Beiträge von Goldbugs500

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    25.06.2004 16:43
    boerse-stuttgart: 4-X-Report KW 26


    Marktbericht der Börse Stuttgart KW 25, 21.6. bis 25.6. 2004
    Auslandsaktien


    Asiatische Märkte wieder im Anlegerfokus - Technologie- und Rohstoffwerte können zulegen


    Die US-amerikanischen Finanzmärkte konnten diese Woche leichte Gewinne verbuchen. Der Dow-Jones-Index sowie der Nasdaq Composite lagen jeweils ca. 1,5% über ihrem Vorwochenniveau.


    Zu Wochenbeginn war die Stimmung an den asiatischen Börsen leicht negativ und die Indices der Region rutschten fast ausnahmslos ins Minus. Allerdings drehte die Stimmung zur Wochenmitte, so dass sich fast alle asiatischen Märkte schließlich in die Gewinnzone katapultieren konnten.


    Der Hang Seng konnte seine anfänglichen Verluste wieder wettmachen und schloss bei 12.140 Punkten kaum verändert. Der koreanische KOSPI legte 2% zu. Unter den größten Gewinnern war Samsung Electronics (881 823) , welche über 3% auf umgerechnet 107,50€ zulegen konnten.


    Aus charttechnischer Sicht sehr interessant ist momentan der japanische Nikkei225 mit einem Wochengewinn von gut einem Prozent. Zu den volatilsten Werten gehörte hier u.a. Softbank (891 264). Die Aktie des Beteiligungsunternehmens schloss zwar mit einem Prozent im Minus, war aber zwischenzeitlich mit einem Abschlag von fast 10% einer der größten Verlierer am Tokioter Aktienmarkt. Sehr gut gelaufen sind diese Woche die Elektronikgiganten Nintendo (864 009) und Sega (878 521). Beide konnten mit einem Plus von 3% bzw. 5% glänzen.
    Auch an der thailändischen Börse gab es diese Woche interessante Bewegungen. Die Aktien des Immobilienriesen Land & House (200 423) konnten fast 10% auf 9,70 THB zulegen. Dies entspricht einem Eurokurs von rund 0,195€.


    Der Preis für die Feinunze Gold verteuerte sich um rund 3$ oder knapp 1%. Minenwerte, vor allem in Australien, konnten davon überproportional profitieren. Sally Malay Mining (911 722) gewannen über 6% an Wert, Jubilee Mining (884 326) schossen über 8% nach oben auf 2,33€.


    Der Ölpreis gab trotz anhaltend hoher Nachfrage diese Woche leicht nach. Die Notierungen lagen rund 1$ unter dem Vorwochenniveau bei ungefähr 35$, der Kurs des Euro lag mit 1,2120$ leicht über dem Niveau des vergangenen Freitags.


    Quelle: http://www.manager-magazin.de


    Schön das die australischen Minen unseres Musterdepots im Mittelpunkt stehen.... dies dürfte erst der Anfang sein....ich bin sehr optimistisch!

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    Yukos: Geraschtschenko kommt, Kukes geht


    Moskau. Wie erwartet wurde der Ex-Zentralbankchef Viktor Geraschtschenko am Donnerstag zum Aufsichtsratsvorsitzenden des Ölkonzerns Yukos gewählt. Er löste damit Semjon Kukes ab. Der verlor etwas überraschend auch noch den Posten des Vorstandschefs an seinen Landsmann Steven Tidy. Damit zogen die Yukos-Verantwortlichen die Konsequenzen aus den Schwierigkeiten der vergangenen Monate.


    Es gab schon einige Zeit Gerüchte, dass Kukes seinen Schreibtisch räumen müsse. Die Großaktionäre des Konzerns waren unzufrieden mit seiner Krisenpolitik. Die Wirtschaftszeitung „Wedomosti“ hatte daher schon Ende Mai prognostiziert, dass Kukes nach der Neuwahl des Aufsichtsrates sein Amt verlieren würde.


    Geraschtschenko, der als Rodina-Abgeordneter in der Duma sitzt, soll die Beziehungen des Konzerns zum Kreml steuern. Der Amerikaner Steven Tidy wird sich – schon aufgrund mangelnder Russisch-Kenntnisse – auf das operative Geschäft konzentrieren. Allerdings gab auch Geraschtschenko zu, noch keinen konkreten Rettungsplan zu haben.


    „Wir müssen in Verhandlungen (mit dem Staat – d. R.) treten oder eine Einigung über künftige Verhandlungen erzielen“, sagte Geraschtschenko lediglich, womit er auf die weiter andauernden Beziehungsschwierigkeiten zwischen Yukos und der Steuerbehörde anspielte. Auf den Kompromissvorschlag zur Lösung der Schuldenfrage, den Yukos dem Amt vor einigen Tagen vorlegte, gibt es offenbar noch keine Antwort.


    Das Schicksal des Konzerns ist damit ebenso ungewiss wie das seines geschassten
    Vorstandsvorsitzenden. Yukos hoffe, dass Kukes dem Konzern weiterhin als Berater zur Seite stehe, heißt es in der offiziellen Erklärung. Er selbst äußerte sich noch nicht.


    Quelle: http://www.aktuell.ru/ruwir0010/morenews.php?iditem=903

    Goldseiten Forum Sentiment Umfrage: Gold
    Monat: Juli 2004



    Monatliche Umfrage über die höhe des Goldpreises
    aktueller Goldpreis : 402,10 US $


    Voraus gesagt wird der Goldpreis in US $ für die Unze Feingold 9999 zum jeweils letzten Börsen Tag des Monats.
    Im Juli, der 30. ste. Es gilt Börsenschluß und wie beim Silberspiel, der Kitco Chart. ( New York)


    Zum jeweiligen Monatsende erfolgt der Tipp für den nächsten... Die Tipp abgabe erfolgt in den nächsten 5 Tagen und endet am 29.Juni, dann wird der Thread geschloßen. Es ist nur eine Antwort möglich.


    Es bestehen drei Möglichkeiten sich zu beteiligen:


    • 1. anonym über Stimmabgabe

    • 2. mit Posting hier im Thread mit exakter Angabe in US $

    • 3. Stimmabgabe und Posting


    Nach Stimmabgabe wird sofort der aktuelle Stand in Prozent angegeben.


    Die Auswertung erfolgt am Monatsende hier im Thread. Der Gewinner wird in die Forum Halle of Fame aufgenommen....


    Ich bin schon gespannt, wie diesmal getippt wird. ...


    na und bei der laufenden Juni Umfrage dürfte es noch richtig spannend werden....diese wird dann am 30.6. mit ausgewertet


    @ Ulfur


    ja... in der tat, es wird spannend beim Gold.... doch entscheident wird der 30.6. .... da steht der Zinsentscheid der FED an...


    ....das dürfte ein Goldroulette werden.... entweder die 6 Dollar regel wird ein weiteres mal übertroffen oder es geht genausoweit oder noch mehr gen Süden....


    ...deshalb ist auch die Entscheidung im Silberspiel und in der Sentiments Umfrage Gold Juni vollkommen offen bis zum letzten Tag... ....ein spannendes Datum...




    Warten wirs ab...nächste Woche sind wir schlauer...

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    letzte Änderung: 24.06.04 19:44

    Russischer Ölkonzern Yukos wechselt Führung aus

    Moskau. DPA/BaZ. Der angeschlagene russische Ölkonzern Yukos hat am Donnerstag die Führung ausgewechselt. Die Aktionärsvertreter wählten auf der Hauptversammlung in Moskau den früheren russischen Zentralbankchef Viktor Geraschtschenko zum neuen Vorsitzenden des Verwaltungsrates. Der Verwaltungsrat habe den Vorstandsvorsitzenden Semjon Kukes durch dessen bisherigen Stellvertreter Steven Michel Theede ersetzt, teilte Yukos mit. Geraschtschenko will mit dem Staat über milliardenschwere Steuernachforderungen verhandeln.

    Quelle: http://www.baz.ch/news

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    Fondsmanager sieht steigenden Goldpreis



    Frank Holmes, Chefinvestment-Officer von U.S. Global Investors, sieht eine hohe Chance für weiter steigende Goldpreise. Auf der Unterseite gebe es ein Risiko von $25 vom aktuellen Kurs – auf der Oberseite sei jedoch $75 Potential auszumachen, so Holmes. Basierend auf dieser Analyse liegt das Risiko bei 1:3. Der Dollarkurs sei weiterhin der Hauptfaktor hinter den Preisbewegungen bei Gold. Heute erreichte der Goldpreis in den USA ein Niveau über $400 und stieg damit auf ein Zweimonatshoch.


    Quelle: http://www.finanznachrichten.de

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    24-06-2004 Ticker Jukos


    Yukos-Direktorium erörtert einen Plan der Steuernachzahlung



    Das Direktorium der russischen Ölfirma Yukos hat einen Plan der Steuernachzahlung erörtert, der vom Management des Konzerns vorgelegt worden war. „Das Direktorium hat diesen Plan behandelt und seine Meinung ausgesprochen", sagte ein Yukos-Vertreter der RIA Nowosti gegenüber.


    Yukos-Pressesprecher Alexander Schadrn teilte seinerseits mit, dass eine Abstimmung des Direktoriums über diese Frage nicht vorgesehen war.


    Der gestrigen Sitzung des Direktoriums wohnte auch der Yukos-Rechtsanwalt Sergej Pepeljajew bei, der dort über die jüngste Entwicklung der Situation vor Gericht berichtete.


    Vorige Woche hat das Yukos-Management den Großaktionären und der Regierung einen Plan zur Steuernachzahlung vorgelegt, wonach die Steueransprüche gegen den angeschlagenen Ölkonzern außergerichtlich - durch dessen Umschuldung, den Verkauf dessen Aktiva an staatliche Unternehmen und einen Personalwechsel in der Firmenführung geregelt werden sollen.


    „Soweit ich weiß, haben unsere Großaktionäre diesen Plan gebilligt", sagte der Sprecher.


    Am Vortag hatte der Pressesekretär der Gruppe Menatep, die 50 Prozent der Yukos-Aktien hält, Juri Kotler, der RIA Nowosti gegenüber erklärt, dass Menatep bereit sei, der russischen Regierung Garantien in Höhe des Anteils der Gruppe am Yukos-Stammkapital zu gewähren und somit die Haftung dafür zu übernehmen, dass Yukos die Steuerforderungen des Ministeriums für Steuern und Abgaben begleicht.


    Zuvor hatte Yukos-Vorstandschef Semjon Kukes die Großaktionäre um Hilfe bei der Begleichung der Steuerforderung des Ministeriums für Steuern und Abgaben in Höhe von 99,375 Milliarden Rubel (über 3,4 Milliarden Dollar) ersucht, falls keine Umschuldung stattfindet. (RIA)


    Quelle: http://russlandonline.ru

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    24.06.2004
    Yukos Ausstiegsgelegenheit


    Wirtschaftswoche


    Nach Meinung der Experten der "Wirtschaftswoche" erhalten die Anleger bei Yukos (ISIN US98849W1080/ WKN 632319) nun die Chance aus dem Titel auszusteigen.


    Dass Yukos auf Grund der Steuernachforderungen in Höhe von umgerechnet 2,8 Mrd. USD Pleite gehen könnte sei nun unwahrscheinlicher geworden. Präsident Putin habe nämlich sein Interesse an einem Fortbestand des Ölgiganten verkündet. So zeichne sich ein Kompromiss ab, dass Yukos die Nachforderungen anerkennt und einen Zahlungsaufschub erhalte, um die Schuld zu begleichen. Möglich sei dies durch den Verkauf von Anteilen am Ölkonzern Sibneft oder dem Abtreten eigener Aktien.


    Nach Meinung der Wertpapierexperten werde der Öl-Konzern nach der möglichen Rettung aber nicht mehr der alte sein, nämlich ein Machtzentrum um den Wirtschaftstycoon Michail Chodorkowskij und dessen Menatep-Gruppe. Stattdessen dürften staatliche Unternehmen ihren Einfluss erhöhen und Yukos damit noch mehr zum Spielball russischer Machtpolitik werden. Unwahrscheinlich sei hier, dass private Kleinaktionäre von einer solchen Konstellation profitieren dürften. Der jüngste Kursanstieg des Titels auf mehr als 30 EUR spiegle Optimismus wider. Er blende das Insolvenzrisiko genauso aus, wie künftige Belastungen durch den staatlichen Zugriff.


    Die Experten der "Wirtschaftswoche" sehen daher zur Zeit bei Yukos eine Ausstiegsgelegenheit.


    Quelle: http://www.aktiencheck.de

    *********Donnerstag, 24. Juni 2004*********


    08:00: DE; Beschäftigte und Umsatz im verarbeitendes Gewerbe für April


    11:00: EU; Kapitalisierung der Börsenmärkte für Mai


    14:30: US; Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter für Mai


    14:30: US; Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (Woche)


    16:00: US; Verkäufe neuer Häuser für Mai


    16:00: US; Help Wanted Index für Mai


    17:00: US; Ankündigung 3- und 6-monatiger Bills


    22:30: US; Wochenausweis Geldmenge

    *********Dienstag, 22. Juni 2004*********


    HK; Hong-Kong Exchange (Derivate) geschlossen


    HK; Hong-Kong Exchange geschlossen


    11:00: DE; ZEW Konjunkturerwartung für Juni


    11:00: EU; Auftragseingänge Industrie für April


    13:45: US; ICSC-UBS Index (Woche)


    14:55: US; Redbook (Woche)


    15:00: EU; EZB Wochenausweis Fremdwährungsreserven


    16:00: US; Verbrauchervertrauen für Juni


    19:00: US; Auktion 4-wöchiger Bills

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    Gold auf Konsolidierungskurs

    Nach den starken Gewinnen zu Wochenschluss hat Gold am Montag an den europäischen Edelmetallmärkten konsolidiert. Der Blick der Marktteilnehmer sei weiterhin vor allem auf die Entwicklung an den Devisenmärkten gerichtet, hieß es.

    HB LONDON. Ein Edelmetallhändler in London sagte, Gold habe sich wieder über 390 Dollar etabliert und könnte mit Unterstützung des Dollar einen neuen Anlauf Richtung 400 Dollar nehmen. Zudem hätten die jüngsten Ereignisse im Irak wieder stärker die Stellung des gelben Metalls als „sicherer Hafen“ ins Bewusstsein der Anleger gerückt.


    Gegen Handelsschluss in Europa notierte Gold bei 393,60/394,35 Dollar je Feinunze nach 395,60/396,35 Dollar am Freitagabend. Das Nachmittagsfixing in London erfolge bei 395,25 Dollar nach 393,85 Dollar am Vormittag und 395,10 Dollar am Freitagnachmittag.


    Eine Schweizer Bank gab den Gold-Kilopreis mit 15.678/15.928 (Freitagabend 15.702/15.952) sfr an.


    Der Dollar erholte sich am Montag zum Euro leicht, nachdem er am Freitag angesichts des im ersten Quartal auf ein Rekordniveau gestiegenen US-Leitungsbilanzdefizits deutlich nachgegeben hatte. Ein fester Dollar macht das in der US-Devise angeschriebene Gold für Anleger ausserhalb des Dollarraums weniger attraktiv.


    Silber gab nach auf 5,82/5,84 (5,99/6,02) Dollar je Feinunze.

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    Neue Entsorgungsanlage für Metallkatalysatoren 21.06.2004


    mid Aschaffenburg - Eine Recycling-Anlage zur Entsorgung von Metallkatalysatoren ist in Aschaffenburg in Betrieb genommen worden. Weltweit gibt es nur wenige solcher Anlagen. Daher rechnen die Betreiber mit Kunden aus der ganzen Welt. Erste Verträge mit Katalysatorenherstellern sind bereits unterschrieben. Auch Automobilhersteller, die über eigene Rückholsysteme alter Pkw inklusive Abgasreinigungssystemen verfügen, sollen großes Interesse zeigen, so die Duesmann Recycling GmbH.


    Während keramische Katalysatoren vorzugsweise in Volumenmodellen vorzufinden sind, bauen Hersteller des Spitzensegments wie beispielsweise Porsche ausschließlich die teureren, aber auch effektiveren Abgasreinigungssysteme aus Metall in ihre Fahrzeuge ein. Im Unterschied zum Keramik-Kat ist die Entsorgung von Metallkats mit einem größeren Aufwand verbunden. Bei ihnen muss nicht nur das edelmetallhaltige Innenleben vom Gehäuse getrennt werden, sondern auch eine Trägerfolie vom Innenleben und vom Gehäusestahl. Die im Material enthaltenen Edelmetalle Platin, Palladium und Rhodium werden aus den Bestandteilen herausgearbeitet und dem Wiederverarbeitungsprozess zugeführt. In der Duesmann-Anlage können voraussichtlich 2 000 Metallkatalysatoren pro Jahr im Einschichtbetrieb verarbeitet werden.

    Quelle: http://auto-presse.de

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    21.06.2004 16:07


    Yukos/CFO: Unternehmen verfügt über mehr als 1 Mrd Dollar in bar


    MOSKAU (Dow Jones-VWD)--Die Yukos Oil Co, Moskau, verfügt nach Darstellung ihres CFO Bruce Misamore über mehr als 1 Mrd Dollar an Barmitteln. Misamore sagte am Montag, per Ende Mai habe der russische Erdölkonzern 300 Mio Dollar eines Handelskreditrahmens von insgesamt 2,6 Mrd Dollar aus dem vergangenen Jahr beglichen und die vorzeitige Ablösung von weiteren 190 Mio Dollar vereinbart. Die Yukos-Holding Group Menatep Ltd, die zu 44% von Ex-Yukos-CEO Michail Chodorkowski kontrolliert wird, halte von dieser Kreditfazilität gegenwärtig in direkter Form einen Anteil von 1,6 Mrd Dollar. Zum Zeitpunkt der Gewährung hatte Menatep den Kreditrahmen lediglich besichert.


    Misamore sagte vor Teilnehmern einer Konferenz der Investmentbank Renaissance Capital, die Vorabzahlungen seien ein Grund dafür gewesen, dass der Barmittelbestand jüngst so überraschend niedrig ausgefallen sei. Auch die Dividendenauszahlung im ersten Quartal habe das Niveau der Barmittel gedrückt. "Ich weiß, es gab einige Befürchtungen, als wir mitteilten, dass wir über 800 Mio Dollar verfügten, aber nun sind es mehr als 1 Mrd Dollar", sagte Misamore. Er wies Spekulationen als "völligen Unsinn" zurück, das Management habe Einnahmen aus den Rekord-Ölpreisen abgezogen.


    Misamore deutete an, Yukos werde bald die Bruttoverschuldung auf 2,11 Mrd Dollar verringern. Yukos sieht sich einer Steuernachforderung der russischen Finanzbehörden von 3,4 Mrd Dollar auf das Jahr 2000 gegenüber. Die Forderung ist von einem Moskauer Gericht in der vergangenen Woche zwar bestätigt worden, es ist jedoch eine weitere Berufung in dem Fall anhängig, über die in dieser Woche entschieden wird. Misamore wies daraufhin, dass Yukos vom gleichen Steuernachforderung ein steuerlicher Rabatt von 400 Mio Dollar eingeräumt worden ist. Er werde jedoch seitens der Behörde einbehalten. Dagegen werde Yukos jetzt gerichtlich vorgehen.


    Misamore äußerte sich im Anschluss an Russlands Finanzminister Alexej Kudrin. Der hatte am Rande der Konferenz bestätigt, dass das Steuerministerium Verhandlungen mit Yukos über eine Begleichung seiner Forderungen aufgenommen habe. Kudrin hatte dabei die Auffassung vertreten, Yukos könne Vermögenswerte verkaufen, um seine Steuerschuld zu begleichen. Bisher verbietet dies allerdings ein gerichtlicher Beschluss.


    Dow Jones Newswires/21.6.2004/rio/chr


    Quelle: http://www.manager-magazin.de