Beiträge von Goldbugs500

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    20.05.2004 11:26

    Ölpreise kurz vor neuen Rekorden
    von Mark Ehren


    Der Ölpreis bereitet erneut Sorgen. Die neuesten Daten aus den USA machen klar, wie knapp der Schmierstoff der Industriegesellschaft bleibt. Niedrigere Ölpreise sind unwahrscheinlich.

    Autofahren könnte noch teurer werden

    Nach Angaben der staatlichen amerikanischen Energiebehörde EIA (Energy Information Administration) stiegen die Benzinbestände in der vergangenen Woche um 1,2 Millionen Barrel (159 Liter). Damit fiel der Anstieg weniger stark aus, als Analysten im Durchschnitt erwartet hatten. Doch es kam noch dicker. Denn in den Lagerstätten waren 1,1 Millionen Barrel weniger unverarbeitetes Rohöl vorhanden als in der Vorwoche. Statt eines Rückgangs hatten die Ölmarkt-Beobachter ebenfalls mit einem Anstieg gerechnet. Der Ölpreise stiegen darauf wieder kräftig an.


    Immerhin nahmen die nicht-staatlichen Bestände sämtlicher Ölprodukte um 3,5 auf 933,7 Millionen Barrel zu - 2,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Doch das klingt erfreulicher als es ist. Denn im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre war der Lageraufbau um diese Jahreszeit deutlich höher.

    Spannung vor dem Wochenende
    Am Wochenende könnte noch mehr Bewegung in den Ölmarkt kommen. Dann treffen sich einige Ölminister der Opec am Rande des neunten Internationalen Energie Forums in Amsterdam. Zwar ist das kein offizielles Treffen des Öl-Kartells. Doch die Märkte werden auf jede noch so kleine Nuance der Teilnehmer achten.


    Um den Ölpreis zu bremsen, reicht eine Erhöhung der Förderquoten nicht aus. Denn derzeit fördert die Opec schon rund zwei Millionen Barrel über den Quoten. Vielmehr muss sie glaubhaft machen, dass auch die tatsächliche Förderung angehoben wird.


    Doch selbst wenn die Opec zusätzlich 1,5 Millionen Barrel pro Tag fördern würde, dürfte das nicht ausreichen, um die Nachfrage zu decken. Denn laut ihrer eigenen Schätzung wird die tägliche Nachfrage nach dem schwarzen Gold von durchschnittlich 78,3 im zweiten auf 80,18 Millionen Barrel im dritten Quartal zunehmen. Im vierten Quartal soll es einen weiteren Anstieg 82,44 Millionen Barrel geben- also ein Anstieg von 4,14 Millionen Barrel von zweiten bis zum vierten Quartal.


    Förderkapazitäten reichen wohl nicht
    Da die Nicht-Opec-Produzenten ihre Produktion laut verschiedener Experten nicht mehr steigern können, müssen die höheren Fördermengen zwingend von der Opec kommen. Doch die hat laut ihres Chefs Purnomo Yusgiantoro bei einer derzeitigen täglichen Förderung von 25,5 Millionen Barrel nur noch zusätzliche Kapazitäten von 3,8 Millionen Barrel pro Tag - zu wenig für den prognostizierten Anstieg der Nachrage.


    In der Vergangenheit hat sich schon häufig gezeigt, dass selbst kleinste Angebots- und Nachfrageschwankungen am Ölmarkt dramatische Auswirkungen auf den Preis haben können. Und bei diesem Szenario sind noch nicht einmal Unterbrechungen der Ölförderung durch Terroranschläge, politische Spannungen und technische Probleme mit eingerechnet. Wie bei diesen Voraussetzungen zu merklich niedrigeren Ölpreisen kommen soll, bleibt trotz der immer wieder zu hörenden Beschwichtigungsversuche von Organisationen wie der Internationalen Energie-Agentur (IEA) und von der Öl-Industrie völlig im Dunkeln.

    Quelle:http://boerse.ard.de

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    Was sind Optionsscheine?


    Ein Papier, das zum Kauf einer vereinbarten Anzahl von Aktien bis zu einem bestimmten Termin zu einem vorab festgelegten Kurs berechtigt. Optionsscheine werden an der Börse notiert und gehandelt. Die mit dem Handel verbundene Spekulationserwartung beruht auf einer Hebelwirkung (Leverage-Effekt), weil der Kauf von Optionsscheinen weniger Kapital erfordert als der Erwerb der Aktien und Kursveränderungen der Basisaktie sich überproportional auf den Kurs des Optionsscheins auswirken können


    Optionsscheine sind Derivate, also abgeleitete Wertpapiere, und sie können immer nur so gut sein, wie der von Ihnen ausgewählte Basiswert.


    Worauf können sich Optionsscheine beziehen?


    Nun, theoretisch auf alle Titel, die an den Finanzmärkten gehandelt werden. Das können Aktien, Aktienkörbe, Indizes, Währungen, Zinsen und Edelmetalle sein.


    Die Struktur eines Optionsscheins sollte leicht zu durchschauen sein. Dessen Rechte, Ausstattung und Risiken sollten Transparent dargestellt werden.


    *********Donnerstag, 20. Mai 2004*********


    DE; Christi Himmelfahrt 


    DE; Eurex - eingeschränkter Handel


    10:30: GB; Einzelhandelsumsatz für April


    14:30: US; Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (Woche)


    16:00: US; Frühindikatoren April


    17:00: US; Ankündigung 3- u. 6-monatiger Bills


    18:00: US; Philadelphia Fed Index für Mai


    22:30: US; Wochenausweis Geldmenge

    @ appendix



    diese Frage kann ich dir nicht beantworten... Frank Ewers ist der Händler und hatte sich bereit erklärt, Exclusiv für das Forum ein paar Münzen zu Importieren....


    Thom und ich hatten dann die Idee, hier im Forum nach Interessenten zu fragen...


    Ob er noch Münzen zur Verfügung hat, kann ich nicht beurteilen... bei Interesse Ihn bitte an Mailen....unter oben genannter Kontakt Möglichkeit

    Na wenn das keine gute Nachrichten sind...



    19.05. 18:26
    Amex Gold BUGS Index - Ausbruch gelungen!
    (©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de)

    Amex Gold BUGS Index ($HUI): 190,x Punkte (+3,73%)


    Aktueller Tageschart (log) seit dem 10.11.2003 (1 Kerze = 1 Tag) als Kurzupdate:


    Der Index bricht heute mit voller Wucht über die benannte Triggermarke bei 184,12 Punkten aus. Bei 191,65 kann es zu einem Kursrücksetzer kommen. Durch den Anstieg über 184,12 hat der $HUI jetzt Aufwärtspotential bis 200,0 Punkte, dann bis zu 203,5 und 207,0 Punkte generiert. Anhand der während des Anstiegs entstehenden Kursmuster werden wir unsere Prognosen präzisieren können. Kurzfristig ist der $HUI mit dem heutigen Anstieg ein Kauf.



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    19.05. 19:48
    SILBER - Der "bullishe Keiler" greift jetzt an!
    (©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de)


    SILBER: 5,91 $


    Aktueller Tageschart (log) seit dem 07.11.2003 (1 Kerze = 1 Tag) als Kurzupdate:


    Heute beginnt SILBER über die benannte BUY Triggermarke bei 5,885 $ anzusteigen. Das Kursmomentum zieht an. Es ist davon auszugehen, daß das Edemetall das festere Kursniveau bis Tagesschluß wird halten können. Dies wiederum bedeutet eine beginnende Kurserholung. S. ausführliche Vorgängermeldung. Zunächst dürften wir einen Anstieg bis 6,1372 $ sehen, wo der Kurs nach unten abprallen dürfte. Diesen Abpraller nach unten kann man dann kaufen. Ein gutes Kaufsignal bekommen wir, wenn SILBER anschließend erneut die 6,1372 $
    attackiert und dann darüber ausbrechen kann. Ein Anstieg über 6,1372 $ macht nämlich den Weg frei bis 6,31 $, 6,43 $, 6,575 $, 6,72 $ und 6,8 $.

    Ja, das Anliegen dieses Boardes ist wissen zu vermitteln...


    Doch vielen Neulingen und Anfängern sind die funktionsweise von Optionsscheinen gänzlich unbekannt....


    Es wäre schön, wenn die Profis unter uns, Ihr wissen in einfachster und verständlicher Form hier weitergeben.


    Wer sich auskennt, wird sich gelangweilt fühlen... doch gerade dieser kann hier weiter helfen...sein Wissen ist hier gefragt...


    Es Wäre schön wenn es erst einmal eine allgemeine Vorstellung gibt... bevor über Chancen und Risiken gesprochen wird...
    Außerdem soll der eine oder ander OS näher erklärt werden, es soll Informationen und Diskssionen geben...

    @ gila


    probiere es mal damit: http://www.goldseiten-forum.de/thread.php?threadid=454&sid=


    Ja, es sieht so aus, als wenn du das erhöhte Risiko suchst...
    Es ist nicht in ein paar Worten gesagt, alles was du über OS wissen solltest...


    Ich meine gerade für einen OS Neuling sind die Edelmetallscheine schon sehr riskant... Du solltest dich damit mal intensiver beschäftigen... doch das brauch Zeit und auch jemanden der sich da gut auskennt...sowie eine gewisse Erfahrung mitbringt...


    In Deinem Musterdepot fragtest du nach nicht so riskanten Anlagen...Hast du die Strategie gewechselt?


    Ich denke, nach der Korrektur von Gold und Silber gibt es zahlreiche günstige Einstiegsmöglichkeiten in Minen und Explorern...... Empfehlungen und gute Werte wirst du hier im Forum finden... Denke auch daran, die billigsten Einstiegskurse erwischt fast keiner... doch ist es hinterher um so ärgerlicher, wenn man den Einstieg verpaßt hat...

    Nicht die neueste Meldung, doch zur Errinnerung...



    ASIEN


    Der Gold-Dinar als Verrechnungseinheit bei Auslandsgeschäften zwischen Kaufleute und Firmen aus islamischer Staaten als bessere Alternative zu Dollar und Euro


    Die Verwirklichung dieses Projeks ist noch nicht entschieden aber es wird von vielen Regierungen ernsthaft diskutiert und die Medien in Europa und den USA versuchen es zu verschweigen  ( Warum wohl?)
    Die wachsende Sorge, daß die Regierung Bush die Welt in einen permanenten Krieg zu treiben droht, während sie nichts gegen den globalen finanzwirtschaftlichen Kollaps unternimmt, hat eine Reihe asiatischer Staaten veranlaßt, koordinierte Schutzmaßnahmen vorzubereiten. Eine davon ist der Vorschlag eines goldgedeckten Dinars, um den Dollar als Handelswährung zwischen diesen Nationen zu ersetzen, eine Maßnahme, die den IWF aufs höchste alarmiert. Wie weit die Gedanken in Richtung eines sog. "Golddinars" bereits gediehen sind, geht aus der (in Europa und den USA nach Kräften unterdrückten) Rede hervor, die Malaysias Premierminister Mahathir als Gastgeber eines Seminars Ende Oktober in Kuala Lumpur gehalten hat. Allein schon der Titel des von hochrangigen Vertretern islamischer Staaten besuchten Seminars ("Der Golddinar im internationalen Handel") muß in den Vorstandsetagen von IWF und Weltbank Panikstimmung ausgelöst haben, zumal das bereits die zweite größere Veranstaltung der "Organisation Islamischer Konferenzen" (OIC) zu diesem Thema war. Bei der ersten Konferenz über "Ein stabiles, gerechtes und globales Währungssystem" im August war ein Abkommen zur Einführung des Golddinars zwischen Malaysia und einigen noch nicht genau feststehenden Partnern für Mitte 2003 angekündigt worden, dem im Laufe der Zeit weitere Länder beitreten sollen. Nun schlug Irans Zentralbankchef Bijan Latif die Einrichtung eines Sekretariats in Malaysia zur Koordinierung der Entwicklung der Politik des Golddinar vor. In seiner Rede verdeutlichte Dr. Mahathir, daß es nicht darum gehe, einen Goldstandard [wie im britischen Empire bis 1914] einzuführen - wobei die gesamte Geldschöpfung an die Menge des vorhandenen Zentralbankgoldes geknüpft wäre - , sondern vielmehr um die Rückkehr zu einem Goldreservesystem à la Bretton Woods, das z.B. die Politik der produktiven Kreditschöpfung ermöglicht. Mahathir erinnerte die Teilnehmer daran, daß sich die Alliierten, als sie sich "in Bretton Woods versammelten, um die Prinzipien des Umtausches internationaler Währungen zum erleichterten Handel untereinander festzulegen, für Gold als Umtauschstandard entschieden."


    Quelle:http://www.das-gibts-doch-nicht.de/seite1163.php

    Wie wärs mit Tola Stäbe oder Biskuite, die sind Hauptsächlich für den Indischen Markt bestimmt


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    Indien war der größte Goldmarkt der Welt vor 1962 und Bombay (neuer Name ist Mumbai), war das Handelszentrum. Nach dem Indochinakrieg 1962, wegen des Verlustes der Reserven, verbot die Regierung den Bürgern von Indien das Halten der reinen Goldstäbe und -münzen. Die alten Holdings im reinen Gold mußten in Schmucksachen obligatorisch umgewandelt werden, diese mußten erklärt werden. Nur genehmigten Händlern wurde erlaubt, mit den reinen Goldstäben und -münzen zu handeln.


    Diese Gesetzgebung tötete den amtlichen Goldmarkt und ein großer nicht offizieller Markt entstand. Das Gold wurde geschmuggelt und es entstand ein sehr großer Schwarzmarkt für Gold.


    Gold wurde in Indien in der Größe der Stäbe 10-tola geschmuggelt (genannt einen TT-Stab im Geschäftsparlance). Das traditionelle indische Maß für Gold ist "tola", ein Name, der vom Wort "Tula" Sanskrit für Skala abgeleitet werden oder Abgleichung, und ein tola ist 11,664 Gramm. Folglich wiegt ein Stab 10-tola 116,64 Gramm.

    Die Idee finde ich gut...


    Beitrag von Option63


    14.30 Uhr: NY Empire State Index unter den Erwartungen


    Der von der Federal Reserve Bank (Fed) von New York ermittelte Index für das Verarbeitende Gewerbe sank auf plus 30,2 Punkte nach plus 34,00 Zählern im April, wie die New Yorker Fed am Montag mitteilte. " Erwartet wurde ein Wert von 35.

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    Gastkommentar


    So investiert Warren Buffett, wenn günstige Gelegenheiten fehlen
    Von Chet Currier, Bloomberg News


    17. Mai 2004 Warren Buffett sitzt auf einem Berg liquider Mittel. Da sich die bestehenden Probleme für das Investmentmanagement weiter fortsetzen dürften, ist er wahrscheinlich der Beste abzuwarten. Wie er kürzlich öffentlich eingeräumt hat, ist es aber auch für den überall gefeierten Chef der Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway derzeit keine einfache Frage, was er mit den Investmentgeldern von rund 100 Milliarden Dollar in den Geldkoffern seines Unternehmens als nächstes unternehmen soll.


    Auch wenn sich die Summen in ihrer Höhe unterscheiden mögen, so offenbart sich doch allen, die derzeit Geld anlegen wollen, mehr oder weniger das gleiche Bild: Zu viel Geld jagt hinter zu wenigen guten Investitionsmöglichkeiten her. „In den letzten Jahren ist es unserer Ansicht nach äußerst schwierig gewesen, deutlich unterbewertete Aktien aufzutreiben. Diese Schwierigkeit wurde noch durch die Tatsache verstärkt, daß das Kapital, das wir anlegen müssen, sprunghaft angewachsen ist“, erklärte der 73jährige Buffett in seinem jährlichen Bericht an die Anteilseigner von Berkshire Hathaway.


    Buffet hält 35 Prozent des Vermögens als Barreserve


    Betrachten wir einmal Berkshire Hathaway - ohne Berücksichtigung der operativen Geschäfte - als eine Alternativmöglichkeit zu einem offenen Fonds oder einem Hedge-Fonds, der für seine Aktionäre ein Investitionsportfolio aus Aktien, Anleihen, Rohstoffen, Währungen und Cash-Reserven verwaltet.


    Wäre das Portfolio tatsächlich ein offener Fonds oder eine Fondsgruppe, dann hätten seine 98,6 Milliarden Dollar zum Ende des ersten Quartals 2004 Berkshire Hathaway zur achtgrößten Fondsgesellschaft in den Vereinigten Staaten erhoben. Nach Daten der Beratungsgesellschaft Financial Research in Boston käme das Unternehmen gleich hinter der T. Rowe Price Group und unmittelbar vor Oppenheimer Funds.


    Am 31. März 2004 bestand der „Berkshire-Fonds“ zu 35 Prozent aus Barreserven - im Vergleich zu den heutigen Fonds-Standards eine kolossale Menge. Das Unternehmen verzeichnete eine Erhöhung der Bankguthaben und sonstigen liquiden Mittel - im Allgemeinen sind damit kurzfristige Geldmarktpapiere gemeint - von 31,3 Milliarden Dollar Ende des vergangenen Jahres auf 34,7 Milliarden Dollar.


    Renditen zu gering oder zu hohes Risiko


    Wenn dieses Geld in Anleihen investiert wäre, würde es derzeit eine Rendite von etwa 0,9 Prozent einbringen. So kümmerlich diese Rendite auf den ersten Blick auch aussehen mag, sie hat doch einige andere Anlagealternativen deutlich übertroffen. Die Aktienkurse sind im bisherigen Jahresverlauf gefallen. Das aggregierte Kurs-Gewinn-Verhältnis des Standard & Poor's 500-Aktienindex bleibt mit mehr als 20, basierend auf den Gewinnen der vergangenen zwölf Monate, deutlich über den üblicherweise als gute Kaufgelegenheit anzusehenden Werten. Die entsprechende Dividendenrendite beträgt spärliche 1,7 Prozent.


    Und Anleihen? Nun, da die gestiegenen Zinssätze die Anleihekurse nach unten gedrückt haben, mußten alle von Bloomberg beobachteten offenen Rentenfonds seit Jahresbeginn 2004 bis zur Mitte der vergangenen Woche einen durchschnittlichen Verlust von 1,7 Prozent verbuchen. Etwa genauso hohe Einbußen dürften noch bevorstehen.


    Negative Erfahrungen mit Währungsgeschäften - Rohstoffe zu volatil


    Für eine Fallstudie über die Unberechenbarkeit bei Rohstoffpreisen sollten unbedingt die Kursveränderungen bei Silber Berücksichtigung finden: Nach einem Anstieg von sechs Dollar auf 8,50 Dollar je Unze Anfang 2004 folgte ein Preisverfall auf 5,50 Dollar je Unze. Der Kurschart für Silber gleicht dem, was ein befreundeter Bergsteiger als einen „Screamer“ oder einen sehr, sehr langen Fall bezeichnen würde.


    Mit Währungsgeschäften hat Berkshire Hathaway zu Beginn des zweiten Quartals keine guten Erfahrungen gemacht und bei einer Wette gegen den Dollar rund 600 Millionen Dollar verloren. So steht es zumindest in einer Pflichtmitteilung, die bei der amerikanischen Börsenaufsicht regelmäßig eingereicht werden muß.


    Die Pessimisten weit und breit warnen Investoren, daß in den kommenden Jahren bei keiner Anlageklasse von großartigen Renditen ausgegangen werden könne. Für unbeirrbare Schatzsucher wie Warren Buffett hingegen würde ein heftiger Bärenmarkt wieder weitaus bessere Marktchancen schaffen. Aber das wäre definitiv der härtere Weg, um diese zu finden.


    Positive Aussichten durch kräftiges Wirtschaftswachstum


    Die glücklichere Alternative würde darin bestehen, daß die Wirtschaft ein kräftiges und anhaltendes Wachstum genießen darf, so daß die Unternehmensgewinne in die Höhe getrieben und dadurch die Kurs-Gewinn-Verhältnisse geschmälert werden.


    Ein üppiges Wachstum und eine anhaltend niedrige Inflationsrate könnten sich schließlich auch auf Anleihen positiv auswirken. Vielleicht würden die Renditen moderat nach oben klettern, ohne allzu große Schäden anzurichten. Außerdem kommt eine starke Wirtschaft den meisten Emittenten risikoreicher Anleihen zu Gute.


    In Anbetracht der immensen Kräfte der globalen Wirtschaftsmaschinerie liegt dies alles im Bereich des Möglichen. Der Traum wird aber wahrscheinlich eher nicht in Erfüllung gehen, es sei denn bei der Wirtschaftspolitik und den politischen Entwicklungen würden plötzlich weltweit eine Menge Dinge richtig laufen.


    Beste Anlagestrategie zurzeit: Diversifikation nach Buffett und abwarten


    Alles in allem blicken Buffett und der Rest von uns unsicheren Zeiten entgegen. Während wir abwarten, wie die Karten gemischt werden, wäre es für zur Vorsicht neigende Investoren, die sich gerade fragen, wie sie ihre finanziellen Mittel verteilen sollen, nicht das schlechteste, sich das Berkshire Hathaway-Portfolio als Beispiel zu nehmen.


    Neben den 35 Prozent, die in bar gehortet werden, zeigt der Quartalsreport des Unternehmens, daß rund 36 Prozent des Kapitals in Aktien, 25 Prozent in Anleihen und die geringe verbleibende Restsumme in „andere“ Vermögensanlagen investiert sind. Das nenne ich Diversifikation, wie sie im Lehrbuch geschrieben steht.


    Selbst für den klügsten Fondsmanager heißt gut zu investieren offensichtlich mehr, als nur großartige Marktchancen aufzuspüren. Sehr oft ist es entscheidend, was man tut, während man eigentlich darauf wartet, daß sich einem bessere Chance eröffnen.
    Text: Bloomberg


    Quelle:http://www.faz.net

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    Artikel vom 17. Mai 2004, 15:17 Uhr / Quelle: Blick Online


    Jahrhundertraub verhindert


    LONDON – Wie im Krimi: 100 Polizisten stürmen auf dem Flughafen Heathrow ein Lagerhaus. Dort halten sich Räuber verschanzt – mit ziemlich dicker Beute.

    Die acht Langfinger standen kurz davor Gold- und Silberbarren sowie Bargeld im Wert von 40 Millionen Pfund (rund 90 Millionen Franken) abzutransportieren. Doch Scotland Yard kam den Millionen-Dieben noch rechtzeitig auf die Schliche.
    Ein Grosseinsatz mit mehr als 100 Beamten verhindert den Jahrhundertraub. Sechs Mitglieder der Bande werden in einem Lagerhaus auf dem Londoner Flughafen Heathrow verhaftet. Zwei Räuber können aber mit einem geklauten Transporter entkommen – allerdings ohne Beute.


    Quelle: http://www.blick.ch



    Folgende Frage stellt sich : Ist es nun gut oder Schlecht, das der Raub nicht gelungen ist ?