Beiträge von Goldbugs500

    Bis zum Goldverkauf hatten die Schweizer Pro Kopf die größte Golddeckung der Welt. So waren bis zu 115 % des Papiergeldes durch Gold gedeckt.( Vergleich Deutschland und USA um die 20 % )


    Die Schweizer Bürger wurden ja bekanntlich nicht gefragt...


    Die Amerikaner und der IWF erhöhten den Druck auf sie SNB derart, das sie nicht mehr anders konnte...einfach unlogisch auch der Verkauf zu Tiefpreisen...


    @ Karl wie du schon festgestellt hast, irgendwie fällt bei näheren betrachten auf, das die Notenbanken einiger Länder dazu gedrängt werden Ihr Gold zu Verkaufen... Da es nicht weniger wird, ist doch die Frage - Wo wandert es hin? Nun die Amis jedenfalls geben nichts her von Ihrem Schatz! Ich kann es einfach nicht glauben, sollte es Greenspann und Co tatsächlich gelingen, Ihre enormen Schulden mit Hilfe des Goldes ab zu bauen?
    Ja, die Möglichkeit besteht ernsthaf in der tat, na was dann passiert, darüber ist in vielen Beiträgen hier im Board schon spekuliert wurden...


    Kurz gesagt: Da können ein paar Münzen und Barren in Gold und Silber keinesweges schaden....

    @ Karl @ Schuldenblase


    Ich denke nicht, das sich die Hunts verzockt haben... wären nicht über Nacht die Börsen Regeln verändert wurden...so blieb den Hunts nichts anderes übrig als ihr Geschäft nach Europa sprich London zu verlagern.


    Es kam wie es kommen mußte, nach denm der Silberpreis am 17.Januar 1980 48,80 Dollar erreichte, wurde von der New Yorker Waren Terminbörse der Kauf von Silber am 18.Januar 1980 verboten... Nach dem das Kartell eingegriffen hatte, stürzte ja bekanntlich der Silberpreis förmlich ab...


    Wenn das Siber Cabal nicht eingegriffen hätte, wären die Hunts vermutlich die Gewinner gewesen... doch sie kämpften mit ungleichen Mitteln und wurden Bauern Opfer der mächtigen Groß Banken, deren Existenz stark bedroht wurde...

    @ schweijk


    Ja, die brave Geschichte des Soldaten sollte den meißten unter uns bekannt sein...


    Doch frage ich mich ernsthaft, was das mit dem Goldseitenforum zu tun hat?


    Ich habe deine Beiträge gelesen, manche mußte ich sogar mehrmals lesen um sie überhaupt zu begreifen....


    Sicher kann hier jeder schreiben was er will, doch möchte er ja auch das er darauf mitunter eine Resonanz bekommt. Wie ist es bei Dir? Würde mich sehr freuen wenn du die etwas verständlichere Art der Deutschen Rechtschreibung in Zukunft verwenden würdest...


    Moderatoren sind dazu da auch mal einzugreifen.. ja, die beschwerden häufen sich...


    Wir sind mündige Bürger, ich bin mir sicher das du von alleine erkennst welche Art von Information hier gewünscht wird....


    Ich freue mich schon auf den User Schweijk, der die Zeichen der Zeit erkennt...



    Melde gehorsamst:



    Auch ein Schwejk wird älter und lernt dazu...

    @ hpoth


    Sofern ich informiert bin wurde allen Redback Aktionären per Ex Tag 14.04.2004 die Durchführung eines Spin off ( Unternehmensaufteilung bekannt gegeben) Wer Aktien von Redback Mining bis dahin im Depot hatte, bekommt zusätzlich 33,7 Aktien von Yilgarn MIning Ltd. eingebucht. Wkn: A0B985 ISIN: AU0000RBKXE6
    Die Einbuchung der neuen Anspruchsstücke ist mit einer Verfügüngssperre versehen.


    Die ehemalige Redback und die Champion Resources Inc. wurde im Rahmen eines Scheme of Arrangment im Verhältnis 3:1 getauscht. Die neue WKN ist 906420. Mit der Listung in Canada sollte langfristig eine Neubewertung erfolgen.


    Zu Yilgarn: Viel Informationen gibt es noch nicht, schau dir mal deren Verkaufsprospekt an...
    Das Börsenkürzel an der ASX ist: TBA5
    Yilgarn ist ein Bergbau Unternehmen zur God und Nickelsulfiderforschung. Die geplante Produktionsaufnahme soll in frühestens 8 Jahren erfolgen.
    Nach meinen Informationen läuft die Zeichnungsfrist der neuen Anteile bereits nächste Woche ab. Es werden max. 22,5 Mill. Shares zu 0,20 AUD ausgegeben.
    Momentan ist für den 25. Juni 2005 an der ASX der Handelsstart geplant.


    http://www.yilgarnmining.com.au/PDF/prospectus-website.pdf


    Homepage: http://www.yilgarnmining.com.au
    Du kannst denen auch für deine Fragen eine Mail schicken: yilgarnmining@yilgarn.com.au



    [Blockierte Grafik: http://bton.com/pix-/image32.gif][Blockierte Grafik: http://bton.com/pix-/image32.gif] Die Ruhmeshalle... Hier wird man unsterblich! [Blockierte Grafik: http://bton.com/pix-/image32.gif][Blockierte Grafik: http://bton.com/pix-/image32.gif]


    Wie werde ich das?


    [Blockierte Grafik: http://www.drfun.com/starry.gif]Durch besondere Initiativen [Blockierte Grafik: http://www.drfun.com/starry.gif]Einfahlsreiche Boardideen[Blockierte Grafik: http://www.drfun.com/starry.gif]Informative Beiträge[Blockierte Grafik: http://www.drfun.com/starry.gif]Gewinner bei Umfragen


    [Blockierte Grafik: http://www.drfun.com/starry.gif][Blockierte Grafik: http://www.drfun.com/starry.gif] Bei Fairplay und Hilfe gegenüber anderen Boardmitgliedern [Blockierte Grafik: http://www.drfun.com/starry.gif][Blockierte Grafik: http://www.drfun.com/starry.gif]

    @ Teraflop


    Die 1Kg Lunars von Frank sind in einer Klarsichtkapsel verpackt...


    Du mußt selbst entscheiden... Sollte sich eine Patina bilden, kannst du Sie später ohne Nennenswerte Beschädigungen in einem Silberbad wieder auffrischen...


    Doch die Klarsichtkapsel ist eindeutig die beste Art der Aufbewahrung, du kannst das geile Teil so oft in die Hand nehmen und anschauen wie du möchtest...


    Sicher wird es im Herbst zu einer Neuauflage der 1 Kg Lunars kommen, dann zwar für 2005, na und vielleicht lassen sich noch ein paar auftreiben... Frank ist dran, ist allerdings auf die Hilfe der Australier angewiesen...


    Probier es doch mal mit den 10 Unzen Stücken.. die sind kaum teuer in der Anschaffung... aktuell ebenfalls günstig bewertet...

    Hallo Karl,


    die aktuelle Einwohnerzahl unser Eidgenossen beträgt:


    1999 7.123.537
    2000 7.164.444
    2001 7.204.055
    2002 7.261.210
    2003 7.320.712
    2004 7.366.137


    ab 2005 statistisch geplant...


    2005 7.396.809
    2006 7.412.662
    2007 7.427.912
    2008 7.442.086
    2009 7.455.400
    2010 7.468.080


    in der Tat, so ergibt sich ein pro Kopf Depot von Ø 195.493 Franken.


    Mich verwundert diese Zahl keines weges... die Schweizer besitzen eines der höchsten Pro Kopf Einkommen der Welt, sind Fleißig, kennen sich hervorragend in Finanz Angelegenheiten aus...

    [Blockierte Grafik: http://www.abn-zertifikate.de/graphics/tv_aufzeichnung.gif]


    *********Montag, 24. Mai 2004*********


    08:00: DE; Bauhauptgewerbe für März


    08:00: DE; Einbürgerungen 2003


    11:00: EU; Kapitalisierung der Börsenmärkte für April


    17:00: US; Ankündigung 2-jähriger Notes


    17:00: US; Ankündigung 4-wöchiger Bills


    19:00: DE; Verfall Optionen auf Renten-Futures (Eurex)


    19:00: US; Auktion 3- und 6-monatiger Bills

    Finanzprodukt im Fokus:


    Kaffee Open End Zertifikat (Coffee C)


    WKN: ABN0CD ISIN: NL0000210920
    Emittent: ABN Amro


    [Blockierte Grafik: http://www.learn-line.nrw.de/angebote/agenda21/bild/kaffeebohnen.jpg]


    Zertifikat auf COFFEE:


    Stammdaten:

    Emittent: ABN Amro
    Wertpapierart: Sonstiges Zertifikat
    Basiswert: COFFEE
    Laufzeitende: endlos
    Börsenplätze: Emittent, Stuttgart, Frankfurt
    Bezugsverhältnis: 1:10
    Emissionstag: 18.02.2004
    Währung des Zert.: Euro (€)
    Aktives Management: Nein
    Barausgleich: Ja


    52 Wochen Tief: 5,63 €
    52. Wochen Hoch: 6,51 €


    Reuters: KCU4
    Bloomberg: KCU4



    [Blockierte Grafik: http://www.kaffeezentrale.ch/images/a/n145.gif] [Blockierte Grafik: http://www.roesti-der-coffeeshop.de/images/4.jpg]


    Der Basiswert (das Underlying) des Zertifikats ist immer der übernächste NYBOT Coffee "C" Future Kontrakt.
    Während der letzten 10 Handelstage vor dem First Notice Date des jeweils aktuellen Kontraktes wird ein automatischer Roll Over in den nächsten Kontrakt vollzogen. (März, Mai, Juli, September, Dezember)


    Der aktuelle Kontrakt ist der September 2004 Kontrakt.


    Bitte beachten, dass der Referenzkurs in US-Dollar Cent angegeben ist.

    Kennzahlen - Die Griechen


    Die Griechen
    Kennziffern in der Optionspreistheorie, die es ermöglichen, das Verhalten von Optionen/Optionsscheinen auf Änderungen des Kurses des Basisinstruments, der Zinsen, der Volatilität oder der Restlaufzeit zu berechnen.


    Die Kennzahl Delta
    Mit Hilfe der Delta lässt sich die Veränderung des Optionsscheinpreises bei einer Kursänderung des Basisobjektes bestimmen.


    Die Kennzahl Gamma
    Mit dem Gamma lässt sich die Veränderung des Delta bei Bewegung des Basisinstument bestimmen.


    Die Kennzahl Omega (Theoretischer Hebel)
    Der um das Delta ergänzte einfache Hebel. Ein theoretischer Hebel von drei besagt, dass ein fünfprozentiger Kursanstieg des Kurses des Basisinstruments zu einem 15-prozentigen Kursanstieg des Call oder Put führt.


    Die Kennzahl Theta
    Das Theta misst den Einfluss einer Laufzeitverringerung auf den Preis des Optionsscheins.


    Die Kennzahl Vega
    Das Vega oder Kappa eines Optionsscheins gibt die Veränderung des Optionspreises in Abhängigkeit von der Änderung der Volatilität des Bezugswerts wider. Ein hohes Vega bedeutet demnach, dass der Options preis stark auf kleine Änderungen der Volatilität des Bezugswerts reagiert. Mathematisch ist Vega die erste Ableitung des Optionsscheinpreises nach der Volatilität.


    Quelle: Die Welt der Optionsscheine
    von Antonie Klotz & Jürgen Philipp

    Kennzahlen - Die Standards



    Aufgeld (Agio)
    Betrag, um den der Erwerb oder der Verkauf einer Aktie mit Hilfe von Optionen teurer ist als die entsprechende Transaktion im Kassamarkt.


    Aufgeld p.a.
    Das jährliche Aufgeld gibt an, welcher prozentuale Kursanstieg (Call) bzw. Kursverfall (Put) notwendig ist, um bei Laufzeitende eine verlustfreie Ausübung zu ermöglichen.


    Beta
    Beta oder Beta-Faktor ist eine Kennzahl, welche die Kursabhängig keit einer Aktie oder eines Portfolios von der Entwicklung des Gesamtmarktes beschreibt. Das Beta beschreibt die Sensitivität eines Aktienkurses im Vergleich zum Gesamtmarkt und dient bei Anlageentscheidungen als Risikomaßstab.


    Break-Even-Kurs
    Bei Optionen wird derjenige Kurs des Basiswerts als Break-Even- Kurs bezeichnet, bei dem eine verlustfreie Ausübung der Option unter Berücksichtigung der Optionsprämie möglich ist.


    Hebel
    Der Hebel (H) drückt den geringeren Kapitaleinsatz für den Kauf des Optionsscheins im Vergleich zum direkten Erwerb des Bezugswerts aus. Je höher der Hebel eines Optionsscheins, desto stärker reagiert der Preis des Optionsscheins auf Kursänderungen des Bezug werts, und um so höher sind die Ertragschancen, aber auch die Verlustrisiken der Anlage in diesem Optionsschein.


    Volatilität/hist. Vola/impl. Vola
    Volatilität ist die annualisierte Standardabweichung der Kurs- und Renditeveränderungen eines Wertpapiers. Sie beschreibt das Aus maß der Schwankungsbreite, gibt allerdings keinen Aufschluss über die Richtung der Bewegungen. Im Optionshandel wichtigstes Element zur Preisfeststellung, da hiebei die sog. implizite Vola tilität die einzige Variable ist, die der Händler selbst bestimmen muss.


    Innerer Wert
    Der innere Wert einer Option ist die Differenz zwischen dem Basis preis und dem Kurs des Basiswerts. Ein Call (Put) besitzt einen inneren Wert, wennn der Kurs des Basiswerts über (unter) dem Basispreis liegt. Lediglich In-the-money-Optionen weisen einen inneren Wert auf.


    Zeitwert
    Bei Optionen berechnet sich der Zeitwert aus der Differenz zwi schen dem aktuellen Kurswert und dem inneren Wert. Der Zeitwert nimmt mit dem Näherrücken des Verfallstages immer stärker ab (Zeitwertverfall). Optionen, die at-the-money oder out-of-the- money liegen, weisen keinen inneren Wert auf, sondern lediglich einen Zeitwert.


    Quelle: Professionelles Eurex-Trading
    von Christian Eck / Matthias Riechert

    Einfache Strategie II: Kauf einer Verkaufsoption


    Wenn die Kurse purzeln, sind mit Verkaufsoptionen extrem hohe Gewinne zu verbuchen. Trotz der stattlichen Kurschancen sind Puts beim privaten Anlegerpublikum meist sehr unbeliebt. Zu unrecht. Zwar sehen wir generell lieber steigende Kurse als fallende, doch auch in Abwärts bewegungen muss ein Optionsanleger nicht tatenlos zusehen und um seine Gewinne fürchten, die er in der Hausse verdient hat.


    Per Definition hat der Käufer einer Verkaufsoption das Recht, eine festgelegte Menge eines bestimmten Basisinstruments innerhalb einer be stimmten Zeit zu verkaufen. Auch hier können wir wieder das Beispiel Telekom anwenden. Zur Vereinfachung bleiben alle Konditionen unver ändert. In diesem Fall bezahlt der Käufer des Put 7,50 Euro. Nur wenn die Kurse nach unten tendieren, ist hier Gewinn zu machen. Fällt die Deutsche- Telekom-Aktie bis zum Fälligkeitstag beispielsweise auf 60 Euro, ist der Put 10 Euro (70 - 60) wert. Bei einem Kapitaleinsatz von 7,50 Euro bedeutet das einen Gewinn von 2,50 Euro. Stürzt der Kurs hingegen auf 50 Euro ab, beträgt der Wert des Put am Ende 20 Euro.


    Put-Optionen werden nicht nur zur reinen Spekulation auf fallende Kurse eingesetzt. Mit ihnen kann der Anleger auch Marktrisiken ab sichern. Wie alle anderen Optionsvarianten ist auch der Put die Basis für verschiedenste Strategien.



    Quelle: Die Welt der Optionsscheine
    von Antonie Klotz & Jürgen Philipp

    Einfache Strategie I: Kauf einer Kaufoption


    Erwirbt ein Anleger eine Kaufoption (im englischen Call) hat er das Recht, einen mengenmäßig vorher bestimmten Basiswert innerhalb einer Frist zu kaufen. Damit spekuliert er auf steigende Kurse, was im Fach- jargon auch als "Long-Position" bezeichnet wird. Für den Erwerb dieses Rechts bezahlt er einen Preis, den Optionspreis. Damit hat er das Recht, aber keine Verpflichtung die Option in Anspruch nehmen.


    Ausüben, also seine Rechte in Anspruch nehmen und die Lieferung wie vereinbart verlangen, wird er nur, wenn dies für ihn von Vorteil ist. Für den Inhaber der Option lohnt sich dies nämlich nur, wenn der Kurs des vereinbarten Basisinstruments höher ist als der vereinbarte Basispreis. In der Praxis wird er es jedoch vorziehen, die Option zu veräußern, da ansonsten hohe Transaktionskosten anfallen.
    Ein Anleger hat das Recht, die Telekom-Aktie innerhalb eines Jahres zum Kurs von 70 Euro zu beziehen. Dafür bezahlt er einen Preis, die Options prämie, von 7,50 Euro. Attraktiv ist dies für ihn, da der Optionspreis wesentlich niedriger ist als der Aktienkurs und da der Anleger von weiter steigenden Aktienkursen mit einem geringeren Kapitaleinsatz profitiert. Dies ist der Hebeleffekt. Denn der geringe Kapitaleinsatz von 7,50 Euro ermöglicht es dem Anleger, prozentual einen weit höheren Gewinn zu erzielen als es mit der Aktie jemals möglich wäre.


    Notiert die Telekom-Aktie bei Fälligkeit beispielsweise bei 80 Euro, gewinnt ein Aktienanleger 10 Euro. Der Optionsanleger wird hingegen seine Option veräußern oder gegebenenfalls den Call ausüben und die Aktie beziehen. Der Käufer des Call, der 7,50 Euro für das Optionsrecht bezahlt hat, gewinnt in diesem Fall "nur" 2,50 Euro. Vorsicht, der Vergleich hinkt. Bezogen auf den Kapitaleinsatz von 70 Euro verdient der Aktienanleger 14,3 Prozent, der Optionskäufer streicht hingegen einen Gewinn von 33 Prozent ein.
    Das Beispiel verdeutlicht auch die Markterwartung des Call-Käufers: steigende Kurse. Je höher und je schneller die Notierungen nach oben marschieren, desto größer sind die Gewinne.


    Quelle: Die Welt der Optionsscheine
    von Antonie Klotz & Jürgen Philipp

    Der Basispreis



    Zu den wichtigsten Bestandteilen der Optionsbedingungen gehört der Basispreis. Darunter versteht man den Preis, zu dem der Inhaber von Call Warrants das Basisobjekt kaufen und der Besitzer von Put Warrants es verkaufen darf. In aller Regel wird der in Währungs einheiten ausgedrückte Basispreis bei der Emission eines Options scheins endgültig und unwiderruflich festgelegt. Es gibt allerdings Ausnahmen von dieser Regel: Im Prinzip ist es zulässig, den Basis preis nicht in Währungseinheiten, sondern in Prozentwerten fest zulegen. So sahen die Optionsbedingungen eines 1994 abgelaufe nen Optionsscheins der Berliner Bank einen Basispreis vor, der um fünf Prozent unter dem Durchschnittskurs der jeweils vorangegan genen fünf Börsentage lag. Solche Konstruktionen haben sich am Markt allerdings nie so recht durchsetzen können, und der Grund liegt auf der Hand: Teilnehmer am Optionsscheingeschäft wollen wissen, woran sie sind und bevorzugen daher feste Basispreise.


    Es ist unerläßlich, daß ein Teilnehmer am Optionsscheingeschäft über die im Emissionprospekt "seines" Warrants festgelegten Op tionsbedingungen ganz genau Bescheid weiß. Es kommt allerdings immer wieder vor, daß vor allem Neulinge böse Überraschungen er leben. Zum Beispiel kaufen sie wegen des optisch niedrigen Preises einen Schein mit europäischem Optionsrecht und wundern sich dann über die magere Performance. Es soll auch schon passiert sein, daß jemand Puts ins Depot genommen hat, der eigentlich Calls erwerben wollte. Bei der Wahl der Laufzeit sollte der Anleger zudem ganz genau wissen, ob er auf eine schnelle Bewegung oder einen stabilen Trend des Basisobjekts setzen will, von den bereits angesprochenen steuerlichen Überlegungen ganz zu schweigen.


    Vor jeder Kaufentscheidung am Optionsscheinmarkt sollte zu dem eine gründliche Analyse des Basisobjekts stehen, denn mit seiner Kurstendenz steht und fällt der Erfolg des Warrant-Engage ments. Auch die besten Kennzahlen helfen dem Anleger wenig, wenn er auf Puts setzt, während das Basisobjekt in immer neue Kurshöhen steigt. Die Auswahl an börsennotierten Optionsschei nen ist gerade in Deutschland sehr groß. Dieser an sich positive Umstand führt manchmal jedoch auch zu Verwirrung: Noch vor wenigen Jahren gab es ganze zwei Calls auf die Siemens-Aktie, heute kann der Anleger zwischen einer Vielzahl solcher Scheine wählen. Zum Glück hat das Angebot an Informationen über Kurse und Kennzahlen von Optionsscheinen mit der wachsenden Aus wahl einigermaßen Schritt gehalten.



    Quelle: Mehr Geld verdienen mit Optionsscheinen
    von Horst Fugger/Jürgen Koch

    Das Options-/Bezugsverhältnis


    Das Optionsverhältnis gibt die Anzahl der Optionsrechte an, die ein Optionsschein verbrieft. Bei den klassischen Aktienoptions scheinen lautet es in der Regel 1:1. Das heißt, daß mit einem Op tionsschein eine Aktie bezogen werden kann. Bei von dieser ein fachen Relation abweichenden Optionsverhältnissen wird es schon schwieriger: Verbrieft ein Schein das Recht zum Bezug von fünf Aktien, dann wird diese Relation in der Fachliteratur, je nach Prä ferenz des Autors, mal als 1:5 und mal als 5:1 bezeichnet. Eine reine Definitionsfrage, die vor allem bei weniger erfahrenen Anlegern manchmal zu Mißverständnissen führt. Wir haben uns darauf ge einigt, das Optionsverhältnis als Optionsrechte (in Einheiten des Basisobjekts) pro Schein zu beschreiben. Ein Optionsverhältnis von 1:5 bei einem Call Warrant auf Aktien bedeutet also, daß pro Schein fünf Aktien bezogen werden können. Ein Optionsverhält nis von 5:1 besagt, daß zum Bezug einer Aktie fünf Scheine be nötigt werden, jeder Schein also zum Bezug von 1/5 einer Einheit des Basisobjekts berechtigt. Statt vom Optionsverhältnis ist in der Literatur oft auch vom Bezugsverhältnis die Rede; beide Begriffe werden synonym verwendet. Auch dies kann zu Mißverständnissen führen, da Put Warrants ja nicht zum Bezug, sondern im Gegenteil zum Verkauf des Basisobjekts berechtigen.


    Bei Währungsoptionsscheinen gibt das Optionsverhältnis an, welcher Betrag einer Fremdwährung pro Optionsschein ge- oder verkauft werden kann. Das verbreitetste Optionsverhältnis in diesem Marktsegment ist 1:100. Ein Dollar-Call mit dieser Aus stattung berechtigt zum Beispiel zum Bezug von 100 Dollar zum festgesetzten Basispreis.


    Bei Zinsoptionsscheinen beschreibt das Optionsverhältnis den nominalen Anleihebetrag, der pro Schein bezogen oder verkauft werden kann. Ähnlich wie im Bereich der Währungsoptions scheine ist in den Optionsbedingungen oft festgelegt, daß nur der Inhaber einer bestimmten Mindestzahl von Optionsscheinen seine Rechte ausüben darf. Für denjenigen, der keine Ausübung beab sichtigt, sondern seine Warrants an der Börse weiterverkaufen will, ist das allerdings nicht sonderlich relevant.


    Index-Optionsscheine nehmen eine Sonderstellung ein: Aktien, Anleihen oder Fremdwährungen können tatsächlich bezogen oder verkauft werden, aber Indizes sind lediglich mathematische Kon strukte, die nicht physisch lieferbar sind. Bei Index-Warrants ist in den Optionsbedingungen daher regelmäßig Barausgleich vorge sehen: Wer seine Optionsrechte ausübt, erhält den Differenzbetrag zwischen dem Basispreis und dem aktuellen Indexstand am Aus übungstag. Auch viele Emittenten von Aktien-, Währungs- oder Zinsoptionsscheinen sind inzwischen zum Barausgleich übergegan gen. Das erspart kostspielige Transaktionen - etwa den Kauf und die Lieferung von Aktien oder Währungen - und bringt letztlich für beide Seiten nur Vorteile.


    Quelle: Mehr Geld verdienen mit Optionsscheinen
    von Horst Fugger/Jürgen Koch

    Die Optionsfrist (Laufzeit)


    Der wohl wichtigste Unterschied zum Aktienmarkt besteht darin, daß Optionsscheine eine begrenzte Laufzeit aufweisen. Während der Aktionär zur Not auch einmal eine Durststrecke aussitzen kann, wenn er seiner Sache langfristig sicher ist, kann der Options scheininhaber seine Papiere nach Ablauf der Laufzeit allenfalls noch als Wandschmuck verwenden.


    Seine Rechte aus dem Optionsschein, also den Kauf oder Ver kauf des Basisobjekts, kann er nur während der Optionsfrist geltend machen. Dabei muß man die beiden Begriffe Laufzeit und Options frist unterscheiden: Die Laufzeit reicht von der Emission eines Optionsscheins bis zu seiner Endfälligkeit. Danach verschwindet er vom Markt, die Börsennotierung wird eingestellt. Die Optionsfrist umfaßt den Zeitraum, während dessen die Optionsrechte ausgeübt werden dürfen, und sie kann wesentlich von der Laufzeit abwei chen, denn die Ausübung ist bei vielen Scheinen nicht während der gesamten Laufzeit möglich. Zum Beispiel ist sie bei klassischen Aktienoptionsscheinen meist während eines gewissen Zeitraums vor und nach der jährlichen Hauptversammlung der betreffenden Aktiengesellschaft ausgeschlossen. Die Optionsbedingungen kön nen auch noch weitere Einschränkungen vorsehen, über die man sich gründlich informieren sollte, bevor man einen bestimmten Optionsschein kauft.


    Die wichtigste Unterscheidung ist allerdings grundsätzlicher Natur und betrifft den Unterschied zwischen amerikanischem und europäischem Optionsrecht. Während das amerikanische Options recht die Ausübbarkeit während der gesamten Laufzeit vorsieht (eventuell mit den genannten geringfügigen Einschränkungen) ist die Ausübung bei Warrants mit europäischem Optionsrecht nur am Laufzeitende möglich. Die weit überwiegende Zahl der an deut schen Börsen gehandelten Optionsscheine ist mit amerikanischem Optionsrecht ausgestattet; die "Europäer" sind mangels Nachfrage weitgehend vom Markt verschwunden. Die Beschränkung der Aus übbarkeit auf einen relativ kurzen Zeitraum macht solche Options scheine nämlich weniger wertvoll. Eine Einschränkung ist aller dings zu machen: Bei den in letzter Zeit immer beliebter werdenden "exotischen" Optionsschein-Konstruktionen (mehr darüber im entsprechenden Kapitel) gibt es viele Warrants, die nur am Laufzeit ende ausgeübt werden können.


    Wichtig in diesem Zusammenhang: Die genannten Restrik tionen betreffen lediglich die Ausübung der Optionsrechte, nicht aber die Handelbarkeit der Scheine. Auch in Phasen, in denen die Ausübung nicht möglich ist, geht der Börsenhandel weiter. Eine Handelsbeschränkung findet nur in zwei Fällen statt: Bei Bond Warrants kann es vorkommen, daß der Schuldner der einem Schein zugrundeliegenden Anleihe in Zahlungsschwierigkeiten gerät. Die Anleihe wird dann schon vor dem festgesetzten Tilgungstermin zur Disposition gestellt, und Optionsscheine, die sich auf diese Anleihe beziehen, werden vom Börsenhandel suspendiert.


    Überflüssig zu betonen, daß ein solches Ereignis für Inhaber von Call Warrants ein teurer Spaß werden kann, während Put Warrants ein gutes Geschäft sind, wenn sich an der Börse herumspricht, daß ein Anleiheschuldner mit Zahlungsproblemen zu kämpfen hat. Vor solchen Dingen kann man sich allerdings wirkungsvoll schützen, wenn man nur Scheine auf Anleihen von Schuldnern bester Boni tät kauft. Wer Optionsscheine im Depot hat, die sich auf Bundes anleihen beziehen, braucht um die Zahlungsfähigkeit des Schuld ners nicht zu bangen.


    Die zweite Handelsbeschränkung dient quasi dem Schutz ver gesslicher Anleger: Kurz vor dem Verfallstermin des Options scheins wird der Handel eingestellt. Dies soll gewährleisten, daß Privatanleger ihre Optionsrechte noch rechtzeitig ausüben. Profes sionelle Börsenhändler können die Optionsscheine dagegen bis zum Tag des Laufzeitendes handeln.
    Quelle: Mehr Geld verdienen mit Optionsscheinen
    von Horst Fugger/Jürgen Koch