Beiträge von goldcore

    Der IMF verschiebt das Treffen, an dem über die geplanten Goldverkäufe zur Abwendung einer Insolvenz beraten werden sollte, um einen Monat. So könnten sie dann im Herbst zuschlagen. Mit den Erlösen aus dem Goldverkauf würde ein Fonds gegründet werden, dessen Erträge die laufenden Ausgaben abdecken soll


    IMF delays sale of gold reserves


    WASHINGTON, June 26: The International Monetary Fund has delayed by one month a board meeting to discuss financial reform, including the possible sale of some of its valuable gold reserves, a spokesman said on Tuesday...


    In late January, an IMF-appointed panel of leading experts called on the Fund to sell some of its gold reserves to assure its future. The Fund has forecast a revenue shortfall of $105 million for its 2007 business year ended April 30.


    By 2010, the deficit is expected to climb to $365 million, the experts predicted. They suggested, among other measures, the sale of 400 tons of gold, which at the time could raise $6.6 billion at current market prices.


    The IMF has more than 3,200 tons of gold as part of its financial stockpile, but has resisted selling any.


    Money from the gold sales should be put in an endowment fund, which could yield annual investment profits of $195m, report by Crockett's panel said.


    http://www.dawn.com/2007/06/27/ebr6.htm


    mfg


    Goldcore

    Zitat

    Original von Saccard
    Hausfrauenhausse
    .


    Da mache sich nochmals einer über die "Naivität" der deutschen Kleinanleger lustig, die immer weiter auf Dax & Co setzen. Wenn die eigenen Anleihen zu wenig rentieren, kaufen die japanischen Hausfrauen einfach wie wild ausländische Währungen, professionelle Carry Trader in Kittelschürzen:


    „Hausfrauen-Baisse“ des Yen


    18. Juni 2007
    Mit ihren Wetten gegen den Yen haben japanische Hausfrauen und Rentner die Vorhersagen der weltgrößten Devisenhändler durcheinander gewirbelt.


    Die Währung fiel in diesem Quartal im Vergleich zum Dollar entgegen der Erwartungen vieler Experten um 4,6 Prozent auf den tiefsten Stand seit viereinhalb Jahren und entwickelte sich damit schlechter als alle anderen wichtigen. Dieser Kursverlust erwischt viele Währungsspezialisten auf dem falschen Fuß. So hatten etwa UBS und Deutsche Bank einen Anstieg von rund einem Prozent vorausgesagt.


    „Die Leitzinsen in Japan sind zu niedrig“


    Womit die Großbanken nicht gerechnet haben, ist der Risikoappetit der Japaner. Die leihen sich so viel Geld wie nie zuvor, um Währungen mit höheren Zinsen zu erwerben. So verdreifachte sich das Handelsvolumen im Geschäftsjahr zum Ende März auf den Rekordstand von 11 Milliarden Dollar (8,2 Milliarden Euro). Bei diesen so genannten „Carry Trades“ leihen Anleger Geld in Ländern mit niedrigen Zinsen, wie Japan, und investieren in höher verzinste Währungen. Diese Währungsspekulationen waren nach Ansicht der Experten einer der Hauptgründe für die Schwäche der japanischen Währung.


    „Die Leitzinsen in Japan sind zu niedrig“, konstatiert auch Verkäufer Hiroshi Ono nüchtern wie ein Devisen-Profi. Der 40- Jährige hat in seiner Freizeit mit Carry Trades 17.000 Dollar verdient. Dabei schichte er von Yen in Dollar um und konnte so von der Zinsdifferenz in Höhe von 4,75 Prozentpunkten profitieren. Andere Hobby-Devisenhändler investierten in andere Hochzins-Regionen wie Neuseeland, Großbritannien, Australien oder auch Brasilien.






    Der weltweite Handel von Investoren, die nicht Banken, Fondsmanager oder Unternehmen sind, sei im Vorjahr um 54 Prozent gestiegen, sagt Peter D'Amario, Berater bei Greenwich Associate. Zugleich eröffneten Kleinanleger bei Brokerhäusern rund 600.000 so genannte Margenhandel-Depots, um auf Währungen zu wetten. Dies ist laut Yano Research ein Plus von 80 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.


    „Das Wachstum bei den Hobby-Investoren ist unglaublich, sie kaufen Pfund, australische und neuseeländische Dollar, die Mutigen wagen sich sogar an den brasilianischen Real oder die türkische Lira ran“, berichtet Drew Bradford, der das Devisengeschäft der Deutschen Bank in Tokio leitet.


    Nach Ansicht von Koji Fukaya, Währungsexperte bei Deutsche Bank Securities, „sind Carry Trades noch immer am Leben“. Der Kapitalabfluss bleibe konstant und übertreffe seine Erwartungen. Sein Finanzinstitut hatte den Kurs des Yen Ende Juni bei 117 je Dollar gesehen. Die Schweizer UBS hatte einen noch höheren Stand bei 116 vorhergesagt. In der Vorwoche sank der Yen auf 123,44 je Dollar. Zum Euro fiel er am Vormittag auf ein Rekordtief von 165,60 Yen.



    Derweil sorgen sich die japanischen Währungshüter wegen des wachsenden Engagements ihrer Landsleute. So hob die Bank of Japan Risiken hervor, dass Investoren angesichts falscher Vermutungen über Wechselkurse und Zinsen unüberlegte Entscheidungen
    treffen.



    http://www.faz.net/s/Rub58BA8E…Tpl~Ecommon~Scontent.html


    mfG


    Goldcore

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    Original von Marcher
    Gibts den keine Neuigkeiten zu dem Thema?


    Die Sache muss es erst einmal in die deutschsprachigen Medien schaffen. Alle inflationären Entwicklungen innerhalb der Eurozone, vor allem die unterschiedlichen Wirtschaftzyklen der einzelnen Länder und deren Bedeutung für den € werden kleingeredet, indem man so tut, als ob dies schon irgendwie aufgefangen werde vom vermeintlich starken €. Denkste:


    Spanien sitzt in der Immobilienfalle. Fehlende nationale Zinspolitik ließ dank niedriger EZB-Leitzinsen bei Einführung des Euro den spanischen Immobilienmarkt boomen. Zwei von drei Spaniern haben seitdem Immobilien gekauft, Urlauberquartiere für Briten und Deutsche inklusive. Nun hat die EZB bereits achtmal die Zinsen erhöht. Die größtenteils mit variablen Zinsen versehenen Hypotheken steigen mit und erhöhen die Last der Verbraucher. So stiegen die spanische Häuserpreise seit 1995 um 270 Prozent, die Schulden der privaten Haushalte wuchsen von 75 Prozent des jährlichen Nettoeinkommens auf 133 Prozent. Nach Berechnungen von Morgan Stanley war der Immobilienboom für 17 Prozent des BIP-Wachstums in der Vergangenheit verantwortlich. »Spanien steht vor einen Zyklus der Rezession, der Deflation und des Rückgangs des privaten Konsums«, glaubt Bernard Connolly von der AIG-Bank. Griechenland und Portugal sind mehr oder weniger eine Kopie dieser Entwicklung. Die »spanische Krankheit« ist dennoch keine spezifisch nationale. Sie hat mit »Konkurrenz und Anarchie« der (Re)Produktion, also mit dem Kapitalismus, seinen Gesetzmäßigkeiten und dessen einzigem Ziel, der Profitmaximierung, zu tun. Und weil dies so ist, stehen nicht nur dem Euro wegen der sich vertiefenden Unterschiede zwischen den einzelnen Volkswirtschaften harte Zeiten bevor.


    http://www.jungewelt.de/2007/06-07/010.php


    mfG


    Goldcore

    Wenn jetzt schon Morgan Stanley zum Ausstieg ruft...




    LONDON (dpa-AFX) - Morgan Stanley hat eine so genannte 'Tiple Sell'-Warnung für Aktien ausgegeben. Alle drei Schlüsselindikatoren hätten zum ersten Mal seit dem Platzen der Internetblase Verkaufssignale gegeben, zitiert der 'Telegraph' die Investmentbank am Mittwoch. Insgesamt sei dieses sehr starke Signal erst fünfmal seit 1980 ausgelöst worden, sagte Teun Draaisma, Aktienstratege für Europa bei Morgan Stanley. 'Unser Modell sagt eine Korrektur von 14 Prozent in den kommenden sechs Monaten voraus - es könnte aber auch ernster werden', so der Experte.


    Die Zinsen stiegen weiter an und hätten kritische Niveaus erreicht - das sei wichtiger für die Aktienmärkte als das Wirtschaftswachstum. Daher gehe Morgan Stanley davon aus, dass der mittelfristige Aufwärtszyklus vorbei ist. Der MSCI-Index für 600 europäische und britische Werte sei bislang im Schnitt nach jeder dieser 'Full House'-Verkaufssignale um rund 15,2 Prozent gefallen, so Draaisma. Teilweise habe es aber auch Verluste von mehr als 25 Prozent gegeben.


    Die drei Schlüsselindikatoren beziehen sich zum einen auf eine Bewertung der Aktien, wobei das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) in Relation zu Anleihenrenditen gesetzt werde. Für die beiden übrigen Kennzahlen würden sowohl das Wirtschaftswachstum und die Inflation als auch die Risikobereitschaft der Anleger herangezogen. Derzeit würden sich Anleger zu sehr auf der hohen weltweiten Liquidität ausruhen. Die Märkte kehrten aber immer zu einer fundamentalen Bewertung zurück - daher könnte es ein 'böses Erwachen' geben.


    Auslöser für eine Korrektur gebe es viele. 'Zum Beispiel könnte die Bank of Japan die Zinsen anheben', so der Experte. Morgan Stanley prognostiziere allerdings keine Rezession, da in einer Korrektur sinkende Renditen bei den Anleihen als eine Art automatischer Stabilisator für die Weltwirtschaft fungierten. Wenn der Aktienmarkt die jüngste 'Maßlosigkeit' abgeschüttelt habe, könne es wieder nach oben gehen.

    Gibt es sie wirklich, die ideale Chartformation für einen nachhaltigen Ausbruch des HUI - JETZT - oder bleibt alles letztlich nur Spökenkiekerei und erschöpft sich in wiederholten Bullenfallen?


    Ron Rosen glaubt, noch kaum je zuvor ein besseres Szenario gesehen zu haben:


    "Ich hatte selten das Privileg, eine derart perfekte Wellenformation in den Charts gesehen zu haben. Oh ja, wenn ich in diesem Sommer als Schwimmlehrer bei einem Ferienlager beschäftigt wäre - ich würde in meine Pfeife blasen und laut rufen: "Alle sofort ins Becken!"
    Diese Charts sprechen wirklich für sich. Sie müssen nun hinkünftig nichts Weiteres von mir mehr lesen."


    Nun denn, also die gesamte Kompanie marsch marsch und ab in den Goldpool...


    http://www.gold-eagle.com/editorials_05/rosen052407.html


    mfG


    Goldcore

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    Original von Robertino


    Fremdwährungskredite für Häuselbauer sind Kamikaze-aktionen, da hat Eichelburg in der Sache vollkommen recht. Nur weil einige Unbedarfte bisher damit einen „(Buch)Gewinn“ eingefahren haben rechtfertigt das nicht das Risiko.
    Robertino!


    Robertino


    Mir ging es aber genau darum, an diesem Beispiel aus der Verwandtschaft aufzuzeigen, daß ein jederzeit in die eigene Währung überführbarer Fremdwährungskredit eben keine hochriskante Kamikaze-Aktion ist/sein muß. Mesodor hat dies auch weiter oben gut erläutert - man muß eben nur Disziplin walten lassen und die Sache beobachten.
    Ich finde diesen Alarmismus unangebracht à la : in einer Nacht kann sich alles ändern. Dann gehe ich eben am Montag zur Bank und lasse den Kredit gemäß den zuvor ausgemachten Bedingungen ändern - ein völlig normaler Finanzierungsvorgang, aber für den bis heute nicht übers Bausparmodell hinausblickenden deutschen Häuslebauer eine Ausgeburt der Hölle.


    Da ja regelmäßige Tilgungen stattfinden, kann man ein solches Vorgehen nicht mit den völlig auf leverage getätigten Währungsspekulationen der Profis vergleichen.
    Eine deutlich sinkende Kreditbelastung ist doch kein "Buchgewinn", wie du schreibst, sondern das sind ganz real abgebaute Schulden.


    mfG


    Goldcore

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    Original von mesodor39
    [
    Bislang, so muß man feststellen, sind Kreditler nicht schlecht gefahren, weil ja auch der Wert ihrer Schuld gemessen in allem (Nahrungsmittel, Wertpapiere usw.) fällt.


    So ist es, und dazu ein Beispiel von meinem Cousin aus Österreich, das alle Angsthasen und Crashpropheten auch mal zur Kenntnis nehmen sollten - und inbesonders Herrn Eichelburg sollte die Tatsache bekannt sein, daß seine Landsleute in den vergangenen Jahren einen tollen Schnitt gemacht haben.


    Die Kreditbelastung meines Cousins, der 2001 eine Eigentumswohnung (30% Anzahlung geleistet) in Innsbruck mit einem Yen-Kredit ( jederzeit in Euro-Zinsen überführbar und jederzeit zu absolut fairen Bedingungen vorzeitig rückzahlbar ) finanziert hat, ist seitdem durch den in diesem Zeitraum 47%igen Verfall des Yen gegen den Euro schier gewaltig geschrumpft. Er sagt mir, daß dies in österreich, zusammen mit Krediten in SFR, absolut Usus war bzw. teilweise immer noch ist. War eindeutig ein richtiger Schritt bei durchaus überschaubarem Risiko. Geht ja die Welt nicht gleich unter, wenn die Zinsen von diesem unterirdischen Niveau auch mal steigen sollten und man nicht mit einer selbstmörderisch knappen Kalkulation operieren muss. Und, wie erwähnt, kann er jederzeit den Kredit in die eigene Währung umwandeln.


    Mein Cousin sagt, daß vor etlichen Jahren doch niemand bei Kredtitaufnahme mit einem derart günstigen Verlauf gerechnet habe; seine Kalkulation war und ist auf wesentlich höhere Rückzahlungen abgestimmt. Es geht ja nicht überall zu wie bei den Amerikanern, die dann gleich die Hypothek umschulden ließen, um in den nächsten Wal Mart zu laufen.


    mfG


    Goldcore

    Die Devisenreserven der spanischen Zentralbank sind drastisch auf € 13 Milliarden zusammengeschmolzen, das ist die Importsumme von nur 12 Tagen.
    Gleichzeitig hat man in den letzten zwei Monaten die gewaltige Menge von 80 t Gold, also gut 20% der Gesamtreserven auf den Markt geworfen - ein Vorgang, der von Seiten der spanischen Zentralbank mit keinem Wörtchen erwähnt wurde, ebensowenig wurde der Schwund der Reserven kommentiert - z.B. wo dieses Geld hingeleitet wurde.
    Die Staatsverschuldung Spaniens (10% und allein im Januar 8.6%!) ist völlig außer Kontrolle geraten - sollte der Preisrückgang bei Immobilien anhalten, wird es wohl zu einer Bankenkrise kommen, die sich gewaschen hat.


    Spain risks crisis over vanishing reserves By Ambrose Evans-Pritchard


    Last Updated: 9:47am BST 16/05/2007


    Spain's foreign reserves have plummeted to wafer-thin levels, leaving the country exposed to a possible banking crisis if the property market swings from boom to bust - despite membership of the eurozone...



    http://www.telegraph.co.uk/mon…/2007/05/16/cnspain16.xml

    Hier einige kritische Überlegungen über den Sinn eines Goldstandards, dem der Autor ablehnend gegenübersteht. Die Vergangenheit habe gezeigt, daß die Banken immer die Möglichkeit hatten, das Gold zu ihren Gunsten einzusetzen und auch Inflationen herbeizuführen.
    Stattdessen plädiert er für das Verbot von Spekulation auf Kredit und eine "echte" Kontrolle der Geldmengenausweitung durch eine unabhängige Instanz, ein "Monetary Control Board". Wunschdenken?



    Notes on a Return to the Gold Standard


    by Richard C. Cook

    Global Research, May 15, 2007

    Within the monetary reform movement there is a raging controversy over whether we should return to the gold standard or whether an effective program of reform could be accomplished through other means.


    While the author of this article does not support a return to the gold standard, he is sympathetic to those who want to do just that. When the U.S. went off the gold peg in 1971, it opened the door to the modern era of runaway inflation, dollar hegemony, and the unlimited creation of financial bubbles. Removal of gold altogether from the monetary system is certainly one of the key events which has exposed us to the danger of a major financial crash and worldwide depression.


    But throughout history, a gold standard has generally acted as an artificial constriction on the ability of a currency to expand sufficiently to support economic growth. By making currency scarce, the gold standard facilitated the bankers’ control of the economy. It was the bankers who got the governments of the world to go onto the gold standard after 1870 by undermining the utilization of silver. This allowed the bankers to control the world’s monetary supply to the detriment of economic democracy until the 1930s, when gold became only a denominator of international trade, not a backing of domestic currencies (...)


    It was the gold standard that led to the bankers wrecking the U.S. economy in 1932 by shipping Treasury gold as a bail-out to England, at the same time the U.S. was trying to recover from the crash of 1929. The 1932 gold and currency contraction was the real cause of the Great Depression. President Franklin Delano Roosevelt removed this danger by eliminating the domestic gold standard in 1933 (...)



    Should we return to the time of a banker-controlled gold standard? Probably not. What should really control the monetary supply is the sovereign power of representative government which must be equipped with the knowledge and authority to balance purchasing power with economic production.


    This could be done by a National Dividend system combined with reduced taxation and direct government spending of money into the economy. The system would be overseen by a Monetary Control Board as advocated by the American Monetary Institute in its draft monetary reform legislation. The author describes such a system in his recent article, “Monetary Reform and How A Nation’s Monetary System Should Work.” (...)



    Richard C. Cook is a frequent contributor to Global Research.



    Gesamter Artikel:


    http://www.globalresearch.ca/i…OO20070515&articleId=5658


    mfG


    Goldcore

    Zitat

    Original von wolzik
    Habe kürzlich einen Artikel gelesen, in dem Kobalt sehr gute Zukunftsaussichten ausgestellt wurden.
    Als Gesellschaft wurde hier Geovic Res. angegeben und das ganze soll in Kamerun stattfinden mit extrem guten Aussichten.
    Ich habe versucht, ein wenig zu recherchieren, konnte aber wenig über Geovic und die Kobaltlagen herausfinden.
    Ist jemand darüber informiert oder kann mir mit Adressen etc, weiterhelfen, damit ich das Thema genauer hinterfragen kann?
    wolzik


    Die entscheidenden Infos sind alle in englischer Sprache:


    http://www.geovic.net/


    http://www.bajamining.com/


    http://www.mbendi.co.za/a_sndmsg/news_view.asp?I=83709&PG=15


    und eine Liste mit 220 Gesellschaften, die Kobalt fördern oder fördern wollen/werden:


    http://www.infomine.com/commodities/cobalt.asp


    mfG


    Goldcore

    Anläßlich der Jahreshauptversammlung von Barrick Gold wird auch wieder massive Kritik an der Vorgangsweise von Barrick beim Erwerb und Betrieb ihrer Minen laut. Die Hinterseite der Minenindustrie:


    Barrick´s dirty secrets


    The stories told in this report reflect the dirty side of gold mining: massive water depletion,indigenous struggles, government repression, waste, pollution, and poverty. These situations also reveal a story other than of environmental devastation, that of community resistance, grassroots organizing, and courageous leadership.
    As the world’s largest gold mining company, Barrick represents not just the abuses of one company, but the abuses of an entire industry.


    http://s3.amazonaws.com/corpwa…ads/Barrick_final_sml.pdf


    mfG


    Goldcore

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    Original von Trollkönig
    In diesem Zusammenhang:..talking of mainstream..


    Die Mainstream-Medien warnen inzwischen in fast schon schrillen Tönen vor einem Finanzkollaps, allerdings nicht auf den Titelseiten, doch unüberlesbar, wie heute in der FAZ:


    27. April 2007
    Auf die internationalen Kapitalmärkte droht nach Ansicht vieler Beobachter eine neue Schockwelle zuzukommen. Notenbanken, Ratingagenturen und Investmentbanker warnen vor einer Blase, die sich durch die zuletzt explosionsartig gestiegene Nachfrage nach Übernahmekrediten (“Leveraged Loans“) herausgebildet habe.


    „Leverage ist der neue Tech-Bubble“, meint Heike Munro von der Deutschen Bank in Anspielung auf die Interneteuphorie des vergangenen Jahrtausends, an deren Ende allein in Amerika rund 7 Billionen Dollar an Wert vernichtet worden seien. Munro kauft für die Deutsche Bank Kredite angeschlagener Unternehmen...


    Die Bankerin steht mit dieser Auffassung nicht allein: Erst vor wenigen Tagen hatte die Bank von England abermals auf die Gefahren dieses Kreditmarktes und auf Parallelen zu dem kürzlich ins Trudeln geratenen amerikanischen Markt für wenig besicherte Hypothekenkredite (“Subprime“) hingewiesen. Ähnlich wie im Subprime-Markt lockerten die Banken zunehmend ihre Kreditbedingungen, weil sie die Risiken ohnehin an andere Investoren weiterverkaufen könnten..


    Beteiligungsmanager räumen selbst freimütig ein, dass dies die Risiken von den Firmenjägern auf die Kreditmärkte abwälze. In Amerika ist angeblich ein großer Teil der jüngsten Übernahmekredite ohne entsprechende Schutzklauseln aufgenommen worden. Dies schwappt nun nach Europa: Nach britischen Medienberichten soll die 16 Milliarden Euro schwere Übernahme des Pharmagroßhändlers Alliance Boots mit Krediten finanziert werden, die ohne Covenants auskommen.


    Gleichzeitig verschuldeten die Beteiligungsfonds die Unternehmen immer aggressiver, sagt Munro. Bei Weiterverkäufen von einem Finanzinvestor zum nächsten seien die Unternehmen zuletzt im Durchschnitt mit beinahe dem Zehnfachen des operativen Ergebnisses verschuldet worden. „Das setzt die Unternehmen enorm unter Druck.“


    Um die Schuldenlast noch mehr erhöhen zu können, stunden die Kreditgeber den Unternehmen oft sogar die Zins- und Tilgungslast. Diese als PIK-Note oder endfällig bezeichneten Kreditstrukturen sehen Fachleute wie Munro als tickende Zeitbombe, weil sie den zu befürchtenden Kreditausfall lediglich nach hinten verschieben.


    Pablo Mazzini von der Ratingagentur Fitch führt die PIK-Mode darauf zurück, dass die Ausfallraten in den vergangenen Jahren auf historischen Tiefs waren und die Liquidität im Fremdkapitalmarkt immer mehr gestiegen ist. Dies könne sich bald ändern: Munro erwartet, dass in den Jahren 2008 und 2009 die ersten Schwierigkeiten auftreten. Dann könnten nach Schätzungen von Mazzini bei 85 Prozent der riskanteren Kredittranchen mehr als 90 Prozent der Volumina ausfallen. Sollte es zu einer derartigen Krise im Markt für Übernahmekredite kommen, dann ist nach Ansicht der Bank von England die Gefahr groß, dass auch große Banken davon hart getroffen werden.


    http://www.faz.net/s/Rub09A305…Tpl~Ecommon~Scontent.html



    mfG


    Goldcore

    Nachdem Barrick sich schon von 1989 bis 1995 mit Bush Senior als Ehrenvorsitzendem schmücken konnte, haben sie nun versucht, mit einer US$-Spende von 50.000.- für eine ausgerechnet von Al Gores Wanderzirkus veranstaltete Konferenz in Chile zu punkten und auf Öko-Schmusekurs umzuschwenken. Barrick verfolgte ja noch bis vor kurzem den doch ziemlich abseitigen Plan, zur Goldgewinnung einen Gletscher in Chile abzutragen.
    Was in dieser Gesellschaft politisch so abgeht, wäre einmal eine gründliche Analyse wert - da würden sich wohl noch etliche Abgründe auftun:


    Mining giant Barrick out of Al Gore event in Chile on global warming
    The Associated PressPublished: April 13, 2007


    SANTIAGO, Chile: A global warming seminar next month featuring Al Gore and Chilean President Michelle Bachelet will not include Canadian mining giant Barrick Gold among its sponsors, company officials and the former U.S. vice president's office said Friday.


    Chilean politicians and environmental groups had criticized Barrick's planned co-sponsorship of the "Global Warming and Climate Change" opening May 11 in the capital of Santiago, saying the company has a poor environmental record.


    The mining company was targeted by environmental groups last year over a multimillion-dollar (euro) gold mining project in northern Chile. The project was ultimately approved, though only after Barrick dropped plans to remove a glacier sitting on top of gold deposits.


    Some US$50,000 (€37,00) Barrick had earmarked for the seminar will be redirected to universities and non-governmental organizations for environmental research, Borg said by telephone from company headquarters in Toronto.



    Quelle: Herald Tribune


    mfG
    Goldcore

    Nun ist es soweit, daß sie selbst bei Merill Lynch ihren Eichelburg haben. Was es wohl bedeutet, wenn ausgerechnet von dort Prognosen für einen POG von $ 1.500 kommen?


    The current bull market for gold could last another five years, if
    certain conditions are in place, and the metal's price could soar to an
    incredible $1,500/oz, according to David Rosenberg, an economist with Merrill Lynch. He suggested that investors buy gold to beat the current period of stagflation.


    "Although hardly out of control, the reality is that inflation concerns
    are starting to show up again in the fixed-income market," said Rosenberg in the current issue of Merril's Portfolio Manager's Review. "We have seen these intermittent stagflation fears surface no fewer than three times in the past three years, and we found that in these episodes where the yield curve is steepening at the same time that TIPS (treasury inflation-protected securities) break-evens are widening, the best-performing S&P sectors were energy, materials and industrials."


    Link: http://www.platts.com/Metals/N…News&?undefined&undefined



    mfG


    Goldcore

    Kurzgefaßter Artikel zum historischen Verhalten von Gold/Aktien in einer Rezession - vorerst wird immer beides gleichzeitig fallen. Macht Sinn, außer man geht beim nächsten Crash von anderen Voraussetzungen aus. Warum sollte es dann anders kommen?


    Gold's rise from late 2002 to today is far superior to the overall market's returns. However, when the US market falls, and the economy follows suit, it will likely bring the gold market down with it. This not only makes sense fundamentally, but is backed up by historical precedence. In Gorton and Rouwenhorst's paper published in 2004, gold's performance since 1959 mirrored the performance of stocks during any given part of the economic cycle. Gorton and Rouwenhorst showed that the early recessionary period was the worst time frame for both stocks and gold, while both sectors performed very well during the late recessionary period.



    http://www.thecommodityinvesto…s/gold/recessionhedge.asp


    mfG


    Goldcore

    Zitat

    Original von GoldMensch
    Hallo,


    Wenn ich mir die letzten 100 Jahre anschaue - und nur die sind für die Wirtschaftsgeschichte meiner Meinung nach wirklich relevant - gab es nur zwei große Krisen in D: Die Hyperinflation/Weltwirtschaftskrise und die Weltkriege.
    In der Zeit lag man mit Gold natürlich gut, aber von 1950 bis heute wäre man mit Edelmetallanlagen (nicht Spekulationen) nur auf der Verliererseite gewesen.


    - Der Goldmensch


    Hallo Goldmensch,


    Bist du schon so alt, daß du bereits ab 1950 investiert hast?
    Deine Fragen kann man auf die Schnelle - und ich habe gerade nur wenig Zeit - nicht so ohne weiteres beantworten und sie werden hier und anderswo auch ausführlich erläutert (nicht nur die threads ansehen, sondern auch die zahllosen hier zugänglichen Artikel im Archiv).


    Aber nur soviel: Hättest du z.B. ab 2003 in Minenwerte, wie sie in dem einfachen HUI-Index erfaßt sind, investiert, könntest du dich über ein Plus von 400% erfreuen. Ohne spezielle Fachkenntnisse wohlgemerkt, nur den Index gekauft. Mit entsprechender Mühe, etwas Glück und Überzeugung haben viele - manche davon auch hier im Forum unterwegs - noch weit höhere Renditen mit ausgesuchten Einzelwerten erziehlt.


    mfG


    Goldcore


    Hier, guck mal:

    The future looks very bleak


    by Leon Fisher, Unknown News
    leonjfisher@webtv.net March 26, 2007



    The crash of the US economy has begun. Although the reasons for the now-accelerating economic fiasco have been in place for decades, the chickens are only now coming home to roost. The murder weapons used to kill the economy are "free trade," outsourcing, illegal immigration, special work visa programs, and unrestrained government spending, which have all contributed to the
    death of what was just a few decades ago the economic powerhouse of the world.


    The balance of trade between most of our trading partners in this so called system of "free trade" is completely lopsided. For instance, the flood of products which are imported to the US just from China alone, in contrast to US exports to China, has created a trade deficit in the trillions of dollars. This sort of one-way trade is unsustainable, and if nothing drastic is done to address this situation, America's economy will be reduced to that of a third world country.


    The first indicators of economic collapse have already manifested themselves in the housing industry, and the big three American auto makers. Teetering on bankruptcy, they will be the first of the large economic dominos to fall, and the rest will follow in short order. As a consequence, something on the scale of another Great Depression may be a possibility.


    America has been scammed big-time over the years. The corporate wheelers and dealers, with the complicity of their bought and paid for political whores in Washington, have sold the American working man down the river, and the general welfare of the entire country as well.


    Reacting to mounting criticism of the present economic status quo, the corporate crooks and their political hit men blame the miserable economic situation on their victims -- the greedy American worker, the communist labor unions, the demand of Americans to have clean air and water, and worst of all the bunker mentality of the American people to put up fences against free trade, protectionism. This unenviable anti business situation, they say, was instrumental in forcing harried U.S. corporations to locate elsewhere in more business friendly areas of the world.


    Because these same corporations own most of the mass media in America, very little if any blame at all is placed upon the multi billion dollar corporations whose decisions, based entirely on greed, have set off these disastrous events in the first place.


    Coinciding with the mounting economic problems of the nation is that of a growing threat to Life, Liberty, and the Pursuit of Happiness by a group of unelected conspirators who have seized control of Americas highest political office. This group of traitors, with Bush crime family member and usurper of the Office of President, George Walker Bush, has ceaselessly undermined the authority of the Constitution and laws of the United States.


    Since the installation of this cabal, a series of events have unfolded not seen since Hitler's burning of the Reichstag. The attack on the World Trade Center in New York and the Pentagon in Washington DC, followed by the anthrax threat to Congress, was carefully contrived to give the Bush Cabal the support necessary to begin military operations to secure the resources of the Mideast, and to pass the PATRIOT Act and other draconian legislation, bestowing upon this illegal regime the power to spy, arrest, and torture anyone, including American citizens, they deem as enemy combatants.


    With the economy failing, and the fighting in Iraq and Afghanistan continuing with no end in sight, the newly-elected Congress sits on its hands, unwilling to act. Nor are they moving to remove the 9/11 conspirators and war criminals from the White House.


    This is not only a bleak scenario for the American people but for the entire world as well. Emboldened by the timidity of the new Congress, the Bush cabal is moving ahead with their plans for war with Iran, which will not be long in coming.


    Although I would like to end my remarks on a positive note, at this moment I do not see anything good happening in the near future. Despite the growing disenchantment and suspicion of Bush and his policies, he and his cabal are still in firm control of the Country.


    Further, it is foolish to think that after Bush leaves office, the next occupants of the White House will set things straight. This is not going to happen.


    The fact of the matter is that our Government is no longer in charge of matters, but operates as a rubber stamp for those parasitic entities which have infiltrated into the core of government. In reality, policy in Washington is not determined by the wants and needs of the American people, but by the whim of the wealthy and powerful elite whose seemingly inexhaustible riches and thirst for more riches supercedes everything else. These corrupt and treasonous individuals within the halls of power will stop at nothing, including war and murder, in order to attain their diabolical ends.


    We should also not delude ourselves that an economic collapse will somehow quicken the removal of the cancer which is hastening the demise of our Republic. Just as they have used the threat of terrorism to cow the people, so will they use economic failure to justify a further tightening of the screws. It is going to be a long hard struggle to rid ourselves of this evil, make no mistake about it.



    © by the author.

    ... with a gentler touch.


    Der Rohstoffboom schafft Arbeitsplätze satt. In Australien setzen sie jetzt in "the once macho world of mining", Zahnarzthelferinnen und Immobilienkauffrauen masssenweise in die Monster-Trucks, weil diese anscheinend einen sanfteren Fahrstil pflegen und dadurch weniger Reifen verschleissen.


    Labor Shortage Pushes Mining Companies to Recruit and Pay More


    Every time Sue Gogilis starts her shift driving the company truck she gives her steering wheel a good rub with a few disinfectant wipes.


    Ms. Gogilis, a 34-year-old mother of two, was a dental assistant until last May. Now she drives a mammoth dump truck at one of Rio Tinto’s iron ore mines, hauling 230 tons of rock and dirt across the scorching Pilbara region in the outback of Australia.


    “They need the bodies,” she said. “And so if there’s a body, they don’t care if it’s male or female as long as it can drive the truck.”


    From the pits of Australia to the coal fields of Wyoming, mining companies like Rio Tinto are hunting for people to address a dire shortage of workers. A decade ago, with prices slumping, the sense of mining as a sunset industry left it with a work force with a lot of gray hair under its hardhats. But these days the industry is struggling to meet rapidly growing global demand for iron, copper and other essential commodities.


    Women have become especially sought-after in the once macho world of mining, particularly as truck drivers like Ms. Gogilis. Since they tend to drive the big trucks with a gentler touch, they exert less wear and tear on the tires, which are also in short supply. The number of women in Rio’s ranks has risen to 15 percent, from just over 11 percent in 2000.


    http://www.heraldtribune.com/a…T01/702270733/-1/Help0530

    ... with a gentler touch.


    Der Rohstoffboom schafft Arbeitsplätze satt. In Australien setzen sie jetzt in "the once macho world of mining", Zahnarzthelferinnen und Immobilienkauffrauen masssenweise in die Monster-Trucks, weil diese anscheinend einen sanfteren Fahrstil pflegen und dadurch weniger Reifen verschleissen.


    Labor Shortage Pushes Mining Companies to Recruit and Pay More


    Every time Sue Gogilis starts her shift driving the company truck she gives her steering wheel a good rub with a few disinfectant wipes.


    Ms. Gogilis, a 34-year-old mother of two, was a dental assistant until last May. Now she drives a mammoth dump truck at one of Rio Tinto’s iron ore mines, hauling 230 tons of rock and dirt across the scorching Pilbara region in the outback of Australia.


    “They need the bodies,” she said. “And so if there’s a body, they don’t care if it’s male or female as long as it can drive the truck.”


    From the pits of Australia to the coal fields of Wyoming, mining companies like Rio Tinto are hunting for people to address a dire shortage of workers. A decade ago, with prices slumping, the sense of mining as a sunset industry left it with a work force with a lot of gray hair under its hardhats. But these days the industry is struggling to meet rapidly growing global demand for iron, copper and other essential commodities.


    Women have become especially sought-after in the once macho world of mining, particularly as truck drivers like Ms. Gogilis. Since they tend to drive the big trucks with a gentler touch, they exert less wear and tear on the tires, which are also in short supply. The number of women in Rio’s ranks has risen to 15 percent, from just over 11 percent in 2000.


    http://www.heraldtribune.com/a…T01/702270733/-1/Help0530