Beiträge von Goldbugs500

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    Börse Australien: Gelungener Wochenstart
    31.05.2004 09:20:00


    Auf dem fünften Kontinent konnten die australischen Blue-Chips leichte Kursgewinne verbuchen. Trotz der erneut gestiegenen Ölpreise und der negativen japanischen Märkte konnte der australische Aktienmarkt gut behauptet in den Feierabend gehen. Der All Ordinaries Index verteuerte sich am Ende um 0,28 Prozent auf 3.457 Zähler.
    Zu den Gewinnern zählten unter anderem die Papiere von AMP (+1,44 Prozent), Amrad Corp. (+7,23 Prozent), Aristocrat Leis (+3,03 Prozent), Austral Coal (+5,36 Prozent), BHP Billiton (+0,33 Prozent), Emperor Mines (+5,33 Prozent), Foster’s Group (+1,54 Prozent), Iluka Resources (+5,53 Prozent), News Corp. (+0,93 Prozent), Oil Search (+2,40 Prozent), Occupational Med. (+35,29 Prozent), Rio Tinto (+0,49 Prozent), Sino Gold (+4,82 Prozent) und Westfield Trust (+0,23 Prozent).

    Goldseiten Forum Sentiment Umfrage: Gold
    Monat: Juni



    27 User beteiligten sich daran, hier das Ergebnis:



    • 59,25 % sind stark bullish und glauben an einen Anstieg bis auf 406 -436 bzw. noch darüber

    • 25,93 % denken, der Markt wird sich eher seitwärts bzw. nur leicht bullish in der aktuellen Spanne von 391-405$ bewegen.

    • 14,82 % sind sich sicher, das der Markt in den kommenden 390 $ nachhaltig unterschreitet


    Sollten die User vom Forum wieder recht behalten, können wir uns in den nächsten 4 Wochen auf eine deutliche Kurserholung freuen...


    Wünschenswert wäre für die Zukunft, das sich wesentlich mehr an so einer Umfrage beteiligen... um so aussagekräftiger und repräsentativer wird dann das Ergebnis...

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    Ölpreis-Sorgen nach Anschlag drücken Fernost-Märkte

    (Reuters) Sorgen über steigende Ölpreise nach dem Anschlag in Saudi-Arabien haben am Montag an den Börsen in Asien die Aktienkurse fallen lassen. Während der Dollar zum japanischen Yen an Wert verlor konnte sich die US-Währung zum Euro behaupten. Investoren kauften Gold als sichere Anlage. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index in Tokio schloss 0,65% schwächer bei 11'236 Punkten.


    Auch andere asiatische Börsen gaben nach. Der Index in Taiwan verlor 2,6%, der KOSPI-Index in Südkorea gab um 1,55% nach. Der Anschlag mutmasslicher al-Kaida-Kämpfer in der saudiarabischen Ölstadt Chobar gab den Marktteilnehmern neuen Anlass, sich Sorgen über die Erdölversorgung zu machen. «Es gibt die Sorge, dass die Ungewissheit über die Entwicklung auf dem Ölsektor angesichts des offenkundigen Mangels an effektiven Abwehrmassnahmen gegen solche Terroranschläge auch dann erhalten bleibt, wenn die Opec eine höhere Fördermenge beschliessen sollte», sagte ein Analytiker bei Shinko Securities in Tokio. Am Donnerstag kommen die Staaten der Organisation Erdöl produzierender Länder (Opec) zusammen. Die meisten ausländischen Investoren handelten am Montag in Asien nicht.


    Die Börsen in New York und in einigen europäischen Ländern waren ebenso geschlossen wie die wichtigen Ölmärkte in New York und London. Für Dienstag wurde jedoch mit einem Anstieg des Ölpreises an der Terminbörse Nymex für US-Öl gerechnet. In Tokio zogen die Öl-Futures am Montag um rund zwei Prozent an. Der Dollar rutschte unter die 110-Yen-Marke ab, wobei Händler von einer Trendwende nach einer Phase intensiver Käufe sprachen. Ein Dollar wurde mit 109,56 Yen bewertet. Händler gaben als Grund an, dass mit einer Zinserhöhung in den USA nun doch nicht so schnell oder so stark gerechnet werde wie zunächst erwartet. Zum Euro notierte die US-Währung bei 1,2210 Dollar nach 1,2225 Dollar im späten New Yorker Handel am Freitag.


    Gold konnte im asiatischen Handel zulegen. Viele Investoren sehen in dem Edelmetall einen Schutz vor möglichen Ölpreisschüben, Inflationsgefahren und einem schwächeren Dollar. Eine Feinunze wurde mit 394,85 Dollar gehandelt nach 393,80 Dollar am Freitag in den USA.

    Quelle: http://www.nzz.ch



    Ich hoffe mal das in Asien unser ThaiGuru nicht der einzige Käufer ist...

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    In Russland 161 000 Karat Edelsteine aus ungesetzlichen Handel eingezogen


    Drei des ungesetzlichen Umsatzes von Edelsteinen verdächtigte Moskauer wurden im Moskauer Hotel Kosmos verhaftet. Selbst die operativen Mitarbeiter der Hauptverwaltung für Bekämpfung von Wirtschaftsverbrechen, die so manches in ihrem Leben gesehen haben, waren über die bei den Verkäufern konfiszierten Smaragde verblüfft: Deren Gewicht erreichte insgesamt rd. 2 000 Karat. Laut Schätzungen von Fachleuten kostete der eine der größten Steine der Partie beinahe 2,5 Mio., der andere bis zu 2 Mio. US-Dollar.


    Wie Nikolai Warichow, Leiter der Abteilung für Bekämfpung des ungesetzlichen Umsatzes von Edelmetallen und -steinen der erwähnten Hauptverwaltung, dem Korrespondenten der RIA "Nowosti" sagte, wurden im vorigen Jahr über 161 000 Karat Edel- und Halbedelsteine aus dem ungesetzlichen Umsatz eingezogen. In der Hauptsache waren es Smaragde, Saphire, Brillanten und Rubine. Das "prestigeträchtige Business" beruht auf Diebstählen in Bergwerken und in Betrieben zur Verarbeitung von Edelsteinen und -metallen.


    Bei einer ihrer Operationen hielt die Miliz acht Personen fest. Die kriminelle Gesellschaft war recht bunt: vom ehemaligen Direktor des Betriebs "Isumrudnyje kopi Urala" (Smaragdlagerstätten des Ural) bis zu ehemaligen Häftlingen. Die operativen Mitarbeiter fanden bei ihnen 30 Smaragde und Alexandrite in einem Wert von 300 000 US-Dollar. Verhaftet wurde ferner eine Verbrechergruppe, die in Jekaterinburg versuchte, einen Stein mit sechs Smaragden abzusetzen. Wie Kriminalisten feststellten, stammte der Stein aus der Lagerstätte Malyschewski und ist ein Unikum. Bei seinen Verkäufern wurde außerdem Metallpulver konfisziert, das aus Ingredienten von Palladium und Buntmetallen mit einem Gewicht von beinahe 6 Kilogramm bestand.


    Zurzeit läuft auf dem Territorium des Fernöstlichen föderalen Bezirks der Russischen Föderation die groß angelegte Operation "Samorodok-2004". Sie erstreckt sich auf die Tschuktschenhalbinsel und die Republik Saha (Jakutien), die Region Chabarowsk, die Gebiete Amur und Magadan. Die Aktion wird bis Juni dieses Jahres dauern, aber schon zu Beginn wurden aus dem ungesetzlichen Umsatz über zehn Kilogramm Gold sowie beinahe ein Kilogramm Silber und Diamanten eingezogen.


    In der Republik Sacha hielten Mitarbeiter der Hauptverwaltung für Bekämpfung von Wirtschaftsverbrechen in einem Vorkommen beim Bach Tigir zwei Bewohner der Siedlung Ust-Nera fest, die in einem erschöpften Vorkommen heimlich Gold gewannen. Sie benutzten hierbei nur den traditionellen Satz von Goldgräberinstrumenten: eine Schaufel und eine Siebtrommel. An nur zwei Tagen gewann das arbeitsame Paar fast 23 Gramm von industriell verwertbarem Gold. Gegen die beiden wurde ein Strafverfahren laut Art. "Ungesetzlicher Umsatz von Edelmetallen, Naturedelsteinen oder Perlen" des Strafgesetzbuches Russlands eingeleitet. Der Artikel sieht einen Freiheitsentzug von 5 - 10 Jahren mit Vermögenseinziehung vor.


    Ein Strafverfahren wurde auch gegen die "Selena" GmbH eingeleitet. Dieses Artel von Goldgräbern arbeitete im Rayon Ojmjakon von Jakutien. Doch nach Gewinnung von 13 Kilogramm lieferte es das Gold an den Affinationsbetrieb als sein Eigentum ab. In der Siedlung Jagodnoje (Gebiet Magadan) fanden die Milizionäre bei der Durchsuchung in einer Privatgarage, die einem der Goldgräber gehörte, beinahe 5 Kilogramm Gold, das dort ohne gesetzliche Grundlage gelagert war. Bei der Zusammenfassung von vorläufigen Ergebnissen der Operation "Samorodok-2004" gab der Pressedienst der Hauptverwaltung für Bekämpfung von Wirtschaftsverbrechen für den Fernöstlichen Föderalen Bezirk bekannt, dass bereits 84 Verbrechen entdeckt wurden.


    In Moskau haben Mitarbeiter der Hauptverwaltung für Bekämpfung von Wirtschaftsverbrechen des Innenministeriums Russlands zusammen mit ihren Kollegen aus der hauptstädtischen Hauptverwaltung des Innenministeriums einen abermaligen Kanal der Realisierung von minderwertigem türkischem Gold mit gefälschten Stempeln abgeschnitten. Unter anderem wurden in fünf Geschäften aus dem ungesetzlichen Umsatz 85 Kilogramm Schmuck eingezogen. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr im Rahmen des Kampfes gegen den umgesetzlichen Umsatz von Edelsteinen und -metallen in Russland 1 700 Strafverfahren angestrengt. (RIA-"Nowosti"-Kommentator Wjatscheslaw Laschkul.)


    Quelle: http://russlandonline.ru

    *********Montag, 31. Mai 2004*********


    DE; Pfingstmontag


    US; Feiertag - Memorial Day


    DE; Eurex - eingeschränkter Handel und Settlement


    GB; London Stock Exchange geschlossen


    US; CBOT eingeschränkter Handel


    US; CME geschlossen


    US; New York Stock Exchange geschlossen


    17:00: US; Ankündigung 4-wöchiger Bills


    19:00: DE; Verfall EONIA-Futures (Eurex)


    19:00: US; Auktion 3- und 6-monatiger Bills

    Yukos: Outperform (Goldman Sachs)


    Der russische Ölkonzern Yukos Oil Co. wird von Goldman Sachs am 28. Mai nach wie vor mit "Outperform" eingestuft.
    Ein Gericht in Moskau habe Yukos dazu verurteilt, 3,4 Mrd. Dollar an Steuern nachzuzahlen. Dieser Betrag werde nicht sofort fällig und Yukos könne Berufung einlegen. Das Schicksal Yukos hänge von den Interessen der russischen Regierung ab. Aus Sicht der Analysten dürfte diese jedoch kein Interesse an einem Bankrott des Konzerns haben. Die jüngsten Entwicklungen könnten jedoch Teil einer Strategie sein, die Aktionäre unter Druck zu setzen, bevor der Prozess gegen Michail Khodorkovsky beginne. Trotz des hohen Risikos bekräftigen die Analysten ihre Einstufung "Outperform".


    Analyst: Goldman Sachs
    Rating des Analysten: Outperform


    Unterschiedlicher können doch Betrachtungen zu einer einzelnen Aktie nicht sein...


    Chance oder Risiko?


    Beides... dies muß jeder für sich selbst entscheiden...


    Fakt ist, der Kurs ist letzte Woche schon um ca. 25 % zu rück gekommen... wie weit geht es noch?


    Viele Marktteilnehmer sind sehr nervös... doch genau das ist beabsichtigt...
    Es zahlreiche Investoren die an billigen Einstiegskursen Interessiert sind, so können sie die Aktionärsstruktur verändern...


    Klar alles hängt an Putin... doch dieser wird sich hüten, den Konkurs von Yukos voran zu treiben. Sollte die passieren, wird die 2. Rußlandkrise die erste bei weitem übertreffen. Putin wird nicht das Vertrauen der Weltweiten Anleger restlos aufs Spiel setzen...so schlau sollte er sein...
    Na und sollte es wieder erwarten doch passieren... dann sind doch genau die alternativen Edelmetall Investments gefragt...


    Ja, ich wage mich hier weit vor, doch Yukos ist keine Internet Klitsche vom neuen Markt! Im Gegenteil, sie sind hochprofitabel...


    Auch ich bin mir des Risikos bewußt, bin trotzdem bereit 1 % meines zur Verfügung stehenden Risikokapitals zu investieren. Ich denke, das Risiko ist auch nicht größer als bei manch Explorer...Auch da kann es jederzeit einen Total Ausfall geben...


    Mich interessieren hierbei nur die nackten Zahlen. Der Yukos Kurs in Frankfurt war am Freitag um die 25 Euro. Der Kurs sollte bald zu Ruhe kommen, obwohl ich nochmals von fallenden Notierungen ausgehe..
    Mutige steigen mit einem Abstauberlimit um die 20 € ein, denn sie Handeln nach dem Motto: Kaufen wenn die Panik am größten ist bzw. dann wenn die Kanonen Donnern... Nicht zu vergeßen, auf dem aktuellen Kursniveau hat Yukos ein KGV von 4! Mich interessieren nur die nackten Zahlen...


    Wir werden es sehen...hinterher ist man immer schlauer...

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    Nun über Coeur de Allene, SSRI , Macmin da gibt es viele Beiträge und Informationen...alle diese Unternehmen sind weit weg...


    doch obige Gesellschaft liegt bei uns praktisch vor der Haustüre...


    Nun auch in der Rubrik Minen auf den Goldseiten gibt es spärliche Informationen. Scheinbar traut sich keiner ran bzw. sind die Unternehnmensdaten entweder recht dürftig oder nicht transparent genug...


    Mein Ziel ist es in diesem Thread etwas Licht in das Dunkel zu bringen...


    Heimatland: Polen
    Heimatbörse: Warschau
    Währung: PLN Börsenkürzel: KGHM
    Website: http://www.kghm.pl
    e-mail: ir@kghm.pl
    WKN: 908063 ( Inhaberaktien) ( Kaum Umsatz)
    WKN: 907946 ( GDR)
    ISIN: PLKGHM000017


    Die Wertpapierbörse in Warszawa und Wertpapierbörse in London bilden die zwei Hauptmärkte von KGHM, in Warschau notiern die Aktien und in London die Depositenscheine .


    Dabei ergibt sich folgende Aktionärsstruktur:


    Aktionärer Anteil
    Schatzkammer 44.28%
    Deutsche Bank Trust Company Americas
    (Depositenbank in dem Programm der Depositenscheine) 6.27%
    PKO BP SA 5.38%
    Andere Aktionäre 44.07%


    Zum Tätigkeitsbereich von KGHM Polsak Miedz AG gehört:


    Metallerzbergbau
    Herstellung von Kupfer, von Edelmetallen, anderen Nichteisenmetallen und Salz
    Bewirtschaftung von metallen Abfällen und Schutt sowie industriellen Abfällen
    Grosshandelsverkauf aufgrund einer direkten Zahlung oder eines Vertrags
    Finanztätigkeit von Muttergesellschaften;
    Geologische Forschungsarbeiten, Ingenieur- und Technikdienste für Industriegewerbe, Bergbau, Transport, Umweltschutz;
    Herstellung und Vertrieb der Elektroenergie sowie des Wasserdampfs und Heizwassers, Gasherstellung, Gasbrennstoff-Vertrieb durch Versorgungsnetz;
    Professionelle Rettungsdienste.
    Es gibt Aktivitäten im Telekommunicationsektor. Außerdem geht es darum die Steinsalzlagerstätten in Höhe von geschätzten 82 Mrd. to gewinnbringend ab zubauen.


    Haupttätigkeit


    KGHM ist der grösste Kupferhersteller Europas, der eigene Grubenvorräte nutzt, der siebte grösste Weltkupferhersteller und der zweite Weltsilberhersteller. Die Gesellschaft stellt Kupfer, Silber und in kleineren Mengen Gold und andere Metalle her, in drei Bergbauwerken, in drei Hütten sowie in einem Edelmetallwerk, die im Südwestpolen gelegt werden. Hauptprodukte der Gesellschaft sind: Raffinadekupfer (Katodenkupfer), Kupferwalzeisen (für Kabeln- und Drahtproduktion), Rundblöcke und Raffinadesilber.



    Grubenproduktionsgröße von Silber im Jahr 2002 in millionen troz bzw. Anteil in %


    Industrias Penoles 52,70 = 8,94%
    BHP Billiton 44,50= 7,55 %
    KGHM Polska Miedz S.A. 38,30 =6,50 %
    Grupo Mexico 19,60= 3,32 %
    Barrick Gold 17,80 =3,02 %
    Rio Tinto 17,20= 2,92 %
    Coeur d'Alene Mines 14,80 =2,51%
    MIM Holdings 13,20 = 2,24 %
    Cia. De Minas B. 11,70= 1,98 %


    Summe: 229,80 = 38,98 %


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    Die Kupfervorrätte in Kupfergebiet werden auf 33,5 Mio. t geschätzt. Das ist eine der grössten gesonderten Weltlagerstätte des Metalls. Heutzutage werden Lagerstätte in einer Tiefe von 650 bis 1150 m abgebaut. Mit dem Abbau niedriger als 1150 m kann KGHM in einige zehn Jahren anfangen. Der Abbau in grösseren Tiefen steht im Zusammenhang mit einem Problem der Temperaturerhöhung, dessen Lösung einen Einfluss auf Abbaukosten ausübt.


    Die geologische Kapazität der Silberlagerstätte wird auf 91,4 Tsd. t geschätzt. Das Silber wird in Form von Granulat und Stangen verkauft.


    Fazit:


    KGHM Polska ist vielseitig aufgestellt, auf Grund der großen Lagerstätten sollten sie ausreichend für die Zukunft gerüstet sein.
    Im Jahr 2003 betrug der Nettogewinn pro Stammaktie 3,39 PLN, der Buchwert belief sich auf 16,74 PLN. Zum Vergleich der Aktienkurs betrug am Freitag 26,8 PLN.
    Der Wechselkurs war am 30.05.2004 1 US $ = 3,798 Poln. Zloty


    KGHM sollte Produktiver werden,
    sicher über das Managment der MINE eines ehem. Kommunistischen Landes läßt sich streiten... so schnell lassen sich die alten Strukturen nicht abbauen... aber das ist eine Frage der Zeit...
    doch Fakt ist auch... das das Kupfer und Siber in deren Minen förmlich rumliegt. Sollte der Silberpreis langfristig Steigen, wird auch KGHM POLSKA davon profitieren. Sollte die Produktion effektiver gestaltet werden, gibt es auf Grund der niedrigen Lohnkosten zusätzlich ein Kurspotential...
    Wer auf steigende Rohstoffpreise bei Kupfer und Silber setzt, kann mit KGHM POLSKA nicht viel falsch machen...


    Gruß Goldbugs

    Folgendes habe ich gerade im Wallstreet-Online Board
    gefunden und erlaube es mir hier rein zu kopieren:


    #3 von schuh 30.05.04 11:14:00 Beitrag Nr.: 13.260.547

    Ja ich bin ein Riesenoptimist.


    Der Aufschwung gewinnt zur Zeit kräftig an Fahrt, Arbeitslosenzahlen sind bis 2006 in Euroland halbiert, Haushaltslöcher verwandeln sich nächstes Jahr schon in Überschüße.
    Lage im Irak wird unter Kontrolle gebracht, usw. und sofort.


    Ziel: Dax 15.000 Dow Jones: 25.000 , Nikkei: 35.000
    Gold: 200



    Ich sehe schon... der User macht sich Gedanken wie es mit der Weltwirtschaft so weiter geht...[Blockierte Grafik: http://sidereus.org/MONEY/images/01-dollars-animation.gif]

    Nun im ThaiGuru Thread ist schon darüber berichtet wurden... hier noch die deutsche Version:


    Coeur d´Alene tritt in Minen-Übernahmeschlacht ein



    Der weltgrößte Silberproduzent Coeur d´Alene Mines Corp. ist am späten Donnerstag Abend mit einem feindlichen Angebot an die Aktionäre der Wheaton River Minerals Ltd. in die Übernahmeschlacht auf dem Minensektor eingetreten.
    Coeur d´Alene unterbreitete den Aktionären von Wheaton eine Offerte in Aktien und Barmitteln mit einem Gesamtwert von rund 1,7 Mrd. Dollar. Bereits zwei Monate zuvor hat das Management von Wheaton einer Übernahme durch die kanadische Minengesellschaft Iamgold zugestimmt. Dieses Angebot hat einen Wert von 1,75 Mrd. Dollar. Im Gegensatz zu Iamgold ist Coeur d´Alene auch als Betreiber von Minen sehr erfolgreich und hofft, auf diesem Weg die Aktionäre von Wheaton anzuziehen.


    Die Golden Star Resources Ltd. hat parallel ein Angebot für Iamgold laufen, welches einen Wert von 900 Mio. Dollar hat. In einem sehr ungewöhnlichen Abkommen haben Golden Star und Coeur d´Alene vereinbart, die Kosten für die Rückabwicklung des Wheaton-Iamgold Deals zu teilen sofern beide Firmen bei ihren Übernahmen erfolgreich sind.



    Immerhin hat Coeur de Allene( CDE) eine Gewichtung von 6,30 % im Amex Goldbugs Index( HUI) Deshalb dürfte diese Meldung schon einige Auswirkungen haben...


    Nähere Infos dazu in den Musterdepot Thread ...Konservativ

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    Notstand bei Anlegern



    Kaum eine Anlageklasse, in der nicht Verunsicherung herrscht. Anleger fragen sich langsam: Kann man überhaupt noch Geld verdienen? Die Antwort: Aber sicher


    von Ulrich Machold und Michael Höfling



    Die Aktienmärkte schwächeln - obwohl die Unternehmensdaten eher gut sind


    Es sind dunkle Zeiten an der Investmentfront, magere Zeiten und vor allem: undurchsichtige Zeiten. "Bei Anleihen drohen Kursverluste", warnen die Schlagzeilen, "Zinsängste lasten auf Aktien" und "Gold-Hausse ist vorüber". Wer sein Geld zur Bank trägt, bekommt so wenig Zinsen, dass sich das Benzin kaum lohnt. Und die Lebensversicherungen, der Deutschen liebstes Kind, sind nach allerlei Kritik an ihren Praktiken jetzt auch noch in die Mühle des Finanzamtes geraten. Das Dahinsiechen hat scheinbar alle Anlageklassen erfasst.



    Geld verdienen allerdings lässt sich immer noch - oder zumindest die aktuelle Durststrecken ohne größere Schäden überstehen. Und das geht so:



    - Problemfall Aktien: Noch immer ist bei den Börsengängen Sand im Getriebe. Gingen die Verweigerer X-Fab und Siltronic noch als schlecht vorbereitete Einzelfälle durch, sagte diese Woche auch noch Autoteile-Unger das geplante IPO ab. Und bei der Postbank, dem größten Hoffnungsträger, hat Konsortialführer Deutsche Bank angeblich den Marktwert ihres eigenen Börsenkandidaten heruntergeschrieben - in einer Studie, die wegen der Blackout-Period gar nicht im Umlauf sein dürfte.



    Die Kurse der schon notierten Aktien sind indes von ihren Hochs zu Jahresbeginn ordentlich zurückgekommen und schwanken ziellos hin und her. Selbst Wachstumsstorys wie China oder Japan sind nicht mehr wichtig, dafür der Ölpreis und die amerikanische Inflation. Da aber niemand weiß, ob und wie sich dies auf Konjunktur und Zinsen auswirkt, ergehen sich die Experten mehr in Fragen als in Antworten. Resultat: Wohin es geht, weiß niemand.



    -Strategie: Die Märkte wetten auf ein Schwächeln des Aufschwungs - obwohl die Unternehmensdaten eher gut sind. Auch das Zitterthema US-Zinsen ist bislang mehr heiße Luft als echte Gefahr. "Eine Zinserhöhung von diesem künstlich niedrigen Niveau ist ja nichts Negatives", sagt Fondsmanager Tim Albrecht von der DWS. "Eher im Gegenteil, da das als Bestätigung für den wirtschaftlichen Aufschwung gewertet werden könnte. Wir sehen das mittelfristig relativ gelassen, bleiben investiert und beobachten die Fundamentaldaten weiter genau." Wer eher den Zahlen als dem Hype glaubt, schichtet höchstens in Richtung Defensive um: ein paar Versorger ins Depot und Werte mit hoher Dividendenrendite.



    -Problemfall Anleihen: Die Kurse der Staatspapiere fallen schon seit Monaten - und es sieht nicht so aus, als ob sich das bald ändern würde. Die große Mehrheit der Analysten erwartet bei Anleihen der Industrieländer weitere Verluste, wenn die amerikanische Notenbank Fed wie angekündigt in ihren Zinserhöhungszyklus einschwenkt. Am Terminmarkt wetten die Spekulanten schon auf langfristige Zinsen deutlich über fünf Prozent in den USA.



    Und das heißt: weiter abwärts. Bis klar ist, wohin die Fed mit den Zinsen will, verlieren laufende Papiere an Wert, neue dagegen bringen noch nicht genug, als dass Anleger darauf setzen könnten. Auch für Schwellenländer- oder Unternehmensanleihen sieht es nicht gut aus: Die Prämien, also die Zinsaufschläge gegenüber Staatsanleihen, sind so stark zurückgekommen, dass sich das höhere Risiko kaum noch lohnt. "Man kann für Bond-Investoren nur hoffen, dass sie ihre lang laufenden Anleihen schon losgeworden sind", sagt Stefan Keitel, leitender Investmentstratege der Credit Suisse Deutschland. "Und wer das getan hat, für den drängen sich bis auf weiteres auch keine neuen Positionen auf."


    Quelle: http://www.wams.de


    Und wieder einer, nein diesmal sogar zwei, die uns weiß machen wollen, der Bullenmarkt für Edelmetalle ist zu Ende...

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    Ausgabe vom Sonntag, den 30.05.2004


    Im Kongo irren drei Millionen Menschen durchs Land


    Was geht in einem Menschen vor, der einem anderen das Herz aus der Brust reißt und anschließend isst? Im Film "Das Schweigen der Lämmer" ist dies Fiktion, im Kongo der gewöhnliche Alltag. Die ethnische Säuberung im Herzen Afrikas findet vor den Augen der Weltöffentlichkeit und der dort stationierten 200 UN-Blauhelm-Soldaten statt.



    Das Land, von dem die Rede ist, hieß 1971 Zaire. Der Fluss ebenfalls. Und die Währung. So bestimmt vom damaligen Präsidenten Mobutu Sese Seko, einem blutigen Diktator. Als 1997 Laurent-Desire Kabila die Macht übernahm, nannte er die ehemalige belgische Kolonie wieder in Kongo um. 2001 wurde der unbequem und großmäulig gewordene Kabila ermordet. Seitdem führt sein Sohn eher einsilbig die Amtsgeschäfte. Freie Wahlen? Davon träumen in der Demokratischen Republik Kongo (DRC) viele Menschen. Doch nur wenige rechnen damit. "Politiker kommen und gehen. Und? Wir sind noch da", sagt Manda Kalundi und blickt auf den Staub vor seinen Füßen, als schäme er sich für sein Leben. Vor sechs Jahren war der 46-Jährige aus dem Volksstamm der Hema Krankenpfleger. Seit seinem 40. Geburtstag ist er auf der Flucht vor den Milizen des anderen Volksstammes der Ituri-Provinz, den Lendu. Erst floh er quer durch den Kongo. Von Bunia im Nordosten bis nach Moba im Süden des Landes. Anschließend war er einige Zeit in Sambia. Heute lebt er mit Frau und sieben Kindern in der Provinz Katanga. Wohin es ihn als Nächstes führen wird? Er weiß es nicht. "Ich will den Menschen helfen, nicht länger wie ein Tier leben", sagt Kalundi. Die Kinder machen ein Lagerfeuer. Später werden sie Brei aus Blättern und Erdnüssen essen.



    Die Familie Kalundi sind nur neun von schätzungsweise drei Millionen Flüchtlingen, die es in derzeit in der DRC gibt. Die meisten davon sind minderjährig, schätzen Hilfsorganisationen. Genaue Erhebungen gibt es nicht. Seit 1998 sind im Kongo mehr als fünf Millionen Menschen an Krankheiten oder Hunger gestorben. Das Welternährungsprogramm (WFP) unterstützt knapp 500 000 Menschen mit Lebensmitteln. Aber 17 Millionen Menschen sind chronisch unterernährt. "Wir gehen davon aus, dass diese Zahlen noch untertrieben sind", sagt ein WFP-Sprecher. Ein Viertel aller Säuglinge stirbt schon bei der Geburt. 20 Prozent aller Jungen und Mädchen schaffen es nicht bis zu ihrem fünften Geburtstag. Nur die Hälfte aller Kinder geht in die Schule. Mehr als 60 Prozent der Bevölkerung können weder lesen noch schreiben.


    Der Konflikt zwischen den Hema und den Lendu begann schon vor Jahrzehnten. Damals ging es lediglich um Land. Über die Jahre zogen Vertreter der Lendu in alle wichtigen Positionen der Region. Sie stellen die Politiker, die Lehrer, Polizisten und Richter. Obwohl die Hema nach wie vor die größte Bevölkerungsgruppe darstellen. Doch, und das ist der entscheidende Punkt, die Lendu werden von Uganda und Ruanda mit Waffen unterstützt, da sie den Nachbarländern gestatten, die Bodenschätze der Region zu rauben. Coltan, Gold, Diamanten und Kupfer machen den Kongo zu einem der reichsten Länder Afrikas. Die Kongolesen müssten - eigentlich - wohlhabende Menschen sein.


    Kongo: Hema gegen Lendu


    - Hauptstadt: Kiinshasa


    - Staatsoberhaupt: Präsident Generalmajor Joseph Kabila


    - Größe: 2 344 858 km2, 6,5-mal so groß wie Deutschland


    - Bevölkerung: rund 53 Millionen, Wachstumsrate 2,7 Prozent, fast 80 Prozent Bantu
    - Religionen: über 40 Prozent Katholiken, über 30 Prozent Protestanten, über 10 Prozent Kimbanguisten, 1 Prozent Moslems und Anhänger von Naturreligionen
    - Bruttoinlandsprodukt: ca. 3,3 Milliarden Euro
    - Pro-Kopf-Bruttosozialprodukt: ca. 67 Euro


    Quelle: wams.de