Schöner Silberbarren aus Indien...10 Troy Unzen
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Edelmetalle: Standortbestimmung und mittelfristiger Ausblick
von Boris Leschek, Freier Autor, 06. Juni 2004 09:08
Gold
Ausgehend vom Low bei 254 Anfang 2001 hat sich ein Doppel-Top bei 431 im Januar 2004 und April 2004 ausgebildet.
In der anschliessenden Korrekturbewegung wurde mit Break der D07-CL ein erstes Zeichen für eine signifikante Topbildung erzeugt.
Dieser Down-Move konnte erst im Bereich des D05-61,8%-RT bei 371 gestoppt werden.
Seitdem läuft eine Gegenbewegung.Zentrale Support-Line für den langfristigen Up-Move ist die D08-CL (271/319).
Der zentrale horizontale Support befindet sich bei 361/363.Aktuell befindet sich Gold im Bereich des D06-38,2%-RT bei 394.
Diese Marke konnte noch nicht signifikant überwunden werden.
Erst beim Break der 408 ist der Down-Move seit 431 neutralisiert.
Daher ist ein Kursziel von 339/348 dertzeit die wahrscheinlichste Variante.
Inwieweit die zentrale Supportzone im Bereich 360/370 den Preisverfall dann aufhalten kann ist aktuell nicht abzuschätzen.Silber
Seit dem High bei 8.43 Anfang April 2004 erfolgte ein massiver Kurseinbruch, der ein Low bei 5.43 ausbildete.
Dort verläuft auch das D09-61,8%-RT des langfristigen Up-Moves seit 4.04, der Ende 2002 begann.Der aktuelle Up-Move bis 6.23 lässt noch keine eindeutigen Rückschlüsse zu, ob das erste Kursziel 6.58 erreicht werden kann.
Ein erneuter Test des Lows und der dort verlaufenden D08-CL ist ebenso möglich.Neue Signale ergeben sich erst beim verlassen der Range 5.43/6.23
Platin
Seit dem High bei 942 Mitte April 2004 ist der Kurs bis auf 764 abgerutscht.
Aktuell konnte mit einem Wochenhoch bei 845 lediglich das D06-38,2%-RT erreicht werden.
Diese Marke ist aber noch nicht signifikant überwunden.
Insgesamt muss man davon ausgehen, dass unterhalb von 874 ein Kursziel von 666/696 erreicht werden wird.Inwieweit die masive Supportzone 731/740 diesen Down-Move stoppen kann, ist derzeitig noch völlig offen.
Palladium
Nach dem heftigen Kursrutsch von 335 Mitte April 2004 auf 226 4 Wochen später, fiel die Korrektur bislang sehr gering aus.
Mit einer Erholung bis 255 liegt dieser Wert noch weit unter dem D06-38,2%-RT bei 268.
Mit dem Test der 237 liegt es nahe, dass es zu einem erneuten Test der 226 kommen wird.
Dort verläuft auch die wichtige D06-CL (140/185), die den Up-Move seit April 2003 unterstützt.Daher ist mit eindeutigen Signalen erst beim verlassen der Range 226/255 zu rechnen.
Fazit:
Nach dem heftigen Kursrutsch befinden sich die einzelnen Werte in einer ersten Korrekturphase.
Ob damit bereits ein neuer Up-Move auf die alten Highs vorbereitet wird oder es lediglich zu einer Verschnaufpause vor dem nächsten Down-Move ist, kann aktuell nicht gesagt werden.
Zentraler Widerstand ist das 61,8%-RT des Down-Moves seit den Tops.
Erst bei Break ist ein Angriff auf die alten Highs möglich.
Ansonsten Seitwärtsbewegung oder Bildung neuer Lows.
Im Falle neuer Lows wäre die Hausse in den Edelmetallen allerdings für mehrere Jahre beendet.Quelle: http://www.de.tradesignal.com
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In der Euro am Sonntag steht heute folgender Artilkel...
Russland: Profis wittern Morgenluft
06.06.2004 10:59:00
Die russische Börse leidet massiv unter den andauernden Querelen um den Ölkonzern Yukos. Fondsmanager sehen jetzt dennoch wieder Chancen.von Peter Gewalt
Börse paradox in Moskau: Weltweit erklimmt der Ölpreis immer neue Rekordmarken, nur die russischen Ölfirmen wie Lukoil oder Yukos verlieren ständig weiter an Wert. Und der energie- und rohstofflastige Börsenindex RTX ist seit seinem Höchststand Mitte April um rund 30 Prozent gefallen. Die Ursache der russischen Börsen-Baisse ist hausgemacht. Speziell der eskalierende Machtkampf um den Erdölkonzern Yukos schockt internationale Investoren. "Die Leute sind verschreckt", erklärt Nicolas Mokhoff, leitender Händler bei Brunswick UBS in Moskau. "Es gibt keine Verschnaufpause in der Yukos-Geschichte."
Seit über einem Jahr zerstört nun die Auseinandersetzung zwischen Russlands Präsident Wladimir Putin und dem ehemaligen Yukos-Chef Michail Chodorkowskij die mühsam aufgebaute Reputation des russischen Finanzmarkts. Festnahmen, Klagen und Firmendurchsuchungen gehören seither zum Alltag bei Yukos.
Chodorkowskij sitzt seit über sieben Monaten im Gefängnis. Ab Dienstag muss sich der Milliardär wegen Betrugs vor Gericht verantworten. Klar ist Beobachtern, dass der reichste Mann Russlands für seine allzu großen politischen Ambitionen bestraft werden soll. Ebenso sei die geplante Öffnung von Yukos für ausländische Wettbewerber den Kreml-Herren übel aufgestoßen, heißt es. Der bisher angerichtete Schaden ist immens: Während viele Anleger der russischen Börse den Rücken kehren, ist von Chodorkowskijs hochfliegenden Plänen für Yukos kaum etwas übrig. Die Fusion mit dem Ölkonzern Sibneft etwa musste rückgängig gemacht werden. Und statt wie geplant in der Weltliga der Ölmultis ganz weit vorn mitzuspielen, ist der Börsenwert des einstmals größten russischen Ölkonzerns seit Ende Oktober 2003 von rund 30 Milliarden US-Dollar auf heute 18 Milliarden runtergerauscht.
Weitere Nackenschläge für die Yukos-Aktionäre gab es in den vergangenen Tagen und Wochen: So wurde der Konzern zur Steuerrückzahlung allein für das Jahr 2000 in Höhe von drei Milliarden Dollar verdonnert. Die Investmentbank Morgan Stanley hat die gesamten Steuerschulden flugs auf zehn Milliarden hochgerechnet. Nach eigenen Angaben droht Yukos daher nun sogar der Bankrott. Doch damit nicht genug: Ein Gericht erklärte zudem die Kapitalerhöhung, die zur Übernahme von Sibneft geführt hat, vergangene Woche für nichtig. Damit verliert das Unternehmen weitere Milliarden. Dennoch wird das von Yukos in den Raum gestellte Untergangsszenario nicht von allen geteilt."Die Gefahr ist gering, dass Yukos Pleite gehen wird, da das Unternehmen in der Vergangenheit sehr gut verdient hat", sagt Stefan Böttcher, Fondsmanager des Magna Eastern Europe und Magna Russia. Aber auch eine völlige Verstaatlichung des Ölunternehmens, wie von Aktionären befürchtet, hält Böttcher für wenig wahrscheinlich.
Ungeschoren wird Yukos aber auf keinen Fall davonkommen. "Die russische Regierung will offenbar aus praktischen und politischen Gründen die Kontrolle über ein großes Stück der Ölindustrie haben", erklärt Chris Weaver, Chefstratege bei der russischen Alfa Bank. Eine Möglichkeit dazu ist, dass Yukos in Kürze aufgeteilt wird. Dann könnten einzelne Firmenbereiche in die Hand heimischer Unternehmen übergehen. Als großer Interessent gilt etwa der Öl- und Gaskonzern Gazprom, an dem der russische Staat rund 40 Prozent hält. Ausländische Wettbewerber würden so, wie von Moskau beabsichtigt, bei Yukos nicht zum Zuge kommen.
Bis es zu einer Lösung kommt, werde die russische Börse aber weiter sehr volatil bleiben, meinen Experten. Investoren hoffen daher, dass in ein bis zwei Monaten mehr Klarheit herrscht. Denn "Russland bietet eine sehr gute langfristige Investmentperspektive", erklärt Bill Wilby, Direktor für globale Aktienanlage bei der US-Fondsgesellschaft Oppenheimer. Fundamental gesehen geht es der russischen Volkswirtschaft ohnehin prächtig. Die Verschuldung des Staates sinkt, die Wirtschaft boomt. Sollte das Wachstum von derzeit acht Prozent tatsächlich anhalten, könnte auch Putins ehrgeiziger Plan aufgehen, das Bruttosozialprodukt des Landes bis 2010 zu verdoppeln.
Auch Fondsmanager Böttcher sieht angesichts der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gute Investmentchancen. Stock-Picker wie er sind derzeit im Vorteil: Böttcher kann sich unabhängig vom Index unter vielen wieder recht günstigen Aktien die interessantesten heraussuchen. Bei einigen Werten erwartet Böttcher bis Jahresende ein Plus von bis zu 20 Prozent. Beim Rohstoffproduzenten Norilsk Nickel etwa, der vergangene Woche sein Jahresergebnis präsentierte. Der größte Nickel- und Palladiumanbieter der Welt steigerte 2003 seinen Gewinn um 47 Prozent auf über 700 Millionen Euro. Auch VSMPO steht auf Böttchers Favoritenliste weit oben. Die Auftragsbücher des russischen Titanproduzenten sind dank zahlreicher Orders von Boeing und Airbus sehr gut gefüllt. Und im Gegensatz zu Lukoil oder Yukos hat VSMPO in den vergangenen Wochen an der russischen Börse auch nicht an Wert verloren.
Quelle: http://www.finanzen.net/news/news_detail.asp?NewsNr=191625 -
Credit Suisse 1 KG Silber Barren...
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Na und die hier viel zitierten Degussa Klötzchen mit 1 Kg sehen von nahen so aus...
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ach ja... einer ist schöner wie der andere...
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@ Schuh
gute Idee von Dir!
Wenn du dich intensiv im Forum hier unter Münzen umschaust bzw. liest... dann wirst du feststellen das hier der Geldumtausch schon zur Tagesordnung gehört...tägliche kommen neue " Wechsler" dazu...
Für mich sind das genau diese Anzeichen vor denen du warnst... Es hat ja bekanntlich alles eine Ursache...
...und langfristig bahnt sich der unausweichliche Finanzcrash an...
...warten wirs ab...hinter her sind wir immer schlauer...
...und wer weiß... eines Tages gibt es vielleicht ein eignes Goldseitenforum Geld...
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Depot Gewichtung Spekulativ: Stand 04.06.2004
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Depot Gewichtung Konservativ: Stand 04.06.2004
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So meine Herren ...kommen wir doch zum Thema... Bilder von Barren...
Bitte Diskussion in einen anderen Thread verlegen... das soll hier nur was fürs Auge sein... -
Nun goldistgeld hat sich aus dem Urlaub gemeldet per Mail und macht auch mit...sein Tipp: 6,66 $
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@ Warren
Ich Tippe mal links auf Nuggets und daneben Krügerrands...
Mich interessiert der Silber Klunker... ist das ein 1 Kg Kooka oder Lunar?
Also laß uns nicht so lange raten... klär die User doch bitte auf...
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Investments:An der Rohstoffhausse mitnaschen
VON PETER SCHIEFER (Die Presse) 05.06.2004Der rasante Preisanstieg bei Öl und anderen Rohstoffen hat nicht nur Schattenseiten, sondern bietet auch Chancen für Private Anleger.
Wien. Chinas unersättlicher Rohstoffhunger treibt die Preise von Basismetallen wie Kupfer, Zink, Nickel und Aluminium, Gold wiederum profitiert als Sicherheitsreserve von jedem Terroranschlag im Nahen Osten und der Ölpreis ist so hoch wie lange nicht, weil zu viel nachgefragt wird und die Produktion bislang nicht nachkommt. Der Anstieg der Rohstoffpreise hat im vergangenen Jahr fast alle Aktienmärkte in den Schatten gestellt. Die Preise für Nickel und Kupfer haben sich zeitweise verdoppelt, und liegen inzwischen nach einer Korrekturphase im April und Mai auf Sicht eines Jahres immer noch zwischen 30 und 60 Prozent im Plus. Der Reuters/CRB-Index für Rohstoffe liegt nach den ersten fünf Monaten 2004 gut sieben Prozent im Plus, während die Aktienindizes bestenfalls gerade nicht im Minus liegen.
So schön die Story der steigenden Rohstoffpreise auch ist, sie hat einen Haken. Für Privatanleger war dieser Sektor bis vor kurzem kaum zugänglich, was sich inzwischen aber durch das Aufkommen von Rohstoff-Zertifikaten - sie bilden die Preisentwicklung eines Rohstoff-Index nach - geändert hat.
Sie bieten nun eine große Vielfalt für Rohstoffinvestments von Privaten. Hier hat sich insbesondere die holländische Bank ABN Amro als Anbieter vieler innovativer Produkte hervorgetan. Die Bandbreite der ABN-Zertifikate reicht von Erdöl über Kaffee, Orangensaft und Weizen bis hin zu Palladium, Kupfer und Nickel.
Ein breiter gestreutes Rohstoff-Investment bietet etwa der Rohstoff-Basket der Salzburger Spängler-Bank, der in alle wichtigen Rohstoffmärkte investiert, und zudem das Währungsrisiko ausschaltet. Einer der wenigen Rohstoff-lastigen Aktienfonds ist der M&G Global Basics Fund. Er investiert nicht in die Rohstoffe selbst, sondern in Rohstoff-Minen und -Verarbeiter. Doch Minen-Aktien entwickeln sich nicht unbedingt im Gleichklang zum Rohstoffpreis.
Die größte Produktvielfalt von Fonds bis hin zu Zertifikaten gibt es sicherlich für Gold. Allerdings war Gold jenes Metall, dass nach einem Hoch Ende 2003 am deutlichsten eingebrochen ist. Zudem ist der Goldpreis am ehesten von unkalkulierbaren Schocks wie Terroranschlägen getrieben, abgesehen davon steigt laut Expertenmeinung die Nachfrage, was den Preis nach oben treibt.
Quelle: http://www.diepresse.com/
Na das sind wir ja gleicher Meinung mit der Presse.com... nur das wir 4 Wochen eher diese Idee gehabt haben...
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Mitten in den Spekulationsblasen
Von Bill Bonner
Über Greenspan wird gesagt, dass er sich morgens mindestens eine Stunde lang in die Badewanne legt. In seiner Seifenlauge hat der große Mann dann ja wahrscheinlich genügend Zeit gehabt, über viele verschiedene Dinge nachzudenken – nicht zuletzt vielleicht über seine eigene, seltsame Karriere. Dort in der Wanne, 200 Jahre nach der Erfindung der Geldpolitik, ließ der Meister sicherlich seine Errungenschaften Revue passieren ... mitten zwischen lauter Seifenblasen.
Die US-Währung war dank seines Einsatzes zum beliebtesten Papiergeld der Welt avanciert. So glaubte er zumindest. Er war es, der die Inflation viele Jahre lang in Schach gehalten hatte. Und er war es, der die US-Wirtschaft so erfolgreich gelenkt hatte, dass US$-Anlagen von allen geliebt wurden.
Greenspans Erfolg war sogar noch größer, als sich das normale Sterbliche vorstellen können. War er nicht der einzige Mann seit Menschengedenken, der es geschafft hatte, mehr als zwei Jahrzehnte lang den Wert von Papiergeld ohne Deckung gegenüber dem Gold kontinuierlich zu erhöhen? 1980 hatte eine Unze Gold den stolzen Preis von 850 US$ gekostet. Zweiundzwanzig Jahre später wechselte genau das gleiche Gold zum Preis von 280 US$ pro Unze den Besitzer. Das muss dem früheren Gold-Liebhaber, der inzwischen ein Liebhaber des Papiergeldes geworden war, wohl gefallen haben.1981, bei einem Treffen von Münzsammlern in New York, rekapitulierte Greenspan noch einmal den noch frischen Erfolg, den die Zentralbanker bei der Bekämpfung der Inflation gehabt hatten. Er stellte zur Debatte, dass dies in Zukunft Raum für ein kontrolliertes Währungsmanagement lassen würde. Die Münzsammler schätzten seine Errungenschaften mehr als alle anderen. Genau wie John Law im Herbst 1719 hatte Alan Greenspan, der Meister, es geschafft, den Wert von Papiergeld gegenüber realen Vermögenswerten zu steigern.
Er hatte Geld als "eine der großen Erfindungen der Menschheit" gepriesen. Der wirkliche Durchbruch war, dass es sich um ungedecktes Geld handelte, also Geld, das von der Regierung ohne Absicherung durch Edelmetalle herausgegeben worden war. Papiergeld konnte von einer Regierung ganz einfach mit einem Wert ausgestattet werden. Als Werkzeug von Selbsttäuschung und Betrug konnte Papiergeld aber auch plötzlich wertlos werden.Greenspan war sich all dessen wohl bewusst. Aber gerade das machte seine Errungenschaften so ... nahezu unwirklich. Jeder Trottel konnte Geld schöpfen, das etwas wert war. Aber um Papiergeld wertvoller als Gold zu machen, dazu brauchte es wirklich echtes Talent.
Greenspan witzelte: Wenn Papiergeld noch jemals ein Schlag ins Wasser würde, dann müssten wir wohl unsere Tauschgeschäfte wohl wieder mit Muscheln und Rindvieh betreiben. "Verlassen Sie sich darauf – für diesen unwahrscheinlichen Fall wird die Federal Reserve Bank of New York einen angemessenen Vorrat an Ochsen haben ..."
Bill Bonner schreibt als US-Korrespondent für den kostenlosen Newsletter "Investor's Daily". Weitere Informationen finden sie hier.
[ Freitag, 04.06.2004, 18:22 ]Quelle: http://www.instock.de
Nun die Seifenblase ist doch schon am Platzen... na und mit seinen Muscheln und Rindviehchern als Tausch Geschäft... da liegt er schon mal nicht schlecht.. nur hat er Gold und Silber vergessen...
Deshalb meine ich Herr Greenspan .. probieren Sie doch mal ein Silberbad...
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Verschiedene Degussa Goldbarren...
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Je höher der Ölpreis, desto besser...
Von André Ballin, Moskau.
Der Chef der föderalen Energieagentur Sergej Oganesjan freut sich über die derzeit hohen Ölpreise. „Prinzipiell gilt, je höher der Ölpreis, desto besser“, sagte Oganesjan auf eine Frage von russland-aktuell. In diesem Jahr werde die Ölförderung in Russland um sieben – acht Prozent steigen, schätzte er. Außerdem sprach sich der Spitzenbeamte für eine Pipeline nach Nachodka und gegen die chinesische Route aus.
Der Bau einer Pipeline nach Fernost werde in zwei Jahren beginnen, teilte Oganesjan mit. Er selbst präferierte in dem Pressegespräch die Trasse nach Nachodka, da „sie strategisch mehr Möglichkeiten bietet“, während die Leitung nach Dazin in China eine „Sackgasse“ sei. Sollten die Ölressourcen Sibiriens ausreichen (nötig sind etwa 80 Mio. Tonnen Förderung pro Jahr), dann werden freilich beide Projekte realisiert.
Die drei Ölkonzerne Yukos, Sibneft und TNK-BP kritisierte Oganesjan wegen verschiedener Verstöße gegen Ölförderrichtlinien. Vor allem die Überschreitung der Fördermenge missfiel dem Chef der Föderalen Energieagentur, da sie die Nachhaltigkeit in Frage stellt. „Ich bin natürlich dafür, dass die Ölförderung in Russland steigt. Eine enorme Steigerung jetzt, einhergehend mit einem deutlichen Abfall in ein, zwei Jahren, lehne ich jedoch ab.“Den derzeit hohen Ölpreis begrüßte Oganesjan. Allerdings werde durch die hohen Exportgewinne bei Rohöl die russische Verarbeitungs- und die Chemieindustrie ein wenig vernachlässigt, kritisierte er. Außerdem bemängelte er den hohen Energiebedarf der russischen Industrie, gab jedoch zu, dass dieses Problem nicht in kurzer Zeit gelöst werden kann.
„Viele Industrieanlagen sind veraltet und müssten durch neue ersetzt werden. Dieses fordert allerdings bedeutende Investitionen.“ Darum könne die Modernisierung nur schrittweise geschehen.Quelle: http://www.russland-news.de/
Na das sind doch mal ganz andere Töne... einer der nicht jammert und sich über hohe Preise freut...auch das soll es noch geben...
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04.06.2004 17:18 Uhr
Aktien Moskau Schluss: Verluste nach OPEC-Entscheidung
MOSKAU (dpa-AFX) - Nach der Entscheidung des Ölkartells OPEC, die Rohöl-Fördermengen zur Stabilisierung der Preise um 2,5 Millionen Barrel (je 159 Liter) pro Tag zu erhöhen, hat sich der russische Aktienmarkt mit Verlusten in das Wochenende verabschiedet.
Nach aktivem Geschäft notierte der RTS-Interfax-Index des Computerhandels in Moskau am Freitag mit minus 0,55 Prozent bei 567,49 Punkten. Händler sprachen von einer Entspannung bei den Ölpreisen. Sinkende Ölwerte hätten die gesamte Börse ins Minus gezogen. Der Umsatz stieg deutlich auf 32,727 Millionen Dollar (26,818 Mio Euro).
Aktien des weltweit größten Gasproduzenten Gasprom schlossen im Parketthandel an der St. Petersburger Effektenbörse unverändert bei 55,35 Rubel (1,560 Euro). Werte von Russlands größtem Stromversorger EES Rossii zogen gegen den Tagestrend um 1,84 Prozent auf 0,2655 Dollar an.
Papiere des Ölkonzerns Yukos notierten 0,4 Prozent leichter bei 7,5 Dollar. Aktien des größten russischen Ölkonzerns Lukoil verbilligten sich um 1,28 Prozent auf 27,05 Dollar. Werte des Ölunternehmens Surgutneftegas (Sibirien) fielen um 2,05 Prozent auf 0,622 Dollar. Aktien des sibirischen Ölkonzerns Sibneft und der Ölgesellschaft Tatneft (Tatarstan) blieben konstant bei 2,6 Dollar beziehungsweise 1,24 Dollar.
Belastet durch eine Prognose von Morgan Stanley, nach der die Preise für Kupfer, Aluminium und Nickel 2004 und 2005 sinken werden, stürzten Aktien des Bunt- und Edelmetallproduzenten Norilsk Nickel um 7,41 Prozent auf 47,5 Dollar. Werte der Telefongesellschaft Rostelekom notierten mit minus 0,71 Prozent bei 2,1 Dollar. Aktien des Moskauer Stromversorgers Mosenergo gaben um 0,24 Prozent 0,0833 Dollar nach. Papiere der halbstaatlichen Sparkasse Sberbank verloren 1,73 Prozent auf 397,0 Dollar.
Die Zentralbank hob den amtlichen Wechselkurs der russischen Währung zur US-Devise um 2,01 Kopeken auf 29,0658 Rubel je Dollar (Vortag: 29,0859). Zum Euro stieg der amtliche Wechselkurs des Rubels um 4,20 Kopeken auf 35,4719 Rubel (Vortag: 35,5139)./am/DP/sbi
Quelle: http://finanzen.sueddeutsche.de
Ja... Morgan Stanley traut sich was... zu behaupten das die Preise für Alu, Kupfer und Nickel bis 2005 sinken...nun wenn die da mal nicht daneben liegen...
Norilsk Nickel wird mit jedem Cent wo der Kurs runter geht interessanter, noch ein wenig berg ab... dann gibt es bald Kaufkurse...
Na und dann werden Sie die Seite wieder wechseln und die selben Aktien wieder Empfehlen... es ist nur schade, das immer wieder welche drauf rein fallen... das Spiel ist ja bekannt... und ist immer wieder das gleiche...
Wird das Problem mit Yukos gelöst , dann werden die russ. Kurse Explodieren... -
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*********Freitag, 04. Juni 2004*********
09:00: DE ; Futures Expo 200411:00: EU; Einzelhandel für März und April
14:30: US; Arbeitslosenquote für Mai
14:30: US; Beschäftigte ex Agrar für Mai
14:30: US; Stundenlöhne für Mai
14:30: US; Wochenstunden für Mai
19:00: DE; Futures Expo 2004 TraderTreff
21:00: US; Treasury STRIPS für Mai
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Öl, das neue Gold
Autor: Bernd Niquet
14:00 | 03.06.04Die Finanzmärkte lassen auch keine Tollheit aus. „Wenn die Anleger einen sicheren Hafen in der unsicheren Welt suchen“, so benennt ein Marktteilnehmer die neueste Tollheit, „gehen sie nun stärker in Öl als in Gold.“
Das Öl ist also drauf und dran, das Gold als Krisenmetall abzulösen. Nein, das ist natürlich nicht korrekt. Das Öl ist drauf und dran, das Gold als Krisenflüssigkeit abzulösen. Doch nein, auch das wird der Sache nicht gerecht. Es hat sich auf jeden Fall viel verändert!
Bei jedem Terroranschlag und jeder militärischen Krise schießt derzeit das Öl wesentlich schneller in die Höhe als das Gold. Und dann sind da natürlich auch noch die Zinsen. „Hohe Zinsen“, so ein Marktteilnehmer, „schaden dem Gold, weil es keine Zinsen abwirft. Öl ist dagegen von höheren Leitzinsen nicht betroffen.“
Ach so, Öl trägt also Zinsen, muss man daraus schließen. Das ist natürlich äußerst gefährlich, denn das bedeutet nichts Geringeres als dass jeder voll beladener Tankwagen, der nicht schnellstens gemolken wird, mit naturgesetzlicher Notwendigkeit irgendwann demnächst explodieren wird. Und dann wird das Öl nur noch steiler in die Höhe schießen als bisher, wenn sich derartige Fälle nämlich bald häufen werden.
Es scheint also wirklich eine gute Anlage zu sein, dieses Öl. Genau wie die IOS-Fonds in den Siebzigern, das Gold und das Silber in den Achtzigern und geschlossene Immobilienfonds in den Neunzigern.
Und wenn uns dann wirklich einmal eine große Krise heimsuchen wird, dann werden wir zudem ein wunderbares Schneckenrennen beobachten können: Diejenigen mit den schweren Goldsäcken auf dem Rücken gegen diejenigen mit den umgeschnallten Ölkanistern und der gefüllten Wanne auf dem Bollerwagen. Vor der Zukunft muss uns also keinesfalls Bange werden. Schließlich trägt ja jeder sein Schicksal auf dem eigenen Rücken
Quelle: http://www.wallstreet-online.de
Herr Niquet: Ich zieh allerdings den Goldsack der Ölkanne vor... denn das Öl wird keiner mehr gegen Papiergeld verkaufen...