Beiträge von Goldbugs500

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    Angstprämie" treibt den Ölpreis

    Im Vorfeld der Opec-Konferenz ist der Preis für das schwarze Gold auf ein Rekordhoch gestiegen. Zwar erwarten Volkswirte noch keine gravierenden Auswirkungen auf die Konjunktur, die Aktienmärkte schalten jedoch einen Gang zurück.


    Hamburg/Frankfurt am Main - Die angespannte Lage auf dem Ölmarkt bleibt das beherrschende Thema am Aktienmarkt. Noch bleibt abzuwarten, ob auf der am Donnerstag in Beirut beginnenden Konferenz der Organisation Erdöl exportierender Staaten (Opec) eine Anhebung der Förderquoten beschlossen wird.

    Saudi-Arabien hat sich erneut für eine kräftige Ausweitung der Fördermengen ausgesprochen. Unter dem Eindruck eines weltweiten Anstiegs der Ölpreise sagte der saudische Ölminister Ali Naimi am Dienstagabend, er werde sich für eine Anhebung der Förderquoten um elf Prozent einsetzen. Damit folge Saudi-Arabien den Bedürfnissen des Marktes.


    Zwar hatten sich Venezuela und andere Opec-Mitglieder bislang gegen eine Ausweitung der Förderung gewandt. Nach dem Terroranschlag im saudi-arabischen Ölzentrum Chobar vom Wochenende gilt es aber als unwahrscheinlich, dass sich dieses Lager auf der Konferenz in Beirut durchsetzen kann.


    Am ersten Handelstag nach dem Terroranschlag zog der Ölpreis weltweit kräftig an und erreichte neue Rekordmarken. An der New Yorker Rohstoffbörse schnellte der Preis für ein Barrel Rohöl (das Fass zu 159 Liter) mit Liefertermin im Juli am Dienstag um 2,45 Dollar oder 6 Prozent auf 42,33 Dollar hoch. "Da gibt es offensichtlich eine Angstprämie", sagte der Ölmarktexperte Seth Kleinman von der Washingtoner Beratungsfirma PFC Energy. Andere Fachleute sprachen allerdings auch davon, dass Händler die Terrorangst für spekulative Geschäfte ausnutzten.


    Noch kein Grund zur Panik


    Die Ölpreise bedeuten nach Einschätzung von WestLB-Chefvolkswirt Ulrich Hombrecher trotz Rekordhöhe noch keine Gefahr für die Konjunktur. Selbst wenn der Ölpreis über Monate auf dem aktuellen Niveau bleibe, "bekommen wir einen Dämpfer von 0,1 bis 0,2 Prozentpunkten des Bruttoinlandsprodukts (BIP)", sagte er dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe). Steigt der Preis allerdings weiter und nachhaltig über das aktuelle Niveau hinaus, "haben wir ein riesiges Problem".


    Quelle: http://www.manager-magazin.de

    *********Mittwoch, 02. Juni 2004*********


    SG; Singapore Exchange - Derivatives eingeschränkter Handel

    SG; Singapore Exchange - Securities geschlossen

    11:00: EU; Arbeitslosigkeit für April


    11:00: EU; Erzeugerpreise Industrie für April


    13:00: US; MBA Hypothekenanträge (Woche)


    Von der Konjunkturseite dürften heute keine größeren Einflüßeauf die Märkte zu Erwarten sein...

    News

    Yukos: Buy (Crédit Suisse)



    Die Analysten von Credit Suisse stufen die Aktien des russischen Öl- und Gaskonzerns Yukos Oil Co. in ihrer Studie vom 1. Juni unverändert mit "Buy" ein.
    Trotz der Gerüchte würden die Analysten den Bankrott des Konzerns für höchst unwahrscheinlich erachten. Ihnen zufolge biete das Papier nach wie vor erhebliches Potenzial. In seiner Rede zur Lage der Nation habe Präsident Putin unterstrichen, dass er eine florierende Wirtschaft anstrebe, was den Analysten zufolge wahrscheinlichen mit ausländischen Investitionen und Yukos sei.


    Mit einem Kurs von 7,50 Dollar und einem 2004er KGV von 4,0, dem tiefsten Stand seit zwei Jahren, erscheine das Papier extrem attraktiv bewertet. Daher unterstreichen die Analysten ihr "Buy"-Rating deutlich, wenngleich die Risiken sehr hoch bleiben würden.


    Analyst: Crédit Suisse
    Rating des Analysten: Buy



    Quelle: Aktien & Co 01.06.2004 17:31:00

    01.06. 19:42


    Gold prallt an 400-Dollar-Marke ab


    (©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de)



    Die jüngsten Bombenattentate im Irak und in Saudi-Arabien haben die Gold-Notierungen heute erneut beflügelt. Die starken volkswirtschaftlichen Daten aus den USA verpassten dem Edelmetall dann aber wieder einen Dämpfer, indem sie gleichzeitig den Dollar anziehen ließen.


    Aktuell notiert der August-Future 40 Cents im Plus bei 395,30 Dollar. Marktteilnehmer halten es für wahrscheinlich, dass der Kurs in den nächsten Tagen die Hürde von 400 Dollar pro Unze erneut reißt. Ohne eine weitere Dollar-Schwäche seien künftige signifikante Kurssteigerungen aber schwer vorstellbar.

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    01.06.2004 - 13:39 Uhr


    Mexikos Metallförderung stark gestiegen


    MEXIKO-CITY (Dow Jones-VWD)--Die mexikanische Metallförderung ist im März 2004 um 18% gegenüber dem März 2003 gestiegen. Dies erklärte das mexikanische Statistikinstitut INEGI am Montag. Dazu hätten insbesondere Gold, Kupfer und Silber beigetragen. So stieg die Goldproduktion um 77% auf 2.635 kg, die Kupferproduktion um 55,8% auf 32.226 t und die Silberproduktion um 13% auf 279.731 kg. 


    Mexiko ist der weltweit größte Silberproduzent und Sitz des größten Kupferproduzenten, Grupo Mexico. Nach Angaben von INEGI sank die mexikanische Zinkproduktion im März um 7,9% auf 34.253 t und die Bleiproduktion um 0,4% auf 12.540 t. Dow Jones Newswires/1.6.2004/mo


    Quelle: http://www.finanztreff.de


    Yukos unterliegt vor Gericht erneut gegen Sibneft
    VWD


    MOSKAU (Dow Jones-VWD)--Die Yukos Oil Co hat vor Gericht eine neuerliche
    Niederlage gegen die Sibneft OAO, beide Moskau, erlitten. Ein Moskauer
    Schiedsgericht bestätigte am Montag die Entscheidung einer untergeordneten
    Instanz, die eine Aktienemission von Yukos für nichtig erklärt hatte. Mit
    der Ausgabe neuer Aktien hatte Yukos im vergangenen Jahr die Übernahme von
    weiteren 58% an Sibneft finanziert. Die zuständige Regulierungsbehörde hat
    nun fünf Tage Zeit, die Emission zu annullieren. Yukos will gegen die
    Entscheidung des Gerichts Berufung einlegen.


    Sollte sich Sibneft endgültig durchsetzen, müsste Yukos die im Vorjahr
    erworbene Sibneft-Beteiligung an die früheren Besitzer zurückgeben. Ihr
    Anteil an dem Wettbewerber würden dann auf 35% sinken. Im Gegenzug erhielte
    Yukos von den ehemaligen Sibneft-Aktionären ein Aktienpaket von 17% der
    Yukos-Anteile zurück.


    Die ehemaligen Sibneft-Aktionäre unter der Führung von Roman Abramowitsch
    hatten die Annullierung der Fusion angestrengt, nachdem der damalige CEO von
    Yukos, Michail Chodorkowskij, im vergangenen Jahr in Haft genommen worden
    war. Die russischen Behörden werfen Chodorkowskij Steuerhinterziehung und
    Betrug vor. Die Aktie von Yukos hat allein seit Ende April rund 30% ihres
    Kurswerts eingebüßt.


    Beobachter vermuten, dass Abramowitsch, sollte er die Kontrolle über
    Sibneft zurückerlangen, eine große Beteiligung an dem Unternehmen an einen
    westlichen Ölkonzern verkaufen wird. Die Total SA, Courbevoie, hat schon
    Interesse geäußert. Dem Vernehmen nach soll auch die ChevronTexaco Corp, San
    Francisco, interessiert sein.
    Dow Jones Newswires/1.6.2004/cn/mi


    Der Kurs ist daruf hin um satte 10 % abgestürzt...na also, wie vorausgesehen...ich liebe Panik, denn genau da liegen die Chancen... ich werde das Gefühl nicht los, das da alles zusammen paßt... arme Kleinanleger die da Panik verspüren...und aus dem Markt gedrängt werden sollen...Jetzt heißt es ganz Cool bleiben...


    Nun ich habe mich entschloßen bei diesen Kursen eine erste Position aufzubauen...( 22,60 € )
    Sollte der Kurs noch unter die 20 € Marke fallen, wird nochmals zugekauft...
    Warten wirs ab, hinterher ist man immer schlauer...

    *********Dienstag, 01. Juni 2004*********


    US; Autoverkäufe für Mai


    09:45: IT; Einkaufsmanagerindex für Mai


    09:50: FR; Einkaufsmanagerindex für Mai


    09:55: DE; Einkaufsmanagerindex für Mai


    10:00: EU; Einkaufsmanagerindex Eurozone für Mai


    10:30: GB; CIPS Einkaufsmanagerindex für Mai


    11:00: EU; Inflation Eurozone für Mai


    13:45: US; ICSC-UBS Index (Woche)


    14:55: US; Redbook (Woche)


    15:00: EU; EZB Wochenausweis Fremdwährungsreserven


    16:00: US; Bauausgaben für April


    16:00: US; Challenger Report für Mai


    16:00: US; ISM Index für Mai


    19:00: US; Auktion 4-wöchiger Bills

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    Edelmetalle: Dollarkurs und Terrorangst beflügeln Gold
    Von Wolfgang Wrzesniok-Roßbach

    Der fallende Dollar wird auch in den nächsten Tagen den Goldpreis in die Höhe treiben.


    Da Händler überwiegend mit einem Anstieg des Euro-Kurses auf 1,2350 $ rechnen, wären Kurse von bis zu 400 $ je Feinunze Gold im Wochenverlauf nicht auszuschließen. Die Unsicherheit bezüglich der Lage im arabischen Raum dürfte das Rückschlagspotenzial weiterhin begrenzen.


    Positiv wirkt sich zudem aus, dass die Zahl der spekulativen Kaufpositionen bei den US-Hedge-Funds deutlich abgenommen hat. Ein Großteil der jetzt noch engagierten Goldkäufer dürfte eher langfristige Motive haben und das Gold vorerst halten. Ob eine Erholung dann aber auch über den Sommer Bestand hat, ist noch offen. Früher oder später werden die fundamental nicht gerade rosigen Aussichten noch einmal ihren Tribut fordern.



    Erwähnt seien dabei das Zurückfahren der Rückkäufe durch Minen, die wider Erwarten unverändert hohe Neu-Produktion und die relativ umfangreichen Zentralbankverkäufe. Auf der Abnehmerseite ist neue Investmentnachfrage zwar vorhanden, insgesamt aber noch immer vergleichsweise gering. Und der physische Absatz beispielsweise an Schmuck wird bei möglicherweise wieder steigenden Preisen unmittelbar leiden.



    Positive Faktoren überwiegen


    Zunächst überwiegen jedoch die positiven Faktoren und mit 395,20 $ je Unze hat das Metall in den letzten Tagen das höchste Niveau der letzten vier Wochen erreicht. Auch dabei half schon der Anstieg des Euro. Gestützt wurde die Notierung dazu vom zunächst noch steigenden Ölpreis und in der zweiten Wochenhälfte zusätzlich von Befürchtungen hinsichtlich einer neuen Terrorwelle in Saudi-Arabien.



    Platin hat in der vergangenen Woche deutlich zugelegt. Nachdem es zunächst noch bei 815 $ je Unze handelte, stieg es am Dienstag über den wichtigen Chartpunkt von 820 $ hinweg und erreichte am Donnerstag schließlich den Höchstkurs von 845 $ je Unze. Sowohl Fonds als auch private Anleger in Japan trugen zu dem Anstieg bei.



    Palladium hat sich im Vergleich zum teureren Schwestermetall deutlich schlechter entwickelt. Nach ersten Gewinnen am Montag verharrte der Preis oberhalb der Marke von 250 $ je Unze mehr oder weniger auf der Stelle. Hier lastet das weithin vermutete Überangebot noch immer auf dem Metall.



    Silber folgte im Wesentlichen dem Gold und durchbrach rasch den Chartpunkt bei 5,95 $ je Unze. Danach hielt die Aufwärtsbewegung die ganze Woche über an und am Freitag erreichte das Metall im asiatischen Markt den vorläufigen Höchststand von 6,23 $. Unterstützt von einem festen Goldpreis könnte das Silber im Lauf der nächsten Wochen noch einmal 10 Prozent zulegen. Bei 6,80 $ je Unze befindet sich noch eine, vom Einbruch am 20. April her stammende, charttechnische Lücke. Unterstützung gibt es auf der anderen Seite bei 6 $ und bei 5,75 $ je Unze.



    Polimetall, der größte russische Silberproduzent, konnte im ersten Quartal die Produktion um 80 Prozent auf 156,6 Tonnen steigern. Polimetall hatte schon 2003 einen Anteil an der russischen Silberproduktion von über 50 Prozent und ist die einzige russische Minengesellschaft, die Edelmetalle direkt exportieren darf.
    Wolfgang Wrzesniok-Rossbach ist Produktmanager Edelmetalle und Rohstoffe bei Dresdner Kleinwort Wasserstein in Frankfurt.

    Quelle: http://www.ftd.de