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Ölpreis-Sorgen nach Anschlag drücken Fernost-Märkte
(Reuters) Sorgen über steigende Ölpreise nach dem Anschlag in Saudi-Arabien haben am Montag an den Börsen in Asien die Aktienkurse fallen lassen. Während der Dollar zum japanischen Yen an Wert verlor konnte sich die US-Währung zum Euro behaupten. Investoren kauften Gold als sichere Anlage. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index in Tokio schloss 0,65% schwächer bei 11'236 Punkten.
Auch andere asiatische Börsen gaben nach. Der Index in Taiwan verlor 2,6%, der KOSPI-Index in Südkorea gab um 1,55% nach. Der Anschlag mutmasslicher al-Kaida-Kämpfer in der saudiarabischen Ölstadt Chobar gab den Marktteilnehmern neuen Anlass, sich Sorgen über die Erdölversorgung zu machen. «Es gibt die Sorge, dass die Ungewissheit über die Entwicklung auf dem Ölsektor angesichts des offenkundigen Mangels an effektiven Abwehrmassnahmen gegen solche Terroranschläge auch dann erhalten bleibt, wenn die Opec eine höhere Fördermenge beschliessen sollte», sagte ein Analytiker bei Shinko Securities in Tokio. Am Donnerstag kommen die Staaten der Organisation Erdöl produzierender Länder (Opec) zusammen. Die meisten ausländischen Investoren handelten am Montag in Asien nicht.
Die Börsen in New York und in einigen europäischen Ländern waren ebenso geschlossen wie die wichtigen Ölmärkte in New York und London. Für Dienstag wurde jedoch mit einem Anstieg des Ölpreises an der Terminbörse Nymex für US-Öl gerechnet. In Tokio zogen die Öl-Futures am Montag um rund zwei Prozent an. Der Dollar rutschte unter die 110-Yen-Marke ab, wobei Händler von einer Trendwende nach einer Phase intensiver Käufe sprachen. Ein Dollar wurde mit 109,56 Yen bewertet. Händler gaben als Grund an, dass mit einer Zinserhöhung in den USA nun doch nicht so schnell oder so stark gerechnet werde wie zunächst erwartet. Zum Euro notierte die US-Währung bei 1,2210 Dollar nach 1,2225 Dollar im späten New Yorker Handel am Freitag.
Gold konnte im asiatischen Handel zulegen. Viele Investoren sehen in dem Edelmetall einen Schutz vor möglichen Ölpreisschüben, Inflationsgefahren und einem schwächeren Dollar. Eine Feinunze wurde mit 394,85 Dollar gehandelt nach 393,80 Dollar am Freitag in den USA.
Quelle: http://www.nzz.ch
Ich hoffe mal das in Asien unser ThaiGuru nicht der einzige Käufer ist...