Beiträge von Goldbugs500

    Der Basispreis



    Zu den wichtigsten Bestandteilen der Optionsbedingungen gehört der Basispreis. Darunter versteht man den Preis, zu dem der Inhaber von Call Warrants das Basisobjekt kaufen und der Besitzer von Put Warrants es verkaufen darf. In aller Regel wird der in Währungs einheiten ausgedrückte Basispreis bei der Emission eines Options scheins endgültig und unwiderruflich festgelegt. Es gibt allerdings Ausnahmen von dieser Regel: Im Prinzip ist es zulässig, den Basis preis nicht in Währungseinheiten, sondern in Prozentwerten fest zulegen. So sahen die Optionsbedingungen eines 1994 abgelaufe nen Optionsscheins der Berliner Bank einen Basispreis vor, der um fünf Prozent unter dem Durchschnittskurs der jeweils vorangegan genen fünf Börsentage lag. Solche Konstruktionen haben sich am Markt allerdings nie so recht durchsetzen können, und der Grund liegt auf der Hand: Teilnehmer am Optionsscheingeschäft wollen wissen, woran sie sind und bevorzugen daher feste Basispreise.


    Es ist unerläßlich, daß ein Teilnehmer am Optionsscheingeschäft über die im Emissionprospekt "seines" Warrants festgelegten Op tionsbedingungen ganz genau Bescheid weiß. Es kommt allerdings immer wieder vor, daß vor allem Neulinge böse Überraschungen er leben. Zum Beispiel kaufen sie wegen des optisch niedrigen Preises einen Schein mit europäischem Optionsrecht und wundern sich dann über die magere Performance. Es soll auch schon passiert sein, daß jemand Puts ins Depot genommen hat, der eigentlich Calls erwerben wollte. Bei der Wahl der Laufzeit sollte der Anleger zudem ganz genau wissen, ob er auf eine schnelle Bewegung oder einen stabilen Trend des Basisobjekts setzen will, von den bereits angesprochenen steuerlichen Überlegungen ganz zu schweigen.


    Vor jeder Kaufentscheidung am Optionsscheinmarkt sollte zu dem eine gründliche Analyse des Basisobjekts stehen, denn mit seiner Kurstendenz steht und fällt der Erfolg des Warrant-Engage ments. Auch die besten Kennzahlen helfen dem Anleger wenig, wenn er auf Puts setzt, während das Basisobjekt in immer neue Kurshöhen steigt. Die Auswahl an börsennotierten Optionsschei nen ist gerade in Deutschland sehr groß. Dieser an sich positive Umstand führt manchmal jedoch auch zu Verwirrung: Noch vor wenigen Jahren gab es ganze zwei Calls auf die Siemens-Aktie, heute kann der Anleger zwischen einer Vielzahl solcher Scheine wählen. Zum Glück hat das Angebot an Informationen über Kurse und Kennzahlen von Optionsscheinen mit der wachsenden Aus wahl einigermaßen Schritt gehalten.



    Quelle: Mehr Geld verdienen mit Optionsscheinen
    von Horst Fugger/Jürgen Koch

    Das Options-/Bezugsverhältnis


    Das Optionsverhältnis gibt die Anzahl der Optionsrechte an, die ein Optionsschein verbrieft. Bei den klassischen Aktienoptions scheinen lautet es in der Regel 1:1. Das heißt, daß mit einem Op tionsschein eine Aktie bezogen werden kann. Bei von dieser ein fachen Relation abweichenden Optionsverhältnissen wird es schon schwieriger: Verbrieft ein Schein das Recht zum Bezug von fünf Aktien, dann wird diese Relation in der Fachliteratur, je nach Prä ferenz des Autors, mal als 1:5 und mal als 5:1 bezeichnet. Eine reine Definitionsfrage, die vor allem bei weniger erfahrenen Anlegern manchmal zu Mißverständnissen führt. Wir haben uns darauf ge einigt, das Optionsverhältnis als Optionsrechte (in Einheiten des Basisobjekts) pro Schein zu beschreiben. Ein Optionsverhältnis von 1:5 bei einem Call Warrant auf Aktien bedeutet also, daß pro Schein fünf Aktien bezogen werden können. Ein Optionsverhält nis von 5:1 besagt, daß zum Bezug einer Aktie fünf Scheine be nötigt werden, jeder Schein also zum Bezug von 1/5 einer Einheit des Basisobjekts berechtigt. Statt vom Optionsverhältnis ist in der Literatur oft auch vom Bezugsverhältnis die Rede; beide Begriffe werden synonym verwendet. Auch dies kann zu Mißverständnissen führen, da Put Warrants ja nicht zum Bezug, sondern im Gegenteil zum Verkauf des Basisobjekts berechtigen.


    Bei Währungsoptionsscheinen gibt das Optionsverhältnis an, welcher Betrag einer Fremdwährung pro Optionsschein ge- oder verkauft werden kann. Das verbreitetste Optionsverhältnis in diesem Marktsegment ist 1:100. Ein Dollar-Call mit dieser Aus stattung berechtigt zum Beispiel zum Bezug von 100 Dollar zum festgesetzten Basispreis.


    Bei Zinsoptionsscheinen beschreibt das Optionsverhältnis den nominalen Anleihebetrag, der pro Schein bezogen oder verkauft werden kann. Ähnlich wie im Bereich der Währungsoptions scheine ist in den Optionsbedingungen oft festgelegt, daß nur der Inhaber einer bestimmten Mindestzahl von Optionsscheinen seine Rechte ausüben darf. Für denjenigen, der keine Ausübung beab sichtigt, sondern seine Warrants an der Börse weiterverkaufen will, ist das allerdings nicht sonderlich relevant.


    Index-Optionsscheine nehmen eine Sonderstellung ein: Aktien, Anleihen oder Fremdwährungen können tatsächlich bezogen oder verkauft werden, aber Indizes sind lediglich mathematische Kon strukte, die nicht physisch lieferbar sind. Bei Index-Warrants ist in den Optionsbedingungen daher regelmäßig Barausgleich vorge sehen: Wer seine Optionsrechte ausübt, erhält den Differenzbetrag zwischen dem Basispreis und dem aktuellen Indexstand am Aus übungstag. Auch viele Emittenten von Aktien-, Währungs- oder Zinsoptionsscheinen sind inzwischen zum Barausgleich übergegan gen. Das erspart kostspielige Transaktionen - etwa den Kauf und die Lieferung von Aktien oder Währungen - und bringt letztlich für beide Seiten nur Vorteile.


    Quelle: Mehr Geld verdienen mit Optionsscheinen
    von Horst Fugger/Jürgen Koch

    Die Optionsfrist (Laufzeit)


    Der wohl wichtigste Unterschied zum Aktienmarkt besteht darin, daß Optionsscheine eine begrenzte Laufzeit aufweisen. Während der Aktionär zur Not auch einmal eine Durststrecke aussitzen kann, wenn er seiner Sache langfristig sicher ist, kann der Options scheininhaber seine Papiere nach Ablauf der Laufzeit allenfalls noch als Wandschmuck verwenden.


    Seine Rechte aus dem Optionsschein, also den Kauf oder Ver kauf des Basisobjekts, kann er nur während der Optionsfrist geltend machen. Dabei muß man die beiden Begriffe Laufzeit und Options frist unterscheiden: Die Laufzeit reicht von der Emission eines Optionsscheins bis zu seiner Endfälligkeit. Danach verschwindet er vom Markt, die Börsennotierung wird eingestellt. Die Optionsfrist umfaßt den Zeitraum, während dessen die Optionsrechte ausgeübt werden dürfen, und sie kann wesentlich von der Laufzeit abwei chen, denn die Ausübung ist bei vielen Scheinen nicht während der gesamten Laufzeit möglich. Zum Beispiel ist sie bei klassischen Aktienoptionsscheinen meist während eines gewissen Zeitraums vor und nach der jährlichen Hauptversammlung der betreffenden Aktiengesellschaft ausgeschlossen. Die Optionsbedingungen kön nen auch noch weitere Einschränkungen vorsehen, über die man sich gründlich informieren sollte, bevor man einen bestimmten Optionsschein kauft.


    Die wichtigste Unterscheidung ist allerdings grundsätzlicher Natur und betrifft den Unterschied zwischen amerikanischem und europäischem Optionsrecht. Während das amerikanische Options recht die Ausübbarkeit während der gesamten Laufzeit vorsieht (eventuell mit den genannten geringfügigen Einschränkungen) ist die Ausübung bei Warrants mit europäischem Optionsrecht nur am Laufzeitende möglich. Die weit überwiegende Zahl der an deut schen Börsen gehandelten Optionsscheine ist mit amerikanischem Optionsrecht ausgestattet; die "Europäer" sind mangels Nachfrage weitgehend vom Markt verschwunden. Die Beschränkung der Aus übbarkeit auf einen relativ kurzen Zeitraum macht solche Options scheine nämlich weniger wertvoll. Eine Einschränkung ist aller dings zu machen: Bei den in letzter Zeit immer beliebter werdenden "exotischen" Optionsschein-Konstruktionen (mehr darüber im entsprechenden Kapitel) gibt es viele Warrants, die nur am Laufzeit ende ausgeübt werden können.


    Wichtig in diesem Zusammenhang: Die genannten Restrik tionen betreffen lediglich die Ausübung der Optionsrechte, nicht aber die Handelbarkeit der Scheine. Auch in Phasen, in denen die Ausübung nicht möglich ist, geht der Börsenhandel weiter. Eine Handelsbeschränkung findet nur in zwei Fällen statt: Bei Bond Warrants kann es vorkommen, daß der Schuldner der einem Schein zugrundeliegenden Anleihe in Zahlungsschwierigkeiten gerät. Die Anleihe wird dann schon vor dem festgesetzten Tilgungstermin zur Disposition gestellt, und Optionsscheine, die sich auf diese Anleihe beziehen, werden vom Börsenhandel suspendiert.


    Überflüssig zu betonen, daß ein solches Ereignis für Inhaber von Call Warrants ein teurer Spaß werden kann, während Put Warrants ein gutes Geschäft sind, wenn sich an der Börse herumspricht, daß ein Anleiheschuldner mit Zahlungsproblemen zu kämpfen hat. Vor solchen Dingen kann man sich allerdings wirkungsvoll schützen, wenn man nur Scheine auf Anleihen von Schuldnern bester Boni tät kauft. Wer Optionsscheine im Depot hat, die sich auf Bundes anleihen beziehen, braucht um die Zahlungsfähigkeit des Schuld ners nicht zu bangen.


    Die zweite Handelsbeschränkung dient quasi dem Schutz ver gesslicher Anleger: Kurz vor dem Verfallstermin des Options scheins wird der Handel eingestellt. Dies soll gewährleisten, daß Privatanleger ihre Optionsrechte noch rechtzeitig ausüben. Profes sionelle Börsenhändler können die Optionsscheine dagegen bis zum Tag des Laufzeitendes handeln.
    Quelle: Mehr Geld verdienen mit Optionsscheinen
    von Horst Fugger/Jürgen Koch

    Das Basisobjekt/Underlying


    Das Finanzinstrument, auf das sich ein Schein bezieht und zu dessen Kauf oder Verkauf er berechtigt, nennt man Basisobjekt oder Underlying. Der Kauf eines Optionsscheins ist für den An leger nur dann sinnvoll, wenn er eine erhebliche Kursveränderung des Basisobjekts erwartet. Rechnet er zum Beispiel mit einem Kurssprung der BASF-Aktie, dann kann er unter der Vielzahl der börsennotierten Call Warrants auf diese Aktie ein Papier aus suchen, das seinen Vorstellungen am besten entspricht. Rechnet er bei BASF mit erheblichen Kursverlusten, dann wird er einen Put Warrant ins Depot nehmen. Zur Zeit werden an deutschen Börsen und im Telefonverkehr Optionsscheine auf folgende Basis objekte gehandelt:


    Deutsche und internationale Einzelaktien
    Deutsche und internationale Aktienkörbe oder Baskets
    Währungen wie der US-Dollar, der Yen, das Brit. Pfund
    Deutsche und internationale Anleihen
    Anleihen- und Aktienindizes
    Waren wie Gold und Silber.


    Scheine auf Einzelaktien sind immer noch das größte und umsatz stärkste Segment des Optionsscheinhandels. Gab es noch vor weni gen Jahren nur eine geringe Auswahl zwischen deutschen Stan dardwerten und einigen ausländischen Aktien, so hat die Konkur renz unter den Optionsschein-Emissionshäusern inzwischen für große Vielfalt gesorgt. Vor allem Scheine auf amerikanische und europäische Aktien gibt es in großer Auswahl. Die früher zahlrei chen Scheine auf japanische Aktien sind dagegen rar geworden. Kein Wunder: Während die Wall Street und die europäischen Bör sen boomten, war mit japanischen Aktien in den vergangenen Jahren so gut wie nichts zu holen, wenn man von gelegentlichen Erholungsphasen absieht. Das wirkte sich natürlich auf die Nach frage nach Warrants auf japanische Aktien aus, und das kann sich in Zukunft wieder ändern, wenn sich der Börsentrend in Tokio dreht.


    Bei den Scheinen auf deutsche Aktien überwogen früher die sogenannten "Klassiker": Optionsscheine, die im Rahmen einer be dingten Kapitalerhöhung in Verbindung mit einer Optionsanleihe begeben werden und zum Bezug von Aktien des emittierenden Unternehmens berechtigen. Etwa 1990 begann das Zeitalter der Covered Warrants, die sich heute in der Überzahl befinden. Diese Papiere (für die sich die deutsche Bezeichnung "Gedeckte Options scheine" nie so recht durchgesetzt hat) berechtigen meist nicht zum Bezug von Aktien des Emittenten, sondern eines anderen Unternehmens.


    Eine interessante Alternative zu Scheinen auf Einzelaktien sind die sogenannten Basket Warrants. Basisobjekt ist hier ein Korb von Einzelaktien mit einer vom Emittenten festgelegten Gewichtung. Natürlich werden solche Aktienkörbe nicht völlig willkürlich zu sammengestellt. Es gibt stets einen gemeinsamen Nenner zwischen den Einzelaktien, etwa das Herkunftsland, die Branche oder auch beides. So gibt es zum Beispiel Basket Warrants auf internationale Goldminenaktien, auf amerikanische Pharma-Unternehmen oder auf südostasiatische Finanzwerte. Mit Basket Warrants spekuliert der Anleger also nicht auf die Entwicklung eines bestimmten Unternehmens und seiner Aktie, sondern auf eine geographische oder eine Branchentendenz. Wer damit rechnet, daß die deutschen Automobilhersteller goldenen Zeiten entgegengehen, kann sich natürlich Warrants auf die Aktien von Daimler-Benz, BMW oder VW ins Depot legen. Er geht damit allerdings das Risiko ein, daß er zwar recht behält, sich aber womöglich unglücklicherweise auf die relativ schwächste Aktie aus dem Trio konzentriert. Dieses Risiko umgeht er, wenn er einen Basket-Warrant kauft, in dem alle drei Aktien enthalten sind. Oft sind Basket Warrants auch die einzige Möglichkeit, sich zu engagieren, weil es auf die entsprechenden Einzelaktien keine Optionsscheine gibt. In Zeiten steigender Gold- preise sind Goldminen-Baskets sehr beliebt. Da die Aktien von Goldminen ohnehin zu starken Kursausschlägen neigen, sind mit solchen Scheinen hohe Gewinne möglich, wenn der Anleger den Kaufzeitpunkt richtig wählt.


    Eines der wichtigsten Marktsegmente sind Währungsoptions scheine (Currency Wa rrants). Vor allem Scheine auf den US-Dollar und auf andere Dollar-Währungen (australischer, kanadischer und Neuseeland-Dollar) werden rege gehandelt. Der Anleger hat dabei die Wahl zwischen Scheinen mit den verschiedensten Laufzeiten und Basispreisen. Kauf- und Verkaufsoptionsscheine halten sich zahlenmäßig die Waage. Die weitaus meisten in Deutschland gehan delten Currency Warrants beziehen sich auf Kursveränderungen des Euro gegenüber dem US-Dollar. Es gibt jedoch auch Warrants, mit denen man auf Wechselkursveränderungen einer Fremdwährung gegenüber einer anderen spekulieren kann, etwa auf die Relation US-Dollar/Yen.


    Zinsoptionsscheine beziehen sich auf Anleihen (Bonds), weshalb sie international Bond Warrants genannt werden. Die deutsche Be zeichnung ist ein wenig mißverständlich: Während ein Anleger mit Aktien-Calls auf steigende Aktienkurse setzt, spekuliert er mit Zins- Calls nicht etwa auf steigende Zinsen, sondern auf ein Anziehen der Anleihenkurse und damit auf sinkende Zinsen. Je länger die Rest laufzeit einer Anleihe, desto sensibler reagiert sie auf Zinsverände rungen. Daher gilt die Faustregel, daß ein Bond Warrant desto stär keren Kursschwankungen unterliegt, je länger die Restlaufzeit der zugrundeliegenden Anleihe ist. Als Maßstab für die Schwankungs breite eines Wertpapiers gilt die Volatilität. Von ihr wird in diesem Buch noch ausführlich die Rede sein. Wer mit Optionsscheinen auf Zinsveränderungen spekulieren will, kann sich außer den her kömmlichen Bond Warrants auch Optionsscheine auf den Bund-Future ins Depot legen. Daneben gibt es einige wenige Scheine auf den deutschen Rentenindex REX. Während Bund-Future-Scheine hochvolatile Papiere sind, gelten Scheine auf den REX als die kon servativste Variante im Marktsegment der Bond-Warrants. Index-Optionsscheine beziehen sich auf die Entwicklung deut scher und internationaler Indizes. Wichtigstes Basisobjekt in die sem Marktsegment ist der Deutsche Aktienindex (DAX). Mit Index-Optionsscheinen setzt der Anleger auf die Entwicklung eines nationalen Aktienmarkts. Wer zum Beispiel einen Kursein bruch an der Wall Street erwartet, kann sich Put Warrants auf den umfassenden amerikanischen Aktienindex S&P 500 ins Depot legen. Wer eine Aktienhausse in Großbritannien erwartet, wird Call Warrants auf den wichtigsten britischen Index FTSE 100 kau fen. Es gibt auch Scheine auf Branchenindizes, wie zum Beispiel die Subindizes des C-DAX (Banken, Chemie, Automobile usw.). Bran chenindex-Scheine weisen Parallelen zu Basket-Warrants auf: Mit ihnen kann man auf die allgemeine Entwicklung eines Industrie zweigs setzen, ohne sich auf eine bestimmte Einzelaktie festlegen zu müssen. Ähnlich wie bei Basket-Warrants sollte sich der Anleger vor dem Kauf aber vergewissern, wie die Gewichtung der einzelnen Aktien innerhalb des Index aussieht.


    Quelle: Mehr Geld verdienen mit Optionsscheinen
    von Horst Fugger/Jürgen Koch

    So entsteht ein Optionsschein


    Der erste Optionsschein entstand rein zufällig. Die DG Bank, die eine hohe Beteiligung an der früheren AGAB, der AG für Anlagen und Betei ligungen hielt, benötigte Mitte der achtziger Jahre Liquidität. So be schlossen die Bänker 1987, einen Optionschein aufzulegen, der zum Be zug der AGAB-Aktien berechtigen sollte (jeder Optionsschein bezog sich auf eine Aktie zum Kurs von 164 Mark, Fälligkeit am 1. Juni 1993). Obwohl der DG-Bank-Agab-Schein vielen Anlegern, die bis zum Lauf zeitende durchgehalten hatten, Verluste bescherte, war längst eine neue Ära am Optionsscheinmarkt angebrochen. Ende 1993 waren hierzulande bereits mehr als 2000 Optionsscheine börsennotiert. Die Anleger sind fasziniert von diesem Produkt. Ein hoher Hebel und die Vorstellung vom schnellen Geld locken. Vor allem in der Hausse der 90er Jahre hat das vielen Käufern von Calls ein stattliches Vermögen be schert.


    Von den rund 20 Banken, die in diesem Markt aktiv sind, offerieren viele eine breite Produktpalette. Läuft eine Serie von Optionsscheinen wie beispielsweise Calls auf den DAX aus, oder ist der Basispreis nicht mehr aktuell, werden neue Scheine emittiert. Während diese in erster Linie dazu dienen, ein breites Angebot präsentieren zu können, steht bei Scheinen auf weniger bekannte oder ausländische Werte oft auch das Marketing im Vordergrund. Auffallen um jeden Preis lautet die Devise. Und das scheint mittlerweile nur mit neuen Basiswerten oder exoti schen Konstruktionen möglich zu sein.


    Die Idee für einen Schein kommt aber nicht immer nur von den Ban ken. Häufig wünscht auch ein professioneller Anleger, wie beispielsweise eine Versicherung oder eine Fondsgesellschaft, einen bestimmten Op tionsschein. Diesem Begehren kommt jeder Emittent gerne nach, da in diesem Fall bereits eine große Kundenorder auf dem Tisch liegt, während er andernfalls, um sein Produkt verkaufen zu können, erst die Werbe trommel rühren muss.
    Quelle: Die Welt der Optionsscheine
    von Antonie Klotz & Jürgen Philipp

    Was ist eine Option?


    Auch wir gehen in unserem täglichen Leben oft Optionen ein, ohne dies zu wissen. Reservieren wir beispielsweise einen Flug, ist dies eine Option, aber keine Verpflichtung zu fliegen. Das Flugticket kann umgebucht und das Recht später in Anspruch genommen werden. Im Gegensatz dazu sieht das Optionsgeschäft an der Börse wie folgt aus:


    Generell verbrieft eine Option


    das Recht,


    einen bestimmten Basiswert (Underlying),


    innerhalb einer bestimmten Frist (Laufzeit),


    zu kaufen (Call) beziehungsweise zu verkaufen (Put).
    Das Optionsrecht aus einem Call oder Put erlischt, sobald die Option ausgeübt wird. Geschieht dies jedoch bis zum Fälligkeitstag nicht, verfällt jede Option wertlos.


    Quelle: Die Welt der Optionsscheine
    von Antonie Klotz & Jürgen Philipp

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    Die von Roman Abramowitsch geleitete Region ist pleite


    Nach einer Prüfung der Haushaltsausgaben im Autonomen Bezirk der Tschuktschen ist der russische Rechnungshof zum Schluss gekommen, dass diese Region faktisch pleite ist. Die Tschuktschenhalbinsel liegt an der nordöstlichen Küste Russlands und ist durch die Beringstraße vom US-Bundesstaat Alaska getrennt.
    „Unsere faktologischen Nachforschungen lassen darauf schließen, dass die Region pleite ist", sagte der Wirtschaftsprüfer des Rechnungshofs, Sergej Rjabuchin, auf einer Pressekonferenz.


    Die Verschuldung der Autonomen Bezirks der Tschuktschen gegenüber dem Staat habe am 1. Januar des laufenden Jahres 9,3 Milliarden Rubel betragen und somit die Haushaltseinnahmen der Region um 150 Prozent überschritten. Diese Einnahmen hätten sich auf 3,9 Milliarden Rubel belaufen (1 US-Dollar = ca. 29 Rubel).


    Das Verschuldungsproblem habe einen „Dauercharakter". 1994 und 1995 habe Tschukotka den sogenannten Goldkredit in Höhe von 15,8 Tonnen Gold erhalten (rund 190 Millionen US-Dollar).


    Alleine die Goldkredit-Schuld einschließlich Strafen und Verzugszinsen beträgt heute laut Rjabuchin 6,2 Milliarden Rubel.
    Die maximal zulässige Verschuldung einer russischen Region gegenüber dem Staat dürfe jedoch laut geltenden Gesetzen nicht den Haushalt dieser Region überschreiten.


    Auf Grund dieser Angaben kam der Rechnungshof zum Schluss, dass Tschukotka pleite ist, hieß es.


    Der Gouverneur der Autonomie, Roman Abramowitsch, der in Russland wegen des Kaufs des Londoner Fussbalclubs Chelsea berühmt-berüchtigt ist, hatte laut Rjabuchin bei seinem Amtsantritt im Januar 2001 ebenfalls erklärt, die Region stecke in tiefer Finanzkrise und sei faktisch pleite.


    „Das heutige Gouverneursteam konnte aber aus dieser Krise nicht herausfinden", so der Wirtschaftsprüfer.


    Der Vorsitzende der russischen Staatsduma, Boris Gryslow, meinte unterdessen, es sei „verfrüht", vom Bankrott der Autonomie zu reden.


    „Soviel ich weiß, ist die Verwaltung des Autonomen Bezirks der Tschuktschen bereit, die Frage über die Umstrukturierung der Schuld zu erörtern", sagte Gryslow vor Journalisten.


    Dass die Nichterfüllung der Verpflichtungen der Bezirksverwaltung gegenüber dem Staat aufgedeckt werden konnte, ist laut Gryslow ein Verdienst des russischen Rechnungshofs.


    Die Verwaltung der Region könne aber dieses Problem „eingehend betrachten und ihre eigene Lösung vorschlagen".


    „Deshalb wäre es verfrüht, vom Bankrott des Autonomen Bezirks der Tschuktschen zu reden", meinte der Duma-Chef. (RIA)


    Quelle: http://russlandonline.ru

    @ Gila


    Gratuliere, denke das war die richtige Entscheidung... Denke daran, nicht gierig werden... je nach dem wieviel du gesetzt hast... auch daran denken schnelle Gewinne mal mit zu nehmen und dann auch wieder längerfristig re zu investieren...Die Börse ist keine Einbahnstraße...

    @ Warren


    Ich sehe du machst dir gedanken um dein Geld... Natürlich gehört neben phys. Material auch noch ein Schweizer Konto dazu... doch leider hat nicht jeder dazu das nötige kleingeld....


    Interessant wäre schon mal, von unseren Schweizern zu hören was bei Ihren Banken so abgeht...zumindist das was Sie mitbekommen...


    Gibt es Banken die man meiden sollte, welche haben besonders hohe Gebühren? Wie ist es mit der Einlagen Sicherung usw...Da gibt es viele Fragen...Wo bringt Ihr Euer Geld in Sicherheit? ( vermutlich nicht in Deutschland...)

    @ HORSTWALTER


    Tolle Idee...Jeder der Infos zu so manch Fremdartig klingenden Begriffen sucht, wird hier schnell fündig!


    Schön das du dir die mühe gemacht hast...profitieren können doch alle davon...Weiter so!

    Ausländer-Vermögen gewachsen


    ZÜRICH – 1,941 Billionen Franken. Das dürfte mehr sein, als ein Otto Normalbürger in seinem ganzen Leben ausgeben kann. Diese stolze Summe lag Ende des ersten Quartals 2004 in den Depots der Schweizer Banken. Sie gehört voll und ganz den ausländischen Kunden. Im Vergleich zu Ende 2003 ist die Summe um 92 Milliarden Franken oder 5,0 Prozent gewachsen. Der Bestand der Wertschriften inländischer Depotinhaber stieg von Januar bis März dieses Jahres um 4,7 Prozent auf 1,440 Billionen Franken.

    Quelle: http://www.blick.ch


    Mich würde schon mal Interessieren, wie hoch davon der Anteil der Deutschen ist...

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    Artikel vom 21. Mai 2004


    Euro ist für die Schweiz Gold wert

    BERN – Bei der Einführung des Euros haben sich unsere Banker vor der neuen Währung gefürchtet. Doch jetzt sind die Finanzexperten froh, dass es sie gibt.

    «Unsere Befürchtungen, dass der Euro den Franken destabilisieren würde, haben sich nicht verwirklich», sagte heute Jean-Pierre Roth, Präsident der Schweizerischen Nationalbank. Im Gegenteil: Die europäische Einheitswährung gibt dem Franken Halt.
    Der Grund ist einfach: Das Schweizer Geld ist nicht mehr den Schwankungen des Dollars ausgesetzt. Der Euro ist zum Gegengewicht der US-Währung geworden. Wenn der Dollar taumelt, absorbiert der Euro Gelder, die nach Stabilität suchen. Und der Franken bleibt von Wechselkursschocks verschont.


    Der Euro hat noch weitere Vorteile gebracht: Preisvergleich sind heute leichter, das Liquiditätsmanagement einfacher. Davon profitiert die Schweiz, die gut in die Euro-Zone integriert ist. Banker Roth: «Die Einführung des Euro war eine sehr gute Nachricht für die Schweizer Wirtschaft.»


    Quelle: http://www.blick.ch


    Ja, Ihr Schweizer... Wenn der Euro für Euch Gold wert ist, warum habt Ihr dann die hälfte eures Goldes verkauft?....

    Fazit: 21. Kalenderwoche


    Kurzanalyse von Goldbugs500 vom Freitag, 21.5.04:


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    Nach 3 Wochen Talfahrt ist es uns zum ersten mal gelungen das Minus in unserem Portfolio zu reduzieren. Wir schließen die Woche mit einem Plus von ca. 4,5 %
    Positiv hat sich ausgewirkt, das wir in der Vergangenheit keine Stoppkurse gesetzt hatten, sonst wäre der ein oder andere Wert ausgestoppt wurden. Wir wären auf den Verlusten sitzen geblieben und könnten somit nicht an einer raschen Erholung des Edelmetall Sektors Partizipieren.


    Der HUI Index hat die Triggermarke von 184,12 problemlos überschritten, steht aktuell bei ca. 191, daraus sollte sich ein Aufwärtspotential bis zur 200 er Marke ergeben. In dessen Sog bewegten sich auch andere Goldminen leicht nach oben. Silber hat sich ebenfalls stabilisiert, das Kursmomentum zieht an. Hier sollte es gelingen, in der nächsten Woche die 6 $ Marke zumindist kurzfristig zu überschreiten.
    Beim Dollar gab es eineTop Ausbildung, die 91,2 er Unterstützung hat nicht gehalten. Hier kann man davon ausgehen, das der Index in den nächsten Tagen unter die 90 er Marke fällt.
    Wir sind für nächste Woche bullish für Gold und Silber gestimmt, behalten unsere Strategie bei. Wir erwarten eine weiter Erholung unseres Depots...

    Fazit: 21. Kalenderwoche


    Kurzanalyse von Goldbugs500 vom Freitag, 21.5.04:


    [Blockierte Grafik: http://imperium.de/animationen/anims/aktuell.gif]


    Nach 3 Wochen Talfahrt ist es uns zum ersten mal gelungen das Minus in unserem Portfolio zu reduzieren. Wir schließen die Woche mit einem Plus von ca. 3 %.
    Positiv hat sich ausgewirkt, das wir in der Vergangenheit keine Stoppkurse gesetzt hatten, sonst wäre der ein oder andere Wert ausgestoppt wurden. Wir wären auf den Verlusten sitzen geblieben und könnten somit nicht an einer raschen Erholung des Edelmetall Sektors Partizipieren.


    Der HUI Index hat die Triggermarke von 184,12 problemlos überschritten, steht aktuell bei ca. 191, daraus sollte sich ein Aufwärtspotential bis zur 200 er Marke ergeben. In dessen Sog bewegten sich auch andere Goldminen leicht nach oben. Silber hat sich ebenfalls stabilisiert, das Kursmomentum zieht an. Hier sollte es gelingen, in der nächsten Woche die 6 $ Marke zumindist kurzfristig zu überschreiten.
    Beim Dollar gab es eineTop Ausbildung, die 91,2 er Unterstützung hat nicht gehalten. Hier kann man davon ausgehen, das der Index in den nächsten Tagen unter die 90 er Marke fällt.
    Wir sind für nächste Woche bullish für Gold und Silber gestimmt, behalten unsere Strategie bei. Wir erwarten eine weitere Erholung unseres Depots...

    Ja, es sind nur noch 7 Tage bis zur Entscheidung...


    Hier der Zwischenstand vom 21.05.2004


    In den letzten Tagen gab es eine leichte Erholung des Silberpreises. Man soll zwar nie, nie sagen...doch wage ich mich mit meiner Prognose aus dem Fenster... Ich glaube nicht mehr daran, das die 9$ bis nächsten Freitag erreicht werden... So verkleinert sich der Kreis der Sieganwärter schon mal auf 14!


    Für mich haben Aktuell Spancer und HorstWalter die besten Chancen...


    Warten wirs ab... nächste Woche sind wir schlauer...

    *********Freitag, 21. Mai 2004*********


    09:00: DE; Verfall SMI-Optionen (Eurex)


    12:00: DE; Verfall Optionen der STOXX-Familie (Eurex)


    13:00: DE; Verfall DAX-Optionen (Eurex)


    13:00: DE; Verfall TecDAX-Optionen (Eurex)


    13:10: DE; Verfall Nemax50-Optionen (Eurex)


    17:00: DE; Verfall HEX25- u. Global Titans-Optionen (Eurex)


    17:20: DE; Verfall schweizer Aktienoptionen (Eurex)


    17:30: DE; Verfall franz., ital. und niederl. Aktienoptionen (Eurex)


    20:00: DE; Verfall deutscher, finnischer und US-Aktienoptionen (Eurex)

    Privy Mark


    Der englische Begriff „Privy Mark“ bezeichnet heutzutage Miniaturmotive, die als Prägezeichen insbesondere auf australischen und kanadischen Gedenkmünzen zu finden sind. Zum Beispiel wurde anlässlich der EXPO 2000 in Hannover eine Silbermünze Kanadas mit dem bekannten Ahornblatt-Motiv zusätzlich mit einer „Privy Mark“ versehen, die das offizielle Logo der Weltausstellung zeigt. Wörtlich aus dem Englischen übersetzt, lässt sich „Privy Mark“ als Privat- oder Geheimzeichen umschreiben.


    Privy Mark auf einer kanadischen Münze:


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    Der Privy wird in Australien genauso wie der Lunar von der Mint of Perth herausgegeben. Beides sind Sonderserien des Kookaburras. Es gibt Münzen in Silber 9999 bzw. auch in Gold 9999



    [Blockierte Grafik: http://www.perthmint.com.au/gc/visit/images/pm_shot.jpg]
    The Mint of Perth


    Als Motiv bei den Privy wurden u. a. verschiedene US Bundesstaaten geprägt.


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    Ja, die 1 Kg Teile waren schnell Ausverkauft....


    Wär sich näher damit beschäftigt wird schnell feststellen, das er eine gefragte Münze mit nur wenig Aufpreis zum Silber bekommen hat... Danke Frank!


    Gerade habe ich mit Frank gesprochen... Es tut Ihm leid, die anderen Interessenten nicht beliefern zu können...Auch besteht momentan selbst in Australien keine Möglichkeit weiter zu beschaffen...


    Aus diesem Grund bietet er für die Goldseiten, diese Münzen an:


    2 Unzen Stücke Lunar 2003 Motiv Ziege für 17,50 € das Stück + Porto


    [Blockierte Grafik: http://www.shop.europe-coins.de/images/2au21103s.jpg]




    10 Unzen Stücke Lunar 2003 Motiv Ziege für 79,00 € das Stück + Porto



    [Blockierte Grafik: http://www.shop.europe-coins.de/images/2au21603s.jpg]

    Frank ist ein Silberhändler, deshalb kann er günstigere Konditionen als ein Münzhändler bieten... Leider sind auch von denen nicht all zu viele da...


    Für einen Kontakt bzw. Bestellung bitte Mail an: info@silber999.de

    @ Thai


    Schön, von dir zu hören... Gut finde ich, das du dein Fernbleiben schon mal ankündigst...


    ersetzen kann dich keiner, kein " Konradi, Kein Imoen und schon recht kein Pfannkuchen..."


    Die gründe behalte für dich, ich hoffe nur dich, das du Gesund bist...



    Zum Gold:


    Ja natürlich wird es teuer werden, und zwar ganz gewaltig....


    Wer 1 und 1 zusammen zählt, analysiert unser Beiträge auswertet, der wird mit ein wenig Logik zum gleichen Ergebnis kommen...


    Natürlich wird auch ein Shorty immer Gründe für seine Version finden...


    In 5 Minuten kommen die Wirtschaftsdaten... dann sollte die Manipulierer wieder aktiv werden...


    Egal, die Zeit ist auf unserer Seite...