Beiträge von codices_madrid

    @codices_madrid


    Siehe mein altes Posting Januar. Bin schon seid langem raus aus Kryptos.Bin ja im März-Crash 2020 fett eingestiegen.

    Ich nicht, bin seit ca April/Mai immer mal wieder am Traden und umschichten in meine zwei festen Altcoins.
    Bin immer noch drin dort, aber es wird jetzt spannend, ob mal eine mehrmonatige Korrektur kommt.


    Am meisten freue ich mich darauf, wenn ich aus den Kryptos direkt in physisches Edelmetall (Weissmetalle Platin, Silber) wechsle. Natürlich würd ich es gern jetzt schon machen, aber ich halte mich an meine Szenarios - und die legen mir noch Ketten an. 8)

    Ich bin kein Hardcore Goldbug, der aus lauter Blindheit und Vernarrheit in Gold alle andere Assetklassen ausschliesst und verachtet.
    Ich gehe immer mit offenen Augen durchs Leben. Die "Bitch-coin" Welt gab mir etwas in kürzerster Zeit, wofür ich mehrere Jahrzehnte gebraucht hätte, falls überhaupt.


    Somit bin ich der Crypto-Technologie eher dankbar, als dass ich Sie verachte :)


    Naja, ich sehs halt differenzierter. Im Tal eines höheren Tiefs einer beginnenden Hausse verkaufe ich nicht, im Gegenteil.


    Ich würde momentan bei Kryptos jedenfalls viel eher Gewinnmitnahmen machen, als bei Gold und den anderen Edelmetallen. Die Kryptos sind zwar meiner Ansicht nach noch nicht fertig mit der Hausse, aber so weit gelaufen, dass ich weniger ein Problem hätte, damit in Edelmetalle wie Platin und Silber zu wechseln. (Gold ziehe ich erst wieder aus den Minenaktien, das dauert jetzt aber wieder etwas). Jetzt Gold verkaufen halte ich für Unsinn. Weil ich physisches Gold weniger als Spekulationsobjekt sehe.
    Cash ist natürlich andererseits immer eine gute Idee, derzeit eine ganz besonders gute, allerdings muss man dann auch rechtzeitig wieder in ein geeignetes Asset damit wechseln können, sonst verschläft man den Vorteil den Cash hat. So, 15:30 ... mal sehen, was die Minen so machen ... . Die Trendwende sollte langsam da sein.


    Glück auf!
    CM

    Das ist genau das Szenario eines Angebotsschocks, wie ich ihn seit letztem Jahr erwarte.


    Einfach mal weiter machen, wie vor Corinna ist halt doch nicht so einfach.


    Wie schlimm das wird, oder ob es sich wieder auflöst, das bleibt abzuwarten, was allerdings diesmal anders ist als jemals zuvor, dass es weit vernetzter innerhalb der Lieferketten eine Rolle spielt und auch weltweit gleichzeitig stattfindet. Das hatten wir so noch nie, am ehesten vielleicht noch in der Ölkrisen-Zeit der 70er. Weil am Öl damals noch alles andere hing. Und, was Gold danach gemacht hat, das weiss ja jeder. Insofern genügt mir das von der prognostischen Kraft her, um eine Vorstellung zu entwickeln.


    Glück auf!
    CM

    Die Besichtigung der BILD zusammen mit JüKü war am 22.06.2000...

    Bei mir um den 20.05.2000 herum ... Dann hätten wir ja wirklich fast den Fischmarkt ablaufen können.


    Habe mit dem Bekannten, der das damals iniziiert hat, dort um 5h früh einen dicken Packen vom Fischmarkt gekauft ("Heilbutt drauf, Scholle drauf - dreissich Mark!") und dann haben wir um 8h Morgens Fisch zu Mittag gegessen. Sehr fein.


    Nun ja, das hat mit Gold nicht so viel zu tun, aber fast! (Goldfisch oder Goldbarsch war nicht dabei. ^^ )


    Glück auf!
    CM

    :thumbup:


    Gut argumentiert, denke ich.


    Im Mai 2000 war ich am Bloomberg-Terminal der FTD in Hamburg bei einer (privaten) Besichtigung, weil ich angedacht war, dort die Seite 2 zu erstellen. Als ich dann aus großer Neugier den Wilshire-5000-Index geplottet habe (von dem es damals nirgends sonst Daten gab) und gesagt habe, dass das laut Chartmuster einen epischen Crash geben müsste, war das (inoffizielle) Bewerbungsgespräch beendet. Ich hab das erst später so begriffen, bin halt immer etwas affektiv, was das angeht. Ich sag leider was ich denke.


    Andererseits:


    1.) 2 der Leute die damals dabei waren leben lange nicht mehr, sie haben sich im Journalismus Ende der Nullerjahre zerrieben.


    2.) Die FTD existiert nicht mehr, leider. Aber alle der Ex-Journalisten von dort kennen sich noch, sie verbindet ein unsichtbares Band. Das war eine ausgezeichnete Redaktion, vor allem mit Fricke im Finanzteil.


    3.) Hamburg existiert noch! :)


    Glück auf!
    CM

    Es bekommt dann halt kein Fuzzi mehr einen Krümel kredit.....weil 3 Jahre sind nixx.


    Gold ist der King in der Defla....weil da mangelt es an Geld.....und wie gesagt Gold ist Geld.


    cu DL..we will wait and see.....ich schrieb ja....seit ich da in den Honigtopf bei anglo langte habe ich nichts größeres mehr gemacht....ich stehe immer noch an der Seitenlinie....ich laufe mich warm...der Ruf des Trainers kommt bald

    Und bald wird eingewechselt! :D


    Diesem bizarren Zwiespalt zwischen Inflations- und Deflationszenarien, dem sehe ich seit Ende 1999 (JüKü-Forum mit "Dottore" Martin von der BILD, der ähnlich bezüglich Gold und Deflation argumentiert hat) nun schon zu.


    Für beides gibt es seither IMMER wieder jeweils saugute Gründe, aber jedesmal bleibt es neblig, was die weitere Richtung angeht. Weil das eben auch von den Handlungen der beteiligten Menschen zu diesem Zeitpunkt abhängt.


    Meine persönliche Meinung dazu ist dann immer, nun ja, dann nimmt eben die Volatilität zu! Hat natürlich auch meist gestimmt.
    Gewonnen hat aber per Saldo und auf lange Sicht am Ende DOCH immer die Inflation.
    Bisher. ...


    In einer Inflation zählt nicht beliebig vermehrbares Gut. In einer Deflation zählt Geld, oder Gut, das gleichzeitig Geld ist. Was das dann ist, kann sich jeder an fünf Fingern abzählen: Whisky, Zigaretten, Immos (träge, ich weiss schon), Gold, und ... aber das B-Wort wird hier jetzt tunlichst vermieden. :saint:


    Glück auf!
    CM

    Hört sich eher nach Prinzip Hoffnung an...


    Buchverluste realisieren, weil ein andere Wert einen discount(oder scheinbaren) hat ist für mich der Einstieg ins verderben...


    Sprechen gründe für einen verkauf sollte diese immer unabhängig anderer Werte betrachtet werden... Falls nein kann entsprechend nachgelegt werden... Falls ja sollte immer über ein Verkauf nachgedacht werden.. Egal wieviel der Wert in plus oder Minus ist...

    Wenn man es trifft ist gut, aber vorsicht: "Hin und her macht Taschen leer!"

    Vergesst nie, was Ihr hier alles gepostet habt, Ihr werdet es noch vermissen!


    Übrigens: Ich habe ein Haar in der Nase, das ich nie schneide, weil ich weiss, dass es eine Kompassnadel und Wünschelrute zugleich ist: Immer wenn es ausschlägt, dann muss ich niesen - und Silber steigt!


    Im Moment muss ich OFT niesen! :D


    (Übrigens, nein: Ich werde es mit NICHTS zusammenbinden, falls da jemand auf so eine Idee und ein entsprechendes Filmzitat käme ... es hat sich DERMAßEN an Wohlgerüche gewöhnt. ;) )


    Glück auf!
    CM

    @LuckyFriday


    Ich muss ehrlich sagen, dass ich da Deine eigene Antwort noch am besten fand auf Deine eigene Frage.
    Ich habe lange überlegt und mir fiel nicht ein, wie ich es fassen soll, weil da so viele Faktoren eine Rolle spielen, dass die Prozente wie gewürfelte Hühnerknochen wirken.


    Das Management spielt wirklich die wichtigste Rolle, wenn es runter geht, da sie entweder dann PPs machen bei schlechten Kursen oder alles an die Banken weiter reichen. Oder sie bekommen es eben anders hin - aber dann im Sinne der Anleger!


    Haussen traden kann wirklich jeder, mit Zugang zum Internet.


    Wie bei den Anlegern entscheidet sich ja auch beim Minenmanagement erst in der Krise, ob es was taugt.


    Und da ist die Dilution das Hauptproblem. ...


    Ich finds wirklich bitter ironisch: Die Leute diskutieren in den Edelmetallforen über die böse Inflation - und dann gehen sie gierig in Edelmetallwerte, die ein PP nach dem andern raushauen, und manche davon drillen, andere chillen. :thumbup:


    Du weisst, in Idaho waren die Regeln da ganz anders. Ohne Dilution wäre es schlicht blöd gewesen bei -99% zu verkaufen. Es ist eine interessante Erfahrung das mal erlebt zu haben, bei den Kryptos habe ich es genauso gemacht, aber gelernt habe ich das wirklich erst richtig vorher und anhand der entsprechenden stillgelegten Silberminen.



    Glück auf!
    CM

    Ja, ob fake oder nur Vorschlag - wenn man die Ansage ernst nimmt, dann müssten wir nur auch den Thread noch umbenennen in Silber, jahrmärkte und Illusionen ... :saint:
    Das IST ja das Schöne an den Reddit-Leuten und ihren Sympathisanten, dass einige davon, im Gegensatz zu manchen der eingefleischten Edelmetallfreunde, noch einen Rest Selbstironie besitzen, ohne zynisch zu werden.


    Zyniker würden jetzt wohl sagen: Sind ja auch noch nicht lange dabei! 8o


    Der Markt ist jedenfalls auf sowas nicht gefasst, da bin ich mir sicher. :)


    Glück auf!
    CM

    Wenn es nichts wird können wir ja tauschen. Jeder der solche Sachen hat, tauscht einfach reihum mit einem andern, der sowas hat. Jeden Monat. Dann nennt man am Ende des Jahres den eigenen Krempel, äh Schatz, wieder sein eigen. :thumbup:
    ;)


    Glück auf!
    CM

    @fritz


    Das ist in meinen Augen alles sehr ausführlich und sehr gut begründet denke ich. Der Angebotsschock führte im Anschluss an den "Ruhrkampf" auch meines Wissens nach zum Beginn der Inflationsspirale. Weiss noch, als ich das zum ersten Mal gelesen habe, war ich etwas überrascht.


    Das einzige, was vielleicht anders ist, als damals - und zwar folgenreicher, weil noch nie so dagewesen - sind die großen Unbekannten. Dazu zählt für mich:


    1.) Wie geht es den Hedgefonds und Schattenbanken in den USA wirklich, nachdem sie ja seit dem Jahr 2000 unter Clinton keine Filings mehr machen müssen? Man kann es nicht wissen.


    2.) Wie wirkt sich die enorme Verschuldung im Privatsektor und bei den Firmen weltweit und auf allen staatlichen Ebenen - in so einer Situation aus?


    3.) Wie groß wird der Angebotsschock diesmal? Welche Ebenen wird er betreffen?


    4.) Wie geht es den Schwellenländern wirklich gerade, z.B. Argentinien, Türkei, aber auch China? Und was würden mehrere Staatspleiten in zeitlicher Nähe dann nach sich ziehen?


    5.) Der Hauptunterschied von damals zu heute ist, dass die einzelnen Faktoren diesmal alle weltweit in Wechselwirkung stehen. Das hat es so noch nie zuvor in der Wirtschaftsgeschichte gegeben. Das kann keiner seriös modellieren in einer Welt, in der der Wetterbericht gerade mal 4 bis 7 Tage im voraus etwas taugt. Wie wirkt sich das wohl in naher Zukunft auf ein bis zwei Jahre gesehen aus? ...


    Fazit: Ich glaube, dass gerade der letztere Punkt so etwas wie einen Verstärkereffekt mit sich bringt, der einen möglicherweise diese wechselseitige Aufschaukelung total unterschätzen lässt. Viele für sich relativ überschaubare Faktoren in Wechselwirkung sind etwas anderes, als wenn hauptsächlich ein Land oder eine Weltregion betroffen ist. Oder anders gesagt: Der sprichwörtliche Sack Reis in China sollte vielleicht jetzt doch lieber nicht umfallen, wenn zeitgleich das argentinische Steak und das türkische Kuskus vom Teller fällt. (Nur so meine Gedanken als informierter Laie.)


    In jedem Fall kann Gold jetzt für einige Leute wohl mit die beste Idee seit langem sein.


    Glück auf!
    CM