Beiträge von goldcore

    Die FAZ kommt kaum nach mit ihrer Gold-Berichterstattung. Artikel über die Renaissance des Krügerrands und einen über:


    Anleger greifen zu Gold


    Von Ben Steverman


    10. September 2007


    Am 6. September überschritt der Goldpreis erstmals seit 16 Monaten die Schwelle von 700 Dollar je Feinunze, nachdem das Edelmetall von Investoren sowohl zum Zwecke der Verarbeitung als auch aufgrund seiner symbolischen Bedeutung in unsicheren Zeiten gefragt war. In New York stiegen die Gold-Futures um zwei Prozent oder 13,90 Dollar auf den Schlussstand von 704,60 Dollar.


    „Ein perfekter Ansturm auf Gold“, kommentiert Joe Foster, Portfoliomanager bei Van Eck International Investors Gold Fund, diese Entwicklung.
    Gold gilt gemeinhin als sicherer Hafen für nervöse Investoren, weshalb das edle Metal ein beliebtes Anlageobjekt in Zeiten weltweiter Finanzkrisen ist.


    Ausblick: „Optimistisch wie nie“


    Vor dem Hintergrund der Unsicherheit an den internationalen Finanzmärkten und der skizzierten Angebots-Nachfrage-Relation lautet Fosters Fazit: „Mein Ausblick [für Gold] ist derzeit so optimistisch wie noch nie.“


    http://www.faz.net/s/Rub58BA8E…Tpl~Ecommon~Scontent.html


    mfG Goldcore

    Die FAZ entdeckt den Krügerrand neu. Die hören nun wohl auch die Glocken läuten:


    Krüger-Rand


    Erfolgreichste Goldmünze strahlt nach 40 Jahren noch in altem Glanz

    Krüger-Rand: Die erfolgreichste Goldmünze der Neuzeit


    10. September 2007
    Die erfolgreichste Goldmünze der Neuzeit feiert 40. Geburtstag. Der von Analysten vorübergehend als veraltet belächelte südafrikanische Krüger-Rand gilt als Klassiker unter den Wertanlagen und hat kaum an Glanz eingebüßt. Die weltweit meistgehandelte Goldmünze ging seit ihrer Markt-Einführung 1967 in über 55 Millionen Exemplaren über den Ladentisch - mehr als 46 Millionen Unzen 22karätigen Goldes. Nach Branchenangaben wurden damit mehr Krüger-Rands verkauft als alle anderen Goldmünzen zusammen genommen.


    http://www.faz.net/s/Rub58BA8E…Tpl~Ecommon~Scontent.html


    mfG Goldcore

    Zitat

    Original von just
    naja die aussage ist soweit interessant weil so ne inflation ja nicht von heute auf morgen kommt, sondern das dauert monate bis es richtig durchschlägt und man es dann auf einmal auf dem z.b. lebensmittelmarkt merkt.


    Wohl schon länger nicht mehr Einkaufen gewesen. Worauf willst du denn da noch warten?


    Quer durch das Sortiment steigen die Preise


    06. September 2007


    Den Verbrauchern drohen nach einem Bericht der „Lebensmittel Zeitung“ drastische Preiserhöhungen für Nahrungsmittel. Der Discounter Aldi habe mit der Verteuerung von etwa 50 Artikeln in dieser Woche ein Signal für den gesamten Markt gegeben. Grund seien die erheblich gestiegenen Rohstoffpreise, wie das Branchenblatt aus dem Deutschen Fachverlag berichtet.


    Nahezu die Hälfte des Aldi-Sortiments


    In der Lebensmittelindustrie wird nach Angaben der Zeitung damit gerechnet, dass bis zu 380 Produkte und damit fast die Hälfte des Stammsortiments bei Aldi teurer werden.


    http://www.faz.de


    mfG Goldcore

    Zitat

    Original von vatapitta


    - Allerdings soll die DB ( QUELLE ? ) die an IKB u.a. veräusserten ABS & CDO `s teilweise mit gewaltigen Abschlägen zurückgekauft haben. Profit ja - Vertrauen durch brutales Ausnutzen der Notlage endgültig verspielt.


    Die DB hat auch solche außerbilanziellen Zweckgesellschaften wie die IKB, wie sie nun häppchenweise zugeben. Vielleicht liegen da ja die zurückgekauften Hypotheken:


    5 September, 2007 - 05:34


    Deutsche Bank mit fremdfinanzierten Krediten exponiert


    In Fortsetzung der kindischen Strategie, in kleinen Häppchen über ihre Verwickelung in hochriskanten Märkten zu berichten, gab der Finanzgigant Deutsche Bank gestern endlich zu, Zweckgesellschaften mit ABC-Papieren in der Größenordnung um 32 Mrd. € zu betreiben, wovon 29 Mrd. € in fremdfinanzierten Geschäften stecken. Das meldete gestern der Nachrichtendienst Thomson Financial.


    Natürlich spielte die Bank in völligen Einvernehmen mit ihrer üblichen PR-Politik diese Berichterstattung herab. Die Berichte unterstrichen jedoch, daß dies das erste Mal sei, daß Deutsche Bank "Details über ihre Aktivitäten in Zweckgesellschaften außerhalb der Bilanzen" und "ihr Engagement im Markt zweitklassiger US-Hypotheken" preisgebe. Das wird sicherlich nicht das letzte Mal gewesen sein: man kann getrost davon ausgehen, daß im dritten Quartal weitere Probleme die Bank zwingen werden, mehr über ihre Engagements zu offenbaren.


    http://bueso.de/news/deutsche-…ierten-krediten-exponiert


    mfG Goldcore

    Tatsächlich, es mehren sich die positiven Zeichen. Wo es bis vor kurzem noch hieß, deutsche Politiker würden trotz groben Fehlern und Mißerfolgen hartnäckig an ihren Sesseln kleben, wissen wir seit heute: Es geht auch anders. Nämlich einsichtig, verantwortungsvoll, dem Wohl des Volkes verpflichtet etc. Kurzum: rundweg positiv


    Eilmeldung


    Sachsens Finanzminister kündigt Rücktritt an


    Finanzminister Horst Metz tritt ab
    31. August 2007
    Als Konsequenz aus der Krise um die sächsische Landesbank hat Finanzminister Horst Metz (CDU) für den 30. September seinen Rückzug vom Amt angekündigt. Es sei für ihn sehr schmerzlich, dass die einzige ostdeutsche Landesbank nicht mehr eigenständig habe erhalten werden können, sagte der 62-Jährige am Freitag auf einer Sondersitzung des Landtags in Dresden.


    faz.de


    mit positiven Grüßen


    Goldcore

    Obwohl es im spanischen Hypothekenwesen offensichtlich keinen Subprime-Sektor gibt und die Ausfallraten bisher sehr gering sind, scheint die Mehrzahl der Hypotheken mit variablen Zinssätzen versehen zu sein. Die Spanier geben rund die Hälfte ihres Einkommens für die Bedienung der Hypotheken aus:



    Spanien droht herber Dämpfer


    Von Anne Grüttner

    Die internationale Finanzkrise hat bisher kaum direkte Auswirkungen in Spanien gezeigt, doch zum Aufatmen gibt es wenig Grund. Denn die indirekte Wirkung der steigenden Zinsen dürften die hoch verschuldeten Spanier sehr viel stärker spüren als andere.

    MADRID. Bleibt der Euribor als entscheidender Zinssatz für Termingelder im Interbankenhandel über die nächsten Monate hoch, so fürchten Experten, dann könnte der hohe Anteil an variabel verzinsten Hypothekenkrediten in Spanien eine Bombe darstellen (...)


    Derzeit stecken die Iberer durchschnittlich knapp die Hälfte ihres Einkommens in die Bedienung der Hypothek. Für einen Hypothekenkredit über 200 000 Euro müssen die Spanier allein aufgrund des gestiegenen Euribors seit Anfang des Jahres rund 140 Euro pro Monat mehr zahlen. Das macht bei einem Durchschnittseinkommen von etwa 1 600 Euro im Monat eine deutliche Mehrbelastung aus. (...)


    Das Beben auf den Finanzmärkten trifft in Spanien auf einen Immobilienmarkt, der ohnehin gerade in der Abkühlung begriffen war. Schon vor Beginn der Subprime-Krise begannen in den großen spanischen Städten die Immobilienpreise zu sinken – eine Tendenz, die sich bei anhaltend hohen Zinsen beschleunigen dürfte. Damit verschlechtert sich bei laufenden Hypothekenkrediten das Verhältnis des Kreditwerts zum Wert der als Garantie dienenden Immobilien. Die Verluste der Banken dürften deshalb im Fall der Verwertung steigen.


    http://www.handelsblatt.com/Ne…roht-herber-daempfer.html


    mfG Goldcore


    Zitat


    Soso, die Deutschen, die im Farbkasten wieder mal nur schwarze Farbe haben. Eine gewisse Schwermut ist den Germanen sicher nicht abzusprechen, doch ob Sorglosigkeit immer der beste Weg ist?So viele Glaserl Wein dürfte es für die bankrotten Häuserlbauer gar nicht geben, um ausreichend Trost zu spenden.


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    [/QUOTE]
    Inzwischen ist Bernd Knobloch von der Commerzbank weiter auf Interviewtour und bekräftigt auch gegenüber der FAZ wieder, daß man die Sache nicht so deutsch-hysterisch sehen solle: "Jede Hysterie hat auch mal ein Ende." Und so ganz nebenbei findet sich dann während des Mittagessens mit dem Redakteur noch die Information, daß seine eigene Bude auch mit $ 850 Millionen im US-Subprime-Sektor engagiert ist: "Doch Knobloch ist zuversichtlich: Durch den Verkauf von Immobilien würde der Schaden wettgemacht."
    Also gut, dann eben statt triefend-deutscher Hysterie deutsch-jüdischer Zweckoptimismus. Hoffentlich behält er recht, der Herr Knobloch von der Eurohypo, Europas größtem Immobilienfinanzierer.


    mfG - Goldcore

    Ist die ganze Bankenkrise vor allem eine Charakterfrage? Dies meint jedenfalls Commerzbank-Vorstand Knobloch im Gespräch mit der Ösi-Zeitung "Der Standard". Die Deutschen seien einfach zu "theatralisch" und neigten zu Übertreibungen - " eine Charakterfrage" sei dies alles. Klar, ihm wäre es lieber, man könnte die Sache gemütlich wie bei Hans Moser bei einem Glaserl Wein in einem Wiener Beisl aussitzen - bis sich dann Herr Eichelburg an den Nebentisch setzt:


    "Deutsche dramatisieren"


    Frankfurt/Wien – In keinem europäischen Land hat die US- Hypothekenkrise so viel Unruhe hervorgerufen wie in Deutschland, wo täglich neue Institute – am Freitag etwa die Bayerische Landesbank – Verluste durch Subprime-Kredite aus den USA melden.


    Zu Unrecht, sagt Bernd Knobloch, Vorstandsmitglied der Commerzbank und Chef ihrer großen Immobilientochter Eurohypo. Andere EU-Banken hätten mindestens so viel in US-Hypotheken investiert wie deutsche und würden einander ebenfalls misstrauen. Doch sie gingen mit der Krise besser um, sagt Knobloch im Standard-Gespräch.


    „Wir Deutschen haben immer das Gefühl, wir müssen die Dinge dramatisieren. Das scheint eine Charakterfrage zu sein: Die Franzosen und Engländer gehen das gelassener an und halten besser zusammen. Wir erweisen damit der Sache keinen Dienst (...)


    "Gehört zu den Risiken"


    Die Rating-Agenturen haben für Knobloch nicht grundsätzlich versagt, aber sie hätten bei der Bewertung dieser Papiere das Szenario übersehen, dass alle US-Immobilienmärkte gleichzeitig fallen. „Das kann immer passieren und gehört zu den Risiken, die ein Investor mit in Kauf nehmen muss“, sieht er die Verantwortung beim Anleger.


    http://www.derstandard.at


    mfG Goldcore

    Zitat

    Original von GoldVector
    .
    War dieses Jahr kurz in der Vorsaison nach langer Zeit wieder auf Mallorca, also welche Preise dort für Hauser verlangt werden ist unglaublich.


    Gestern ein Gespräch geführt mit einem soeben aus dem Sommerurlaub in Spanien zurückgekehrten Freund, der dort vor 13 Jahren so ein Natursteinruinenhaus in Katalonien für DM 6500.-(!) erworben hatte und nun schon seit Jahren daran herumwerkelt. Er sagte, die Preise für derartige Gebilde seien in den vergangenen Jahre förmlich explodiert und nun stünden viele davon zum Verkauf, immer noch zu sehr hohen Preisen, doch Käufer fänden sich so gut wie keine mehr.
    Er sagte auch, daß in den Dorfkneipen sich fast alle Gespräche neben Sportthemen um Immobilienpreise drehen würden und daß inzwischen jedes Bäuerlein dort mit einem Immobiliencrash rechne.


    mfG Goldcore

    Zitat

    Original von Ulfur
    Nach Swanepoel tritt der Finanzchef zurück, vor Veröffentlichung der Zahlen am Montag. Wie spannend.


    Offenkundig rechnet man bei Harmony mit einem Bilanzskandal, deshalb nun geht die Führungsmannschaft von Bord.


    Rumors surface of 'massive' accounting hole at Harmony Gold


    Harmony’s Financial Director Nomfundo Qangule quits amid rumours of a massive “hole” in Harmony’s accounts.


    Author: Barry Sergeant
    Posted: Wednesday , 22 Aug 2007


    JOHANNESBURG - Nomfundo Qangule, financial director of Harmony since July 2004, resigned with immediate effect on Wednesday amid rumours of a massive "hole" in Harmony's accounts. The dramatic announcement follows the resignation, also with immediate effect, of Bernard Swanepoel as Harmony CEO on August 6.


    Those familiar with the situation say that problems with Harmony's accounts fell exclusively in the domain of honest incompetence, but concede that the extent of the number problems had triggered Swanepoel's departure. The ballpark figure mentioned is around R2bn (US$270 million) which, being historic, may be limited as to any further damage.



    http://www.mineweb.net/mineweb…age34?oid=25804&sn=Detail


    mfG - Goldcore

    Na, wer traut sich? Die Hypothekenderivate gibt es derzeit zu 20% des Ausgabepreises.


    "Wir haben an den Märkten kaum Kreditausfälle zu beklagen", sagt ein Banker, der glaubt, dass Investmentbanken wie Goldman Sachs, die Deutsche Bank und andere Investmentbanken, die die Kreditderivate derzeit zu Niedrigstpreisen zurücknehmen, künftig enorm hohe Gewinne auf die Positionen einstreichen werden."


    http://www.faz.de


    mfG Goldcore

    Nachdem die US-Regierung schon im vergangenen Jahr Unsummen an Subventionen für den Maisanbau zur Ethanolgewinnung in Aussicht gestellt hat und dann alsogleich entsprechend viel Mais angepflanzt wurde, hat die Überproduktion den Preis zurückgeholt.
    In der Zwischenzeit sind aber dadurch die Preise für Weizen stark angestiegen - dies wird wohl noch eine Weile anhalten.
    Für Richard Russel ist die Ethanolgewinnung aus Mais eine der dümmsten ökonomischen Entscheidungen der letzten 50 Jahre:


    August 1, 2007


    By Richard Russell


    The idea of using corn to make ethanol is one of the stupidest ideas of the last 50 years. Farmers dropped other crops and turned to corn, which the government subsidized to the tune of over one billion dollars. Corn shot up to its highest price in a decade, but farmers over-planted. Then more recently, the price of corn collapsed. In the meantime, the price of other crops surged, running up the price of food in the US. In all, a new high in government stupidity.


    http://www.dowtheoryletters.com


    mfG


    Goldcore

    Zitat

    Original von Edel Man
    Die derzeitige Erholung des $ sollte nicht überbewertet werden.


    Grüsse


    Aber auch nicht unterbewertet...


    Die entscheidende Frage ist doch, ob es für den Dollar wirklich einen kritischen Punkt gibt, ab dem er in freien Fall übergehen würde? Der vielzitierte US$-Index 80, ab dem nun auch schon Lieschen Müller ihren Put-Schein gekauft hat, weil das pöhse, pöhse Amerika dann untergeht? Vergesst es! Warum auch? Dass hier eine monströse Bärenfalle sitzt, ist doch wesentlich wahrscheinlicher, solange - und dies argumentiert jemand wie Antal Fekete schlüssig - das weltweite Derivate-Feuerwerk mit jährlich 40%igen Zuwachsraten irgendwie weitergeht. Die Derivatespekulation über die Bonds war in den vergangenen 25 Jahren praktisch risikolos und hat gewaltige Vermögen geschaffen, von kleineren Störfeuern einmal abgesehen.


    Dass dieses Schema (Derivat sichert Derivat ab sichert Derivat ab sichert....) nicht ewig so weitergehen kann, liegt zwar auf der Hand, weil nun mal eben alles endlich ist auf dieser unserer Welt, aber wer könnte schon mit einiger Gewissheit hergehen ( wie. z.B. die Crashpropheten á la Herr Eichelburg) und den Zeitpunkt einer solchen Umkehr weitgehend bestimmen wollen?


    Fekete weist gut nach, wie prächtig z.B. die Chinesen mit ihren Bondankäufen in den vergangenen 25 Jahren gefahren sind und im Grunde immer noch fahren - offensichtlich bisher besser als mit ihren ersten Versuchen auf dem Aktienmarkt wie mit Käufen von z.B. Blackstone, wo schon innerhalb von 2 Wochen 20% Verlust angefallen sind.


    Die vereinten Zentralbanken - und sie arbeiten nun mal eng zusammen - haben noch etliche Pfeile im Köcher, monetäre Murmeln im Sack, um den Dollar langsam fallen zu lassen.
    Und vielleicht ist es ja richtig, daß sie nur eines Tages gegen das Gold verlieren können, wie Fekete meint, aber eben eines Tages:


    It may appear that central banks have all the marbles. Indeed they do - except for one. They have foolishly let the most important marble slip through their fingers. That marble is the gold marble. The only wager against the dollar that has a chance of winning in the long run is the one staked out by the gold marble.


    Bis dahin gilt vielmehr:


    The dollar has fallen through 80. So what?


    But what about the US dollar index, allegedly showing that foreigners are getting tired of the infinite supplies of US dollars of diminishing value that keep coming at them? It is nibbling at the all-time low of 80 which, if taken out, you may never hear the dollar to hit bottom. Analysts tell you that you cannot fool Mother Nature. The dollar's value is closing in on its intrinsic value: zero.


    Don't buy that. The dollar index, just like the CPI number, is manipulated in order to fool the uninitiated. Should the dollar fall through 80 and approach 70, foreign central banks will see to it that their paper follow suit. They are all too eager to match every point of the fall of the dollar. That will reverse the trend. The Chinese, in particular, have a vested interest to keep the fall of the dollar controlled and orderly. What is more, they have the power to do so. They don't mind taking a loss on the dollar here and there, as long as it does not eat significantly into their mountain of paper profits on the bond portfolio.


    http://www.gold-eagle.com/gold_digest_05/fekete072607.html


    grüsse


    Goldcore

    Uff, die Krise ist vorüber und der Global Economic Collapse kann wieder einmal verschoben werden.
    Die amerikanischen Verbraucher sind nach den Meldungen der letzten Wochen bzgl. Subprime-Krise etc. wieder zuversichtlich und so optimistisch wie seit 6 Jahren nicht mehr:


    Consumer Confidence Rebounds in July to 6-Year High Amid Healthy Employment Outlook


    NEW YORK (AP) -- American consumers -- shrugging off a struggling housing market as jobs remained plentiful -- became more confident in July and sent a gauge of sentiment to a six-year-high, a private research group said Tuesday.


    Ausserdem werden nun wieder hypothekenbesicherte Anleihen (mortgage backed securities) als das heisseste Anlagevehikel zwischen Wladivostok und den Cayman Inseln empfohlen, denn inzwischen seien alle möglichen schlechten Nachrichten längst eingepreist und die Hypothekenanleihen geradezu ein Schnäppchen:


    Buy Mortgage-Backed Credit, HSBC Says (Update1)


    By Alexis Xydias


    July 31 (Bloomberg) -- Investors should buy stocks and U.S. mortgage-backed bonds because the risk of owning the securities is already reflected in prices after last week's market sell- off, according to strategists at HSBC Holdings Plc.


    Problems in the U.S. subprime debt market don't say ``very much about corporate credit quality, which, by and large is still excellent,'' Richard Cookson and Wesley Fogel wrote in the report. ``Growth this year and next is likely to be only a smidgeon weaker than last year. That's likely to mean that profits hold up well.''


    mfg


    Goldcore

    Erich Kästner:


    "Ihr Appetit ist bodenlos.
    Sie fressen Gott und die Welt.
    Sie säen nicht. Sie ernten bloß.
    Sie schwängern ihr eignes Geld. "


    Der österreichische "Standard" bringt nach Börsenschluss (ATX: -3.56%) einen gross aufgemachten Artikel über die scheinbar wie über Nacht aufgetauchten Probleme der Hedgefonds und Private Equity-Heuschrecken, die ihre zuletzt angekündigten Riesendeals von Chrysler über Ford bis Alliance Boots nicht mehr refinanziert bekommen. Da hätte man aber auch hier in den letzten Wochen ein wenig mitlesen können...


    Kreditplage erfasst Heuschrecken


    Banken bremsen wegen Immobilien kreditblase bei Finan zierung von Unternehmenskäufen, die geplante Chrysler-Übernahme durch Cerberus ist bisher prominentester Problemfall
    London/New York – Die von der Kreditblase am US-Immobilienmarkt ausgehende Zurückhaltung der Banken bei neuen Finanzierungen bringt die Heuschrecken in Bedrängnis. Die großen Private-Equity-Fonds wie Cerberus, KKR oder Blackstone haben immer mehr Probleme, ihre milliardenschweren Übernahmen zu finanzieren.


    Der Bawag-Eigentümer Cerberus hat derzeit größte Schwierigkeiten, die Finanzierung des Chrysler-Kaufs in trockene Tücher zu bringen, berichten die Nachrichtenagenturen Bloomberg und Reuters. Eine Kreditlinie im Volumen von zehn Mrd. Dollar (7,28 Mrd. Euro) musste am Donnerstag verschoben werden. In der Vorwoche hatte ein Konsortium um die US-Bank JP Morgan versucht, die Ausleihung mit einer höheren Verzinsung zu versehen und dann an Hedgefonds weiterzuleiten.


    Alliance Boots-Übernahme könnte platzen


    Überdies wurde gestern bekannt, dass die Finanzierung der Übernahme der größten britischen Drogeriekette Alliance Boots durch Kohlberg Kravis Roberts (KKR) platzen könnte. Mit neun Mrd. Pfund geht es dabei um die größte fremdfinanzierte Transaktion, die jemals in Europa eingeleitet wurde. In Finanzkreisen ist derzeit von mindestens 20 großen Deals die Rede, deren Abschluss wegen der Überhitzung des Kreditmarktes gefährdet seien, berichtet die International Herald Tribune.


    Keine Nachfrage


    Laut Marktteilnehmern sollen in den kommenden Wochen alleine in den USA Hochzinsanleihen und -kredite über bis zu 300 Mrd. Dollar platziert werden. Damit sollen die milliardenschweren Private-Equity-Buyouts der vergangenen Monate refinanziert werden. Einige Banken sind zuletzt auf hierfür bestimmten Bonds und Krediten sitzengeblieben, darunter Goldman Sachs, Citigroup und Lehman Brothers bei der Emission einer Anleihe über 725 Mio. Dollar des Detailhändlers Dollar General sowie JP Morgan beim Verkauf von Bonds im Wert von 1,15 Mrd. Dollar für den übernommenen Haushalts-Dienstleister Service-Master. Neben Chrysler sind auch die beiden US-Auto-Giganten Ford und General Motors von der Krise betroffen. GM will die Getriebe-Tochter Allison Transmission an Carlyle und andere Fonds verkaufen. Ford plant die Veräußerung seiner Premium-Gruppe mit den Marken Landrover, Jaguar und Volvo.


    Eindämmung der Übernahmewelle


    Generell wird nun mit einer massiven Eindämmung der Übernahmewelle gerechnet, die von den Beteiligungsgesellschaften ausgelöst wurde. In den ersten fünf Monaten 2007 wurden laut Thomson Financial 1,8 Billionen Dollar für Unternehmenskäufe ausgegeben, ein Plus von 45 Prozent im Vorjahresvergleich. In Europa legte das Volumen sogar um zwei Drittel zu. Experten warnen davor, dass bereits abgeschlossene Übernahmen von den steigenden Finanzierungskosten betroffen sein könnten. Die gekauften Betriebe erhalten in der Regel die aufgenommenen Schulden umgehängt und müssen den sich verteuernden Zinsendienst leisten. Auslöser der Spannungen sind die spekulativen, riskanten Hypothekarkredite, die gebündelt an Hedgefonds weiterverkauft werden (so genannte Subprimes). Bisheriger Höhepunkt war der Kollaps zweier solcher Fonds der Investmentbank Bear Stearns. Am Donnerstag wurde zudem die Schließung zweier Fonds der australischen Gesellschaft Absolute Capital – eine Beteiligung der niederländischen Bank ABN Amro – bekannt gegeben, in die 177 Mio. Dollar investiert waren.


    In den USA ist im Juni der Verkauf von neuen Eigenheimen überraschend stark um 6,6 Prozent auf annualisiert 834.000 gesunken. Experten hatten mit 895.000 verkauften Häusern gerechnet. Der durchschnittliche Preis sank um 1,3 Prozent auf 237.900 Dollar. (as, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 27.7.2007)


    mfG


    Goldcore

    Offensichtlich sollen nun die Schulden spanischer Häuslebauer als neueste Variante europäischer Junk Bonds auf den US-Anleihemarkt geworfen werden, frei nach dem Motto: no risk, no fun! Eurotrash scheint immer noch besser als heimische Subprimers:


    "Almost 60% of credit professionals surveyed by In-House Lawyer magazine think the bubble in Europe's leveraged finance market is now "unsustainable". Four in five of those gloomy professionals reckon the bust will strike inside 12 months. "European investors have had their fill," said Luis Sanchez-Guerra, head of capital markets at Ahorro Corporacion Financiera in Madrid, to Bloomberg yesterday.


    But fear not! If you can't get your bond issue away to cheese-eating continentals, simply go west. "The Dollar market opens an avenue to new investors," says Sanchez-Guerra. His firm, owned by 43 savings banks, plans to sell $2 billion of notes backed by Spanish home loans into the US debt market. He might just find willing buyers, too.


    http://www.financialsense.com/…orials/ash/2007/0710.html


    mfG


    Goldcore

    Zitat

    Original von Schablonski
    Wenn ich den Chart ( bei Gold und Silber) so anschaue, erkenne ich keine großen Kurssprünge und nur wenig Volumen.
    Wird tatsächlich gedrückt? oder haben "sie" es geschafft EM zu "Nebensächlichkeiten" zu degradieren


    Es bleibt das nun schon seit langem vertraute Bild, dass das Gold nur in US$ steigt und in € stagniert oder gar fällt.


    US$-Halter verkaufen den Greenback und kaufen dafür andere Währungen, vor allem den €, die dadurch hochgehen.
    Es bleiben die weitsichtigen US-Goldinvestoren, die von diesem nun bis zum Exzess durchgespielten Szenario profitieren. War schon in den letzten Jahren nicht anders.
    Goldinvestoren in der Eurozone sollten jeden Tag zuerst auf den Goldpreis in € blicken und dann erst nach USA, sonst gewöhnt man sich zu sehr die Sichtweise eines US-amerikanischen Investors an, dessen Sorgen nicht exakt die gleichen sind wie die anderer Nationen.


    mfG


    Goldcore

    Makroökonomische Nachhilfestunde durch einen Goldhändler aus Dubai. Passt zu der heutigen Medlung, derzufolge der Gold-Umsatz in Dubai im Juni 2007 um 34% im Vergleich zum vergangenen jJahr zugelegt hat. Für Juli werden 40% erwartet. Alles richtig, was er hier sagt, der Herr Mohamed Abbas:


    Mohamed Abbas: Die ursächliche „Ermächtigung“ der Globalisierung basiert auf dem frei verschiebbaren Einsatz großer Kapitalmengen zur Umsetzung weltweit koordinierter Konsolidierungs- und Akquisitionsstrategien. Mit anderen Worten: Globalisierung bedingt eine unnatürlich hohe Liquidität und ein weltwirtschaftliches Wachstum welches über das verträgliche Mass hinausgeht - wir sehen dies in der sich ständig beschleunigenden Umweltverschmutzung und der damit verbundenen Klimakatastrophe. Das Großkapital, welches heute im Dienste einiger weniger steht, wird als Mittel zur gesamtwirtschaftlichen Konsolidierung eingesetzt (sprich Globalisierung) und hat sich erfolgreich von dem Anspruch befreit, irgendwelchen moralischen oder ethischen Ansprüchen genügen zu müssen. Mit anderen Worten, der globale Einsatz des Kapitals wird durch die „freie Marktwirtschaft“ garantiert und darf als solcher nicht in Frage gestellt werden. Die benötigte Liquidität basiert auf progressiver Verschuldung und einem Geldmengenwachstum, das ein beängstigendes Ausmaß angenommen hat. Während die ständig wachsende Verschuldung einen immer größeren Teil der nationalen Bruttoinlandsprodukte zur Zinstilgung verpflichtet, wird ohne Ende Geld gedruckt , sozusagen bis uns die Bäume ausgehen, und wächst M3 als das breiteste Maß von Geldmenge mit gegenwärtig 12 Prozent bis 13 Prozent pro Jahr in den USA und der Eurozone - in den ärmeren Regionen liegt das Geldmengenwachstum noch wesentlich höher. Mit anderen Worten: Um die zur Globalisierung notwendige Liquidität zu gewährleisten und die damit verbundene Verschuldung zu finanzieren, schaffen die westlichen Staaten heute pro Jahr bis zu 13 Prozent neues Geld.


    Islamische Zeitung: Woher kommt dieses neue Geld?


    Mohamed Abbas: Da dieses neue Geld in magischer Weise ins Leben kommt - es wird aus dem Nichts kreiert - und nicht durch innere Werte wie Gold gedeckt ist, bringt das neue Geld keine neuen Werte mit sich, sondern „borgt“ sich diese Attribute sozusagen vom bestehenden Geld, mit dem Resultat, dass das bestehende Geld jedes Jahr einen entsprechenden Teil seiner Kaufkraft verliert - das Geldmengenwachstum M3 ist deutlich näher an der realen Inflation als die zu tiefen und beschönigten Inflationszahlen welche die Zentralbanken zur offiziellen Inflationsbestimmung verwenden. Interessanterweise hat die US Federal Reserve (kurz Fed) seit Ende 2006 aufgehört, M3 zu messen und zu veröffentlichen - dies höchstwahrscheinlich, um die wundersame Geldvermehrung ungestört von lästiger Kritik weiter in die Höhe treiben zu können


    http://www.islamische-zeitung.de/?id=8880

    Gehört die Société Génerale nun auch schon zum Krisenteam von LEAP/2020?


    June 28, 2007


    US Banking Collapse ‘Imminent’ Warns French Banking Giant


    By: Sorcha Faal, and as reported to her Western Subscribers


    French banking giant Société Générale Group, through its subsidiary SG CIB, the 3rd largest corporate and investment bank in the Euro zone, has warned today in a confidential report that the American banking system is in danger of ‘imminent collapse’ due to the hedge fund failures at US banking giant Bear Stearns, a fear that is also being voiced in America, and as we can read as reported by the New York Times News Service:


    "The two big Bear Stearns hedge funds that neared collapse last week were full of tricky investments tied to subprime mortgages. To try to ensure that hundreds of billions of dollars worth of similar investments don’t also plummet, endangering the financial system, Congress may finally have to do more to help lower-end borrowers. That, in turn, would prop up the investments based on their mortgages."


    Though the United States Securities and Exchange Commission has opened an ‘informal’ investigation into the collapse of the Bear Stearns hedge funds, SG CIB warns in their report that a ‘series of cascading events’ leading to the ‘insolvency’ of the American banking system is now being ‘unleashed’, and as confirmed by Britain’s Telegraph News Service:


    "The United States faces a severe credit crunch as mounting losses on risky forms of debt catch up with the banks and force them to curb lending and call in existing loans, according to a report by Lombard Street Research.


    The group said the fast-moving crisis at two Bear Stearns hedge funds had exposed the underlying rot in the US sub-prime mortgage market, and the vast nexus of collateralised debt obligations known as CDOs.


    "Excess liquidity in the global system will be slashed," it said. "Banks' capital is about to be decimated, which will require calling in a swathe of loans. This is going to aggravate the US hard landing."


    http://www.whatdoesitmean.com/index1019.htm


    mfG


    Goldcore