Des Rätsels Lösung:
Orpheus und Euridike
Die Musik stammt von Christoph Willibald von Gluck. Die Uraufführung erfolgte am 05.10.1762. Es war die Zeit ,in der wie Heute, der Pluto in 00° Steinbock stand. Was für mich bedeutet, das der Inhalt dieser Musik in 2008 erneut aus dem Programm gezogen wird. Die Oper wird aber diesesmal auf einer anderen Bühne, mit andern Kostümen und anderer Besetzung wieder aufgeführt.
Zum Inhalt:
Gemeinsam mit Hirten und Hirtinnen beweint Orpheus am Grab der Eurydike deren Verlust. Als er die Götter um Gnade bittet, erscheint Amor, der Liebesgott, mit der Nachricht, dass Zeus/Jupiter dem Sänger den Abstieg zum Hades erlaube: Wenn es ihm gelingt, die Furien dort mit seinem Gesang zu rühren, darf er Eurydike wieder zu den Lebenden zurückführen, unter der Bedingung, dass er sich beim Rückweg nicht zu ihr umsieht. Orpheus dankt, nimmt seine Leier und macht sich auf den Weg.
Spica dazu:
Wechselt man die beiden Namen aus, und setzt für Orpheus – FED, und für Eurydike - EuBANKdike ein so erscheint die Erzählung in einem anderen Licht, dessen Ausgang den meisten vertraut ist.
Die Geschichte
Niemand war dem sangeskundigen OrFEDus gleich. Wenn OrFEDus seinen Gesang ertönen ließ, kamen die Tiere des Waldes herbei, den wundersamen Klängen zu lauschen, und man sagt, das selbst die Bäume und leblosen Steine von der Zaubergewalt der Töne bewegt wurden.
EuBANKdike war die Gattin des grossen Sängers. Doch allzuschnell wurde das Glück der Liebenden zerstört. Eines Tages, als EuBANKdike mit ihren Freundinnen, am Flußufer des dunklen Hudsonriver spielte, wurde sie von der giftigen Natter-CDO in die Ferse gebissen, und auf der Stelle sank sie sterbend zu Boden. OrFEDeus konnte sich vor Schmerz nicht fassen und war wie gelähmt.
Vergeblich suchte er Trost in seiner viel gepriesenen Sangeskunst, vergeblich lockte er aus seinem Instrument die schönsten Töne hervor, so daß alle Wesen der Natur ringsum in sein Wehklagen einstimmten: Doch, weder sein Lied noch sein Gebet brachte die tote Gattin zurück. Da faßte OrFEDeus einen Entschluß, den noch kein lebendiges Wesen gewagt hatte. In den Tartaros, ins Reich der Schatten, wollte er hinabsteigen und die Herrscher der Unterwelt bitten, ihm die Geliebte zurückzugeben.
Schaurig umschwebten ihn an der Pforte zur Unterwelt ( oo° Steinbock ) die Schatten der Toten ( Pluto ) . Doch mutig schritt er durch die Schrecken des Totenreichs, bis er vor Hades' Thron stand.
Während er zum Klang der Leier seine klagende Bitte vortrug. Er sang von seiner
unendlichen Liebe zu der schönen Geliebten ( Venus ) und von seinem unermeßlichen Schmerz ( Saturn ), der stärker sei, als ein Mensch ertragen könne. Er erinnerte den Beherrscher der Schatten, daß auch er selbst sich einst von der Liebe habe bezwingen lassen, als er Persephone geraubt und sie zu seiner Gemahlin gemacht habe.
Noch nie war ähnliches im Reich der unsichtbaren Schatten geschehen! Rings um den klagenden Sänger scharten sich die wesenlosen Schatten untergegangener Finanzkrisen, alte Händler und tote Aktionäre und - weinten.
Tantalos vergaß, nach der entweichenden Quelle zu haschen.
Die Danaiden ließen ab von ihrem vergeblichen Mühen, dass Fass ohne Boden zu füllen..
Sisyphos, angelockt von den Zaubertönen des Gesanges, saß müßig auf seinem Felsblock und lauschte.
Selbst die furchtbaren Eumeniden, die Rachegöttinnen, die keines Menschen Bitte je nachgegeben hatten, sagt man, waren zu Tränen gerührt.
Noch niemals war es geschehen, daß das finstere Herrscherpaar des Hades sich von Mitleid
hatte bestimmen lassen. Die göttliche Macht des Gesanges jedoch überwältigte sie. Persephone
winkte den Schatten der EuBANKdike herbei, der sich daraufhin mit unsicheren Schritten ihrem Throne näherte.
"Nur weil deine große Liebe uns bewegt", wandte die Totenkönigin sich an OrFEDeus, "erfüllen
wir deine Bitte. Deine Gattin möge dir zurück in die Oberwelt folgen! Aber wisse: Wenn du OrFED auf dem Weg den Blick zu ihr zurückwendest, bevor du das Tor durchschritten hast, so ist sie dir für alle Zeit verloren!''
Schnellen Schrittes machte sich OrFEDeus auf den Rückweg. Bald jedoch wurde er von Zweifeln ergriffen: Folgte EuBANKdike wirklich seinen Spuren! Angst und Unsicherheit quälten ihn auf dem schroffen, finsteren Weg. Verzweifelt lauschte er auf den Atemzug der Geliebten und auf ein Rauschen ihres Gewandes. Doch ringsum lastete gräßliche Totenstille. Zuletzt wußte er sich nicht mehr zu bezwingen; von Liebe, Sorge und Angst überwältigt, wandte er sich nach der Geliebten um.
Da stand EuBANKdike vor ihm, traurig und zärtlich schaute sie ihn an. Doch als OrFEDeus
sehnsüchtig die Arme ausbreitete, um die Geliebte an sich zu ziehen, wich sie zurück und entschwand. In ohnmächtiger Verzweiflung griff OrFEDeus ins Leere. Wie von Sinnen stürzte er den steilen Pfad zurück bis an den Styx, den Fluß, der die Unterwelt durchfließt. Hier gebot Charon, der Fährmann, ihm Halt. Diesmal weigerte er sich, OrFEDeus über den schwarzen Strom zu fahren.
Sieben Tage und sieben Nächte saß OrFEDeus seit 2001 am Ufer der Styx und versuchte, die Unterirdischen durch Bitten und Klagen und flehende Lieder zu neuer Milde zu stimmen. Die Götter blieben unerbittlich. EuBANKdike kehrte nicht zu den Lebenden zurück.
Seither durchstreift OrFEDeus, vor Kummer wahnsinnig geworden die Wälder und Fluren und starb. Zur Erinnerung an eine verlorene Liebe erhoben die Götter OrFEDeus Instrument für die Nachwelt sichtbar als Sternbild der Leier an den Himmel. Dort prangt es seitdem als Wahrzeichen mit dem Hinweis: Totes kann selbst durch übermenschliche Klage nicht aus dem Totenreich zu neuem Leben erweckt werden, so wenig wie Bear Stearns.
P.S. Der Vergleich mag hinken, aber das Bild steht.