://www.faz.net/s/Rub58BA8E…Tpl~Ecommon~Scontent.html


    mfg Goldcore

    Fannie und Freddie vor dem Ende


    Samstag, 16. August 2008


    Das Ende naht für die beiden größten US-Hypothekenbanken Fannie May und Freddie Mac.


    Das renommierte US-Börsenmagazin Barrons kommt zu dem Schluss, dass die Tage von Fannie und Freddie gezählt seien.


    Die erforderliche Rekapitalisierung kann nur noch vom Staat vorgenommen werden. Das bedeutet, dass Aktionäre leer ausgehen werden und auch das Management der Banken ausgewechselt wird.
    Die Bilanzen von beiden Unternehmen seien „zerstört“. Wenn man alle Verbindlichkeiten richtig bewerten würde, dann kommt man bei Freddie auf Minus 5,6 Milliarden Dollar.


    Das Eigenkapital von Fannie May schrumpfte offiziell auf 12,5 Milliarden Dollar – dem stehen 2,8 BILLIONEN Dollar (deutsche Billionen, amerikanische Trillionen) an garantierten bzw. in eigenen Büchern verbuchten Hypotheken Assets gegenüber.


    Nach Ansicht einiger Experten seien selbst diese Zahlen noch geschönt. Einige Kalkulationen kommen auf ein NEGATIVES Eigenkapital von 50 Milliarden bei beiden Instituten.


    http://www.mmnews.de/index.php…Freddie-vor-dem-Ende.html

    Nach der gerade erst angelaufenen Klagewelle gegen die Finanzbranche in den USA, kommt die Sache auch in Europa so langsam in die Gänge. Vor allem die Deutsche Bank wird sich einer Flut von Klagen gegenüber sehen. Den Auftakt in grösserem Stil, nach einigen deutschen Kommunen, die mit Zinsswaps der Deutschen Bank Verluste gemacht haben, macht nun die Österreichische Bundesbahn. Es geht immer um das Gleiche: man hat die CDS verkauft und offensichtlich die Risiken drastisch falsch dargestellt. Das zumindest behaupten die Kläger:


    Angebliche Falschberatung


    Österreichs Bahn verklagt Deutsche Bank


    Deutschlands größtes Geldhaus hat ein juristisches Problem mehr. Österreichs Bahn fühlt sich übervorteilt, weil die Bank komplizierte Schuldverschreibungen als sicherer dargestellt habe, als sie sind. Die Österreicher müssen 230 Mio. Euro abschreiben – und stehen mit ihrer Meinung nicht alleine da.


    Das Institut äußerte sich dazu auf Anfrage nicht. "Wir kommentieren das nicht", sagte eine Sprecherin der Bank. Die CDSs seien so kompliziert konstruiert gewesen, dass deren finanzielle Tragweite für die ÖBB-Manager nicht bewusst gewesen sei, schreibt das Magazin "Format". Laut "Format" strebt die ÖBB einen Vergleich mit der Deutschen Bank an, um ohne Verlust aus den Papieren auszusteigen.


    http://www.ftd.de/unternehmen/…Deutsche_Bank/399060.html


    mfG Goldcore

    Morgan Stanley steht Anlegern mit einem Zertifikat tapfer bei im Kampf gegen eine mögliche Hyperinflation. Interessant, was die unter Hyperinflation verstehen, interessant auch die Laufzeit. Nicht Laufzeit bis, sondern ab 2011 wäre wohl realistischer:


    "Echter Mehrwert. Das Hyper Inflation Garantie Zertifikat eignet sich für Anleger, die mit anhaltend steigenden Inflationsraten1 jenseits von 2 Prozent rechnen. Durch den eingebauten Hebeleffekt sind außergewöhnlich attraktive Laufzeitrenditen möglich."


    http://news.onvista.de/alle.html?ID_NEWS=6439281


    mfg Goldcore

    Es bleibt die Frage, ob es nun zu einer längeren Dollar-Rally kommen kann, ob hier also eine Trendumkehr eingeläutet wurde, oder ob es sich nur um eine kurze Bärenrally mit Strohfeuercharakter handelt.Kriege und Unruheherde haben dem Dollar noch nie geschadet. Immerhin hat der € (bzw. dessen Vorläufer ECU) zuletzt so viel in einem Aufwasch verloren wie seit 8 Jahren nicht mehr. Ob fundamental gerechtfertigt oder nicht, bleibt doch reine Ansichtssache. Entscheidend ist nur, was wirklich geschehen wird, aus welchen Gründen auch immer. Ausserdem brauchen die Fonds ja immer irgendein Feld, wo es gut läuft. Wenn die Fahnen bei den Rohstoffen eingezogen werden, setzt man eben wieder auf Dow und Dollar. Wie auf einen Schlag sind plötzlich alle apokalyptischen Berichte über dauerhafte Lebensmittelknappheit u.ä. aus der Berichterstattung verschwunden. Weizen und Konsorten sind schon vor dem Öl wieder stark eingebrochen. Pipeline-Ängste wie jetzt wegen der Kaukasus-Krise können natürlich immer wieder aufflammen, aber zumeist nur kurzfristig.


    Stattdessen häufen sich nun solche Ansichten. Bald wird man sehen, ob sie auch zutreffend sind:


    Der Dollar vor seinem großen Comeback


    Die Talfahrt des Dollar könnte bald zuende sein. Derzeit deuten die Wahlprognosen darauf hin, dass der nächste amerikanische Präsident Barack Obama heißen könnte. Die US-Wirtschaft und der Dollar würden davon profitieren. Anleger, die auf einen Sieg des Demokraten wetten, sollten nicht bis zur Wahl warten.


    http://www.welt.de/finanzen/ar…nem_grossen_Comeback.html
    mfG Goldcore

    [
    Daß Trichet, geradezu dilettantisch, mit seinem Gebrabbel Schützenhilfe leistete, ist ein Trauerspiel für die EZB. X(


    Das Ergebnis ist beabsichtigt und daher kann man Trichets Äusserungen nicht dilettantisch nennen, auch wenn es nach aussen hin so aussehen sollte. Das waren Signalworte an die Währungshändler, kein flapsiger Versprecher.
    Dollar massiv stärker in kürzester Zeit, ohne dass dazu auf beiden Seiten des Atlantiks auch nur eine einzige Zinsveränderung notwendig gewesen wäre. Chapeau!
    Man sollte seine Gegner nicht unterschätzen - ein weit verbreiteter Fehler unter vielen Freunden von Gold und "sound money".


    mfG Goldcore

    Kein Wunder, dass sich der Dollar wieder erholt, wenn man ins sonnige Euroland Spanien blickt. Erwartete Ausfallraten von Hypothekenkrediten von 15% bringen selbst die säumigen US-Schuldner nicht zustande. All dies rückt erst jetzt, obwohl in den vergangenen Monaten immer wieder mal die Rede davon war, in den Focus der Betrachtung.
    Noch 2006 wurden in Spanien mehr als 700.000 Häuser gebaut - mehr als in Deutschland, Frankreich und Großbritannien zusammen.


    Morgan Stanley issues alert on Spanish banks


    By Ambrose Evans-Pritchard
    Last Updated: 10:59pm BST 04/08/2008


    Morgan Stanley, the investment bank, has issued a major alert on the health of Spanish banks, warning that a replay of the ERM crisis in the early 1990s could wipe out the capital base of weak lenders exposed to the property crash.


    "A momentous economic slowdown is now under way. We believe the deterioration in Spain is just in the beginning stages. The bulk of the pain will be suffered in 2009," said the report, by Eva Hernandez and Carlos Caceres. "The probability of a crisis scenario similar to the early 1990s is increasing. If the ERM (Exchange Rate Mechanism) scenario were to become reality the main concern would not be earnings, but capital," it said.


    "We estimate that a non-performing loan ratio of 10pc to 15pc for developers' loans would fully erase earnings in 2009 and would represent between 20pc to 30pc of the current tangible capital base of Banco Popular, Sabadell and Banesto," they said.

    The grim report comes amid a fresh flurry of horrendous data from Spain.


    http://www.telegraph.co.uk/mon…2008/08/05/ccspain105.xml


    mfG Goldcore


    Möglicherweise sollte man aber nicht ausschließlich an den US-Markt denken - auch bei uns in Europa gibt es durchaus Wackelkandidaten unter den banken und Versicherern, die das Zeug dazu haben, eine Schockwelle durch die Märkte zu jagen - mir gefällt zum Beispiel auch der Chart einer "gelben" Großbank in der letzten zeit absolut nicht (auch wenn die stets beteuern, kaum im Subprimemarkt investiert zu sein)


    Der US$ hält sich eben deswegen nun auf dem seit einiger Zeit bezogenen Niveau, zuletzt sogar mit Aufwärtsrichtung. Der US-Finanzsektor wurde mit irrwitzigen Kursverlusten bereits abgestraft, der Dollar fiel . Nun wird der Euro ins Visier genommen. Ein allgemeines, aktuelles US-Investor-Sentiment besagt nun: "Alles, was da noch kommen kann, ist bereits in den tiefen Kursen drin." Was soll GM noch gross verlieren, wenn sie beim gegenwärtigen Kurs nur noch läppische 6 Milliarden $ wert sind ? Auf dem bisherigen Weg nach unten sind hingegen bereits zweistellige Milliardenverluste eingetreten.


    Wenn der Dollar nun aber nicht mehr weiter fallen und das Öl nicht mehr steigen sollte,- so die Logik der gegenwärtigen Stimmung -, braucht es auch kein Gold als Hedge. Ein stärkerer Dollar wiederum macht die Bonds zumindest mittelfristig wieder interessanter etc. Und man weiss, dass man vor jeder Fed-Zinsentscheidung die Nervosität der Märkte ausnützen kann - auch wenn erwartet wird, dass sich an den Zinsen gar nichts ändern soll. Die Investoren sind sich des hohen Tempos inzwischen vollkommen bewusst, d.h. man treibt z.B. die Aktienmärkte noch ein wenig höher, spekuliert dann ein halbes Jahr mit Rohstoffen, zieht sich geschlossen dann auch diesen wieder zurück, parkt das Cash daraufhin in Bonds und macht sich bereit für die nächste Runde. Das können dann durchaus wieder Gold und Öl sein. Muss aber eben nicht, könnte ebenso gut die nächste grosse Investitionswelle in grüne Technologie sein. In Silicon Valley, so ist zu hören, brütet man über Energieeinsparungstechnologien und verwandte Produkte mit einem Eifer, der der digitalen Revolution der 90er in nichts nachstehen soll.



    mfG Goldcore

    Die Deutsche Bank sieht Öl bald wieder bei ca. 80$ und den Goldpreis auf $ 650 sinken. Der rasch angestiegene Ölpreis folgte einem Fehlsignal von Verknappung. Nachdem nun etliche Länder ihre Ölsubventionen zurückgefahren haben, die Amerikaner deutlich weniger Autofahren und und das Wachstum zurückgeht bzw. stagniert und auch der US$ auf wundersame Weise erstarkt ist, sollte der Preis deutlich zurückkommen, was auch für andere Rohstoffe gilt. Diese hätten ihre Talfahrt schon früher angetreten, das Öl folge ihnen nun auf dem Weg nach unten, wie eben auch das Gold. Hat jemand den Originalbericht zur Hand?


    Deutsche calls the top of the commodity cycle



    By Ambrose Evans-Pritchard, International Business Editor
    Last Updated: 11:55am BST 04/08/2008



    Deutsche Bank has called the top of the commodity cycle. The uber-bulls of the oil, food and metals boom have advised clients to take profits before the downturn engulfing most of the global economy works its inevitable effects.


    Oil will slide back towards its "marginal production cost" of $60 to $80 a barrel; gold will slump to $650 an ounce as the dollar recovers against the euro; copper, lead and tin will slowly halve in price; grains will calm down as harvests in Australia and the Eurasian Steppe return to normal.


    The report comes on cue. The CRB commodity index fell 10pc last month, the steepest one-month drop since the onset of the Volcker crunch in 1980. Most raw materials have been slipping for months. Crude was the last to turn after peaking at $147 early last month.


    Deutsche Bank says this year's oil surge has been a quirk.


    http://www.telegraph.co.uk/mon…/2008/08/04/ccview104.xml


    mfG Goldcore

    Die Bear Stearns-Story hat es als Wirtschaftskrimi in die aktuelle US-Ausgabe der "Vanity Fair" geschafft. Ziemlich lang zwar, aber glänzend und mit knochentrockenem Humor geschrieben.


    Fazit:


    Maybe the S.E.C. will figure out whether Bear was murdered. But maybe it won’t. Even those who believe the firm was the victim of a predatory raid have their doubts it can ever be proved.


    “Even with subpoena power, I’m not sure the S.E.C. will get to the bottom of this, because the standard of proof is just so difficult,” says a vice-chairman at another major investment firm. “But I hope they do. Because you can look at this as just another run on a bank or as a seminal point in the financial history of this country that could bring about a change, perhaps a drastic change, in the way we govern financial markets. If there is a solution to this kind of thing, it must be found in the roots of what happened at Bear Stearns. Because otherwise, I can guarantee you, it will happen again somewhere else.”


    http://www.vanityfair.com/poli…earns200808?currentPage=1


    mfG Goldcore

    Die Bank-Pleiten haben sich bereits,wie bei Domino-Day 2008,verselbstständigt und mit einem Meltdown total ist nunmehr buchstäblich täglich zu rechnen.



    Es dürfte wohl schon noch etliche kleinere und einige mittlere Banken hart treffen, von denen ja die meisten ausser Immobilienkrediten kaum ein anderes Geschäftsfeld haben. Die Grossen hingegen werden über das Diskontfenster und andere Kreditfazilitäten sowie gegenseitige Übernahmen auf Kosten der Steuerzahler am Leben gehalten. Bisher hat der Dollar diese Gewaltaktionen schier unglaublich gut überlebt, weil manche davon ausgehen, dass das meiste schon in den miesen Kursen der Finanztitel enthalten sei. Aber was, wenn es nun in den kommenden Wochen wirklich so kommen sollte, dass es auch den Konsumentenkrediten an den Kragen gehen wird:


    US-Bankensektor steht vor einer Pleitewelle


    In den USA werden nach Ansicht eines einflussreichen Wirtschaftsexperten aufgrund der Rezession mittelfristig noch Hunderte von Banken pleite gehen.

    Zur Rettung der angeschlagenen Finanzdienstleistungsbranche dürften die Steuerzahler mit mindestens einer Billion Dollar (642 Mrd. Euro) zur Kasse gebeten werden, sagte der New Yorker Universitätsprofessor und Ökonom Nouriel Roubini dem US-Finanzblatt "Barron's". Eher könnten es aber zwei Billionen Dollar werden.


    Die Banken hätten im Zuge der Hypothekenkrise bisher nur ihre Subprime-Kredite abgeschrieben. Vor ihnen lägen aber noch Verluste aus dem Konsumentenkreditgeschäft, für die sie keine Reserven hätten.


    http://www.wirtschaftsblatt.at…ome/index.do&_vl_pos=1.DT


    Und einen "meltdown" prophezeit auch Eric Sprott, der weiterhin auf Gold und Öl setzt:


    Sprott warns of 'meltdown'


    STEVE LADURANTAYE


    August 1, 2008


    North America is the midst of a "systemic financial meltdown," Eric Sprott warned yesterday as his company turned a quarterly profit of more than $11-million.


    "I'm not trying to be shocking to anyone, but let's face it," said Mr. Sprott, chief executive officer of Sprott Inc. "When Bear Stearns goes down, Freddie and Fannie go down, and IndyMac goes broke, we have major issues out there."


    Toronto-based Sprott runs mutual, hedge and offshore funds. Mr. Sprott said assets under management increased to $7.7-billion in the second quarter, up from $6.8-billion at the end of March, despite operating in what he called a bear market.


    The firm, which went public in April with a $200-million offering on the Toronto Stock Exchange, will load its funds with gold and energy stocks in the months ahead while selling the financial industry short. "We're trying to position our funds to survive the difficulties," he said. "We've gone into gold on the long side because it will survive as a replacement to fiat currency and into energy stocks because of our belief in the peak oil thesis."



    mfG Goldcore

    Wacht die deutsche Mainstream-Presse nun doch endlich auf oder gerät so etwas nur durch Zufall in ein Springer-Blatt, weil die zuständigen Redakteure sich der Brisanz einer solchen Betrachtungsweise gar nicht bewusst sind? Vermutlich das Letztere, aber dennoch:


    Wer aber glaubte, dass vor dem Hintergrund der Implosion des US-Finanzsystems in Zeitlupentempo Gold als "harte" Währung steigen würde, sah sich enttäuscht. Der Goldpreis fiel seit der Ankündigung der Rettungsbemühungen durch Paulson um knapp 100 Dollar während der Dollar stieg. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Natürlich hat Paulson mit den chinesischen Finanzbehörden telefoniert, die sich gezwungen sahen, den Dollar zu stützen. Ihre Treasury-Bestände sind zu gewaltig, um ein schnelles Abschmieren des Dollars zu erlauben.


    Und wer diese Woche den Wochenausweis des Eurosystems gelesen hat, hat sich, gelinde gesagt, verwundert die Augen gerieben. Just in der Woche nach Paulsons Rettungsaktion verkaufte das Eurosystem (EZB plus alle Notenbanken der EU) Gold und Goldforderungen in Höhe von 578 Mio. Euro. - in einer Woche wohlgemerkt. Dies ist etwa das Vielfache der "normalen" Wochenverkäufe. Auch interessant zu sehen, dass deutsche Finanzpolitiker offensichtlich nicht die geringste Ahnung haben, was hier im Hintergrund gespielt wird, und wo diese Erträge hin fließen. Paulson hat wohl auch mit dem EZB-Präsident Jean-Claude Trichet telefoniert. Anders kann man solche Verkäufe zur Wahrung des Scheins nicht interpretieren. Darüber hinaus widersprechen sie inhaltlich dem sogenannten "Washington Gold Agreement" (WGA II), denn die EZB hatte nach eigener Aussage die Goldverkäufe in diesem Fiskaljahr (September bis August) bereits abgeschlossen. Aber, wo kein Kläger, da kein Richter. Die Politik schläft sowieso.


    http://www.welt.de/welt_print/…Hilfen_fuer_Herrn_P..html


    mfG Goldcore