*********Montag, 21. Juni 2004*********
17:00: US; Ankündigung 2-jähriger Notes
17:00: US; Ankündigung 4-wöchiger Bills
19:00: US; Auktion 3- und 6-monatiger Bills
15. Februar 2026, 17:15
*********Montag, 21. Juni 2004*********
17:00: US; Ankündigung 2-jähriger Notes
17:00: US; Ankündigung 4-wöchiger Bills
19:00: US; Auktion 3- und 6-monatiger Bills
nun bei diesem Unicat werde ich auch nicht mitbieten... obwohl der Preis ja günstig ist... vielleicht schlägt die Degussa zu und schmeltzt Ihn ein, damit sie wieder frische Ware auf den markt bringen können...
Sieht aus wie Zinn...
Da ist mir der schon lieber...
@ Radiation King
solltest du noch Interesse an Onzas / Libertads haben... einfach per PN oder Mail bei mir melden....
@ clarius... der ist nur für dich!
Nun die hälfte der Zeit ist vergangen... bis jetzt hat sich der Anstieg in Grenzen gehalten.... doch da der Durchschnitt unser Profis wesentlich höher liegt... müßte dem zufolge es nächste Woche steil nach oben gehen... wenn nicht, dann sollten unsere Silberfüchse Spancer [Blockierte Grafik: http://www.world-of-smilies.de/html/images/smilies/tiere/cat3.gif] und HORSTWALTER [Blockierte Grafik: http://www.world-of-smilies.de/html/images/smilies/tiere/cat3.gif]wieder mit ganz vorn dabei sei....
Auf jedenfall bleibt es wieder Spannend... und es sieht wieder nach einer Entscheidung in letzter Sekunde aus...
darfs noch ein bißchen mehr sein? Ja.... 1000 Unzen ...Mag die Comex sein wie sie will...doch schöne Barren hat sie allemal...
...und gleich noch die silbernen .....
Die COT Zahlen für Silber vom 18.06.2004
Die neuen Zahlen sind da....
Der COT GOLD REPORT vom 18.06.2004
Doch kein Geldsystem hält ewig.....So ist es....
Respekt Herr Niall Ferguson... das beste was ich seIt langen gelesen habe.... Zufall das der Herr aus Schottland kommt? Nun er zeigt schonungslos Fakten auf... die viele überhaupt nicht hören wollen...gerade in Deutschland und in der Westlichen Welt.....
Es geht also auch anders....
Fazit: Der Dollar brennt... und zwar GANZ GEWALTIG... [Blockierte Grafik: http://imperium.de/animationen/anims4/monburn4.gif]
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20. Juni 2004, 02:30, NZZ am Sonntag
Ist der Dollar am Ende?
Die Vereinigten Staaten haben sich innert kurzer Zeit vom Weltbankier zum weltweit grössten Schuldner gewandelt. Noch halten die Staatsbanken Asiens den US-Dollar durch den Kauf von US-Staatsanleihen auf Kurs. Doch wenn die USA nicht mehr länger der Motor der globalen Nachfrage sind, muss der Euroraum in Aktion treten, und zwar bald. Nutzen die Europäer ihre Chance, könnte für die Amerikaner ein halbes Jahrhundert Dollar-Herrschaft zu Ende gehen, schreibt Niall Ferguson
«Die Übereinkunft, wonach der Dollar als internationale Währung anerkannt wird, entbehrt inzwischen ihrer ursprünglichen Grundlage.
[B]Weil viele Staaten zum Ausgleich des amerikanischen Handelsbilanzdefizits Dollars akzeptieren, können sich die Vereinigten Staaten gratis im Ausland verschulden. Was die Vereinigten Staaten diesen Ländern schulden, bezahlen sie in Dollar, die sie nach Belieben drucken können . . . Diese beispiellose Fähigkeit hat zur Verbreitung der Idee beigetragen, der Dollar sei ein objektives, internationales Zahlungsmittel, tatsächlich jedoch ist er ein Kreditinstrument, das einem einzigen Staat gehört.»
Dies sprach Charles de Gaulle im Jahre 1965 auf einer Pressekonferenz, die von Historikern oft als der Anfang vom Ende der internationalen Währungsstabilität der Nachkriegszeit bezeichnet wird. De Gaulle behauptete, die USA zögen unfairen Vorteil daraus, dass der US-Dollar die wichtigste internationale Reservewährung sei. Sie finanzierten ihr eigenes Zahlungsbilanzdefizit, indem sie dem Ausland Dollars verkauften, welche voraussichtlich an Wert verlieren würden.
Das Bemerkenswerte an de Gaulles Analyse ist, wie gut sie auf die Rolle des Dollars im Jahr 2004 zutrifft - ironischerweise. General de Gaulle hatte beabsichtigt, den Dollar, falls möglich, von seiner Position als wichtigste Währung der Welt abzudrängen. Sicher, in Folge von de Gaulles Bemerkungen nahm der Druck auf den Dollar kontinuierlich zu. 1973, wenn nicht schon früher, war das (1944 in Bretton Woods ausgearbeitete) System von mehr oder weniger festen Wechselkursen tot, und für die Welt brach eine Ära variabler Wechselkurse und hoher Inflation an. Aber noch in den dunkelsten Tagen der siebziger Jahre behielt der Dollar seinen Status als Reservewährung. Tatsächlich ist er in dieser Rolle auch weiterhin so erfolgreich, dass einige Ökonomen unlängst von Bretton Woods II gesprochen haben; abermals mit dem Dollar als Schlüsselwährung. Doch wie lange kann sich dieser neue Dollar-Standard halten?
Asiatische Dollars
Die Existenz eines Dollar-Standards mag all jene Amerikaner überraschen, die sich mit dem Gedanken tragen, die Sommerferien in Europa zu verbringen. Bei einem Euro-Kurs von 1,18 Dollar (gegenüber 0,90 Dollar vor zwei Jahren) scheint es weit hergeholt, von einer neuen Ära der festen Wechselkurse zu sprechen. Doch Bretton Woods II ist kein globales System (ebenso wenig wie Bretton Woods I), sondern ein primär asiatisches System. Dollar-gestützt sind die Währungen Chinas, Hongkongs und Malaysias sowie, wenn auch weniger starr, die Währungen Indiens, Indonesiens, Japans, Singapurs, Südkoreas, Taiwans und Thailands.
Es fällt nicht schwer zu erraten, dass die Nutzniesser eines solchen Systems, wie schon in den sechziger Jahren, primär die USA sind. In den letzten zehn Jahren ist das amerikanische Aussenhandelsdefizit für Waren, Dienstleistungen und Kredite dramatisch angestiegen. Zählt man die Defizite der letzten zwölf Jahre zusammen, erhält man Auslandsschulden von insgesamt 2,9 Billionen Dollar. Nach Angaben des US-Handelsministeriums entsprach die Netto-Auslandsverschuldung der USA Ende 2002 rund einem Viertel des Bruttoinlandproduktes. Noch 1988 waren die USA Nettogläubiger gewesen.
Der rasche Wandel vom Weltbankier zum grössten Schuldner der Welt hat zwei Vorteile für die Amerikaner. Erstens konnten die US-Unternehmen in grossem Umfang investieren (besonders die IT-Branche), ohne dass die Amerikaner ihren Konsum einschränken mussten. Zwischen 10 und 20 Prozent der Investitionen in der US-Wirtschaft im letzten Jahrzehnt wurden mit ausländischem Kapital getätigt, so dass die Amerikaner selbst immer mehr ausgeben konnten. Die Pro-Kopf-Sparquote beträgt weniger als die Hälfte der Quote der achtziger Jahre.
Fetter «Free Lunch»
Der zweite Vorteil nimmt Gestalt an in Steuersenkungen. Der seit 2000 stark defizitäre US-Haushalt - laut IWF eine beispiellose Verschlechterung für Friedenszeiten - gründet im Wesentlichen auf ausländischem Kapital. Ohne diese Grundlage hätte die für die Finanzpolitik von Präsident Bush charakteristische Kombination von Steuersenkungen, gestiegenen Ausgaben und sinkenden Staatseinnahmen zu einem sehr viel höheren Zinssatz geführt. Veteranen der Nixon- und Reagan-Jahre können angesichts der verschwenderischen Haushaltspolitik, die die gegenwärtige republikanische Regierung ungestraft verfolgt, nur neidisch den Kopf schütteln. Sich derart zu verschulden und gleichzeitig Renditen für langfristige Anleihen von unter 5 Prozent zu geniessen, das kann man getrost als den fettesten «Free Lunch» der modernen Wirtschaftsgeschichte bezeichnen. Unter Präsident Bush sind sogar die Kosten des Schuldendienstes gesunken, obwohl die Gesamthöhe der Schulden gestiegen ist.
Das hat ganz einfach damit zu tun, dass das Ausland bereit ist, die bemerkenswert teuren neuen US-Staatsanleihen zu kaufen. In den letzten zehn Jahren ist der Anteil der US-Schulden in ausländischer Hand von 20 auf fast 45 Prozent angestiegen. Wer kauft diese auf Dollar lautenden Anleihen, offenbar ohne ein Bewusstsein für die Gefahr, dass deren Wert ziemlich plötzlich fallen könnte? Es sind keine Privatinvestoren, sondern staatliche Institutionen - die asiatischen Staatsbanken.
Zwischen Januar 2002 und Dezember 2003 wuchsen die Devisenreserven der japanischen Staatsbank um 266 Milliarden Dollar an. Diejenigen in China, Hongkong und Malaysia um 224 Milliarden Dollar, in Taiwan um mehr als 80 Milliarden Dollar. Dieses Geld wurde fast ausschliesslich in US-Dollar und Dollar-denominierten Anleihen angelegt. Allein im ersten Quartal dieses Jahres kauften die Japaner 142 Milliarden Dollar. Die asiatischen Zentralbanken lassen sich dabei von einem einfachen Motiv lenken: Sie wollen eine Aufwertung der eigenen Währung im Verhältnis zum Dollar verhindern - denn ein schwacher Dollar würde den Export eigener Produkte auf dem amerikanischen Markt behindern. Ohne diese Interventionen würde der Dollar im Verhältnis zu den asiatischen Währungen an Wert verlieren, genauso wie gegenüber dem Euro. Die asiatischen Zentralbanken sind aber entschlossen, alles zu tun, um einen festen Dollar- Kurs zu stützen.
Bretton Woods II ist also ein asiatisches System von Dollar-gekoppelten Währungskursen, das dafür sorgt, dass die asiatischen Exporte in den USA konkurrenzfähig bleiben, während die Amerikaner ihrerseits eine scheinbar unerschöpfliche und günstige Kreditmöglichkeit haben, um im privaten und staatlichen Bereich gigantische Schulden anzuhäufen.
Zumindest in einer Hinsicht ist die These von einer unbewussten Neuauflage von Bretton Woods überzeugend. Langfristig hat sich der Aussenwert des Dollars als erstaunlich stabil erwiesen. Anfang der achtziger und Ende der neunziger Jahre gab es Phasen der Überbewertung, doch immer wieder kehrte er zu einem Durchschnittswert zurück. Momentan liegt er bei weniger als 10 Prozent, unter der Marke von 1973. Wo sich das neue System vom alten unterscheidet, ist es zum Vorteil des neuen. Grundlage von Bretton Woods war die feste Goldparität des Dollars. Erinnern Sie sich noch an «Goldfinger»? Der Wohlstand der Ära des Kalten Kriegs beruhte auf den Goldreserven von Fort Knox. Damit war das System aber anfällig für ausländische Spekulanten, die, wie etwa de Gaulle, lieber auf Gold als auf Dollar setzten. Heute gibt es nur den Dollar. Das internationale Währungssystem ist auf Papier gebaut.
Doch dies ist der Haken: Die Anhänger von Bretton Woods II scheinen ein System mit einer grenzenlosen, rosigen Zukunft vor sich zu sehen. Die Asiaten, so lautet ihr Argument, werden weiterhin Dollar und US-Staatsanleihen kaufen, weil sie unbedingt einen Wertverlust des Dollars vermeiden wollen und weil sie theoretisch grenzenlos eigene Währung drucken können, nur um Dollar-Käufe tätigen zu können. Und überhaupt: Warum soll das Ausland nicht in den USA investieren wollen? Nachdem dort der Aufschwung eingesetzt hat, seien die USA genau der richtige Ort für Investoren, wie mir Wall-Street-Analysten in den letzten Monaten immer wieder versichert haben. «Wo denn sonst?», fragte mich kürzlich ein Wall-Street-Banker nicht ohne eine gewisse Arroganz. «Etwa in Europa?»
Diese optimistische, konventionelle Auffassung übersieht jedoch eine Reihe wichtiger Tatsachen. In den sechziger Jahren war das amerikanische Handelsdefizit unbedeutend. Sorge bereitete eher, dass die Amerikaner im grossen Stil im Ausland investierten, auch wenn dies mit dem Import von ausländischem Kapital wettgemacht wurde. Doch vor allem sorgte man sich darüber, dass die Dollarinvestitionen im Ausland den Goldbestand der US- Zentralbank übersteigen könnten. Heute verzeichnet Amerika enorme Defizite, sehr viel mehr ausländisches Kapital fliesst herein. Folglich sind die potenziellen Probleme für ein System von festen Wechselkursen wesentlich grösser.
Welche Vorteile das System Bretton Woods auch hatte, es war nicht von langer Dauer. Zählt man nur die Jahre, in denen der Dollar und die grossen europäischen Währungen eine festgesetzte Goldparität hatten, dann waren es deren zehn; von 1958 bis 1968. Das asiatische Kind von Bretton Woods wird vermutlich ähnlich kurzlebig sein. Und sein Verschwinden dürfte ebenso unangenehme Folgen haben wie die Krise in der Mitte der siebziger Jahre.
Der Dollar ist trotz all seiner mystischen Anziehungskraft keine Goldmünze. Seit dem Ende der Goldparität ist er kaum mehr als ein bedrucktes Papier, dessen Herstellung etwa drei Cent kostet. Das weltweit bekannte Design stammt aus dem Jahr 1957, und seitdem hat der Dollar inflationsbedingt 84 Prozent seiner Kaufkraft eingebüsst. Die Japaner werden lachen, wenn man sie dazu beglückwünscht, zum «Dollar-Standard» zu gehören. 1971 bekam man über 350 Yen für einen Dollar, heute sind es um die 100.
Die Schwäche des Dollars hat bis zuletzt kaum eine Rolle gespielt. Wir haben ihm die gelegentlichen Kursverluste verziehen, weil es keine Alternative gab. Die schiere Grösse der amerikanischen Wirtschaft (die Preise so vieler Waren - von Öl bis hin zu Gold - werden in Dollar angegeben) bedeutet, dass der Dollar noch immer die führende Währung der Welt und die Berechnungsgrundlage internationaler Leistungsbilanzen ist.
Doch kein Geldsystem hält ewig. Vor hundert Jahren war das Pfund Sterling die führende Währung der Welt. Die immense britische Verschuldung während des Ersten Weltkriegs und in der Folgezeit bot dem Dollar die Gelegenheit, gleichzuziehen und die Führungsrolle zu beanspruchen. Dieses Muster könnte sich wiederholen; im internationalen Geldwesen ist ein neues Kind aufgetaucht. Nur wenige Amerikaner haben begriffen, dass dieses neue Kind ein ernst zu nehmender Kandidat für den Spitzenjob ist.
Was immer man politisch von der Europäischen Union halten mag, niemand kann leugnen, dass die von ihr geschaffene Währung das Zeug hat, dem Dollar als internationale Reservewährung Konkurrenz zu machen. Erstens ist das BIP von Euroland kaum tiefer als das der USA - 16 Prozent der Weltproduktion 2002; verglichen mit 21 Prozent in den USA. Zweitens weist die Eurozone, anders als die USA, einen Überschuss auf. Die europäische Nachfrage ist sehr gering. Und drittens (meiner Ansicht nach der wichtigste Faktor) sind seit Einführung des Euro mehr internationale Anleihen in Euro als in Dollar aufgelegt worden. Vor 1999 waren etwa 30 Prozent aller internationalen Anleihen in den Vorgänger- Währungen des Euro aufgelegt worden, mehr als 50 Prozent lauteten auf Dollar. In den letzten fünf Jahren liegen Euro-Anleihen bei 47 Prozent, Dollar- Anleihen bei 44 Prozent.
Könnte dies der Wendepunkt sein? Bei einem Dinner, das eine der grössten US-Banken kürzlich in London gab, stellte ich die Frage: Wer glaubt, dass der Euro den Dollar als internationale Reservewährung ersetzen könnte? Nicht weniger als sechs Anwesende antworteten mit Ja und waren auch bereit, ihre Ansicht gegenüber den amerikanischen Gästen zu vertreten. Als ich einer kleineren Gruppe von Wall- Street-Bankern die gleiche Frage stellte, reagierten sie eher skeptisch. Einer meinte, dass der Euro bereits die Lieblingswährung des organisierten Verbrechens sei, weil die Europäische Zentralbank (anders als die Federal Reserve Bank in den USA, die nur noch Banknoten im Wert von höchstens 100 Dollar druckt) immerhin 500-Euro- Noten ausgibt. So kann man locker ein paar Millionen Euro in die Aktenmappe stopfen - was in bestimmten Gegenden Kolumbiens nützlich sein kann. Womöglich auch an der Wall Street.
Millionen im Aktenkoffer
Die Zukunft des asiatischen Bretton- Woods-Systems - und des Aufschwungs der US-Wirtschaft - hängt ab von der Bereitschaft der asiatischen Institutionen, weiterhin Dollars zu kaufen. Aber warum sollten sie das tun, wenn die japanische Wirtschaft offenbar aus ihrer deflationären Talsohle herauskommt? Jedenfalls konnten die japanischen Interventionen den Kursverlust des Dollars nicht aufhalten - in den letzten zwei Jahren hat der Yen (im Verhältnis zum Dollar) von 135 auf 110 zugelegt. Die Dollarguthaben der japanischen Staatsbank haben so an Wert verloren.
Es mag für Asien langfristig wenig sinnvoll sein, sich auf den US-Markt zu verlassen. Der ehemalige US-Finanzminister Larry Summers erklärte jüngst in einem Vortrag in Washington, dass den USA nichts anderes übrig bliebe, als mehr zu sparen, wenn man «das riesige Problem des geringen Sparvolumens lösen wolle, das zu einer Abhängigkeit von ausländischem Kapital geführt hat sowie zur fiskalischen Schwäche, die wir in den letzten fünfzig Jahren hatten». Die Welt, so Summers' Konsequenz, darf sich nicht länger darauf verlassen, dass die USA der führende Konsument sind. Was wiederum bedeutet, dass Staaten, die auf «ein exportorientiertes Wachstum bauen, sich in den nächsten Jahren umorientieren müssen».
Das Dilemma der asiatischen Dollars ist die Gelegenheit für den Euro, wirtschaftlich wie politisch. Wenn die USA tatsächlich nicht mehr der einzige funktionierende Motor für die globale Nachfrage sind, muss der Euroraum in Erscheinung treten, und zwar bald. Allzu lange war die Preisstabilität der alleinige Orientierungspunkt für die Europäische Zentralbank. Sie hat sich nicht ausreichend mit dem Wirtschaftswachstum in Europa und der Welt auseinandergesetzt. Zu lange lag der Zinssatz der EZB einen Prozentpunkt über dem der Federal Reserve, obwohl Deflation für die wichtige deutsche Wirtschaft die grössere Gefahr ist, als sie es je für die USA war.
Inzwischen ist ein Franzose Präsident der EZB. Vielleicht sollte Jean- Claude Trichet einen Blick auf die Geschichte werfen. Vor 39 Jahren geriet der Dollar unter Druck, als sich die USA in zunehmendem Mass in einen schmutzigen postkolonialen Krieg verwickelt sahen. Charles de Gaulle verkündete das Ende von Bretton Woods, weil dieses System, wie er sagte, die europäischen Staaten zwang, die amerikanische Inflation zu importieren. Heute ist der Moment gekommen, das Ende von Bretton Woods II auszurufen. Asiaten und Europäer müssen ihre Waren anderswo als in Amerika verkaufen. Und sie müssen sehen, dass die Entwicklung des Euro zu einer alternativen Reservewährung die Chance bietet, den Schwerpunkt der internationalen Wirtschaft nachhaltig zu verlagern.
Nutzen die Europäer ihre Chance, könnte für die Amerikaner ein halbes Jahrhundert Dollar-Herrschaft zu Ende gehen. Ist das denn so wichtig? Gar keine Frage. Wenn nämlich asiatische Länder ihre Guthaben von Dollar auf Euro umstellen, werden die Amerikaner sehr viel mehr Mühe haben, den privaten und staatlichen Konsum zu einem (aus Sicht ausländischer Kreditgeber) niedrigen oder negativen Realzins zu finanzieren. (Es ist eine einfache Rechenaufgabe: Vor einem Jahr betrug die Rendite bei einer zehnjährigen US- Anleihe etwa 4 Prozent, doch im gleichen Zeitraum verlor der Dollar gegenüber dem Yen 9 Prozent an Wert.)
Der Verlust dieser Subventionierung (faktisch ist es die Prämie, die das Ausland bezahlt, um die beliebteste Währung der Welt zu stützen) könnte teuer sein. Denn ein Anstieg der Zinsen auf ein Niveau, wie es der Ökonom Paul Krugman prognostiziert (Anleihen mit zehn Jahren Laufzeit bei 7 Prozent, Hypothekenzinsen bei 8,5 Prozent) hätte zwei verheerende Auswirkungen. Nicht für die grossen US-Unternehmen, die sich abgesichert haben (mehr als fünf Achtel aller nachgeordneten Aufträge operieren mit bestimmten Zinssätzen), sondern vor allem für die Bundesregierung und die Hausbesitzer. Die Fristenstruktur der Staatsschulden ist extrem kurz: 35 Prozent haben eine Laufzeit von weniger als einem Jahr, so dass höhere Zinsen sich quasi sofort als höherer Schuldendienst niederschlagen und im Haushaltsdefizit bemerkbar machen. Obwohl der Zinssatz schon vorsichtig anzieht, hat sich der Anteil neuer Hypotheken mit variablem Zinssatz von etwa 12 Prozent Ende 2002 auf 32 Prozent erhöht.
Über die geopolitischen Implikationen dieses Sachverhalts darf getrost spekuliert werden. Ein Anstieg der US- Zinsen dürfte nicht nur den Aufschwung verlangsamen. Er könnte auch zu einer noch höheren Staatsverschuldung führen. Damit dürfte der Druck zunehmen, die verfügbaren Mittel zu reduzieren, und das heisst gewöhnlich: das Militärbudget. Es dürfte zunehmend schwieriger werden, einer Bevölkerung, die unter steigenden Schulden und einem unaufhaltsamen Haushaltsdefizit leidet, eine kostspielige Besatzung des Iraks schmackhaft zu machen. Die Europäer dagegen werden selbstbewusster auftreten. Nicht nur werden sie mehr Geld für Entwicklungshilfe und Friedenssicherung ausgeben als die USA, sie werden auch über die Währung der Welt verfügen.
Solche historischen Wendepunkte lassen sich kaum eindeutig markieren. Es ist nicht klar, wann der Dollar das Pfund verdrängte. Doch dann ging alles sehr rasch. Nachdem der Euro schon so weit hochgeklettert ist, werden sich vielleicht schon bald die Ölproduzenten zusammensetzen und ihr schwarzes Gold in der europäischen Währung auspreisen (eine Vorstellung, die für antiamerikanische Produzenten wie Venezuela und Malaysia sehr attraktiv sein muss). Weltwährung bedeutet jedoch nicht Weltmacht. Die Europäische Union ist den USA als militärische Macht noch immer weit unterlegen. Aber der Verlust der führenden Weltwährung würde das wirtschaftliche Fundament der Militärmacht USA fraglos schwächen.
Langsam wird sich Amerika der schrecklichen Konsequenzen des Niedergangs des Dollars bewusst. Der Geist des General de Gaulle wird seine späte Genugtuung geniessen.
Der Schotte Niall Ferguson, 40, ist Herzog-Professor für Finanzgeschichte an der Stern School of Business in New York. Sein neustes Buch, «Colossus», erschien 2004 bei Penguin Press.
Übersetzung: Matthias Fienbork.
Quelle: http://www.nzz.ch/2004/06/20/wi/page-article9O8UX.html
Besitzverhältnisse in der Yukos-Gruppe im Jahr 2003
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Fall Jukos dämpft Investitionswillen von US-Firmen
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Das Vorgehen der russischen Justiz gegen den Ölmagnaten Michail Chodorkowski könnte sich nach Einschätzung von US-Botschafter Alexander Vershbow negativ auf die Investitionsbereitschaft amerikanischer Unternehmen auswirken. "Der Fall verursacht einige Besorgnis und wirft Fragen bei amerikanischen Unternehmen auf", sagte der Moskauer Vertreter der USA der russischen Tageszeitung "Kommersant"
Der Prozess um Chodorkowskis Jukos-Konzern stelle den Gleichheitsgrundsatz im russischen Rechtssystem in Frage. "Investitionen könnten davon abhängen, wie sich dieser Fall entwickelt und wie er gelöst wird."
Chodorkowski, der frühere Chef des Ölmultis Jukos, muss sich wegen Betrugs, Steuerhinterziehung und Urkundenfälschung verantworten. Der 41-jährige Multimillionär war im Oktober festgenommen und inhaftiert worden. Die Jukos-Affäre wird als Zeichen eines erbitterten Machtkampfes zwischen der Regierung in Moskau und einflussreichen Geschäftsleuten gewertet.
Quelle: http://www.russlandonline.ru
@ bytewurm
nein kann ich nicht behaupten... bei mir Funktioniert alles prima....
Ich benutze den Internetexplorer 6.0
Gruß Goldbugs500
@ ol oro
Zu Niquet...
nach dem er schon mehrmals seinen schwachsinn gepostet hat... fällt es mir schwer seine Beiträge noch irgendwie für voll zu nehmen....aber dies muß jeder für sich entscheiden... solange er dafür auch noch Geld bekommt... kann ich es Ihm nicht verdenken... eins auf jedenfall erreicht er damit... er bleibt im Gespräch und über Ihn wird Diskutiert...
Zu den Steigenden Zinsen....
Fakt ist doch... das der Markt aktuell eine Zinserhöhung von 0,5 % schon eingepreist hat... die Frage ist tatsächlich... was passiert wenn diese nicht kommt.... es sind nur noch 5 Monate bis zu den Wahlen im Bush Land...
Ich versuche mich in die Lage von Greenbush und Bushspann zu versetzen...wenn die Zinsen erhöht werden... dann sollte dies Ende Juni passieren... dann ist noch genug Zeit mit anderen Problemen bis zur Wahl für Ablenkung zu sorgen...
Fakt ist doch aber auch... das die Tage des Dollars in seiner heutigen Form als Weltwährung gezählt sind...
Wer auf die Schulden Uhr schaut fragt sich... wie sollen die jemals wieder abgebaut werden...Die Antwort ist eigentlich ganz einfach... die Geschichte hat in solchen Situationen schon mehrfach gezeigt wie es langgeht...
Ja... es steht eine regelrechte Inflation bevor... danach beginnt das Spiel von neuem... Oft gab es in der Neuzeit genauso Systeme, die den anderen die Glaubwürdigkeit und die Werthaltigkeit Ihres Finanzsystem vorgegaukelt haben... die einen kürzer, die anderen länger... zusammen gebrochen sind sie alle....
Genau dieses Schicksal steht dem Dollar in seiner heutigen Form bevor...
Ich schreibe bewußt in der heutigen Form... denn keiner sollte die Amis und mit Ihr die FED unterschätzen...Wer weiß... Warum manipulieren sie den Goldpreis, Warum drängen Sie andere Staaten zum Verkauf, dazu dürften Sie ja genug politische u, militärische und Wirtschaftliche Druckmittel haben... nun ich errinnere nur an das Beispiel Schweiz und der IWF...
Ich möchte einfach mal spekulieren... Vielleicht gibt es eines Tages den Golddollar? Keiner weiß wieviel die in Ihren Bunkern haben... Die Zahlen von ca. 8000 to dürften reine Spekulation sein.... oder glaubt etwa jemand... die geben Ihren exakten Besitz bekannt... dies würde doch von uns auch keiner tun...
Fazit:
So oder so... ob Zinserhöhung hin oder her, ob jetzt oder in einen halben Jahr... der Ausweg führt nur über die Inflation....Wer schlau ist... sich den einen oder andern Gold oder Silberbarren in den Keller legt... der kann sich ganz entspannt zurücklehnen und der kommenden Dinge entgegen sehen...Nur sollte er Zeit mitbringen...
Ich schrieb oben... Währungen kommen oder gehen.... nur eine ist schon seit über 4000 Jahren auf dem Markt und hat alle Krisen, Kriegen, Krankheiten und was auch immer überstanden...
das gelbe Metall... dessen Bedeutung schon die Indianer erkannt hatten...
Gruß Goldbugs500
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Goldgrube Russland
[Von ftd.de, 11:07, 19.06.04]
Hambro Mining plant starkes Wachstum. Der Börsenwert konnte sich verdreifachen.
"Russland ist wieder ein Ort, an dem man investieren kann", davon ist Peter Hambro, Vorstandsvorsitzender von Peter Hambro Mining, überzeugt. Hambro, Abkömmling der gleichnamigen Bankendynastie, ging vor 14 Jahren in Russland das Abenteuer Goldsuche ein. Mit Erfolg. Nun will er weitere Goldminen zukaufen, die Produktion innerhalb von fünf Jahren um mindestens das Sechsfache steigern und mit den großen Bergbaukonzernen kooperieren.
Auch die Börse honoriert das Wachstumsstreben: Seit dem IPO im April 2002 hat sich der Börsenwert des Unternehmens auf 258 Mio. Pfund (392 Mio. Euro) mehr als verdreifacht. Die Aktie ist am Alternative Investment Market, dem Wachstumssegment der Londoner Börse notiert. In der vergangenen Woche führte der Konzern eine Kapitalerhöhung über 40 Mio. Pfund durch. Mit dem Geld soll die Entwicklung russischer Vorkommen finanziert werden.
"Exponenzielles Wachstum"
"Das Land ist weltweit bereits der fünftgrößte Goldproduzent, und ich sehe dort ein exponenzielles Wachstum bei der Produktion", sagt Hambro. Der ehemalige Goldhändler überzeugte 1991 eine Investorengruppe, 5 Mio. $ für die Entwicklung eines Goldvorkommens im Osten Russlands locker zu machen. Als die Mine 1999 erstmals Gold förderte, war der Goldpreis auf ein 20-Jahres-Tief gefallen und Russland litt unter den Auswirkungen der Finanzkrise von 1997, die dem Rubel innerhalb eines Monats 30 Prozent Wertverlust zufügte.
"Es hat harte Zeiten gegeben, aber Peter hat nicht lockergelassen", erinnert sich Bull Durham, einer der Investoren von 1991. "Wir haben auf die Person Peter Hambro gesetzt, und diese Wette hat sich außerordentlich gut ausgezahlt." Der Goldpreis ist seitdem um rund 50 Prozent auf zuletzt 385,85 $ je Unze geklettert.
Als Hambro 1991 mit dem russischen Goldprojekt begann, war Russland ein echtes Wagnis: Das Land hatte weder von Standard & Poor's noch von Moody's Investors Service eine Bonitätsnote erhalten, und westliche Banken machten sich Sorgen um die wirtschaftliche und rechtliche Stabilität des Landes. Anleger hielten sich von Russland fern, weil sie politische Risiken und Schwierigkeiten im Geschäftsleben sahen. "Ich bin schon frühzeitig nach Russland gegangen, weil ich, und auch schon mein Vater vor mir, die Erfahrung gemacht hatten, dass die Russen ihren Verpflichtungen peinlich genau nachkamen", sagt Hambro
Russland wieder interessant
Seit die Bonität Russlands bei einigen Ratingagenturen auf der Stufe "Investmentgrade" steht, ist Russland für ausländische Unternehmen interessant geworden. Die Betriebskosten der Goldproduzenten liegen weit unter dem Durchschnitt von weltweit 235 $ je Unze im vierten Quartal, berichtete das World Gold Magazine. Die Kosten der Peter Hambro Mining liegen bei rund 136 $.
Bis 2009 dürfte die russische Goldproduktion um ein Viertel steigen, erwartet das Beratungsunternehmen GFMS. An diesem Wachstum wollen die großen Bergbaukonzerne beteiligt sein. Im März stieg die Rio Tinto Group in ein Gemeinschaftsunternehmen mit der in London ansässigen Hambro ein, um Goldprojekte in Russland zu verfolgen. "Die meisten großen Konzerne wollen jetzt nach Russland expandieren", sagt Clive Johnson, Vorstandschef von Bema Gold, die unter anderem die russische Julietta-Mine ausbeutet. "Was sie herausgefunden haben ist, das funktioniert nur mit jemanden, der weiß, was er dort tut."
Stuart Wallace ist Finanzkorrespondent bei Bloomberg.
Quelle: http://www.boerse-online.de/ft…el.html?artikel_id=583918
Genau so ist es... Zur Zeit reden alle nur vo Norilsk Nickel, von der Bema Beteiligung, vom Yukos Skandal.... doch was in der zweiten und dritten Reihe abgeht, dürfte wohl den meißten verborgen bleiben...
Genau hier dürften sich in der nächsten Zeit grandiose Chancen aber natürlich auch Risiken bieten...
Wenn man bedenkt wieviele Minen in Canada, USA, Australien und Südafrika notiert sind.... kann man nur erahnen das in Rußland , dem 5. größten Goldhersteller einiges in Bewegung gerät...
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Die Woche am Gesamtmarkt
(Instock) Unterstützt von beschwichtigenden Inflationsszenarien des US-Notenbankchefs Alan Greenspan haben sich die Börsianer in den vergangenen Tagen auf eine moderate Leitzinserhöhung um 25 Basispunkte eingestellt. Den internationalen Finanzmärkten half diese Erkenntnis jedoch kaum weiter. Im Vorfeld des großen Verfallstages am Freitag dümpelten die Indizes mangels neuer Impulse seitwärts. Erst die anlaufende Berichtssaison in den USA dürfte weitere Erhellungen mit sich bringen. Wo möglich entpuppt sich der dreifache Hexensabbat – wie so oft in der Vergangenheit – als Ausgangspunkt für einen neuen mittelfristigen Trend.
Diesen sucht man sowohl am Devisen- als am Rohstoffmarkt dieser Tage vergeblich: Der Goldpreis hält sich mit einer Seitwärtskonsolidierung weiterhin alle Optionen offen. Zugleich versucht das wesentlich stärker gefallene Silber eine Erholung: Charttechniker machen bei 5,50 US-Dollar einen Doppelboden aus, der zumindest Kurszuwächse bis 6,30 Dollar verspricht. Geht die Notierung darüber hinaus, herrscht wieder eitel Sonnenschein in diesem engen Markt.
Hin und her gerissen sind indes die Akteure am Ölmarkt. Nach Anschlägen auf irakische Pipelines kommen die Erdöl-Exporte des Irak erst langsam wieder in Gang. Befürchtungen um die Lage am Golf hatten zuvor den Preisverfall des schwarzen Goldes gestoppt. So bildete die Norsee-Ölsorte Brent auf dem Niveau von 35 Dollar einen Boden aus und leitete eine technische Erholung ein. Wo diese hauptsächlich von Spekulanten getriebene Aufwertung zum Stehen kommt, bleibt offen, da bei der Preisfindung vor allem Terror- und Versorgungs-Ängste eine große Rolle spielen. Die tatsächliche Situation ist unterdessen entspannt: Engpässe gibt es nicht, die strategischen Reserven der USA sind randvoll. Marktbeobachter sind sich daher weitgehend einig: Auf fundamentaler Basis von Angebot und Nachfrage läge der Ölpreis deutlich tiefer. Übertragen auf die Ölsorte Brent gelten daher Preis um 30 Dollar als mittelfristige Zielmarke. Bislang sind die Aufwärtstrends jedoch noch intakt.
Ausblick:
Die Börsen zeigten sich zuletzt gegenüber der Entwicklung am Ölmarkt weitgehend immun. Pendelbewegungen um die Marke von 4.000 Punkten waren beim Dax die Folge. Auf der Oberseite gilt es nun, die Widerstände bei 4.050 und 4.100 Punkten aus dem Weg zu räumen. Unterhalb von 3.980 Punkten wird jedoch ein Abrutschen bis auf 3.930 Punkte möglich – der kurzfristige Aufwärtstrend wäre in diesem Fall passé.
[ Samstag, 19.06.2004, 07:06 ]
Quelle: http://www.instock.de/Marktberichte/10142985.html
Ja... der Hexensabbat als Auslöser....alles nur eine Frage der Betrachtung....
Unabhängig davon gehe ich davon aus, das wir nächste Woche die 400 er marke für die Feinunze Gold überwinden sollten, in dessen Sog wird auch Silber wieder deutlich über 6 $ die Unze steigen....
Warten wirs ab...nächste Woche sind wir schlauer...
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Muss Yukos bezahlen?
Moskau. Ein Schiedsgericht hat Anträge des russischen Ölkonzerns Yukos gestern abgelehnt. Im Berufungs- verfahren geht es um rekordhohe Steuernachzahlungen.
Es bleibt offen, bis wann das Ende Mai 2004 verurteilte Ölunternehmen Yukos die Rekordsumme von umgerechnet 4,5 Mrd. Fr. Steuernachforderung bezahlen muss. Nachdem der russische Präsident Wladimir Putin vorgestern gesagt hatte, der Staat habe «kein Interesse an einer Yukos-Pleite», hofft der Konzern auf einen Kompromiss mit der Regierung. Unmittelbar nach Putins Äusserungen schoss der zuvor stark gebeutelte Yukos-Kurs um 34% in die Höhe. Auch gestern legte die Aktie weiter zu.
In einem komplizierten Verfahren lehnte aber das Schiedsgericht gestern zwei Yukos-Anträge ab, die den Konzern von der Zahlungsverpflichtung hätten befreien können. Analysten sprachen von einer Chance, die drohende Yukos-Pleite durch Aktienverkäufe an den Staat oder staatsnahe Unternehmen zu verhindern. Nach Einschätzung von Wirtschaftsexperten müssen der Yu-kos-Konzern und dessen Eigentümerholding Menatep Anteile verkaufen und Kredite aufnehmen, um die Steuerschuld begleichen zu können. Mehrheitseigentümer von Menatep ist der beim Kreml in Ungnade gefallene Unternehmer Michail Chodorkowski. Der reichste Mann Russlands muss sich derzeit wegen diverser Delikte vor Gericht verantworten. (dpa)
Quelle: http://www.tagblatt.ch
100 Unzen Barren Engelhard....
Etwas verspätet... aber eher habe ich keine Zeit gehabt...
Die COT Zahlen für Silber vom 14.06.2004
Ja das ist ein Interessantes Thema....
Doch was ist eigentlich Fair?
Ich meine der Faire Preis für Silber ist heute:
[Blockierte Grafik: http://www.kitconet.com/images/live/s_silv.gif]
Denn das sind Marktpreise... und diese richten sich nach Angebot und Nachfrage... solange man für diese Preise tatsächlich auch noch phys. Ware bekommt sind sie Fair....
Obwohl der Silberpreis Manipuliert wird, obwohl ein Jahrelanges Produktionsdefizit besteht... und viele andere Gründe für deutlich höhere Preise sprechen....liegt der tatsächliche aktuell bei 5,97 $ die Unze... und das ist der Faire Preis!
.... Doch genau aus diesen Gründen wird der Faire Preis bald deutlich ansteigen... genau dann wenn die phys. Ware knapp wird, die Lager restlos leer sind....
... und dann dürfte die Stunde der Silberbugs kommen....auf jeden Fall Geduld mitbringen!