Beiträge von Goldbugs500

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    Marktbericht am Mittag


    Deutscher Aktienmarkt zeigt sich freundlich


    26. Mai 2004


    Die wieder etwas gewachsene Zuversicht über eine Entspannung auf dem Ölmarkt hat den deutschen Aktien am Mittwoch Gewinne beschert. Davon hätten bereits am Vorabend die amerikanischen Börsen profitiert, sagten Händler. Der Leitindex Dax legt bis zur Mittagszeit um 1,5 Prozent auf 38.87 Punkte zu. Der MDax gewinnt 0,4 Prozent auf 4.790 Punkte, und der TecDAX steigt um 1,1 Prozent auf 557 Punkte.


    Im Aufwind sind auch Anleihen, gestützt vom grundsätzlich weiter hohen Ölpreis. Der wegweisende Terminkontrakt Bund-Future verbessert sich nach günstigen amerikanischen Vorgaben im Gleichschritt mit dem Euro um 0,11 Prozent auf 113,15 Prozent. Die Gemeinschaftswährung steigt gegenüber dem Dollar auf 1,2124 Dollar. Gold verteuert sich je Unze um 0,7 Prozent auf 391 Dollar und damit auf den höchsten Stand seit drei Wochen.


    Quelle: http://www.faz.net

    Japans Handelsbilanzüberschuss steigt deutlich mehr als erwartet


    Das japanische Finanzministerium in Tokio veröffentlichte die unbereinigte Veränderung der Handelsbilanz für April 2004. Im Vorjahresvergleich wuchs der Überschuss um 30,3 Prozent auf 1,079 Bio. Yen. Volkswirte hatten durchschnittlich einen Anstieg um 19,7 Prozent prognostiziert.
    Hierbei zogen die Ausfuhren gegenüber dem Vorjahresmonat um 10,8 Prozent an. Gleichzeitig erhöhte sich der Wert der Importe um 6,5 Prozent.


    Beim Handel mit den asiatischen Ländern stieg der Handelsbilanz-Überschuss um 62,6 Prozent auf 667,2 Mrd. Yen.

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    Fährt die Welt schon auf Reserve?


    Ölpreisschock: Krisen in Nahost, Wirtschaftsboom in Fernost - erstmals befürchten Experten eine echte und anhaltende Knappheit beim Rohöl. Und neue Felder zu erschließen wird immer teurer . . .


    Von Volker Mester


    Hamburg - Es war ein Spätsommernachmittag des Jahres 1859, als Edwin Drake endlich ins Schwarze traf. Zwei Jahre lang hatte der ehemalige Eisenbahnschaffner in dem Städtchen Titusville (US-Bundesstaat Pennsylvania) vergeblich den Untergrund nach verborgenen Ölquellen abgesucht. Fast wollte er schon aufgeben, weil das gepumpte Geld zur Neige ging. Doch dann, an jenem 27. August 1859, geschah es: Drakes Bohrer drang 21 Meter tief ins Erdreich - und heraus quoll eine schwarze klebrige Masse. Endlich Rohöl! Es war der Beginn der industriellen Förderung eines Stoffes, der bald die ganze Welt in Bewegung bringen sollte. Und es war zugleich der Anfang vom Ende dieses Stoffes.


    Zwar weiß auch knapp 150 Jahre später niemand genau, wann die Ölreserven der Welt erschöpft sein werden. Sicher ist aber: Mit jeder Fahrt zur Tankstelle kommt der Mensch diesem Zeitpunkt näher. Jahrzehntelang hat sich über diesen Zusammenhang kaum jemand Gedanken gemacht - die Benzinrechnung tat nicht wirklich weh, die Warnungen des Club of Rome vor den "Grenzen des Wachstums" sind weitgehend in Vergessenheit geraten. Die reichliche Versorgung mit dem Lebenssaft aller Industriegesellschaften zu akzeptablen Preisen schien gesichert.


    Doch die ruhigen Zeiten sind vorbei. Rohöl- und Benzinpreise klettern fast täglich auf neue Rekordmarken. Zwar hat es seit 1973 mehrere Ölpreisschocks gegeben. Nur ist diesmal offenbar etwas anders: Die früheren Krisen hatten vor allem politische Ursachen - das Ölembargo der arabischen Förderländer, die Revolution im Iran, der erste Irak-Krieg. Und Angst vor Unruhen im Nahen Osten spielt auch diesmal eine Rolle. Doch erstmals kommt die Sorge vor einer echten, anhaltenden Knappheit hinzu.


    "Befindet sich die Menschheit in einem kritischen historischen Moment - nämlich im Übergang zur zweiten Hälfte des Ölzeitalters, in der Angebot und Nachfrage nicht mehr zueinander passen?", fragt die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe. Auf einem Kongress, den sie in Berlin veranstaltet, beraten seit gestern internationale Experten über die weit reichenden ökonomischen, politischen und sozialen Folgen einer solchen Verknappung. Der britische Ölfachmann Colin Campbell, einer der Hauptredner des Kongresses, gibt darauf eine beunruhigende Antwort: Die weltweite Ölproduktion wird schon im nächsten Jahr ihren Höhepunkt überschreiten.


    Andere, weniger pessimistische Experten erwarten den Scheitelpunkt eher zwischen 2010 und 2020. Doch auch wenn sie sich über den genauen Termin streiten - in einem Punkt sind sich praktisch alle einig: Wenn sich die Förderung nicht mehr spürbar steigern lässt, dann muss das "schwarze Gold" aus der Tiefe immer teurer werden.


    Nicht nur die Rechnungen für Benzin oder Heizöl wären dann noch höher als heute. Die Auswirkungen auf die gesamte Weltwirtschaft wären gravierend, denn trotz der früheren Ölkrisen ist dieser Rohstoff noch immer der wichtigste Energieträger. Erdöl ist aber auch das Ausgangsmaterial für die allgegenwärtigen Kunststoffe. So werden für eine Tonne der in Europa meistproduzierten Sorte Polyethylen 18,7 Tonnen Rohöl benötigt. Rechnet man die zur Herstellung erforderliche Energie hinzu, dann stecken in einer Zahnbürste 38 Gramm Erdöl, in einem Handy 360 Gramm. Ein Computer mit Monitor benötigt schon 54 Kilo und die Produktion eines Mittelklasseautos mehr als eine Tonne. Ein deutlich steigender Ölpreis würde in der Folge all diese Güter verteuern.


    Dass der Preis hoch bleibt, glaubt nicht nur der in der Branche als Skeptiker bekannte Colin Campbell. "So richtig billig wird es nicht mehr", sagte Klaus Matthies, Ölexperte beim Hamburgischen Welt-Wirtschafts-Archiv (HWWA), dem Abendblatt. "Wir werden uns darauf einrichten müssen, dass der Preis eher bei 30 oder 35 Dollar je Barrel (159 Liter) liegt" - weit über dem üblichen Niveau der vergangenen Jahre.


    Denn wie andere Marktkenner ist auch Matthies sicher, dass die weltweite Ölnachfrage weiter deutlich zunimmt. Bei stagnierendem oder sinkendem Angebot wären hohe Preise damit unausweichlich. Nach einer Prognose des Branchenriesen ExxonMobil wird der Energiebedarf im Jahr 2020 um etwa 40 Prozent größer sein als heute.


    Der weitaus größte Anteil des Nachfrageanstiegs geht auf das Konto von Schwellenländern wie China und Indien. Noch verbraucht jeder der 1,3 Milliarden Chinesen im Schnitt 1,8 Barrel Rohöl pro Jahr, ein Amerikaner dagegen 26 Barrel. Aber China holt mit Riesenschritten auf. So ist 2003 der Automarkt um mehr als 70 Prozent gewachsen. Allerdings hat heute erst einer von 100 Chinesen ein Auto. Wäre es jeder Zehnte, dann führen in China 130 Millionen Autos, fast dreimal so viele wie in Deutschland.


    Das Beispiel zweier anderer asiatischer Länder zeigt, wohin das führen kann: Als Japan in den Jahren zwischen 1950 und 1975 und Südkorea zwischen 1965 und 1990 zu den führenden Industrienationen aufstiegen, erhöhte sich in den beiden Ländern der Verbrauch pro Kopf von einem auf 17 Barrel. Nur: "Wenn China landesweit auf das Niveau wollte, das wir in Europa haben, dann würde das Öl einfach nicht mehr reichen", sagt HWWA-Experte Matthies. "Dann gibt es ein Problem."


    Denn dass die Produktion einem derartigen Nachfrageanstieg nicht folgen könnte, scheint sicher. Seit Jahren wurden nur noch kleinere oder schwer abbaubare Vorkommen entdeckt. Alle sehr großen Erdölfelder - im Branchenjargon "super giant fields" genannt - wie etwa Ghawar in Saudi-Arabien werden schon seit Jahrzehnten ausgebeutet.


    In Zeiten relativ niedriger Ölpreise scheuten die Ölmultis die hohen Kosten, weitere Lagerstätten aufzuspüren, sagt Matthies: "Es hat sich für sie einfach nicht gelohnt. Aber selbst jetzt zögern sie noch." Kein Wunder: ExxonMobil zum Beispiel konnte 2003 den Gewinn auf 21,5 Milliarden Dollar verdoppeln - kein anderes Unternehmen auf der Welt verdiente mehr. Das Dilemma: Weil der finanzielle Aufwand immer größer wird, neue Vorkommen - wie etwa die stark schwefelhaltigen Ölfelder im Kaspischen Meer oder die Ölsandflächen Kanadas - zu erschließen, rechnet sich dies nur bei einem sehr hohen Ölpreis.


    Mindestens ebenso viel Zeit wie bei der Suche nach neuen Ölquellen hat man aber auch bei der Umstellung auf Alternativen zum Öl wie etwa Erdgas oder Wasserstoff vertan, meint Matthies. "Die großen Durchbrüche kommen erst, wenn es richtig kneift", befürchtet er. Doch dann ist nicht nur der Zeitdruck hoch, sondern auch die technologische Herausforderung. Der Flug zum Mond dürfte dagegen ein Kinderspiel gewesen sein.


    erschienen am 26. Mai 2004 in Wirtschaft



    Quelle: http://www.abendblatt.de

    ******TAGESVORSCHAU/26. Mai 2004*****



    ***07:30 BE/Fortis, Ergebnis Q1, Brüssel
    ***08:00 DE/MLP AG, Ergebnis Q1 (10:00 Telefon-PK), Heidelberg
    ***08:00 DE/Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG, Ergebnis Q1
    (10:00 HV), München
    ***09:00 DE/Bilfinger Berger AG, Ergebnis Q1 (10:00 HV), Mannheim
    ***09:00 ES/BIP Q1 (1. Veröffentlichung)
    PROG: +0,4% gg Vq/+2,0% gg Vj
    zuvor: +0,7% gg Vq/+2,7% gg Vj


    ***09:30 IT/Geschäftsklimaindex Mai
    PROG: 96,1
    zuvor: 96,5


    ***10:00 DE/Indus Holding AG, BI-PK und Ergebnis Q1, Düsseldorf
    ***10:00 DE/Sixt AG, BI-PK und Ergebnis Q1, Pullach
    ***10:00 DE/GfK-Konsumklimaindikator Juni


    ***10:00 EU/EZB, Leistungsbilanz Eurozone März
    PROG: +5,0 Mrd EUR
    zuvor: +5,4 Mrd EUR


    10:00 DE/AWD Holding AG, HV, Hannover
    ***10:30 GB/BIP Q1 (2. Veröffentlichung)
    PROG: +0,7% gg Vq/+3,1% gg Vj
    vorl: +0,6% gg Vq/+3,0% gg Vj


    10:30 DE/AXA Konzern AG, Jahres-PK, Köln
    ***11:00 DE/Thomas Cook AG, PK zur Neuausrichtung ihrer deutschen
    Fluggesellschaft, Frankfurt


    ***11:00 EU/Auftragseingänge in der Industrie Eurozone März
    PROG: -0,2% gg Vm/+4,8% gg Vj
    zuvor: +0,5% gg Vm/+2,8% gg Vj


    ***11:15 EU/EZB, Zuteilung Langfrist-Refi-Zinstender


    ***14:30 US/Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter April
    PROG: -1,0% gg Vm
    zuvor: +5,0% gg Vm


    ***16:00 US/Neubauverkäufe April
    PROG: -2,3% gg Vm
    zuvor: +8,9% gg Vm


    ***19:00 US/Treasury, Auktion 2-jähriger Notes


    Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten:
    *** - DE/Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur GmbH,
    Zuteilung Neuemission 10-jährige Bundesanleihe


    - HK/Feiertag ("Buddhas Geburtstag"), Börsen, Banken und
    Behörden geschlossen

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    Palladium / Chemie : Reaktivitätsschwankungen an winzigen Katalysatorteilchen haben große Wirkung


    Viele Katalysatoren bestehen aus winzigen, nur wenige Nanometer großen Metallteilchen. In der industriellen Katalyse ist dabei seit langem ein erstaunlicher Effekt bekannt: Wie die Teilchen reagieren, hängt stark von ihrer Größe ab. Die meisten Modelle, die Wissenschaftler zur Erklärung dieses Verhaltens heranziehen, gehen davon aus, daß sich die chemischen Bindungen an solchen so genannten "Nanoteilchen" stark von jenen an größeren Partikeln unterscheiden.


    Wissenschaftler um Dr. Jörg Libuda vom Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft (Berlin) sind nun in Zusammenarbeit mit Arbeitsgruppen aus Göteborg (Schweden) und Marseille (Frankreich) einem neuen Phänomen auf der Spur, das zur Erklärung solcher Effekte beitragen könnte. Auf kleinen Katalysatorteilchen ist zu beobachten, daß die Geschwindigkeit einer chemischen Reaktion nicht konstant ist, sondern ständig schwankt. Diese spontanen Schwankungen, wissenschaftlich auch als Fluktuationen bezeichnet, werden umso größer, je kleiner die Teilchen sind. Die Forscher konnten nun zeigen, daß diese Schwankungen bei sehr kleinen Teilchen das Reaktionsverhalten des gesamten Katalysators stark beeinflussen können.

    Dazu wurden im Labor die Oberflächen typischer Katalysatormaterialien nachgebildet: Die Wissenschaftler erzeugten aus Palladium winzige Teilchen mit wenigen Dutzend bis zu mehreren Millionen Oberflächenatomen. Diese Palladiumteilchen beschleunigen bspw. die Reaktion von Kohlenmonoxid und Sauerstoff zu Kohlendioxid, die auch im Autoabgaskatalysator bei der Beseitigung des giftigen Kohlenmonoxids eine große Rolle spielt. Die Geschwindigkeit der Reaktion konnte dabei in einem sog. Molekularstrahlexperiment sehr genau gemessen werden.

    Eine Besonderheit der ausgewählten chemischen Reaktion liegt darin, daß die Katalysatorteilchen in zwei Reaktionszuständen vorliegen können (siehe Abbildung). Entweder befindet sich eine große Menge Sauerstoff oder aber Kohlenmonoxid auf dem Partikel. Große Partikel bleiben nun wegen der geringen Schwankungen dieser Sauerstoff- und Kohlenmonoxidmenge in einem der beiden Reaktionszustände gefangen. Bei kleinen Katalysatorteilchen hingegen sind diese Schwankungen so groß, daß die Partikel spontan und ohne äußeren Einfluß zwischen den beiden Zuständen hin- und herwechseln können. Wie schnell dieser Prozeß ist, hängt dabei nicht nur von der Größe, sondern auch von der Oberflächenbeschaffenheit der Teilchen ab. In jedem Fall führt das aber zu einer starken Veränderung des katalytischen Verhaltens der gesamten Probe.

    Obwohl die Experimente der Forschergruppen bislang auf die genannte Reaktion zwischen Kohlenmonoxid und Sauerstoff beschränkt sind, ist anzunehmen, daß viele andere Katalysator-Systeme ähnlich reagieren.

    Dr. Libuda erklärt:
    "Wir wissen, dass Fluktuationen ein allgemein gültiges Phänomen in der Nanochemie sind. Zukünftige Arbeiten müssen klären, welche Bedeutung sie für ein genaueres Verständnis katalytischer Prozesse haben."


    Zeit: 26.05.2004.
    Quelle: Text MPG-Pressemitteilung; V. Johánek, M. Laurin, A. W. Grant, B. Kasemo, C. R. Henry, J. Libuda: "Fluctuations and Bistabilities on Catalyst Nanoparticles." In: Science Express, 06.05.2004.

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    Dienstag, 25. Mai 2004 16:48


    Manipulation am Goldmarkt


    Goldfonds verlieren an Glanz. Im vergangenen Jahr führten sie noch die Performance-Listen an, aktuell schreiben sie tiefrote Zahlen. DER FONDS.com fragte Martin Siegel, Fondsmanager des PEH Q-Goldmines (WKN 986 366), nach den Gründen und den Zukunftsaussichten am Goldmarkt. Sein Fünf-Sterne-Fonds hat 2003 um 30,1 Prozent zugelegt, 2002 sogar um 73,9 Prozent. Im laufenden Jahr verlor er jedoch 24,8 Prozent.


    DER FONDS.com: Warum liegt Ihr Goldfonds seit Januar im Minus?
    Martin Siegel: Das ist der Tribut an den sinkenden Goldpreis. Im vergangenen Jahr ist der Goldpreis von 344 Dollar die Unze auf 416 Dollar gestiegen. Dieses Jahr fiel er wieder auf aktuell 385 Dollar.


    DER FONDS.com: Warum sinkt der Preis?


    Siegel: Es gibt Hinweise dafür, dass der Goldpreis erneut manipuliert wird. Internationale Investmentbanken leihen sich Gold von den Zentralbanken und verkaufen es am Goldmarkt. Das erhöhte Goldangebot drückt den Preis. Derartige Eingriffe in den Goldmarkt sind seit 1988 zu beobachten.
    DER FONDS.com: In den vergangenen Jahren ist der Goldpreis aber gestiegen.
    Siegel: Ja, nachdem sich die Zentralbanken 1999 mit dem Washingtoner Agreement auf eine Begrenzung des Goldangebots einigten. Gleichzeitig haben sie beschlossen die Verleihgeschäfte nicht mehr auszuweiten. In den elf Jahren bis 1999 wurden zirka 10.000 Tonnen Gold von den Zentralbanken an Investmentbanken verliehen und von diesen dann am Markt verkauft. 1999 wurde das von den Zentralbanken gestoppt, das Goldangebot sank dadurch, und der Preis stieg von 250 auf über 400 Dollar.


    DER FONDS.com: Warum fällt der Preis jetzt wieder?


    Siegel: 2004 wurde das Washingtoner Agreement verlängert, die Bank of England hat aber nicht unterschrieben. Möglicherweise setzt sie die Verleihgeschäfte jetzt fort, was den Preis drückt. Es ist auch möglich, dass die Zentralbanken beabsichtigte Verkäufe bereits vorgezogen haben und erst später darüber berichten.



    DER FONDS.com: Wie stellen Sie Ihren Fonds darauf ein?


    Siegel: Anfang dieses Jahres habe ich einen Kassenanteil von 20 Prozent aufgebaut. Abflüsse haben die Position aber aufgebraucht, so dass ich voll investiert den Kursrutsch mitnahm. Außerdem habe ich Basismetalle wie Stahl und Kupfer beigemischt, um die Goldschwäche abzufedern. Doch da deren Hauptkonsument China das Wachstum verlangsamt, ging es auch mit den Basismetallen bergab.


    DER FONDS.com: Wie sieht Ihr Blick in die Zukunft aus


    Siegel: Kurzfristig kann es noch weiter bergab gehen. Langfristig bin ich aber optimistisch gestimmt. Die Verleihgeschäfte können nicht ewig weitergehen. Und fundamental sieht es gut aus. Es gibt viele Goldfirmen mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von unter 10, die gleichzeitig eine Dividende von über 5 Prozent ausschütten. Außerdem gibt es wirtschaftlich gesehen weltweit noch viele Baustellen wie beispielsweise in Mexiko und Brasilien. Auch die Finanzkrise in Japan ist noch nicht überstanden. Zudem wächst das US-Haushaltsdefizit stark. Gold profitiert davon, weil es als Krisenwährung fungiert.



    DER FONDS.com: Wie viel Potenzial hat der Markt?


    Siegel: Ich denke, dass der Goldpreis im Laufe dieses Jahres noch die 450-Dollar-Marke überwinden kann. Für den PEH-Q-Goldmines bedeutet das ein Potenzial von über 50 Prozent.


    INFO: Die PEH Wertpapier AG (WKN 620 140) ist aus der 1981 gegründeten PEH Wertpapier Research GmbH, Oberursel, hervorgegangen und seit 1999 am Geregelten Markt Berlin notiert. Die PEH bietet neben der Betreuung institutioneller Anleger auch fondsbasierte Vermögensverwaltungskonzepte an und legt zudem eigene Investmentfonds auf. PEH steht für die Initialen des Firmengründers Peter Edgar Huber.


    DER FONDS.com 25.05.04 dh

    Quelle: http://www.derfonds.net

    Goldseiten Forum Sentiment Umfrage: Gold
    Monat: Juni 2004



    Monatliche Umfrage über die höhe des Goldpreises
    aktueller Goldpreis : 388 US $


    Voraus gesagt wird der Goldpreis in US $ für die Unze Feingold 9999 zum jeweils letzten Börsen Tag des Monats.
    Im Juni, der 30. ste. Es gilt Börsenschluß und wie beim Silberspiel, der Kitco Chart. ( New York)


    Zum jeweiligen Monatsende erfolgt der Tipp für den nächsten... Die Tipp abgabe erfolgt in den nächsten 5 Tagen, solange blinkt die Umfrage, dann schließt sie sich automatisch. Es ist nur eine Antwort möglich.


    Es bestehen drei Möglichkeiten sich zu beteiligen:


    • 1. anonym über Stimmabgabe

    • 2. mit Posting hier im Thread mit exakter Angabe in US $

    • 3. Stimmabgabe und Posting


    Nach Stimmabgabe wird sofort der aktuelle Stand in Prozent angegeben.


    Die Auswertung erfolgt am Monatsende hier im Thread. Der Gewinner wird in die Forum Halle of Fame aufgenommen....


    Ich bin schon gespannt, wie diesmal getippt wird. ...

    Die Explorationen von Yilgarn stehen noch ganz am Anfang...
    Da es noch mindistens 8 Jahre dauert bis es eine Produktionsaufnahme
    gibt, rate ich von der Zeichnung dieser Anteile ab. Bis dahin wird sicherlich noch viel Geld verbrannt und es wird noch mehrmals zu einer Kapital Erhöhung kommen.

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    25.05.2004


    Palladium-Zertifikat 80-90% Potenzial


    Optionsschein Trader


    Die Experten vom "Optionsschein Trader" sehen für das Hebelprodukt Long (ISIN NL0000322790/ WKN 330507) auf Palladium ein Potential von 80 bis 90 Prozent.


    Die momentane Devise an den Edelmetallmärkten laute "Augen auf bei Palladium". Hier eröffne sich ein Potenzial, das fast jegliche Vorstellungskraft übertreffe. Noch vor kurzem habe Palladium bei 340 USD notiert. Doch binnen kürzester Zeit sei das Metall auf 230 USD gesunken. Und genau dort liege die Chance. Man habe zwar nicht den Eindruck, doch Palladium befinde sich nach wie vor in einer intakten aufwärts gerichteten Trendphase.


    Die jüngsten Kurskapriolen hätten Palladium bis an den stabilen Supportbereich bei 220 USD geführt. An dieser Marke würden gleich drei Unterstützungen aufeinander treffen. Und zwar die 220er-Marke, der langfristige Aufwärtstrend und die 200-Tagelinie. Folglich sei dieser Bereich nach unten hin bestens abgesichert und erlaube einen Stopp-Kurs zu platzieren. Dieser sei dann für einen lukrativen Play wie geschaffen.


    Sollte der Palladium-Kurs die Marke von 168 USD unterschreiten, werde die Position glatt gestellt und man bekomme die Differenz zum Underlyingpreis ausbezahlt. Somit sei auf jeden Fall schon einmal ein Stopp-Kurs eingebaut und man brauche keine Angst zu haben, dass der Play bei einem plötzlichen Kursrutsch wertlos durch die Finger gleite.


    Interessant sei zudem, dass die Stopp-Loss-Marke, basierend auf dem veränderten Finanzierungslevel, am 15. eines jeden Monats festgelegt werde und sei dann für einen Monat gültig. Allerdings bräuchten sich Anleger bei einem momentanen Kurs von 210 USD keine Sorgen machen. Schließlich falle der Trade eindeutig in die Kategorie "konservativ".


    Und trotzdem ergibt sich nach Ansicht der Experten vom "Optionsschein Trader", in Anbetracht des Kurszieles von 340USD, für das von ABN Amro emittierte Hebelprodukt Long auf Palladium ein Potenzial von 80 bis 90 Prozent bei einem überschaubarem Risiko.


    Quelle:http://www.optionsscheinecheck.de

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    25.05.2004



    Harmony Gold aussichtsreiche Anlage


    BoerseGo


    Die Experten von "BoerseGo" sind in ihrem aktuellen "Tec-Report" der Meinung, dass die Aktie von Harmony Gold (ISIN ZAE000015228/ WKN 851267) ein aussichtsreiches Gold-Investment ist.


    Die jüngste Korrektur des Goldpreises biete langfristig orientierten Anlegern eine gute Einstiegsgelegenheit. Vor allem südafrikanische Minentitel seien auf Grund der vergleichsweise günstigen Bewertung eine Spekulation Wert. Der Goldpreis habe zuletzt eine Korrektur durchlaufen. An den grundsätzlich positiven Aussichten ändere dies aber nichts. Wer auf mittelfristig weiter steigende Goldnotierungen setzen möchte, für den würden sich derzeit vor allem die Aktien südafrikanischer Goldminengesellschaften anbieten, die im Vergleich zur Konkurrenz beispielsweise aus Nordamerika ausgesprochen günstig bewertet seien.


    Ein Hauptgrund für die schwache Kursentwicklung der südafrikanischen Minentitel sei bislang der gegenüber dem US-Dollar starke Rand gewesen, der sich negativ auf die Geschäftsentwicklung der Unternehmen ausgewirkt habe. Explorations- und Lohnkosten würden in der starken Heimatwährung Rand, die Erlöse dagegen im schwachen US-Dollar anfallen. Mit mehreren Zinssenkungen habe die südafrikanische Notenbank allerdings bereits die Voraussetzungen für ein Ende der Rand-Stärke geschaffen.



    Eines der Topinvestments unter Südafrikas Minengesellschaften sei Harmony Gold Mining. Durch die Übernahme von African Rainbow Minerals Gold (ARMgold) im vergangenen Jahr sei der Konzern zum weltweit fünftgrößten Goldproduzenten herangewachsen. Die jährliche Produktionsmenge belaufe sich nun auf rund 4,1 Millionen Unzen. Im zurückliegenden Geschäftsjahr seien annähernd 80 Prozent der Goldproduktion auf das Heimatland Südafrika, der Rest auf Australien entfallen. Um auch angesichts der schwierigen Währungssituation weiterhin profitabel produzieren zu können, habe Harmony angekündigt, durch die Schließung von Minen die Kosten senken zu wollen.


    Immerhin seien derzeit rund 30 Prozent der südafrikanischen Produktion unprofitabel. Gleichzeitig sei man ständig auf der Suche nach günstigen Gelegenheiten, wie man durch Übernahmen die Produktion ausweiten könne. Im bis Ende Juni laufenden Geschäftsjahr werde Harmony auf Grund der angesprochenen Umstände einen Gewinnrückgang verbuchen. Nach 67 Cents werde man voraussichtlich nur noch 15 Cents je Aktie verdienen. Bereits im kommenden Jahr solle das Ergebnis aber wieder auf 84 Cents je Aktie klettern.


    Mit einem KGV von 13 ist die Aktie von Harmony Gold eines der aussichtsreichsten Gold-Investments, so die Experten von "BoerseGo".


    Quelle: http://www.aktiencheck.de

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    Gold profitiert vom hohen Ölpreis

    Der rekordverdächtig hohe Ölpreis und zurückgekehrte Fonds-Käufer haben Gold am Dienstag zu einem 18-Tage-Hoch verholfen. Im Tagesverlauf klettert der Kurs des Edelmetalls in der Spitze auf nahezu 390 Dollar.
    HB LONDON. Die Ankündigung Saudi-Arabiens vom Wochenende, die Ölförderungen über das in der Opec vereinbarte Mass hinaus zu stiegern, konnte die Märkte Händlern zufolge nicht nachhaltig beeindrucken. Die negativen Auswirkungen des Ölpreises auf das Konsumverhalten der US-Bürger könnten eine Zinserhöhung der US-Notenbank Fed verzögern, und haben deshalb den Dollar unter Druck gesetzt. Eine schwächere US-Währung verbilligt das in Dollar gehandelte Gold für Investoren aus anderen Währungen wie Euro oder Franken. In Europa würden die Effekte des hohen Ölpreises durch den starken Euro abgemindert.


    Zudem deckten sich nach Händler-Angaben Fonds wieder mit Gold ein, nachdem sie ihre Longpositionen zum 15-Jahreshoch von 433 Dollar Anfang April liquidiert hatten. Gold stand beim europäischen Handelsschluss bei 387,90/388,70 (Vorabend 384,30/385,05) Dollar. Das zweite Londoner Goldfixing lautete auf 388,90 Dollar nach 387,60 am Morgen und 384,00 Dollar am Montag Nachmittag. Eine Schweizer Bank gab den Gold-Kilopreis mit 15.710/15.960 (15.764/16.014) sfr an. Silber schloss ebenfalls fester auf 6,03/6,06 (5,82/5,85) Dollar.

    Quelle:http://www.handelsblatt.com

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    25.05.2004


    USA hat die größten Goldreserven


    Frankf. Finance Newsletter


    Im Zuge der Weltwirtschaftskrise 1933 verbot der US-amerikanische Präsident Franklin D. Roosevelt den privaten Besitz von Gold per Gesetz, so die Experten vom "Frankfurter Finance Newsletter".


    Goldmünzen, Goldbarren und Goldzertifikate hätten gegen geringe Entschädigung zwangsweise an die Federal Reserve abgegeben werden müssen und bei Zuwiderhandlung hätten Haftstrafen von bis zu 10 Jahren oder hohe Geldstrafen verhängt werden können. Bei der Suche nach Gold habe die Regierung der Vereinigten Staaten nicht vor der gewaltsamen Öffnung privater Bankschließfächer ihrer US-Bürger zurück geschreckt. Kein US-Amerikaner habe Gold besitzen dürfen, sei es im In- oder Ausland. Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges hätten die meisten Goldminen in den USA, auf behördliche Anordnung hin, schließen müssen.


    Die staatliche Reglementierung sowohl der Goldnachfrage als auch des Angebotes durch den US-amerikanischen Staat sei 40 Jahre lang aufrechterhalten und erst wenige Jahre nach der Aufhebung des Goldstandards aufgegeben worden. 1971 hätten sich die USA von der Golddeckung des Dollars verabschiedet. 1975 sei der private Goldhandel wieder zugelassen worden. In den USA habe erneut eine Art "Goldrausch" eingesetzt.


    Die entfesselte heimische Nachfrage nach dem Edelmetall habe weltweite Auswirkungen gehabt. Der Goldpreis habe enorme Höhen erklommen und habe sich vervielfacht, da man mit der Ausweitung der Goldproduktion zunächst nicht habe mithalten können. Wahrscheinlich aus diesen geschichtlichen Erfahrungen heraus sehe man derzeit besonders in den USA die Chancen auf einen Goldpreisanstieg klar vor Augen. Denn erst vor wenigen Monaten sei die Freigabe des Goldbesitzes im wirtschaftlich aufsteigenden China erfolgt.


    Wohl vor allem aufgrund des skizzierten historischen Hintergrundes sei der Staat USA mit 8.135 Tonnen bei weitem der weltgrößte offizielle Goldbesitzer. Mit deutlichem Abstand auf Platz Zwei folge Deutschland mit einem Besitz von immerhin 3.440 Tonnen Gold. Für China werde eine klare Tendenz deutlich. Während China mit 500,8 Tonnen an Goldbesitz im Herbst 2002 noch auf Platz Zwölf rangiert habe, sei es im Jahr 2003 mit 600,3 Tonnen Gold auf Platz Zehn aufgerückt.


    Die Goldsuche in den USA im 19. Jahrhundert sei durch unzählige Hollywood-Verfilmungen glorifiziert worden. Tatsache sei aber, dass die Goldminen im Westen der USA meist eine lange Tradition aufweisen würden. Die USA sei heute nach Südafrika der zweitgrößte Goldproduzent der Welt. 11,9% der Goldproduktion von weltweit 81,3 Mio. Feinunzen Gold seien im Jahr 2002 aus den USA gekommen.


    Überragende Bedeutung als Goldabbaugebiet in den USA habe der Bundesstaat Nevada, mit mehr als zwei Drittel aller Fördermengen des gesamten Landes. Mancherorts in den USA seien in den letzten Jahren die Gesetze für den Zugang zu staatlichen Schürfrechten erschwert worden. Eine Ausweitung der Goldproduktion in den USA dürfte größtenteils auf die bereits vorhandenen Lizenznehmer und auf den privaten Grundbesitz beschränkt sein. Zu den weltweit größten Goldminenfirmen würden zahlreiche US-amerikanische Bergbaugesellschaften gehören. Die drei größten und multinational tätigen Goldexplorationsunternehmen der USA seien Newmont, Phelps Dodge und Teck Cominco.


    Quelle:/www.optionsscheinecheck.de

    *********Dienstag, 25. Mai 2004*********


    08:00: DE; Baugenehmigungen 1. Quartal


    08:00: DE; Bruttoinlandsprodukt, detaillierte Ergebnisse 1. Quartal


    08:00: DE; Beschäftigte und Umsatz im verarbeitenden Gewerbe für März


    10:00: DE; ifo Geschäftsklimaindex für Mai


    11:00: EU; Auftragseingänge Industrie für März


    13:45: US; ICSC-UBS Index (Woche)


    14:55: US; Redbook (Woche)


    15:00: EU; EZB Wochenausweis Fremdwährungsreserven


    16:00: US; Verbrauchervertrauen für Mai


    16:00: US; Verkäufe bestehender Häuser für April


    19:00: US; Auktion 4-wöchiger Bills

    Ganz recht, das Öl wird knapper! Und dann ? Was hat Öl mit Gold zu tun?


    Ich denke eine ganze Menge....



    Nun die Preise werden weiter Ansteigen, momentan haben die Öl Magnaten kein Interesse Alternativ Energien zu entwickeln... Erst
    wollen sie Ihr billig gefördertes Öl teuer an den Mann bringen...


    Sollte es eines tages nach einen gigantischen Preisanstieg doch knapp werden, dann werden die selben Öl Multis rasch die fertigen Pläne für andere Energie Quellen aus der Schublade ziehen...


    Doch sollte es zu einer dramatischen Öl Verknappung kommen, dann könnte dieses der letzte Baustein des fehlenden Kartenhaus sein, welches dann zum Einsturz kommt...


    Es wird so kommen wie es muß...Das Wirtschaftswachstum wird sinken, die ersten Banken Pleiten und dann könnte sich das Szenario abspielen, was ja in verschiedenen Threads hier immer wieder behandelt wurde...


    Und auch in diesem falle werden die Edelmetalle wieder die Gewinner sein!