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    Der Silber-Squeeze 2026: COMEX-Bestände im freien Fall

    Der globale Silbermarkt erlebt derzeit eine der dramatischsten Phasen seit Jahren. Die Registered-Inventories an der COMEX – also die sofort lieferbaren Silberbestände – sind in den letzten Monaten stark geschrumpft. Von einem Hoch von über 128 Millionen Unzen (moz) Ende 2025 sind sie bis Ende Januar 2026 zunächst auf etwa 107-113 moz gefallen, mit massiven Abflüssen wie 33,45 moz in nur einer Woche Anfang Januar.

    Die aktuellen Registered-Bestände haben sich weiter auf ca. 30 moz reduziert (Stand 31. Januar 2026), was den Druck enorm verstärkt.

    Die Gesamtbestände (inklusive Eligible) liegen bei rund 411-418 moz, dem niedrigsten Stand seit März 2025.

    Dieser Rückgang wird durch physische Nachfrage aus Industrie (Solar, AI, EVs), Chinas Exportrestriktionen und einen "Papier"-vs.-Physisch-Konflikt angetrieben, der Preise volatil macht – kürzlich von Höchstständen über 120 USD/oz auf unter 80 USD crashte.


    Mögliche Konsequenzen:
    Falls der Drain anhält (aktuell 5-15 moz/Tag), könnten die Registered-Bestände in 1-3 Wochen unter 10 moz fallen, was ein Short-Squeeze auslöst: Preise explodieren auf 150+ USD/oz, da Shorts Metall decken müssen.

    Im Extremfall droht ein COMEX-Default (Wahrscheinlichkeit 10-20%), mit Zwangs-Cash-Settlement statt Lieferung, was das Vertrauen erschüttert und zu regulatorischen Eingriffen führt.

    Positiv: Höhere Preise ziehen neue Supplies an, balancieren das Defizit (150-200 moz/Jahr) aus.


    Empfehlung: Kaufen oder Halten
    Unter diesen Bedingungen rate ich, Silber zu kaufen oder zu halten – langfristig bullisch durch strukturelle Knappheit, trotz kurzfristiger Volatilität. Vermeide Shorts; physisches Silber oder ETFs sind sicherer als Futures. Diversifiziere und warte Dips ab, da Preise bis Ende 2026 (oder gar früher) auf 120-150 USD klettern könnten.

    © Banger Trading Inc.

    Gerade mal bei MP geguckt:
    Maple Leaf 1 oz
    Ankauf: 66,82 €
    Verkauf 96,82 €
    (Münzen können angelaufen sein)
    Wie groß ist denn der Spread in normalen Zeiten?

    Bei 120$ in Silber gab es die Unzen für um die 110 Euro, aktuell ist die günstigste bei gold.de für 90 Euro zu haben und davon auch nur 12 Stück, dann 92 Euro. Also der Spread hat heute stark zugenommen.

    Grok dazu:
    Wie lange reichen die verbleibenden ~30 Millionen Unzen, wenn der Trend anhält?

    Aktuelle Abflussrate
    : Basierend auf den letzten Wochen beträgt der durchschnittliche tägliche Netto-Abfluss für Registered ca. 5-15 Millionen Unzen pro Tag (z.B. 33 Millionen in einer Woche = 4,7 Mio./Tag im Schnitt, aber in Spitzenphasen höher).
    Wenn wir den aggressiven Drop der letzten Woche annehmen (
    80 Millionen in 7 Tagen = ~11,4 Millionen/Tag), würde das bedeuten:

    • Bei 11,4 Mio./Tag: Die 30 Millionen reichen nur ca. 2,6 Tage (bis ca. 2. Februar 2026).
    • Bei moderater Rate (5 Mio./Tag): Ca. 6 Tage (bis ca. 5. Februar).
    • Bei niedriger Rate (basierend auf langfristigem Trend seit Sep 2025: ~1-2 Mio./Tag): 15-30 Tage (bis Ende Februar/März).

    Was passiert dann, wenn die Bestände weiter schrumpfen?

    Wenn Registered unter ~10-20 Millionen fällt und Deliveries anstehen (z.B. für März 2026, First Notice Day 27. Feb.), eskaliert die Situation. Hier die wahrscheinlichen Szenarien (Wahrscheinlichkeit basierend auf Analysten):

    • Kurzfristig: Intervention durch CME (hohe Wahrscheinlichkeit, 70-80%):
      • Margin-Erhöhungen, um Spekulation zu dämpfen und Longs/Shorts zu liquidieren (wie 2025 passiert).
      • Positionslimits oder Handelspausen, um Panik zu stoppen.
      • Förderung von Eligible-zu-Registered-Konversionen, um Bestände aufzufüllen.
    • Mittelfristig: Short-Squeeze und Preisexplosion (mittlere Wahrscheinlichkeit, 30-50%):
      • Wenn zu viele Longs Delivery fordern (z.B. 50+ Mio. Unzen), müssen Shorts Metall kaufen – Preise könnten auf 100-150 USD/oz oder höher schießen. Das zieht neue Supplies an, aber verursacht Volatilität.
    • Extremfall: Default oder Force Majeure (niedrige Wahrscheinlichkeit, 10-20%):
      • Wenn Bestände nicht reichen: Zwangs-Cash-Settlement (Auszahlung zum Marktpreis statt physisch), Lieferverzögerungen oder Regeländerungen. Historisch unwahrscheinlich (COMEX ist systemrelevant), aber es würde Vertrauen erschüttern, zu regulatorischen Untersuchungen führen und Silberpreise global pushen.
      • Langfristig: Shift zu anderen Märkten (z.B. Shanghai) oder mehr physischem Handel außerbörslich.



    Die COMEX-Lagerbestände für Silber, insbesondere die "Registered" Kategorie (die für sofortige Lieferung verfügbar ist), haben in den letzten Wochen und Tagen einen dramatischen Rückgang erlebt. Von ca. 107-113 Millionen Unzen basierten auf Daten aus der Woche vom 23.-26. Januar 2026, hat es massive Abflüsse gegeben, und der aktuelle Stand liegt tatsächlich bei etwa 30 Millionen Unzen Registered.

    Die Gesamt-Inventories (Registered + Eligible) sind auf 415 Millionen Unzen gesunken, was einen Rückgang von 117 Millionen Unzen (22%) seit September 2025 bedeutet.

    Wenn das anhält, steigt das Risiko für einen Default für März-Deliveries, da Open Interest für März immer noch ~490 Millionen Unzen potenziell abdeckt, aber nur 30 Millionen Registered verfügbar sind.


    Geht das so weiter, kann die Comex schon nächste Woche nicht mehr physisch liefern.
    Es bleibt extrem spannend :)

    Na ja, ich hab nen sehr Kleinen Teil verkauft, weil ich größere Ausgaben hatte, das kommt hin und wieder leider vor und hat nichts mit dem Kurs zu tun.
    Aber ansonsten würd ich mir gerne ein kleines Eigenheim leisten, wohne aktuell zur Miete, das wäre was tolles. Klar sollte dann immer noch etwas Silber übrig sein, wenn auch nicht mehr viel bzw. je nach Ausstieg :)

    Am Liebsten würd ich bis 500 warten, aber ob ich das durchhalte? Schauen wir mal :)

    Jep...hast doch schon 1/2 kilos hier am 16.1.26 verkauft...und auch das "lustige Angebot" mit der 2 oz Maus Silber 2008, wo du hier 800€ haben wolltest und keiner kaufte, hast du dann kurze Zeit später an Heubach für 6xx € verkauft.😄

    Na ja, auch ich hab Unkosten, aber geh mal davon aus, daß da wo das her kam noch viel mehr ist :)