Beiträge von Goldbugs500

    Ja, das soll der Start schuß sein...


    [Blockierte Grafik: http://imperium.de/animationen/anims/new.gif]Silberspiel Monat: Juni


    In Absprache mit unseren Moderatoren, aber auch mit dem einen oder anderen Board Mitglied sind folgende Regeln entstanden:


    Sicher kann man über das eine oder andere Diskutieren, doch werden wir immer verschiedene Meinungen haben. Deshalb ergreife ich die Initiative und fordere Euch alle zum großen Spiel heraus!


    Goldbugs500 wird den Wettbewerb Moderieren und transparent für alle Dokumentieren. Ich garantiere für einen Anonymen und fairen Wettbewerb.


    Als Partner zur einfachen und diskreten Abwicklung wurde Frank Ewers vom Planet Silber auserwählt. Positive Empfehlungen finden sich in mehreren Threads!


    [Blockierte Grafik: http://www.silber999.de/Header.jpg]


    Der Einsatz für unser Spiel oder auch Wettbewerb beträgt pro Teilnehmer eine Unze reines Silber in geprägter Münz oder Barrenform, dabei kommt nur 999 oder 9999 Silber zum Einsatz!


    Entweder der Mitspieler überweist 7,90 € an Frank oder er sendet (teuer aber anonym) eine Feinunze 999 o. 9999 per "Post" an Frank Ewers.


    Vor Spielbeginn muß der Eingang auf Frank Ewers Konto erfolgen. ( Siehe Überweisung im Anhang)


    Jedes Board Mitglied darf nur einen Tipp abgeben.


    Als möglicher Gewinn kommt nur reines Silber 999 oder 9999 in Frage.


    Es gibt 3 Gewinn Klassen:

    • 1. Preis 50 %

    • 2. Preis 30 %

    • 3. Preis 20%

    des jeweiligen Gesamt Einsatzes.


    Portokosten muß der jeweilige Gewinner selber tragen, jedoch besteht die Möglichkeit, für weiter Spiele , bei Frank Ewers die Unzen zu Parken, bzw. mit zusätzlichen Bestellungen zu Kombinieren!


    Gewinner unseres Spieles wird der jenige sein, dessen Tipp zum letzen Tag des jeweiligen Monats, am nächsten dem tatsächlichen Kurs entspricht. Es gilt der Schlußkurs,


    Wettbewerbsvorlage liefert der Chart von Kitco. com ( New York)


    Ich hoffe jedem sind diese Regeln verständlich und er kann damit leben.
    Aus Autoritätsgründen können diese nicht mehr geändert werden.



    Nun gleich zum 3. Wettbewerb:


    Unser Spiel sagt den Silberpreis zum Stichtag 30.06.2004 voraus.


    Der Einsatz beträgt 7,90€ je Teilnehmer ( Preis für die Unze/Münze oder 1 Unze phys.Siber,siehe oben)


    Portokosten trägt der jeweilige Gewinner selbst.


    Zusätzlich haben die Gewinner die Möglichkeit sich Ihren Gewinn in 1 Unzen Barren auszahlen zu lassen. Extra fürs Spiel habe ich welche reserviert...


    Frank Ewers sponsert für die 3 Gewinner zusätzlich je einen Barren Silber zu 1 Unze.


    Einzahlungen müssen bis Freitag, den 4.Juni 2004 erfolgen und bitte unbedingt Forumsnamen angeben.


    Für die Teilnahme zählt der Eintrag im Thread, wie z.b. ich bin dabei, ich mach mit, usw...


    Die Tippabgabe kann ab sofort erfolgen


    Achtung :


    Bitte gebt wegen der Chancen Gleichheit den Tipp per P.N. an Goldbugs500 ab.... so weiß vorher keiner wie der andere sich positioniert hat...


    Tippschluß ist Freitag, der 4.06.2004 23:59 MEZ


    Ab 8.06. werden dann alleTipps hier veröffentlicht.
    Ja viel Text, aber notwendig um klare Bestimmung zu schaffen!


    Die Juni Silberspiele sind hier mit Offiziel ERÖFFNET!

    Ja, in der tat... es war eine spannende Woche...


    Thoms Analyse, nach zu lesen in den jeweiligen Depots - treffen den Nagel auf den Kopf!

    Zitat

    Sollte der Zins tatsächlich entgegen den Erwartungen der Marktteilnehmer länger auf dem aktuellen Niveau gehalten werden, könnten uns die Edelmetallpreise dieses Jahr noch eine sehr positive Ueberraschung bescheren...


    Genauso ist es... Mögliche Zinsszenarien sind doch längst in den Kursen eingepreist! Spannend wird es erst, wenn keine kommt! Nun die US wahlen stehen im November bevor... Die FED wird sich hüten in irgendeiner Form den zukünftigen Präsidenten in den Rücken zu fallen. Bush ist schlau... um sonst hat er nicht schon im Vorfeld das Mandat für Greenspann verlängert... Es sind eben beide alte Füchse...
    Na und an eine Unabhängige FED glaubt hier im Board wohl keiner....


    Auch ich gehe von einem bullishen Szenario aus... die Korrektur war Gesund und notwendig! Wir befinden uns in einem langfristigen Aufwärtstrend...da sind doch solche Kursrückschläge völlig normal. Eins ist aber den Goldcabal auf jeden fall gelungen... Sie haben hunderte Millionen von Anleger Geldern von Anfängern vernichtet. Diese haben Panik bekommen und Ihre guten Minen zu Dumping Preisen auf den Markt geworfen... da soll mal einer sagen, die Geschichte wiederholt sich nicht. Für die, die diese Spiele durchschauen, bietet gerade diese Situation die besten Einstiegsmöglichkeiten. Noch kann man günstig einsteigen z.b. in Dividenden starke Werte wie Jubillee, Kingsgate oder Perilya... die Kurse schreien gerade dazu zum Kaufen...und auch bitte daran denken: ca. 20 % in phys. Material zu Investieren!
    An meinem Kursziel von 450 $ bis 480 $ die Unze Gold für dieses Jahr hat sich nichts geändert, die Aussichten dafür sind nach wie vor sehr gut!


    Na und das Kaffee eine gute Wahl ist, klingt logisch, jeder der zum Einkaufen in den Supermarkt geht wird bemerken wie billig dieser gerade ist... Effektiver und Einfacher kann man nicht auf eine Chance Aufmerksam werden...


    Gruß Goldbugs500

    [Blockierte Grafik: http://imperium.de/animationen/anims4/Etc(Wuerfel01).gif]
    Die Würfel sind gefallen...


    So, jetzt ist es amtlich...


    Unser Silberspiel im Monat Mai hat gewonnen:



    1. HORSTWALTER und damit Gewinner von 8 Unzen

    2. Spancer und damit Gewinner von 5 Unzen

    3. Warren und damit Gewinner von 3 Unzen 9999 Silber


    Glückwunsch den Gewinnern!


    Alle Gewinner bitte Mail an Frank Ewers mit der Lieferanschrift versenden... In den nächsten Tagen erwartet Euch ein Päckchen. Bitte kurze Rückmeldung im Board ob alles funktioniert hat. Wenn Ihr wollt, könnt Ihr den Gewinn auch bei Frank stehen lassen und ein Silberkonto einrichten...



    Ja, die Entscheidung war an Dramatik kaum zu überbieten. Den gesamten Monat lag Spancer vorn, dann heute der ständige Wechsel zwischen HORSTWALTER und Spancer. Am Ende hat unser Experte für phys. Metall die nase vorn gehabt... Nur ein Cent daneben... einfach sensationell. HORSTWALTER bekommt einen kleinen Forumstern!


    Spancer ist bisher bei den Beiträgen und Diskusionen nie dabei... taucht erst zum Silberspiel wieder auf... letzten Monat 3. ter, diesmal 2. ter und beim nächsten mal? Respekt!


    Na und Warren ist überall dabei, hat auch einen Stockerl Platz errungen!Gratulation!



    Übrigens, das nächste Spiel startet in den nächsten Stunden, dann geht es um den Preis für Ende Juni...



    Schöne Pfingsten an alle!
    Gruß Goldbugs500

    Auswertung Goldseiten Forum Sentiment Umfrage: Gold
    Monat: Mai


    Ja, heute ist der 28.05.2004 - das heißt auch Ende der ersten Gold Umfrage. Der Schlußstand ist 393,70 US $
    38 User beteiligten sich daran, hier das Ergebnis:



    • 63,16 % sind bullish und glauben an einen Anstieg auf 390-435 $bzw. 436$- xxx

    • 18,42% denken, der Markt wird sich eher seitwärts in der aktuellen Spanne von 376-390 $ bewegen.

    • 18,42 % sind sich sicher, das der Markt in den kommenden 2 Wochen weiter an Boden verliert...und der Preis die Marke von 375$ nachhaltig unterschreitet


    Nun das Ergebnis zeigt, die Goldseiten Forum User hatten recht. Der Goldpreis hat sich nach seiner Konsolidierung wieder nach oben bewegt. Gratulation an alle!


    Am genauesten hat al Oro den Preis vorausgesagt, er verfehlte nur um 5,30 $. al Oro bekommt einen kleinen Forumstern!
    Patronel Lupo mit seinen 387 $ lag auch sehr gut im rennen und mit 6,70 $ Abweichung wurde er zweiter. The Merowinger lag zwar auch richtig, hatte sich allerdings nicht genau festgelegt...



    Und bitte dran denken...


    Am Sonntag läuft die Stimmabgabe für Juni aus....

    Fazit: 22. Kalenderwoche


    Kurzanalyse: Heute von Thom, Samstag den 29.5.04.


    Nach der crashartigen Korrektur der Gold- Silber und Rohstoffpreise, welche viele Spekulanten und kurzfristig agierende Fonds aus dem Markt geworfen hatte, wurde bis jetzt unsere Erwartung einer raschen Erholung nicht enttäuscht. Der Goldpreis erhöhte sich in der Berichtswoche um gerundet 2,4 %, der Silberpreis gar um 4,3 %. Auch der CRB-Index für die Rohstoffe legte zu. Der HUI-Index der ungehedgten Goldminen liegt zum Wochenschluss ganz knapp unter der Marke von 200 Punkten und dokumentiert die starke Erholung der Goldminenwerte. Wenn man den HUI als vorlaufender Indikator für den Goldpreis ansieht, darf man die nächste Woche auf stark steigende Goldnotierungen hoffen...
    Diese erfreuliche Woche wirkte sich natürlich auch auf unsere Musterdepots sehr positiv aus. Sowohl das spekulative, als auch das konservative Musterdepot nähern sich in grossen Schritten dem Break-Even.


    Die Werte des spekulativen Musterdepots haben während dem Abverkauf vom April/Mai sehr starke Kursverluste teilweise gar Kurshalbierungen hinnehmen müssen. Nun in der Erholungsphase ist dafür das Erholungspotential entsprechend grösser. Ich denke, dass wir bei einigen dieser Werte in den nächsten Wochen sehr starke Kurssteigerungen erleben werden, z.B. bei Werten wie Perilya oder Sally Malay, welche nach wie vor als sehr günstig erscheinen.


    Wir erwarten auch für die kommenden Wochen steigende Kurse im Rohstoffsektor und bei den Edelmetallen. Es zeigt sich immer mehr Marktteilnehmern, dass der Abverkauf dieses Sektors u.a. wegen Zinsängsten übertrieben war. Entscheidend gerade für den Goldpreis sind die Realzinsen, und diese sind in den USA nach wie vor im negativen Bereich. Daran ändern auch Zinssteigerungen nicht so schnell etwas - es erwies sich in der Vergangenheit immer wieder, dass der Zinssatz der Steigerung der Inflationsraten hinterherhinkte. Allfällige Zinserhöhungen dürften mittlerweile in den Märkten eingepreist sein. Aus verschiedenen Gründen bin ich persönlich sogar der Ansicht, dass die Zinssätze auch in den USA länger auf dem gegenwärtigen tiefen Niveau gehalten werden dürften, als gemeinhin angenommen wird (in Europa spricht man ja sogar wieder von Zinssenkungen...)
    Sollte der Zins tatsächlich entgegen den Erwartungen der Marktteilnehmer länger auf dem aktuellen Niveau gehalten werden, könnten uns die Edelmetallpreise dieses Jahr noch eine sehr positive Ueberraschung bescheren...
    Technisch hellt sich die Lage auch immer mehr auf. Obwohl von vielen Marktbeobachtern für das Gold Kursziele von 360$ und darunter vorausgesagt wurden und damit die Verletzung des langfristigen Aufwärtstrendes seit 2001, konnte dieser Trend trotzdem einmal mehr verteidigt werden. Marktteilnehmer, welche bei Goldpreisen von 360$/Unze und darunter Käufe tätigen wollten, werden wohl bald auf den fahrenden Zug aufspringen müssen, wenn sie Positionen aufbauen wollen. Man könnte fast von einer Punktlandung sprechen, so schön wurde die Korrektur des Goldpreises genau auf der wichtigen Aufwärts-Trendlinie gestoppt.
    Charttechnisch gesehen ist das ein starker Hinweis, dass wir im April/Mai nur eine Korrektur im Aufwärtstrend erlebt haben, oder anders gesagt, dass Gold nach wie vor in einem Bullenmarkt ist!

    Fazit: 22. Kalenderwoche


    Die eingegangene Dividende von Petrochina in Höhe von 200,00 € wurde ins Depot Gebucht, so erhöht sich unsere Cash Quote um diesen Betrag.


    Kurzanalyse: Heute von Thom, Samstag den 29.5.04.



    Nach der crashartigen Korrektur der Gold- Silber und Rohstoffpreise, welche viele Spekulanten und kurzfristig agierende Fonds aus dem Markt geworfen hatte, wurde bis jetzt unsere Erwartung einer raschen Erholung nicht enttäuscht. Der Goldpreis erhöhte sich in der Berichtswoche um gerundet 2,4 %, der Silberpreis gar um 4,3 %. Auch der CRB-Index für die Rohstoffe legte zu. Der HUI-Index der ungehedgten Goldminen liegt zum Wochenschluss ganz knapp unter der Marke von 200 Punkten und dokumentiert die starke Erholung der Goldminenwerte. Wenn man den HUI als vorlaufender Indikator für den Goldpreis ansieht, darf man die nächste Woche auf stark steigende Goldnotierungen hoffen...
    Diese erfreuliche Woche wirkte sich natürlich auch auf unsere Musterdepots sehr positiv aus. Sowohl das spekulative, als auch das konservative Musterdepot nähern sich in grossen Schritten dem Break-Even.


    Das konservative Depot liegt jetzt noch 2.37 % im Minus - wenn sich die Erholung nächste Woche fortsetzt - und davon gehen wir aus - können wir uns dann an dieser Stelle vielleicht bereits über die ersten Prozente Gewinn freuen!
    Wenn wir die Entwicklung der einzelnen Positionen anschauen, dann zeigt sich, dass sich die Diversifikation in verschiedene Rohstoffe auszuzahlen beginnt. Erholte sich doch z.B. der Kaffeepreis diese Woche noch stärker, als die Metallpreise, so dass wir mit unserem Kaffeezertifikat bereits zweistellig im Plus sind. Trotzdem gehen wir da noch von einem grossen Potential aus, genauso wie auch bei den übrigen Positionen.


    Wir erwarten auch für die kommenden Wochen steigende Kurse im Rohstoffsektor und bei den Edelmetallen. Es zeigt sich immer mehr Marktteilnehmern, dass der Abverkauf dieses Sektors, u.a. wegen Zinsängsten, übertrieben war. Entscheidend gerade für den Goldpreis sind die Realzinsen, und diese sind in den USA nach wie vor im negativen Bereich. Daran ändern auch Zinssteigerungen nicht so schnell etwas - es erwies sich in der Vergangenheit immer wieder, dass der Zinssatz der Steigerung der Inflationsraten hinterherhinkte. Allfällige Zinserhöhungen dürften mittlerweile in den Märkten eingepreist sein. Aus verschiedenen Gründen bin ich persönlich sogar der Ansicht, dass die Zinssätze auch in den USA länger auf dem gegenwärtigen tiefen Niveau gehalten werden dürften, als gemeinhin angenommen wird (in Europa spricht man ja sogar wieder von Zinssenkungen...)
    Sollte der Zins tatsächlich entgegen den Erwartungen der Marktteilnehmer länger auf dem aktuellen Niveau gehalten werden, könnten uns die Edelmetallpreise dieses Jahr noch eine sehr positive Ueberraschung bescheren...
    Technisch hellt sich die Lage auch immer mehr auf. Obwohl von vielen Marktbeobachtern für das Gold Kursziele von 360$ und darunter vorausgesagt wurden und damit die Verletzung des langfristigen Aufwärtstrendes seit 2001, konnte dieser Trend trotzdem einmal mehr verteidigt werden. Marktteilnehmer, welche bei Goldpreisen von 360$/Unze und darunter Käufe tätigen wollten, werden wohl bald auf den fahrenden Zug aufspringen müssen, wenn sie Positionen aufbauen wollen. Man könnte fast von einer Punktlandung sprechen, so schön wurde die Korrektur des Goldpreises genau auf der wichtigen Aufwärts-Trendlinie gestoppt.
    Charttechnisch gesehen ist das ein starker Hinweis, dass wir im April/Mai nur eine Korrektur im Aufwärtstrend erlebt haben, oder anders gesagt, dass Gold nach wie vor in einem Bullenmarkt ist!

    @ LordExcalipur @ terra


    Übrigens habe ich über das Thema mit Thaiguru schon in seinem Thread gesprochen, er machte da ausführliche Angaben... Doch weiß ich leider nicht mehr wann das war...doch die Ausführungen waren sehr interressant... ich denke irgendwann zwischen den 1000 und 2000 Beitrag im Thread...


    ***TAGESVORSCHAU/28. Mai 2004***



    ***07:45 CH/BIP Q1


    ***08:00 DE/Import- und Exportpreise April
    Importpreise
    PROG: +0,6% gg Vm/+0,5% gg Vj
    zuvor: +1,2% gg Vm/-1,6% gg Vj

    ***08:45 FR/Verbrauchervertrauen Mai
    PROG: -20,0
    zuvor: -20,0


    ***08:50 FR/Arbeitsmarktdaten April
    Arbeitslosenzahl April
    PROG: -3.000
    zuvor: -3.000


    ***08:50 FR/Erzeugerpreise April
    PROG: +0,5% gg Vm/+1,3% gg Vj
    zuvor: +0,5% gg Vm/+0,1% gg Vj


    ***09:30 IT/Verbraucherpreise Mai (vorläufig)
    PROG: +0,2% gg Vm/+2,3% gg Vj
    zuvor: +0,2% gg Vm/+2,3% gg Vj
    IT/HVPI Mai (vorläufig)


    PROG: +0,3% gg Vm/+2,4% gg Vj
    zuvor: +0,7% gg Vm/+2,3% gg Vj


    ***10:00 EU/EZB, Geldmenge M3 April
    PROG: +0,4% gg Vm/+5,4% gg Vj
    zuvor: +0,1% gg Vm/+6,3% gg Vj
    EU/Geldmenge M3 April 3-Monatsrate
    PROG: +6,0% gg Vj
    zuvor: +6,4% gg Vj


    ***10:00 DE/Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA),
    Auftragseingang April, Frankfurt


    10:30 AT/OeNB, 32. Volkswirtschaftliche Tagung, Rede von
    EZB-Direktoriumsmitglied Issing zum Thema "The euro and the
    Lisbon agenda", Wien
    ***11:00 EU/Verbraucherpreise Eurozone Mai (Vorabschätzung)
    PROG: +2,3% gg Vj
    zuvor: +2,0% gg Vj


    ***11:00 EU/Index Wirtschaftsstimmung Mai
    PROG: 96,4
    zuvor: 96,6
    Industrievertrauen Mai
    PROG: -5
    zuvor: -5
    Verbrauchervertrauen Mai
    PROG: -14
    zuvor: -14


    ***11:00 EU/Geschäftsklimaindex Eurozone Mai
    PROG: +0,42
    zuvor: +0,38


    ***14:30 US/Persönliche Einkommen April
    PROG: +0,5% gg Vm
    zuvor: +0,4% gg Vm
    US/Persönliche Ausgaben April
    PROG: +0,3% gg Vm
    zuvor: +0,4% gg Vm


    ***15:45 US/Index der Verbraucherstimmung der Universität Michigan Mai
    2. Umfrage PROG: 94,7
    1. Umfrage: 94,2


    ***16:00 US/Index Einkaufsmanager Chicago Mai
    PROG: 62,0
    zuvor: 63,9

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    Ölsuche heizt Westsahara-Konflikt an


    Besatzungsmacht Marokko lässt westliche Konzerne Vorkommen erkunden



    El Ayun/Madrid - Der Konflikt um die von Marokko besetzte Westsahara verschärft sich. Seit Mitte Mai sucht die britisch-amerikanische Ölfirma Wessex Exploration in der Region rund um die Hauptstadt der ehemaligen spanischen Kolonie, El Ayun, nach Erdöl. "Das verstößt gegen internationales Recht", sagt der Sprecher der Berliner Vertretung der Befreiungsbewegung Polisario, Jamal Zakari.


    Die UNO gibt der Polisario, die die Unabhängigkeit des 266.000 Quadratkilometer großen Landstriches an Afrikas Nordwestküste fordert, Recht. Die seit 1976 besetzte Westsahara ist ein nicht autonomes Gebiet, dessen Entkolonialisierungsprozess nicht abgeschlossen ist. Eine UN-Resolution vom Dezember 1997 verbietet alle Wirtschaftsaktivitäten in einem nicht autonomen Gebiet, die die Interessen der Bevölkerung verletzen.


    Staatliche Erdölgesellschaft



    Marokko stört das nicht weiter. Seit mehreren Jahren sucht die staatliche Erdölgesellschaft Onarep, an der König Mohamed VI. direkt beteiligt ist, nach dem schwarzen Gold. Neben Wessex erhielten auch der US-amerikanische Ölgigant Kerr-McGee und die französische TotalFinaElf Lizenzen zur Ölförderung.


    Auch die von der Polisario geführte Exilregierung der Demokratischen Arabischen Republik Sahara (DARS) hat Studien in Auftrag gegeben. Die australische Firma Fusion erstellte ein kostenloses Gutachten. Im Gegenzug erhielt die Firma die Zusicherung, nach der Unabhängigkeit der Westsahara drei Erdölfelder ausbeuten zu dürfen. Fusion entdeckte im angrenzenden Mauretanien Öl und Gas. Die geologischen Gegebenheiten gleichen denen der Westsahara. In Mauretanien läuft die Produktion in den nächsten Monaten an.


    Der Streit ums Öl ist nur der Anfang. Denn Untersuchungen zeigen, dass weitere wichtige Rohstoffe im Wüstenboden schlummern. Neben Edelsteinen verfügt die Westsahara über Titanium-, Mangan-Uran- und Vanadiumvorkommen. Einige Wissenschafter vermuten, dass die Westsahara die größten Vanadiumreserven birgt. Das Metall wird zur Stahlveredelung benutzt. (Reiner Wandler/DER STANDARD, Printausgabe, 28.5.2004)

    Quelle: http://derstandard.at

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    Der Euro-Kurs steigt wieder an: Höchster Stand seit Anfang April

    "Kein offensichtlicher Grund für den Anstieg"

    Im Nachmittagshandel am Donnerstag ist der Euro regelrecht nach oben geschossen und hat die Marke von 1,22 deutlich überschritten. Am späten Nachmittag wurde die Einheitswährung in Frankfurt mit 1,2251 Dollar notiert, dem höchsten Stand seit 2. April 2004.


    Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor noch auf 1,2165 (Mittwoch: 1,2106) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8220 (0,8260) Euro.


    "Für den deutlichen Kursanstieg beim Euro im Nachmittagshandel gibt es keinen offensichtlichen Grund", sagte Michael Burckhart, Devisenexperte bei der Landesbank Hessen-Thüringen. Der Euro habe seine Bandbreite, in der er sich in den vergangenen Zeit bewegt hat, verlassen und entwickle eine starke Dynamik nach oben.


    Die aus den USA am Nachmittag veröffentlichten Konjunkturdaten seien aber kaum für diesen Kursverlauf verantwortlich, sagte Burckhart. Das Bruttoinlandsprodukt war auf das Jahr hochgerechnet um 4,4 Prozent gestiegen. Damit wurde die vorläufige Schätzung wie von Volkswirten zuvor erwartet um 0,2 Prozentpunkte nach oben korrigiert.


    Burckhart schließt eine Trendwende an den Märkten zu Gunsten des Euro nicht aus. Eine Zeit lang hätten Zinserhöhungserwartungen in den USA den Markt dominiert. Jetzt seien jedoch die geopolitischen Risiken und die hohen Defizite der USA im Staatshaushalt und im Außenhandel wieder in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gerückt.


    Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,6662 (0,6664) britische Pfund, 135,59 (135,07) japanische Yen und 1,5355 (1,537) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 393,60 (389,65) Dollar notiert. Der Kilobarren Gold kostete 10 365 (10 385) Euro.
    (apa/red)


    Quelle: http://www.networld.at


    Mexikos Silberminen gelten als lukrativ


    Trotz niedriger Preise investieren die Produzenten.


    Bloomberg NEW YORK. Der Einbruch des Silberpreises schreckt Bergbaugesellschaften nicht davon ab, neue Minen in Lateinamerika zu erschließen und die Produktion auszuweiten. Die kanadische Scorpio Mining Corp., Industrias Penoles SA aus Mexiko und Minefinders Corp. mit Sitz im kanadischen Vancouver wollen in Mexiko mehr Silber fördern. Die Aktienkurse der Bergbaugesellschaften leiden allerdings unter dem niedrigeren Silberpreis. Die Aktie von Coeur d'Alene Mines Corp., des größten US-Silberproduzenten, hat seit Anfang April 33 Prozent an Wert eingebüßt.


    So stark hatte im gleichen Zeitraum auch der Preis für Silber nachgegeben, und zwar auf rund sechs Dollar je Unze – nachdem er allerdings zuvor auf den höchsten Stand seit 17 Jahren gestiegen war. Vor allem die Industrienachfrage aus China hatte den Preis nach oben getrieben. Nachdem China ankündigte, die Konjunktur zu dämpfen, ging auch der Silberpreis zurück.


    Dies mache wahrscheinlich einige der geplanten Projekte unprofitabel, sagt Haytham Hodaly, Analyst bei Salman Partners, einem Broker in Vancouver. „Der Silberpreis ist zu schnell emporgeschossen“, erläutert Hodaly. „Das war reine Spekulation, was ihn angetrieben hat. Jetzt, da der Preis fällt, sind weniger Projekte wirtschaftlich sinnvoll.“ Peter Hawley, Vorstandschef von Scorpio, will mit der Candelaria-Silbermine in der mexikanischen Sierra Madre, die er wiedereröffnen will, aber schwarze Zahlen schreiben. Die Mine würde erst Verlust machen, wenn der Silberpreis auf unter 3,25 Dollar je Unze sinken sollte, erklärt er. Das war nach Angaben des Silver Institute in Washington seit 1973 nicht mehr der Fall.


    In Lateinamerika sind viele Silbervorkommen kaum angezapft, weil Gesetze ausländische Investitionen begrenzen, die politische Lage oft instabil ist, und die Kosten für die Erschließung in abgelegenen Regionen hoch sind, wie Mark Bailey, Vorstandschef von Minefinders, erklärt. Minefinders will 100 Mill. Dollar investieren, um eine Mine im nordmexikanischen Sonora wieder aufzumachen, die Anfang des letzten Jahrhunderts aufgegeben worden war. In Mexiko hatten zahlreiche Gesellschaften Anfang des 20. Jahrhunderts Bergbauprojekte aufgegeben, da das Land in Gewalt versank. Als 1966 ein Gesetz verabschiedet wurde, das es Ausländern untersagte, die Kontrollmehrheit an einer Mine in Mexiko zu halten, zogen sich weitere Unternehmen zurück. 1992 wurden dann ausländische Mehrheiten bei Minen wieder erlaubt, und 1994 erhielten Investoren unter dem Freihandelsabkommen Nafta einen besseren Schutz. Dadurch sei das Interesse an Mexiko wieder erstarkt, berichtet Alfonso Martinez, Direktor im mexikanischen Bergbau-Ministerium. Das Ministerium rechnet damit, dass ausländische Unternehmen in den kommenden zwei Jahren 1,2 Mrd. Dollar in den mexikanischen Bergbau in investieren, vor allem in den Silber- und Goldabbau.
    Silber findet unter anderem bei Filmen und elektrischen Bauteilen Verwendung, davon abgesehen wird es zu Schmuck verarbeitet.



    HANDELSBLATT, Donnerstag, 27. Mai 2004,

    [Blockierte Grafik: http://www.instock.de/images/Logo_silber1.gif]


    Quo vadis Dax, Nikkei und Gold


    Von Claus Vogt



    Dax


    In Deutschland wurde das März-Tief bisher noch nicht unterschritten. Stattdessen kam die Abwärtsbewegung an der letzten Monat beschriebenen unteren Begrenzungslinie einer stattlichen Umkehrformation zum Stillstand. Damit nimmt die Bedeutung dieser Linie zu. Sollte sie, wie von uns erwartet, in den kommenden Wochen unterschritten werden, dann wäre dies ein klares Signal, daß erneut ein Abwärtstrend begonnen hat.



    Nikkei


    Im Anschluß an das von uns im vergangenen Monat ausführlich geschilderte langfristige Kaufsignal der japanischen Börse kam es zu einem heftigen Kurseinbruch. Dieser führte unter die wichtige Unterstützung bei rund 11.000 Zählern bis in den Bereich der steigenden 200-Tage-Durchschnittlinie. Die von uns genannte Stop Loss-Marke bei 10.350 Punkten wurde bisher nicht verletzt. An der langfristig bullishen Prognose hat dieser Kursrückgang also nichts geändert. Allerdings hat er wieder einmal ein typisches Dilemma der Chartanalyse gezeigt: Nach einem charttechnischen Ausbruch bieten sich zwei Handlungsalternativen an. Entweder man kauft den Ausbruch, oder man wartet auf einen Pullback, einen Kursrückgang in die Nähe der Ausbruchslinie. Das Problem besteht darin, daß nicht immer Pullbacks kommen. Wer also sicher dabeisein möchte, der kann nicht auf einen Pullback warten, der vielleicht nie kommt. Kommt er hingegen, dann erleidet der schnelle Käufer zunächst einen Kursverlust. Wie so häufig im Leben bietet sich auch in dieser Situation ein Kompromiß an: Kauf des Ausbruches mit der Hälfte der beabsichtigten Position, so daß ein Pullback zum Kauf der anderen Hälfte genutzt werden kann.

    HUI

    Unsere Empfehlung, Kurse im Bereich der steigenden 200-Tage-Durchschnittlinie für Käufe zu nutzen, hat sich als falsch herausgestellt. Die Unterstützung hielt nur wenige Tage, dann erfolgte ein weiterer deutlicher Kursrückgang. War die große Seitwärtsbewegung seit Ende letzten Jahres also doch eine obere Umkehrformation? Möglich, aber im Widerspruch zu unseren fundamentalen Überlegungen. Das sich aus der Umkehrformation ergebende Minimumkursziel wurde bereits erreicht, und massive technische Widerstände liegen nur knapp darunter. Wir halten Investments im Edelmetallbereich als Versicherung gegen inflationierende Politiker und Notenbanker für unbedingt erforderlich. Außerdem sind wir der Überzeugung, daß ein sehr langfristiger Aufwärtstrend begonnen hat. Folglich sind Anlagen in diesem Bereich strategischer, langfristiger Art, und wir raten dazu, Kursrückgänge für Käufe zu nutzen. Auch jetzt.


    Gold


    Auch bei Gold kam es zu Kursrückgängen, die allerdings deutlich bescheidener ausfielen als bei den Minenaktien. Gold ist unter seine steigende 200-Tage-Durchschnittlinie gefallen und auch hier stellt sich jetzt die Frage nach einer oberen Umkehrformation, in diesem Fall ein Doppel-Top. Natürlich können wir diese Interpretation nicht ausschließen, aber ein wichtiger Punkt spricht eindeutig dagegen: die Sentiment-Indikatoren. Diese zeigen bereits seit mehreren Wochen einen extrem hohen Pessimismus an. Ein eher harmloser Kursrückgang von rund 13 Prozent hat die Sentiment-Indikatoren in mehrwöchigen Glättungen auf ein Niveau geführt, das wir zuletzt im ersten Quartal 2001 gesehen haben, also am Tiefpunkt des großen Doppelbodens und am Beginn einer schönen Aufwärtsbewegung. Diese extrem hohe Zahl bearisher Marktteilnehmer spricht ebenso gegen ein Ende des langfristigen Aufwärtstrends wie fundamentale Überlegungen.


    Claus Vogt leitet das Research der Berliner Effektenbank.



    [ Donnerstag, 27.05.2004, 15:41 ]


    Quelle: http://www.instock.de/