Beiträge von Goldbugs500

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    Index-Zertifikate - eins zu eins an der Börse dabei



    Die einfachste Form der Anlagepapiere sind "Index-Tracker" oder schlicht "Index-Zertifikate". Sie eröffnen Anlegern die Möglichkeit, mit geringem Kapitaleinsatz in einen allgemeinen Marktindex - zum Beispiel den Dax - zu investieren. Der Wert des Zertifikats folgt dabei unmittelbar der Kursentwicklung des Index. Das heißt: Der Anleger fährt in keinem Fall schlechter als der Markt, aber eben auch nicht besser. Das gilt aber nur, wenn darauf geachtet wird, dass ein Papier gewählt wird, bei dem die Dividenden der im Index enthaltenen Unternehmen in die Berechnung des Index (und damit des Zertifikats) einfließen. Bei deutschen Aktienindices ist dies grundsätzlich der Fall. Bei ausländischen Kursbarometern ist die Anrechnung der ausgeschütteten Gewinne hingegen die Ausnahme. Hier gilt also besondere Vorsicht bei der Wahl des richtigen Zertifikats.



    Das Modell des Index-Zertifikats, bei dem der jeweilige Index-Stand eins zu eins nachgebildet wird, kann auch auf andere Anlagesegmente übertragen werden. So sind auch "Tracker" auf Anleiheindices wie den Rex oder auf Rohstoffpreise erhältlich, zum Beispiel auf die Feinunze Gold. Auch hier gilt: Der Wert des Zertifikats bildet den jeweiligen Marktpreis des Edelmetalls genau nach, wobei zu beachten ist, dass der besagte Marktpreis bei den wichtigsten Rohstoffen in US-Dollar angegeben ist. Bei auf Euro lautenden Zertifikaten muss also der Wechselkurs berücksichtigt werden. Eine Ausnahme sind "Quanto"-Papiere. Sie beinhalten eine Devisenabsicherung, sodass für den Zertifikatspreis - unabhängig von der Währung - nur der reine Index-Stand relevant ist


    Artikel erschienen am 23. Mai 2004



    Quelle:http://www.wams.de

    Bis zum Goldverkauf hatten die Schweizer Pro Kopf die größte Golddeckung der Welt. So waren bis zu 115 % des Papiergeldes durch Gold gedeckt.( Vergleich Deutschland und USA um die 20 % )


    Die Schweizer Bürger wurden ja bekanntlich nicht gefragt...


    Die Amerikaner und der IWF erhöhten den Druck auf sie SNB derart, das sie nicht mehr anders konnte...einfach unlogisch auch der Verkauf zu Tiefpreisen...


    @ Karl wie du schon festgestellt hast, irgendwie fällt bei näheren betrachten auf, das die Notenbanken einiger Länder dazu gedrängt werden Ihr Gold zu Verkaufen... Da es nicht weniger wird, ist doch die Frage - Wo wandert es hin? Nun die Amis jedenfalls geben nichts her von Ihrem Schatz! Ich kann es einfach nicht glauben, sollte es Greenspann und Co tatsächlich gelingen, Ihre enormen Schulden mit Hilfe des Goldes ab zu bauen?
    Ja, die Möglichkeit besteht ernsthaf in der tat, na was dann passiert, darüber ist in vielen Beiträgen hier im Board schon spekuliert wurden...


    Kurz gesagt: Da können ein paar Münzen und Barren in Gold und Silber keinesweges schaden....

    @ Karl @ Schuldenblase


    Ich denke nicht, das sich die Hunts verzockt haben... wären nicht über Nacht die Börsen Regeln verändert wurden...so blieb den Hunts nichts anderes übrig als ihr Geschäft nach Europa sprich London zu verlagern.


    Es kam wie es kommen mußte, nach denm der Silberpreis am 17.Januar 1980 48,80 Dollar erreichte, wurde von der New Yorker Waren Terminbörse der Kauf von Silber am 18.Januar 1980 verboten... Nach dem das Kartell eingegriffen hatte, stürzte ja bekanntlich der Silberpreis förmlich ab...


    Wenn das Siber Cabal nicht eingegriffen hätte, wären die Hunts vermutlich die Gewinner gewesen... doch sie kämpften mit ungleichen Mitteln und wurden Bauern Opfer der mächtigen Groß Banken, deren Existenz stark bedroht wurde...

    @ schweijk


    Ja, die brave Geschichte des Soldaten sollte den meißten unter uns bekannt sein...


    Doch frage ich mich ernsthaft, was das mit dem Goldseitenforum zu tun hat?


    Ich habe deine Beiträge gelesen, manche mußte ich sogar mehrmals lesen um sie überhaupt zu begreifen....


    Sicher kann hier jeder schreiben was er will, doch möchte er ja auch das er darauf mitunter eine Resonanz bekommt. Wie ist es bei Dir? Würde mich sehr freuen wenn du die etwas verständlichere Art der Deutschen Rechtschreibung in Zukunft verwenden würdest...


    Moderatoren sind dazu da auch mal einzugreifen.. ja, die beschwerden häufen sich...


    Wir sind mündige Bürger, ich bin mir sicher das du von alleine erkennst welche Art von Information hier gewünscht wird....


    Ich freue mich schon auf den User Schweijk, der die Zeichen der Zeit erkennt...



    Melde gehorsamst:



    Auch ein Schwejk wird älter und lernt dazu...

    @ hpoth


    Sofern ich informiert bin wurde allen Redback Aktionären per Ex Tag 14.04.2004 die Durchführung eines Spin off ( Unternehmensaufteilung bekannt gegeben) Wer Aktien von Redback Mining bis dahin im Depot hatte, bekommt zusätzlich 33,7 Aktien von Yilgarn MIning Ltd. eingebucht. Wkn: A0B985 ISIN: AU0000RBKXE6
    Die Einbuchung der neuen Anspruchsstücke ist mit einer Verfügüngssperre versehen.


    Die ehemalige Redback und die Champion Resources Inc. wurde im Rahmen eines Scheme of Arrangment im Verhältnis 3:1 getauscht. Die neue WKN ist 906420. Mit der Listung in Canada sollte langfristig eine Neubewertung erfolgen.


    Zu Yilgarn: Viel Informationen gibt es noch nicht, schau dir mal deren Verkaufsprospekt an...
    Das Börsenkürzel an der ASX ist: TBA5
    Yilgarn ist ein Bergbau Unternehmen zur God und Nickelsulfiderforschung. Die geplante Produktionsaufnahme soll in frühestens 8 Jahren erfolgen.
    Nach meinen Informationen läuft die Zeichnungsfrist der neuen Anteile bereits nächste Woche ab. Es werden max. 22,5 Mill. Shares zu 0,20 AUD ausgegeben.
    Momentan ist für den 25. Juni 2005 an der ASX der Handelsstart geplant.


    http://www.yilgarnmining.com.au/PDF/prospectus-website.pdf


    Homepage: http://www.yilgarnmining.com.au
    Du kannst denen auch für deine Fragen eine Mail schicken: yilgarnmining@yilgarn.com.au



    [Blockierte Grafik: http://bton.com/pix-/image32.gif][Blockierte Grafik: http://bton.com/pix-/image32.gif] Die Ruhmeshalle... Hier wird man unsterblich! [Blockierte Grafik: http://bton.com/pix-/image32.gif][Blockierte Grafik: http://bton.com/pix-/image32.gif]


    Wie werde ich das?


    [Blockierte Grafik: http://www.drfun.com/starry.gif]Durch besondere Initiativen [Blockierte Grafik: http://www.drfun.com/starry.gif]Einfahlsreiche Boardideen[Blockierte Grafik: http://www.drfun.com/starry.gif]Informative Beiträge[Blockierte Grafik: http://www.drfun.com/starry.gif]Gewinner bei Umfragen


    [Blockierte Grafik: http://www.drfun.com/starry.gif][Blockierte Grafik: http://www.drfun.com/starry.gif] Bei Fairplay und Hilfe gegenüber anderen Boardmitgliedern [Blockierte Grafik: http://www.drfun.com/starry.gif][Blockierte Grafik: http://www.drfun.com/starry.gif]

    @ Teraflop


    Die 1Kg Lunars von Frank sind in einer Klarsichtkapsel verpackt...


    Du mußt selbst entscheiden... Sollte sich eine Patina bilden, kannst du Sie später ohne Nennenswerte Beschädigungen in einem Silberbad wieder auffrischen...


    Doch die Klarsichtkapsel ist eindeutig die beste Art der Aufbewahrung, du kannst das geile Teil so oft in die Hand nehmen und anschauen wie du möchtest...


    Sicher wird es im Herbst zu einer Neuauflage der 1 Kg Lunars kommen, dann zwar für 2005, na und vielleicht lassen sich noch ein paar auftreiben... Frank ist dran, ist allerdings auf die Hilfe der Australier angewiesen...


    Probier es doch mal mit den 10 Unzen Stücken.. die sind kaum teuer in der Anschaffung... aktuell ebenfalls günstig bewertet...

    Hallo Karl,


    die aktuelle Einwohnerzahl unser Eidgenossen beträgt:


    1999 7.123.537
    2000 7.164.444
    2001 7.204.055
    2002 7.261.210
    2003 7.320.712
    2004 7.366.137


    ab 2005 statistisch geplant...


    2005 7.396.809
    2006 7.412.662
    2007 7.427.912
    2008 7.442.086
    2009 7.455.400
    2010 7.468.080


    in der Tat, so ergibt sich ein pro Kopf Depot von Ø 195.493 Franken.


    Mich verwundert diese Zahl keines weges... die Schweizer besitzen eines der höchsten Pro Kopf Einkommen der Welt, sind Fleißig, kennen sich hervorragend in Finanz Angelegenheiten aus...

    [Blockierte Grafik: http://www.abn-zertifikate.de/graphics/tv_aufzeichnung.gif]


    *********Montag, 24. Mai 2004*********


    08:00: DE; Bauhauptgewerbe für März


    08:00: DE; Einbürgerungen 2003


    11:00: EU; Kapitalisierung der Börsenmärkte für April


    17:00: US; Ankündigung 2-jähriger Notes


    17:00: US; Ankündigung 4-wöchiger Bills


    19:00: DE; Verfall Optionen auf Renten-Futures (Eurex)


    19:00: US; Auktion 3- und 6-monatiger Bills

    Finanzprodukt im Fokus:


    Kaffee Open End Zertifikat (Coffee C)


    WKN: ABN0CD ISIN: NL0000210920
    Emittent: ABN Amro


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    Zertifikat auf COFFEE:


    Stammdaten:

    Emittent: ABN Amro
    Wertpapierart: Sonstiges Zertifikat
    Basiswert: COFFEE
    Laufzeitende: endlos
    Börsenplätze: Emittent, Stuttgart, Frankfurt
    Bezugsverhältnis: 1:10
    Emissionstag: 18.02.2004
    Währung des Zert.: Euro (€)
    Aktives Management: Nein
    Barausgleich: Ja


    52 Wochen Tief: 5,63 €
    52. Wochen Hoch: 6,51 €


    Reuters: KCU4
    Bloomberg: KCU4



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    Der Basiswert (das Underlying) des Zertifikats ist immer der übernächste NYBOT Coffee "C" Future Kontrakt.
    Während der letzten 10 Handelstage vor dem First Notice Date des jeweils aktuellen Kontraktes wird ein automatischer Roll Over in den nächsten Kontrakt vollzogen. (März, Mai, Juli, September, Dezember)


    Der aktuelle Kontrakt ist der September 2004 Kontrakt.


    Bitte beachten, dass der Referenzkurs in US-Dollar Cent angegeben ist.

    Kennzahlen - Die Griechen


    Die Griechen
    Kennziffern in der Optionspreistheorie, die es ermöglichen, das Verhalten von Optionen/Optionsscheinen auf Änderungen des Kurses des Basisinstruments, der Zinsen, der Volatilität oder der Restlaufzeit zu berechnen.


    Die Kennzahl Delta
    Mit Hilfe der Delta lässt sich die Veränderung des Optionsscheinpreises bei einer Kursänderung des Basisobjektes bestimmen.


    Die Kennzahl Gamma
    Mit dem Gamma lässt sich die Veränderung des Delta bei Bewegung des Basisinstument bestimmen.


    Die Kennzahl Omega (Theoretischer Hebel)
    Der um das Delta ergänzte einfache Hebel. Ein theoretischer Hebel von drei besagt, dass ein fünfprozentiger Kursanstieg des Kurses des Basisinstruments zu einem 15-prozentigen Kursanstieg des Call oder Put führt.


    Die Kennzahl Theta
    Das Theta misst den Einfluss einer Laufzeitverringerung auf den Preis des Optionsscheins.


    Die Kennzahl Vega
    Das Vega oder Kappa eines Optionsscheins gibt die Veränderung des Optionspreises in Abhängigkeit von der Änderung der Volatilität des Bezugswerts wider. Ein hohes Vega bedeutet demnach, dass der Options preis stark auf kleine Änderungen der Volatilität des Bezugswerts reagiert. Mathematisch ist Vega die erste Ableitung des Optionsscheinpreises nach der Volatilität.


    Quelle: Die Welt der Optionsscheine
    von Antonie Klotz & Jürgen Philipp

    Kennzahlen - Die Standards



    Aufgeld (Agio)
    Betrag, um den der Erwerb oder der Verkauf einer Aktie mit Hilfe von Optionen teurer ist als die entsprechende Transaktion im Kassamarkt.


    Aufgeld p.a.
    Das jährliche Aufgeld gibt an, welcher prozentuale Kursanstieg (Call) bzw. Kursverfall (Put) notwendig ist, um bei Laufzeitende eine verlustfreie Ausübung zu ermöglichen.


    Beta
    Beta oder Beta-Faktor ist eine Kennzahl, welche die Kursabhängig keit einer Aktie oder eines Portfolios von der Entwicklung des Gesamtmarktes beschreibt. Das Beta beschreibt die Sensitivität eines Aktienkurses im Vergleich zum Gesamtmarkt und dient bei Anlageentscheidungen als Risikomaßstab.


    Break-Even-Kurs
    Bei Optionen wird derjenige Kurs des Basiswerts als Break-Even- Kurs bezeichnet, bei dem eine verlustfreie Ausübung der Option unter Berücksichtigung der Optionsprämie möglich ist.


    Hebel
    Der Hebel (H) drückt den geringeren Kapitaleinsatz für den Kauf des Optionsscheins im Vergleich zum direkten Erwerb des Bezugswerts aus. Je höher der Hebel eines Optionsscheins, desto stärker reagiert der Preis des Optionsscheins auf Kursänderungen des Bezug werts, und um so höher sind die Ertragschancen, aber auch die Verlustrisiken der Anlage in diesem Optionsschein.


    Volatilität/hist. Vola/impl. Vola
    Volatilität ist die annualisierte Standardabweichung der Kurs- und Renditeveränderungen eines Wertpapiers. Sie beschreibt das Aus maß der Schwankungsbreite, gibt allerdings keinen Aufschluss über die Richtung der Bewegungen. Im Optionshandel wichtigstes Element zur Preisfeststellung, da hiebei die sog. implizite Vola tilität die einzige Variable ist, die der Händler selbst bestimmen muss.


    Innerer Wert
    Der innere Wert einer Option ist die Differenz zwischen dem Basis preis und dem Kurs des Basiswerts. Ein Call (Put) besitzt einen inneren Wert, wennn der Kurs des Basiswerts über (unter) dem Basispreis liegt. Lediglich In-the-money-Optionen weisen einen inneren Wert auf.


    Zeitwert
    Bei Optionen berechnet sich der Zeitwert aus der Differenz zwi schen dem aktuellen Kurswert und dem inneren Wert. Der Zeitwert nimmt mit dem Näherrücken des Verfallstages immer stärker ab (Zeitwertverfall). Optionen, die at-the-money oder out-of-the- money liegen, weisen keinen inneren Wert auf, sondern lediglich einen Zeitwert.


    Quelle: Professionelles Eurex-Trading
    von Christian Eck / Matthias Riechert

    Einfache Strategie II: Kauf einer Verkaufsoption


    Wenn die Kurse purzeln, sind mit Verkaufsoptionen extrem hohe Gewinne zu verbuchen. Trotz der stattlichen Kurschancen sind Puts beim privaten Anlegerpublikum meist sehr unbeliebt. Zu unrecht. Zwar sehen wir generell lieber steigende Kurse als fallende, doch auch in Abwärts bewegungen muss ein Optionsanleger nicht tatenlos zusehen und um seine Gewinne fürchten, die er in der Hausse verdient hat.


    Per Definition hat der Käufer einer Verkaufsoption das Recht, eine festgelegte Menge eines bestimmten Basisinstruments innerhalb einer be stimmten Zeit zu verkaufen. Auch hier können wir wieder das Beispiel Telekom anwenden. Zur Vereinfachung bleiben alle Konditionen unver ändert. In diesem Fall bezahlt der Käufer des Put 7,50 Euro. Nur wenn die Kurse nach unten tendieren, ist hier Gewinn zu machen. Fällt die Deutsche- Telekom-Aktie bis zum Fälligkeitstag beispielsweise auf 60 Euro, ist der Put 10 Euro (70 - 60) wert. Bei einem Kapitaleinsatz von 7,50 Euro bedeutet das einen Gewinn von 2,50 Euro. Stürzt der Kurs hingegen auf 50 Euro ab, beträgt der Wert des Put am Ende 20 Euro.


    Put-Optionen werden nicht nur zur reinen Spekulation auf fallende Kurse eingesetzt. Mit ihnen kann der Anleger auch Marktrisiken ab sichern. Wie alle anderen Optionsvarianten ist auch der Put die Basis für verschiedenste Strategien.



    Quelle: Die Welt der Optionsscheine
    von Antonie Klotz & Jürgen Philipp

    Einfache Strategie I: Kauf einer Kaufoption


    Erwirbt ein Anleger eine Kaufoption (im englischen Call) hat er das Recht, einen mengenmäßig vorher bestimmten Basiswert innerhalb einer Frist zu kaufen. Damit spekuliert er auf steigende Kurse, was im Fach- jargon auch als "Long-Position" bezeichnet wird. Für den Erwerb dieses Rechts bezahlt er einen Preis, den Optionspreis. Damit hat er das Recht, aber keine Verpflichtung die Option in Anspruch nehmen.


    Ausüben, also seine Rechte in Anspruch nehmen und die Lieferung wie vereinbart verlangen, wird er nur, wenn dies für ihn von Vorteil ist. Für den Inhaber der Option lohnt sich dies nämlich nur, wenn der Kurs des vereinbarten Basisinstruments höher ist als der vereinbarte Basispreis. In der Praxis wird er es jedoch vorziehen, die Option zu veräußern, da ansonsten hohe Transaktionskosten anfallen.
    Ein Anleger hat das Recht, die Telekom-Aktie innerhalb eines Jahres zum Kurs von 70 Euro zu beziehen. Dafür bezahlt er einen Preis, die Options prämie, von 7,50 Euro. Attraktiv ist dies für ihn, da der Optionspreis wesentlich niedriger ist als der Aktienkurs und da der Anleger von weiter steigenden Aktienkursen mit einem geringeren Kapitaleinsatz profitiert. Dies ist der Hebeleffekt. Denn der geringe Kapitaleinsatz von 7,50 Euro ermöglicht es dem Anleger, prozentual einen weit höheren Gewinn zu erzielen als es mit der Aktie jemals möglich wäre.


    Notiert die Telekom-Aktie bei Fälligkeit beispielsweise bei 80 Euro, gewinnt ein Aktienanleger 10 Euro. Der Optionsanleger wird hingegen seine Option veräußern oder gegebenenfalls den Call ausüben und die Aktie beziehen. Der Käufer des Call, der 7,50 Euro für das Optionsrecht bezahlt hat, gewinnt in diesem Fall "nur" 2,50 Euro. Vorsicht, der Vergleich hinkt. Bezogen auf den Kapitaleinsatz von 70 Euro verdient der Aktienanleger 14,3 Prozent, der Optionskäufer streicht hingegen einen Gewinn von 33 Prozent ein.
    Das Beispiel verdeutlicht auch die Markterwartung des Call-Käufers: steigende Kurse. Je höher und je schneller die Notierungen nach oben marschieren, desto größer sind die Gewinne.


    Quelle: Die Welt der Optionsscheine
    von Antonie Klotz & Jürgen Philipp